Dienstag, 26. April 2016

Wochenrückblick 11.4.–17.4.

Montag, der 11. April 2016

Einkaufen und so.
Den Nachmittag verbringen Kazu und ich auf dem Spielplatz und abends schauen wir uns auf youtube Videos über Parkour an. So klasse! Das wollen wir auch können. :-D
Ich glaube, hätte ich damals mit 16 Jahren Bekanntschaft mit Parkour gemacht, wäre das genau was für mich gewesen.

Dienstag, der 12. April 2016

Heute fahren die Kinder der Trendsportgruppe zum Bouldern.
Als ich Kazu abhole, erzählt er ganz begeistert davon.

Nun müssen wir weiter zum Judo. Doch ...
Kazu möchte heute nicht zum Judo. "Warum?" frage ich ihn und erfahre, dass er Angst vorm "Durchreißer" hat. Er tut sich dabei immer so weh und daher hat er Angst davor.
"Aber deswegen kannst du doch nicht das ganze Training schmeißen" entgegne ich. "Und auch wenn du heute nicht hingehst, so ist das Problem am Donnerstag doch auch noch da. Komm, lass uns hinfahren und mit dem Trainer sprechen. Der kann dir bestimmt gute Tipps geben."
Und so schwingen wir uns auf die Räder und düsen los.

Doch um so näher wir der Sporthalle kommen, um so größer wird Kazus Panik und so beschließe ich, dass wir heute nicht zum Training gehen. Wieder zu Hause reden wir noch einmal darüber und ich kann Kazu davon überzeugen, dass wir am Donnerstag auf jeden Fall zum Judo gehen und mit dem Trainer reden werden.

Zum Abendessen bereite ich uns mit Spinat und Käse gefüllte Hirsepfannkuchen zu.
Mir gefallen sie (ich mag Hirse), aber Kazu findet sie "nicht so lecker". Sie haben eine festere Konsistenz als die üblichen Pfannkuchen und eben den Hirsegeschmack.


Mittwoch, der 13. April 2016

Die Kinder der Trendsportgruppe unternehmen einen Ausflug ins Sportzentrum Bernau.
Hallensportarten wie Squash werden ihnen nähergebracht.

Zu Ostern gab es von meinen Schwiegereltern Taschengeld und da ich wieder Valrhona Schokolade benötige, mache ich mich auf den Weg zu Winterfeldt Schokoladen und besorge Manjari, Bitter Amer und Caraibe. Juppie, das nächste Schokoladenprojekt kann kommen! :-)

Mittags wärme ich mir die restlichen Hirsepfannkuchen mit etwas Wasser in der Pfanne auf und stelle fest, dass sie jetzt noch besser schmecken. Vielleicht sollte man sie als Auflauf wie Topfenpalatschinken oder Cannelloni servieren?

Nach der Schule radeln Kazu und ich zum Kieferorthopäden. Kazus Sitz der Zahnspange (die er abends als Platzhalter tragen muss, weil ein Backenzahn wegen Kariesbefall gezogen werden musste) muss kontrolliert werden. Alles gut, bei ihm hat sich ja auch noch nichts getan. Die Milchzähne sitzen alle noch fest.

Donnerstag, der 14. April 2016

Ich liebe es, mir meine Backbücher anzusehen und zu überlegen, aus welchem ich paar neue Rezepte ausprobiere.
Ein Buch verweilt länger in meiner Hand und da ich alle Zutaten parat habe, teste ich das erste Rezept. Es ist das Buch "Backen!" von Christine Bergmayer. Auf das Buch bin ich durch Nicoles Blog "Nicole Rensmann bloggt!" gestoßen. Ich mag Nicoles Buchvorstellungen. :-)

In der Küche duftet es bereits und ich hole die Schweizer Nusstörtchen aus dem Ofen. Mmh, sind die lecker.


