Sonntag, 28. Juli 2019

Es ist wieder so weit! Matcha tasting!

Die nächste Matchaverkostung steht an!


Matchaverkostung, was ist das?

Die Matchaverkostung dient dazu, mit anderen Matcha-Interessierten eine schöne Zeit zu verbringen, Erfahrungen auszutauschen und dabei jede Menge verschiedener Sorten an Matcha zu probieren.

Auch Fragen wie

Was ist Matcha?
Wo bekomme ich Matcha her?
Warum sind die Preisunterschiede so groß?
Welchen Matcha für welchen Verwendungszweck?
Wie bewahre ich Matcha am besten auf?
Wie bereite ich Matcha zu? Und was benötige ich für die Zubereitung?
Was muss ich beim Umgang mit Matcha beachten?
Etc.

können natürlich geklärt werden.


Wer nachlesen möchte, wie es bei den bisherigen Matcha Verkostungen zuging, findet hier eine Übersicht.

Matchaverkostung am 20.03.2016

https://mari-to-kazuo.blogspot.com/2016/03/wochenruckblick-20032016.html




Matchaverkostung am 02.04.2016

https://mari-to-kazuo.blogspot.com/2016/04/wochenruckblick-2-april-2016-matcha.html




Matchaverkostung am 21.05.2017

https://mari-to-kazuo.blogspot.com/2017/05/matchaverkostung-am-21-mai-2017.html





Matchaverkostung am 18.02.2018

https://mari-to-kazuo.blogspot.com/2018/02/matchaverkostung-am-18-februar-2018.html





Und nun ist für Mitte August 2019 die fünfte Matchaverkostung geplant.
Ich bin noch am Planen, aber es wird sicher wieder ein großer Spaß. :-D

Freitag, 5. Juli 2019

Unsere kulinarische Wienreise Teil 2 (unbezahlte Werbung, da Namensnennung)

Der nächste Tag unserer kulinarischen Reise fängt mit dem Hotelfrühstück an. Das Bio-Frühstück ist reichhaltig und es gibt auch vieles Neues zum Probieren. Zum Beispiel gibt es einen Marmor-Gugelhupf auf dem Bufett. Den muss ich natürlich probieren. Also backen können die Wiener. Der Kuchen ist saftig und gut. :-)

Wir lassen uns Zeit und genießen das Frühstück.

Auch wenn wir noch satt vom Frühstück sind, führt unser erster Weg uns ins Café Central. Dieses Mal bekommen wir einen Platz.

Das Beeindruckende an diesem Café ist das Ambiente.


Aber auch die Torten sind eine Augenweide.




Wir bestellen diese zwei Stücke.




Dazu gibt es für mich noch einen weißen Tee. Mmh, herrlich. Luxus-Feeling pur.

Schade, dass ich so satt bin. Sonst hätte ich noch mehr probiert. Aber ich muss ja auch noch Platz für das Mittagessen lassen. :-P

Auf dem Weg zum Burggarten schauen wir noch in die ein und andere Konditorei rein.
Besonders gefallen hat mir die Conditorei Sluka.





Hier hätte ich mich ja durchprobieren können. Aber jetzt muss es beim Schauen bleiben. Vielleicht heute Nachmittag? *g*

Aber auch der Café Konditorei K.u.K. Hofzuckerbäcker L. Heiner hat eine ansehnliche Auslage.


Auch hier schauen wir nur.

Der Burggarten ist groß und es gibt viele imposante Gebäude.



Da meine Schwester die ganzen Bauten fotografiert hat, habe ich selbst nur wenige Fotos geknipst.

Zeit, das Restaurant Plachuta aufzusuchen, wo wir zu 12:30 Uhr reserviert hatten.
Das Restaurant ist bekannt für seinen Tafelspitz und meine Mutter hat sich vor allem auf diesen gefreut.

Der Tafelspitz wird in einem Topf serviert. Zuerst genießt man die Brühe mit Flädle als Einlage, dann das Fleisch mit Beilagen und Kren und zum Schluss kann, wer mag, noch das Knochenmark mit einem Stück Brot verzehren (worauf wir verzichtet haben).



