Donnerstag, 21. Mai 2015

Matcha au lait 抹茶オレ


Während man zwischen Caffè Latte (doppelter Espresso mit heißer Milch) und Café au lait (aufgebrühter Kaffee mit heißer Milch 1:1) unterscheidet, so gibt es zwischen Matcha Latte und Matcha au lait diesen Unterschied nicht. Bei beiden handelt es sich um Matcha mit Milch.
Es gibt jedoch Cafés, bei denen Matcha Latte und Matcha au lait auf der Karte steht. Dann sollte man den Unterschied erfragen, denn dieser wird individuell festgelegt.

Für Matcha au lait bzw Matcha Latte gibt es diverse Rezepte. Manche nehmen nur Milch und Matcha, andere lösen den Matcha in wenig heißem Wasser auf, andere nehmen etwas mehr Wasser, andere nehmen halb so viel Wasser wie Milch.
Auch ob man den Matcha au lait (bzw den Matcha Latte) süßt, bleibt einem selber überlassen.

Hier stelle ich nun ein Rezept vor, das mir persönlich sehr gut schmeckt.

Zutaten für eine Portion

1 TL Matcha (ca. 2 g)
80 ml heißes Wasser von ca. 80 °C
150 ml Milch
1/2 EL Rohrohrzucker
Matcha zum Bestäuben

Zubereitung

Matcha in eine vorgewärmte Schale geben, mit heißem Wasser aufgießen und wie gewohnt (z.B. mit dem Chasen) aufschlagen.
Milch mit dem Zucker erhitzen (aber nicht kochen lassen) und z.B. mit einem Milchaufschäumer aufschlagen.
Die aufgeschäumte Milch behutsam in den Matcha fließen lassen und den Milchschaum mit Matchapulver leicht bestäuben.

Ich persönlich mag es, wenn der Milchschaum nicht flächendeckend ist, sondern man noch das schöne Grün vom Matcha sehen kann, da ich den Matcha au lait in einer Schale serviere.

Wenn man einen Matcha Latte in einem hohen Glas serviert, ist das Grün ja durch das Glas zu sehen, so dass man oben das Glas mit Schaum füllen kann.

Nun, die Servierweise macht dann wohl den Unterschied. :-D


Lasst es euch schmecken!

Mittwoch, 20. Mai 2015

Erdbeertorte "C'est fille" セ・フィーユ


Diese Torte habe ich für meine Mutter zum Muttertag zubereitet, denn sie besteht aus all den Komponenten, die meine Mutter gerne mag.
Die Böden sind aus einer Baumkuchenmasse und werden mit einer sehr fruchtigen Erdbeerkonfitüre (selbst zubereitet) bestrichen. Obendrauf ist eine zarte, weiße Schokoladenmousse.

Das Rezept habe ich mal wieder aus meiner Heftreihe ""Mit Pâtissiers Cake & Dessert herstellen", und zwar aus dem Heft Nr. 79, in dem es vom Pâtissier Hitoshi Satô vorgestellt wird. Herr Satô hat dieser Torte auch den Namen "C'est fille" gegeben, da sie etwas mädchenhaftes an sich hat.
HIER mal ein Link, wo ihr ihn bei der Zubereitung dieser Torte seht.

Sein Rezept ist für eine Torte von 18 cm x 18 cm angegeben.
Ich habe einen Backrahmen von 15 cm x 15 cm verwendet (da ich keinen in 18 x 18 besitze) und konnte so noch zwei kleine Törtchen zusätzlich herstellen. 

Zutaten für eine Torte von 18 cm x 18 cm

Biscuit amandes/ Baumkuchenmasse für ein Blech von 30 cm x 40 cm
35 g gemahlene Mandeln
35 g Marzipanrohmasse
35 g Zucker
60 g Eigelb
20 g Eiweiß
30 g Honig
80 g Eiweiß (für Eischnee)
50 g Zucker (für Eischnee)
30 g Mehl Type 405
30 g Speisestärke
25 g Schlagsahne
25 g Butter

Erdbeerkonfitüre
20 g Wasser
125 g TK Erdbeeren
85 g TK Erdbeerpüree
5 g Zitronensaft
40 g Zucker
3 g Pektin

Mousse chocolat blanc
135 g Milch
35 g Eigelb
110 g weiße Kuvertüre
6 g Blattgelatine
185 g Schlagsahne mit 32% Fett

Ausgarnierung
Nappage (farblose Glasur)
weißes Schokoladenornament
Erdbeeren
Himbeeren
Heidelbeeren
Grün

Vorbereitung

Ein Blech von 30 cm x 40 cm mit Backpapier auslegen.
Eier auf Zimmertemperatur bringen.

Zubereitung

Biscuit amandes/ Baumkuchenmasse
Ofen auf 220°C O/U-Hitze vorheizen.

Mandeln mit Marzipanrohmasse und 35 g Zucker in einer Schüssel miteinander zu feinen Bröseln verreiben.
Eigelb, Eiweiß und Honig gut verrühren. Etappenweise zur Mandelmasse geben und jedes Mal gut vermengen, so dass die Masse glatt wird.
Weiß-schaumig schlagen.
Die 80 g Eiweiß in eine extra Schüssel geben und zu festem Eischnee mit steifen Spitzen aufschlagen. Die 50 g Zucker beim Aufschlagen nach und nach zugeben.

