Donnerstag, 18. September 2014

Wochenrückblick 8.9. - 14.9.

Montag, der 8. September 2014

Montag war es so weit. Ich mache mich auf den Weg zum Kompetenzzentrum für Zahnimplantate in Berlin Mitte. Dieses Mal habe ich mir auch brav Adresse und Hausnummer gemerkt. Ja, ja, ich habe es schon oft gebracht, dass ich losgezogen bin und vergessen habe, mir die Adresse aufzuschreiben ... ^^;;
Alles klappt gut. Da ist die Straße. Jetzt die Hausnummer. Hm, irgendwas läuft falsch. Die Nummern werden größer. Aah. Und jetzt ist auch noch die Straße zu Ende! Zum Glück habe ich mein Handy dabei. Damit kann ich ins Internet gehen. Mehr schlecht als recht und es ist super langsam, aber nach mehreren Anläufen, da ich mich ständig vertippe und auf falsche Tasten komme, finde ich endlich eine Karte.
Oha, ich hätte statt nach rechts nach links abbiegen müssen. Ich mag es nicht, zu spät zu kommen.
Ich renne zurück, komme zur richtigen Nummer. Puh. Geschafft.

Der Zahnarzt und Oralchirurg hat ein entwaffnendes Lächeln und viel Geduld. Ich fühle mich gut aufgehoben und traue mich, über all meine Ängste und Sorgen zu sprechen.
Die Zahnextraktion, falls ich mich dazu entscheiden sollte, kann sofort, auch gleich am nächsten Tag, durchgeführt werden, heißt es.
Mit vielen neuen Informationen und Eindrücken verlasse ich die Praxis.
Erst einmal darüber schlafen.

Abends gehe ich zum Vorbereitungstreffen für den Kirchenbasar. Mein erstes Mal.
Nachdem ich die vielen alten Japanbilder gesichtet hatte, wurde mir so richtig bewusst, dass der Kirchenbasar schon immer ein wichtiges Ereignis in unserem Familienleben war.
Nun bin ich Mutter und quasi selbst an der Reihe. Und vielleicht wäre der Basar ja etwas, um in die hiesige Kirchengemeinschaft einzusteigen. Neue Kontakte zu knüpfen. Ein soziales Umfeld aufzubauen. So sind meine Überlegungen.

Da die Einnahmen des Basars zum Teil an die Winternothilfe in Rumänien gehen, wird beim Treffen vorab ein Film über einen deutschen Pfarrer mit seiner Familie in Siebenbürgen gezeigt.
Dann geht es endlich um die Vorbereitungen. Wer bei wem Werbung macht und Spenden sammelt, wer sich um was kümmert. Es sind fast alles ältere Leute. Als ich der Pfarrerin am Ende gestehe, dass ich gehofft habe, auch jüngere Leute anzutreffen, bekomme ich erklärt, dass sich die jüngeren, die es auch gibt, sich dieses Treffen sparen und erst zum Basar selbst aktiv werden.
Ah so. Die Pfarrerin sorgt dafür, dass ich der Küchencrew zugeteilt werde.^^ Dort ist das Altersniveau niedriger und man lernt auf dem Posten am besten viele Leute kennen.

Auf jeden Fall bin ich stolz auf mich, dass ich mein Mauseloch verlassen habe, und den ersten Schritt getan habe.

Dienstag, der 9. September 2014

Ich habe mich entschieden und rufe beim Kompetenzzentrum für Zahnimplantate an und vereinbare einen Termin zur Zahnextraktion für Donnerstag. Der Zahn kommt raus.
Bisher hatte ich große Angst vor Zahn ziehen. Allein bei dem Gedanken spürte ich, wie die Angst in mir hochkroch.
Aber kurioserweise war nun diese Angst verschwunden. Ich konnte davon reden, ohne Beklemmung zu verspüren.
Ich denke mal, meine Ängste resultieren aus dem Gefühl der Hilflosigkeit her. Nun bin ich aktiv geworden und habe selbst bestimmt. Was wann geschieht. Keine Fremdbestimmung, sondern Selbstbestimmung. Und das tut gut.

