Dienstag, 31. Dezember 2013

Felders Lektion 135: Mont Blanc mit Sauerkirschen


Ich habe Felders Mont Blanc etwas umgewandelt und kleine Törtchen daraus gemacht. Denn die bei Felder verwendete Baisermenge erschien mir viel zu riesig.
Auch hatte ich noch zwei Baiserschalen von damals übrig, die ich jetzt gut verwenden konnte.


Ich begann mit der Sauerkirschkonfitüre. 2 Blatt Gelatine auf 200 g TK Sauerkirschen?
Dann sollen die Kirschen noch gekocht und der Saft einreduziert werden?
Auch 50 g Zucker empfand ich als zu viel und nahm nur 40 g (bzw 20 g, da ich nur die Hälfte kochte.)
Das Ergebnis war sehr fest. Ein Konfitüreklumpen, obwohl ich beim Kochen letztendlich noch Wasser zugegeben habe.


Darauf kommt die Sahne.


Die Maronencreme habe ich noch wie in Japan üblich durch ein Sieb gestrichen. Felder verzichtet darauf.
Mit einem Spritzbeutel mit 3 mm Loch spritzt er nun kreuz und quer die Maronencreme darüber.
Das gefiel mir gar nicht und so nahm ich meine Spaghettitülle und dressierte die Creme in parallelen Linien auf.


Für die Deko soll man Schokolade schmelzen, in Klarsichthülle gießen, verstreichen und im Gefrierschrank fest werden lassen. Dann soll man sie angeblich in Stücke brechen können.
Das klappte bei mir überhaupt nicht. Die Schokolade war viel zu weich. Wie man gut auf dem Foto sieht, habe ich daher keine schöne scharfe Bruchkante bekommen.

Geschmacklich in sich so ganz stimmig. Mehr Baiser hätte es auf keinen Fall sein dürfen.
Aber so das Highlight war es halt nicht.
Nichtsdestotrotz haben mein Mann und ich uns die Törtchen schmecken lassen.
Da die Creme etwas Cognac enthielt, ging mein Sohn leer aus.

Das getestete Rezept stammt aus dem Buch "Die hohe Schule der Patisserie" von Christophe Felder.
Die Buchvorstellung findet ihr HIER.
Die Übersicht über das Kapitel "Adventsbäckerei" gibt es HIER.

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