Sonntag, 7. Oktober 2018

Gâteau matcha aux amandes nach Sadaharu Aoki


Sadaharu Aoki ist ein japanischer Pâtissièr, der sich mit seiner Pâtisserie in Paris einen Namen gemacht hat. Mittlerweile kann man seine Produkte auch in Tokyo und Nagoya erwerben. Er ist bekannt dafür, dass er sein französisches Gebäck gerne mit einem japanischen Touch versieht. So auch bei diesem Mandelkuchen, der durch die Zugabe von Matcha eine ganz besondere Note erhält.

Desweiteren sorgen gut aufgeschlagene Eier und die Verwendung von gebräunter Butter für eine saftig buttrige Konsistenz.

Ich habe diese Form verwendet:



Zutaten für eine Form von Ø 14 cm (oben gemessen)

80 g Butter
Sesam, weiß und schwarz
Mehl Type 550
60 g Vollei (1 Ei, Gr. L), Zimmertemperatur
50 g Zucker
30 g gemahlene, blanchierte Mandeln
Vanilleextrakt, ein paar Tropfen
30 g Mehl Type 405
3 g Matcha

Vorbereitung

Die Form großzügig buttern.
Weißen und schwarzen Sesam zu gleichen Teilen zur Hälfte zerstoßen. Die Form am Boden und am Rand mit dem Sesam ausstreuen.
Etwas Mehl vom Type 550 in ein Sieb geben und die Form am Boden und am Rand zusätzlich noch mit Mehl bestäuben. Die vorbereitete Form in den Kühlschrank stellen.

Die restliche Butter in einen Topf mit dickem Boden geben. Bei starker Hitze unter Rühren erhitzen. Zuerst steigt Dampf auf, dann wird dieser weniger und die Butter fängt an zu bräunen. Wenn die Butter einen hellen Braunton angenommen hat und angenehm duftet, vom Herd nehmen.
Die Butter durch ein Sieb in eine hitzefeste Schüssel umfüllen.
Von der gebräunten Butter 60 g abnehmen und bei ca. 50°C warm halten.

Ofen auf 170°C O/U-Hitze vorheizen.

Zubereitung

Ei und Zucker in eine Schüssel geben und mit dem Handrührgerät verrühren. Mandeln und Vanilleextrakt hinzugeben und die Masse bei hoher Geschwindigkeit weiß-cremig aufschlagen.

Mehl und Matcha vermischen und zweimal sieben. Alles auf einmal auf die Schaummasse geben und mit einem Schaber unterziehen.

Die gebräunte, warme Butter zugeben und mit schneidenden Bewegungen einarbeiten.
Die fertige Masse in die vorbereitete Form geben.

Im vorgeheizten Ofen bei 170°C O/U-Hitze ca. 25 Min. backen.


Auf einem Kuchengitter etwas abkühlen lassen, dann aus der Form stürzen. Ggfs. zurückstürzen und ganz auskühlen lassen.

Man kann ihn auch gestürzt lassen und den Kuchen oben noch mit Matcha bestäuben oder ihn zurück stürzen und einfach so servieren:


Quelle: パリ発!サダハル・アオキのフランス菓子 (Aus Paris! Das französische Gebäck von Sadaharu Aoki), NHK, 2014

Montag, 1. Oktober 2018

Das war der August 2018

Ja, es ist ruhig geworden auf meinem Blog. Das liegt vor allem daran, dass ich noch nicht genau weiß, welchen Kurs ich mit meinem Blog zukünftig einschlage. Aber da ich nicht möchte, dass er ganz einschläft, kommt hier erst einmal der Überblick über den August.

Der Monat August beginnt immer mit dem Geburtstag meiner Freundin, der ich ein paar Mini Tartelettes mitgebracht habe: Leichte Zitronentartelettes, Blaubeertartelettes und Matcha Chocolate Mousse Tartelettes.


Kurz darauf folgte der Wochenendurlaub mit meiner Mutter, meiner Schwester und ihrem Sohn und meinem Bruder und seiner Frau. Und mit Kazu und mir. :-)
Wir fuhren nach Schwerin.



Die Stadt ist sehr schön, wir hatten herrliches Wetter und aßen jeden Tag dort mindestens ein Softeis von Ilka Eis. Das Eis hat Kazu und mir so gut geschmeckt und ich bekam von dem Eis auch keine Bauchschmerzen. :-D
Wir haben den Dom besichtigt und die Altstadt, haben uns das Schloss von innen und außen angeschaut, haben den BUGA Spielplatz ausgiebig erkundet und ein paar von uns waren noch im Freibad Kalkwerder planschen.
Der Alienspielplatz (der heißt wirklich so) wurde am Sonntagvormittag erobert und anschließend unternahmen wir noch eine Stadtrundfahrt und eine Schifffahrt. Das war ein erlebnisreiches Wochenende.
Hiermit grüße ich alle Schweriner! Es war sehr schön bei euch. :-)

In Berlin gibt es ein kleines Café mit Namen Two and Two mit japanisch-französischem Einfluss, dem ich schon lange mal einen Besuch abstatten wollte. Nun war es soweit. Meine Freundin Lisa und ich trafen uns dort zum Quatschen.