Mehl und Speisestärke mischen und sieben.

Die Hälfte des Eischnees zur Eigelbmasse geben und behutsam einrühren.
Das Mehlgemisch dazugeben und unterziehen.

Sahne und Butter in einem kleinen Topf auf 45°C erhitzen, dabei soll die Butter schmelzen.
Das Sahnegemisch zur Eigelbmasse geben und unterziehen.
Den restlichen Eischnee nochmals kurz aufschlagen und dann unterheben.

Die Masse aufs Blech geben und gleichmäßig verteilen.
Im vorgeheizten Ofen bei 220°C O/U-Hitze etwa 6 min backen, bis der Boden schön goldbraun ist.

Den Boden mitsamt Backpapier vom Blech nehmen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.
Dann Backhaut entfernen und mit dem Backrahmen zwei Böden von 18 cm x 18 cm ausstechen. Der dritte benötigte Böden wird aus zwei Hälften zusammengesetzt.

Erdbeerkonfitüre
40 g Zucker mit dem Pektin gut vermischen.
In einen Topf das Wasser, die gefrorenen Erdbeeren und das Püree sowie den Zitronensaft geben und bei mittlerer Hitze unter Rühren einmal aufkochen lassen.
Das Zucker-Pektin-Gemisch nach und nach einrühren.
Wenn die Erdbeermasse kocht, 2–3 min köcheln lassen. Die Konfitüre sollte sämig werden und es sollte kaum noch Schaum mehr entstehen.
Die Konfitüre umfüllen und gänzlich erkalten lassen.

Böden zusammensetzen
Einen ganzen Boden in den Backrahmen einlegen. (Den Backrahmen am besten auf eine transportable Unterlage setzen, die auch in den Gefrierschrank passt.)
Etwa 40 g der erkalteten Erdbeerkonfitüre (Konfitüre gegebenenfalls nochmals durchrühren) auf den Boden geben und glatt streichen.
Die zwei halben Böden einlegen, so dass ein ganzer Boden entsteht. Leicht andrücken.
Wieder etwa 40 g der Konfitüre auf dem Boden verteilen.
Den letzten Boden auflegen und diesen ebenfalls mit Konfitüre bestreichen.
Den zusammengesetzten Boden mitsamt Backrahmen für etwa 1/2 Stunde in den Froster stellen.

Mousse chocolat blanc
Die Kuvertüre fein hacken und in eine große Schüssel geben.
Die Gelatine in reichlich kaltem Wasser einweichen.
135 g Milch in einen Topf geben und erhitzen. Wenn die Milch kurz vorm Kochen ist, vom Feuer nehmen.
Eigelb in einer Schüssel verrühren. 1/3 der heißen Milch einrühren. Das Gemisch zur restlichen Milch in den Topf gießen.
Bei mittlerer Hitze unter Rühren bis auf 80°C erhitzen.
Die Gelatine gut ausdrücken und in der Eiermilch auflösen.
Die Eiermilch durch ein Sieb auf die Kuvertüre gießen.
2 min ruhen lassen, dann von der Mitte aus alles langsam verrühren.
Die Masse abkühlen (aber nicht fest werden) lassen.

Schlagsahne aufschlagen (zu 80%).
Sahne unter die Schokoladenmasse heben.

Fertigstellung
Den Boden mit Backrahmen aus dem Froster nehmen.
Die Schokoladenmousse einfüllen. Darauf achten, dass beim Einfüllen keine Löcher entstehen.
Oberfläche glatt streichen.
Die Torte wieder in den Froster stellen und mindestens 1 Stunde frieren lassen.
Dann herausnehmen. Nun kann die Oberfläche abglasiert werden.

Rahmen entfernen. Die Ränder begradigen und die Torte nach Belieben ausgarnieren.
Tipp: Wenn man wie ich einen Schokoladenring auflegen möchte, sollte man diesen in 2–3 Teilen auflegen, da ein ganzer Ring zu steif wirkt.





Und weil ich diese Torte so frühlingsfrisch finde, reiche ich sie bei Lenas Blogevent "Frühlingsfrisch auf den Tisch" ein, die mit dem Event ihren ersten Bloggeburtstag feiert. Herzlichen Glückwunsch!

Lena-Banner-600x260-Final

Dienstag, 19. Mai 2015

Avocado Banana Smoothie


Der Avocado Bananen Smoothie ist ein sehr cremiger und sättigender Smoothie und er zählt zu den beliebtesten Smoothies des japanischen Cafés "DRINK DRANK", das 1999 in Nara eröffnet wurde und Smoothies zum Schwerpunkt hat.

Das Rezept ist aus meinem Buch "Die Smoothies des beliebten Cafés zu Hause zubereiten!"
Ich habe aus dem Buch bisher den Pineapple-Orange-Smoothie vorgestellt (einen Smoothie, den es bei uns sehr oft gibt), diverse Obst Smoothies und den Wassermelonen-Himbeer-Smoothie.


