Samstag, 4. Februar 2012

Gibt es den Alltag?

Montag, der 30. Januar 2012

Eine neue Woche beginnt. Da es gestern spät wurde, habe ich mich innerlich schon mal darauf eingestellt, dass Kazu mal wieder nicht aus den Federn kommt und somit bei mir zu Hause bleibt.
Doch wie das so ist ...
Nachdem die Freundinnen weg waren, hatten Fabian und ich große Müh, den Kleinen ins Bett zu bekommen. Ständig jammerte er über Aua am Pullermann. Nun ja, ein wenig rot sah der vorne schon aus. Wir cremten ein wenig ein.  Doch auch nachts jammerte Kazu rum, so dass ich beschloss, am Montag mit ihm zum Arzt zu gehen. Erstaunlicherweise wachte Kazu früh auf, war munter und hatte keine Schmerzen mehr. Hm, doch in den Kindergarten bringen? Ich war unschlüssig, doch schließlich siegte das Gewissen und ich behielt ihn zu Hause.
Vormittags ging es dann zur Praxis, die mal wieder voll war, so dass man mich bat, nachmittags wiederzukommen. Nun gut, wir wohnen ja nicht weit weg.
Es war unerwartet eiskalt und am Rand lag ein wenig Schnee, der bei Kazu große Begeisterung auslöste. So kamen wir nur sehr langsam voran, weil Kazu mit jedem bisschen Schnee spielen wollte. Mir war kalt. "Tobi komm"!
Endlich erreichten wir den Supermarkt. Einkaufen ist jedes Mal ein Abenteuer, wenn man ein Kind dabei hat, das alles Mögliche inspizieren will. *g*
Ich schnappte mir hier und da ein paar Sachen, dann ging es im Kriechtempo nach Hause, da ich ihm erlaubte, die weißen Stellen Schnee beiseite zu räumen. Zum Glück ist er so brav, und fragt vorher, ob er den Schnee anfassen darf. Und wenn der Schnee halt sauber aussah und an Orten lag, wo ich von ausgehe, dass darunter kein Hundekot liegt, durfte er halt ein wenig spielen. Nur wenn ich sagte "Tobi es reicht, wir gehen weiter!" hatte er kein Einsehen. :-P

Mittagsschlaf fiel mal wieder aus. Egal. Kommt er halt (und ich auch - gähn) früh ins Bett.
Die Untersuchung bei der Ärztin ergab zum Glück Positives. Sein Penis sähe schon sehr viel besser aus. Dass er hin und wieder Schmerzen hat, sei normal, denn wenn Jungs mit ihrem Glied spielen, neigen sie in dem Alter noch dazu, es zu übertreiben und dann kann es auch schmerzhaft werden. So in etwa die Ärztin. (Haha, Kazu wird mir später bestimmt Vorhaltungen machen, was ich alles so über ihn geschrieben habe. ^^;;)
Die Ärztin gab uns eine Salbe mit, die wir bei Bedarf drauf schmieren sollten und wir sollten gut auf Hygiene achten.
Fein. Spielend ging es wieder nach Hause. Doch das mit dem früh ins Bett hat leider nicht so geklappt. Aber wenigstens war es die normale Bettzeit. (19:30 Uhr.)

Dienstag, der 31. Januar 2012

Heute gab es für jeden von uns ein Obentô (Obentô für Kazu, Obentô für mich und Fabian), wie ich ja bereits gepostet hatte.
Auf Anregung von Josi habe ich nämlich beschlossen, doch hin und wieder mal paar Standardgerichte von uns und allgemein zu posten, falls ich zum Fotografieren kommen. Und das ist doch eher selten. Ähem. Vergess das immer.
Da ich gestern einen schönen Brokkoli bekam, gab es für den Anfang nun Brokkoli mit Tartarsauce. Im Grunde genommen ein japanisiertes westliches Rezept.
Eigentlich wollte ich heute noch backen, da ich morgen mit Josi verabredet bin, aber mein Bauch grummelte mal wieder, und so verging der Tag ganz ruhig. Alltag?

