Mittwoch, 13. Februar 2013

Feuchter Schokoladenkuchen しっとりチョコレートケーキ (experimentell)


Dieser Schokokuchen schmeckt noch leicht warm am besten. Im Vergleich zum Schokoladenkuchenherz
ist er nicht ganz so kräftig, er kommt mir leichter vor. Die Unterschiede sind wirklich schwer zu beschreiben und es erstaunt mich immer wieder, festzustellen, wie vielfältig die Welt der Schokolade ist.

Da bleibt nur eines, sich durchzuprobieren und dann festzustellen, dass man sich nicht entscheiden kann, weil jeder Kuchen auf seine Art gut schmeckt. *g*

Hier also noch eine Version eines feuchten Schokoladenkuchens. :-P

AAAAAAAH!!!!!! Ich kann mich nicht mehr daran erinnern, wie viel Flüssigkeit ich hinzugefügt habe.
Die Eier- und Mehlmenge hatte ich mir gemerkt und ich habe statt Milch Kakao genommen. Aber jetzt, wo ich das Rezept aufschreiben will, werde ich das Gefühl nicht los, dass ich vergessen habe, die Flüssigkeitsmenge zu vierteln. Wäre dann meine Masse nicht sehr flüssig geworden? Bestimmt habe ich alles richtig gemacht. Das ist wie mit dem Abschließen oder Abschalten von Geräten. In der Regel macht man das automatisch, aber wenn man sich daran erinnern will, weiß man es nicht mehr genau.
Allerdings ist mir das schon öfter passiert, dass ich vergessen habe, eine Zutat umzurechnen.
Und der Kuchen ist ja wirklich sehr feucht geworden. Würde also passen. Aber die Konsistenz meiner Masse beim Einfüllen in die Form war völlig okay. Argh.
Eigentlich müsste ich ihn nochmal backen. Aber mir geht es heute noch schlechter als gestern. Kazu geht es dafür immer besser. Er soll aber diese Woche noch zu Hause bleiben. Blöd. Dann kann ich erst Montag zum Arzt gehen. Dabei habe ich das Gefühl, dass der Husten immer tiefer geht. Hoffentlich artet das nicht in eine Bronchitis oder Schlimmeres aus. Bin da leider sehr anfällig für.

Nun gut, dann also das Rezept mit Vorbehalt.

Zutaten für eine kleine Kastenform von 15 cm x 8 cm

33 g Butter
20 g Zucker
2 Tropfen Vanilleextrakt
37 g Bitter Sweet Chocolate
18 g Eigelb
18 g Eiweiß
25 g Mehl
6 g Kakaopulver
1/4 TL (Weinstein)-Backpulver
10 ml Haferdrink Kakao ??????
12 g Eiweiß
8 g Zucker

Vorbereitung

Butter und Eier auf Zimmertemperatur bringen.
Kastenform fetten und mehlen.
Schokolade klein hacken.
Mehl und Backpulver mischen und sieben.

Zubereitung

Schokolade über dem Wasserbad schmelzen.
Butter cremig rühren.
Zucker und Vanilleextrakt dazugeben und schaumig weiß aufschlagen.
Die geschmolzene Schokolade mit dem Handrührgerät einrühren.
Eigelbe und 18 g Eiweiße verrühren und nach und nach zugeben und jedes Mal gut verrühren.
Masse schön schaumig aufschlagen.
In einer extra Schüssel die 12 g Eiweiß mit den 8 g Zucker zu festem Eischnee schlagen.
1/3 des Mehlgemischs unter die Schokomasse ziehen.
Milch hinzufügen und gut einrühren.
Das restliche Mehlgemisch unterziehen.
Den Eischnee unterheben.
Die Masse in die Form füllen.


Im vorgeheizten Ofen bei 165°C O/U-Hitze ca. 30 min backen.


Auf einem Kuchengitter etwas abkühlen lassen, aus der Form holen und ganz abkühlen lassen.

Noch sieht er schön aus ...
Beim Abkühlen ist er mir dann allerdings eingesackt. War das Mehlgerüst noch nicht stark genug entwickelt?
Ich hatte ihn 30 min drin, die Oberfläche fühlte sich elastisch an und am Stäbchen klebte nichts mehr.
Also vielleicht doch zu viel Flüssigkeit?
Um dieses Rätsel zu lösen, bleibt mir wirklich nichts anderes übrig, als ihn noch einmal zu backen. Rein theoretisch ja nicht so schlimm, da er ja gut schmeckt. Aber es ist noch jede Menge Kuchen da und für heute stehen Stollen auf dem Plan. Abgesehen davon habe ich eh gerade 2 kg zu viel drauf.

Wäre es dann doch besser, mit dem Post zu warten?
Argh, warten ist nichts für mich. Ich bin fies, und lasse euch warten. :-P
Ich werde den Kuchen nächste Woche noch einmal backen (lässt mir ja sonst eh keine Ruhe) und Euch dann berichten und das Rezept ebenfalls ergänzen.

Kommentare:

  1. Zu dem Kuchen warme Kirschen und einen Klecks Sahne und schon hat man ein lecker Dessert. Da sind die etwas "matschigeren" Schokokuchen ja regelrecht prädestiniert dafür.
    Schön das es Kazu wieder besser geht und für Deinen Husten probier doch mal einen Tee aus Wacholderbeeren und Anis. Dafür 8 Wacholderbeeren etwas zerdrücken und mit einer Messerspitze Anis mit kochendem Wasser übergießen und ca. 10 Minuten ziehen lassen, dann 1 Esslöffel Honig dazu und warm trinken. Der Tee ist von meiner Oma und hat immer geholfen, dazu gab es immer noch Zwiebelsaft aber da konnte ich nie ran schon der Geruch igitt.
    Liebe Grüße und gute Besserung
    Danii

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke für den Tipp mit den Wacholderbeeren. Dann lohnt es sich ja, die zu kaufen. Ich brauche nämlich welche für den Rotweinstollen.

      Löschen

Ich freue mich über jeden einzelnen Kommentar.