Freitag, 30. September 2011

Matcha Cookies (Matcha Snow Balls)


Die Cookies sind total lecker. Mürbe in der Konsistenz ohne dabei trocken und sandig zu schmecken. Dazu der feine Matcha-Geschmack.Hmmm.

Zutaten für ca. 40 Cookies:

100 g Mehl
1/4 TL Backpulver
2 TL Matchapulver
100 g Butter
45 g Puderzucker
1 Prise Salz
35 - 37 g Eiweiß
50 g gemahlene Mandeln
Puderzucker zum Abpudern

Zubereitung:

Mehl mit Backpulver und Matcha vermischen und sieben.
Butter mit Zucker und Salz schaumig rühren.
Eiweiß einrühren.
Mandeln einrühren.
Die Masse sollte zum Schluss immer schön homogen sein.
Mehlmischung unterheben.
Teig in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 30 min im Kühlschrank ruhen lassen.

Ofen auf 170°C vorheizen.
Backblech mit Backpapier auslegen.
Aus dem Teig etwa 40 Kugeln formen und mit etwas Abstand auf das Backblech setzen.
15 - 20 min backen. (Bei mir haben 15 min ausgereicht.)

Auf einem Gitter auskühlen lassen und dann entweder in Puderzucker wälzen oder mit Puderzucker leicht bestäuben (siehe Foto).

Hier der Link meiner Internetquelle: HIER

Apfelkuchen mit Rosinen

Ein fruchtiger Kuchen, der sogar meinem Mann, als Rosinenverächter schmeckte.

Zutaten für eine Kastenform von 17 cm Länge und 8 cm Breite (am Boden gemessen):

1 kleiner Apfel
35 g Rosinen, ungeschwefelt
100 g Mehl
1/2 TL Backpulver
1 Prise Salz
etwas Zimt
1 Ei
40 g Zucker (Rohrohrzucker genommen)
1 EL Milch
40 ml Öl

Vorbereitung:

Backofen auf 160°C vorheizen.
Backform mit Backpapier auslegen.
Apfel schälen, achteln, entkernen, in Scheibchen schneiden. (Ca. 5 mm dick).
Rosinen in heißem Wasser kurz einweichen, ausdrücken.
Mehl mit Backpulver, Salz und Zimt mischen und sieben.

Zubereitung:

Ei mit Zucker cremig rühren, Milch und Öl nach und nach einrühren.
Mehlmischung unterheben.
Rosinen und Apfelstücke unterheben.
Teig in die Form füllen. Luft ausklopfen.
Bei 160 °C etwa 30 min backen.


Etwas abkühlen lassen, aus der Form nehmen, auf dem Gitter komplett abkühlen lassen.
Guten Appetit.

Freu, sogar meiner Mama hat's geschmeckt.

"Brat"-Apfel aus der Mikrowelle

Da viele japanischen Haushalte keinen Backofen haben, bedient man sich in Japan oft Alternativen.
Hier benutzt man die Mikrowelle.


Zutaten für einen Apfel:

1 kleiner Apfel
1 EL Rosinen (hab hier weniger genommen)
1 TL Butter (bzw veganes Produkt)
1 EL Zucker (hab etwa nur 1/3 EL genommen)
etwas Zimt

Zubereitung:

Apfel waschen. Kerngehäuse ausstechen. Von außen 10 - 12 Löcher (z.B. mit einem Piekser)  hineinstechen.
Rosinen, Butter, Zucker und Zimt vermengen und in den Apfel füllen.
Den Apfel auf einen mikrowellengeeigneten Teller setzen (ich habe einen dicken Glasteller genommen, siehe Bild) und mit Mikrowellenfolie abdecken (ich habe den Teller in einen Dampfgarbeutel für die Mikrowelle gestellt).
4 - 5 min bei 500 W garen lassen.

Der Apfel schmeckt tatsächlich wie ein Bratapfel (ja, ich geb's zu, ich hatte meine Zweifel).
Butter und Zucker ergaben einen Karamellsirup, der durch die Rosinen und den austretenden Apfelsaft ein schönes Aroma erhielt.
Allerdings mag ich Bratapfel lieber mit Marzipan und einer Vanillesoße.

Mama, was ist los?

Mittwoch, den 28. September 2011

Da die Nacht fieberfrei verlief und Kazu gut drauf war, sowie auch selbst in den Kindergarten wollte, beschloss ich, ihn wieder hinzubringen. Denn ich selbst brauchte auch unbedingt ein wenig Ruhe, um mein angeschlagenes Nervenkostüm wieder in den Griff zu bekommen.
Den Vormittag wollte ich Mails schreiben, doch schaffte ich nur eine einzige, da ich für diese fast drei Stunden brauchte. Zwischendurch machte ich mir einen Tee, die Gedanken schweiften mal ab, oder ich schaute mal ins Forum rein. Zum Glück brauchte ich nichts kochen, da ja das Essen vom Vorabend da war.
Gestärkt ging es ans Tagebuch schreiben.

Anschließend machte ich mich mit dem Kinderwagen auf, um Kazu abzuholen.
Dem ging es richtig gut. Er durfte dann auf dem Heimweg den Kinderwagen schieben, wobei er jedoch eher dem Kinderwagen einen Schubs gab, den frei rollen ließ (ich natürlich nebenher gelaufen und aufgepasst, dass er keinen Radfahrer behindert), um dann juchzend hinterherzulaufen. Und wehe die Mama mischt sich ein. Zum Glück gibt es einen sehr breiten Grünstreifen zwischen Straße und Bürgersteig, so dass ich keine Angst haben musste, dass der Kinderwagen auf der Straße landet.
Jedenfalls hatten wir viel Spaß und beschlossen, noch auf den Spielplatz zu gehen, wo Kazu dann rutschen, klettern und balancieren konnte. Ganz toll fand er es, als ich ihm half, die Rutsche verkehrtherum hochzusteigen. (Also da hochzuklettern, wo man sonst herunterrutscht. Das machen die älteren Kindern gerne.)

Gegen halb sechs wurden die Schatten lang und mit dem Hinweis, dass nun die Mücken kommen, konnte ich ihn überreden, mit mir den Spielplatz zu verlassen und noch schnell einkaufen zu flitzen.