Meinem Psychotherapeuten erzähle ich daher auch, dass ich das Gefühl habe, zur Zeit im "Super-Ich-Modus" zu sein. :-D
Ich habe in der letzten Zeit jede Menge erledigt, was schon lange auf der to-do Liste stand.
Mails geschrieben, die teilweise schon seit Monaten überfällig waren, mich dem Thema "Firmenkooperationen" gestellt und nicht den Kopf in den Sand gesteckt.
Langsam fügt sich alles.
Der Therapeut empfiehlt mir, dieses Hoch-Gefühl gut zu speichern, damit ich, wenn ich mal wieder niedergeschlagen bin, mich daran erinnern kann und aus der Erinnerung Kraft schöpfen kann.

Mittwoch, der 10. September 2014

Mein Neffe wird drei Jahre alt und Kazu und ich gehen nachmittags zu ihm hin, um mit Familie und Verwandschaft seinen Geburtstag zu feiern.

Donnerstag, der 11. September 2014

Der große Tag ist da. Ich treffe mich in der Früh mit meiner Mutter am Potsdamer Platz. Sie begleitet mich zum Arzt, da ich mir ein Beruhigungsmittel geben lassen und ich damit nur in Begleitung nach Hause gehen darf.
Trotz Beruhigungsmittel gerate ich beim Spritze setzen in Panik. Durch die Nase tief in den Bauch einatmen, durch den Mund ausatmen. Der Arzt wartet so lange, bis ich wieder entkrampfe.
Dann wird es ernst. Aber was soll ich sagen, das Zahn ziehen ging völlig harmlos über die Bühne. Kein Knirschen oder andere unangenehme Geräusche. Zweimal Plop und der Zahn war draußen.

Mir wird gesagt, dass sich nun ein Blutpfropf bildet, der das Loch verschließt. Der muss drinnen bleiben, daher darf ich nicht kräftig den Mund ausspülen, soll aber wie gewohnt Zähne putzen und kann auch normal essen, so lange ich auf der anderen Seite kaue.

Ich frage, wann ich das erste Schmerzmittel nehmen soll. Mein Bruder meinte nämlich gestern zu mir, dass ich ruhig Schmerzmittel nehmen soll, da diese auch entzündungshemmend wirken.
Schmerzmittel sollte ich gar nicht brauchen, meint der Arzt, kann ich aber ruhig nehmen, wenn ich möchte.
Okay ...

Ich bin noch etwas benommen und so bleiben wir noch  ein wenig im Wartezimmer sitzen.
Dann begleitet mich meine Mutter zum Bahnhof. Ich fühle mich wieder fit und so verabschieden wir uns.

Nachmittags geht es dann wie gehabt zum Judo.
Außer dass ich großen Hunger habe (Mittagessen fiel wegen Betäubung bei mir aus) ist alles fein. Noch ...

Freitag, der 12. September 2014

Ich brauche doch dreimal Ibu heute. Die Schmerzen wollen nicht verschwinden. Mit dem Schmerzmittel jedoch geht es.
Nachmittags ist Kinderkirche. Wir basteln ein Körbchen aus Pappe und sammeln darin Kastanien.
Kazu ist eifrig bei der Sache.

Samstag, der 13. September 2014

Heute ist Tag der offenen Tür an der öffentlichen Grundschule "Am Hohen Feld".
Zu Beginn gibt es einen sehr interessanten Vortrag über das Lernverhalten von Kindern.
Anschließend offene Gesprächsrunde und dann kann man die Schule besichtigen.
Während ich dem Vortrag lausche und mit Lehrern rede, ist Kazu im dortigen Hort untergebracht.
Das war sehr praktisch.
Kazu schien keine Probleme zu haben mit unbekannten Kindern und Betreuern. Sehr beruhigend.

Nach dem Mittagessen zu Hause fahren Kazu und ich zu meiner Schwester, die heute Geburtstag hat.
Das ist eine Menge Action für uns beide heute.

Sonntag, der 14. September 2014

Die Schmerzen werden schlimmer, was natürlich bewirkt, dass auch die Angst steigt.
Oh je. Ob was nicht stimmt?
Der Sonntag verläuft daher sehr ruhig.

Aufgrund der Zahnsache war auch diese Woche backtechnisch nicht viel los.
Ich habe einige Mürbteigexperimente veranstaltet.

Gebacken habe ich den Pfirsich-Karamell Brotpudding


und eine Matcha White Chocolate Mousse Tarte, mit der ich aber noch nicht 100%ig zufrieden bin.


Na ja, es kommen wieder bessere Beiß-Zeiten. :-D

Montag, 15. September 2014

Wochenrückblick 1.9. - 7.9.

