Freitag, 4. September 2015

Wochenrückblick 24.8.–31.8.

Montag, der 24. August 2015

Montag, Wochenrückblick schreiben ist angesagt. Jedenfalls hatte ich mir das mal vorgenommen, dass der Rückblick immer montags rausgeht. Und heute sieht es so aus, als könnte es mal wieder klappen. (Hat es ja auch.^^)

Der Tag beginnt mal wieder mit einem Smoothie. Heute ist es ein Erdbeer-Joghurt-Smoothie.
Mmh.


Zum Mittag teste ich ein Rezept aus dem Buch "Unser Bestes" von Dr. Oetker, anlässlich meiner Aussortier-Aktion, denn ich frage mich, ob es sich lohnt, das Buch zu behalten.
Die ersten getesteten Rezepte haben nicht so überzeugt.


Und so gibt es heute Apfel-Pfannkuchen mit Zimtsahne. Schmeckt, überzeugt aber nicht.


Nachmittags gehen Kazu und ich in die Bibliothek. Wir leihen eine Hörspiel CD, eine DVD, ein Buch zum Vorlesen für abends (Räuber Hotzenplotz) und einen Fantasy Roman (Tad William) für mich aus.
Das Schreiben des Wochenrückblicks dauert den ganzen Tag.
Und Kisten habe ich heute auch wieder gepackt.^^

Dienstag, der 25. August 2015

Ich übergebe Kazu wieder meiner Mutter am Alexanderplatz und begebe mich weiter zur Arbeit. Übers Wochenende sind jede Menge Bestellungen eingetroffen und es gibt viel zu tun.
Matcha ist auf dem Vormarsch und erfreut sich offensichtlich einer immer größer werdenden Beliebtheit.
Ein kurzer Stopp zu Hause, um die mitgenommenen Kisten abzuladen und etwas zu essen, dann trete ich den Weg zu meiner Mutter an, um Kazu abzuholen.

Keanu und meine Schwester sind auch da. Anfangs ist noch alles friedlich, doch dann kommt meine Schwester wieder auf das Thema zu sprechen, warum meine Mutter Kazu einfach so Lego für 100 € kauft. Meine Mutter ist genervt. Darf sie nicht einfach mal ihrem Enkel eine Freude machen? Wenn sie alleine mit Keanu (dem Sohn meiner Schwester) unterwegs ist, kauft sie ihm doch auch Sachen.
Schließlich telefoniert sie mit meinem Papa und beide beschließen, Keanu zum bevorstehenden Geburtstag (er wird im September 4) ein 100 € Geschenk zu besorgen.
Meine Schwester rastet allerdings nun völlig aus. Zum Geburtstag? Kazu bekommt etwas aus der Reihe und bei ihrem Sohn wird es ein Geburtstagsgeschenk?

Meine Mutter ist den Tränen nahe. Ich verstehe meine Schwester ebenfalls nicht. Sonst ist es doch auch nicht üblich, so teure Geburtstagsgeschenke zu machen. Und das Geschenk zu Keanus Taufe war auch bereits sehr kostspielig. Und wenn es ihr um Gleichberechtigung geht, dann kann ich nur sagen, dass Kazu, so weit ich mich erinnere, nicht solche kostspieligen Geschenke bekommen hat.
Seufz. Ist doch egal, wie teuier was ist. Zählt denn nicht der Gedanke. Dass sich die Kinder darüber freuen.
Meine Mutter hofft nun, dass, wenn sie meiner Schwester 100€ zusteckt, sie endlich wieder ihren Frieden hat. Allerdings pocht meine Schwester darauf, dass es ihr nicht ums Geld, sondern ums Prinzip ginge. Aber verständlich erklären konnte sie es nicht, um was es genau geht.

Meine Mutter wollte Kazu nur eine Freude machen. Und es hat ihr Freude bereitet, wie begeistert Kazu mit dem Lego gespielt hat.
Jetzt hat sie deswegen schon wochenlang Kummer. Das ist einfach nur traurig.