Nachmittags fahren Kazu und ich zum Judo und ich rede mit seinem Trainer.
Beim Training dann gibt dieser Kazu Tipps und siehe da, dieses Mal klappt es besser und Kazu ist glücklich, dass es nicht mehr so weh tat wie sonst.
Hürde gemeistert. :-)

Freitag, der 15. April 2016

Am frühen Nachmittag findet an Kazus Schule das Frühlingsfest statt, bei dem die Projekte der Kosmikwochen präsentiert werden.
Vom Projekt Trendsport, an dem sich 19 Kinder beteiligt haben, gibt es neben Fotos ein Video zu sehen. Ich staune über die Größenunterschiede der Kinder. Kazu kommt mir mit seinen 1,20 m so klein vor.

Samstag, der 16. April 2016

Die zwei Kosmikwochen sind zwar vorbei, doch langweilig wird es für Kazu nicht. Er ist heute bei Aaron zum Geburtstag eingeladen. Wir fahren trotz grauem Himmel mit dem Fahrrad hin. Kazu hat Regenhose und Regenjacke (einen Friesennerz^^) an. Bevor ich mich verabschiede, erinnere ich ihn noch einmal daran, dass er draußen nicht ohne Jacke herumlaufen darf.

Als ich ihn dann später abhole, hat er ein Shirt von Aaron an. Die Kinder waren draußen auf Schatzsuche, als ein Schauer runterkam und Kazu ganz nass wurde.
"Hä?  Wie das?" wundere ich mich. Dann erfahre ich, dass Kazu ohne Jacke draußen war. Und das mit seiner Erkältung.
Ich bin stinkesauer.

Sonntag, der 17. April 2016


Kazu ist am Niesen und Husten und so fällt der für heute geplante Ausflug aus und wir bleiben zu Hause.

Kuchentechnisch geht es uns gut, denn ich habe am Samstag und heute ein wenig gebacken. :-)
Es gibt leckere Linzer Torte mit Preiselbeeren (nach C. Bergmayer),


nicht so überzeugende Hirsetarte mit Marzipancremefüllung (nach D.-K. Hessler)



und überaus köstlichen Gâteau Matcha aux amandes (nach S. Aoki).


Und für Kazu gibt es einen Vitaminsaft dazu, damit er schnell wieder fit ist, denn nächste Woche ist Klassenfahrt und da muss er gesund sein.

Sonntag, 17. April 2016

Cream Pan クリームパン


Cream Pan sind weiche Hefebrötchen, die in der Regel mit einer Vanillecreme gefüllt sind. Sie sind in Japan sehr beliebt und haben gewöhnlich die Form eines Halbkreises, der außen eingeschnitten ist.

Natürlich kann man den Cream Pan auch eine andere Form verpassen wie das bei meinen Hundebrötchen der Fall ist.


Die Cream Pan nach dem folgenden Rezept habe ich bereits mehrere Male gebacken, da die Kinder sie lieben und ich immer wieder danach gefragt werde.

Zutaten für 10 Brötchen

Vanillecreme
250 ml Milch
1/2 Vanilleschote
3 Eigelbe (60 g)
70 g Zucker
25 g Mehl Type 405
15 g Butter

Hefeteig
270 g Mehl Type 550
30 g Mehl Type 405
6 g Hefe
50 g Zucker
5 g Salz
50 ml Milch
80 ml lauwarmes Wasser
30 g Butter
1 Ei (Gr. L)

Zubereitung

Vanilleschote ausschaben, Mark und Schote zur Milch geben. Milch langsam erwärmen.
Eigelbe und Zucker cremig rühren. 1 EL von der Milch dazugeben.
Mehl darauf sieben und alles gut verrühren.
Restliche Milch nach und nach in die Eigelbmasse rühren. Dann alles wieder in den Topf geben und bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren andicken lassen. Vom Herd nehmen.

Butter einrühren. Creme durch ein Sieb streichen.
Auf einem Blech flach verteilen und dicht mit Frischhaltefolie abdecken. Abkühlen lassen.