Abends war die Stimmung leider wieder etwas gereizt und als ich dann mit Kazu im Bett lag, konnte ich die Tränen nicht mehr zurückhalten.
"Mama, was ist los?" fragte Kazu daraufhin. Das war sooo süß.
Ich: "Mama ist traurig."
Kazu: "Mama will nicht traurig sein."
Ich: "Mama ist traurig, weil Papa so viel schimpft", sagte ich zu ihm.
Kazu: "Papa ist nicht böse. Papa ist lieb. Mama, alles ist gut." Sagt er und legt dabei einen Arm um mich.
Aaaah, soo süß. Da konnte ich natürlich nicht mehr weinen.

Donnerstag, den 29. September 2011

Fabian und ich haben uns angesteckt und kränkeln nun ebenfalls. Mich plagen vor allem die Halsschmerzen und die verstopfte Nase. Fabian ging es noch schlechter und musste sich daher krank melden.
Da gestern das Backen zu kurz kam, habe ich am Donnerstag so richtig in der Küche gewirbelt.
Zuerst einmal gab es "Kleine Bananentoasts" und "Banana no Sweet Sauté" aus einer Banane, da ich für die Rezepte Fotos machen wollte.
Und über ein zweites Frühstück habe ich mich auch gefreut.^^

Dann kam der "Brat"apfel aus der Mikrowelle dran.

Und ein Apfelkuchen.

Zwischendurch habe ich die fehlenden Rezepte gebloggt.
Und bin beim Durchsehen meiner Blogliste über das Rezept zu den Green Tea Snow Balls gestolpert.
Oh, war das eine Freude, denn ich kannte diese Cookies und hatte sie vor etlichen Jahren schon einmal gebacken gehabt. Allerdings weiß ich nicht mehr, wo das Rezept dazu ist.
Und als ich las, dass die Bloggerin das Rezept aus "Orange Page" hat (das ist eine japanische Kochzeitschrift, die stets echt gute Rezepte hat), war klar, das wird nachgebacken. Zutaten hatte ich alle da. Also warum nicht gleich? Teig zubereitet und zum Ruhen in den Kühlschrank gelegt.

Zeit, um Kazu abzuholen. Lief alles prima, nur dass diesmal der Bus nicht kam und wir 20 min an der Bushaltestelle warten musste.
Als wir zu Hause ankamen, wartete schon die Oma (Babasan) auf uns, und hinten kam ebenfalls grad der Bus, der Kazu den Opa brachte.
Buddelzeug und Ball hatte ich schon im Keller bereitgelegt, so dass wir gleich weiter zum Spielplatz gehen konnten.

Nach der Fotosession ließ ich meine Eltern mit ihrem Enkel alleine und ging in die Wohnung, wo die Kekse auf mich warteten.


Auch wenn sie nicht kugelförmig wurden, so waren sie doch total lecker. Mürbe in der Konsistenz ohne dabei trocken und sandig zu schmecken. Dazu der feine Matcha-Geschmack. Lecker.
Ich werde die Kekse einfach Matcha Cookies nennen.

Die Nacht war ruhig, Kazu schlief tief und fest, nur ich konnte nicht schlafen. Irgendwie hatte ich den Tag über zu wenig gegessen gehabt, so dass mich mein mein leerer Magen wach hielt. :-(((
Da fehlen einem echt die Worte.

Dorayaki


Das ist das "Gewinner"-Rezept meiner Dorayaki-Testreihe.

Zutaten für 6 - 8 Dorayaki

2 Eier Gr. M (Bio-Eier)
60 g Zucker, am besten feuchter heller Muscovado (Vollrohrzucker)
1 EL Honig (flüssiger Blütenhonig)
100 ml Wasser
120 g Hakurikiko (oder Mehl 405)
1 TL Backpulver (Weinstein-Backpulver)
Gekochte, gezuckerte Azuki-Bohnen, Menge nach Belieben
(Ich habe die Azuki-Dose von der Firma Kanpi benutzt, bzw, den Inhalt der Dose :-P)

Zubereitung:

Eier verrühren.
Zucker und Honig zufügen, mit Schneebesen cremig schlagen.
Wasser einrühren.
Mehl mit Backpulver vermischen und in die Eiermischung sieben. Einrühren, so kurz wie möglich.

Eine Pfanne (am besten eine mit Antihaft-Beschichtung und dickem Boden) erhitzen und einfetten. Überschüssiges Öl z.B. mit einem Haushaltstuch entfernen. Zuviel Öl verhindert eine gleichmäßige Bräunung.
Pfanne kurz auf ein feuchtes Tuch absetzen, um überschüssige Hitze zu entfernen.
Teig mit kleiner Schöpfkelle in die Pfanne geben. So bekommt man schöne runde Pancakes.
Der Teig sollte zu einem Kreis von etwa 6 - 8 cm verlaufen.
Bei schwacher bis mittlerer Hitze backen lassen bis sich an der Oberfläche Löcher bilden und die Oberfläche nicht mehr flüssig ist. (Dauert etwa 1,5 min.) Wenden und von der anderen Seite noch kurz (20 - 30 sec) backen.

Pfannkuchen abkühlen lassen. Auf die unschöne Seite Bohnenmus nach Belieben geben und einen zweiten Pfannkuchen ebenfalls mit der unschönen Seite (das ist die kurz gebackene Seite) daraufklappen und andrücken. Mit allen Pfannkuchen so verfahren.
Fertig.

 Hier mal einer mit roter Konfitüre gefüllt.


Dorayaki - Test

Irgendwie bekam ich Lust auf Dorayaki, und da ich mich nicht entscheiden konnte, nach welchem Rezept ich sie backe, beschloss ich kurzerhand, mehrere Rezepte zu testen.

Ich schickte fünf Rezepte ins Rennen.

Rezept 1 aus Cookpad (japanische Kochseite, ähnlich wie hier "chefkoch")
Rezept 2 aus meinem Oyatsu-Buch
Rezept 3 aus Nekobento
Rezept 4 aus einem Backbuch, Kapitel "Japanisches Gebäck"
Rezept 5 eine Variante von Rezept 2.

Dort wo Hakurikiko (ein feines japanisches Mehl) verlangt wurde, habe ich Red Lotus Mehl genommen (ein thailändisches Mehl mit ähnlichen Backeigenschaften), und dort, wo nur von Komugiko (Standardmehl) die Rede war, habe ich hiesiges 405er Mehl verwendet.
Die Rezepte waren alle ähnlich und unterschieden sich in erster Linie durch die zugefügte Wassermenge, weshalb ich diese extra erwähne.

