Sonntag, 1. Februar 2015

"Tadaima! Wir sind wieder da!" und Wochenrückblick 25.01.–27.01.15


Es ist Februar und wie versprochen melde ich mich zurück. :-D

Hier erst einmal der erste Teil des Wochenrückblicks der letzten Woche. Der ausführliche Bericht über die Japanreise folgt dann in Etappen.
Der Japanurlaub war wunderschön, wir haben viel gesehen, viel erlebt und natürlich auch sehr, sehr viel gegessen. Es gab aber auch Tiefen. Und ich musste mal wieder feststellen, wie teuer Japan doch ist. Der Urlaub hat meine sämtlichen Ersparnisse geschluckt. Aber es hat sich gelohnt.^^

Sonntag, der 25. Januar 2015

Es ist so weit. Die Heimreise steht an. Da unser Flug erst mittags geht, können wir den Morgen ruhig beginnen: Duschen, Tee trinken und ich habe sogar noch Zeit, kurz zum Convenience Shop (Kombini) zu flitzen, um meinem Mann als Mitbringsel noch Toastbrot zu kaufen. :-D
Nach dem Frühstück wird das Auto meines Stiefvaters beladen, dann fahren wir los zum Chubu Centrair International Airport Nagoya.
Unser Gepäck wiegt alles zusammengenommen etwa 100 kg!

Nach dem Einchecken ist noch etwas Zeit. Kazu darf in die Hüpfburg,


ich kaufe mir noch ein Matcha Ichigo Daifuku und ein Sakura Mochi für die Reise.

Dann heißt es Abschied nehmen.
Zum Glück sind wir früh dran, denn wir bleiben gleich an der Security hängen.
Meine (vollgestopfte) Handtasche wie auch Kazus (vollgestopfter) Rucksack müssen ausgepackt werden. Nach drei Scandurchläufen und immer wieder erneuter Auspackerei und Sucherei ist bei mir der Übeltäter gefunden. Ein Kindermesser mit abgerundeter Schneide, das ich als Streichmesser in der Tasche hatte. ^^;; Alles in Ordnung, wir dürfen durch.

Jetzt aber schnell alles wieder eingepackt ("ähm, wie hatte ich gleich noch mal alles verstaut gehabt?") und ab zum Boarden. In der Hektik vergesse ich, meine Wasserflasche aufzufüllen. Argh.

Aber sonst läuft alles glatt und endlich teilt der Bordservice Getränke aus. Ich trinke meinen Becher in einem Zug aus und bitte die Flugbegleiterin, mir nachzuschenken. Sie ist so nett und füllt nicht nur meinen Becher auf, sondern stellt mir gleich noch einen zusätzlichen Becher mit Wasser hin.

Der Durst ist gestillt, wir sitzen im Flugzeug und ich komme langsam zur Ruhe. Und damit kommt auch der Mittagessenhunger.
Ich packe meine Mochi aus und genieße meinen Matcha Ichigo Daifuku. Mmh, leckere Erdbeere.
"Oh, ich habe schon wieder vergessen, ein Foto zu knipsen!"

Schnell die Kamera herausgekramt und "Klick".


Beides sehr köstlich.

Nach einer Weile wird das Essen serviert. Einmal vegetarisch und einmal vegan.



Na ja, Flugzeugkost halt.

Nach über zehn Stunden Flug erreichen wir den Flughafen Helsinki-Vantaa. In Japan ist es bereits nach 22:00 Uhr. Um diese Zeit schlafen Kazu und ich normalerweise längst. Hier in Helsinki ist es erst 15:30 Uhr.
Noch sind die Augen offen.

