Donnerstag, 28. August 2014

Maris Alltagsküche: Pizzabrote


Pizzabrote gibt es bei uns meist dann, wenn nichts weiter da ist und Reste weg müssen. :-D
Aber manchmal auch dann, wenn wir einfach Lust drauf haben, denn sie schmecken uns allen sehr gut.

Zutaten

Brot, egal welches, nur süß sollte es nicht sein.
Tomatiges, wie Brotaufstrich auf Tomatenmarkbasis, Tomatenketchup oder Tomatensoße, etc.
Belag nach Belieben

und als Käseersatz gibt es Hefeschmelz:

1 EL Hefeflocken
1 TL Senf
1/3 TL Salz
2 EL Margarine
2 EL Mehl
100 -120 ml Wasser

Zubereitung

Brot ggfs vortoasten (Toastbrot toaste ich, Baguttescheiben oder Mischbrotscheiben lasse ich so).
Tomatenaufstrich auf die Brote streichen.
Nach Belieben die Brote belegen .

Alle Zutaten für den Hefeschmelz in einen Topf geben und unter Rühren erhitzen, bis die Masse kocht und andickt.
Noch warm auf den Broten verteilen .

Die Brote im vorgeheizten Ofen bei 200°C O/U-Hitze um die 15 min backen.
Ich lasse die Brote so lange im Ofen, bis der Brotrand schön knusprig ist und der Hefeschmelz wie überbackener Käse aussieht.


Das Rezept für den Hefeschmelz habe ich aus dem Heft Veggiemania - Kochen ohne Tierleid.
Dort ist angegeben, dass man statt 1 EL Hefeflocken auch 1 Packung Trockenhefe oder 1 Würfel Frischhefe nehmen kann. Das habe ich aber nicht getestet. Ich bleibe lieber bei den Hefeflocken, die es z.B. von der Firma Rapunzel im Bio-Supermarkt gibt.

Die angegebene Menge Hefeschmelz soll etwa 100 g Käse ersetzen und kann auch für Aufläufe etc verwendet werden.
Er schmeckt auch pur als Brotaufstrich.

Mein Sohn liegt schon auf der Lauer. :-D

Matcha Shortcake 抹茶のショートケーキ


Shortcakes sind in Japan sehr beliebt. Standard ist der Ichigo Shortcake (Erdbeeren), aber auch der Chocolate Shortcake ist manchmal anzutreffen.
Ein Matcha Shortcake dagegen ist eher selten. Meist wird man eher die Matcha Cake Roll im Laden finden.

Das Magazin Nipponia hat einen interessanten Bericht über den Shortcake veröffentlicht: KLICK

Das Rezept für diesen Matcha Shortcake befindet sich in dem vorgestellten Buch "Matcha no okashi".
Der Shortcake schmeckt wirklich schön nach Matcha und ist schön locker und leicht und schnell aufgegessen, ganz so, wie es sich für einen Shortcake gehört.

Er  ist aber keine kulinarische Offenbarung. Aber darum geht es ja auch nicht. Ich möchte euch nicht den weltbesten, genialsten, umwerfendsten, wunderschönsten (bitte Liste der Superlative nach Belieben fortführen) Matchakuchen präsentieren, sondern schlichtweg einen klassischen, puristischen Matcha Shortcake.

Natürlich könnte man die Torte noch aufpeppen. Den untersten Boden könnten man mit Kuvertüre verschließen. Eine Cassis-Geleeschicht hinzufügen (für die Säure) und Mandelkrokant für den Biss.
Schmeckt bestimmt prima.
Aber dann ist es kein Shortcake mehr.

Hier also das Rezept für einen Shortcake, der die Vorzüge eines Shortcake mit einem schönen Matcha-Geschmack vereint. Nicht mehr aber auch nicht weniger.^^

Zutaten für eine Form von 15 cm Durchmesser

Boden
3 Eier (Gr. M)
70 g Zucker (--> mir reichen 60 g)
50 g Mehl
8 g Matcha (etwa 4 TL)
10 g Butter (--> ich empfehle 15 g)
15 ml Milch

