Donnerstag, 13. Juni 2019

Matcha Financiers 抹茶フィナンシェ


Financiers, die kleinen französischen Mandelkuchen sind in Japan sehr beliebt. Ihr volles Aroma und ihre saftige Textur verdanken sie der Verwendung von gebräunter Butter und nicht aufgeschlagenem Eiweiß.

Zutaten für 7 Financiers von etwa 8,5 cm x 4 cm

55 g Eiweiß
65 g Butter
28 g fein gemahlene Mandeln
17 g Mehl Type 405
5 g hochwertiger Matcha zum Backen
50 g Zucker
0,5 g Salz
Fett für die Form

Zubereitung

Eiweiß auf Zimmertemperatur bringen.

Die Butter in einem Topf bei mittlerer Hitze unter Rühren erhitzen.
Die anfänglich großen Blasen werden immer kleiner, dann beginnt die Butter Farbe zu nehmen. Wenn sie hellbraun ist und schön duftet, den Topf vom Herd nehmen. Die Butter durch ein feines Sieb gießen (Bodensatz im Topf lassen) und beiseite stellen. Man sollte nun so etwa 50–55 g gebräunte Butter erhalten haben.

Mandeln, Mehl und Matcha mischen und zweimal sieben.

Die Förmchen dünn fetten und kalt stellen.

Eiweiß mit Zucker und Salz in einer Schüssel gut verrühren, aber nicht aufschlagen.
Mehl-Mandel-Matcha-Mischung hinzugeben und einrühren, bis die Masse glatt ist.
Die noch heiße Butter nach und nach einrühren.

Die Schüssel mit Frischhaltefolie abdecken und für 1–2 Std. in den Kühlschrank stellen.

Zum Backen den Ofen auf 210°C O/U-Hitze vorheizen.

Den Teig zu 3/4 in die Förmchen füllen und etwas verteilen. (Muss nicht ganz ordentlich sein, da der Teig beim Backen zerläuft.)

Die Förmchen im vorgeheizten Ofen bei 210 °C O/U-Hitze ca. 12–15 Min. backen, bis der Rand eine leichte Bräunung aufweist.

Die Financiers nach dem Backen noch heiß aus den Förmchen holen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.



Quelle für das obige Rezept: 老舗に教わる抹茶おやつ (Matcha Sweets, wie sie ein Traditionsbetrieb herstellt), Kyoto - Marukyû Koyamaen, Sekaibunkasha, Japan, 2017

Ein weiteres, sehr feines Financier-Rezept findet ihr HIER



Wer keine Financier-Form hat, kann die Küchlein auch in jeder anderen kleinen Form backen.
Auch andere Geschmacksrichtungen wie Earl Grey, Hôjicha oder Zitrone sind sehr beliebt.




HIER geht es zum Rezept.

Mittwoch, 5. Juni 2019

Two Layer Matcha Rare Cheesecake 抹茶のレアチーズケーキ


Wer auf intensiven Matchageschmack steht, der wird diesen Kuchen lieben. Denn dieser Matcha Cheesecake enthält jede Menge Matcha. So wird für die untere Schicht (koicha-Schicht) die doppelte Menge an Matcha verwendet. Ich empfehle eine hochwertige Qualität zu nehmen, damit die Schicht nicht zu bitter wird. Bei mir kamen zwei verschiedene Qualitäten zum Einsatz.
Wer es nicht so intensiv mag, der verdoppelt einfach die Mengenangaben für die hellere Schicht (usucha-Schicht) und lässt die dunkle Schicht weg.

Dieser ungebackene Matcha Cheesecake ist wunderbar cremig und leicht im Geschmack und ich bin sicher, dass er euch ebenfalls schmecken wird.

Ich habe für diesen Cheesecake einen Ring verwendet. Ihr könnt ihn aber auch in jeder anderen Form oder direkt in Gläschen zubereiten.


Zutaten für einen Ring von 15 cm Durchmesser

Boden
50 g Vollkornkekse (ich habe glutenfreie Landtaler verwendet)
15 g Butter

Dunkle Koicha Schicht
100 g Frischkäse
100 g Schlagsahne (ungeschlagen)
1 1/2 Blatt Blattgelatine (ca. 3 g)
10 g Matcha (hochwertig)
25 g Zucker
1 EL Zitronensaft

Helle Usucha Schicht
100 g Frischkäse
100 g Schlagsahne (ungeschlagen)
50 g Natur-Joghurt (ungezuckert)
1 1/2 Blatt Blattgelatine (ca. 3 g)
5 g Matcha
25 g Zucker

Zubereitung

Boden
Kekse in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Rollholz die Kekse zerdrücken, bis man feine Krümel erhält. Butter schmelzen und mit den Krümeln verkneten.
Den Ring auf eine Unterlage mit Backpapier setzen und die Krümelmasse einfüllen. Die Krümel zu einem gleichmäßig dicken Boden andrücken.
Den Boden bei Zimmertemperatur beiseite stellen.