Wir müssen ein zweites Mal durch den Sicherheitscheck. Schnell noch mein Wasser austrinken. Das Messer lege ich gleich neben die Tasche. Dieses Mal kommen wir ohne Probleme durch.
Dann noch einmal durch die Passkontrolle und schließlich können wir unser Gate für den Flug nach Berlin suchen.
In einem Kiosk darf sich Kazu einen finnischen Joghurt kaufen. Und wie das so ist, gerade als wir uns an einen Tisch gesetzt haben, ich es mir gemütlich machen wollte und Kazu bei der Hälfte seines Joghurts ist, heißt es: "Mama, ich muss kackern." :-(
"Kannst du es noch aushalten?"
"Ja."
"Kannst du deinen Joghurt noch vorher aufessen?"
"Ja."
Puh.
Sachen zusammengepackt, Fahrstuhl gesucht und ab nach oben zu den Toiletten.
Ich wähle die geräumige Behindertentoilette, in die ich das gesamte Gepäck mit reinnehmen kann.

Toilettengang, dann Kazu eine Windel anziehen (sicherheitshalber) und Zähne putzen.
So kann Kazu nachher einfach nur noch ins Bett fallen.

Da unser Flug nach Berlin erst um 18:40 Uhr startet, haben wir genügend Zeit.



Völlig kaputt und übermüdet kommen wir gegen halb acht (Ortszeit, zu Helsinki besteht 1h Zeitunterschied) in Berlin an. In Japan ist es bereits 3:30 Uhr in der Früh. Gähn.

Mein Mann und mein Vater heißen uns willkommen. Kazu hatte sich zwar riesig auf beide gefreut, ist aber so verschlafen, dass er nicht wirklich etwas mitbekommt.

Mit dem Taxi geht es nach Hause. Fabian schleppt die fünf schweren Koffer nach oben (wir wohnen ganz oben ohne Fahrstuhl) und dann heißt es erst einmal ab ins Bett.

Montag, der 26. Januar 2015

Gegen halb vier Uhr morgens sind Kazu und ich bereits wieder wach. Der Jetlag lässt grüßen.
Sogar mein Mann bequemt sich aus dem Bett und so kommt es, dass wir alle gemeinsam um 4:30 Uhr in der Früh zusammen frühstücken. :-)

Hach, ist das schön, wieder zu Hause zu sein. So schön es auch in Japan war, es geht doch nichts über die eigenen (gemieteten) vier Wände.^^

Koffer auspacken ist angesagt und Kazu zeigt seinem Papa begeistert, was er alles in Japan bekommen hat.

Anm. Ich habe seine Sachen mal im Nachhinein fotografiert. Ein paar Kleinigkeiten, so wie auch der ganze Stapel neuer Kleidungsstücke fehlen und das Lego ist mittlerweile auch in der großen Lego Box. Daher habe ich mich mit den Anleitungen begnügt.


Ich packe erst einmal die Snacks und Süßigkeiten aus.


Nachdem diese alle verstaut sind (was gar nicht so einfach war), kommt der Koffer mit den Backformen dran. Mein Spielzeug. :-D


Und wo bringe ich das alles unter? Aber irgendwie habe ich es dann doch geschafft, alles zu verstauen. :-)

Zum Backen benötigt man nicht nur Formen, sondern natürlich auch Zutaten.
Auch diese habe ich mir reichlich in Japan besorgt.


Und wieder die Frage, wohin mit allem?
Ein wenig Umräumen, ein wenig andere Sachen ausräumen (eine Kiste steht noch draußen rum und wartet darauf, dass ich ein Plätzchen für sie finde), dann gelingt es mir, alles ordentlich unterzubringen.
Ja, ja, es muss nicht nur alles weggeräumt sein, sondern ich mag es auch gerne sortiert.
Mehl zu Mehl, Zucker zu Zucker, etc.
Wie gerne hätte ich jetzt eine Speisekammer!

Als letztes für heute packe ich die ganzen Bücher aus. Ich liebe Bücher, wie die meisten von euch sicherlich wissen.
Aber dass ich mit 49 Büchern (inklusive Kazus Buch) die Heimreise antrete, hätte ich auch nicht erwartet. Ja, ja, ich bin ein wenig (?) verrückt.
Aber zu meiner Verteidigung möchte ich sagen (auch wenn das gar nicht nötig ist :-P), dass diese Reise wahrscheinlich für längere Zeit meine letzte Japanreise gewesen sein wird.