Zeit, Kazu abzuholen. natürlich werfe ich gleich einen Blick in seine Box und muss mich zusammenreißen, nicht all zu enttäuscht zu sein. Er hat gerade mal ein paar Weintrauben gegessen. Eine lag noch drin, und eine hätte ihm wohl die Sharon gemopst. Seufz. Wahrscheinlich hat er beim Mittagessen gut zugelangt ... rede ich mir ein.
Doch auch zum Abendessen mag er sein Bentô nicht anrühren. Na ja, wie wurde mir gesagt? Immer wieder anbieten.
Ich fand die Reisbällchen richtig lecker ... grummel.
Dafür gab es positives Feedback von Fabian, der sein Bentô sogar kalt verspeist hat. Und er fand es lecker. Danke Schatz, fühle mich getröstet. ^__^

Mittwoch, der 1. Februar 2012

Heute will ich mit meiner "Kein Weizen-Diät" beginnen. Als ich früh in die Küche gehe, liegen da noch die Grissini-Sticks von gestern rum. Natürlich geht meine Hand sofort hin und gerade als ich mir einen in den Mund stecken will, klingelt mein Gewissen: "Finger weg" Da ist Weizen drin!" Argh Mist. Das ist ja gar nicht so einfach.
Eine Naschkatze wie ich hat es sehr schwer. Ich beuge vor und werfe kurzerhand die restlichen Stücke der "Drei" weg (war zum Glück nicht mehr viel da). Dafür landet ein Apfel in meinem Bauch. Eh viel gesünder. *g*
Das Frühstück (Haferflocken mit Hafermilch) kann zum Glück so bleiben wie bisher, denn Haferflocken sind weizenfrei.

Nachdem ich Kazu in den Kindergarten gebracht habe, ziehe ich mich um und mache mich auf zum Asia Supermarkt, wo bereits Josi auf mich wartet, die ihren Korb schon fleissig befüllt hat. Oh, so schöne Sachen. (Neugierige werfen am besten einen Blick in ihren Blog^^.)
Sie hat sogar die letzte Chiffon Form ergattern können für schlappe 5 Euro! Die Qualität ist anständig und wenn es wieder welche gibt, hole ich mir vielleicht auch eine, um sie mal zu testen. (Backformen kann man nie genug haben. Ähem.^^;;)
Leider finde ich nicht alles, was ich wollte, doch Aburaage, getrocknete Nudeln und die Aratama no Abekawa-Mochi kommen mit.
Nun geht es zu Taiyô, ein Einrichtungsgeschäft mit vielen japanischen Sachen im Angebot.
Ich bin zum ersten Mal (denke ich zumindest, obwohl mir so war, als wäre ich vor Jahren doch schon mal da drin gewesen) dort drin. Es gibt Möbel, Stoffe, Geschirr und viele Deko-Utensilien, doch Josi findet nicht so wirklich das, was ihr vorschwebt. Aber immerhin ergattert sie ein paar sehr schöne Stücke.
Da es Mittagszeit ist, beschließen wir, irgendwo einzukehren. Ich schlage ihr das vietnamesische Restaurant vor, das zwar einfach eingerichtet ist, aber gute und billige vietnamesiche Speisen anbietet. Der Laden ist wie immer von Asiaten gut besucht. Doch leider stellen wir fest, dass die Auswahl für Vegetarier recht gering ist. Tut mir leid, Josi. Glücklicherweise gibt es doch etwas auf der Karte, was ihr zusagt. Wir essen Glücksrollen (oder auch Sommerrollen genannt, Token hat in ihrem Blog einen netten Beitrag + Rezept dazu) und lassen uns dazu einen vietnamesischen Tee schmecken.

Die Zeit ist wieder Mal viel zu schnell um, denn am liebsten wäre ich mit Josi noch zu Oukan gefahren, um den neuen Schickeria Laden mal zu inspizieren. Nun gut, der rennt nicht weg.