Dunkle Koicha Schicht
Frischkäse und Sahne Zimmertemperatur nehmen lassen.
Blattgelatine in reichlich kaltem Wasser  etwa 10 Min. einweichen.
Matcha sieben und mit dem Zucker vermischen. Noch einmal sieben.

Frischkäse cremig rühren, Matchazucker zugeben und alles miteinander gut vermengen, bis eine glatte Masse entstanden ist.
Die gequollene Gelatine ausdrücken, in eine kleine Schüssel geben und in einem heißen Wasserbad auflösen. Etwas Schlagsahne einrühren.
Die restliche Sahne in die Frischkäsemasse einrühren.
Dann den Zitronensaft einrühren.
Zuletzt die flüssige Gelatine einrühren.

Die Matcha-Frischkäsemasse auf den Krümelboden in den Ring geben. Sie sollte von selbst zerlaufen, ansonsten die Oberfläche noch glatt streichen.

Den befüllten Ring für 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

Helle Usucha Schicht
Frischkäse, Sahne und Joghurt Zimmertemperatur nehmen lassen.
Blattgelatine in reichlich kaltem Wasser  etwa 10 Min. einweichen.
Matcha sieben und mit dem Zucker vermischen. Noch einmal sieben.

Frischkäse cremig rühren, Matchazucker zugeben und alles miteinander gut vermengen, bis eine glatte Masse entstanden ist.
Die gequollene Gelatine ausdrücken, in eine kleine Schüssel geben und in einem heißen Wasserbad auflösen. Etwas Schlagsahne einrühren.
Die restliche Sahne in die Frischkäsemasse einrühren.
Dann den Joghurt einrühren.
Zuletzt die flüssige Gelatine einrühren.

Die erste Schicht aus dem Kühlschrank holen. Ist die Oberfläche fest, die helle Matcha-Frischkäsemasse einfüllen. Sie sollte von selbst zerlaufen, ansonsten die Oberfläche glatt streichen.

Den befüllten Ring für 2–3 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Servieren
Um den Ring zu lösen, diesen z.B. mit einem heißen Tuch oder einem Flambierbrenner erwärmen und den Ring abziehen. Nach Belieben ausgarnieren.
Zum Schneiden die Schneide des Messers am besten erwärmen.


Das obige Rezept ist leicht abgeändert. Das Originalrezept stammt aus folgendem Buch:
老舗に教わる抹茶おやつ (Matcha Sweets, wie sie ein Traditionsbetrieb herstellt), Kyoto - Marukyû Koyamaen, Sekaibunkasha, Japan, 2017

Donnerstag, 23. Mai 2019

Beauty Balls


Kennt ihr Beauty Balls? Das sind süße Energiebällchen aus lauter gesunden Zutaten. Hier möchte ich euch drei verschiedene Sorten vorstellen.

Walnut Cocoa Beauty Balls
links vorne im Bild

Zutaten für ca. 25 Kugeln von Ø 2–2,5 cm 

100 g Walnusskerne
50 g Kakao (z.B. von Valrhona)
1 Prise Salz
120 g getrocknete Datteln ohne Stein
1 EL Honig (kann auch weggelassen werden)
2 TL Kokosöl

Zubereitung

Walnusskerne mit Kakao und Salz in einen Zerkleinerer (Food Processor) geben, bis die Nüsse zermahlen sind.
Datteln, Honig und Kokosöl dazugeben und alles mixen, bis eine einigermaßen glatte und gebundene Masse entsteht. Ist die Masse zu bröselig, noch etwas Kokosöl hinzufügen.

Aus der Masse Kugeln von etwa 2–2,5 cm Durchmesser formen. Die Kugeln im Kühlschrank fest werden lassen.


Coconut Almond Beauty Balls
rechts vorne im Bild

Zutaten für ca. 25 Kugeln von Ø 2–2,5 cm 

75 g Kokosraspeln
50 g Mandeln
1 EL Kokosöl
1 Prise Salz
100 g getrocknete Datteln ohne Stein
1/4 TL Vanille Extrakt
1 EL Kokosblütensirup (kann auch weggelassen werden)
2 TL Kokosöl zusätzlich bei Bedarf

Zubereitung

Kokosraspeln und Mandeln mit Öl und Salz in einen Zerkleinerer (Food Processor) geben, bis die Nüsse zermahlen sind.
Datteln, Vanilleextrakt und Kokosblütensirup dazugeben und alles mixen, bis eine einigermaßen glatte und gebundene Masse entsteht. Ist die Masse zu bröselig, noch etwas Kokosöl hinzufügen.

