Sonntag, 16. Dezember 2012

Sieferts Ossa da mordere


Ossa da mordere, zu deutsch "Knochen zum Beißen". Hierbei handelt es sich um ein italienisches Haselnussgebäck. Nach langem Suchen habe ich auch das Rezept für euch gefunden. Zwar auf italienisch, aber das sollte kein so großes Problem sein.

Es ist zum einen luftig wie Baiser (aber nicht ganz so brüchig), zum anderen aber auch kräftig im Geschmack durch die ganzen gerösteten Haselnüsse. 
Es ist Baiser-typisch süß, doch das A und O bei diesen Plätzchen sind die Haselnüsse, die vorher frisch geröstet werden sollten.
Mit einer Prise Kaffeepulver stelle ich sie mir auch gut vor.


Ich habe übrigens das Rezept durch 6 geteilt.

Tipps zum Rösten:
Haselnüsse immer möglichst frisch rösten. Dazu verteilt man Haselnüsse auf einem Backblech (mit Backpapier) und lässt sie im vorgeheizten Ofen bei 170°C O/U-Hitze ca. 20 min rösten. Dann packt man die Nüsse in ein sauberes Tuch ein, lässt sie im Tuch etwas abdampfen und dann kann man durch Rubbeln grob (=stellenweise) die Schale von den Nüssen rubbeln.
Nun kommen die Nüsse wieder in den heißen Ofen, wo man sie nochmals so 5 min rösten lässt.
Ich verpasse ihnen dann nochmals eine Rubbeleinheit. Mit Hilfe eines groben Siebes kann man die abgefallenen Häutchen entfernen.
Wem sie noch nicht geröstet genug sind, kann sie einfach im abgeschalteten Ofen noch eine Weile ruhen lassen.
Das getestete Rezept stammt aus dem Buch "Weihnachtsbäckerei, Meine Backrezepte für die Weihnachtszeit" von Bernd Siefert vom Tre Torri Verlag.

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