Ich hole Kazu ab. Es ist mal wieder Haare waschen angesagt. Dieses Mal nehme ich mir den Rat zu Herzen, es mit einem Handtuch auf der Stirn zu probieren. Ich mache aus dem ganzen ein Spiel und Kazu gefällt es. Siehe da, es funktioniert. Die Haare sind gewaschen, das Gesicht blieb trocken und Kazu planscht munter weiter.  Doch nun will er gar nicht mehr aus dem Wasser raus. Seine schrumpelige Haut redet da eine ganz andere Sprache. Ich komme mit Worten nicht weiter, versuche ihn, einfach aus dem Wasser zu heben, doch Kazu wehrt sich und schreit.
Hm, mag sein, dass das, was ich nun tue, ein Fehler ist, aber ich weiß einfach nicht weiter und da er eh schreit ...
Ich nehme die Dusche und brause ihn ab. Auch den Kopf! Au Mann bin ich böse. ^^;;
Tja, nun kann ich ihn problemlos ins Handtuch wickeln und rausheben.
Seufz. Es muss doch auch anders gehen. Da klappt das Haare waschen, dann tun sich neue Probleme auf. Was für ein Frust. Egal. Denk ich später drüber nach.
Jetzt erst einmal den weinenden Kazu beruhigen, abtrocknen und warm anziehen.
Uff. Als Trost gibt es eine Folge "Micky Maus Wunderhaus". Auch wenn ich mich jetzt damit oute, ja, wir schauen das beide gerne zusammen.

Donnerstag, der 2. Februar 2012

Heute ist endlich wieder Backen angesagt. Ich habe noch glutenfreies, weizenfreies Mehl im Schrank und beschließe, damit die Amerikaner zu backen und einen Chiffon. Mal sehen, wie das so wird.
Die Amerikaner werden etwas fester als sonst (der höhere Stärkeanteil im Mehl zieht gut Feuchtigkeit auf) und von der Krume sind sie entsprechend mürber. Sie schmecken aber gut, wobei die mit normalem Mehl mir doch etwas besser schmecken.

Der Chiffon macht auch einen guten Eindruck, wobei ich erst Näheres weiß, wenn ich ihn angeschnitten habe. Und das wird erst Freitag früh geschehen.
Damit ich euch eine neue Variante präsentieren kann, habe ich mich für einen Spice Chiffon Cake entschieden und den in meiner 20er Form gebacken, damit ihr seht, wie in etwa der Kuchen aussehen wird, wenn ihr demnächst eure Chiffons in der 22cm Form backt.^^

Während der Opa nachmittags mit Kazu spielt, erledige ich meine Einkäufe und denke dieses Mal auch an den Feldsalat, denn ich wollte ja unbedingt bajkas Balsamico Dressing ausprobieren, da es ohne Öl auskommt.

Zum Abendbrot gibt es daher für mich Feldsalat mit Tomaten und Pinienkernen mit bajkas Balsamico Dresing und für Kazu, der über Bauchschmerzen klagte, Grießbrei.


Das Dressing schmeckt gut, leicht und frisch und hat mir und auch Fabian, der nachher auch probierte, gut gefallen.

Freitag, der 3. Februar 2012

Ich bin relativ spät aufgestanden. In Windeseile hole ich nun den Chiffon Cake aus seiner Form, der übrigens so aussieht:



Wow, ich bin begeistert. Klappt ja ganz gut mit dem glutenfreien Mehl. Die Konsistenz ist etwas fester als sonst, aber fällt kaum ins Gewicht.
Jetzt noch schnell die Amerikaner für Kazu fertig ausdekorieren. Schoko-Arbeiten und "schnell" passt nicht wirklich zusammen. Auch habe ich zu wenig Schokolade da. Hm, dann muss ich pinseln. Damit verbraucht man weniger Schokolade, dafür sieht es aber blöd aus. ^^;;. Haha, einen Schönheitswettbewerb gewinne ich damit wirklich nicht.


Habe ja lange überlegt, ob ich die wirklich hier poste. Aber so seht ihr, dass auch bei mir nicht alles super aussieht. :-P
Und Zeichnen war noch nie meine Stärke.
Aber Kazu war begeistert und hat sich zum Frühstück gleich eine Maus geschnappt mit den Worten:
"Die sieht lieb aus." Na, könnt ihr erraten welche? :-)
Ich staunte nicht schlecht, als er dann noch eine zweite wollte. (Eine halbe durfte er noch essen.) Und eine dritte kam in seine Vesper Box rein.