Aus der Masse Kugeln von etwa 2–2,5 cm Durchmesser formen. Die Kugeln im Kühlschrank fest werden lassen.


Dried Fruit Beauty Balls
hinten im Bild

Zutaten für ca. 30 Kugeln von Ø 2–2,5 cm 

100 g getrocknete Früchte nach Belieben (ich habe Trockenpflaumen verwendet)
75 g gemahlene Mandeln
50 g Kokosraspeln
50 g weißes Sesammus (Tahin)
2 EL Honig
ein paar Tropfen Zitronenöl
2 TL Kokosöl zusätzlich bei Bedarf
Kokosraspeln zum Ummanteln

Zubereitung

Alle Zutaten in einen Zerkleinerer (Food Processor) geben und mixen, bis eine einigermaßen glatte und gebundene Masse entstanden ist. Ist die Masse zu bröselig, noch etwas Kokosöl hinzufügen.

Aus der Masse Kugeln von etwa 2–2,5 cm Durchmesser formen. Die Kugeln in Kokosraspeln wälzen und im Kühlschrank fest werden lassen.


Inspirationsquelle: Angyal, Erica, Super Beauty Sweets, Shogakukan, 2015, Japan

Freitag, 3. Mai 2019

Protein Haselnussmuffins, low carb


Diese Proteinmuffins liegen voll im Trend. Sie sind proteinreich und low carb und schmecken dazu noch richtig gut. Durch Verwendung von Seidentofu werden sie angenehm weich. Vor allem frisch aus dem Ofen finde ich sie unwiderstehlich.

Zutaten für 8 Muffins

250 g Seidentofu
50 g Haselnussmus (100% Haselnüsse)
2 Eier (Gr. M)

60 g Haferkleie
40 g Proteinpulver Vanille
35 g Erythrit
15 g Kokosmehl
1 TL Backpulver

Zubereitung

Tofu mit Nussmus und Eiern gut verrühren (geht am besten in einem Food Processor/ Zerkleinerer/ Mixer).

Haferkleie in eine Schüssel geben. Proteinpulver, Erythrit, Kokosmehl und Backpulver durch ein Sieb dazugeben und alles vermischen.
Die Tofumischung dazugeben und einrühren.

Anm. Für die Bildstrecke habe ich noch einmal zwei Muffins extra gebacken.


Den Teig auf acht Silikon-Muffinförmchen verteilen.


Im vorgeheizten Ofen bei 190°C O/U-Hitze ca. 22 Min. backen.


Lasst es euch schmecken!

Inspirationsquelle: Die Seite "lowcarbrezepte"

Dienstag, 16. April 2019

Chocolate Banana Chiffon Cake チョコバナナシフォンケーキ


Der Chocolate Banana Chiffon Cake ist ein flauschiger Cocoa Chiffon Cake gefüllt mit Schlagsahne und Bananenscheiben. Mein Sohn als auch mein Mann haben sich diesen köstlichen Kuchen jeweils  zu ihrem Geburtstag gewünscht.
Das Rezept stammt vom Chiffon Cake Fachgeschäft "La Famille" in Tokyo, Japan, wo dieser beliebte Kuchen zum Standardsortiment gehört.

Wer keine Chiffon Cake Form hat, nimmt eine Gugelhupfform (siehe Chiffon Cakes in anderen Formen gebacken).
Ich backe den Chiffon Cake zwei Tage vorher, fülle ihn am Tag darauf und garniere ihn am Tag des Servierens aus. Man kann ihn aber auch am Tag des Backens gleich nach dem Abkühlen füllen, ausgarnieren und servieren.

Zutaten für eine Chiffon Cake Form von 20 cm Durchmesser

Eischnee
180 g Eiweiß
90 g Zucker
10 g Speisestärke

Eigelbmasse
70 g Eigelb
80 ml lauwarmes Wasser
60 g geschmacksneutrales Pflanzenöl
60 g Mehl Type 405
30 g Kakao (ungesüßtes Pulver)
20 g Zucker

Füllung
300 ml Schlagsahne (32% Fett)
27 g Zucker
1 TL Rum wer möchte (ich lasse den Alkohol weg)
3–4 Bananen

Dekoration
100 ml Schlagsahne (32% Fett)
10 g Zucker
Schokoladenspäne, -perlen oder -streusel nach Belieben
Bananenscheiben

Zubereitung

Alle benötigten Zutaten für den Eischnee und die Eigelbmasse abwiegen und bereitstellen.
Die Form wird nicht gefettet. Ofen auf 165°C O/U-Hitze vorheizen.