Mittwoch, der 26. August 2015

Ich möchte die Rezepte zu den Smiley Cookies und den Schwarzen Sesam Sticks posten und backe beide noch einmal, um sicherzugehen, dass die Rezeptur stimmig ist.


Jawohl. Passt. Knabber, knabber.^^
Kazu nascht fast alle Sesam Sticks auf. Gut zu wissen, dass sie ihm schmecken. :-)

Nachmittags teste ich den Tôfu Rare Cheesecake. Ich habe mich an das Rezept gehalten und Weißwein verwendet, was mir nun zum Nachteil gereicht: Der Cheesecake schmeckt mir nicht. :-(


Aber da die Konsistenz schön ist, werde ich das Rezept modifiziert noch einmal ausprobieren.

Donnerstag, der 27. August 2015

Heute komme ich endlich mal dazu, das Kartoffelbrot zu testen, das mir beim Blog-Surfen ins Auge gesprungen ist. Ich habe es HIER bei Froilein Pink gefunden.
Die Krume sieht so gut aus.
Leider kenne ich mich nicht so gut mit Kräutern aus und habe viel zu viel getrockneten Rosmarin zum Teig gegeben.
Dennoch hat das Brot getoastet gut geschmeckt.


Noch einmal werde ich es jedoch nicht backen. Dazu schmeckt mir mein Potato Bread einfach zu gut.^^

Freitag, der 28. August 2015

Kisten packen, Rezepte ausprobieren, mit Kazu spielen.

Samstag, der 29. August 2015

Keine Ahnung mehr, was heute war.
Wahrscheinlich so wie am Freitag.

Sonntag, der 30. August 2015

Tôfu Souffle Cheesecake gebacken.
Ganz gut, aber nicht überzeugend genug.


Ansonsten ein ruhiger, gemütlicher Sonntag im Kreise meiner Lieben.

Montag, der 31. August 2015

Ich muss für meine Matcha-Maracuja-Rolle noch die Mengen bestimmen und so gibt es heute wieder eine. Dreifache Biskuitmenge, Creme dünn aufstreichen, einen Teil Maracuja mit Orange ersetzen.
Nun gut, ich werde wohl noch ein paar Wiederholungen benötigen, bis das Rezept steht.


Aus dem Buch "Unsere Bestes" gibt es heute die Russische Apfeltorte. Natürlich in der Mini-Version. Kurzum. Nein danke. Nicht unsere Welt.


Das war der August. Die letzte Woche war hauptsächlich geprägt vom Kisten packen und Aussortieren.

Die neuen Spiele (für Kazu neu), die Kazu und ich getestet haben, waren: Sternenschiff Catan und Spy.
Ansonsten haben wir noch Hubi, Wer war's und Cars-Autorennen gespielt. :-)

Im September geht es mit Kisten packen weiter. Bald sind die Backutensilien dran.
Mal sehen, ob ich da was aussortiert bekomme.

Samstag, 29. August 2015

Japanurlaub 2015, 22.1.

Donnerstag, der 22. Januar 2015

Meine Mutter hatte an Kazus Geburtstag nicht nur den Riesen-Windbeutel gekauft, sondern auch eine Fruits Roll von Salon du Mon Cher mitgebracht. Der Salon du Mon Cher ist berühmt für seine Biskuitrollen und so freue ich mich ganz besonders aufs Probieren.
Beide Kuchen versüßen uns das heutige Frühstück. ^__^


Als Obst gibt es heute dazu eine Dekopon. Das ist eine japanische Mandarinensorte, zu erkennen an der markanten Form. Sie schmeckt wie eine Mischung aus Mandarine und Grapefruit.


Nach dem Frühstück trinke ich in Ruhe noch meinen Tee und schaue mir die Zeitungsbeilage an.


Einmal alles bitte! *g*

Heute fahren Babasan, Kazu und ich gemeinsam zum Midland Square. Während meine Mutter dort etwas zu erledigen hat, nutzen Kazu und ich die Zeit, um noch einmal alles zu fotografieren.

