Freitag, 5. Juli 2019

Unsere kulinarische Wienreise Tag 1 (unbezahlte Werbung, da Namensnennung)

Letzte Woche sind Kazu und ich zusammen mit meiner Schwester und meiner Mutter von Berlin aus nach Wien geflogen.

Am Wiener Flughafen angekommen suchen wir erst einmal die Vienna Tourist Info in der Ankunftshalle auf. Denn dort soll ich laut Aussage der Seite "easycitypass dot com" einen Easy City Pass bekommen. Mit dem möchte ich in Wien 48 h lang die öffentlichen Verkehrsmittel der Wiener Linien nutzen. Und das Tolle ist, mein Sohn darf bei mir kostenlos mitfahren. Das Ticket kostet 19,90€.
Meine Schwester und meine Mutter benötigen eine 48 Stunden Wien-Karte, die 14,10 € kostet.

"Ich hätte gerne einen Easy City Pass für 48 Stunden."
"Den haben wir nicht."
"Im Internet habe ich gelesen, dass es den bei der Tourist Info geben soll."
"Was soll der können?"
"Ich kann meinen Sohn kostenlos mitnehmen."
"Ja, das ist der Easy City Pass, den verkaufen wir nicht."
"Können Sie mir sagen, wo ich den erstehen kann?"
"Den bekommen Sie im Hauptbahnhof in Wien."

Ach herrje, denke ich. Und nun? Na ja notfalls hole ich zweimal die normale 48 Stunden Karte.
Wir gehen erst einmal weiter Richtung Bahn. Da kommen wir an der Flughafeninformation vorbei. Vielleicht weiß die Dame da, wo man am Flughafen mein Ticket bekommen kann.

Ich frage, aber die Frau am Schalter schaut mich nur verwirrt an. So einen Pass kennt sie nicht.
"Da muss ich wohl googeln" seufzt sie niedergeschlagen.
Der Pass heiße richtig "Vienna Pass" und den gäbe es bei der Tourist Info.
o_O

Na gut. Also wieder zurück. Zum Glück steht gerade keiner an.
Die Damen an der Tourist Info schauen genervt.
Nein, der Vienna Pass ist etwas anderes. Für den Easy City Pass muss ich erst in die Stadt reinfahren.
Jetzt seufze ich.

Geplant war ursprünglich, dass wir uns unsere 48 Stunden Karten und die Anschlussfahrausweise (für die Fahrt bis zur Wiener Kernzone) am Flughafen holen und dann mit der Bahn zum Westbahnhof fahren. Doch meine Mutter weist uns darauf hin, dass es viel einfacher und schneller mit dem Flughafenbus ginge. Dieser würde allerdings 8 € kosten. Was soll's. Ich habe eh noch kein Wien-Ticket.
Der Flughafenbus ist eine wirklich praktische Sache. Die Haltestelle am Westbahnhof liegt dazu noch genau vor dem Eingang zu unserem Hotel. Besser geht es nicht. :-D

Im Hotel erfrischen wir uns und geben unser Gepäck ab.
Gerade als ich im Westbahnhof für mich und Kazu die normalen 48 Stunden Karten kaufen will, entdeckt meine Schwester einen Schalter der Wiener Linien. Und oh Wunder, dort bekomme ich den Easy City Pass.

Nun sind wir alle mit 48 Stunden Tickets ausgerüstet und können unsere kulinarische Reise in Wien beginnen.

Halt Nr. 1 ist der Eisladen Paolo Bortolotti. Da jeder vom anderen probieren darf, komme ich in den Genuss der Eissorten Maroni, Mohn, Limette, Zitrone, Mango, Vanille und Pistazie. Mein Favorit ist Mohn. Das Eis schmeckt sehr gut, ist aber kein "Wow"-Eis.

Weiter geht es in die Innenstadt zum Stephans Dom. Die Domkirche ist sehr beeindruckend. Meine Schwester knipst ein Foto nach dem anderen.

Nun ist ein Besuch im Café Demel geplant.


Über Demel habe ich schon viel gelesen und ich bin gespannt auf die Torten.

Vorne in der Vitrine wird von jeder Torte ein Stück ausgestellt, so dass man auch den Anschnitt sehen kann. Das gefällt mir natürlich sehr. :-)

Hier ein paar von deren Prachtstücken.



Leider ist die Schlange lang und so beschließen wir, zum, nächsten Café zu gehen. Aber auch beim Café Central stehen die Leute bis auf die Straße hinaus Schlange.

Dafür konnten wir auf dem Weg dahin den Michaelerplatz und die Hofburg bewundern. :-)

Das Café Landtmann nahe des Rathauses ist unser nächstes Ziel. Hoffentlich finden wir hier ein Plätzchen.
Ja! Das Café ist großflächig und die Kuchen sehen super aus! Endlich sitzen. :-P





Wir drei Frauen entscheiden uns für eine Kardinalschnitte,


geschmacklich gut, aber etwas mächtig,

ein Stück Mozarttorte,


wunderschön im Anschnitt, sahnig und leicht, aber geschmacklich etwas langweilig,

das Wiener Trio mit Mini-Stücken von Mozart, Himbeer-Topfen und Sacher.


Die Sachertorte hat ganz wunderbar saftig geschmeckt. Meine Schwester mochte die Mini-Mozarttorte mit der grünen Marzipandecke am liebsten.

Das war jetzt Kritisieren auf hohem Niveau. Geschmeckt haben die Torten allesamt sehr gut.

Kazu bestellt eine kleine Gulaschsuppe und dann, weil sie ihm so gut geschmeckt hat, noch eine zweite kleine hinterher. :-D

Gestärkt fahren wir zum Hundertwasser-Haus. Ein wenig Sightseeing muss ja auch sein. :-P
Aber wirklich nur ein wenig, denn abends geht es schon weiter zum Restaurant Konoba, einem kroatischen Fischrestaurant.
Dort speisen wir zu Abend. Die gegrillten Fische schmecken hervorragend.

Es ist einfach klasse, zu viert unterwegs zu sein und alles miteinander zu teilen.
So passt auch noch ein Nachtisch in den Bauch. :-P

Den nehmen wir jedoch nicht im Konoba ein, sondern wir laufen ein Stück die Straße entlang weiter zu einem Eisladen. Das Schelato ist offensichtlich bei den Wienern sehr beliebt. Draußen vor dem Laden ist eine sehr, sehr lange Schlange. Wir haben Zeit und stellen uns an.

Das Anstehen lohnt sich. Aber so was von. Das Eis ist unglaublich gut! Das vegane Gurke-Ingwer-Eis schmeckt so erfrischend und kann uns alle überzeugen. Aber auch Vanille und Zitrone schmecken hervorragend. Geschmacklich würde ich es mit dem Eis von Canal Berlin vergleichen.
Wobei Gurke/Ingwer und Zitrone wirklich sensationell waren.

Jetzt passt aber wirklich nichts mehr in den Magen. Satt treten wir die Rückfahrt zum Hotel an.

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