Zutaten für etwa 200 ml

80 g tiefgefrorene Bananenstücke
20 g Avocado-Fruchtfleisch
80 ml Milch (oder vegane Alternative, ich hatte Mandel"milch")
Süße nach Belieben
1 TL Zitronensaft

Zubereitung

Alle Zutaten in den Mixer geben und gut pürieren.


Montag, 18. Mai 2015

Wochenrückblick 10.5.–17.5.

Sonntag, der 10. Mai 2015, Muttertag

Die Torte für meine Mutter und die Törtchen für meine Männer sind fertig und ich mache mich auf den Weg. Der Transport ist immer eine heikle und nervenaufreibende Angelegenheit, aber die Erdbeertorte bleibt unversehrt. Puh.

"Alles Liebe zum Muttertag."


Meine Mutter ist von der Torte hin und weg. Sie betont immer wieder, dass die Torte ohne Probleme mit den Torten der großen Pâtissiers in Japan mithalten könnte.
Und nicht nur die Optik begeistert sie, ich habe auch genau ihren Geschmack getroffen. Das freut mich natürlich sehr. :-)
Vor allem, dass ich doch tatsächlich mal jede Menge Komplimente bekomme. Ungewohnt, aber schön.

Auch den Männern daheim haben die Törtchen geschmeckt. Die Kombination weiße Schokoladenmousse mit Erdbeeren ist eben bei allen beliebt.^^


Montag, der 11. Mai 2015

Heute früh backe ich uns seit langem mal wieder das Milchbrot, das es dann zum Frühstück gibt.


Und als Knabberei für nachmittags gibt es Mini Cornet mit Nougatcreme.


Die Zeit nach dem Kindergarten verbringen Kazu und ich auf dem Spielplatz.

Dienstag, der 12. Mai 2015

Ich freue mich auf Judo, denn ich habe die eine nette Mama dort schon länger nicht gesehen. Doch auch heute ist sie nicht da und ich vermute nun, dass ihr Sohn doch kein Judo machen möchte. :-( Schade.

Mittwoch, der 13. Mai 2015

Der Opa ist krank und so spiele ich was mit Kazu.
Kazu hustet. Er wird doch nicht etwa zum Wochenende krank werden?
Ich rufe meine Mutter an und gebe ihr Bescheid, dass Opa als auch Kazu krank sind. Denn es ist geplant, dass wir uns am Freitag mit meiner Schwester + Sohn treffen, den Tag zusammen verbringen und dass Keanu (der Sohn meiner Schwester) und Kazu zweimal bei Babasan übernachten.
Da die Kinderbetreuung für meine Mutter alleine jedoch zu anstrengend ist, holt sie sich stets meinen Vater zu Hilfe, der mit den Kindern spielt, was meiner Mutter gar nicht liegt.
Nun ist der Opa aber krank. Er meint, er hätte den Norovirus. Damit würde er das ganze Wochenende ausfallen.
Und da Kazu auch am Husten ist, gebe ich Bescheid, und beratschlage mich mit meiner Mutter.
Wir kommen überein, dass ich Kazu am Donnerstag weiter beobachte und dann abends anrufen werde.

Donnerstag, der 14. Mai 2015, Himmelfahrt

Ein langes Wochenende steht bevor und ich beginne den Vormittag mit einem Iced Matcha.


Mmh schön herb und erfrischend.
Aus den zwei reifen Bananen backe ich Bananenmuffins nach unserem altbewährten Rezept.
Die Männer lieben diese Muffins, weil sie so schön saftig und bananig sind.


Die Lust auf Matcha ist noch nicht gestillt und so gibt es noch einen Matcha Mango Pineapple Smoothie für mich und meinen Mann.
Mmh, noch besser als Iced Matcha pur.^^


Während Fabian und Kazu am Nachmittag zu seiner Schwester T. fahren, bleibe ich zu Hause, um ein wenig auszuspannen und etwas in der Küche zu werkeln. :-D

Mousse au chocolat (hab aber aus Versehen die falsche Schokolade genommen)


Avocado Banana Smoothie (sehr, sehr cremig und eher zum Löffeln als zum Trinken)


und Avocado Cookies werden ausprobiert (brr, schmecken nicht).


Dabei stelle ich zum wiederholten Male fest, dass ich wohl wirklich keine Avocados vertrage.
Mein Blähbauch lässt grüßen. :-(

Meine Schwiegereltern und meine andere Schwägerin sind ebenfalls bei T. und sie haben beschlossen, abends noch zu grillen. Gut für mich, dann brauche ich kein Abendessen vorzubereiten. *g*
Kazu hat heute viel erlebt und ist viel im Garten herumgetobt. Aber er hustet noch stark, weswegen ich für Freitag absage. Da es Kazu aber ansonsten gut geht, werde ich ihn am Samstag bringen.

Freitag, der 15. Mai 2015

Der Husten ist weniger geworden und ich stelle Kazu vor die Wahl.
Entweder zu Hause bleiben, oder zu Elias gehen oder sich mit Keanu, Babasan und Tante M. treffen.
Kazu überlegt und entscheidet sich für Elias.

