Donnerstag, 15. November 2018

Rindfleisch mit Paprika ピーマンと牛肉の細切り炒め


Dieses Gericht ピーマンと牛肉の細切り炒め, bei dem Rindfleisch und Paprika in feine Streifen geschnitten und mit einer Würzsauce in der Pfanne oder im Wok gebraten werden, ist ein typisches japanisches Gericht mit chineischen Wurzeln. Chûka Ryôri 中華料理 sagt man in Japan zu diesen japanisierten chinesischen Gerichten – im Gegensatz zu den Chûgoku Ryôri 中国料理, die original chinesische Gerichte bezeichnen.

Zutaten für 2 Personen

150 g Rindfleisch zum Braten, z.B. Rinderhüftsteak

Für die Marinade
Salz, Pfeffer
1 TL Sake
1/2 Ei (M)
1 EL Katakuriko, alternativ Kartoffelmehl oder Speisestärke aus Mais
1/2 EL Öl

1 grüne Paprika
1 rote Paprika
1 Knoblauchzehe
5 cm langes Stück Porree

Für die Würzsauce
2 TL Austernsauce
2 TL Sojasauce
1 TL Zucker
1 TL Katakuriko, alternativ Kartoffelmehl oder Speisestärke aus Mais
1 EL Sake
2 EL Wasser
etwas Brühgranulat

2 EL Öl
1 TL Sesamöl

Zubereitung

Rindfleisch in feine Streifen schneiden. Etwas Salz und Pfeffer, Sake und verquirltes Ei zugeben und mit der Hand kräftig durchkneten. Dann Stärke und Öl untermengen.

Die Paprika, waschen, halbieren und vom Stielansatz und den Kernen befreien. Die Paprika in schmale Streifen schneiden.
Knoblauchzehe mit einer flach aufgelegten, breiten Messerklinge zerdrücken und die Haut entfernen.
Den Porree klein hacken.

Die Zutaten für die Würzsauce miteinander verrühren.

Die 2 EL Öl und die zerdrückte Knoblauchzehe in eine hochwandige Pfanne oder in einen Wok geben und bei schwacher Hitze erhitzen, bis die Zehe Farbe bekommt und der Knoblauch zu duften beginnt.
Auf starke Hitze stellen und das Rindfleisch zugeben. Mit Kochstäbchen die Rindfleischstreifen voneinander lösen und braten.
Wenn das Fleisch Farbe genommen hat, die Paprika hinzufügen und mit braten.
Sobald die Paprika zu glänzen beginnt, die Würzsauce noch einmal durchrühren und zugeben.
Den Porree in die Pfanne geben und alles miteinander verrühren.
Vom Pfannenrand her das Sesamöl zugießen, untermengen und das Gericht auf einem großen Teller anrichten.

Quelle: 
Das Rezept, das ich hier vorstelle, stammt aus dem Buch "いちばんわかりやすい基本の料理" (was so viel heißt wie "Grundlagengerichte am verständlichsten nahegebracht") von Hiromi Maki und ist 2003 im Seibido Verlag erschienen. Das Rezept steht im Kapitel "Chûka Ryôri".

Dienstag, 13. November 2018

Schweizer Nusskuchen


Außen eine Haselnussmasse, innen befindet sich eine Mandelmasse. Das Rezept für diesen saftigen und mehlarmen Nusskuchen stammt aus der japanischen Heftreihe "café sweets". In dieser Ausgabe werden süße Gebäcke vorgestellt, die entweder zu Kaffee oder zu schwarzem Tee passen.


Der Schweizer Nusskuchen soll laut diesem Heft sehr gut mit Kaffee harmonieren. Ob das stimmt, kann ich leider nicht beurteilen, da ich keinen Kaffee trinke.
Vorgestellt wird das Rezept von einer japanischen Konditormeisterin, die in Deutschland ihre Meisterprüfung abgelegt hat und seit dem Jahr 2000 bei Juchheim in Tokyo arbeitet. Juchheim ist in Japan für seinen Baumkuchen bekannt. Karl Juchheim brachte diesen im Jahre 1919 nach Japan, blieb dort und eröffnete später seine eigene Konditorei. Aus dieser ist dann die Firma Juchheim hervorgegangen.