Rezept 1 habe ich mich Red Lotus Mehl zubereitet. Der Teig war dick und saftig und super lecker und wir haben alle sofort aufgegessen. 50 ml Wasser kamen auf 1 Ei.


Rezept 2 hat sehr dem Rezept 1 geähnelt. Also habe ich dieses Mal hiesiges 405er Mehl verwendet.
Geschmacklich waren sie ebenfalls lecker, allerdings sind sie nicht ganz so schön dick und weich geworden, sondern eher etwas fester in der Konsistenz. 45 ml kamen auf ein Ei.

Rezept 3 habe ich ebenfalls mit dem 405er Mehl zubereitet. Im Vergleich zu den anderen Rezepten, die 75 - 100 ml Wasser benutzen, fügt man bei Nekobentos Rezept nur 3 TL, also 15 ml Wasser dazu.
Dementsprechend war hier der Teig sehr fest und ist in der Pfanne auch nicht von selbst verlaufen.
Er war zwar sehr dick (weil ja nichts zerlaufen ist), aber mein Fall ist dieses Rezept nicht.
Auch ist der für Dorayaki typische Honig-Geschmack bei diesem Rezept am wenigsten ausgeprägt.
5 ml Wasser kamen auf 1 Ei.

Rezept 4 war sehr süß (von allen Rezepten die größte Zuckermenge). Alles klappte wunderbar und auch von der Optik her sind sie richtig gut geworden. Ich habe Red Lotus Mehl verwendet. Sie sind ebenfalls schön hochgegangen und haben prima geschmeckt. Da wir dieses Mal nicht so viele geschafft haben, habe ich sie über Nacht im Kühlschrank gelagert, am nächsten Tag wieder rausgenommen und Zimmertemperatur nehmen lassen. Direkt aus dem Kühlschrank schmecken sie nicht! Ein Dorayaki erlebte sogar noch den zweiten Tag und er schmeckte immer noch gut.

Rezept 4 war etwas fester, mit ca. 40 ml Wasser pro Ei.
Fazit: Zwar sehr süß, aber geschmacklich wie richtige Dorayaki.

Für Rezept 5 habe ich einen Teil des Mehls durch Vanille-Puddingpulver ersetzt.
Tja, das ging mächtig in die Hose. ^^;;
Sie blieben flach und man konnte sie nur frisch essen. Zuerst dachte ich ja, man könnte sie wie auf dem Bild geklappt servieren (mit beliebiger Füllung). Aber nach längerem Liegen schmeckten sie sehr zäh.


Für uns ist Rezept 1 der eindeutige Sieger, weswegen ich euch das Rezept auch gesondert vorstellen werde.

Donnerstag, 29. September 2011

Tagliatelle in Kürbissoße mit Kürbis-Zucchini-Bratlingen

Beim Stöbern in den Blogs bin ich auf zwei Kürbisgerichte gestoßen, die meine Aufmerksamkeit erregt haben. Zum einen war es das Nudelgericht mit Kürbis-Karotten-Soße von Cathy's Joy, zum anderen die Veggie-burger von Karins Blog.

Ich also wieder los, Zutaten eingekauft und losgekocht.

Als Nudeln habe ich Tagliatelle genommen, der Kürbis war ein Hokkaido-Kürbis.


Sehr lecker. Mir gefiel vor allem, dass man statt Sahne Milch nimmt, die Soße aber durch den Kürbis trotzdem wunderbar cremig wurde.
Auch habe ich Cathy's Tipp berücksichtigt und dazu Würstchen (genau genommen ist es in Stücke geschnittene Bio-Fleischwurst) serviert. Das hat wirklich prima harmoniert.

Am nächsten Tag waren die Burger dran. Die Masse hatte ich schon am Vortag vorbereitet, bin aber nicht mehr dazu gekommen, sie zu braten.


Da mir die Burger aber fast zerfielen, irgendwie fehlte da die Bindung, habe ich sie als Beilage zu den restlichen Kürbisnudeln (ohne Wurst) gereicht.
Und siehe da, es hat ganz lecker zusammen geschmeckt. Auch pur waren sie übrigens lecker.

Aufgrund der großen Menge, die ich gekocht/gebraten hatte, konnte ich aus allen Resten noch eine Nudelpfanne mit Wurst zubereiten.
Kurzum, ich bin sehr zufrieden mit den Rezepten und kann sie nur weiter empfehlen. ^__^

Chocolate Cupcakes mit Schokosahne


Am Vortag (oder ein paar Stunden früher) die Schokoladensahne vorbereiten:
Dazu 100 ml Sahne mit 10 g Zucker aufkochen und 25 g grob gehackte Schokolade (ich nehme zartherbe) zugeben und unter Rühren schmelzen lassen. Abkühlen lassen und über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Zutaten für die Cupcakes für etwa 6 Muffinförmchen:

25 g Kakao
120 ml heißes Wasser
90 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
55 g Butter
60 g - 80 g Zucker (je nach Geschmack)
1/2 Pckg Vanillezucker
1 Ei, Gr. L

Vorbereitung:

Ofen auf 170°C vorheizen.
Kakaopulver mit heißem Wasser glatt rühren. Abkühlen lassen.
Mehl, Backpulver und Salz vermischen und sieben.
Ei verquirlen.

Zubereitung:

Butter mit Zucker und Vanille cremig aufschlagen. Das Ei in 2–3 Etappen einrühren.
Mehlmischung mit Teigschaber einrühren.
Abgekühlten Kakao nach und nach einrühren.
Masse zu etwa 2/3 in Backförmchen füllen und 15–20 min backen.
Rechtzeitig Stäbchenprobe machen, da die Cupcakes nicht zu lange backen dürfen.
Abkühlen lassen.

Topping:

Schokosahne steif schlagen (nicht überschlagen!), und auf die abgekühlten Cupcakes aufdressieren.
Ich habe als Deko noch weiße Schokolade geschmolzen, Tröpfchen auf Backpapier gegeben und im Kühlschrank fest werden lassen.
Für die Rosette habe ich eine 10er Sternentülle genommen.



