Donnerstag, 20. Februar 2014

Felders Lektion 197: Karibische Schokoladentörtchen


Der Name für diese Törtchen rührt daher, dass Valrhona Pur Caraibe Kuvertüre verwendet wird.
Erstaunlicherweise steht in der Zutatenliste tatsächlich "Kuvertüre", wo doch sonst nur von Schokolade die Rede ist.
Aber lassen wir uns nicht verwirren. Nach über einem halben Jahr mit dem Felder ist man abgehärtet.

Diese Törtchen sind mir nicht ganz so gut gelungen.
Meine gefrorenen Schokoladenmoussehalbkugeln waren ruckzuck weich und haben sich beim Überziehen mit der recht festen Kakaoglasur schnell verzogen, weswegen Dellen entstanden sind.
Hier muss ich neidvoll zugeben, dass Felders Schokoladentörtchen sehr viel besser aussehen.

Ob ich sie ein zweites Mal ausprobiere?
Allerdings fand ich sie geschmacklich jetzt auch nicht so überzeugend. Gut möglich, dass irgendwas schief gegangen ist oder sie einfach nur meinen persönlichen Geschmack nicht treffen, jedenfalls fehlte mir die Motivation für einen zweiten Anlauf und ich beließ es dabei.

Wie gesagt. über Erfahrungsaustausch freue ich mich immer.

Anm. Meine Böden haben einen Durchmesser von 4,5 cm.

Das getestete Rezept stammt aus dem Buch "Die hohe Schule der Patisserie" von Christophe Felder.
Die Buchvorstellung findet ihr HIER.

Das Rezept ist aus dem Kapitel "Petit Fours und Mignardises".

Kommentare:

  1. Wow die sehen ja lecker aus, hättest du das mit den Dellen nicht erwähnt, wäre es mir garnicht aufgefallen ;)
    Da würde ich sofort reinbeißen...oder wohl eher eine Gabel davon nehmen.

    Liebe Grüße

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  2. Tja, was soll man dazu sagen. Mal wieder etwas aus dem Felder ausprobiert. Nun diese karibischen Schokoladentörtchen. Man konnte sie essen, aber es war jetzt nichts ungewöhnliches. Das Rezept war wieder eine Katastrophe. Wie du auch, war ich überrascht, wie schnell das Schokomuß aus dem Gefrierfach wieder weich wird. Wieso wird man durch das Rezept nicht darauf vorbereitet? Wieso erwartet man bei den Felder-Rezepten immer alles ein wenig anders, als es letztendlich kommt? Das passiert ständig! Noch nie habe ich derartige Überraschungen bei Pierre Herme, Jacques Genin und Conticini-Rezepten erlebt. Da stimmt alles bis auf den Punkt. Reine Perfektion. Und die Rezepte sind meist komplizierter als die aus dem Felder-Buch. Ich frage mich langsam, welche Daseinsberechtigung dieses Buch überhaupt hat und überlege sogar es wegzuschmeißen oder weiter zu verschenken. Schade, dass alle, die sich für französische Patisserie interessieren als erstes auf dieses Buch hereinfallen und erst später erkennen, wer die großen Meister sind die auch gute Bücher veröffentlichen.

    viele Grüße
    Christian

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