Kurz nach 10:00 Uhr kam Josi zu mir, denn heute wollten wir zusammen kochen.
Auf dem Plan steht: Reis, winterliche Miso-Suppe, Tomaten-Tôfu-Salat mit Basilikum-Shiso-Pesto (Fusionsküche), Brokkoli mit geriebenem Rettich (typisch japanisches Gericht), Tamagoyaki (genau genommen Atsuyaki-Dashimakitamago nach Kantô-Art), Kürbis korokke nach Manus Rezept und tsukemono (fertig). Für den Nachmittag dann NamaYatsuhashi (Mochi mit Kinako-Zimt bestreut).

Ein volles Programm. Mal sehen, was wir schaffen. Wir sind ja flexibel. *g*

Josi war etwas früh dran und erwischte mich voll dabei, wie ich gerade am Wirbeln in der Küche war, um meinem Mann noch schnell sein Obentô fertigzustellen. Und wieder habe ich es nicht geschafft, dieses zu fotografieren. Egal. Dies ist schließlich kein Bento-Blog. :-P

Dann ging es gleich mit Josi weiter. Ich überließ ihr den Tomatensalat, da das Rezept auf Deutsch war. Ich hatte letztes Jahr in der Volkshochschule einen Kurs belegt über Fusionsküche Asien-Europa, der von einer japanischen Köchin gehalten wurde und fand das Rezept echt lecker, wenn auch ein wenig ölig. Als Josi mir dann mitteilte, dass mehr als die Hälfte an Olivenöl fehlen würde, sagte ich daher leichthin, "macht nichts, passt schon", was sich im Nachhinein als kleiner Fehler erwies. Ähem.
Trotz Wirbeln und weil wir wohl zu viel quatschten, schafften wir die Korokke zeitlich nicht mehr, was aber nicht weiter schlimm war, da die wahrscheinlich eh zu viel gewesen wären.
Schließlich deckten wir den Tisch und fotografierten erst einmal wie die Weltmeister. Endlich mal jemand, der nicht meckert, wenn ich vor dem Essen noch meine Kamera zücke. *g*



Ich hatte zusätzlich noch ein Schälchen mit dem Rest vom Fleisch, der bei Fabian heute ins Obentô kam:


Zusammen holten wir dann Kazu ab, der etwas irritiert von Josis Anwesenheit schien, denn er war zurückhaltender als sonst. Josi bewies eine bemerkenswerte Geduld. Denn die braucht man beim Abholen.  Nach einer gefühlten Ewigkeit konnte ich Kazu endlich die Hausschuhe ausziehen und den Schneeanzug anziehen. Nach einer weiteren Ewigkeit kamen noch Mütze, Schal, Schuhe und Handschuhe dazu.
Draußen lag Schnee und es stand auch ein kleiner Kindertraktor (so ein Tretauto) da, der natürlich gleich von Kazu in Besitz genommen wurde. Während er lautstark (!) damit spielte, fuhren derweil die Busse (man beachte den Plural) an uns vorbei (die fahren laut Plan alle 10 min).
So, es reicht, Josi und ich wollen auch noch in der Küche spielen. "Tobi, wir gehen!" Entweder er hatte genug gespielt oder mein Tonfall war dieses mal scharf genug, jedenfalls stieg Kazu brav von seinem Gefährt ab und folgte uns zur Bushaltestelle, die glücklicherweise genau vor dem Kindergarten platziert ist.

Wieder zu Hause wurde Josi gleich von Kazu in Beschlag genommen, so dass ich alleine in der Küche munter und ungestört vor mich hinwerkeln konnte und Josi kam hin und wieder rein gucken.