Kein Platz!

Es ist schon spät. Wie ich meine Bücher in den bereits übervollen Schrank bekomme, darüber werde ich mir morgen Gedanken machen.

Dienstag, der 27. Januar 2015

Heute ist Kennenlerntag an der Montessorischule und wir sollen um 8:00 Uhr vor Ort sein. Für uns Frühaufsteher gar kein Problem.
Wir schaffen es sogar, heute erst um 5:30 Uhr zu frühstücken. :-P

In der Schule werden Eltern und Kinder getrennt. Die Kinder gehen mit zwei Lehrerinnen in einen Klassenraum und werden da beschäftigt, wir Eltern bekommen von der Direktorin ein Video gezeigt, das uns Einblick in den normalen Schulalltag an dieser Schule gewährt. Anschließend gibt es noch viele interessante Informationen. So benötigen die Kinder z.B. keinen Schulranzen und auch kein Trinken und Essen.
Kazu ist von der Schule ebenfalls begeistert.
Zum Schluss der Wermutstropfen. Es gibt einen Überhang an Jungen, weswegen bevorzugt Mädchen genommen werden. Oh je. Da heißt es Daumen drücken.
Bitte drückt also alle die Daumen, dass wir einen Platz bekommen. Danke!

Nach einem frühen Mittagessen fahre ich mit Kazu zum Zahnarzt. Sein Problemzahn soll gezogen werden. Doch da Kazu keine Schmerzen hat und hatte, komme ich mit dem Zahnarzt überein, dass der Zahn erst gezogen wird, wenn wir einen Termin beim Kieferorthopäden haben.

Wieder zu Hause geht für mich das Auspacken weiter. Ja, das war noch nicht alles. Abgesehen von der Wäsche (ich habe mir auch Unterwäsche, Strümpfe, Thermo-Leggins und Handtücher gekauft), habe ich mir, als wir in Tokoname waren (der Ort ist bekannt für seine Keramik), auch Teller, etc. gekauft (bzw auch gekauft bekommen^^).


Die Frage der Unterbringung bleibt allerdings auch hier noch im Raum stehen. ... ^^;;
Auch der Bücherstapel steht noch rum. Weiter grübeln.

Das war jetzt aber wirklich alles. Ich bin froh, dass alles heile angekommen ist, auch wir^^, und ich hoffe jetzt nur, dass wir den Jetlag bald verarbeitet bekommen.

So, dann bin ich mal gespannt, ob nach der langen Abwesenheit hier überhaupt noch jemand liest. *g*
Daher freue ich mich über jeden Kommentar.

Freitag, 26. Dezember 2014

Wochenrückblick 21.12.–25.12. und Abwesenheitsnotiz

In den letzten Tagen habe ich viele Brötchen gebacken,


es gab vegane und nicht vegane Waffeln, ich habe Reisevorbereitungen getroffen, war am Montag mit Kazu für Weihnachten Lebensmittel einkaufen und am Dienstag bin ich mit Kazu zu meiner japanischen Friseurin, wo er einen wirklich schicken Haarschnitt bekommen hat.

Am Nachmittag des 24. Dezembers ging es zusammen mit der Familie meines Mannes in Bernau in die Kirche, danach wurde gemeinsam Weihnachten gefeiert.
Es gab ein Buffet, für das ich eine "Salatbar" mitgebracht hatte.
Vier Salatsorten, dazu Apfelwürfel, Paprikawürfel, Gurkenscheiben, Tomatenachtel und geröstete Walnüsse in einzelnen Schüsseln, so dass sich jeder sein Salat selber zusammenstellen konnte. Als Dressing habe ich das Honig-Himbeer-Dressing, die Feigen-Senf-Salatsauce und das Möhren-Sojasoßen-Dressing gereicht.
Für mich selbst habe ich ein einfaches Dressing aus Leinöl, Reisessig, Salz und Pfeffer gemischt und mir auch meine eigenen Dinkelbrötchen mitgebracht.