Ich teste mich weiter durch meine Rezepte durch.
Die Matcha-Himbeer-Tartelettes sind nicht schlecht, aber irgendwas fehlt mir. Wahrscheinlich eine cremige Komponente.


Dann bereite ich mir einen Matcha au lait zu. Mmh, ein Hochgenuss.^^


Der Matcha beschwingt und ich backe einen Rehrücken mit Schokotropfen. Eigentlich gehören ja noch Mandeln in und auf den Kuchen, da die Kazu aber nicht mag, habe ich sie weggelassen.


Mmh, der ist ja köstlich. Fabian und Kazu sind ebenfalls ganz angetan.
Der Kuchen nennt sich Dorso di Capriolo alle Mandorle wobei es in meinem Fall ja "Dorso di Capriolo alla cioccolata" heißen müsste, würde ich mal raten. *g*

Die Hälfte gebe ich Kazu mit, der nachmittags mit Fabian zu dessen Schwester T. fährt.
Fabian hilft denen beim Haus und Kazu kann mit seinem Cousin spielen.

Als die beiden weg sind, mixe ich mir einen Matcha Milk Shake.
Das Matcha Eis habe ich mir die Tage davor schon zubereitet.


Der Shake schmeckt lecker, aber mich stört, dass er rohes Eigelb enthält.
Ich gönne mir noch eine Kugel Matcha Eiscreme extra. <3


Nicht nur das Eis habe ich die letzten Tage vorbereitet, sondern auch ein paar Böden und Füllungen.
Heute wird zusammengesetzt.
Ich beginne mit der Früchte Tarte.


Dann folgt meine Erdbeertorte, die aus lauter Komponenten besteht, die ich in den letzten  Tagen besonders köstlich fand. Ich habe meinen Boden nur ein wenig zu üppig mit Erdbeeren belegt. ^^;;
Dem Geschmack hat es nicht geschadet, aber leider der Optik. :-P


Mmh, so liebe ich Erdbeertorten.^^ (Rezept folgt).

Den Tag beschließe ich damit, Rhabarbersirup zu kochen. Das Rezept habe ich bei Lisa gefunden.
Gekostet wird morgen. Jetzt muss der Sirup erst einmal abkühlen.

Die Männer kommen spät und ganz verräuchert und kaputt nach Hause. Sie saßen noch am Lagerfeuer und sind dann mit dem Roller nach Hause gekommen (Kazu und Fabian zusammen auf einem Roller).

Jetzt aber schnell abgeduscht und husch ins Bett. Zumindest der kleine Mann. ^_-

Samstag, der 16. Mai 2015

Wir (Kazu und ich) müssen früh los, denn wir sollen spätestens um 10:00 Uhr bei meiner Mutter sein.
Ein Ausflug steht an und Onkel Klaas ist mit dem Auto da, um meine Eltern und Kazu mit zu seinem Waldgrundstück zu nehmen, wo er und seine Frau gerade dabei sind, ein Haus zu renovieren.
Meine Schwester fährt mit Mann und Kind im eigenen Auto mit, (bzw. mein Schwager fährt).
Ich verabschiede mich.

Ach ja, mein Papa hat doch nicht den Norovirus gehabt, sondern nur eine Magen-Darmverstimmung.

Mein Mann und ich testen am Nachmittag den Rhabarbersirup. Wow, ist der lecker. (Natürlich mit Wasser verdünnt).
Ich habe übrigens auf 500 g Rhabarberstücke 100 g Zucker und 100 g Stevia genommen.


Eine Kugel Matcha Eis ist noch da, die ich an Fabian abtrete. Schließlich hatte ich gestern bereits zwei.
Ich serviere ihm die Kugel mit einem Matcha Pocky und freue mich darüber, dass es ihm schmeckt.^^


Abends backe ich noch einen Kuchen. Es ist der Matchakuchen aus dem Buch "Matcha - der grüne Genuss" von Lene Knudsen. Da ich das Buch (noch) nicht besitze, habe ich mir das Rezept auf Arbeit abgeschrieben, wo ein Ansichtsexemplar ausliegt.


Der Kuchen ist saftig, schmeckt schön nach Matcha und bekommt von mir und meinem Mann "beide Daumen hoch". :-D


Dann versuche ich mich noch an Matcha Manju, die jedoch misslingen. :-(
Sie sind viel zu trocken.


Sonntag, der 17. Mai 2015

Da ich erst nachmittags Kazu abholen muss, habe ich den Vormittag für mich.
Nach der üblichen Hausarbeit probiere ich wieder ein paar Rezepte aus.

Zuerst setze ich Matcha-Törtchen ein. Diese wandern erst einmal in den Gefrierschrank.

Dann gibt es getoastete Toastbrotwürfel umhüllt mit weißer Schokolade. Frisch ganz nett, aber dennoch nicht so der Hit.


Dafür können diese Himbeer-Röllchen überzeugen. Der Teig besteht aus einem Shiratamako (Klebreismehl) -Mehl-Gemisch, die Füllung besteht aus weißer Schokolade bzw Matcha-Schokolade und frischen Himbeeren. Mal was völlig anderes.^^


Als Nachtisch für später bereite ich noch ein einfaches Traubenmousse zu


und noch einmal den Früchteauflauf "Perigord" zu.