Ich machte mich an die Yatsuhashi. Eigentlich werden diese mit Jôshinko und Mochiko hergestellt, doch nach einiger Recherche im Netz fand ich ein Rezept, das Shiratamako verwendete.
Argh, warum wird in japanischen Mochi-Rezepten so gerne mit der Mikrowelle gearbeitet. Grummel. Da deutsche und japanische Mikrowellen andere Leistungsstufen haben, ist es jedes Mal ein Krampf. Ist der Teig zu lange drin, schwups, ist er hart und trocken. Das geht so schnell. Mein erster Mochi-Versuch ist dadurch ja völlig in die Hose gegangen. Genau wie damals meine ersten Mikrowellen-Mushipan. Ganz abgesehen davon, dass die Nutzung der Mikrowelle hinsichtlich der Frage, ob die Strahlen den Nährwert des Lebensmittels zerstören, ja sehr umstritten ist.
Wie dem auch sei, ich tastete mich langsam ran. Fragen über Fragen tauchten dabei auf .
"Ist das wirklich so flüssig?"
"Iiih, was ist das denn für eine klebrige Masse! Muss das so sein?"
"Muss das jetzt nochmal in die Mikrowelle oder ist das so fertig?"
"Kann man das wirklich essen?"
"Ich glaube, hier stimmt was nicht."
"Der Teig lässt sich gar nicht ausrollen. Aaaaah der mutiert!"
Nun ja, ich hatte eine Menge Spaß. Haha! Aber das Tolle an der Sache war, dass diese komische Masse letztendlich wirklich lecker geschmeckt hat. Morgen bzw. nächste Woche starten Josi und ich (jeder für sich) den Versuch ohne Mikrowelle, sondern stattdessen im Mushiki (Dämpfkochtopf).
Zumindest weiß man jetzt, wie es in etwa auszusehen hat. Nämlich komisch. ^^;;

Danach kamen die Kürbiskroketten an die Reihe. Doch hier ging es noch chaotischer zu, denn die Masse wurde ganz weich und ließ sich überhaupt nicht zu Kugeln formen. Was rede ich. Sie ließ sich gar nicht formen. Nun gut. Das ist eine eindeutige Kampfansage. Mein nächster Zug ist Katakuriko (Kartoffelstärke). "Hier nimm das!" 3 EL landen im Teig. Mist. hat nichts geholfen. Egal. Ich klatsche einen gehäuften Esslöffel ins Mehl und forme einen Burger. So. Geht doch. Doch beim nächsten Schritt geht der Kürbis wieder in Führung, denn als ich versuche, meine Burger im Ei zu wenden, geht die Form verloren. Ich höre den Kürbis hämisch lachen. Na warte, denke ich, und forme das ganze im Panko (Panierbrösel) erneut zu Burgern.
Das Fett ist heiß und meine Burger landen sanft (!) darin.
Ha, irgendwie sind sie noch etwas geworden. Irgendwie. ^^;;
Josi hatte noch Tsukemono (Eingelegtes) mitgebracht. Gurke mit rotem Shiso.
Und so sah unser Abendessen dann aus. Dieses Mal allerdings ohne große Fotosession. Die Korokke werden sonst kalt und Kazu saß auch schon wartend auf seinem Stuhl.


Und das war unser Nachtisch:
Spice Chiffon Cake und Nama Yatsuhashi.


Die restlichen Micky Mäuse wurden übrigens am Nachmittag verputzt. Und Kazu hat tatsächlich zum Vesper seine ganze Maus aufgegessen.

Als es dann ans Zähne putzen ging (immer noch anstrengend), verabschiedete sich Josi. (Vielleicht putzt Josi auch nicht gerne Zähne. ^_-)

Das war ein wirklich toller Tag heute mit vielen leckeren Köstlichkeiten.
Weitere Bilder findet ihr auch auf Josis Blog.
Jetzt stellt sich nur noch die Frage: Wann treffen wir uns wieder zum Kochen (abgesehen vom Nekobento-Treffen?^^

Kommentare:

  1. Ich find die Amerikaner sehen super aus ! :)

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  2. Man merkt wie kritisch Du mit Dir selbst bis. Die Mickimäuse sehen doch cool aus, von wegen verunglückt. Wenn ich so was nur auch könnte aber ich mit meinen zwei linken Händen. ;-)

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    1. Bei meiner Mutter musste immer alles perfekt sein. Das hat abgefärbt. Bei ihr war es nicht genug, wenn ich eine "Eins" mit nach Hause brachte, nein, es musste auch die beste Eins sein.
      Ich bin ja schon froh, dass ich mittlerweile schon wesentlich gelassener geworden bin. Und eure Kommentare zeigen mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin und dass nicht alles perfekt sein muss, um gut anzukommen.
      Vielen Dank daher für die netten Worte.