Ein schöner Salat mit einem leckeren Brötchen dazu, und glücklich bin ich.^^
Die meisten meiner Familie (also Eltern + Geschwister + Anhang) würden ebenso die Salatbar plündern, aber die Familie meines Mannes ist da anders. Sie halten sich eher an die Fleischbeilagen, Eier-, Kartoffelsalat u.ä.
Andere Familien, andere Gewohnheiten. *g*

Den 25. Dezember verbringen wir zu dritt bei uns zu Hause. Letzte Woche kam mein Vater vorbei (anlässlich des "Opa-Tags") und brachte Geschenke mit, so dass es unter dem Baum nicht ganz so leer aussah. :-P


Von uns bekam Kazu das Spiel "Wer war's?", das Kazu mit Begeisterung auspackte und natürlich gleich spielen wollte.
Das war der Plan!
Und so haben wir zu dritt noch zusammen das Spiel gespielt.
Ein gemütlicher Tag ohne Stress. So muss Weihnachten sein. :-)
Abends backe ich noch Amaretti, da sich die meine Mutter gewünscht hat.
Und heute (26.12.) früh backe ich wieder Dinkelbrötchen für den Reiseproviant.

Zwei Koffer, zwei Trolleys, Handtasche und Kazus Rucksack sind gepackt.
Heute ist Wohnung aufräumen angesagt und noch einmal das Genießen des Zusammenseins zu dritt.

Morgen geht es los. Ich werde in Japan kein Internet haben und habe auch keine Posts vorbereitet, daher wird es auf meinem Blog einen Monat lang ruhig sein.
Also nicht wundern! Ich werde drüben fleißig shoppen und sicherlich auch das ein oder andere für meine Leser mitbringen.
Ich würde mich freuen, wenn ihr in meiner Abwesenheit fleißig meine geposteten Rezepte ausprobiert. :-D

Hiermit möchte ich mich verabschieden.
Im Februar 2015 melde ich mich zurück.

Euch allen wünsche ich einen guten Rutsch ins Neue Jahr!



Dinkelbrötchen II


Dies ist mein zweites Rezept für Dinkelbrötchen. Die erste Variante (Dinkelbrötchen I) ist etwas fluffiger, ich wollte aber ein Brötchen haben, dass mit weniger Hefe auskommt, eine dichtere Krume hat, aber trotzdem schön weich und schmackhaft ist. Und es sollte natürlich bei einer Histaminintoleranz gut verträglich sein.

Nach vier Versuchen bin ich nun zufrieden und möchte hier mein Rezept festhalten.
(Ein Blog ist wirklich viel praktischer als Zettelwirtschaft. :-D)

Zutaten für neun Brötchen

250 g Dinkelmehl Type 1050
100 g Dinkelmehl Type 630
4 g Trockenhefe
30 g dunkler Muscovado
200 ml Wasser, lauwarm
30 g Margarine (z.B. Alsan), weich
8 g Salz

Zubereitung

Mehl in eine große Schüssel sieben. Hefe zufügen.
Zucker hinzufügen (ggfs durchs Sieb) und alles verrühren.
In die Mitte eine Mulde formen.
Wasser in die Mulde gießen und mit den Knethaken eines Rührgeräts alles zu einem Teig verkneten.
Margarine und Salz zufügen und alles gut und gründlich verkneten. Mind. 3 min mit dem Rührgerät.
Den Teig aus der Schüssel nehmen und so gut es geht auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einer Kugel formen.
Schüsselboden mit Mehl bestäuben und die Kugel einlegen.
Abgedeckt etwa 45 min bei Zimmertemperatur gehen lassen.

Nach der Gare (das Volumen sollte sich verdoppelt haben) die Kugel aus der Schüssel nehmen und den Teig nochmals durchkneten und so entgasen. 
Aus dem Teig 9 Kugeln formen.