Schweinefleisch mit Ananas-Curry-Sahnesoße


Dieses Gericht habe ich im Rahmen eines Kochspiels getestet, das gerade im Forum an den Start gegangen ist. Jede Woche wird ein Rezept von jemandem vorgestellt, das man dann innerhalb einer Woche nachkochen kann.

Ich finde die Idee recht witzig und habe daher, so bald wie es möglich war, die Zutaten aus dem Bio-Supermarkt besorgt.
Das Schöne am Kochen ist ja, dass man das Essen leicht seinem Geschmack anpassen kann.
Fabian und mir hat es so richtig gut geschmeckt. Kazu mochte es nicht.

Hier nun meine Version:

Zutaten (3 - 4 Personen)
300 g Schweineschnitzel
ca. 1 TL Ingwer, gerieben
1 EL Sojasoße
1 EL Sake

1 kleine Zwiebel
etwa 12 braune Champignons
1 kleine Dose Ananas, natursüß (gewürfelt)
200 ml Sahne
etwas Ingwer, gerieben
etwa 1 TL Currypulver
Salz, weißer Pfeffer
Öl zum Braten
evt Mehlschwitze, hell
evt extra Ananassaft


Zubereitung
Das Fleisch in mundgerechte Stücke schneiden und mit Ingwer, Sake und Sojasoße vermengt (Marinade gut einkneten) 30 min im Kühlschrank marinieren lassen.
Die Zwiebel fein hacken, andünsten. Fleisch zufügen, Farbe kriegen lassen, Champingnons und die Ananas mit dem Saft zum Fleisch geben und weiterbraten. Zum Schluss 100 ml Sahne hinzugeben und das ganze mit Curry, Ingwer, Salz und Pfeffer abschmecken. Die Sahne bei niedriger Hitze etwas einkochen lassen. Aufpassen, dass das Fleisch nicht zu zäh wird.
Für extra Soße die restlichen 100 ml Sahne + extra Ananassaft mit Ingwer, Curry, Salz und Pfeffer abschmecken, zum Kochen bringen, Mehlschwitze einrühren und unter Rühren 1 min kochen lassen. Das Ganze in die Pfanne zum Rest geben.
Dazu passt Reis.

Mittwoch, 28. September 2011

La Brioche de Clément



Über dieses Rezept bin ich irgendwo im Forum gestolpert, es gefiel mir und wurde daher gleich getestet. Das ursprüngliche Rezept gibt es bei Aurélie.

Mein erster Versuch vor einer Woche lief ja mächtig schief. Der Teig war so fest, dass der Versuch mich fast meinen Mixer gekostet hätte. Der feste Teig resultierte dementsprechend in einer festen Krume, die mir nicht so gefiel. Geschmacklich gut, aber halt nicht wirklich flauschig.
Bin da von den japanischen Broten etwas verwöhnt.
Meinen Erkundigungen zufolge, haben die Leute, die ihn bisher gebacken haben, das Mehl Typ 405 benutzt. Ich nahm für Versuch 1 das 550er Mehl, das ich immer für Hefeteige benutze.


Jetzt also Versuch 2 mit dem 405er Mehl und reduzierter Mehlmenge.
Auch dieser Teig wurde wieder fest, so dass ich noch ein Eigelb zusätzlich zugab. Dann passte es und ich konnte sogar mit meinem Mixer arbeiten.

Gebacken habe ich den Teig in einer 30er Kastenform, in die ich fünf Kugeln gab. Der Teig geht auf etwa das Dreifache hoch.

Die Konsistenz war diesmal richtig schön. Ganz flauschig. Fabian fand ihn superlecker. Ich fand ihn auch gut, aber nicht super. ^^;;

Meinem Schatz zuliebe werde ich daher das veränderte Rezept speichern:

Zutaten für eine Kastenform von 30 cm Länge:

450 g Mehl Typ 405
1 Päckchen Trockenhefe (7g)
60 g Zucker
Vanillezucker nach Belieben
250 ml lauwarme Milch
1 Ei + 1 Eigelb
60 g Butter, weich
1/2 TL Salz
Mehl zum Formen

Zubereitung:

Mit der Kitchen Aid wie bei Aurélie oder mit Handmixer + Handarbeit so:

Mehl mit Hefe und Zucker verrühren, in die Mitte eine Mulde bilden, Milch und Eier hinzufügen, einige Minuten miteinander verkneten.
Butter und Salz hinzufügen, einige weitere Minuten miteinander verkneten.
Herausnehmen, zur Kugel formen, zurück in die Schüssel und abgedeckt gehen lassen.
Nach der ersten Gare erneut durchkneten, fünf Kugeln formen, in die gefettete Kastenform legen.
Abgedeckt gehen lassen.
Im vorgeheizten Ofen bei 150°C 30 min backen.

Falls wer von euch mal das Originalrezept ausprobieren sollte, würde ich liebend gerne wissen, wie es bei euch geworden ist. Auch wenn Versuch 2 erfolgreich war, so will ich immer noch gerne wissen, warum es bei mir nicht funktioniert hat. So etwas lässt mir nämlich keine Ruhe.^^;;


WANTED: Schlaf!

Sonntag, der 25. September 2011

Am Samstag bin ich, kurz nachdem Iris so gegen 23:00 Uhr weg war, gleich ins Bett gefallen. Die beiden Männer schliefen fest, und es war eine ruhige Nacht. Gegen 5:00 wachte ich auf, fühlte mich gut und stand auf.
Da der Kühlschrank voll war (hab sogar eine Box mit Sushi drin gefunden^^, lieben Dank dafür Josi), habe ich nur fürs Frühstück Milchreis gekocht.

Vormittags habe ich dann den zweiten Versuch mit dem Briochebrot gestartet:

 Diesmal ist er wesentlich besser geworden, wie man sieht.

Der Vormittag war so recht angenehm, zum Mittag gab es dann die Kürbis-Zucchini-"Bratlinge", die bei mir allerdings keine gute Bindung hatten, aber trotzdem lecker waren. Dazu die Tagliatelle in Kürbissoße. Wie ich fand, eine gelungene Kombination.