Dazu bestellten wir noch ein Wiener Schnitzel, über das sich Kazu hermachte. Allerdings hat er nur die Hälfte geschafft, so riesig war das. Aber köstlich.
Das Highlight war für uns alle jedoch die Brühe. Ein Löffel davon und wir waren alle sofort verzaubert. Wow, war die gut.

Nun sind wir uns alle einig. Wir wollen uns unbedingt die Beine vertreten. :-D

Wir besuchen unter anderem das Schloss Belvedere.


Nachdem wieder Platz im Magen ist versuchen wir erneut unser Glück im Café Demel. Und dieses Mal bekommen wir einen kleinen Tisch zugewiesen.

Ich bestelle mir das Sachertörtchen und einen Milchrahmstrudel. Meine Schwester entscheidet sich für eine Kaffeecremetorte.





Der Strudel ist lecker und Kazu macht sich begeistert darüber her, so dass wir nur ein paar Bissen naschen können. *g*

Der Schokoladenboden des Sachertörtchens ist angenehm saftig und schmeckt, aber das Verhältnis von Boden und Überzug ist bei der kleinen Größe nicht stimmig. Daher ist mir das Törtchen als Ganzes zu süß.
Die Kaffeecremetorte ist gut.

Unser Tisch befindet sich genau vor der Glaswand zur Backstube. Edel, edel.


Ich bin glücklich, mal im Demel gewesen zu sein, aber noch einmal muss ich nicht hierher. Unfreundliche Bedienung, ungemütlich, die Kuchen gut, aber auch nicht herausragend.

Und weil uns das Probieren so viel Freude bereitet, gehen wir noch einmal zur Conditorei Sluka, wo ich mir einem Pariser Spitz hole, den Kazu und ich gleich aufnaschen. Mein Eindruck hat mich nicht getäuscht. Sehr köstlich.

Auf dem Weg zurück ins Hotel machen wir noch einen Abstecher zu Billa, dem typischen Supermarkt hier in Wien. Dort kaufen wir ein paar Mitbringsel und etwas zu trinken. Denn wir haben 34 °C und sind alle durstig.

Ich kaufe für Kazu und mich Bio-Beeren (Stachelbeeren, Heidelbeeren und rote Johannisbeeren) aus der Steiermark ein. :-)

Der letzte Einkauf findet dann im Westbahnhof beim Hotel statt. Dort suchen wir den Bäcker Ströck auf und ich kaufe für mich und Kazu eine Apfeltasche und eine Topfenstangerl. Ich kann doch nicht Wien verlassen, ohne wenigstens einmal beim Bäcker gewesen zu sein. :-P

Voll bepackt nehmen wir wieder den Flughafenbus, der uns zum Flughafen bringt.
Kazu nascht seine Apfeltasche auf (und natürlich lässt er mich probieren) und auch von der Topfenstangerl beißen wir beide mal ab. Beides lecker.

Viel gesehen, viel probiert und gegessen und vieles wollten wir noch essen, haben es aber nicht mehr geschafft. Da müssen wir wohl wiederkommen. *g*

Ich freue mich jeden Fall schon darauf, hier in meiner Küche wieder den Backlöffel zu schwingen und die ein oder andere Wiener Torte nachzubacken. :-D

Wer gerne Kuchen isst, ist in Wien bestens aufgehoben. Wir kommen wieder! :-D




Unsere kulinarische Wienreise Tag 1 (unbezahlte Werbung, da Namensnennung)

Letzte Woche sind Kazu und ich zusammen mit meiner Schwester und meiner Mutter von Berlin aus nach Wien geflogen.

Am Wiener Flughafen angekommen suchen wir erst einmal die Vienna Tourist Info in der Ankunftshalle auf. Denn dort soll ich laut Aussage der Seite "easycitypass dot com" einen Easy City Pass bekommen. Mit dem möchte ich in Wien 48 h lang die öffentlichen Verkehrsmittel der Wiener Linien nutzen. Und das Tolle ist, mein Sohn darf bei mir kostenlos mitfahren. Das Ticket kostet 19,90€.
Meine Schwester und meine Mutter benötigen eine 48 Stunden Wien-Karte, die 14,10 € kostet.