Dann muss ich los.

Bei Babasan tobt das Leben. Sobald ich da bin, verabschiedet sich mein Vater. Er ist völlig erledigt.
Die Kinder toben durch die Wohnung und verursachen einen hohen Geräuschpegel. Vor allem Keanu plappert, was das Zeug hält. *g*
Meine Schwester, die schon da ist, und ich lassen die Kinder noch eine Weile spielen.
Dann brechen wir gemeinsam auf. Auf dem Bahnhof trennen sich schließlich unsere Wege. Wir müssen in verschiedene Richtungen.

Ich würde sagen, Kazu hatte vier ereignisreiche Tage und ich habe jede Menge Rezepte abhaken können, auch wenn bei mir sonst diese Woche nicht so viel passiert ist.

Bei mir muss auch nicht immer Action sein. :-)
(Mit Ausnahme der Action in der Küche versteht sich. *g*)

Pfingsten steht vor der Tür.
Macht ihr euch auch schon Gedanken darüber, was ihr zu Pfingsten backen werdet?

Sonntag, 17. Mai 2015

Dacquoise aux Framboises


Auch diese Himbeer Dacquoise sind richtig köstlich. Die Dacquoise Masse ist etwas anders als die bei den Matcha Dacquoise und die Füllung hier besteht aus einer leichten Buttercreme.
Ich habe sie meiner Familie zu Ostern angeboten und alle waren sehr begeistert.

Dacquoise Gebäck ist in Deutschland eher unbekannt, in Japan jedoch recht beliebt. Es handelt sich dabei um ein Eiweiß-Mandelgebäck ähnlich den Macarons.
Für die Herstellung wird eine spezielle Form verwendet: die Dacquoise Form.
Die Aussparungen werden mit der Masse gefüllt, die Oberfläche wird glatt gestrichen, dann wird die Form vor dem Backen entfernt.
Da ich solch eine Form nicht besitze und davon ausgehe, dass das für die meisten gilt, gebe ich die Zubereitung mit dem Spritzbeutel an, so wie ich sie zubereitet habe.


Das Rezept ist vom Pâtissier Manabu Kato und in meiner Heftreihe "Mit Pâtissiers Cake & Dessert herstellen", Nr. 56 zu finden.

Die Zutaten im Heft sind für 18 Dacquoise angegeben. Die Menge für die Buttercreme reicht jedoch für fast doppelt so viele Dacquoises. Das liegt daran, dass es schwierig ist, sehr kleine Mengen an italienischer Meringuen herzustellen.
Ich backe meist kleine Mengen und gehe dann so vor, dass ich die Meringue wie angegeben herstelle und von dieser Menge dann, das, was ich benötige, abnehme.

Wem das zu viel Verschwendung ist, stellt die ganze Menge her und lagert die überschüssige Buttercreme im Kühlschrank. Dort hält sie sich bis zu 2 Wochen.
Die Creme eignet sich auch gut als Tortenfüllung oder als Topping für Cupcakes.

Im Rezept ist als Zutat "almond powder" aufgeführt. Ich verwende stets gemahlene blanchierte Mandeln, die ich vor Verwendung siebe.
Während man, wie ich von einer Leserin gelernt habe, in Deutschland zwischen gemahlenen Mandeln und Mandelmehl (das entölt ist) unterscheidet, habe ich diese Unterscheidung in Japan nicht vorgefunden.

Alle bisherigen Rezepte haben bei mir gut mit gemahlenen Mandeln funktioniert. Ich kann mir aber vorstellen, dass gerade bei der Zugabe zu Eischnee die Verwendung von Mandelmehl für ein feineres Ergebnis sorgen könnte. 


Zutaten für 18 Stück

Dacquoise-Masse
140 g Mandelpuder
140 g Puderzucker
60 g Mehl
225 g Eiweiß
65 g Zucker
rote Lebensmittelfarbe
Puderzucker zum Bestäuben

Crème au beurre framboises

Italienische Meringue:
  • 12 g Wasser
  • 47 g Zucker
  • 38 g Eiweiß
  • 12 g Zucker
156 g Butter

Pâte à bomb:

  • 24 g Zucker (20 g + 4 g)
  • 8 g Wasser
  • 30 g Vollei
75 g Butter

76 g TK Himbeerpüree

Vorbereitung

Backpapier in Größe eines Backblechs zurechtschneiden. 
Auf die Rückseite des Backpapiers 36 Ovale von 8 cm x 4 cm oder 7 cm x 4,5 cm aufzeichnen.
Anm.: Eventuell braucht es zwei Bleche bei der Menge.

Spritzbeutel mit Lochtülle von 10 mm Durchmesser vorbereiten.
Zweiten Spritzbeutel mit Lochtülle von 7–8 mm Durchmesser vorbereiten.

Das Eiweiß für die Dacquoisemasse kalt stellen.
Das Eiweiß und das Vollei für die Buttercreme auf Zimmertemperatur bringen.
Butter auf Zimmertemperatur bringen.
Das gefrorene Himbeerpüree bei Zimmertemperatur auftauen lassen.