Zutaten für eine kleine Gugelhupfform von Ø 16 cm

Für die Form
etwas Butter und Mehl

Mandelmasse
100 g Butter, Zimmertemperatur
80 g Zucker
2 Eier, Zimmertemperatur
107 g gemahlene, blanchierte Mandeln
17 g Mehl Type 405
17 g Mehl Type 550

Haselnussmasse
100 g Eiweiß
1 Prise Salz
103 g Zucker
75 g gemahlene Haselnüsse
10 g Mehl Type 405
10 g Kakaopulver

Vorbereitung

Die Form fetten und mehlen.
Ofen auf 180°C O/U-Hitze vorheizen.

Zubereitung

Mandelmasse
Butter cremig rühren. Zucker hinzufügen und beides zu einer weiß-cremigen Masse aufschlagen.
Eier verquirlen und nach und nach einrühren.
Mandeln und Mehle mischen. In zwei Etappen mit dem Schaber in die Buttermasse einrühren.
Anm. Wenn bei der Zugabe der Eier die Masse auszuflocken droht, rührt man vorher schon etwas von der Mandel-Mehlmischung ein.

Haselnussmasse
Eiweiß mit Salz zu festem Eischnee aufschlagen. Den Zucker dabei in drei Etappen hinzufügen.
Haselnüsse mit Mehl mischen, Kakaopulver dazusieben und untermischen.
Diese Mischung in drei Etappen mit dem Schaber unter den Eischnee ziehen.

Einfüllen
Die Haselnussmasse in einen Spritzbeutel mit Lochtülle von Ø8–10 mm füllen.
Vom Boden aus die Masse an den Rand innen und außen spritzen.


Die Mandelmasse in einen Spritzbeutel mit Lochtülle von Ø8–10 mm füllen und in den Zwischenraum spritzen.


Die Oberfläche glätten und die Form einmal auf die Arbeitsplatte klopfen, um Lufthohlräume zu beseitigen.


Backen
Im vorgeheizten Ofen bei 180°C O/U-Hitze ca. 40 Min. backen.

Nach dem Backen kurz abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter stürzen, die Form entfernen und gänzlich abkühlen lassen.

Nach Belieben mit Schlagsahne und einer Tasse Kaffee servieren. :-)




Der Kuchen schmeckt auch nach zwei, drei Tagen noch saftig.

Sonntag, 11. November 2018

Der November ist da. 01.11.–11.11.18

Wir richten gerade unser Wohnzimmer neu ein. Die neuen Schreibtische stehen bereits, als nächstes sollen Esstisch und Stühle ausgetauscht werden.
Ich muss mir noch überlegen, wo ich meinen Plattenspieler hinstelle. Eine Überlegung war, ihn auf das noch nicht vorhandene Sideboard zu platzieren. Doch nun habe ich beschlossen, ihn im Schlafzimmer auf meine Kommode zu stellen. Dort habe ich allerdings meine japanischen Koch- und Backbücher aufgereiht.
Nun gut, dann müssen diese ins Bücherregal ins Wohnzimmer zu den deutschen Koch- und Backbüchern ziehen. Das Bücherregal wiederum ist aber fast schon voll. Da bleibt nur eins. Aussortieren. Die ersten fünf deutschen Bücher, die weg können, sind schnell gefunden. Aber ich benötige für meine japanischen Bücher fast zwei ganze Regalfächer. Das ist unmöglich!
War die Idee mit dem Plattenspieler im Schlafzimmer vielleicht doch nicht so gut? Neues Regal?
Und was mache ich mit den aussortierten Büchern?

Dafür ist schnell eine Lösung gefunden. Im November findet ein Kirchenbasar statt. Dorthin kann ich die Bücher bringen. Das dient sogar einem guten Zweck und erleichtert damit auch das Aussortieren.

Ich bleibe bei der Idee, alle Koch- und Backbücher in einem Regal unterzubekommen und arbeite mich Buch für Buch durch. Und langsam wächst der "kann weg" Stapel. :-D
Schlussendlich habe ich es geschafft und meine japanischen Bücher ziehen um.
Alle anderen Bücher werden ebenfalls neu eingeräumt.
Hach, ein schönes Gefühl. Jetzt stehen nur noch Bücher im Regal, auf die ich stolz bin, die ich gerne in der Hand habe und aus denen ich gerne etwas zubereite bzw noch zubereiten möchte.

