Montag, 14. Januar 2013

Wochenrückblick: 7.1. - 13.1.2013

Montag, der 7. Januar 2013

Es ist so weit. Der Alltag beginnt. Mein Sohn will zwar partout nicht in den Kindergarten, dennoch schaffen wir es pünktlich hin. Wieder daheim empfängt mich eine wundervolle Ruhe.
Wie war das? Wollte ich mir nicht einen Tee kochen, Musik vom Schallplattenspieler hören und in meinen Büchern blättern? Zumindest hatte ich mir das vorgenommen. Doch ich finde nicht die richtige Ruhe. Der Haushalt ruft.
Zum Mittagessen jedoch gönne ich mir mit der leckeren Tomaten-Möhren-Suppe eine Auszeit. Daran, dass bei mir ja eine Allergie gegen Tomaten und Möhren diagnostiziert wurde, habe ich gar nicht gedacht.


Gebacken habe ich natürlich auch. Zum einen die Mangotorte in klein (12 cm Durchmesser)


und Elisenlebkuchen. Zumindest sollten es welche werden, doch der Backversuch misslingt.


Die Masse ist viel zu flüssig und nach dem Backen sind sie ganz hart. :-(

Ich muss zugeben, es hat mich schon einige Überwindung gekostet, mit der Weihnachtsbäckerei fortzufahren.
Lebkuchen, Stollen und Weihnachtskuchen stehen noch aus. Aber da Weihnachten schon vorüber ist, brauche ich ja nicht mehr so ein Tempo vorzulegen wie bei den Plätzchen.
Ich denke mal, bis Ende Februar habe ich das Buch durch. Und im meist kalten Februar schmecken Weihnachtskuchen bestimmt immer noch.^^

Die Mangotorte möchte ich am liebsten als Ganzes bei Tageslicht fotografieren. Doch dazu hätte ich bis zum nächsten Tag warten müssen, bis es zur Mittagszeit wieder einigermaßen hell ist.
Jedoch hat unsere Nachbarin heute Geburtstag und so beschließe ich, darauf zu verzichten. Ich schneide ein Stück heraus, stecke eine Kerze rein, zünde sie an und bringe sie rüber. Nun, es hatte den Anschein, dass sie sich gefreut hat.

Dienstag, der 8. Januar 2013

Fotosession für meine Mangotorte ist angesagt.

Das ist mein Lieblingsfoto.^^
Die ist so lecker! Ich beschließe, am Ball zu bleiben und weiter Rezepte aus dem Buch über Crème bavaroise nachzubacken.

Mittags bereite ich mir einen schönen Salat zu und versuche das, was uns am 6.1. an dem Rauter-Rezept nicht gefallen hat, abzuändern.
Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden. Mit schmeckt's.^^

Blattsalat mit süßen Äpfeln und Tôfu
 Nachmittags, Kazu spielt in seinem Zimmer, starte ich einen zweiten Versuch der Elisenlebkuchen


und bin total happy, dass es dieses Mal besser klappt.

Motiviert backe ich gleich noch das Magenbrot.


Wow, das schmeckt mir richtig gut. Ich kann gar nicht aufhören zu naschen.
Vor dem Zu Bett gehen backe ich noch die Elisen ab.

Mittwoch, der 9. Januar 2013

Heute werden die Elisen überzogen und das restliche Magengebrot getunkt bzw glasiert.


Dann mache ich mich an die Pfeffernüsse. Der Teig ist total bröselig und nur mit Mühe und etwas Eiweiß wird ein Teig draus.

2 cm dick soll der Teig zum Ausstechen sein? Ich kann es nicht glauben und rolle den Teig etwas flacher aus.
Wirklich sehr merkwürdige Pfeffernüsse. Der morgige Tag wird es zeigen, denn vor dem Backen sollen sie über Nacht ruhen.

Nachdem ich Kazu vom Kindergarten abgeholt habe, erwartet uns zu Hause ein Paket. (Bzw eine Karte im Briefkasten wies mich darauf hin, dass die Nachbarn im EG ein Päckchen für uns in Empfang genommen haben.)