Creme
250 g Schlagsahne
30 g Zucker
6 g Matcha
1 EL heißes Wasser

Sirup
4 EL Kuromitsu (alternativ dunkelbrauner Zucker)
2 EL Wasser

Zubereitung

Boden
Den Boden der Form mit Backpapier auslegen.
Mehl mit Matcha mischen und sieben.
In eine Schüssel (am besten Metall) die Eier und den Zucker geben.
Die Schüssel in ein heißes Wasserbad (größere Schüssel mit heißem Wasser drin) setzen und die Eier-Zucker-Mischung aufschlagen, bis die Masse 40°C erreicht hat. 
Schüssel aus dem Wasserbad nehmen. Die Masse aufschlagen bis sie weiß-cremig ist und man den "ribbon stage" erreicht.
Das Mehl-Matcha-Gemisch in drei Etappen auf die Masse sieben und jedes Mal zügig mit dem Schaber melieren (unterziehen).

Butter mit Milch erwärmen, bis die Butter schmilzt.
Anm.: Falls am Schaber nach dem Melieren eine dicke Paste kleben sollte, kann man diese in der Butter-Milch-Mischung glatt rühren.
Die lauwarme Mischung in zwei Etappen behutsam in die Biskuitmasse einrühren.

Masse in die Form gießen.


Im auf 180°C O/U-Hitze vorgeheizten Ofen ca. 20 min backen.


Anm. Wenn die Oberfläche sich wieder absenkt und sich bei Fingerdruck elastisch anfühlt, ist der Boden fertig gebacken.

Ist er etwas abgekühlt, aus der Form lösen und auf Backpapier auskühlen lassen.
Dann den Deckel abschneiden und den Boden in vier gleich hohe Böden schneiden.


Sirup
Sirup (bzw Zucker) und Wasser verrühren und kurz aufkochen lassen.

Creme
Matcha in dem heißen Wasser auflösen.
Sahne mit Zucker zu 70% cremig aufschlagen.
Aufgelöstes Matcha hinzufügen und die Sahne steif schlagen (zu 90%).

Zusammensetzen
Den unteren Boden mit Sirup bepinseln, und Matcha-Sahne auf dem Boden verteilen. In etwa so hoch wie der Boden dick ist.
Zweiten Boden auflegen. Mit Sirup tränken, mit Matcha-Sahne bestreichen.
Dritten Boden auflegen. Mit Sirup tränken, mit Matcha-Sahne bestreichen.
Vierten Boden auflegen und mit dem restlichen Sirup tränken.


Den Kuchen mit Matcha-Sahne komplett einstreichen und zum Anziehen in den Kühlschrank stellen.
Dann beliebig ausgarnieren.

Im Buch werden auf einen groben Einstrich einfach ein paar Minzeblättchen und schwarze Johannisbeeren gelegt.


Ich habe, da die Torte nur für uns bestimmt war, sie mit einfachen Spritzgarnierungen versehen und da noch irgendetwas fehlte, ein wenig mit Schokolade gespielt. :-P

Gut gekühlt servieren.
Ich mag Shortcakes am liebsten, wenn sie ein paar Stunden durchziehen können.


Motto: Backen wie in Japan.^^

Mittwoch, 27. August 2014

抹茶のお菓子 Süßspeisen mit Matcha


Da ich nun schon einige Rezepte aus diesem Buch getestet habe, wird es Zeit, dass ich es mal vorstelle.
Das Buch "Matcha no okashi" von Akiko Sakata wurde 2008 in Japan durch den Verlag "Ie no hikari kyôkai" herausgegeben.

Auch wenn Japan das Land des Matcha ist, so gibt es doch fast gar keine Bücher mit dem Thema Kochen oder Backen mit Matcha. Damals war dieses Buch, so weit ich das überblicke, das erste Buch, das speziell das Thema "Süßspeisen mit Matcha" behandelte. Klar, dass ich es in meinem Japanurlaub 2010 kaufen musste.^^
2012 kam dann ein zweites Buch über Süßspeisen mit Tee heraus, das Süßspeisen mit Matcha und Süßspeisen mit schwarzem Tee beinhaltete. Allerdings hat das Buch sehr schlechte Kritiken bekommen, so dass ich es mir in meinem nächsten Japanurlaub nicht kaufen werde.