Beim vielen Durchblättern der Bücher ist die Lust aufs Backen angewachsen. Am ersten Novemberwochenende  lege ich los und backe meinem Mann und mir diese Schokoladenküchlein mit flüssigem Matchakern (Moelleux Chocolat et Matcha) nach einem Rezept des japanischen Pâtissièrs Sadaharu Aoki. Kazu ist auf einer Geburtstagsfeier.

Mmh, köstlich. <3


Am Sonntag backe ich munter weiter. Es entstehen Mandelecken.



Das Rezept für diesen deutschen Klassiker habe ich jedoch nicht aus einem deutschen Backbuch, sondern aus einem japanischen Backbuch von 1980 über deutsche Backwaren. :-D
Der Autor heißt Max Reiner und war derzeit Chef Patissier im Hotel Vier Jahreszeiten in Hamburg.


Die Mandelecken schmecken zwar ziemlich süß, sind aber dennoch lecker.
Am Montag nehme ich dem Team von meinem Fitnessstudio die Mandelecken mit. :-)

Als nächstes backe ich einen Schweizer Nusskuchen. Auch dieses Rezept ist aus einem meiner japanischen Bücher. *g*

Der Nusskuchen ist saftig und kann rundum überzeugen. (Rezept folgt)


Ich habe noch viel mehr zubereitet, aber nicht alles fotografiert. Und natürlich gibt es nicht nur Gebäck bei uns. So gab es letztens z.B. dieses chinesisch-japanische Essen (中華料理): In feine Streifen geschnittene Paprikaschoten mit Rindfleisch (ピーマンと牛肉の細切り炒め).


Ich wollte gerade das Rezept verlinken, als ich feststellen musste, dass ich dieses klassische Alltagsgericht noch gar nicht verbloggt habe. Noch etwas für die to-do Liste. ^^;;

Bald ist der Kirchenbasar und so rufe ich an, um zu fragen, ob das Gemeindebüro besetzt ist und ich die Bücher vorbeibringen kann. "Wir nehmen keine Bücher mehr an. Wir haben schon zu viele."
o_O Oh! Na toll. Und nun? Wenigstens war ich so schlau und habe vorher angerufen. Nicht auszudenken, wenn ich den langen Weg mit über 40 Büchern ganz umsonst auf mich genommen hätte.
Ich poste mein Anliegen auf facebook und durch den dort erhaltenen Input finde ich eine Lösung. Die Lösung heißt Buchspende.org. Die holen sogar meine Bücher ab. :-)

Hier mal das Foto mit den Büchern:


In letzter Zeit backe ich wieder vermehrt Brot und Brötchen (aus Hefeteig).
Für die gestrige Chorprobe am 10.11. habe ich für alle Walnussbrötchen mit Cranberries und Rosinen gebacken. Das sind die Table Rolls, denen einfach zum Schluss geröstete Walnusstückchen und die Trockenfrüchte untergemengt werden.


Heute habe ich mir das letzte Brötchen zum Frühstück gegönnt. Natürlich nicht nur. Obstsalat und Müsli gab es auch noch. :-P


Später hatte ich zum Tee (ein Ceylon Orange Pekoe, da meine Freundin gerade in Sri Lanka ist *g*) Sandwichhappen nach einem Rezept aus dem Buch von Fortnum & Mason. Und dazu Ahornsirup-Plätzchen (ausgestochen und soft).


So gestärkt lässt es sich gut bloggen. :-D

Die weichen Ahornsirup-Plätzchen gebe ich meinem Sohn mit, der heute zu Freunden zum Spielen geht.


Für meinen Mann und mich gibt es Apfelkuchen Elsässer Art und ich musste Kazu versprechen, dass ich zwei Stück für ihn aufhebe. *g*


Dieses Mal habe ich etwas weniger Guss genommen (so wie es im Buch steht). Wir fanden ihn auch mit wenig Guss köstlich, wobei ich das nächste Mal doch wieder die in meinem Rezept angegebene größere Menge nehmen würde. ^^;;

Nächstes Wochenende (am Samstag) hat unser Chor, der Berliner Animanga Chor seinen ersten Auftritt beim Sakana Matsuri. Ich bin sehr gespannt, wie es wird. Meine Anime Zeit ist doch schon sehr lange her (über zehn Jahre) . ^^;;