Das Wetter war herrlich, aber mittags machte sich dann bei mir doch die Müdigkeit breit, so dass ich mich mit Kazu zum Mittagsschlaf hinlegte. Zum Schlafen bin ich aber leider nicht gekommen, da Kazu wie schon am Tag zuvor die ganze Zeit nur im Bett rumtobte. Seufz. Dementsprechend war ich auch etwas dünnhäutiger als sonst.
Ich war ehrlich gesagt so matschig, dass ich mich auch nicht aufraffen konnte, mit Kazu raus zugehen.
Dabei haben wir direkt hinter dem Haus einen Spielplatz. Lieber Kazu, bitte verzeih der Mama ihre Schwäche.
Da wir, bevor Kazu in die Schule kommt, umziehen wollen (wir möchten nicht, dass Kazu in dieser Gegend groß wird), hat Fabian begonnen, schon mal den Keller auszumisten.
Auch hier in der Wohnung war ihm das ein oder andere im Weg. Auch findet er, dass ich Kazu gegenüber viel zu nachgiebig bin.
Wie soll ich sagen, jeder war schlecht drauf, wir gerieten aneinander, es fielen böse Worte, wir stritten uns.
Jedenfalls war ich nicht mehr in der Stimmung, die Mails zu schreiben, die ich am Sonntag eigentlich schreiben wollte. Sabrina und Cori, habt also noch ein wenig Geduld.

Das Gute an unserer Beziehung ist, dass wir uns schnell wieder versöhnen können. Das Abendessen verlief wieder friedlich.
Die Nacht dagegen unruhig. Kazu hat viel gehustet und unruhig geschlafen, und da kann man als Mutter auch nicht wirklich ruhig schlafen.

Montag, den 26. September 2011

Haha, das Brot hat Fabian wirklich gut geschmeckt. Es war nur noch ein Viertel da, als ich morgens in die Küche kam. Als Obentô bekam Fabian alle Reste mit, die ich in der Pfanne nochmals vermischt und abgeschmeckt habe. Das heißt, es gab für ihn Tagliatelle mit Kürbisoße, Fleischwurststückchen und gebratenes Kürbis-Zucchini-Gemüse (wie gesagt, da die Bratlinge eh keine Bindung aufwiesen, habe ich sie einfach in die Nudeln eingerührt), das Ganze noch ein wenig mit Sahne verfeinert und frisch mit Gewürzen abgeschmeckt. Auch lecker. Ich glaub, da schreib ich noch extra ein Rezepte-Post drüber, damit ich es nicht vergesse.
Kazu bekam als Oyatsu zwei Autos und zwei Busse mit aus dem schönen Flausche-Brot. Ein Bus pur, die anderen drei gefüllt mit Anko. Dorayaki mit Anko isst er ja. Endlich konnte ich so meine Sandwich-Cutter einweihen. Allerdings wurde das Brot dabei richtig gepresst und war anschließend nur noch halb so dick. Aber dafür sah man schön die Konturen der Fahrzeuge.
Leider hat er nur den ungefüllten Bus gegessen. Die anderen waren ihm wegen der Füllung (nehme ich an, weil die so durchschimmerte) nicht geheuer.

Mittags traf ich mich mit Iris und Akiko im Restaurant Daruma, wo ich wieder ein leckeres Veggie-bento aß. Leider ist die Zeit immer so knapp, da ich ja zeitig wieder los muss, um Kazu aus dem Kindergarten abzuholen. Aber das Projekt "Akiko und Iris zusammenbringen" konnte ich wenigstens erfolgreich beenden. Die zwei kannten sich ja vorher nicht. Und ich glaube, sie haben sich ganz gut verstanden. Oder? *g*
Jedenfalls wollen wir drei im Oktober (16.10., 20:00 Uhr) zusammen zu einem klassischen Konzert in der Philharmonie gehen, wo der japanische Dirigent Yutaka Sado zu Gast ist.
Das wird bestimmt schön und hoffentlich schlafe ich nicht ein ... ^^;;

Den warmen Nachmittag habe ich mit Kazu draußen auf dem Spielplatz verbracht.
War ein schöner Tag.
Zum Abend hin stieg jedoch Kazus Temperatur. Und da er so doll hustete, ließen wir das Fenster zu.
Obwohl ich so müde war und gleich mit Kazu ins Bett bin, konnte ich nicht schlafen (brauche meine Frischluft). Kazu glühte wie ein Ofen. Nach einem kurzen Nickerchen krabbelte ich wieder aus dem Bett und holte meine Bananen-Rezepte aus dem Oyatsu-Thread in meinen Blog rüber.
Danach (mit der Befriedigung, etwas geschafft zu haben) ging es wieder ins Bett. Die Nacht war sehr, sehr unruhig. Immer wieder wachte Kazu auf, wollte entweder etwas zu trinken haben, oder einfach nur beruhigt werden. Er sah so leidend aus. Kaum auszuhalten.

Dienstag, den 27. September 2011

Obentô für Fabian: Reis mit Thunfisch Teriyaki und Bohnen in Sesam-Dressing.
Für Kazu habe ich nichts gemacht, da ich ihn heute zu Hause behielt. Na ja, was heißt zu Hause? Ich habe ihn nicht in die Kita gebracht. Weggegangen sind wir.^^
Am späten Vormittag, nachdem ich mich davon überzeugen konnte, dass er gut drauf war, packte ich ihn in den Tragegurt, und fuhr mit ihm zum Bio-Supermarkt.

Der Tragegurt ist super praktisch und war uns in Japan eine große Hilfe. So sieht er aus:

Ich wollte nämlich ein Rezept nachkochen, und dafür Bio-Fleisch holen. Natürlich landete noch einiges mehr im Einkaufskorb. Ähem.

Wieder zu Hause schnell Mittag gegessen (heute nur einfach Reis, Furikake, Nori und Misoshiru, und für mich noch Thunfisch und Bohnen von heute morgen).
Dann ab ins Bett. Und endlich klappte es mal wieder mit dem Mittagsschlaf. Bei uns beiden! ^^

Kazu war zwar danach noch verstimmt (aber nach dem Schlafen ist er immer etwas schlecht drauf, da kommt er nach seinem Papa :-P), aber ein schönes Schokoeis (auf Kokosmilchbasis) hat dann seine Lebensgeister wieder geweckt.

Zwischen dem ganzen Spielen habe ich dann noch Dorayaki gebacken, um meine Dorayaki-Testreihe abzuschließen (extra Post folgt).

Die einen sind ziemlich gut geworden *stolz auf mich bin*.