Dieses Buch von Frau Sakata enthält verschiedene Grundrezepte mit Matcha, die das ganze Spektrum der beliebten Süßspeisen in Japan abdecken.
Wirklich raffiniert sind die Rezepte jedoch nicht. Auch das Aussehen ist, wie soll ich sagen, eher hausbacken.
Schicke Ausgarnierungen wie in der französischen Patisserie findet man hier nicht.
Was ja nicht schlecht sein muss. Wenn ich für uns alleine backe, garniere ich meine Süßspeisen auch nicht immer aus.

Nichtsdestotrotz haben bisher alle Rezepte geklappt und auch gut geschmeckt (auch wenn ich sie hier und da verbesserungswürdig finde) und ich denke, dass der ein oder andere auch seine Freude daran haben könnte.

Das Buch ist unterteilt in drei Kapitel.

Kapitel 1: Allseits bekannte Süßspeisen, bei denen man den Geschmack des Matcha genießen kann

Kapitel 2: Süßspeisen mit Matcha, die man Freunden leichten Herzens anbieten möchte
  • Matcha Choux à la crème
  • Matcha Chocolate
  • Matcha Mont Blanc
  • Matcha Madeleine
  • Matcha Macaron
  • Matcha Beignet
  • Matcha Churros
  • Matcha Soufflé
  • Apple Gratin
  • Matcha Sablé Salé
  • Matcha Jelly
  • Matcha Mushipan with Sakura
  • Matcha Crème bavaroise
  • Matcha Kasutera
  • Ujikintoki
Kapitel 3: Ein Leben mit Tee, um auch die Zeit alleine wertzuschätzen
  • Walnut Caramel
  • Icing Dry Figs
  • Iced Matcha
  • Matcha au lait
  • Matcha Milk Shake
  • Sweet Potato Shiruko


Was in dem Buch fehlt, sind Hinweise zum Umgang mit Matcha. Sehr schade. Zum Glück gibt es im deutschsprachigen Internet genug gute Informationsquellen.

Caramel Cashew Cookies


Das Rezept für diese Cookies habe ich auf einem Blog gefunden, den ich seit einiger Zeit abonniert habe.
Es ist der Blog "Liebe geht durch den Magen" von Vava. Ich habe ja ein Faible für Blogs mit asiatischem Einfluss, Nun, mit Asien haben diese Cookies zwar nichts zu tun, aber da ich gerade im Cookies Backrausch war, als Vava das Rezept postete, und ich Karamell als auch Cashewnüsse sehr mag, lag es natürlich nahe, diese Cookies gleich nachzubacken. Und es hat sich wirklich gelohnt. Mir haben sie ganz großartig geschmeckt.
Hier der Link zu Vavas Blogpost.

Zutaten

100 g Cashewkerne
50 g Zucker A
150 g Mehl
1/2 TL Backpulver
1/4 TL Backnatron
110 g Butter
40 g Zucker B
40 g brauner Zucker B
1 Prise Salz
1 Ei
evt. 1 Fläschchen Butter-Vanille-Aroma

Zubereitung

Cashewkerne grob hacken.
Zucker A hellbraun karamellisieren lassen, Nüsse hinzufügen, mit dem Karamell überziehen und etwas mitrösten lassen. Auf Backpapier auskühlen lassen.


Butter cremig rühren.
Zucker B hinzufügen (ich habe gemahlenen Rohrohrzucker und light brown soft sugar genommen) und cremig schlagen.
Ei, Salz und Aroma einrühren.
Mehl mit Backpulver und Natron mischen, auf die Masse sieben und einrühren.
Karamellisierte Nüsse zerkleinern (bei mir klebten sie zusammen) und unterziehen.

Häufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtem Blech setzen und etwas flach drücken. Am besten mit einer Gabel. Das gibt auch ein nettes Muster.

Im vorgeheizten Ofen bei 180°C O/U-Hitze ca. 12 -14 min backen.

Ein, zwei Minuten auf dem Blech lassen, damit die Cookies fest werden, dann vom Blech nehmen und auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen.


Dienstag, 26. August 2014

Wochenrückblick 18.8. - 24.8.

Montag, der 18. August 2014

Ich liebe den Montag. Den Beginn einer neuen Woche, in die man wieder voller Elan starten kann.