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  3. Ich muss auch sagen, dass ich an den amerikanern nichts auszusetzen habe...die sind doch ALLE superniedlich geworden (möcht nicht wissen wie toll sie aussehen wenn du genug Schokolade hast...)
    wow habt ihr tolles essen gehabt, bin ja fast ein wenig neidisch...

    hmm ich glaub Kazu wird dir die berichterstattung über seinen pullermann nicht nur vorhalten er wird dich dafür vermutlich hassen ;) (aber nur ganz kurz, denn mama ist und bleibt die beste^^) also am besten zeigst du ihm das nie wenn er mal lesen kann^^ Ich hab von meinem freund bis heute noch nciht ein einziges kinder- geschweige denn babybild gesehen...er würde seine mum köpfen für solche geschichten^^ haha ich persönlich find es lustig^^

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    1. Die Micky Mäuse zu machen hat echt Spaß gemacht. und da Kazu so begeistert war und uns allen diese Amerikaner eh so gut schmecken, gibt es die bestimmt wieder.^^

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  4. haha das hat du aber süß geschrieben! =D schön... musste andauernd schmunzeln^^

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    1. Danke schön. freut nich sehr, dass dir der Bericht gefällt.

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  5. wenn ich solche mäuschen hin bekommen würde wäre ich schlicht begeistert, du bist viel zu streng mit dir selber. ich bin immer wieder von deinem großen talent beeindruckt :)

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    1. Danke schön Carade. Fühl mich grad sehr geschmeichelt.
      Wie ich schon oben geschrieben hatte, hatte ich bei meiner strengen Mutter nie das Gefühl, gut genug zu sein.
      Daher bin ich immer so unsicher und sauge eure lieben Worte auf wie ein trockener Schwamm.
      Böse Zungen nennen das auch "fishing for compliments".
      Aber ich freue mich wirklich aufrichtig über jedes liebe Wort und auch über jeden Tipp.

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    2. Jaaa Mari unser liebster Fish Trawler. Aber wir schmeißen dir gerne die Fische hin^^ hast es ja verdient, die sachen sehen echt immer toll aus.

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  6. Mari, Du erzählst so schön, es macht wirklich Spaß Deine "Alltags"-Berichte zu lesen. Vorallem, weil ich hier so viele Backanregungen finde, dass ich sogar selber angefangen habe zu backen, was ich bisher nie gerne gemacht habe. Aber wenn man Deine tollen Sachen hier sieht, krieg sogar ich Lust den Ofen anzuwerfen. ^^ Ich finde übrigends auch, dass Die Amerikaner toll aussehen. Ich hätte mich als Kind riesig drüber gefreut (ok, nicht nur als Kind^^). Beim Lesen über Deinen Kürbiskampf hab ich gerade herrlich gelacht, super erzählt.
    Mach Dir nichts draus, wenn Kazuo nicht aufisst. Mein Bruder und ich waren als Kinder totale Essensverweigerer. Fing schon direkt nach der Geburt an und meine Mutter meinte wir wären teilweise als Kinder nicht über ein trockenes Brötchen am Tag hinausgekommen. Sie war verzweifelt, weil wir nichts essen wollten und rannte von einem Arzt zum nächsten. Hat alles nichts gebracht und irgend wann während der Grundschule sind wir daraus einfach rausgewachsen und jetzt essen wir beide fast alles. Verhungert sind wir jedenfalls nicht. ^^
    Euer Mittag-und Abendessen habe ich schon auf Fryda's Blog bewundert. Das sieht so lecker aus, ich bin ganz neidisch.
    Freut mich auch, dass Dir und Deinem Mann das Balsamico-Dressing geschmeckt hat.