Das Morning Set Angebot vom Café Tendresse und die Karte:
Das linke Set kostet inklusive Kaffee oder Tee 526 Yen, das rechte 629 Yen. Da eine Tasse Kaffee oder Tee bereits gute 400 Yen kostet, heißt das, der Teller mit dem Toast + Beilagen kostet nur 100–200 Yen, was beim derzeitigen Kurs 0,80 €–1,50 € wären.
Daher sind die Morning Sets, für die Nagoya berühmt ist, sehr beliebt.


Im Nachbargeschäft Fortnum & Mason kann man ebenfalls frühstücken.
Links und rechts zwei Sorten eines English Muffin Sandwich Sets für je 864 Yen, in der Mitte Egg Benedict für 1944 Yen.


Die Tasse Premium Kaffee kostet 864 Yen, die Tasse Tee 972 Yen.


Für den Nachmittag gibt es ein Cake Set. So etwas würde ich auch gerne mal probieren.
Very britisch. :-D


Gehobene Preise, gehobenes Ambiente:


Und auch der Salon du Mon Cher hat ein Frühstücksangebot. Z.B. das Morning Pancake Set für 100 Yen.




Wir schauen uns weiter um und entdecken einen kleinen feinen Geschirrladen.
Dort gibt es so viele schöne Sachen, die ich mir gerne gekauft hätte. Ich begnüge mich mit Fotografieren.




Meine Mutter ist zurück und nun gehen wir Mittag essen. Ich habe mir gewünscht, noch einmal gegrillten Fisch zu essen und so geht es zu einem Fischrestaurant in der unterirdischen Einkaufsstraße.
Es ist 11:30 Uhr und so bekommen wir problemlos einen Tisch. Ab 12:00 Uhr stürmen die Geschäftsleute den Laden, so dass man keinen Tisch mehr bekommen soll, da der Laden sehr beliebt ist. Und um es vorneweg zu nehmen. Es wurde tatsächlich richtig voll.



Kazu, der seine Jacke nicht ausziehen will.

Ich bestelle mir wieder gegrillten Felsfisch (mebaru no shioyaki), dazu bestellt meine Mutter noch ein Menü, das Tempura und Sashimi enthält.



Das Essen schmeckt ausgezeichnet! Eine echte Empfehlung.

Nach dem Mittagessen gehen wir ins Kaufhaus. Anlässlich des Valentinstags am 14.2. gibt es überall gesonderte Verkaufsflächen.

Schokolade, Schokolade, Schokolade! *_*
Aaaaah, wie super ist das denn?!

Ich hätte am liebsten alles fotografiert, habe es aber vor lauter Staunen meist vergessen oder kam nicht dazu, weil es so voll war.
Am Wochenende (in Japan haben die Geschäfte auch am Sonntag auf) soll es so proppen voll sein, dass kein Durchkommen mehr ist.

Das rote Schild sagt aus, dass hier die Warteschlange für das Gebäck von Audrey ist.


An vielen Ständen gibt es Kostproben. Ich kann gar nicht so viel probieren wie möglich gewesen wäre.

Bei diesen Hanafuda-Karten aus Schokolade (!) muss ich die Kamera zücken.


Wir kaufen uns ein Schokolade-Mango-Softeis beim Stand von Pierre Marcolini.


Dann kommen wir an einem Stand von Riesen-Matcha-Pocky (Mikado) vorbei.
Die müssen etwa 25 cm lang sein!


Und diese Tierchen-Pralinen finden wir herzallerliebst *_*:



Ich habe vor, mir beim Stand von einem berühmten Patissier, dessen Namen ich nicht mehr weiß, ein Schokoladen-Kombu-Küchlein mit flüssigem Kern zu kaufen. Doch als ich am Stand ankomme, ist dort eine lange Schlange. Knapp 45 min Wartezeit sagt das Schild aus. Uff. Wenn ich alleine hier wäre, hätte ich mich vielleicht angestellt, aber meine Mutter und Kazu mag ich so lange nicht warten lassen.