Und so überwinde ich meine Trägheit und mache mich auf zum Laden "Schneiders Schokoladen", den ich schon seit langem mal inspizieren wollte.
Aber das Angebot an Schokoladen war sehr bescheiden wie auch das Angebot an Kuchen. Ich ging zwar mit dem Vorsatz hin, etwas zu probieren, aber es sprach mich einfach nichts an. :-( Schade.
Aber immerhin war ich endlich da und kann den Laden nun auf meiner Liste abhaken. :-P

Dienstag, der 19. August 2014

Heute habe ich wieder Psychotherapie. Als der Therapeut mich fragt, über was wir sprechen wollen, bringe ich das Thema Firmenkooperationen und Ängste zur Sprache.
Dass ich bei solchen Anfragen Beklemmungen bekomme, ich Angst habe, die Erwartungen nicht erfüllen zu können. Dass ich dazu neige, den Kopf in den Sand zu stecken. Und dass ich das voll blöd finde.
Woran liegt das?
Früher hatte ich damit keine Probleme und habe gerne Neues ausprobiert.
Die Ängste kamen erst, seit der Rückkehr nach Deutschland. Kulturschock? Oder schlichtweg das Erwachsenwerden und die Erkenntnis, dass manche Menschen gerne falsche Spielchen treiben?
Wer weiß das schon genau?
Fazit der Therapie war jedenfalls, dass ich mehr Fragen stellen muss, wenn ich nicht weiter weiß.

Nach der Therapie bin ich weiter zu Winterfeldt Schokoladen, eines der besten Schokoladenfachgeschäfte in Berlin. Hier kaufe ich mir stets meine Valrhona Kuvertüre. Dieses Mal benötige ich nur Karamell für meine geplanten Karamellküchlein. Mmh. ^^

Mittwoch, der 20. August 2014

Nachdem ich die letzten Tage nicht dazu gekommen bin, habe ich heute das große Bedürfnis zu backen.^^
Gleich in der Früh lege ich los mit den Cookies:

Limetten Cookies
Honig-Haferflocken Cookies
Caramel-Cashew Cookies
Nachdem ich Kazu in den Kindergarten gebracht habe, geht es weiter mit einem Matcha Biscuit Genoise, der nach dem Abkühlen in vier Scheiben geschnitten wird. Ich möchte einen Matcha Shortcake backen.

Ist die Farbe nicht klasse?

Die Böden werden mit Kuromitsu-Sirup getränkt und mit Matcha-Sahne gefüllt, die Torte wird eingestrichen und kommt dann zum Durchziehen in den Kühlschrank.

Nun bereite ich das Abendessen vor.
Dann lasse ich Kazu beim Opa und mache mich auf zu meinem Zahnarzttermin.
Ich bin nervös. Aber ansonsten ruhig.
Ich gehe zu dem Zahnarzt, der im Juni bereits Kazu behandelt hat. Arzt und Praxis machten einen positiven Eindruck auf mich, weswegen ich mich entschied, mich und meinen Problemzahn in Zukunft dort behandeln zu lassen.
Bei der Anmeldung bekomme ich jedoch das Zittern und die Augen füllen sich mit Tränen.
Und ich dachte, ich wäre darüber hinweg. Aber die Panik sitzt wohl tiefer als gedacht.
Die Dame bei der Anmeldung ist sehr verständnisvoll. Man merkt, dass die Praxis auf Angstpatienten eingestellt ist. Auch der Arzt hört sich geduldig all meine Sorgen und Fragen an und geht auf alles gewissenhaft ein. Ich fühle mich gut aufgehoben. Vor allem ist der Arzt auch spezialisiert auf Wurzelbehandlungen.
Allerdings ist er der gleichen Meinung wie seinerzeit die Fachpraxis. Der Zahn muss entweder einer neuen Wurzelbehandlung unterzogen werden, da die erste zwar gut aber nicht 100%ig fachgerecht ausgeführt wurde und der Zahn ja immer noch schmerzt, oder ich muss den Zahn ziehen lassen und durch ein Implantat ersetzen.
Ein schwerer Schock.
Ich soll mir in Ruhe darüber Gedanken machen, erst einmal alles sacken lassen und bekomme für nächste Woche wieder einen Termin, bei dem noch einmal die Einzelheiten besprochen werden sollen wie z.B. Risikenaufklärung und zu erwartende Kosten.