Die Woche vom 1.9. - 7.9. war im Grunde eine Fortsetzung der Woche davor. Ich habe viel gegrübelt, viel geweint, wenig geschlafen. Aber manchmal muss man wohl durch so ein dunkles Tal schreiten, um wieder ans Licht zu kommen. Und dieses Mal, vielleicht Dank der Therapie, war die Zeitspanne der Niedergeschlagenheit nicht ganz so lange. Ich habe mir immer wieder gesagt, dass die Probleme nicht existenziell sind und dass am Ende des Tunnels ein Licht ist. Und so war es dann auch. Irgendwie hat sich stets alles gefügt.

Nachdem ich am Mittwoch (3.9.) meinen Wochenrückblick geschrieben hatte, habe ich mich am Donnerstag dazu durchgerungen, eine erneute Wurzelbehandlung machen zu lassen.
Ich also angerufen und um einen baldigen Termin gebeten. Doch der September ist voll. Am 9.10. könnte sie mir den ersten Termin anbieten. 9.10.?! Das ist über einen Monat hin!
Nun gut, besser als gar nicht. Ich lasse mir die Termine geben.
Dann suche ich im Internet nach einer Zahnarztpraxis, die auf Implantate spezialisiert ist, weil ich mich auch in der Richtung einfach noch mal informieren wollte.
Beim Lesen der verschiedenen Seiten über das Zahn ziehen und das Implantat setzen, beschleichen mich große Angstgefühle. Wo soll ich hin? Wer hilft mir?
Ich breche zusammen. Die Tränen fließen. Fast so wie damals, als ich an meiner Diplomarbeit saß und nicht weiterkam. Ich fühle mich so hilflos, so allein gelassen.
Notbremse.
Bestimmt der Schlafmangel und die seelische Belastung. Ich lege mich ins Bett, weine in mein Kissen.
15 min später. Nein, so geht das nicht. Das bringt doch nichts. Aufgestanden, Gesicht gewaschen. Erneut an den PC gesetzt. Ich wähle jetzt diese Praxis. Rufe an und bekomme gleich für Montag einen Beratungstermin.
Jetzt geht es mir besser.

Ich nutze das, um einen Kuchen zu backen: Matcha Marble Pound Cake. Mmh, samtig zart und saftig mit schönem Matchageschmack. Nur hier und da ein paar Löcher zu viel. ^^;;


Was Kazu angeht, so versuche ich ihm klar zu machen, dass meine Unruhezustände nichts mit ihm zu tun haben. Extra Kuschel- und Spieleinheiten. Bei mir im Bett schlafen.
Und siehe da, auch wenn er hier und da noch versucht, mich mit Weinen zu erpressen, so ist es insgesamt doch besser geworden.

Am Samstag, den 6.9. fahren wir zu Fabians Eltern in den Garten. Kazu vergnügt sich und ich komme endlich mal dazu, wirklich zu entspannen. Kein Grübeln, kein Kind, das quengelt, einfach nur in der Sonne sitzen und ausruhen. Wunderbar.
Beim Kaffee kommt das Gespräch auf die Schule. Ich erzähle von den beiden Schulen, die zur Wahl stehen, welche Konzepte diese haben und trage meine Meinung vor, welche womöglich besser zu Kazu passen könnte.
Da rastet mein Mann aus und meint, ich würde nur schlecht über seine favorisierte Schule (Montessori) reden. Ich verstumme und irgendwann muss ich den Tisch verlassen, weil ich die Tränen nicht länger zurückhalten kann.

Später habe ich die Gelegenheit, ein paar Worte mit meiner Schwiegermutter zu wechseln. Sie versteht mich sehr gut, tröstet mich und schenkt mir Kraft spendende Worte.

Den Heimweg treten Fabian und ich alleine an. Es wurde kurzfristig beschlossen, dass Kazu bei Opa und Oma im Garten bleibt. Das Wetter ist schön und im Garten kann er toll spielen. Und mein Mann und ich müssen uns dringend aussprechen.
Die Heimfahrt verläuft schweigend, abends, wieder zu Hause, reden wir.
Mein Mann will sich nun komplett aus der Schulwahl raushalten und überlässt die Entscheidung mir.
Das ist zwar nicht das, was ich mir gewünscht habe, aber de facto fällt durch diesen Beschluss ein Stressfaktor weg.

Eine ruhige Nacht. Ein entspannter Morgen. Eine Wohltat, sich mal nicht ums Kind kümmern zu müssen. Auch wenn ich morgens gerne eine Runde mit Kazu spiele, so genieße ich ebenso den Müßiggang.

