Freitag, 29. Juli 2016

Juli 2016

Im Juli bin ich backtechnisch sehr fleißig. Ich backe diesen Monat über das Brandteig-Kapitel, das Biskuit-Kapitel und das Rührteig-Kapitel aus meinem aktuellen "Durchbackbuch" durch.
Hilfreich dabei sind mir mehrere Feste, wo ich dankbare Abnehmer finde.

Für die erste Feier am 2. Juli brauche ich jedoch nichts zu backen. Kazu ist zu einer Geburtstagsfeier seines Schulfreundes eingeladen.
(Backen tue ich natürlich trotzdem. :-P)
Als Geschenk habe ich dem Geburtstagskind mehrere Booster Sets von Yu-Gi-Oh! (das Sammelkartenspiel) besorgt. (Hat sich das Geburtstagskind gewünscht.)
Da Kazu nun auch unbedingt ein Starter Deck haben möchte, fahren wir am 6. Juli zum "Kartenladen" (Der andere Spieleladen).
Der Verkäufer ist sehr freundlich und berät uns geduldig. Und schließlich hält Kazu stolz sein erstes Deck in der Hand, das er sich ganz alleine von seinem Taschengeld gekauft hat. :-)

Eine Woche später bin ich übrigens wieder in dem Kartenladen. Dieses Mal mit Kazu und seinem anderem Schulfreund, der nun auch ein Starterdeck haben möchte. *g*

Am 8. Juli folgt dann das Lerngruppenfest. Eine Abschlussfeier von Kazus Lerngruppe mit den Lerngruppenleiterinnen und den Eltern und gleichzeitig eine Abschiedsfeier für eine der Lehrerinnen, die leider die Schule verlässt.
Ich steuere Löffelbiskuits, die Passionsfrucht-Charlotte und Käsesahnecupcakes aus dem Kapitel "Biskuit" zum Buffet bei.

Am 14. Juli findet das Sommerfest der Schule statt. Ich habe mich wieder zur Buffetbetreuung bereit erklärt und komme natürlich nicht mit leeren Händen.
Dabei habe ich noch einmal Löffelbiskuits, Kekse, Petits Fours, die Banana Josefine Torte und Schokotörtchen (mit Ausnahme der Kekse alles aus dem Kapitel "Biskuit").

Dann ist der Freitag da, der letzte Schultag, und es gibt Zeugnisse. Kazu erhält sein erstes Zeugnis! Wobei es sich dabei nicht um ein Blatt Papier handelt, sondern um eine ganze Mappe und einen prall gefüllten Aktenordner dazu.

Die Zeugnismappe enthält vorne im Einband ein großes Gruppenfoto (schöne Idee), dann folgt der sehr ausführliche Lernbrief (der dem eigentlichen Zeugnis entspricht), der 1 1/2 Din A4 Seiten lang ist, und sich an Kazu richtet:

"Lieber Tobias,
...
Wir erleben dich nie in Streitereien verwickelt.
...
Denke noch mehr daran, deine Gespräche auf die Pausen zu verlegen, ...
...
Deine Lernbegleiter
(Namen)"

Danach folgen mehrere Blätter, die sich "Bilanz" nennen und einen zeitlichen Überblick bieten über alles mögliche, was Kazu so das Jahr über unternommen hat.

Nun folgt eine selbstgeschriebene Seite von Kazu:

"Mein 1. Lernjahr
Was bereitet mir Freude?
Mir bereitet die Schreibschrift Freude.
Was kann ich gut?
Ich kann gut im Lies mal Heft lesen.
Was nehme ich mir vor?
Ich nehme mir die Schreibschrift for."

Den Abschluss bildet dann der Elternbrief. Auch wir Eltern wurden nämlich gebeten, ein Brief an unser Kind zu schreiben.
Im Einband hinten befindet sich ein weiteres Foto, auf dem Kazu mit seinem Schulfreund zu sehen ist.

Der dicke Ordner enthält alle möglichen Arbeitsunterlagen, wie z.B. die Lies mal Hefte als auch weitere Briefe von den verschiedenen Erziehern und Lehrern (Sport, Musik, Werken, Schach und weitere Lernangebote).

Wow, kann ich nur sagen. Da steckt eine Menge Arbeit drin.