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    1. Freut mich zu hören, bajka. Bloggen ist für mich das, was für andere Yoga oder so ist. Seitdem ich blogge, bin ich viel ausgeglichener.^^
      Und wenn man dabei nicht nur sich selbst, sondern auch anderen etwas Gutes mit tun kann, ist das natürlich um so schöner.

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  7. PS: Ich war gerade so in Deinen Bericht und ins Kommentieren vertieft, das mein ganzen Nudelwasser verkocht ist. Gut, dass die Nudeln noch nicht drin waren. ^^

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    1. Hahaha, das passiert mir ganz oft. "paar Minuten, bis das und das kocht, dann schaue ich KURZ mal ins Internet". Später: "Es riecht so komisch. Hatte ich etwas auf dem Herd?"

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  8. Haha ja die Mäuschen sehen doch super aus ;) Aber als Perfektionist hat man es nicht leicht hm :)
    Ich musste diesmal sehr oft lachen bei deinem Bericht, er ist gut geschrieben und ihr scheint richtig viel Spaß gehabt zu haben *hihi* Schön, dass es geschmeckt hat :D

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    1. Hehe, danke satsuki. Ja, es war ein echt schöner Tag, der nach Wiederholung schreit.^^

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  9. Ja das mit dem Altag ist so 'ne Sache aber wenigstens wirds ohne nicht langweilig :)
    Ich versthee dein Problem mit den Amerikanern, aber manchmal muss man halt etwas improvisieren und dafür sehen sie immernoch toll aus.
    Kein Weizen... das ist echt anstrengend, das habe ich auch mal ne Weile bei einer meiner ewigen Unerträglichkeitstest zeiten durch. Zum Glück mit negativem Ergebnis. Mein Mitgefühl für die nächsten Tage!
    Das essen sieht wie immer toll aus :)

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    1. Ich staune, wo überall Weizen drin ist. Zum Glück habe ich eine persönliche Diät-Assistentin, die mir hilft.
      Aber so wie ich das sehe, habe ich es noch nicht geschafft, den Weizen zu 100% auszumerzen.
      Nun ja, ich bleib dran. Ansonsten fange ich nach dem Nekobento nochmal an. *g* Schaden tut es ja nicht.

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    2. es gibt doch so ein buch für kinder mit zöliakie (bei erwachsenen ist es ja dann die sprue) wo genau drin steht auch mit Marken (wie Milchreis von müller, vom aldi usw. sogar sämtliche ketchupsorten und pommesmarken waren da drin^^) was die kinder essen dürfen oder nicht. Ist ein Katalog, der glaub fast jedes jahr neu raus kommt. mien Babysitterkind hatte sowas... hat fryda sowas nicht irgendwo in der schule rumstehen? vielleicht gibt es auch im internet ne Datenbank

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  10. Wie groß ist den deine Chiffon Cake Form?

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    1. Ich habe eine 17er Form und eine 20er Form. Die bisher geposteten Rezepte sind für die 17er Form. Auch das Rezept für den Spice Chiffon ist für eine 17er Form.
      da die Jawa-Form aber 22cm hat und ich schon oft gefragt wurde, ob man in der auch die Rezepte backen kann, die für eine 17er Form gedacht sind, habe ich den Chiffon in meiner größeren Form, also die mit 20 cm Durchmesser, gebacken. So seht ihr, dass das problemlos geht. Ihr könnt also getrost die Rezepte in der 22er Form backen.
      Ich werde demnächst aber auch Rezepte für die 20er Form posten.

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    2. Bzw kurz geantwortet: Die oben von mir verwendete Form hat einen Durchmesser von 20 cm.^^

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    3. ach ich persönlich bin ja dafür wir lösen das problem anders^^ wir beauftragen maris mama (sie wir uns alle lynchen;)) einen backformenonlinedienst in japan ins leben zu rufen^^ sie hat besteimmt eh nichts besseres zu tun *hust*
      Man man nee im ernst ich hoffe ich komme nach meinem urlaub überhaupt noch an eine chiffonform ran^^ ihr kauft ja grade alle so kräftig...

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  11. Mari, postest Du bitte irgendwann wie Du die Wintermisosuppe gemacht hast, die sieht sehr appetitlich aus (der Rest vom Essen selbstverständlich auch^^).

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