Es gibt nicht nur Schokolade hier, sondern auch Kuchen zu kaufen. Ein paar fotografier ich. Leider lässt die Qualität zu wünschen. :-(


Wir suchen die Toilette auf und lassen uns dann von Kazu fotografieren.



Wir sind geschafft. Das reicht für heute.
Beim Herunterfahren mit der Rolltreppe kommen wir am Lieblingsdesigner meiner Mutter vorbei: Issey Miyake. (Mein Fall ist es nicht.)


Während meine Mutter nach Hause fährt, laufe ich mit Kazu noch zu Fuß zum Back-Fachgeschäft Kikuya, um die letzten Besorgungen zu tätigen. Außerdem haben Kazu und ich Bewegungsbedarf.
So vollgefuttert wie wir sind.

Schade, dass wir bald abfliegen. Ich wäre gerne noch einmal durch die ganzen Schokoladenstände geschlendert.

Donnerstag, 27. August 2015

Zwetschgenkuchen / Zwetschgendatschi


Der Zwetschgendatschi ist ein echter Klassiker. Auch für mich zählt er zu den Kindheitserinnerungen. Hefeteig mit Zwetschgen belegt, dazu meist ein Klecks Schlagsahne.
Und nervige Wespen. Die gehörten irgendwie immer dazu. :-D

Zutaten für ein Blech von 38 cm x 25 cm

Hefeteig
300 g Mehl Type 550
6 g Trockenbackhefe
40 g Zucker
1 Pckg. Vanillezucker
160 ml Milch
40 g Butter
1 Prise Salz
40 g Ei (16 g Eigelb + 24 g Eiweiß)

Belag
2 kg Zwetschgen

Ausgarnierung
Zucker
Zimt
Tortenguss

Zubereitung

Hefeteig
Mehl in eine große Schüssel sieben.
Hefe und Zucker hinzufügen und mit dem Mehl gut vermischenw.
Milch auf etwa 40°C erwärmen und die Butter in der Milch zerlassen. Dadurch kühlt sich die Milch auf etwa 38°C ab.
Milchgemisch mit Salz und Ei zum Mehlgemisch geben und alles mit den Knethaken des Handrührgeräts miteinander vermengen und dann etwa 5 min kneten.
Den Teig zu einer Kugel formen und in der abgedeckten Schüssel etwa 50 min bei Zimmertemperatur gehen lassen.

Backblech mit Backpapier auslegen.

Die Kugel aus der Schüssel nehmen, flach drücken und entgasen und in Größe des Blechs ausrollen.
Das Blech mit dem Hefeteig auslegen.


Zwetschgen waschen, abtrocknen, halbieren, entsteinen und die Hälften zu 3/4 einschneiden.
Die Zwetschgen mit den Spitzen nach oben dachziegelartig auf dem Hefeteig anordnen, leicht eindrücken.

Kuchen erneut etwa 30 min gehen lassen.

Backofen auf 200°C O/U-Hitze vorheizen.

Den Kuchen im vorgeheizten Ofen bei 200°C O/U-Hitze etwa  25 min backen.

Zucker und Zimt mischen und den Kuchen nach dem Backen damit bestreuen.
Tortenguss nach Packungsanweisung zubereiten und den Kuchen mit dem Guss bepinseln.
Kuchen auf dem Blech abkühlen lassen.


Der Boden sollte unten nur goldgelb sein.

Anm.: Oft sieht man Hefekuchen, bei denen der Boden sehr dunkel ist und dementsprechend auch trocken schmeckt.
Wer solche Probleme hat, nimmt am besten zwei Lagen Backpapier oder schaltet nach 2/3 der Backzeit auf Oberhitze um.

Quelle: Dr. Oetker, Backen macht Freude – Das Original, Dr. Oetker Verlag 2006
Anm.: Ein paar Arbeitsanweisungen habe ich hinzugefügt.