Wenn einer von euch vor Ort sein sollte, würde ich mich sehr freuen, wenn ihr zu unserer Aufführung kommt und mir "hallo" sagt. :-)

Yeah, endlich mal wieder was gepostet. Haha- :-D

Sonntag, 7. Oktober 2018

Gâteau matcha aux amandes nach Sadaharu Aoki


Sadaharu Aoki ist ein japanischer Pâtissièr, der sich mit seiner Pâtisserie in Paris einen Namen gemacht hat. Mittlerweile kann man seine Produkte auch in Tokyo und Nagoya erwerben. Er ist bekannt dafür, dass er sein französisches Gebäck gerne mit einem japanischen Touch versieht. So auch bei diesem Mandelkuchen, der durch die Zugabe von Matcha eine ganz besondere Note erhält.

Desweiteren sorgen gut aufgeschlagene Eier und die Verwendung von gebräunter Butter für eine saftig buttrige Konsistenz.

Ich habe diese Form verwendet:



Zutaten für eine Form von Ø 14 cm (oben gemessen)

80 g Butter
Sesam, weiß und schwarz
Mehl Type 550
60 g Vollei (1 Ei, Gr. L), Zimmertemperatur
50 g Zucker
30 g gemahlene, blanchierte Mandeln
Vanilleextrakt, ein paar Tropfen
30 g Mehl Type 405
3 g Matcha

Vorbereitung

Die Form großzügig buttern.
Weißen und schwarzen Sesam zu gleichen Teilen zur Hälfte zerstoßen. Die Form am Boden und am Rand mit dem Sesam ausstreuen.
Etwas Mehl vom Type 550 in ein Sieb geben und die Form am Boden und am Rand zusätzlich noch mit Mehl bestäuben. Die vorbereitete Form in den Kühlschrank stellen.

Die restliche Butter in einen Topf mit dickem Boden geben. Bei starker Hitze unter Rühren erhitzen. Zuerst steigt Dampf auf, dann wird dieser weniger und die Butter fängt an zu bräunen. Wenn die Butter einen hellen Braunton angenommen hat und angenehm duftet, vom Herd nehmen.
Die Butter durch ein Sieb in eine hitzefeste Schüssel umfüllen.
Von der gebräunten Butter 60 g abnehmen und bei ca. 50°C warm halten.

Ofen auf 170°C O/U-Hitze vorheizen.

Zubereitung

Ei und Zucker in eine Schüssel geben und mit dem Handrührgerät verrühren. Mandeln und Vanilleextrakt hinzugeben und die Masse bei hoher Geschwindigkeit weiß-cremig aufschlagen.

Mehl und Matcha vermischen und zweimal sieben. Alles auf einmal auf die Schaummasse geben und mit einem Schaber unterziehen.

Die gebräunte, warme Butter zugeben und mit schneidenden Bewegungen einarbeiten.
Die fertige Masse in die vorbereitete Form geben.

Im vorgeheizten Ofen bei 170°C O/U-Hitze ca. 25 Min. backen.


Auf einem Kuchengitter etwas abkühlen lassen, dann aus der Form stürzen. Ggfs. zurückstürzen und ganz auskühlen lassen.

Man kann ihn auch gestürzt lassen und den Kuchen oben noch mit Matcha bestäuben oder ihn zurück stürzen und einfach so servieren:


Quelle: パリ発!サダハル・アオキのフランス菓子 (Aus Paris! Das französische Gebäck von Sadaharu Aoki), NHK, 2014

Montag, 1. Oktober 2018

Das war der August 2018

Ja, es ist ruhig geworden auf meinem Blog. Das liegt vor allem daran, dass ich noch nicht genau weiß, welchen Kurs ich mit meinem Blog zukünftig einschlage. Aber da ich nicht möchte, dass er ganz einschläft, kommt hier erst einmal der Überblick über den August.

Der Monat August beginnt immer mit dem Geburtstag meiner Freundin, der ich ein paar Mini Tartelettes mitgebracht habe: Leichte Zitronentartelettes, Blaubeertartelettes und Matcha Chocolate Mousse Tartelettes.


Kurz darauf folgte der Wochenendurlaub mit meiner Mutter, meiner Schwester und ihrem Sohn und meinem Bruder und seiner Frau. Und mit Kazu und mir. :-)
Wir fuhren nach Schwerin.