Die Kugeln aufs Backblech setzen und abgedeckt erneut ca. 30 min gehen lassen. 

Den Ofen auf 200°C O/U-Hitze vorheizen.


Die Brötchen abdecken und im vorgeheizten Ofen bei 200°C ca. 15 min backen.


Dienstag, 23. Dezember 2014

Zimtwaffeln mit Apfelkompott und Zimtsahne


"Mama, das ist so lecker, da muss ich noch eine essen."

Die knusprigen Zimtwaffeln sind pur schon sehr köstlich, zusammen mit Apfelkompott und Zimtsahne sind sie ein Hochgenuss.

Zutaten für 6 Waffeln

100 g Butter, Zimmertemperatur
50 g Zucker (z.B. Muscovado)
abgeriebene Schale einer halben Zitrone
Mark einer halben Vanilleschote
1 TL Zimt
4 Eigelbe
175 g Mehl (z.B. Weizenmehl 405, 550 oder Dinkelmehl 630)
1/3 TL Backpulver
160 g Sahne, Zimmertemperatur
4 Eiweiße
1 Prise Salz
10 g feiner Zucker

3 Äpfel
Schlagsahne, kalt
Zimt
Puderzucker

Zubereitung

Butter mit Zucker, Zitronenschale, Vanillemark und Zimt schaumig rühren.
Eigelbe nach und nach einrühren.
Mehl und Backpulver mischen.
Abwechselnd mit der Sahne und mit Schaber unterrühren.
Eiweiße mit Salz schaumig schlagen, Zucker hinzufügen und Eiweiße zu festem Eischnee schlagen.
Unter die Masse ziehen.

Waffeleisen aufheizen.
Pro Waffel etwa 3 EL (gehäuft) Masse rechnen.
Goldgelb backen (etwa 2–3 min).



Äpfel reiben oder pürieren.
Sahne mit etwas Zucker und Zimt aufschlagen.
Die fertigen Waffeln mit Puderzucker bestäuben und dazu Apfelkompott und Zimtsahne reichen.
Guten Appetit!

Dieses Rezept ist eine Abwandlung des Rezepts für Zimtwaffeln aus dem Buch "Waffeln" von Kristiane Müller Urban, GU Verlag 2006.

Montag, 22. Dezember 2014

Feigen-Senf-Dressing, vegan


Diese fruchtige Salatsauce hat uns alle überzeugt. Ich habe sie auf dem Blog Greensoul (LINK) gefunden.

Zutaten für ca. 300 ml

4 getrocknete Feigen, soft
1 kleine Zwiebel
150 ml Apfelsaft
1 EL Senf (z.B. Honig-Senf)
5 - 6 EL Olivenöl
1 - 2 EL Essig
1/2 TL Salz

Zubereitung

Den harten Stiel von den Feigen entfernen. Zwiebel schälen.
Feigen und Zwiebel in grobe Stücke schneiden und in einen Mixbecher geben. Alle weiteren Zutaten hinzufügen und mit dem Stabmixer gründlich pürieren. Die Sauce sollte schön sämig sein.
Im Kühlschrank hält sich die Sauce einige Tage.

Sonntag, 21. Dezember 2014

Shias vegane Schokoladenmuffins


Mein Sohn liebt sie. Daher möchte ich Shias Rezept (hier geht es zu ihrem Rezept bei CakeInvasion) für diese feinen Schokoladenmuffins bei mir aufnehmen.
Shia füllt die Muffins noch mit Konfitüre und bestreut sie mit Streusel.
Die Muffins lassen sich auch gut einfrieren.

Zutaten für 12 Muffins

200 g Mehl
2 EL Speisestärke
30 g Kakao
2 TL Backpulver
90 g Zucker
60 g Muscovado
Mark 1/4 Vanilleschote
1/4 TL Salz
75 ml geschmacksneutrales Öl
200 ml Pflanzenmilch

Zubereitung

Muffinform mit Papierförmchen auslegen.
Ofen auf 175°C O/U-Hitze vorheizen.
Mehl, Stärke, Kakao und Backpulver mischen und in eine Schüssel sieben.
Zucker, Muscovado, Vanillemark und Salz einrühren.
Öl und Milch kurz und zügig einrühren (Schneebesen). Die Masse braucht nicht ganz glatt sein.
Die Masse auf die Förmchen verteilen.