Der Zahn hat schon so viel Geld verschluckt. Und ich bin psychisch doch noch sehr labil. Ich werde mal fragen, wie lange ich den status quo aufrecht erhalten kann bzw wie dringend Handlungsbedarf ist.
Ich brauche noch Zeit zum Überlegen.

Wieder zu Hause essen wir zusammen mit Opa gefüllte Paprikaschoten nach japanischer Art. Eines meiner Alltagsgerichte, das es immer wieder gibt. Nur dieses Mal habe ich noch gehackten Jaroma-Kohl unter das Hackfleisch gemischt.

piiman no nikuzume

Donnerstag, der 21. August 2014

Endlich Zeit und Ruhe, um die Matcha Torte auszugarnieren.


Zum Mittag gibt es für mich die Reste von gestern. Zum Nachtisch ein Stück Torte.^^



Und zum Abendessen gibt es ein weiteres Alltagsgericht. Die Pizzabrote. Dieses Mal habe ich sie auch brav fotografiert, damit ich das Rezept posten kann.^^

Mmh, wir lieben sie.

Freitag, der 22. August 2014

Da ich immer nur kleine Mengen an Cookies backe, sind diese schnell aufgenascht. Und so gibt es heute wieder welche:
Bananen-Karamell Cookies
Chocolate Chip Cookies
Bananen Cookies, weil diese noch auf meinem "to post"-Plan stehen und Schokoladenkekse, weil mein Sohn sich welche gewünscht hatte.
Und ich habe doch tatsächlich frei nach dem Grundrezept selber welche zubereitet. Für manche mag das keine große Leistung sein, und in der Tat ist da auch nichts Großartiges dran, einem Grundrezept etwas Kakao und Schokoladentröpfchen hinzuzufügen, aber für mich persönlich ist es ein großer Schritt.
Denn es war sonst nie meine Art frei nach Gutdünken etwas zu backen. Ich habe immer ein Rezept benötigt.
Erst in der letzten Zeit, ermutigt durch die vielen Blogs, von denen ich mich inspirieren lasse und ermutigt durch die Menschen, denen ich durch die Bloggerei begegnet bin, habe ich begonnen, mich vom Zwang des Rezeptes freizustrampeln.
Daher kann ich nur sagen, dass das Bloggen mir schon viel Positives gebracht hat.
Daran sollte ich mal denken, wenn ich mal wieder unten bin. :-P

Samstag, der 23. August 2014

Das Wetter ist schön, die Gelegenheit günstig. Und so tue ich etwas, das ich schon lange, wirklich lange nicht mehr getan habe. Ich lasse Kazu bei seinem Papa, schwinge mich auf mein Fahrrad und mache eine kleine Radtour an der Panke lang. Herrlich. Die frische Luft, das viele Grün. Ich genieße das.
So praktisch es auch sein mag, mitten in der Stadt zu wohnen, ich möchte die Natur um mich herum nicht mehr missen. Ja, ja, das Alter. ^_-

Mittags gibt es Makkaroniauflauf. Ausnahmsweise mal wieder mit Parmesan.
Dazu Tomatenwürfel, Schinken, frischen Parmesan, Paprika und Basilikum zum Aufwerten.
Auf diese Weise kann ich am besten allen Wünschen gerecht werden. Die Männer mögen z.B. Tomaten, ich darf sie nicht essen.

Am Nachmittag werden genüßlich die Karamellküchlein vernascht. Ich war ja noch am Experimentieren (ja, ja, mein neues Ich^^), aber dieses Mal bin ich zufrieden. Nur die Kuvertüre aufzupinseln war eine blöde Idee. Aber ich denke, zum Posten reicht es. :-D



Sonntag, der 24. August 2014

Nicht nur die Karamellküchlein, auch Hot Cakes stehen auf meiner "to post"-Liste. Ich habe nämlich festgestellt, dass ich zwar einige Rezepte für den Hotcake Mix habe, aber kein Rezept für Hotcake selber.
Und so bin ich derzeit auf der Suche nach einem schönen Hotcake Rezept, das ohne den Hotcake Mix auskommt.
Mein erster Versuch, Hotcakes nach lafujimama herzustellen ist ja leider misslungen. Dabei sehen die bei ihr so gut aus.
Für meinen zweiten Versuch nehme ich eine Abwandlung meines Pancake Rezepts, aber irgendwie ist der Wurm drin. Sie werden zäh. :-(