Gleich den Samstag darauf, am 16. Juli findet das Judoturnier statt.
Auch hier helfe ich bei der Buffetbetreuung und steuere Schokotörtchen (aus dem Kapitel Biskuit, ich habe sie noch einmal gebacken, da ich vergessen hatte, Fotos zu machen :-P) und Himbeer-Cupcakes (Kapitel Rührteig) bei.
Da ich schon früher da sein muss, wird Kazu vom Papa gebracht.
Kazu schlägt sich tapfer und erkämpft sich in seiner Gewichtsklasse von 21–22 kg die Silbermedaille.
Am Nachmittag geht es dann gleich weiter zur Geburtstagsfeier meines Neffen Elias.
Allerdings im Kreise der engsten Verwandtschaft, so dass man ganz entspannen kann.^^

Da mir der Samstag viel Spaß gemacht hat (ich kam sehr gut mit den anderen zwei Helfern klar), sage ich zu, am Sonntag noch einmal zum Helfen vorbeizukommen.
Und so nutze ich die Gelegenheit und backe in der Früh den Birnenkuchen (Kapitel Rührteig).
Doch dieses Mal steht ein Typ hinter dem Buffet, mit dem ich nicht so recht klar komme. Auch gibt es kaum etwas zu tun, so dass ich bald wieder abdüse.
Dennoch mit einem Lächeln im Gesicht. Denn einer der Turnierteilnehmer sah meinen Kuchen und das Schild "Birnenkuchen mit Marzipan, Haferflocken und Preiselbeerkompott" und meinte spontan: "Wie geil ist das denn?! Davon nehm' ich ein Stück." Made my day. :-D

Sommerferien. Kazu ist beim Ferienhort der Schule angemeldet. Er geht dort gerne hin, da er dort Spielkameraden und viel Abwechslung hat.
So ist er zwar auch fast täglich in der Schule, aber mit dem Unterschied, dass er morgens erst eine Stunde später da sein braucht und auch nicht zu einer bestimmten Uhrzeit da sein muss. Es sei denn, es ist ein Ausflug geplant.

So können wir morgens in aller Ruhe kuscheln, frühstücken und den Tag ganz langsam beginnen lassen.
Und Kazu darf jeden Tag Spielzeug mit in die Schule also den Hort nehmen, was er richtig klasse findet.

Die letzte Woche ist mit Vorbereitungen gefüllt.

Ein Termin beim Kieferorthopäden, ob Kazus Platzhalter-Zahnspange noch passt.
Alles fein, nur an einer Stelle wird etwas weggeschliffen.
Kazus untere Schneidezähne wackeln schon. Die Ärztin zeigt mir, dass man dahinter schon die Spitzen der neuen Schneidezähne sieht. Tatsache! Kazu hat jetzt quasi vier untere Schneidezähne gleichzeitig.
Da Kazus Milch-Schneidezähne unten zu weit vorne stehen, ist es ein gutes Zeichen, dass die neuen Zähne dahinter und damit an der richtigen Stelle wachsen.

Am Freitag fahren Kazu und ich mit meinen Eltern und meinen Geschwistern samt Anhang in den Urlaub. Darüber und das ganze Chaos im Vorfeld werde ich noch gesondert berichten.
Als Reiseproviant backe ich drei Rezepte aus dem letzten Kapitel des Bergmayer Buchs.

Neben den Reisevorbereitungen bereite ich mich auch auf meine Challenge vor, der ich mich ab 1. August stellen möchte.
Und zwar habe ich mir folgendes Buch gekauft:


Ich denke, eine gewisse Grundfitness habe ich mir bisher erarbeitet und bin nun gespannt, wie ich mit so einer Challenge zurechtkomme.
Das schwierigste wird wohl sein, wie ich mein Backen mit den Ernährungsanforderungen verbinde.
Hat jemand von euch schon mal diese Challenge gemacht? Dieser Mark Lauren soll ja wohl ganz berühmt sein.

Wird schon werden. Ich bin Meister im Minimengen backen. *g*
Die Rührteigrezepte, die nicht für irgendein Buffet waren, habe ich meist auf 25 g Butter heruntergerechnet. Das sind überschaubare Mengen. :-)

So, ich verabschiede mich ins Wochenende, Muss die letzten Dinge noch für die Reise fertig packen.

Ich wünsche euch allen schöne letzte Julitage!

Mittwoch, 27. Juli 2016

"Backen!" von Christine Bergmayer, Kapitel 'Rührteig'

Hier stelle ich das Kapitel "Rührteig" aus dem Buch "Backen!" von Christine Bergmayer vor.

Die Einleitung zum Kapitel verdeutlicht gut Frau Bergmayers Vorgehensweise bei der Zubereitung ihres Rührteigs.

So stückelt Frau Bergmayer die Butter, gibt die gesamte benötigte Menge in eine Schüssel, die sie ins heiße Wasserbad stellt und wartet, bis etwa ein Drittel der Gesamtmenge geschmolzen ist.
Dann wird die Schüssel aus dem Wasserbad genommen.
Die Wärme der geschmolzenen Butter reicht aus, um die restliche Butter auf eine Temperatur zu bringen, bei der sich die Butter gut aufschlagen lässt.

Es geht aber auch so, dass man die Butter rechtzeitig aus dem Kühlschrank nimmt und auf Zimmertemperatur (um die 21°C) bringt. Man sollte aber im Hochsommer darauf achten, dass die Butter nicht zu warm ist, denn flüssig lässt sie sich nicht aufschlagen.