In 10 gleiche Portionen teilen. (Evt geht es besser, wenn man die Creme noch einmal durchrührt.)

Mehle mit Trockenhefe gut vermischen.
Salz und Zucker untermischen.
Milch auf etwa 40°C erwärmen.
Wasser hinzufügen.
Butter in Stückchen hinzufügen und schmelzen lassen.
Ei verquirlen und einrühren.

Die flüssige Mischung zur Mehlmischung geben und alles mit den Knethaken eines Handrührgeräts miteinander verkneten, bis der Teig schön elastisch ist und sich beim Kneten vom Schüsselrand löst.
Den Teig aus der Schüssel nehmen und zu einer Kugel rundformen.
Den Boden der Schüssel dünn fetten. Die Teigkugel mit dem Schluss nach unten in die Schüssel setzen. Die Schüssel abdecken und den Teig etwa 1 h bei Zimmertemperatur (besser: 25–30°C) gehen lassen, bis er etwa das Doppelte an Volumen zugelegt hat.


Hefeteigkugel herausnehmen und flach drücken, um sie so zu entgasen. Erneut rundformen und in 10 gleich große Stücke teilen. Diese zu Kugeln formen, abdecken und 10 min ruhen lassen.
Jede Kugel zu einem Oval ausrollen und mit einer Portion Creme belegen.


Zusammenklappen und den Rand gut andrücken, so dass die Creme gut eingeschlossen ist.


Den Rand 4–5-mal einschneiden und die Teiglinge auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech mit Abstand voneinander setzen.
Locker mit Frischhaltefolie abdecken und erneut bei Zimmertemperatur (besser: 30–35°C) gehen lassen, bis sie etwa doppelt so groß sind.


Nach der Gare die Cream Pan mit verquirltem Ei bestreichen.

Im vorgeheizten Ofen bei 180°C O/U-Hitze etwa 15 min goldbraun backen.


Quelle: Tezukuri pan (selbstgemachtes Brot) von Kiyomi Ishizawa, Shufu no tomo Verlag

Freitag, 15. April 2016

Schwarze Sesam Spiralen 黒ごまツイスト


Diese Sesamstangen sind richtig gut und mein Sohn und ich können sie hintereinanderweg auffuttern. :-)

Hier nun das Rezept für euch.

Zutaten für 16–20 Stangen

Hefeteig
300 g Mehl Type 550
6 g Trockenhefe
5 g Salz
30 g Zucker
100 ml Milch
30 ml Wasser, lauwarm
40 g Butter
1 Ei (Gr. L)

Schwarze Sesampaste
1 EL gemahlener schwarzer Sesam (dazu schwarzen Sesam rösten und mahlen)
15 g Butter, Zimmertemperatur
25 g Zucker
1 EL Kakao
bei Bedarf 1 gehäufter TL schwarze Sesampaste, Fertigprodukt

Zubereitung

Mehl mit Trockenhefe gut vermischen.
Salz und Zucker untermischen.

Milch auf etwa 40°C erwärmen.
Wasser hinzufügen.
Butter in Stückchen hinzufügen und schmelzen lassen.
Ei verquirlen und einrühren.

Die flüssige Mischung zur Mehlmischung geben und alles mit den Knethaken eines Handrührgeräts miteinander verkneten, bis der Teig schön elastisch ist und sich beim Kneten vom Schüsselrand löst.
Den Teig aus der Schüssel nehmen und zu einer Kugel rundformen.
Den Boden der Schüssel dünn fetten. Die Teigkugel mit dem Schluss nach unten in die Schüssel setzen. Die Schüssel abdecken und den Teig etwa 1 h bei Zimmertemperatur (besser: 25–30°C) gehen lassen, bis er etwa das Doppelte an Volumen zugelegt hat.


Derweil die Sesampaste herstellen.
Butter cremig rühren und mit den restlichen Zutaten gut vermischen. Abschmecken.

Hefeteigkugel herausnehmen und flach drücken, um sie so zu entgasen. Erneut zu einer Kugel formen und die Kugel 10 min entspannen lassen.