Eigentlich wollte ich heute ja zum Naschmarkt gehen. Vor allem das Naschlabor interessierte mich. Aber ich fand einfach keine Energie dafür. Daher kann ich nichts darüber berichten.
Aber wenn ich woanders lese, was dieses Mal im Naschlabor angeboten wurde, weiß ich zumindest, dass es dort nichts gab, was mich interessiert hätte. Glück gehabt.

Abends gehen Fabian und ich aus. Kazu kommt erst am Dienstag wieder, so dass wir den Sonntagabend für uns haben und wir wollen die Zeit nutzen. Denn solche Abende sind doch sehr selten.
Seit ich bei "Nimmersatt in Berlin" über das "Gobento" gelesen habe, wollte ich da mal hin und Fabian ist gewillt, den Laden dort mal zu testen.
Erster Eindruck: Klein. Keine Toilette. Kalte Holzstühle. Ich muss mir meine Strickjacke auf den Sitz legen, um nicht zu frieren.
Keine Getränke, aber man kann sich Tee nehmen. Doch das Wasser ist nur noch lauwarm (geschätzte 40°C). Nun gut, wir warten, sind gespannt, wie es weiter geht. Nach einer Viertelstunde etwa kommt der Chef, der den Laden alleine führt, hinter seiner Theke hervor, fragt uns, was wir nicht essen und erläutert uns dann, was es geben wird. Gegrillte Aubergine, karamellisiert, ... Klingt alles sehr gut.
Wir nehmen die Portion für 10 Euro. Dann warten wir wieder. Wir waren etwa 30 min nach Eröffnung da, ein Mann saß bereits alleine an einem Tisch, an einem anderen waren zwei, die aber noch auf ihre Truppe warteten.
Wir warten. Haben Durst und Hunger. Nach über 30 min bekommt der einzelne Gast sein Essen.
Wir müssen noch weitere 20 min warten. Endlich, nach 55 min Wartezeit bekommen wir auch unsere Bentoboxen vorgesetzt.
Und Stäbchen oder Besteck? Ich frage, wie man das isst. Antwort: Mit den Händen. Einfach in die Hand nehmen und ruhig mantschen, lautet die Antwort. Zumindest Papierservietten legt er uns noch dazu, die allerdings aussehen, als seien sie schon benutzt worden.

Wir probieren. Es schmeckt gut. Schöne Kompositionen. Aber ich fand die Speisen jetzt nicht herausragend. Und dass man mit Fingern essen soll, es aber weder feuchte Tücher noch ein Waschbecken gibt, hat mir auch nicht gefallen.

Fazit: Das Ganze hat uns mehr an Kunst erinnert.
Für uns ein Erlebnis. Man war mal da. Aber noch einmal müssen wir da nicht hin.

Da mein Mann noch Hunger hatte und ich gerne etwas Warmes trinken wollte, gingen wir noch in einen nahe gelegenen Italiener. Mein Mann bestellte sich noch eine Pizza und ich mir einen Tee. :-P

Trotz des Reinfalls mit dem Gobento war es ein schöner Abend.

Die Woche vom 8.9. - 14.9. folgt noch.

Freitag, 12. September 2014

Pfirsich-Karamell Brotpudding


Heute Morgen gab es bei uns diesen köstlichen Brotpudding zum Frühstück.
Das Rezept hierfür habe ich auf einem der Blogs aus meiner Blogliste entdeckt.Und zwar bei The Kitchen McCabe.

Allein schon die Pfirsich-Karamellsauce ist wirklich klasse. Da Kayley den Pudding in ihrem Post so treffend beschrieben hat, begnüge ich mich mit dem Rezept (meinem Geschmack angepasst).

Zutaten für vier Ramequin- oder Souffléförmchen von 8 cm Durchmesser

2 Scheiben Toastbrot von etwa 10 - 11 cm Kantenlänge
1 großer Pfirsich
25 g geschmolzene Butter
2 Eier
20 g Zucker
1 Prise Salz
1/4 TL Vanilla Extract
100 ml Sahne
6 TL Pfirsich Karamell Sauce (oder nach Belieben auch mehr)

Pfirsisch Karamell Sauce
140 g Zucker
30 ml Wasser
1 großer Pfirsich
120 g Schlagsahne
1 TL Butter
1/4 TL Meersalz, grob

Zubereitung

Pfirsisch Karamell Sauce (Fresh Peach Caramel Sauce)