Ofen auf 190°C O/U-Hitze vorheizen.

Zubereitung

Dacquoise-Masse
Mandelpuder, Puderzucker und Mehl mischen und sieben.
Das Eiweiß in eine Schüssel geben und aufschlagen, dabei den Zucker in drei Etappen hinzufügen.
Zu festem Eischnee aufschlagen.
Dann den Eischnee mit der Lebensmittelfarbe rosa einfärben.
Das Mandelgemisch hinzufügen und unterheben.

Masse in den Spritzbeutel füllen und 36 Ovale aufdressieren (von außen nach innen).

Die Ovale mit Puderzucker überstauben.
Wenn die Masse den Puderzucker aufgenommen hat, noch einmal mit Puderzucker bestauben.

Die Dacquoise im vorgeheizten Ofen bei 190°C O/U-Hitze etwa 8 min backen.
Aus dem Ofen nehmen und auf dem Blech abkühlen lassen.


Crème au beurre framboises

Italienische Meringue
12 g Wasser und 47 g Zucker in einen kleinen Topf geben und bei mittlerer Hitze auf 115°C erwärmen.
Während der Zuckersirup erhitzt wird, Eiweiß in einer Schüssel anschlagen und dann mit dem Zucker aufschlagen, bis sich Spitzen bilden.
Den 115 °C heißen Sirup unter Rühren langsam zum Eischnee geben und den Schnee weiterschlagen, bis er wieder abkühlt und satt glänzt.

Die 156 g Butter cremig rühren, zum Eischnee geben und einrühren.

Pâte à bomb
20 g Zucker mit 8 g Wasser in einen kleinen Topf geben und bei mittlerer Hitze auf 115°C erwärmen.
In einer Schüssel das Vollei mit 4 g Zucker cremig schlagen.
Den 115°C heißen Sirup unter Rühren nach und nach zum Ei geben und die Masse gut aufschlagen.

Die 75 g Butter cremig rühren, zur Eimasse geben und einrühren.

Die Vollei-Buttercreme zur Eischnee-Buttercreme geben und einrühren.
Das Himbeerpüree einrühren.


Fertigstellung

Die Dacquoise-Schalen vorsichtig vom Backpapier lösen.


Anm.: Ich habe sie in der Frischhaltebox bei Zimmertemperatur aufbewahrt, weil ich erst am nächsten Tag Zeit hatte, sie zu füllen.

Die Hälfte der Schalen umdrehen.
Buttercreme in den zweiten Spritzbeutel füllen und auf die umgedrehten Schalen aufdressieren.
Mit den restlichen Schalen abdeckeln.


Die Himbeer-Dacquoise können frisch verzehrt werden, besser schmecken sie jedoch, wenn man sie einen Tag (bzw über Nacht) gut abgedeckt im Kühlschrank durchziehen lässt.


Ihr könnt die Dacquoise-Schalen natürlich auch anders einfärben und anders füllen.

Matcha Dacquoise 抹茶のダコワーズ


Dacquoise Gebäck ist in Deutschland eher unbekannt, in Japan jedoch recht beliebt. Es handelt sich dabei um ein Eiweiß-Mandelgebäck ähnlich den Macarons.
Für die Herstellung wird eine spezielle Form verwendet: die Dacquoise Form.
Die Aussparungen werden mit der Masse gefüllt, die Oberfläche wird glatt gestrichen, dann wird die Form vor dem Backen entfernt.
Da ich solch eine Form nicht besitze und davon ausgehe, dass das für die meisten gilt, gebe ich die Zubereitung mit dem Spritzbeutel an, so wie ich sie zubereitet habe.

Die Füllung für diese Dacquoise besteht aus einer mit Matcha aromatisierten Konditorcreme. Diese ist leider im Gegensatz zu einer Buttercreme, mit denen Dacquoise sonst gerne gefüllt werden, nicht so lange haltbar. Aber das sollte kein Problem sein, denn diese Matcha Dacquoise sind wirklich sehr köstlich.^^

Das Rezept ist aus dem Buch "Douceurs à la pause-café" vom Pâtissier Hironobu Tsujiguchi, von dem ich schon die Matcha-Schnitten und den glutenfreien Mandelkuchen vorgestellt habe.

Für die Dacquoise-Masse verwendet Tsujiguchi Crème of Tartar (C4H5KO6), ein Salz der Weinsäure, das nicht mit Weinsteinbackpulver verwechselt werden darf. Es sorgt für einen besseren Stand des Eischnees, kann aber auch einfach weggelassen werden.

Desweiteren ist als Zutat "almond powder" aufgeführt. Ich verwende stets gemahlene blanchierte Mandeln, die ich vor Verwendung siebe.
Während man, wie ich von einer Leserin gelernt habe, in Deutschland zwischen gemahlenen Mandeln und Mandelmehl (das entölt ist) unterscheidet, habe ich diese Unterscheidung in Japan nicht vorgefunden.
Alle bisherigen Rezepte haben bei mir gut mit gemahlenen Mandeln funktioniert. Ich kann mir aber vorstellen, dass gerade bei der Zugabe zu Eischnee die Verwendung von Mandelmehl für ein feineres Ergebnis sorgen könnte. 


