Sonntag, 16. Dezember 2012

Sieferts Cantuccini


Cantuccini mag ich gerne, denn sie knabbern sich so schön. Diese hier sind sehr schokoladig und erinnern mich fast schon an einen Schokokuchen. Allerdings ...

Das Rezept im Buch nennt sich genau Schokoladen-Pistazien-Kirsch-Cantuccini, doch ich hatte keine Pistazien mehr da und statt Kirschen habe ich Cranberries genommen.

Um eine Rolle zu formen und sie aufs Blech zu setzen, habe ich Frischhaltefolie zu Hilfe genommen, denn der Teig war sehr klebrig.
Leider steht im Rezept nicht, wie dick die Rollen sein sollen und die erste Rolle ist dann wohl etwas dick geraten. Desweiteren riss sie in der Mitte auf und lief etwas breit.


Auch waren die Stücke stellenweise durch die Schokotropfen im Teig sehr schokoladig und weich und haben mich eher an Schokokuchen als an Zwieback erinnert. Geschmeckt haben sie frisch prima.
Am nächsten Tag jedoch fand ich sie nicht mehr so lecker. Die weicheren Stellen schmeckten nun eher pampig.

Ich starte einen zweiten Versuch mit Schokotropfen und getrockneten Sauerkirschen.
Die Rolle rolle ich ganz schmal aus.


Die Kruste sieht schon besser aus.

Und auch die fertigen Cantuccini sind eher so, wie ich Cantuccini kenne.


Schön schokoladig, locker und kross.

Wahrscheinlich war beim ersten Versuch die Rolle zu dick und ich hätte sie einfach länger vorbacken müssen.

Anm.: Ich habe jeweils ein Viertel des Rezepts gebacken.

Das getestete Rezept stammt aus dem Buch "Weihnachtsbäckerei, Meine Backrezepte für die Weihnachtszeit" von Bernd Siefert vom Tre Torri Verlag.

1 Kommentar:

  1. Was für ein Zufall, ich hatte dieses Rezept letzten im Internet gefunden und mit getrockneten Cranberries und Pienenkernen gebacken. Allerdings hatte ich mehr Mehl verwendet, bis der Teig nicht mehr klebrig war und da sind sie sehr lecker geworden. Na ja ich halte mich eh nicht an Rezepte ;)

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