Die Stadt ist sehr schön, wir hatten herrliches Wetter und aßen jeden Tag dort mindestens ein Softeis von Ilka Eis. Das Eis hat Kazu und mir so gut geschmeckt und ich bekam von dem Eis auch keine Bauchschmerzen. :-D
Wir haben den Dom besichtigt und die Altstadt, haben uns das Schloss von innen und außen angeschaut, haben den BUGA Spielplatz ausgiebig erkundet und ein paar von uns waren noch im Freibad Kalkwerder planschen.
Der Alienspielplatz (der heißt wirklich so) wurde am Sonntagvormittag erobert und anschließend unternahmen wir noch eine Stadtrundfahrt und eine Schifffahrt. Das war ein erlebnisreiches Wochenende.
Hiermit grüße ich alle Schweriner! Es war sehr schön bei euch. :-)

In Berlin gibt es ein kleines Café mit Namen Two and Two mit japanisch-französischem Einfluss, dem ich schon lange mal einen Besuch abstatten wollte. Nun war es soweit. Meine Freundin Lisa und ich trafen uns dort zum Quatschen.

Ich bestellte einen Matcha Latte mit Soja und dazu gebäck (Cannelé und Finacier).



Wahrscheinlich war meine Erwartungshaltung zu hoch, denn das Gebäck konnte mir kein "mmh" entlocken, auch wenn es gut war. Und der Matcha Latte ging gar nicht. Je nach Hersteller kann ein Soja Drink völlig anders schmecken und dieser schmeckte weder Lisa noch mir. Der Matcha war nur leicht mit einem bitteren Unterton wahrnehmbar. Wir ließen den Matcha Latte stehen. :-(

Lisas Baguette dagegen hat sehr gut geschmeckt, sagt sie. Auch die Croissants sollen dort sehr gut sein. Nun, ich werde sicher noch ein weiteres Mal dort hingehen. Denn ich bin einfach zu neugierig auf mehr und die Fotos auf Instagram sehen einfach zu verlockend aus. :-P

Wir ziehen weiter, um die nächste Lokalität zu testen. Unser Ziel ist das Tenzan Lab., der in Berlin neu eröffnete Kakigoori Laden.

Wir bestellen Ananas Mango halb und halb in veganer Qualität.


Sooo lecker! Wow, wir sind beide begeistert und lassen es uns schmecken.

Für das Hanabira habe ich Walnuss Chiffon Cake gebacken.


Und für uns gab es am Wochenende ein Maracuja Frischkäse Dessert. Die Maracuja Frischkäseccreme fand ich unglaublich gut, aber das angegebene Verhältnis aller Komponenten sagte mir leider nicht so zu. Nun, die muss ich in abgewandelter Form auf jeden Fall noch einmal zubereiten.



Bei dem schönen Wetter kann man ich jeden Tag Eis essen. *g*

Und so treffen Kazu und ich uns mit meiner Freundin S. nahe dem Rosenthaler Platz, um ein Woop Woop Eis zu essen. Das ist ein Eis, das mit kaltem Flüssigstickstoff aufgeschlagen wird, und dadurch völlig frei von Eiskristallen ist.
Wir entscheiden uns für das Mangoeis mit Basilikum. Mmh. Samtig, lecker. <3


Ach ja, vorher waren Kazu und ich noch im Neo Tokyo. Das ist ein Geschäft für japanische Comics und Co.
Kazus erster Besuch in einem Manga-Shop. Das riesengroße Angebot hat ihn völlig überfordert. Und mich auch. Haha. Welche Manga sind altersgerecht? Schwierig, schwierig. Ich habe daher immer zuerst reingeschaut. Mit leeren Händen haben wir den Laden jedoch nicht verlassen.

Das ist Kazus neuer Schatz.


Splatoon ist bei den Kids gerade total angesagt. :-D Das ist ein Computerspiel. Kennt das wer?

Sommerferien bedeutet aber nicht nur Eis essen. :-P Auch in aller Ruhe gemeinsam mit Kazu  frühstücken. Jeden Tag. :-)
Ich habe mal wieder Brot gebacken. Und zwar das flauschige Graham Bread.




Und nachmittags gibt es einen Matcha. Enjoying life!^^


Da der Walnuss Chiffon so lecker war, backe ich ihn erneut.