Im vorgeheizten Ofen bei 175°C ca. 25 min backen.

Wochenrückblick 15.12.–20.12.

Montag, der 15. Dezember 2014

Haferbrei mit Chiasamen zum Frühstück, Hirse mit Zucchini mit Mittag. Der Bauch bleibt ruhig und ich bin erleichtert.

Am frühen Nachmittag hole ich Kazu vom Kindergarten ab und zusammen geht es weiter zum Zahnarzt.

Zuerst stellt die Ärztin Kazu ihre Instrumente vor, dann geht es los. Die alte Füllung muss raus, da sich darunter Karies gebildet hat.
Diese stellt sich als sehr tief heraus. Es muss immer tiefer gebohrt werden. Kazu ist tapfer, hin und wieder zuckt sein Fuß.
Die alte Füllung ist draußen, die Karies beseitigt. Die Zahnärztin holt ihren Kollegen, der Spezialist für Wurzelbehandlungen ist, zu Hilfe. Der schaut sich mit einer speziellen Brille Kazus Loch genauer an. Dann die Diagnose.

Das Loch geht bis zur Wurzel. Es ist ein Wunder, dass Kazu nicht noch mehr Schmerzen gehabt hat, so vereitert wie der Zahn ist.
Beim Erwachsenen würde man jetzt eine Wurzelkanalbehandlung empfehlen, beim Milchzahn heißt es, der Zahn muss weg.
Damit der hintere Backenzahn sich nicht in die Lücke drängt, muss ich mit Kazu zum Kieferorthopäden, der ihm einen Zahnplatzhalter einfügen muss.
Oh je. Die Japanreise steht doch an.

Der Zahnarzt beruhigt mich. Der Zahn wird mit einem Medikament versehen und bekommt eine Füllung. Gleich nach der Rückreise soll dann der Zahn gezogen werden.

Die erste Woche zurück in Deutschland habe ich mir anders vorgestellt. :-(((
Jetzt wird Kazu ein Zahn gezogen und ich am Knie operiert.
Und Diät muss ich auch halten.
Nichts mit gleich in die Küche stürzen und den Ofen zum Glühen bringen. T_T
Seufz. Aber zumindest weiß ich ja, dass am Ende des Weges ein helles Licht ist.

Am späten Nachmittag kommt meine Freundin Lisa zu Besuch. Sie hat am Wochenende gebacken und bringt mir ein paar Plätzchen mit.


Mmh. Ich werde sie auf jeden Fall probieren. Vor allem den Apfel finde ich ja herzallerliebst.
Hach, ich freu mich. ^__^ Danke schön!
Wer Interesse an den Rezepten hat, der wird auf Lisas Blog "Lisa Cuisine" fündig. Lisa wollte sie in den nächsten Tagen posten.

Dienstag, der 16. Dezember 2014

Jeden Morgen stellt sich mir die Frage, was ich Kazu als Vesper mitgebe. Besonders schwierig wird es, wenn mal wieder nichts da ist wie heute.
In solchen Fällen backe ich meist etwas. Oft Mushipan, aber Eier sind auch nicht da.
Und so beschließe ich, vegane Schokoladenmuffins (ohne Füllung und Topping) zu backen nach einem Rezept von Shia.


Kazu ist begeistert.^^

Mein letzter Psychotherapietermin vor der Japanreise steht an.
Ich erzähle von meinen Ängsten und der Therapeut zeigt mir auf, wie ich das ganze positiv betrachten kann. Beim Gespräch wird mir auch klar, dass ich mittlerweile mich nicht mehr so von meinen Ängsten beherrschen lasse. Ein gutes Zeichen.
Für den Fall der Fälle habe ich mir zwei Therapiesitzungen aufgehoben. Man weiß ja nie, was in Japan so alles passiert. Wenn alles gut läuft (psychisch meine ich), dann ist es fein, falls nicht, weiß ich, dass meine Problemen therapiert werden. Es ist mein Sicherheitsnetz.