"Ich hätte gerne einen Easy City Pass für 48 Stunden."
"Den haben wir nicht."
"Im Internet habe ich gelesen, dass es den bei der Tourist Info geben soll."
"Was soll der können?"
"Ich kann meinen Sohn kostenlos mitnehmen."
"Ja, das ist der Easy City Pass, den verkaufen wir nicht."
"Können Sie mir sagen, wo ich den erstehen kann?"
"Den bekommen Sie im Hauptbahnhof in Wien."

Ach herrje, denke ich. Und nun? Na ja notfalls hole ich zweimal die normale 48 Stunden Karte.
Wir gehen erst einmal weiter Richtung Bahn. Da kommen wir an der Flughafeninformation vorbei. Vielleicht weiß die Dame da, wo man am Flughafen mein Ticket bekommen kann.

Ich frage, aber die Frau am Schalter schaut mich nur verwirrt an. So einen Pass kennt sie nicht.
"Da muss ich wohl googeln" seufzt sie niedergeschlagen.
Der Pass heiße richtig "Vienna Pass" und den gäbe es bei der Tourist Info.
o_O

Na gut. Also wieder zurück. Zum Glück steht gerade keiner an.
Die Damen an der Tourist Info schauen genervt.
Nein, der Vienna Pass ist etwas anderes. Für den Easy City Pass muss ich erst in die Stadt reinfahren.
Jetzt seufze ich.

Geplant war ursprünglich, dass wir uns unsere 48 Stunden Karten und die Anschlussfahrausweise (für die Fahrt bis zur Wiener Kernzone) am Flughafen holen und dann mit der Bahn zum Westbahnhof fahren. Doch meine Mutter weist uns darauf hin, dass es viel einfacher und schneller mit dem Flughafenbus ginge. Dieser würde allerdings 8 € kosten. Was soll's. Ich habe eh noch kein Wien-Ticket.
Der Flughafenbus ist eine wirklich praktische Sache. Die Haltestelle am Westbahnhof liegt dazu noch genau vor dem Eingang zu unserem Hotel. Besser geht es nicht. :-D

Im Hotel erfrischen wir uns und geben unser Gepäck ab.
Gerade als ich im Westbahnhof für mich und Kazu die normalen 48 Stunden Karten kaufen will, entdeckt meine Schwester einen Schalter der Wiener Linien. Und oh Wunder, dort bekomme ich den Easy City Pass.

Nun sind wir alle mit 48 Stunden Tickets ausgerüstet und können unsere kulinarische Reise in Wien beginnen.

Halt Nr. 1 ist der Eisladen Paolo Bortolotti. Da jeder vom anderen probieren darf, komme ich in den Genuss der Eissorten Maroni, Mohn, Limette, Zitrone, Mango, Vanille und Pistazie. Mein Favorit ist Mohn. Das Eis schmeckt sehr gut, ist aber kein "Wow"-Eis.

Weiter geht es in die Innenstadt zum Stephans Dom. Die Domkirche ist sehr beeindruckend. Meine Schwester knipst ein Foto nach dem anderen.

Nun ist ein Besuch im Café Demel geplant.


Über Demel habe ich schon viel gelesen und ich bin gespannt auf die Torten.

Vorne in der Vitrine wird von jeder Torte ein Stück ausgestellt, so dass man auch den Anschnitt sehen kann. Das gefällt mir natürlich sehr. :-)

Hier ein paar von deren Prachtstücken.



Leider ist die Schlange lang und so beschließen wir, zum, nächsten Café zu gehen. Aber auch beim Café Central stehen die Leute bis auf die Straße hinaus Schlange.

Dafür konnten wir auf dem Weg dahin den Michaelerplatz und die Hofburg bewundern. :-)

Das Café Landtmann nahe des Rathauses ist unser nächstes Ziel. Hoffentlich finden wir hier ein Plätzchen.
Ja! Das Café ist großflächig und die Kuchen sehen super aus! Endlich sitzen. :-P





Wir drei Frauen entscheiden uns für eine Kardinalschnitte,


geschmacklich gut, aber etwas mächtig,

ein Stück Mozarttorte,


wunderschön im Anschnitt, sahnig und leicht, aber geschmacklich etwas langweilig,

das Wiener Trio mit Mini-Stücken von Mozart, Himbeer-Topfen und Sacher.