Zutaten für 7 - 8 Dacquoise

Matcha Konditorcreme
100 g Milch
5 g Zucker (für die Milch)
20 g Eigelb (1 Eigelb)
10 g Zucker (für Eigelb)
4 g Mehl
2,5 g Speisestärke
2,5 g Matcha
10 g Butter


Dacquoise Masse
40 g Puderzucker
68 g Mandelpuder
1 g Matcha
90 g Eiweiß
35 g Zucker
1 Prise Crème of tartar (Weinstein)
1 g Eiweißpulver

Puderzucker

Vorbereitung

Backpapier in Größe eines Backblechs zurechtschneiden.
Auf die Rückseite des Backpapiers 16 Ovale von 8 cm x 4 cm oder 7 cm x 4,5 cm aufzeichnen.

Spritzbeutel mit Lochtülle von 10 mm Durchmesser vorbereiten.
Zweiten Spritzbeutel mit Lochtülle von 8–9 mm Durchmesser vorbereiten.

Ofen auf 160°C O/U-Hitze vorheizen.

Zubereitung

Matcha Konditorcreme
Für die Creme Milch mit Zucker erhitzen.
Eigelb mit Zucker cremig rühren.
Mehl, Stärke und Matcha darauf sieben und gut einrühren.
Etwas von der heißen Milch einrühren. Die restliche Milch nach und nach einrühren.
Dann alles zurück in den Topf geben und bei mittlerer Hitze unter stetem Rühren 1 min köcheln lassen.
Vom Herd nehmen und die Butter zugeben und einrühren.7
Die Creme durch ein Sieb auf ein Blech geben und etwas verteilen.
Creme dicht mit Frischhaltefolie abdecken und möglichst schnell abkühlen lassen.


Dacquoise Masse
Puderzucker, Mandeln und Matcha vermischen und sieben.
In einer Schüssel Eiweiß mit Zucker, Crème of Tartar und Eiweißpulver verrühren.
Dann cremig aufschlagen (zu etwa 80%).
Das Mandelgemisch zugeben und unterheben. 
Masse in den Spritzbeutel füllen und Ovale aufdressieren (von außen nach innen).



Die Ovale mit Puderzucker überstauben.
Wenn die Masse den Puderzucker aufgenommen hat, noch einmal mit Puderzucker bestauben.

Die Dacquoise im vorgeheizten Ofen bei 160°C O/U-Hitze etwa 18 min backen.
Aus dem Ofen nehmen und auf dem Blech abkühlen lassen.

Fertigstellung

Die Dacquoise-Schalen vorsichtig vom Backpapier lösen.


Die Hälfte mit der Oberseite nach unten ausbreiten.
Die Matchacreme glatt rühren, in einen Spritzbeutel mit Lochtülle (8 oder 9 mm Durchmesser) füllen und die Creme auf die Schalen spritzen.
Mit einer zweiten Schale abdeckeln.


Diese Dacquoise schmecken frisch sehr gut, aber auch am nächsten Tag noch, wenn sie gut abgedeckt über Nacht im Kühlschrank durchziehen konnten.

Achtung: Die Dacquoise-Schalen ziehen leicht Feuchtigkeit, weshalb dieses Gebäck spätestens am nächsten Tag verzehrt werden sollte.

Samstag, 16. Mai 2015

Japanurlaub 2015, 5.1.

Montag, der 5. Januar 2015

Die Feiertage in Japan sind vorüber und der Alltag kehrt wieder ein. Auch mein Stiefvater muss heute wieder zur Arbeit.

Wir anderen dagegen können in Ruhe frühstücken. Wir testen die am Vortag gekauften Brötchen aus dem Supermarkt Piago (in Japan haben am Sonntag die Geschäfte offen).


Ich hatte mir ein Brötchen mit Reismehl (Okomepan) ausgesucht und Kazu eins mit Zucker (Age-sugar-pan).

Kazus Brötchen wurde fritiert und schmeckt so wie Kameruner (ich mag Kameruner^^).
Mein Reisbrötchen ist weich, kompakt und schmeckt mir auch richtig gut.
Wir dürfen aber nur naschen, denn wir wollen heute mit Babasan auswärts frühstücken.

Es geht ins Tendresse, ein Café, das sich im Midland Square befindet.
Doch zuvor, wie üblich :-P muss ich erst einmal auf Toilette.

Auf den Damentoiletten findet man Changing Boards, die man herunterklappen kann, um eine Plattform zu haben, um sich darauf umzuziehen.


Gibt es so etwas auch in Deutschland? Ich glaube nicht, oder?

Vielleicht fragt sich der ein oder andere "Warum umziehen?"
Nun, zum einen kann man so gleich die neu gekauften Kleidungsstücke anziehen, zum anderen dient es auch vielen Schulmädchen nach Schulschluss dazu, von der Schuluniform in Freizeitkleidung zu wechseln.