Dann zu einer Platte von 25 cm x 40 cm ausrollen.

Die vordere Hälfte mit der Sesampaste bestreichen.


Die hintere Hälfte auf die vordere klappen.


Die Platte in Frischhaltefolie einpacken und für etwa 15 min im Kühlschrank ruhen lassen.

Mit dem Rollholz die vordere Seite verschließen und leicht über die Platte rollen, dass die Oberfläche gerade wird.

Die Platte in etwa 1 cm breite Streifen schneiden.


Jeden Streifen zu einer Spirale drehen (linke Hälfte und rechte Hälfte in entgegengesetzte Richtung rollen).


Backblech mit Backpapier auslegen. 
Die Spiralen mit etwas Abstand aufs Blech legen, locker mit Frischhaltefolie abdecken


und erneut bei Zimmertemperatur (besser: 30–35°C) gehen lassen, bis sie etwa doppelt so groß sind.

Im vorgeheizten Ofen bei 180°C O/U-Hitze etwa 15 min goldbraun backen.


Quelle: Tezukuri pan (selbstgemachtes Brot) von Kiyomi Ishizawa, Shufu no tomo Verlag

Donnerstag, 14. April 2016

Rhubarbe Fraise par Yasumasa Takagi 高木康政のリュバーブ・フレーズ


Erdbeermousse auf Rhabarbertarte, das ist eine wirklich gelungene Komposition, die allen Essern sehr gut geschmeckt hat. Auch ich war begeistert. :-)
Das Rezept ist aus dem Buch "Gâteaux de quatre saisons par Yasumasa Takagi". Yasumasa Takagi ist ein berühmter japanischer Pâtissier, dessen Produkte das Label "Le Patissier Takagi" tragen.

Eigentlich wollte ich seine Torte genau so ausgarnieren wie im Buch, doch ich habe seine zweifarbigen Schokoladenfächer nicht hinbekommen. Seufz. Daher habe ich die Rhubarbe Fraise, die ich zu Ostern zubereitet hatte, nur überpudert


und die zweite Rhubarbe Fraise, die ich zum Geburtstag meines Mannes zubereitet habe, klassisch ausgarniert (erstes Foto).

Die Torte an sich ist dafür nicht allzu kompliziert. Also traut euch ruhig ran. :-)

Zutaten für eine Tarte von 16 cm Durchmesser

Für die Rhabarbertarte wird ein Tartering von 16 cm Durchmesser und 2 cm Höhe benötigt (alternativ geht auch eine Springform).
Für die Erdbeermousse wird ein Ring von 15 cm Durchmesser und mind. 2,5 cm Höhe benötigt.

pâte sucré
40 g Butter
80 g Puderzucker
25 g gemahlene Mandeln
1 Ei (Gr. L)
100 g Mehl Type 405
90 g Mehl Type 550

crème d'amandes
50 g Butter, Zimmertemperatur
60 g Puderzucker
60 g gemahlene Mandeln
1 Ei (Gr. L), Zimmertemperatur
50 g Schlagsahne, Zimmertemperatur

Rhabarberkompott
100 g TK Rhabarber
10 g Zucker

Italienische Meringue
7 g Wasser
21 g Zucker
11 g Eiweiß

Erdbeermousse
100 g Erdbeerpüree (bevorzugt Walderdbeeren)
10 g Zitronensaft
4 g Blattgelatine
100 g Schlagsahne
1 EL Erdbeer-Fruchtpulver (optional)
25 g italienische Meringue

Erdbeeren (bevorzugt Walderdbeeren)

Elemente für Ausgarnierung

Zubereitung

pâte sucré
Butter mit Puderzucker verreiben, Mandeln und Ei einrühren.
Mehle hinzufügen und alles zügig zu einem glatten Teig verkneten.
Teig in Frischhaltefolie wickeln und für eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

crème d'amandes
Butter mit 30 g Puderzucker und 30 g gemahlenen Mandeln verrühren.
Ei verquirlen. Nach und nach einrühren.
Restlichen Puderzucker und Mandeln einrühren.
Sahne nach und nach einrühren.
Im Kühlschrank ca. 30 min ruhen lassen.