Der Abend verlief auch ganz ruhig, und ich schaffte es noch, das Fleischgericht in Ananas-Curry-Sahnesoße zu kochen, das ich mir vorgenommen hatte.

Aber als ich dann so das wirklich tolle Fleisch in Stücke schnitt, kamen mir Zweifel, ob ich es wirklich für ein unbekanntes Gericht verwenden soll. Kurzerhand nahm ich nur die Hälfte davon und verarbeitete die andere Hälfte zu "butaniku no shôgayaki" (Schweinefleisch mit Ingwer gebraten).

Zum Abkühlen kamen die Gerichte in Auflaufformen, in denen ich sie dann auch fotografierte.

Links, das Gericht mit Ananas-Curry-Sahnesoß, rechts, das japanische Gericht.
Das Licht ist etwas ungünstig, ich weiß.

Die Nacht war wieder turbulent. Ständig schrak Kazu aus dem Schlaf hoch und rief  "Wo ist Mama?" Und manch anderes, was nicht zu verstehen war.
Und dann der Husten. Da blutet das Herz der Eltern. Ich habe extra noch abends Wäsche gewaschen (Wäschetrockner steht im Schlafzimer), um so für hohe Luftfeuchtigkeit zu sorgen.

Ich hoffe nur, dass die nächsten Nächte ruhiger werden. Wird langsam Zeit.

Montag, 26. September 2011

Kleine Bananentoasts



Von 1,5 - 2 Scheiben Toastbrot den Kanten abschneiden (nur für die Optik) und in mundgroße Stücke schneiden (ca. 4 x 4 cm).
Die Stücke mit Margarine/ Butter bestreichen.
Eine Banane in 3 - 5 mm dicke Scheiben schneiden, die Bananenscheiben auf die Brotstücke legen.
Die Bananenstücke mit Zucker bestreuen (ich habe auf die Bananen Agavensirup geträufelt).
Im Ofen bei Oberhitze auf der oberen Einschubleiste ca. 5 min backen.
(Im Originalrezept wird mit einem Ofentoaster gearbeitet, für den es keine Temperaturangabe gibt.)
Hatte 200 °C eingestellt.
Das Brot sollte schön knusprig goldbraun sein und die Bananen weich.

Hatte das Rezept damals für meinen Mann zum Frühstück gemacht. Doch der ließ sich zu viel Zeit, und so hatte ich alles alleine aufgefuttert. Das war so lecker. Und das, wo ich eigentlich Bananen nicht so mag. :-P

Brot-Bananen-Pudding

Brot-Bananen-Pudding (für den Ofen)

Das Wort "Pudding" weckt bei Deutschen meist eine falsche Vorstellung. Es ist eher ein süßer Eierstich, den man in Japan als Pudding bezeichnet.


Das Rezept eignet sich gut für die Verwertung von trocken gewordenen Brotresten.
Man kann es aber auch mit frischem Brot/ Brötchen zubereiten.

Zutaten für vier Oyatsu-Portionen:

2 Eier (Gr.M)
20 g Zucker
200 ml Milch
Vanilleessenz (bei Verwendung von Vanillezucker, obige Zuckermenge entsprechend reduzieren)
1 Banane (ich fand eine viel zu wenig und habe zwei genommen)

ca. 1,5 Scheiben Toastbrot/ Brötchen etc

Zubereitung:

Eier mit Zucker verrühren, Milch und Aroma einrühren, durchseihen (also durchs Sieb gießen).
Banane(n) in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden, Brot in Stücke schneiden (etwa 1,5 cm große Würfel).
Flache Auflaufform dünn fetten, auf den Boden Obst und Brot verteilen und darüber die Eimasse gießen.
Ofen oder Ofentoaster vorheizen. Fettpfanne mit heißem Wasser füllen (Boden gute 1 cm bedeckt), Form hineinsetzen und den Pudding stocken lassen.
Bei 160°C/170 °C hat es etwa 25 min bei mir gedauert.

(Im Originalrezept wird mit einem Ofentoaster gearbeitet, für den es keine Temperaturangabe gibt.)



Variation 1 für den Kochtopf mit Dämpeinsatz

Gedämpfter Brot-Obst-Pudding


Man kann das obige Rezept natürlich auch mit anderem Obst zubereiten. Wenn man nur kleine Portionen macht, kann man diese auch dämpfen.
--> Förmchen überm Wasserbad bei starker Hitze dämpfen (Tuch über den Topf und Deckel zu).
Dauert etwa 12 min.
Obst + Brot in gefetteter Form und Eiermilch
Eiermilch darüber gegossen
Zurückhaltung üben und fotografieren :-P

Hier der Link zum Post meines ersten Versuchs vom 5.10.2011

Variation 2 für die Bratpfanne

Banana (Fruits) Pan Cake

Eiermilch verrühren (auf 1 Ei kommen 100 ml Milch und 10 g Zucker) und über das gewürfelte Brot gießen (pro Ei etwa 25 g).

Brot etwas durchweichen lassen.
Nach Belieben klein geschnittenes Obst hinzufügen.


Bratpfanne einfetten, Masse hineingeben, stocken lassen und schön goldbraun anbraten. Dann wenden (falls möglich) und die andere Seite Farbe nehmen lassen. Oder falls die Masse zerfällt, das Ganze wie Kaiserschmarren braten.
Wenn man die Masse wie ein Pancake wenden möchte, sollte der Pancake nur so 5 cm im Durchmesser haben.

Anm.:
Das Rezept eignet sich gut, um Reste, die beim Panieren anfallen (Mehl, Ei, Panko) zu verwerten.
Diese Variante ist geschmacklich den "Armen Rittern" ähnlich.

Masse einfach in die Pfanne gegossen.

Banana no Sweet Sauté


Banana no Sweet Sauté
(Süß sautierte Bananen)

Zutaten für 4 Personen:

2 Bananen, in etwa 2 cm dicke Scheiben geschnitten
1 EL Butter
Zucker nach Belieben

In einer Pfanne die Butter zum Schmelzen bringen.
Die Bananenstücke darin von beiden Seiten anbraten, bis eine leichte Kruste entsteht.
Zucker nach Belieben darüber streuen, weiter braten, bis dieser leicht karamelisiert.
Fertig.

Variation: Banana Brandy Sauté
Wer mag, kann zum Schluss auch noch Alkohol (Weinbrand etc) darüber träufeln.