140 g Zucker mit Wasser verrühren und bei mittlerer Hitze zu bernsteinfarbenem Karamell kochen.
Ggfs. den Rand mit feuchtem Pinsel sauber halten, um Kristallbildung zu vermeiden.
Währenddessen Pfirsich schälen und das Fruchtfleisch mit der Sahne fein pürieren.
Wenn der Karamell so weit ist, die Hälfte der Pfisich-Sahne-Mischung einrühren.
Sobald die Karamellsauce wieder homogen ist, die restliche Pfisich-Sahne-Mischung einrühren.
Abschließend Butter und Salz einrühren und nochmals blubbern lassen.
In ein Glas füllen, verschließen und abkühlen lassen.
Dann im Kühlschrank aufbewahren.

Pfirsich-Karamell Brotpudding (Peach Caramel Bread Pudding)

Brot in Stücke schneiden (etwa 2,5 - 3 cm groß).
Pfirsich schälen und das Fruchtfleisch in dünne Scheiben schneiden.
Brotstücke und Pfirsichscheiben auf die Ramequin Förmchen verteilen.
Anm. Förmchen brauchen nicht eingefettet werden.
Die geschmolzene Butter gleichmäßig auf die Förmchen verteilen.
In einer Schüssel die Eier mit Zucker, Salz, Vanilla Extract und Sahne verquirlen.
Die Mischung gleichmäßig auf die vier Förmchen verteilen.


Die Förmchen 15 min ruhen lassen, damit das Brot Zeit hat, die Flüssigkeit aufzusaugen.

Währenddessen ein Blech mit hohem Rand mit heißem Wasser etwa 2 cm hoch füllen und in den Ofen schieben und den Ofen auf 180°C O/U-Hitze vorheizen.

Die Pfirsich-Karamellsauce auf die Förmchen verteilen.
Die Förmchen in das heiße Wasser stellen.


Etwa 30 min  garen, bis die Masse gestockt ist und die Oberfläche eine appetitliche Bräunung aufweist.


Noch leicht warm servieren.
Laut Kayley soll der Pudding auch kalt gut schmecken, aber das konnte ich nicht überprüfen, da der Brotpudding ruckzuck aufgegessen war.

Weitere Brotpuddingrezepte gibt es bei mir HIER und Hier.

Sonntag, 7. September 2014

Wassermelonen-Himbeer Smoothie


Aaah, mein Smoothie läuft gleich über! :-P

Hier das Rezept für diesen köstlich, erfrischenden Smoothie:

Zutaten

70 g gefrorene Wassermelonenstücke
40 g gefrorene Himbeeren
80 ml Wasser
1 TL Zitronensaft
Süße nach Belieben  (im Buch wird 1 EL オリゴ糖 (Oligosaccharide) in flüssiger Form verwendet)

Zubereitung

In den Mixer geben und pürieren.


Quelle: 人気カフェのスムージーが自宅で作れる!"Die Smoothies des beliebten Cafés zu Hause zubereiten!"
Anm.: Mit dem beliebten Café ist das "Drink Drank" gemeint, das 1999 in Nara eröffnet wurde und Smoothies zum Schwerpunkt hat.

Als Zweiten Beitrag werde ich diesen Smoothie beim Küchenplausch-Event "Sommerliche Erfrischungen" einreichen.


sommerlicheEBannerquer
zum Event

Veganes Schokoladeneis


Wir hatten Lust auf Schokoladeneis, aber ich wollte nicht extra Eigelbe dafür verwenden.
Und so gab es kurzerhand bei uns veganes Schokoladeneis, bei dem die Eigelbe durch Johannisbrotkernmehl ersetzt wurden.

Das Eis schmeckte uns sehr gut, war angenehm cremig und schön schokoladig. Gerne wieder. :-)


Zutaten

70 g Kuvertüre (dunkel)
250 g Sojadrink
1/2 TL Johannisbrotkernmehl
40 g Zucker
10 g Glucosesirup (sorgt für besseren Schmelz, geht aber auch ohne)
125 g Soja-Sahne

Zubereitung

Kuvertüre fein hacken und in eine Schüssel geben.
Sojadrink in einen Topf geben.
Johannisbrotkernmehl unter kräftigem Rühren in den Sojadrink einrühren, damit er nicht klumpt.
Zucker und Glucosesirup dazugeben und unter Rühren langsam erhitzen bis kurz vor dem Siedepunkt.
Die heiße Mischung über die Kuvertüre gießen.
Kurz so stehen lassen, dann von innen her langsam alles gut verrühren. 
Mit dem Handrührgerät die Mischung aufschlagen, so dass viel Luft reinkommt und sie auch abkühlt.
Falls die Soja-Sahne aufschlagbar ist, diese aufschlagen.
1/3 der Schokoladenmischung mit dem Schneebesen in die Sahne einrühren. 
Dieses Gemisch in die restliche Schokoladenmischung einrühren.
Die Schüssel in den Froster stellen.