Rhabarberkompott
Rhabarber mit Zucker vermischen und durch Erhitzen die austretende Flüssigkeit verdampfen lassen.
Rhabarber abkühlen lassen.

Rhabarbertarte
Mürbeteig 2 mm dick ausrollen. Einen Tartering/ -form mit dem Mürbeteig auslegen. (Springform vorher dünn fetten.) Einen 2 cm hohen Rand formen.
Ich habe den Boden noch gestippt.
Die Mandelcreme glatt rühren und in einen Spritzbeutel mit 10 mm Tülle geben.
Die Creme auf den Boden spritzen.


Den Rhabarber  auf der Creme verteilen und leicht eindrücken.

Im vorgeheizten Ofen bei 180°C O/U-Hitze ca. 30 min backen bis die Oberfläche schön goldbraun ist.

Tarte auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.


Italienische Meringue
In einen kleinen Topf Wasser und Zucker geben und bis 121°C erhitzen.
Währenddessen Eiweiß aufschlagen.
Den 121°C heißen Sirup unter Weiterschlagen des Eischnees diesem hinzufügen.
Eischnee weiterschlagen, bis er sich abgekühlt hat und schön glänzt.
25 g von dem Eischnee abwiegen und beiseite stellen.


Erdbeermousse
Den Ring auf eine transportable glatte Fläche stellen, die ins Gefrierfach passt.
Nach Belieben den Ring vorher mit Backpapier einschlagen.
Nach Belieben den Rand mit Tortenrandfolie auskleiden.

Erdbeerpüree mit Zitronensaft verrühren.
Blattgelatine in reichlich kaltem Wasser etwa 10 min einweichen.
Gelatine gut ausdrücken und in eine kleine Metallschüssel geben. Diese in heißes Wasser stellen und so die Gelatine auflösen. Mit etwas Erdbeerpüree verrühren.
Die Gelatinemischung zum Erdbeerpüree geben und einrühren.


Schlagsahne steif schlagen (ggfs dabei das Erdbeerpulver einrühren) und mit der Meringue vermengen.
Das Erdbeerpüree unterrühren.


Die Mousse in den Ring füllen.

Walderdbeeren auf der Mousse verteilen. (Ich habe keine verwendet.)

Die Mousse für 2 h ins Gefrierfach stellen.

Fertigstellung
Die Tarte aus der Form lösen.
Die Mousse aus der Form lösen.


Die Mousse verkehrtherum auf die Tarte setzen und nach Belieben ausgarnieren (z.B. mit Schokoladendekorelementen, Sahnegarnituren, Erdbeeren, Kerbel).





Quelle: "Gâteaux de quatre saisons par Yasumasa Takagi", Parco Verlag 2000

Mittwoch, 13. April 2016

Möhrensuppe mit Joghurt und geröstetem Sesam


Diese Suppe gab es bei uns auch öfter, denn mein Sohn isst gerne Gemüsesuppen (ohne Stücke) und er mag Sesam.
Es ist ein weiteres Rezept aus dem Buch "Naturküche" von Frau Hessler.

Zutaten für 3–4 Personen

500 g Möhren (mit etwas zartem Grün)
2 EL Sesamöl
1/2 l Gemüsebrühe
Salz
weißer Pfeffer
1/3 TL Kurkumapulver
200 g Joghurt (10% Fett) (Anm.: Im Originalrezept sind 500 g Joghurt angegeben)
50 g Sesamsamen

Zubereitung

Möhren entgrünen, waschen, schälen und fein raspeln.
Sesamöl im Topf erhitzen, Möhrenraspel darin bei mittlerer Hitze anschwitzen.
Mit Brühe ablöschen.
Mit den Gewürzen abschmecken.
Einmal aufkochen lassen.
5 min bei schwacher Hitze köcheln lassen, dann pürieren.
Joghurt einrühren und ein paar Minuten mitköcheln lassen.
Sesamsamen in einer beschichteten Pfanne ohne Fett goldbraun rösten, bis sie duften.
Möhrenblätter fein hacken.
Die Suppe durch ein Sieb gießen. Auf Teller verteilen und mit Sesam und Möhrengrün (fehlt bei mir) bestreuen.