Die Sachertorte hat ganz wunderbar saftig geschmeckt. Meine Schwester mochte die Mini-Mozarttorte mit der grünen Marzipandecke am liebsten.

Das war jetzt Kritisieren auf hohem Niveau. Geschmeckt haben die Torten allesamt sehr gut.

Kazu bestellt eine kleine Gulaschsuppe und dann, weil sie ihm so gut geschmeckt hat, noch eine zweite kleine hinterher. :-D

Gestärkt fahren wir zum Hundertwasser-Haus. Ein wenig Sightseeing muss ja auch sein. :-P
Aber wirklich nur ein wenig, denn abends geht es schon weiter zum Restaurant Konoba, einem kroatischen Fischrestaurant.
Dort speisen wir zu Abend. Die gegrillten Fische schmecken hervorragend.

Es ist einfach klasse, zu viert unterwegs zu sein und alles miteinander zu teilen.
So passt auch noch ein Nachtisch in den Bauch. :-P

Den nehmen wir jedoch nicht im Konoba ein, sondern wir laufen ein Stück die Straße entlang weiter zu einem Eisladen. Das Schelato ist offensichtlich bei den Wienern sehr beliebt. Draußen vor dem Laden ist eine sehr, sehr lange Schlange. Wir haben Zeit und stellen uns an.

Das Anstehen lohnt sich. Aber so was von. Das Eis ist unglaublich gut! Das vegane Gurke-Ingwer-Eis schmeckt so erfrischend und kann uns alle überzeugen. Aber auch Vanille und Zitrone schmecken hervorragend. Geschmacklich würde ich es mit dem Eis von Canal Berlin vergleichen.
Wobei Gurke/Ingwer und Zitrone wirklich sensationell waren.

Jetzt passt aber wirklich nichts mehr in den Magen. Satt treten wir die Rückfahrt zum Hotel an.

Donnerstag, 13. Juni 2019

Matcha Financiers 抹茶フィナンシェ


Financiers, die kleinen französischen Mandelkuchen sind in Japan sehr beliebt. Ihr volles Aroma und ihre saftige Textur verdanken sie der Verwendung von gebräunter Butter und nicht aufgeschlagenem Eiweiß.

Zutaten für 7 Financiers von etwa 8,5 cm x 4 cm

55 g Eiweiß
65 g Butter
28 g fein gemahlene Mandeln
17 g Mehl Type 405
5 g hochwertiger Matcha zum Backen
50 g Zucker
0,5 g Salz
Fett für die Form

Zubereitung

Eiweiß auf Zimmertemperatur bringen.

Die Butter in einem Topf bei mittlerer Hitze unter Rühren erhitzen.
Die anfänglich großen Blasen werden immer kleiner, dann beginnt die Butter Farbe zu nehmen. Wenn sie hellbraun ist und schön duftet, den Topf vom Herd nehmen. Die Butter durch ein feines Sieb gießen (Bodensatz im Topf lassen) und beiseite stellen. Man sollte nun so etwa 50–55 g gebräunte Butter erhalten haben.

Mandeln, Mehl und Matcha mischen und zweimal sieben.

Die Förmchen dünn fetten und kalt stellen.

Eiweiß mit Zucker und Salz in einer Schüssel gut verrühren, aber nicht aufschlagen.
Mehl-Mandel-Matcha-Mischung hinzugeben und einrühren, bis die Masse glatt ist.
Die noch heiße Butter nach und nach einrühren.

Die Schüssel mit Frischhaltefolie abdecken und für 1–2 Std. in den Kühlschrank stellen.

Zum Backen den Ofen auf 210°C O/U-Hitze vorheizen.

Den Teig zu 3/4 in die Förmchen füllen und etwas verteilen. (Muss nicht ganz ordentlich sein, da der Teig beim Backen zerläuft.)

Die Förmchen im vorgeheizten Ofen bei 210 °C O/U-Hitze ca. 12–15 Min. backen, bis der Rand eine leichte Bräunung aufweist.

Die Financiers nach dem Backen noch heiß aus den Förmchen holen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.