In den meisten Cafés wird morgens ein Morning Set angeboten, das recht günstig ist. Nagoya ist übrigens berühmt für seine Cafés mit Morning Sets. Nirgendwo in Japan soll es so viele günstige Frühstücksangebote wie hier geben.

Auch das Tendresse hat Morning Sets im Angebot, die vor dem Geschäft als Plastikattrappen präsentiert werden.

 
Ein Kaffee kostet normalerweise 402 Yen. Bestellt man das Morning Toast Set Menu zahlt man für Kaffee + Toast + Ei + Grünbeilage 526 Yen.


Wir gehen hinein.


Hier sieht man einen der Bäcker mit Mütze und Mundschutz, die aus hygienischen Gründen bei der Arbeit getragen werden.


Die Wahl fällt schwer. Schließlich wählt Kazu ein Brötchen mit Würstchen drin und ich ein Melonpan.



Aber wir sind beide nicht besonders glücklich mit unserer Wahl.
Kazus Würstchen ist völlig anders als er es von Deutschland kennt und sagt ihm nicht sonderlich zu.


Von meinem Melonpan bin ich auch enttäuscht. Ich finde die Kruste zu dünn und den Teig zu langweilig.


Trotzdem war es schön.^^
Da ich neugierig bin, nehme ich mir noch ein Komepan (ein Brötchen aus Reismehl) mit.

Als wir gehen, stehen statt der Morning Sets nun die Lunch Sets auf dem Tischchen.


Nach dem Frühstück trennen sich unsere Wege.
Meine Mutter hat einen Friseurtermin bei Shiseido Biyôshitsu und Kazu und ich gehen währenddessen auf Einkaufstour.
Wir möchten uns beide gerne einen Wecker kaufen.
Nachher wollen wir uns wieder treffen.

Zuerst gehen Kazu und ich zu Bic Camera in die Uhrenabteilung.
Und, was dabei?

"Mama, den will ich haben!"
Ich bin kein Spontankäufer und möchte mir auch noch das Warenangebot woanders anschauen.
So beschließen wir, Fotos von "unseren" Weckern zu machen.
Das verhindert auch ein Quengeln von Kazu. :-P


Dann gehen wir noch in zwei Kaufhäuser, aber schönere Wecker finden wir nicht. Die gleichen gibt es zwar in dem einen, allerdings teurer.
Damit ist es klar. Ich werde die beiden Wecker bei Bic Camera besorgen.

In dem einen Kaufhaus (ich weiß nicht mehr, welches) gibt es eine Rilakkuma Ausstellung.
Wir schauen sie uns an. Voll süß. :-)


Vor der Ausstellung gibt es allerlei mit diesen Charakteren zu kaufen. Wir kaufen uns zwei Rilakkuma-Untersetzer.


Danach gehe ich mit Kazu hinunter in die Food Floors.

Die Cupcakes sind mittlerweile auch nach Japan geschwappt, aber eher noch seltren anzutreffen und wenn, dann natürlich japanisiert, also klein und fein.^^


Japaner bzw Japanerinnen haben ein Faible für niedliche Dinge. Das schlägt sich auch in den Kuchen nieder.
Kawaii!


Mir gefällt vor allem ja das Querschnittsbild, da ich so die Möglichkeit bekomme, die süßen Küchlein nachzubacken. :-)

Nach drei Stunden fahren wir mit dem Fahrstuhl ganz nach oben zum Friseursalon. Dann fahren wir gemeinsam runter in eine der vielen Etagen für Damenbekleidung, wo es ein Café (eine Filiale von Keith Manhattan) gibt, in das Babasan oft nach dem Shoppen hingeht.

Babasan lädt uns ein und wir dürfen uns etwas aussuchen.


Was nehme ich bloß?
Den Caramel Apple Pie?


Den Kürbiskuchen?


Oder doch lieber den Matcha-Kuchen?


Oder nehme ich wie immer ein Mont Blanc?
Wobei der Maronen Mille Crêpe auch fantastisch aussieht.


Sich zu entscheiden ist ganz schön schwer. Welchen würdet ihr nehmen?

Nachdem wir an der Reihe sind (zur Kaffeezeit muss man hier immer anstehen) und einen Tisch zugewiesen bekommen, bestellen wir.
Ich habe mich für den Mille Crêpe und den Matchakuchen entschieden, Kazu nimmt wie gehabt den Ichigo (Erdbeere) Short Cake und meine Mutter die Erdbeertarte.


Die Kuchen schmecken sehr köstlich und ich kann nur hoffen, dass wir es schaffen, noch einmal hierherzukommen.

Zu guter Letzt gehen wir gemeinsam noch zu Bic Camera, wo ich für mich und meinen Sohn die ausgewählten Wecker kaufe.



Der Tag endet mit einem schönen Abendessen zu Hause mit Korokke (die japanische Version von Kroketten) und viel Gemüse, das wir nach dem vielen Süßen heute massenweise verputzen. :-D



Liebe Babasan, vielen Dank für den schönen Tag heute.

Ach ja, das Komepan von Tendresse hat noch viel besser geschmeckt als das von Piago.
Ich brauche ein gutes Rezept! :-P