Quelle: Hessler, Doris-Katharina, Naturküche für Genießer, Menü Gourmet Reihe, Mosaik Verlag, München, 1992

Pekannuss-Blätterteigtarte


Diese Tarte habe ich schon mehrere Male gebacken. Sie ist schnell hergestellt und ein echter Genuss.
Das Rezept basiert auf einem Rezept von Frau Doris-Katharina Hessler. Ich habe lediglich statt Walnüsse Pekannüsse genommen und die Mengen meiner Form angepasst.
Problematisch ist lediglich der  Blätterteig. Frau Hessler gibt für eine Springform von 24 cm Durchmesser 450 g TK Vollkornblätterteig (als Platten) an.
Mal klappt es bei mir, mal nicht. Mit frischem Blätterteig aus dem Kühlregal habe ich es noch nicht ausprobiert. Der Versuch steht noch aus. Dann gibt es ein Edit.
Ich habe mal den Blätterteig durch Pie-Teig ersetzt, das Ergebnis hat aber nicht überzeugt. Der Blätterteig harmoniert einfach besser mit der Füllung.

Zutaten für eine Pieform von 20 cm Durchmesser

250–300 g Vollkornblätterteig (natürlich geht auch normaler)
3 Eiweiß (90–100 g)
60 g Zucker
Mark von 3/4 Vanilleschote
75 g Pekannusskerne, fein gemahlen
110 g Pekannusskerne, gehackt

Zubereitung

Form dünn einfetten.
Die Blätterteigplatten lässt man auftauen, legt sie dann aufeinander und rollt sie zu einer runden Platte von 24 cm Durchmesser aus.
Die Form mit dem Blätterteig auslegen und einen 2 cm hohen Rand formen.
In den Kühlschrank stellen.

Backofen auf 200°C O/U-Hitze vorheizen.

Ca. 50 g Eiweiß mit dem Zucker und dem Vanillemark bei schwacher Hitze erwärmen und unter Rühren den Zucker auflösen lassen. Vom Herd nehmen.

Das restliche Eiweiß steif schlagen.
Eischnee zusammen mit den Nüssen unter die noch warme Eiweißmasse rühren.

Das Ganze auf dem Blätterteigboden verteilen und Oberfläche glatt streichen.
Nach Belieben die Oberfläche noch mit Pekannusshälften ausgarnieren.


Im vorgeheizten Ofen bei 200°C O/U-Hitze ca. 20 min backen.


Quelle: Hessler, Doris-Katharina, Naturküche für Genießer, Menü Gourmet Reihe, Mosaik Verlag, München, 1992

Dienstag, 12. April 2016

Wochenrückblick 3.4.–10.4.

Sonntag, der 3. April 2016

Es ist ein schöner, sonniger Tag und so machen wir nach dem Mittagessen die Fahrräder fit und unternehmen zu dritt einen Ausflug. Ziel: Ein Eiscafé. :-) (Allerdings schmeckt das Eis dort eher mäßig.)
Beim Eiscafé treffen wir Kazus Freund Joshua mit Familie und die Kinder verziehen sich nach dem Eis auf den gegenüberliegenden Spielplatz.
Dort gibt es so ein Gerät, an dem man hangeln kann, was Kazu auch ausgiebig tut.
Ob ich das auch noch kann? Die Frage gärt in mir, während ich Kazu beim Hangeln zuschaue. Bei ihm sieht das ganz einfach aus. Der Spielplatz ist gut besucht und so dauert es eine Weile, bis ich mich überwinde und das Hangeln ausprobiere. Es geht noch, aber ich merke deutlich, dass ich schon lange keinen Sport mehr gemacht habe. Es wird höchste Zeit, wieder mehr für meine Fitness zu tun.