Ich bestellte einen Matcha Latte mit Soja und dazu gebäck (Cannelé und Finacier).



Wahrscheinlich war meine Erwartungshaltung zu hoch, denn das Gebäck konnte mir kein "mmh" entlocken, auch wenn es gut war. Und der Matcha Latte ging gar nicht. Je nach Hersteller kann ein Soja Drink völlig anders schmecken und dieser schmeckte weder Lisa noch mir. Der Matcha war nur leicht mit einem bitteren Unterton wahrnehmbar. Wir ließen den Matcha Latte stehen. :-(

Lisas Baguette dagegen hat sehr gut geschmeckt, sagt sie. Auch die Croissants sollen dort sehr gut sein. Nun, ich werde sicher noch ein weiteres Mal dort hingehen. Denn ich bin einfach zu neugierig auf mehr und die Fotos auf Instagram sehen einfach zu verlockend aus. :-P

Wir ziehen weiter, um die nächste Lokalität zu testen. Unser Ziel ist das Tenzan Lab., der in Berlin neu eröffnete Kakigoori Laden.

Wir bestellen Ananas Mango halb und halb in veganer Qualität.


Sooo lecker! Wow, wir sind beide begeistert und lassen es uns schmecken.

Für das Hanabira habe ich Walnuss Chiffon Cake gebacken.


Und für uns gab es am Wochenende ein Maracuja Frischkäse Dessert. Die Maracuja Frischkäseccreme fand ich unglaublich gut, aber das angegebene Verhältnis aller Komponenten sagte mir leider nicht so zu. Nun, die muss ich in abgewandelter Form auf jeden Fall noch einmal zubereiten.



Bei dem schönen Wetter kann man ich jeden Tag Eis essen. *g*

Und so treffen Kazu und ich uns mit meiner Freundin S. nahe dem Rosenthaler Platz, um ein Woop Woop Eis zu essen. Das ist ein Eis, das mit kaltem Flüssigstickstoff aufgeschlagen wird, und dadurch völlig frei von Eiskristallen ist.
Wir entscheiden uns für das Mangoeis mit Basilikum. Mmh. Samtig, lecker. <3


Ach ja, vorher waren Kazu und ich noch im Neo Tokyo. Das ist ein Geschäft für japanische Comics und Co.
Kazus erster Besuch in einem Manga-Shop. Das riesengroße Angebot hat ihn völlig überfordert. Und mich auch. Haha. Welche Manga sind altersgerecht? Schwierig, schwierig. Ich habe daher immer zuerst reingeschaut. Mit leeren Händen haben wir den Laden jedoch nicht verlassen.

Das ist Kazus neuer Schatz.


Splatoon ist bei den Kids gerade total angesagt. :-D Das ist ein Computerspiel. Kennt das wer?

Sommerferien bedeutet aber nicht nur Eis essen. :-P Auch in aller Ruhe gemeinsam mit Kazu  frühstücken. Jeden Tag. :-)
Ich habe mal wieder Brot gebacken. Und zwar das flauschige Graham Bread.




Und nachmittags gibt es einen Matcha. Enjoying life!^^


Da der Walnuss Chiffon so lecker war, backe ich ihn erneut.


Und dazu noch einen Chocolate Banana Chiffon Cake.
Von beiden Chiffons nehme ich am Sonntag Probierstücke für meinen Chor mit. Hatte ich schon erwähnt, dass ich jetzt im Chor singe?


Nun sind die Sommerferien vorbei und Kazu muss wieder in die Schule. Während er dort hoffentlich fleißig lernt, treffe ich mich mit meiner Mutter zum Shoppen. Für viele mag das etwas ganz normales sein, für mich ist ein Einkaufsbummel mit meiner Mutter eine eher seltene Angelegenheit.
Meine Mutter möchte mir dabei helfen, eine weiße Bluse für mich zu finden. Für unseren Chorauftritt benötige ich nämlich eine.
Wir klappern verschiedene Läden ab und ich probiere die unterschiedlichsten Blusen an. Meine Mutter ist mir bei der Auswahl eine große Hilfe. Sie hat ein unheimlich gutes Auge fürs Detail und weist mich darauf hin, wenn eine Bluse vom Schnitt oder der Größe her nicht zu mir passt. Schließlich habe ich insgesamt drei Blusen (zwei davon weiß) für mich gekauft. :-D

Hier ein Foto von mir mit der neuen (nicht weißen) Bluse. :-P


Zum Abschluss unserer Shopping Tour kehren wir ins Café Läderach ein. Läderach ist ein Schweizer Schokoladengeschäft. Ich bestelle einen Tee (super köstlich) und ein Mousse au Chocolat Törtchen, das ebenfalls sehr gut schmeckt. Man merkt, dass hier hohe Qualität verwendet wird.