Die Eiweiße für ca. 10 Min. in den Froster stellen.

Eigelbe in einer Schüssel mit dem Schneebesen verrühren.
Wasser einrühren.
Öl einrühren.
Es soll eine gute Emulsion entstehen, zu erkennen an lauter Bläschen, die sich an der Oberfläche bilden.
Mehl, Kakao und Zucker mischen und auf die Eigelbmasse sieben.
Den Schneebesen senkrecht halten und so die trockenen Zutaten einrühren, bis die Masse klümpchenfrei ist.

Das kalte Eiweiß (es kann am Rand ruhig angefroren sein) bei langsamer Geschwindigkeit mit den Quirlen eines Handmixers zerschlagen.
Dann das Eiweiß bei hoher Geschwindigkeit weiterschlagen.
Zucker mit Speisestärke mischen. Wenn das Eiweiß zu Eischnee wird, die Zuckermischung nach und nach zugeben. Zu festem Eischnee aufschlagen, dann den Eischnee bei kleiner Geschwindigkeit noch ca. 30 sec weiterschlagen. Dadurch erhält man feine Bläschen und somit einen stabileren Eischnee.
Der Eischnee sollte cremig-fest sein und schön glänzen.

Etwa 1/3 des Eischnees zur Eigelbmasse geben und mit dem Schaber behutsam unterheben. Das nächste Drittel vom Eischnee unterheben und dann das letzte Drittel. Die Masse soll homogen sein.

Die Masse mit etwas Abstand in die Form fließen lassen.

Chiffon im vorgeheizten Ofen bei 165°C O/U-Hitze ca. 40 min backen.
Der Chiffon Cake ist fertig gebacken, wenn die Oberfläche sich elastisch anfühlt und die Risse Farbe bekommen haben.

Den Kuchen nach dem Backen verkehrtherum auskühlen lassen. Den Kuchen abgedeckt in der Form am besten über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.

Chiffon Cake aus der Form lösen. Den Kuchen waagerecht in 1,5 cm dicke Scheiben schneiden. Es werden vier Scheiben benötigt.

Eiskalte Schlagsahne mit Zucker und,  wer mag, Rum zu 80% aufschlagen (siehe Sahne schlagen).
Die Bananen schälen, quer halbieren und die Hälften längs in etwa vier Scheiben schneiden.

Einen Boden mit Sahne bestreichen, mit Bananenscheiben belegen, diese wieder mit etwas Sahne bedecken und einen zweiten Boden auflegen.
Den Boden mit Sahne bestreichen und den dritten Boden auflegen.
Den dritten Boden mit Sahne bestreichen, mit Bananenscheiben belegen, diese wieder mit etwas Sahne bedecken und den letzten Boden auflegen.
Den Kuchen dünn mit der restlichen Sahne komplett einstreichen.
Für einige Zeit in den Kühlschrank stellen.

Wer keine Zeit hat, kann den Kuchen auch gleich weiter ausdekorieren. Ich lasse den Kuchen gerne über Nacht im Kühlschrank durchziehen und dekoriere ihn dann am Tag des Servierens aus.

100 ml Sahne mit 10 g Zucker für die Dekoration zu 90% fest aufschlagen. Den Chiffon Cake damit sauber einstreichen.


Nach Belieben mit Schokolade und Bananenscheiben ausdekorieren.




Quelle: パティシエ100人のスイーツ (Die Süßspeisen von 100 Pâtissièrs),  Verlag boutique-sha, 2004

Freitag, 8. März 2019

Dinkeltoastbrot


Wir lieben flauschige Brote und da Dinkel angeblich gesünder sein soll als Weizen, gab es bei uns in letzter Zeit vermehrt dieses Dinkeltoastbrot.

Mir schmeckt es am besten pur, vor allem wenn es frisch gebacken ist. Aber natürlich ist es auch getoastet ein Genuss (was wäre es sonst für ein Toastbrot). :-D

Man kann das Brot auch komplett mit Dinkelmehl Type 630 backen oder aus dem Rezept ein Weizentoastbrot backen. Statt Kokosblütenzucker kann man jeden anderen Zucker nehmen und auch bei der Getreidemilch könnt ihr flexibel sein. Notfalls geht auch Wasser.
Statt Mandel Drink könnt ihr auch Schlagsahne nehmen oder einfach gleich 170 ml Dinkel Drink.
Die Butter lässt sich z.B. auch durch Mandelmus ersetzen, aber die Porung wurde bei mir dann etwas gröber.
Ich habe verschiedene Versionen ausprobiert und das vorgestellte Rezept enthält die Zutaten und das Mengenverhältnis, mit denen uns das Brot am besten geschmeckt hat.