Quelle für das obige Rezept: 老舗に教わる抹茶おやつ (Matcha Sweets, wie sie ein Traditionsbetrieb herstellt), Kyoto - Marukyû Koyamaen, Sekaibunkasha, Japan, 2017

Ein weiteres, sehr feines Financier-Rezept findet ihr HIER



Wer keine Financier-Form hat, kann die Küchlein auch in jeder anderen kleinen Form backen.
Auch andere Geschmacksrichtungen wie Earl Grey, Hôjicha oder Zitrone sind sehr beliebt.




HIER geht es zum Rezept.

Mittwoch, 5. Juni 2019

Two Layer Matcha Rare Cheesecake 抹茶のレアチーズケーキ


Wer auf intensiven Matchageschmack steht, der wird diesen Kuchen lieben. Denn dieser Matcha Cheesecake enthält jede Menge Matcha. So wird für die untere Schicht (koicha-Schicht) die doppelte Menge an Matcha verwendet. Ich empfehle eine hochwertige Qualität zu nehmen, damit die Schicht nicht zu bitter wird. Bei mir kamen zwei verschiedene Qualitäten zum Einsatz.
Wer es nicht so intensiv mag, der verdoppelt einfach die Mengenangaben für die hellere Schicht (usucha-Schicht) und lässt die dunkle Schicht weg.

Dieser ungebackene Matcha Cheesecake ist wunderbar cremig und leicht im Geschmack und ich bin sicher, dass er euch ebenfalls schmecken wird.

Ich habe für diesen Cheesecake einen Ring verwendet. Ihr könnt ihn aber auch in jeder anderen Form oder direkt in Gläschen zubereiten.


Zutaten für einen Ring von 15 cm Durchmesser

Boden
50 g Vollkornkekse (ich habe glutenfreie Landtaler verwendet)
15 g Butter

Dunkle Koicha Schicht
100 g Frischkäse
100 g Schlagsahne (ungeschlagen)
1 1/2 Blatt Blattgelatine (ca. 3 g)
10 g Matcha (hochwertig)
25 g Zucker
1 EL Zitronensaft

Helle Usucha Schicht
100 g Frischkäse
100 g Schlagsahne (ungeschlagen)
50 g Natur-Joghurt (ungezuckert)
1 1/2 Blatt Blattgelatine (ca. 3 g)
5 g Matcha
25 g Zucker

Zubereitung

Boden
Kekse in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Rollholz die Kekse zerdrücken, bis man feine Krümel erhält. Butter schmelzen und mit den Krümeln verkneten.
Den Ring auf eine Unterlage mit Backpapier setzen und die Krümelmasse einfüllen. Die Krümel zu einem gleichmäßig dicken Boden andrücken.
Den Boden bei Zimmertemperatur beiseite stellen.

Dunkle Koicha Schicht
Frischkäse und Sahne Zimmertemperatur nehmen lassen.
Blattgelatine in reichlich kaltem Wasser  etwa 10 Min. einweichen.
Matcha sieben und mit dem Zucker vermischen. Noch einmal sieben.

Frischkäse cremig rühren, Matchazucker zugeben und alles miteinander gut vermengen, bis eine glatte Masse entstanden ist.
Die gequollene Gelatine ausdrücken, in eine kleine Schüssel geben und in einem heißen Wasserbad auflösen. Etwas Schlagsahne einrühren.
Die restliche Sahne in die Frischkäsemasse einrühren.
Dann den Zitronensaft einrühren.
Zuletzt die flüssige Gelatine einrühren.

Die Matcha-Frischkäsemasse auf den Krümelboden in den Ring geben. Sie sollte von selbst zerlaufen, ansonsten die Oberfläche noch glatt streichen.

Den befüllten Ring für 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

Helle Usucha Schicht
Frischkäse, Sahne und Joghurt Zimmertemperatur nehmen lassen.
Blattgelatine in reichlich kaltem Wasser  etwa 10 Min. einweichen.
Matcha sieben und mit dem Zucker vermischen. Noch einmal sieben.

Frischkäse cremig rühren, Matchazucker zugeben und alles miteinander gut vermengen, bis eine glatte Masse entstanden ist.
Die gequollene Gelatine ausdrücken, in eine kleine Schüssel geben und in einem heißen Wasserbad auflösen. Etwas Schlagsahne einrühren.
Die restliche Sahne in die Frischkäsemasse einrühren.
Dann den Joghurt einrühren.
Zuletzt die flüssige Gelatine einrühren.