Montag, der 4. April 2016

In Kazus Schule haben die Kosmikwochen begonnen. Die Kinder konnten sich von zehn Projekten zum Thema "Bewegung"eins aussuchen, das sie in den nächsten zwei Wochen erforschen werden. Kazu hat sich für das Projekt "Trendsportarten" entschieden.

Während Kazu in der Schule fleißig ist, setze ich mein Vorhaben um und mache ein wenig Fitness zu Hause. Wie heißt es, jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt.^^

Nach der Schule unternehmen Kazu und ich eine etwas längere Radtour als am Sonntag und genießen die warme Frühlingsbrise im Gesicht.

Dienstag, der 5. April 2016

Da die Osterferien vorbei sind, ist heute auch wieder Judo. Da das Wetter so schön ist, fahren wir mit dem Fahrrad hin. Bewegung auch für mich! :-)

Mittwoch, der 6. April 2016

Flag Football, Slacklining, Frisbee sind derzeit bei Kazu in der Schule angesagt.
Von Kazus Freunden ist allerdings keiner bei seinem Projekt dabei.
Nachmittags kommt Mitja mit zu uns.

Donnerstag, der 7. April 2016

Ich habe an einer Aktion teilgenommen, bei der man von Tchibo deren Spritztüllen-Set geschenkt bekommen hat. Als Gegenleistung sollte man auf der Facebookseite oder Instagramseite seines Blogs ein Bild vom Set posten.
Wenn ich aber ein Bild poste, dann möchte ich meinen Followern damit aber auch etwas mitgeben.
Also beschloss ich zu zeigen, was man mit den Tüllen alles so spritzen kann.

Die Tüllen sind aus Edelstahl, was mir schon mal sehr gut gefiel. Durch Anwendung des Adapters, der angenehm klein ausfällt, kann man die Tüllen von außen austauschen.
So weit, so gut. Doch als ich dann loslegen wollte, platzte mir der Beutel beim Befüllen an der Naht auf.
Der Beutel ist außerdem sehr steif, was bei feinen Dressierarbeiten sehr hinderlich ist.
Daher schrieb ich zu dem auf Instagram geposteten Foto:

"Ich teste das Spritztüllen-Set von Tchibo. Die Tüllen sind gut und auch das Befestigungsset. Der Beutel ist zu starr und war vor der ersten Benutzung kaputt."


Diese sechs Tüllen (von zwölf) teste ich:



Nachdem die drei Fotos bei Instagram hochgeladen sind, schicke ich der Jana eine Mail mit den Links und bekomme folgende Antwort:

"Ich gebe es an die Qualitätssicherung weiter (auch wenn ich den Post so
 vielleicht nicht gemacht hätte)."

Ohne Worte.

Freitag, der 8. April 2016

Kazu ist heute zu einem Kindergeburtstag (von Yella aus seiner Kindergartengruppe) eingeladen.
Wir fahren mit dem Fahrrad hin und auf dem Rückweg (als ich alleine bin), kann ich mal so richtig Vollgas geben. Das tut gut. :-)
Mein Mann ist abends anlässlich seines heutigen Geburtstags mit Kollegen aus seiner alten Firma unterwegs. Wir feiern morgen und ich nutze die Zeit, um die Kuchen für morgen vorzubereiten.

Samstag, der 9. April 2016

Wir erwarten Fabians Familie am Nachmittag.
An Kuchen tische ich auf:

Marmorkuchen

Pekannusstarte

Rhubarbe Fraise

Rhubarbe Fraise im Kleinformat

Dieses Mal kommen meine Kuchen sehr gut an. *freu*

Sonntag, der 10. April 2016

Chillen und Reste essen.

Die Rezepte folgen als nächstes.^^