Und dazu noch einen Chocolate Banana Chiffon Cake.
Von beiden Chiffons nehme ich am Sonntag Probierstücke für meinen Chor mit. Hatte ich schon erwähnt, dass ich jetzt im Chor singe?


Nun sind die Sommerferien vorbei und Kazu muss wieder in die Schule. Während er dort hoffentlich fleißig lernt, treffe ich mich mit meiner Mutter zum Shoppen. Für viele mag das etwas ganz normales sein, für mich ist ein Einkaufsbummel mit meiner Mutter eine eher seltene Angelegenheit.
Meine Mutter möchte mir dabei helfen, eine weiße Bluse für mich zu finden. Für unseren Chorauftritt benötige ich nämlich eine.
Wir klappern verschiedene Läden ab und ich probiere die unterschiedlichsten Blusen an. Meine Mutter ist mir bei der Auswahl eine große Hilfe. Sie hat ein unheimlich gutes Auge fürs Detail und weist mich darauf hin, wenn eine Bluse vom Schnitt oder der Größe her nicht zu mir passt. Schließlich habe ich insgesamt drei Blusen (zwei davon weiß) für mich gekauft. :-D

Hier ein Foto von mir mit der neuen (nicht weißen) Bluse. :-P


Zum Abschluss unserer Shopping Tour kehren wir ins Café Läderach ein. Läderach ist ein Schweizer Schokoladengeschäft. Ich bestelle einen Tee (super köstlich) und ein Mousse au Chocolat Törtchen, das ebenfalls sehr gut schmeckt. Man merkt, dass hier hohe Qualität verwendet wird.


Es war ein wirklich schöner Tag mit meiner Mutter, den ich genossen habe und an den ich mich gerne erinnern werde.

Für das Hanabira gibt es wieder etwas mit Matcha. Ich backe einen Matchakuchen (Gâteau Matcha) nach einem Rezept von Sadaharu Aoki, der in Japan und Paris sehr bekannt ist.


Auch ein paar Financiers und Cookies von mir sind im Laden erhältlich.


Am letzten Samstag im August werden überall in Berlin die Erstklässler eingeschult. Dieses Jahr kommt auch mein Neffe K. in die Schule und Kazu und ich nehmen an seiner Einschulungsfeier teil. Von uns hat er ein Schulranzen-Set geschenkt bekommen, das ihm hoffentlich lange gute Dienste leisten wird.

Ein paar Essensbilder von der letzten Augustwoche habe ich noch im Ordner.
So gab es z.B. Ramen mit dem drauf, was so da war ^^;;


Galettes complètes (Buchweizencrêpes) mit Salat


Seitan-Geschnetzeltes mit Salat und Miso-Sesam-Dressing


und eine kleine Charlotte aux fraises mit den letzten Bio Erdbeeren für dieses Jahr.


Und weil meine Familie die sich gleich noch einmal gewünscht hat, noch einmal eine Charlotte, nur dieses Mal mit Himbeeren und in hoch.


Vor allem frisch ließ die sich sehr schwer schneiden.


Nachdem sie ein bisschen durchgezogen hat, ging es gerade so. "Ah, fall nicht um!" :-P


Am letzten Tag im August habe ich dem matchashop einen Besuch abgestattet. matchashop ist umgezogen und ich wollte mir den neuen Laden in der Husemannstraße 29 näher anschauen. Außerdem war mein Teevorrat alle und ich brauchte dringend neuen Tee. Wusstet ihr, dass matchashop nicht nur Matcha, sondern auch verschiedene grüne Tees aus Japan anbietet?

Ich habe mich eingedeckt und ging vollbepackt nach Hause. Dann wurde ausgepackt und ich überlegte, welchen Tee ich in welche Dose fülle. *g*


Ich liebe japanischen grünen Tee! Ihr auch?
Oolong und grünen Roibusch trinke ich auch noch gerne. Die müsste ich auch mal wieder besorgen. *g*

So, das war der August. Da ist ja doch etwas zusammengekommen. Ich hoffe der Post war nicht zu chaotisch, denn ich habe ihn in Etappen geschrieben. Und ich hoffe, keiner von euch ist Deutschlehrer. Da würdet ihr sicher eine Krise bekommen, so wie ich mit den Zeiten hin und her springe.

Ich wünsche euch allen einen schönen Oktober!