Experiment misslungen

Nun ja, weiter geht es beim Testen.
Wie ich mal in einem meiner früheren Posts erwähnt hatte, habe ich vor, meine alten Oyatsu-Rezepte zu überprüfen und auch das Oyatsu Buch noch einmal ordentlich vorzustellen, denn es fehlt noch in meiner Buchvorstellungsreihe.
In der letzten Zeit habe ich daher das Mikan Joghurt Kan häufiger zubereitet, da ich es mal mit Agar Agar testen wollte. Ich habe den alten Post editiert und um meine Erkenntnisse ergänzt.
Uns schmecken diese Mandarinenjoghurtgeleewürfel richtig gut. Sie sind so schön seidig zart und erfrischend. Kazu kann gar nicht genug bekommen. :-D

erfrischend köstliche Mandarinenjoghurtwürfel

Dann teste ich ein Rezept aus meinem Keksbuch "1001 Keksrezepte" von Gregg R. Gillespie.
Aber die Cookies zerlaufen mir auf dem Blech. Da in dem Buch auch nur Cup-Angaben sind, beschließe ich, das Buch kommt weg. Im November ist Kirchenbasar, da werde ich es wohl abgeben.

"Ich will schöne Hotcakes!"
Und so gibt es abends nochmals eine kleine Charge. Dieses Mal nach meiner Standard Hotcake Mix Ersatzmischung. Und siehe da. Die Hotcakes werden dick und weich.


Sie sind zwar noch nicht optimal (Oberfläche zu fest und konisch hochgegangen), aber bisher die besten (mit Ausnahme der Hotcakes mit dem fertigen Hotcake Mix).
Kennt wer von euch ein tolles Hotcake Rezept?

Es war eine muntere Woche. In Berlin hat nun die Schule begonnen und bei Kazu geht es wieder los mit Judo. Und ich freue mich schon sehr aufs Zuschauen! :-D

Ich hoffe, ihr habt auch etwas, worauf ihr euch freut! Genießt die letzte Augustwoche!

Sonntag, 24. August 2014

Tôfu-Mayonnaise 豆腐マヨネーズ


Tôfu-Mayonnaise ist eine kalorienarme und vegane Alternative zu herkömmlicher Mayonnaise.
Das Rezept hierfür stammt aus meinem Buch über japanische Tempelküche.


Ich hatte es schon einmal im Zusammenhang mit dem Algen-Tôfu-Salat erwähnt.
Da diese Mayonnaise jedoch wirklich fein ist, möchte ich ihr einen eigenen Post widmen und sie so nochmals in Erinnerung rufen.

Zutaten

150 g Seidentôfu 
1 EL milder Essig (Reisessig, Apfelessig)
etwas Salz, Pfeffer und Senf
1 - 2 EL hochwertiges Öl

Zubereitung

Den Tôfu mit Essig, Salz, Pfeffer und Senf glatt rühren (ich nehme dazu den kleinen Mixer/ Zerkleinerer).
Nach und nach das Öl einrühren. Mit Schneebesen oder ebenfalls im Zerkleinerer.

Nochmals abschmecken.

Gut verschlossen (z.B. im Schraubglas) hält sich die Tôfu-Mayonnaise im Kühlschrank etwa eine Woche.

Samstag, 23. August 2014

Chocolate Chip Cookies


Eine Cookie-Variante habe ich noch: Die Schokoladen Cookies.
Sie sind ein Request meines Sohnes und so habe ich diese nach dem Grundrezept für American Cookies gebacken.

Zutaten

120 g mild gesalzene Butter
100 g brauner Zucker (light brown soft sugar)
1 Ei, verquirlt
160 g Mehl
15 g Kakao
1/4 TL Backpulver
ca. 40 g Schokoladentropfen

Zubereitung

Butter und Zucker schaumig rühren.
Ei nach und nach einrühren.
Mehl, Kakao und Backpulver vermischen, daraufsieben und mit den Schokotropfen einrühren.
Häufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtem Blech setzen und etwas flach drücken.

Im vorgeheizten Ofen bei 180°C O/U-Hitze ca. 12 min backen.

Ein, zwei Minuten auf dem Blech lassen, damit die Cookies fest werden, dann vom Blech nehmen und auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen.


Nach Belieben ausgarnieren.