Es ist aus Japan. Ich schaue aufs Datum. Abgeschickt mit Luftpost am 16.12.2012!
Dem Päckchen sieht man an, dass es geöffnet wurde. Ein Aufkleber vom Zollamt Dresden ist drauf.
Was hat das Päcken in Dresden zu suchen? Normalerweise gehen die Pakete aus Japan durchs Zollamt Frankfurt/Main, weil da die Flieger landen. Merkwürdig.
(Später erfahre ich, dass auch ein Teil von Miris Lieferung in Dresden gelandet ist.)

Das Päckchen enthält ein zusätzliches Weihnachtsgeschenk für Kazu.

Kazu packt aus.

Danach wird gleich probiert und mein Sohn ist so lieb und gibt mir was ab. ^___^

Donnerstag, der 10. Januar 2013

Gleich in der Früh schiebe ich die Pfeffernüsse in den Ofen.


Unter Pfeffernüssen stelle ich mir etwas anderes vor. Ich bin nicht so ganz zufrieden mit dem Ergebnis und hadere lange, ob ich einen zweiten Versuch starten soll oder nicht. Geschmacklich sind sie okay, nur etwas zu trocken geworden. Ich bin unschlüssig und der Post darüber landet in der "Entwurf"-Liste.

Das Wetter ist mies. Es regnet. Mein Bauch grummelt und am liebsten würde ich mich der Trägeritis hingeben. Aber glücklicherweise bin ich heute Mittag mit Josi verabredet. Wir wollen auf dem Ökomarkt Tôfu kaufen. Und die frische Luft, der Einkauf und das Schwätzchen mit Josi tun mir gut.

Nachmittags ist seit langem mal wieder der Opa da und ich knöpfe mir den Lebkuchenteig für den Boden der Dominosteine vor, den ich am Vortag angewirkt hatte.


Doch der Teig geht kaum hoch und wird hart. Was ein Frust. Ich schmeiße ihn weg.

Freitag, der 11. Januar 2012

Nach dem Frust mit dem Lebkuchenboden beginne ich den Tag mit der Herstellung von Aachener Printen.

Aber auch diese werden nicht zufriedenstellend. Ich finde sie zu hart.


Schließlich lasse ich Weihnachtsbäckerei Weihnachtsbäckerei sein und backe Walnuss- und Kokos-Brötchen .

Nach dem Kindergarten besuchen wir Katarina. Doch so richtig klappt das gemeinsame Spiel nicht. Liegt wohl auch daran, dass die Mutter gleich eine DVD eingelegt. Und süßes "Russisches Brot" und Kaubonbons gibt es für die Kinder. Ich bin froh, dass mein Sohn keinen Gefallen an den Bonbons findet (zu klebrig) und nur paar Kekse knabbert.

Zu Hause gibt es Salat, Tôfu und die Brötchen.

Samstag, der 12. Januar 2013

Eigentlich dachte ich ja, dass die Brötchen noch für das heutige Frühstück reichen, aber meinem Mann schmeckten sie so gut, dass er alle aufaß.

Also backe ich sie noch einmal. Allerdings nur die halbe Menge und als Minis.


Anschließend steht eine Orangen-Sahne-Roulade auf dem Plan. Aber meine Biskuitroulade wurde mal wieder nicht ganz so fluffig und ich habe auch überlesen, dass die Orangen eingelegt werden und so wurde es eher eine schlichte Sahneroulade, die aber sehr gut geschmeckt hat. ^^
Nun ja, diese Woche scheine ich alles ein zweites Mal backen zu müssen.

Ansonsten war es "ruhig". Ich musste jede Menge Bücher vorlesen, Eisenbahnschienen verlegen und Autorennen spielen.^^

Sonntag, der 13. Januar 2013

Heute Nachmittag ist wieder Berliner Nekobento-Forumstreffen.
Ich habe mir vorgenommen, eine Matchacremetorte zu backen und zum Abendessen vegane Gemüse-Pfannküchlein mitzubringen.
Und so beginne ich mit der Torte.