Variation: Banana Cheese Gratin

Für zwei Personen eine Banane in 1,5 cm dicke Stücke schneiden und in eine Gratinform (= flache Auflaufform) geben. Mit Zitronensaft, 1,5 EL Panko (japanische Semmelbrösel), 1 TL geriebener Hartkäse (Parmesan) bestreuen und 1 EL Butter in Flöckchen darauf verteilen.
Ca. 5 min im Ofentoaster überbacken.

Bananenkuchen Teil 2

Ich erstelle gerade das Rezeptverzeichnis und bemerke, dass ich ja gar nicht den zweiten Teil des Bananenkuchenrezepts gelistet habe. Das Backen im Ofen hatte ich ja unter Teil 1 vorgestellt, aber es gibt ja auch andere Methoden, Bananenkuchen zu backen. Uns schmeckt die Backofenversion allerdings am besten. Doch der Vollständigkeit halber verrate ich euch natürlich auch die anderen Methoden. Zum Glück habe ich das Rezept im Oyatsu-Thread des Nekobento-Forums bereits aufgeschrieben gehabt, so dass ich es hier schnell einfügen kann.
Vorerst aber noch einmal das Grundrezept:

Der Kuchen kann im Ofen gebacken werden oder im Ofentoaster, in der Bratpfanne, im Dampfbad, in der Mikrowelle oder auch im Reiskocher (es reicht ein einfaches Gerät).
Als Backform für den Ofen kann man z.B. eine Metall-Keksdose benutzen und diese mit Backpapier auslegen.
(Anm. Viele japanische Haushalte sind nicht mit einem Backofen ausgestattet, vor allem nicht mit so einem großen Ofen wie in Deutschland üblich. Daher werden oft alternative Backmethoden angeboten.)

Zutaten für den Grundteig für eine 18 cm x 18 cm große Form (oder eine runde Form von 20 cm Durchmesser)

2 – 3 reife Bananen (je nach Größe)
etwas Zitronensaft
1,5 cup Mehl (etwa 150 g Mehl)
1 TL Backpulver
¼ TL Salz
1 cup Zucker (ich nehme ca. 80 g Zucker, je nach Reife der Bananen)
etwas Vanille-Essenz (½ Päckchen Vanillezucker)
2 Eier (Gr. M)
4 EL Öl
2 EL Milch (nur beim Backen im Ofen)

Vorbereitung:
Banane schälen, in eine Schüssel geben, mit Zitronensaft beträufeln und mit einer Gabel zerkleinern („zermantschen“).
Mehl mit Backpulver vermischen, durchsieben.

Zubereitung:
Bananen mit den restlichen Zutaten verrühren bis eine glatte Masse entsteht, die zähflüssig vom Löffel tropft.
(Im Rezept steht, dass es egal ist, in welcher Reihenfolge man die Zutaten hinzufügt. Man kann auch alles auf einmal hinzufügen. Da ich jedoch kein Fan der All-in-one-Methode bin, gehe ich nach der klassischen Methode vor und hebe das Mehl-Backpulver-Gemisch als letztes unter.)

BACKEN IN DER BRATPFANNE

Bananenkuchen mit Grundteig:

Den Boden einer Bratpfanne von 26 cm Durchmesser mit Backpapier auslegen. Teig (ohne Milch) einfüllen. Kurz mit der Pfanne auf den Tisch klopfen, um Luftlöcher zu vermeiden. Deckel auflegen.
Bei kleiner Hitze ca. 20 min backen. Stäbchenprobe. Dann noch etwa 10 Minuten bei geschlossenem Deckel ohne Hitzezufuhr nachdämpfen lassen.

Fotos vom Februar 2017:




Variation: Bananenschokoladenkuchen

Dafür werden benötigt:
1 Banane, 1 Ei, 40 g Zucker, 50 g Schokolade, 50 g Butter, 25 g Mehl

Zubereitung:
Zucker und Ei schaumig rühren. Butter und Schokolade zusammen im Wasserbad schmelzen und leicht abgekühlt zur Eimasse geben. Mehl dazu. Alles locker vermengen.
Banane in Stücke schneiden. Die Hälfte davon in den Teig geben.
Eine Bratpfanne dünn einfetten, den Teig hineingießen. Mit den restlichen Bananenstücken belegen.
Das Ganze gut mit Alufolie abdecken, Deckel auflegen und bei schwacher Hitze etwa 15 bis 20 min dämpfen.
Mit Puderzucker bestreut servieren.

Fotos vom Februar 2017:




Variation: Schoko-Bananen-Omelett

Oder den Teig ohne Banane in der Pfanne zubereiten. Nach dem Backen und Auskühlen mit geschlagener Sahne bestreichen, eine mit Zitronensaft eingepinselte ganze Banane in die Mitte legen und zur Rolle aufwickeln. Außenrum ebenfalls mit Sahne (nach Belieben gesüßt und aromatisiert) einstreichen.


BACKEN IM REISKOCHTOPF

Den Innenbehälter mit Öl einpinseln. Dem Grundteig (ohne Milch) noch 50 g Schokoladenstückchen hinzufügen. In den Behälter füllen.
Den Knopf auf „Kochen“ drücken, wenn das Licht zu „Warmhalten“ wechselt, 5 min warten und dann wieder den „Kochen“-Knopf drücken. Dieses 2 – 3 x wiederholen. Stäbchenprobe. Zum Schluß in der „Warmhalten“-Funktion noch 10 – 15 min dämpfen lassen.
Insgesamt dauert das dann 45 – 60 min bis der Kuchen fertig ist.

BACKEN IN DER MIKROWELLE

(Anm.:Die beiden Mikrowellenrezepte habe ich selbst noch nicht getestet, da ich lieber dämpfe als die Mikrowelle zu nehmen.)
Grundteig zubereiten, aber statt den 4 EL Öl 1/2 cup Öl nehmen (und Milch weglassen). Den Teig in eine mikrowellengeeignete Form geben (die 1 l Milchpackung wird etwa zur Hälfte voll), locker mit Folie abdecken (der Kuchen geht hoch) und bei 500 W 6 min erhitzen. Stäbchenprobe.
Folie abnehmen, Kuchen mit Haushaltspapier abdecken (damit die Oberfläche nicht austrocknet), abkühlen lassen, dann aus der Form nehmen und servieren.