Nach 30 - 40 min sollte die Oberfläche begonnen haben, zu erstarren.
Mit dem Schneebesen kräftig durchrühren, bis wieder eine homogene Masse entstanden ist.
Wieder für 30 - 40 min frieren lassen. Dann erneut durchrühren.
Diesen Vorgang wiederholt man so viermal, bis die Masse schön cremig geworden ist.
Durch das ständige Durchrühren wird die Entstehung von groben Eiskristallen verhindert und das Eis bekommt einen zarteren Schmelz.
Das fertige Eis in eine geeignete Verpackung geben und bei Bedarf servieren.

Anm. Am nächsten Tag ist das Eis sehr fest. Etwa 30 min vor dem Servieren die Packung in den Kühlschrank stellen. Dann sollte das Eis portionierbar sein und auch wieder angenehm cremig schmecken.




Und weil es gerade beim Küchenplausch-Event um sommerliche Erfrischungen geht, schicke ich das Rezept
da ein.


sommerlicheEBannerquer
zum Event

Samstag, 6. September 2014

Hotcake mit Bananen und Joghurt バナナヨーグルトホットケーキ


Diese Hotcakes sind schön weich und kamen bei den Männern sehr gut an. Ich selbst bin nicht so der Fan von Banane und der leicht feuchten Krume.

Zutaten für 3 Hotcakes

145 g Mehl
10 g Speisestärke
6 g (Weinstein-)Backpulver
30 g Zucker
1 g Salz

1 Banane
1 EL Zitronensaft
1 Ei
150 g Joghurt

Zubereitung

Die trockenen Zutaten gut mischen.
Ei verquirlen, Joghurt einrühren.
Banane mit einer Gabel zerdrücken und mit dem Zitronensaft übergießen. Einrühren.
Mehlmischung darübersieben und einrühren.

Eine antihaft-beschichtete Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen, dann auf ein feuchtes Tuch absetzen (es zischt) und so die Pfanne leicht abkühlen.
1/3 der Menge mit einer Kelle mit etwas Abstand in die Pfanne gießen.
Deckel aufsetzen.
Bei schwacher Hitze etwa 3 min backen, bis sich an der Oberfläche kleine Löcher bilden.
Wenden und auf der anderen Seite noch etwa 2 min backen.

Dazu passt Honig.


Anm. Die Rezeptvorlage stammt aus dem Oyatsu-Buch. Dort ist 200 g Hotcake Mix angegeben. Ich habe stattdessen meine Ersatzmischung verwendet.

Hotcake nach Mei ホットケーキ


Diese Hotcakes überzeugen. Sie sind sehr flauschig und angenehm im Geschmack.
Das Rezept ist von der Seite Mei's Room.

Zutaten für 4 Hotcakes

1 Ei
40 g Zucker (ich verwende nur 30 g)
1 Prise Salz
110 ml Milch
40 g Naturjoghurt
20 g Butter
140 g Mehl
1 1/2 TL (Weinstein-)Backpulver
etwas Vanilla Essence

Zubereitung

Mehl und Backpulver gut mischen und sieben.
Butter zerlassen.
Ei mit Zucker und Salz weiß-cremig schlagen.
Milch, Joghurt, Butter und Vanilla Essence gut einrühren.
Mehlgemisch daraufsieben und nur so lange einrühren, bis die Masse homogen ist.

Eine antihaft-beschichtete Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen, dann auf ein feuchtes Tuch absetzen (es zischt) und so die Pfanne leicht abkühlen.
1/4 der Menge mit einer Kelle mit gutem Abstand in die Pfanne gießen. So werden die Hotcakes schön rund und gleichmäßig hoch.
Deckel aufsetzen.
Bei schwacher Hitze etwa 3 min backen, bis sich an der Oberfläche kleine Löcher bilden.
Wenden und auf der anderen Seite noch etwa 2 min backen.


Quelle: http://mirahime.fc2web.com/okasi-hotcake.html