Die erste Schicht aus dem Kühlschrank holen. Ist die Oberfläche fest, die helle Matcha-Frischkäsemasse einfüllen. Sie sollte von selbst zerlaufen, ansonsten die Oberfläche glatt streichen.

Den befüllten Ring für 2–3 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Servieren
Um den Ring zu lösen, diesen z.B. mit einem heißen Tuch oder einem Flambierbrenner erwärmen und den Ring abziehen. Nach Belieben ausgarnieren.
Zum Schneiden die Schneide des Messers am besten erwärmen.


Das obige Rezept ist leicht abgeändert. Das Originalrezept stammt aus folgendem Buch:
老舗に教わる抹茶おやつ (Matcha Sweets, wie sie ein Traditionsbetrieb herstellt), Kyoto - Marukyû Koyamaen, Sekaibunkasha, Japan, 2017

Donnerstag, 23. Mai 2019

Beauty Balls


Kennt ihr Beauty Balls? Das sind süße Energiebällchen aus lauter gesunden Zutaten. Hier möchte ich euch drei verschiedene Sorten vorstellen.

Walnut Cocoa Beauty Balls
links vorne im Bild

Zutaten für ca. 25 Kugeln von Ø 2–2,5 cm 

100 g Walnusskerne
50 g Kakao (z.B. von Valrhona)
1 Prise Salz
120 g getrocknete Datteln ohne Stein
1 EL Honig (kann auch weggelassen werden)
2 TL Kokosöl

Zubereitung

Walnusskerne mit Kakao und Salz in einen Zerkleinerer (Food Processor) geben, bis die Nüsse zermahlen sind.
Datteln, Honig und Kokosöl dazugeben und alles mixen, bis eine einigermaßen glatte und gebundene Masse entsteht. Ist die Masse zu bröselig, noch etwas Kokosöl hinzufügen.

Aus der Masse Kugeln von etwa 2–2,5 cm Durchmesser formen. Die Kugeln im Kühlschrank fest werden lassen.


Coconut Almond Beauty Balls
rechts vorne im Bild

Zutaten für ca. 25 Kugeln von Ø 2–2,5 cm 

75 g Kokosraspeln
50 g Mandeln
1 EL Kokosöl
1 Prise Salz
100 g getrocknete Datteln ohne Stein
1/4 TL Vanille Extrakt
1 EL Kokosblütensirup (kann auch weggelassen werden)
2 TL Kokosöl zusätzlich bei Bedarf

Zubereitung

Kokosraspeln und Mandeln mit Öl und Salz in einen Zerkleinerer (Food Processor) geben, bis die Nüsse zermahlen sind.
Datteln, Vanilleextrakt und Kokosblütensirup dazugeben und alles mixen, bis eine einigermaßen glatte und gebundene Masse entsteht. Ist die Masse zu bröselig, noch etwas Kokosöl hinzufügen.

Aus der Masse Kugeln von etwa 2–2,5 cm Durchmesser formen. Die Kugeln im Kühlschrank fest werden lassen.


Dried Fruit Beauty Balls
hinten im Bild

Zutaten für ca. 30 Kugeln von Ø 2–2,5 cm 

100 g getrocknete Früchte nach Belieben (ich habe Trockenpflaumen verwendet)
75 g gemahlene Mandeln
50 g Kokosraspeln
50 g weißes Sesammus (Tahin)
2 EL Honig
ein paar Tropfen Zitronenöl
2 TL Kokosöl zusätzlich bei Bedarf
Kokosraspeln zum Ummanteln

Zubereitung

Alle Zutaten in einen Zerkleinerer (Food Processor) geben und mixen, bis eine einigermaßen glatte und gebundene Masse entstanden ist. Ist die Masse zu bröselig, noch etwas Kokosöl hinzufügen.

Aus der Masse Kugeln von etwa 2–2,5 cm Durchmesser formen. Die Kugeln in Kokosraspeln wälzen und im Kühlschrank fest werden lassen.


Inspirationsquelle: Angyal, Erica, Super Beauty Sweets, Shogakukan, 2015, Japan