Variation: Bananenomelett
 
Zutaten für vier Omeletts:
4 kleine Bananen, etwas Zitronensaft,
A: 1,5 EL Butter, 60 g Mehl, 1 TL Backpulver, 4 EL Milch,
B: 2 Eiweiß, 3 EL Zucker,
100 ml Schlagsahne, 1 EL Zucker

Zubereitung:
Die Butter aus A schmelzen. Mehl und Backpulver mischen und sieben. Milch und geschmolzene Butter zum Mehl geben.
Eiweiß aus B schaumig schlagen, Zucker aus B hinzufügen und steif schlagen.
Eischnee unter den Teig heben.
Einen mikrowellengeeigneten tiefen Teller von etwa 15 cm Durchmesser mit Backpapier auslegen. 1/4 des Teiges hineingeben, bei 500 W 1 min erhitzen. Drei weitere Omeletts backen. Oberfläche abdecken, damit sie nicht austrocknet und abkühlen lassen.
Schlagsahne mit Zucker steif schlagen, auf den Omeletts verteilen und glatt streichen.
Die Banane mit Zitronensaft bepinseln und mittig auf das Omelett legen, zur Rolle aufwickeln.
Fertig.

BACKEN IM OFENTOASTER

(Als Förmchen werden hier leere Thunfischdosen vorgeschlagen, die mit Backpapier ausgelegt werden.
Ich selbst habe Dessertringe genommen und diese in Backpapier eingeschlagen:)


Zutaten für 6 Thunfischdosen:
2 reife Bananen, 200 g Mehl + 1 TL Backpulver + 1/2 TL Zimt, 2 Eier, 25 g geschmolzene Butter, 150 g Zucker, 1 EL Kakaopulver, 2 EL Milch

Banane mit einer Gabel grob zermanschen (Bananen sollten noch leicht stückig sein). Mehl mit Backpulver und Zimt vermischen und über die Banane sieben. Eier, flüssige Butter und Zucker darauf geben und das Ganze (am besten mit Stäbchen) verrühren. Etwa 1/3 des Teiges abnehmen und diesen mit Kakao und Milch verrühren. Schokoteig zurück zum Hauptteig geben und kurz unterrühren, so dass eine Marmorierung entsteht. (Nicht zu viel rühren, da sich das Ganze beim Einfüllen in die Förmchen auch noch weiter vermischt.)
Teig in die Förmchen füllen und im heißen Ofentoaster backen.
(Im Buch gibt es keine Temperaturangabe. Ich habe die Kuchen bei 180°C für etwa 20 min gebacken.)
Wenn die Kuchen drohen, an der Oberfläche zu dunkel zu werden, diese mit Alufolie abdecken.
Fertig.

Sonntag, 25. September 2011

Ein entspannter Tag mit guten Freunden

Samstag, den 24. September 2011

Meine innere Alarmuhr ließ mich doch glatt kurz vor drei wach werden. "Ich muss noch den Kuchen überziehen, die Cupcakes und Cookies backen, Blog schreiben etc, etc. So viel zu tun."
Da ich mich einigermaßen wach fühlte, stand ich daher auf, trottete in die Küche und legte los.

Erst der Winterkranz (der Teig sollte nicht marmoriert werden):


Dann die bunten Cookies (enthalten Smarties):


Und schließlich noch die Chocolate Cupcakes mit Schoko-Sahne Topping:


Kazu musste leider gleich mit seinem Finger in die Creme rein. :-(
(Die Fotos habe ich ja erst gemacht, nachdem es hell und Kazu wach war.)

Da Josi und ich Kürbisgerichte machen wollten, bin ich noch schnell Zucchini und Kürbis kaufen gewesen, um die vegetarischen Burger zu machen.

Dann die Masse für die Burger vorbereitet. Anschließend gab es zum Mittagessen leckere Tagliatelle in Kürbissoße:


Ein kurzes Mittagspäuschen. Mittagsschlaf war nicht wirklich drin, da Kazu partout nicht schlafen wollte. Aber mit Augen zu ruhig da zu liegen, ist auch schon sehr entspannend.

Zu 15:00 Uhr waren die Gäste eingeladen. Tisch decken ist angesagt.


Kathrin brachte Mondkuchen mit (jaaa!),
Mondkuchen, noch ganz
der links vorne auf dem kleinen weißen Teller zu sehen ist

und Josi Kürbiskuchen (mjam, lecker), der hinten im Bild zu sehen ist. Und in der Mitte sieht man u.a. Cosmea!!!!! Das hübsche Sträußchen hat mir Lydia mitgebracht.

Jetzt wurde erst einmal geschlemmt. Alles hat sehr lecker geschmeckt. An dieser Stelle danke an Kathleen, Sarah, Kathrin, Josi und Lydia für euren Beitrag zum gelungenen Kuchennachmittag. ^__^

Nachdem wir uns gestärkt hatten, wurde abgeräumt, um den Tisch fürs Sushi rollen frei zu machen.
Ich habe die Sushireis-Kochfunktion meines Reiskochers eingeweiht und während der Reis kochte, kümmerten Josi und ich uns um die Füllungen. Die anderen unterhielten sich und kümmerten sich um Kazu, so dass ich dieses Mal wirklich ganz entspannt werkeln konnte.
Geplant waren  Hosomaki mit jeweils Gurke, Möhre und Kampyo. Und dann noch Inarizushi mit Möhren-Shiitake-Reis. Dazu Misosuppe.
Der Reis wurde wirklich 1A. Braver Reiskocher. :-D

Da der Abend wirklich nur als gemütliches Beisammensein geplant war und nicht als Sushi-Workshop, beschränkte ich meine Erläuterungen lediglich darauf, wie man Hosomaki rollt und Inari-Taschen richtig füllt.
Bilder vom Sushi-Essen füge ich später noch ein, da mein Akku vorher den Geist aufgab und ich die Bilder erst noch von Kathrin bekomme.

Edit: Hier ist eins.

Die meisten haben zum ersten Mal Sushi gerollt.
Dafür sehen die Hosomaki doch gar nicht so schlecht aus.







Es war jedenfalls ein wirklich schöner und entspannter Tag, den ich sehr genossen habe.

Anm. Mein Kürbisbeitrag (die Burger) habe ich zeitlich einfach nicht mehr geschafft. Die gibt es heute (Sonntag) dann zum Mittagessen.