Die Rezepte ließen sich gut nachbacken. Was mir nicht so gefallen hat, war der häufige Einsatz von Buttercreme.

Mir gefiel der saftige Englische Teekuchen sehr gut und die Polenta-Orangen-Küchlein schmeckten mir besser als erwartet (ich bin sonst nicht so der Fan von Polenta). Schöne glutenfreie und saftige Küchlein.

Meinen Männern gefielen die Donauwellen-Cupcakes und der Rehrücken gut (allerdings letzterer ohne den Karamellguss).

Nicht überzeugen konnte der Obstkuchen.



Himbeer-Cupcakes

Topping: Himbeer-Buttercreme (geliertes Himbeerpüree plus Butter)



Donauwellen-Cupcakes

Diese haben besonders meinen Männern gefallen.
Die Creme besteht aus Butter, Puderzucker und Vanillejoghurt.
Ich fand, dass 3/4 der Crememenge ausreicht.
Den Guss fand ich zu weich.
Statt einem Verhältnis von Kuvertüre zu Kokosfett von 3:1 würde ich zu 4:1 raten.



Obsttartelettes

Der Rührteig mit Mohn ist eine feine Sache,
aber uns gefiel die Kombination mit der Mascarpone-Sahne-Creme
und dem Obst nicht so sehr.
Dann doch lieber Obsttartelettes mit Mürbeteig oder Biskuit.




Birnenkuchen mit Marzipan und Haferflocken

Ein schöner saftiger Rührkuchen, der im Teig Marzipanrohmasse enthält.
Und kernige Haferflocken, die ich aber eher als störend empfand.
Das rote ist übrigens Preiselbeerkompott.




Englischer Teekuchen

Da die getrockneten Früchte vor der Verwendung eingeweicht werden,
sorgen diese für einen besonders saftigen Kuchen,
der lange hält.
Mir hat dieser sehr gut geschmeckt.



Kleine Eierlikör-Gugelhupfe

Ich liebe ja Eierlikörkuchen, bei dem der Eierlikör verbacken wird.
Hier werden die kleinen Gugel noch mit einer Eierlikör-Ganache gefüllt.
Desweiteren enthält der Teig noch Kokosraspel, diejedoch nicht so mein Fall sind.



Müslikuchen im Blumentopf

Eine lustige Idee.
Durch den Honig im Teig schmecken die kleinen Kuchen besonders aromatisch.
Ich fand, dass sie frisch am besten schmeckten.



Polenta-Orangen-Küchlein

Glutenfrei!
Auch wenn ich kein Fan von Polenta bin, haben mir diese Küchlein sehr gut gefallen.
Für das nächste Büfett an der Schule backe ich diese hier. :-)



Haselnuss-Karamell-Rehrücken

Der Karamellguss zum Kuchen war nicht unser Fall. Dann doch lieber den klassischen Kuvertüreüberzug.
Der Rehrücken selbst hat uns gut geschmeckt.
Schön nussig.



Geburtstagstorte

Für diese kleine Torte mit einem Durchmesser von 9 cm habe ich 1/10 der Rezeptmenge gebacken.
Der Rührteig mit Zitronen und Mandeln gefällt mir auch ohne Zitronenbuttercreme sehr gut.
Da ich überhaupt kein Fan von Rollfondant bin, habe ich darauf verzichtet (als auch auf Lebensmittelfarben) und meinen kleinen Testkuchen anderweitig ausgarniert.
Die Oberfläche des Kuchens ist mit Zitronengelee bestrichen, den man auch für die Füllung benötigt.
Die Mitte zieren Silberperlen, der Rand ist mit Goldpulver besprüht.

Die Torte am besten einen Tag durchziehen lassen.
Schön zitronig.





Hochzeitstorte

Für diese kleine Torte mit einem Durchmesser von 9 cm habe ich 1/12 der Rezeptmenge in einer kleinen Springform gebacken.
Auch hier habe ich auf die Verwendung von Rollfondant verzichtet und stattdessen Marzipanrohmasse genommen.
Der schokoladige Rührteig schmeckt auch pur gut. 

Die Torte am besten einen Tag durchziehen lassen.
Die Torte schmeckt gut.



Weiter zum nächsten Kapitel "Weihnachten"

Dienstag, 26. Juli 2016

"Backen!" von Christine Bergmayer, Kapitel 'Biskuit'

Hier stelle ich das Kapitel "Biskuit" aus dem Buch "Backen!" von Christine Bergmayer vor.

Die Rezepte sind gut erklärt und die Zubereitung ist recht einfach.

Die Gebäcke haben uns fast alle sehr gut geschmeckt. Nur der Johannisbeerbaiserkuchen konnte überhaupt nicht überzeugen.
Mein Favorit war die Erdbeerroulade.