Es war ein wirklich schöner Tag mit meiner Mutter, den ich genossen habe und an den ich mich gerne erinnern werde.

Für das Hanabira gibt es wieder etwas mit Matcha. Ich backe einen Matchakuchen (Gâteau Matcha) nach einem Rezept von Sadaharu Aoki, der in Japan und Paris sehr bekannt ist.


Auch ein paar Financiers und Cookies von mir sind im Laden erhältlich.


Am letzten Samstag im August werden überall in Berlin die Erstklässler eingeschult. Dieses Jahr kommt auch mein Neffe K. in die Schule und Kazu und ich nehmen an seiner Einschulungsfeier teil. Von uns hat er ein Schulranzen-Set geschenkt bekommen, das ihm hoffentlich lange gute Dienste leisten wird.

Ein paar Essensbilder von der letzten Augustwoche habe ich noch im Ordner.
So gab es z.B. Ramen mit dem drauf, was so da war ^^;;


Galettes complètes (Buchweizencrêpes) mit Salat


Seitan-Geschnetzeltes mit Salat und Miso-Sesam-Dressing


und eine kleine Charlotte aux fraises mit den letzten Bio Erdbeeren für dieses Jahr.


Und weil meine Familie die sich gleich noch einmal gewünscht hat, noch einmal eine Charlotte, nur dieses Mal mit Himbeeren und in hoch.


Vor allem frisch ließ die sich sehr schwer schneiden.


Nachdem sie ein bisschen durchgezogen hat, ging es gerade so. "Ah, fall nicht um!" :-P


Am letzten Tag im August habe ich dem matchashop einen Besuch abgestattet. matchashop ist umgezogen und ich wollte mir den neuen Laden in der Husemannstraße 29 näher anschauen. Außerdem war mein Teevorrat alle und ich brauchte dringend neuen Tee. Wusstet ihr, dass matchashop nicht nur Matcha, sondern auch verschiedene grüne Tees aus Japan anbietet?

Ich habe mich eingedeckt und ging vollbepackt nach Hause. Dann wurde ausgepackt und ich überlegte, welchen Tee ich in welche Dose fülle. *g*


Ich liebe japanischen grünen Tee! Ihr auch?
Oolong und grünen Roibusch trinke ich auch noch gerne. Die müsste ich auch mal wieder besorgen. *g*

So, das war der August. Da ist ja doch etwas zusammengekommen. Ich hoffe der Post war nicht zu chaotisch, denn ich habe ihn in Etappen geschrieben. Und ich hoffe, keiner von euch ist Deutschlehrer. Da würdet ihr sicher eine Krise bekommen, so wie ich mit den Zeiten hin und her springe.

Ich wünsche euch allen einen schönen Oktober!

Freitag, 3. August 2018

Das war der Juli 2018

Letzten Monat habe ich einige Fotos von unserem japanischen Essen geschossen, so dass ich endlich mal wieder was zum Zeigen habe. :-P

So gab es im Juli bei uns unter vielem anderen

Gemüse Tempura


als auch Agedashidôfu.


Bunte Hiyashi Sômen am 7.7. (weil typisches Tanabata Essen),


verschiedene Beilagen wie Aubergine mit Miso (nasu no miso itame), mal ohne mal mit Paprika,



ninjin to konnyaku no shiraae,


Spinat in Sesamsauce


Grapefruit-Zwiebel-Salat


jede Menge Salate



Shake Chazuke mit Gurken-Wakame-Salat (kyûri no sunomono)


Nikujaga


Gomoku Takikomigohan


Tamago no parapara châhan


Gyûdon


Oyakodon


Katsudon


Butaniku no Shôgayaki (Schweinefleisch mit Ingwer)


Yakisoba


Fisch gekocht und gegrillt



Suppen



und natürlich aus Süßes wie

Melonpan


Choco Banana Chiffon Cake


Dorayaki



Matcha Marble Cheesecake im Glas


Matcha Purin


Coffee Crushed Jelly


Purin


Miso Mushioan und Azuki Mushipan



Aonori Cookies und Azuki Cookies


und Goheimochi


Japanische Küche ist so schön leicht. Die passt gut zum Sommer. Viele Rezepte habe ich bereits verbloggt. Stöbert einfach mal in meinem Rezeptverzeichnis unter "Japanische Küche". :-)

Ich gehe jetzt wieder die Sonne genießen. Ich weiß, viele stöhnen unter der Hitze. Ich genieße sie total. :-D