Zutaten für 1 Kastenform von ca. 20 cm x 9 cm x 9 cm

150 g Dinkelmehl Type 630
100 g Dinkelvollkornmehl
3 g Trockenhefe (ca. 1/2 Päckchen)
10 g Kokosblütenzucker
100 ml Dinkel Drink
70 ml Mandel Drink
20 g Honig
30 g Butter, weich
3 g Salz

Zubereitung

Mehle in eine große Schüssel sieben und mit Hefe und Zucker vermischen. In der Mitte eine Mulde formen.
Die Flüssigkeiten auf ca. 38°C erwärmen, so dass sie lauwarm sind. Den Honig einrühren. Die Mischung in die Mulde gießen.
Mit den Knethaken des Handrührgeräts alle Zutaten von innen nach außen zusammen verkneten, bis der Teig sich von der Schüsselwand löst.
Weiche Butter und Salz zum Teig geben und mit den Knethaken einarbeiten. Solange kneten, bis der Teig wieder homogen ist und sich erneut vom Schüsselrand löst. Noch etwa 1 Min. weiterkneten.

Den Teig aus der Schüssel nehmen und auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben. Rundformen und wieder mit dem Schluss nach unten in die Schüssel legen.
Die Schüssel abdecken (ich decke sie mit einem feuchten Tuch ab) und den Teig ca. 1 Std. bei Raumtemperatur gehen lassen, bis er etwa das Doppelte an Volumen hat.

Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und flach drücken, um ihn zu entgasen.
Den Teig dritteln und jedes Drittel zu einer Kugel formen.
Kugeln abdecken und 10 min gehen lassen.


Währenddessen die Form fetten und mehlen.

Jede Kugel zu einem Rechteck rollen, die lange Seite zu einem Drittel einschlagen und die andere Seite darüberlegen. Dann leicht darüber rollen.



Von einer schmalen Seite her locker aufrollen.



Die Rollen mit dem Schluss nach unten in die vorbereitete Form setzen.


Abdecken und bei Zimmertemperatur ca. 1 Std. gehen lassen.

Wenn sich das Volumen der Rollen in etwa verdoppelt hat die Form in den vorgeheizten Ofen schieben und das Toastbrot bei 190°C O/U-Hitze ca. 25–28 min backen.


Aus der Form klopfen und das Toastbrot auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.



Freitag, 15. Februar 2019

ANZAC Cookies


Kennt ihr ANZAC Cookies? Das sind knackige Kekse mit Haferflocken und Kokosraspeln, die in Australien und Neuseeland beheimatet sind. ANZAC steht für Australian and New Zealand Army Corps.
In meinem Keks-Buch habe ich ein Rezept für diese Cookies gefunden, doch das Rezept erwies sich als nicht stimmig. Mein Keksteig war krümelig und lief beim Backen auch nicht breit. Und geschmeckt haben sie überhaupt nicht.
Daraufhin habe ich im Netz nachgeforscht. Ich verglich mehrere Rezepte, korrigierte entsprechend meine Rezeptvorlage und startete einen neuen Versuch.

Das Ergebnis überzeugt. Knackig aromatische Kekse, denen Kazu "beide Daumen hoch" gibt. :-D

Zutaten für ca. 28 Kekse

110 g Mehl
150 g Haferflocken, kernig
80 g geröstete Kokosflocken/ -chips
125 g brauner Zucker (z.B. Tate & Lyle light soft brown sugar)
125 g gesalzene Butter
2 EL Honig/ Ahornsirup/ Reissirup o.ä.
1/2 TL Natron
2 TL Milch/ Getreidedrink/ Wasser

Zubereitung

Mehl in eine Schüssel sieben.
Haferflocken, Kokosflocken und Zucker zugeben und alles vermengen.
Butter zerlassen und mit Honig verrühren.
Natron mit Milch verrühren und das Gemisch in die flüssige Butter einrühren.
Die flüssigen Zutaten über die trockenen Zutaten geben und alles vermengen.

Aus der Masse Kugeln (etwa so große wie ein Tischtennisball) formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen. Abstand lassen.

Im vorgeheizten Ofen bei 180°C O/U-Hitze 20 Min. backen.

Die Cookies noch 5 Min. auf dem Blech nachhärten lassen, dann herunternehmen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.