Anschließend folgen die Pfannküchlein.


Noch Mittagessen kochen und dann mache ich mich fertig.

Das Forumstreffen ist wieder mal sehr gemütlich. Wir lassen es uns bei Jenny gut gehen und lachen viel.
Natürlich wird auch gut gegessen. ^^

Eine Stunde später als geplant komme ich gegen 22:00 Uhr nach Hause. Kazu schläft schon und mein Mann erzählt mir, dass er noch nicht lange schläft, denn er wollte unbedingt auf mich warten. Armer Schatz.

Vor dem Zu Bett gehen darf mein Mann noch von der Matchcremetorte naschen. Das letzte Viertel ist jedoch für die morgige Fotosession gedacht.
Eigentlich wollte ich die Torte ein zweites Mal backen (für schöne Fotos), denn beim Umsetzen gab es ein kleines Malheur und die Deko geriet ins Rutschen. Aber da die Zutaten für die Torte (Matcha) so kostpielig sind, werde ich mich mit dem Rest als "Fotomodell" begnügen.

Das war meine Woche, in der ich nicht dazu gekommen bin, mal ein Päuschen einzulegen. :-P

Kommentare:

  1. Woah, die Matchatorte sieht ja lecker aus!!!! Genau wie die Pfannkuchen. Freu mich auf die folgenden Bilder!
    Die Pakete aus Japan haben dieses Jahr Weihnachten wirklich unwahrscheinlich lange gedauert :( Die Schuhe mit Süßigkeiten gefüllt scheinen sehr beliebt zu sein. Mein Sohn hat einen blauen mit One Piece bekommen. Ich durfte aber nichts abhaben. Hmpf ;)

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    1. Haha, die Stiefel scheinen ja wirklich angesagt zu sein.
      Das Rezept zur Matchatorte folgt, aber zu den Pfannkuchen wollte ich kein Rezept posten, da sie mir nicht gefallen haben (auch wenn die anderen sie gut fanden).

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  2. Die Matchatorte sieht wirklich traumhaft aus *.*
    Und wäre ich diese Nachbarin gewesen und jemand hätte mir so ein Stück von dieser irrsinnig lecker aussehenden Mangotorte vorbeigebracht, hätte ich mich vor Verzückung nicht mehr eingekriegt!

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    1. ^___^, tja aber die Nachbarn sind Allesesser und wissen feine Patisserie leider nicht zu schätzen.

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  3. Mari, kannst du das Rezept für die Matcha-Torte posten?? :D
    Oder kommt das eh noch? :3

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  4. keine angst wegen den harten lebkuchen, die werden noch weicher! war bei mir bei den printen und dominos der fall (printen dazu aber auf jeden fall mit schoki überziehen)...bei der dominosteinmenge könnte ich mir vorstellen dass es an der menge liegt die du gebacken hast, falls du geviertelt hast... habe die ganze menge gebacken, musste den teig an den seiten auch abschneiden, da er da zu hart und dunkel wurde. ausserdem habe ich ihn quer durch geschnitten, weil er zu dick war (trotz nach rezept ausgerollt) aber dadurch hatte man jeweils eine seite ohne 'kruste', was gut war...die pfeffernüsse fand ich auch abscheulich...

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    1. Schade, dass es im Buch keine Lagerungstipps gibt.
      Aber gut, dann werde ich mal paar Tage abwarten,ob sie noch weicher werden.
      Zum Glück hast du eine positive Erfahrung mit den Dominosteinen gemacht.
      Dann werde ich auch mal die ganze Menge machen.
      Danke dir für die hilfreichen Tipps.

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  5. Also die kleinen Püfferchen hab ich am nächsten Tag zu einem Salat gegessen. Fand sie lecker. :)
    Im Veganz gibts wohl grad ganz neu Tiefkühl-Torten... Wie die wohl schmecken? Naja leisten kann ich sie mir bestimmt eh nich. XD

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