Löffelbiskuits

Die Löffelbiskuits waren vor allem bei den Kindern sehr beliebt.
Sie sind ruckzuck gebacken.



Passionsfrucht-Charlotte

Sehr fruchtig und durch die feine Säure angenehm erfrischend.
Mit Gelatine, Sahne und Joghurt.



Käsesahne-Cupcakes

Ebenfalls sehr beliebt bei Kindern.
Mit Gelatine Sahne und Quark.



Tiramisu-Cupcakes

Gut, konnten aber nicht ganz so überzeugen.
Mit Mascarpone und Crème frâiche.



Schwarzwälder-Kirsch-Cupcakes

Mit Sahne und weißer Kuvertüre.



Johannisbeerbaiser

Hat uns gar nicht geschmeckt.
Mit Speisestärke gebundene Johannisbeeren
und Rosmarin im Baiser.



Erdbeerroulade

Sehr lecker. Gerne wieder.
Mit Gelatine, Sahne, Erdbeerkonfitüre.
Ich habe eine 75%ige Konfitüre verwendet.



Petits Fours

Hübsch anzusehen, aber die Butterfüllung
mit schwarzer Johannisbeerkonfitüre mochte ich nicht.



Banana-Josefine-Torte

Buttercreme mit Marzipan und Pudding (aus Puddingpulver).
Beosnders raffiniert: Die Bananen werden in Butter angebraten.




Amarenakirsch-Eisbombe

Wir mochten die Eisbombe ohne Baiserhaube lieber.
Da mir Amarenakirschen aus dem Glas viel zu süß sind,
habe ich Amarenakompott verwendet.
Die Eisbombe hat sogar Kazu trotz der Stücke geschmeckt.




Schokotörtchen

Auch wenn sie so klein sind, sind diese Törtchen,
die nur mit Schokoladensahne gefüllt sind, doch sehr mächtig.
Ich fand die halbe Menge an Schokoladensahne
für 10 Törtchen vollkommen ausreichend.


Montag, 25. Juli 2016

"Backen!" von Christine Bergmayer, Kapitel 'Brandteig'

Hier stelle ich das Kapitel "Brandteig" aus dem Buch "Backen!" von Christine Bergmayer vor.

Die Rezepte sind gut erklärt und ließen sich leicht nachbacken. Die Gebäcke haben uns fast alle gut geschmeckt. 
Nur die Apfelbällchen und die Churros konnten uns nicht überzeugen.
Mein Favorit waren die Himbeereis-Windbeutel.


Schokoladeneclairs

Gut, aber mächtig.



Profiteroles mit Moccafüllung



Himbeereis-Windbeutel




Apfelbällchen mit Mohn oder Sesam

vorme auf dem Teller



Churros mit salziger Karamellsauce

Die Karamellsauce ist unglaublich gut! Sie passt auch hervorragend zu Crêpes.



Spritzringe

Meine bisher besten Spritzringe.



Kleine Schwäne mit Blaubeeren



Flockentorte




Sonntag, 24. Juli 2016

"Backen!" von Christine Bergmayer, Kapitel 'Geblätterter Teig'

Hier stelle ich das Kapitel "Geblätterter Teig" aus dem Buch "Backen!" von Christine Bergmayer vor.

Die Rezepte ließen sich größtenteils problemlos nachbacken und haben alle gut geschmeckt.
Nur die Mille Feuille ist richtig misslungen, da mein Blätterteig keine ordentliche Blätterung aufwies. Auch fand ich die Creme sehr weich.

Der Plunderteig wurde leider auch etwas zu dünn beim Ausrollen (auch wenn die Platte kleiner war als die verlangten 20 cm x 70 cm), weswegen er ebenfalls nicht so schön blätterig wurde.
Zum Glück ist Plunderteig toleranter und die Gebäcke haben uns dennoch sehr gut geschmeckt.

Die Einstreiche mit Milch ergab bei mir keine schönen Ergebnisse (sieht man gut bei den Nugat-Croissants). Diese blätterte nach dem Backen gleich wieder ab.

Besonders gefallen haben uns die Mandelschleifen, die Schweineohren und die Mohnschnecken und Kazu als Zimtjunkie hat sich die Franzbrötchen wieder gewünscht.
Demnächst wird es also die Franzbrötchen wieder geben. Ich hoffe, dann mit einer besser gelungenen Blätterung.


Mandelschleifen aus Blätterteig




Croissants mit Nugat aus Plunderteig



Mille feuille



Holländer Kirschtorte mit Blätterteig



Schweineohren



Pflaumenecken mit Blitzblätterteig




Mohnschnecken (aus Plunderteig)




Franzbrötchen aus Plunderteig




Apfelkörbchen aus Blitzblätterteig