Für Kazu ist heute zum letzten Mal Judo. Dann geht es erst im Februar wieder los.
Und zu meinem Glück spielen sie heute wieder "Feuer, Wasser, Sturm", Kazus Lieblingsspiel.

Mittwoch, der 17. Dezember 2014

Kazu hat sich "buntes Eis" gewünscht. So nennt er das Fürst Pückler Eis von Mövenpick, das ich hin und wieder mal kaufe. Und so kaufe ich Eis ein und kann es nicht lassen, zu Hause ein Löffelchen zu naschen. Doch das rächt sich sofort. Mein Bauch bläht sich auf. :-(
Das sind bestimmt die vielen Zusatzstoffe, die in so einem Industrieeis stecken.

Nachmittags kommt der Opa vorbei und bringt Weihnachtsgeschenke mit, denn dieses Jahr feiern wir Weihnachten nicht zusammen. Wie das wohl sein wird? Mein erstes Weihnachten ohne meinen Papa.
Schon irgendwie komisch.

Donnerstag, der 18. Dezember 2014

Die letzten Besorgungen für die Japanreise erledigt.

Freitag, der 19. Dezember 2014

Da meine Freundin Iris unser heutiges Treffen abgesagt hat, habe ich Zeit für ein Back-Experiment.
In vielen japanischen Backrezepten wird Skim Milk Powder verwendet. Milchpulver sorgt dafür, dass der Teig weicher wird. Nun möchte ich wissen, ob es einen Unterschied gibt bei Verwendung von Magermilchpulver, Vollmilchpulver, Baby-Milchpulver, Einsatz von richtiger Milch und Weglassen von Milch.
Ich lege los und backe erst einmal die drei Brötchenvarianten mit Milchpulver.


Dann folgen die Variationen mit Hafermilch, ohne Milch und einmal mit Dinkel.


Die Unterschiede sind abgesehen von der äußeren Optik des Dinkelbrötchens minimal.

Die Brötchen geschmacklich zu testen erweist sich als eine Herausforderung, da Weizen, Hefe wie auch Eiweiß auf der Histamin-Liste stehen.
Abbeißen, schmecken, ausspucken ist angesagt.
Ich habe den Rest meiner Testbrötchen eingefroren und werde sie kommenden Montag noch einmal einem Geschmackstest unterziehen.

Samstag, der 20. Dezember 2014

Zum Frühstück genieße ich heute die Dinkelbrötchen. Ich beträufle sie einfach mit Leinöl.
Nun heißt es abwarten, denn auch in den Dinkelbrötchen ist etwas Hefe (allerdings weniger als in den anderen) enthalten. Doch mein Magen bleibt ruhig und ich bin happy. ^_^

Koffer packen ist angesagt. Ein paar Stiefel, ein Hut, zwei Handtaschen füllen den Koffer fast schon zur Hälfte. Dabei sah der so groß aus.
Aber beim zweiten Anlauf bekomme ich alles unter. 18,2 kg. Noch 5 kg Luft. Super.
Dann kommt Kazus Koffer dran. 16 kg. Na bitte. Da werden wir einiges in Japan einkaufen können. :-)

Am Abend bekomme ich große Lust auf etwas süßes.
Ah! Zucker-Entzug!
Ich beschließe, die Mandelherzen von Lina zu backen. Allerding ohne Ei, da ich keine Eier mehr da habe und statt Weizenmehl nehme ich Dinkelmehl.


Mmh, etwas zu fest geraten, aber sie knuspern sich wunderbar.

Nachts kann ich nicht schlafen. Mein Bauch hält mich wach. Anscheinend vertrage ich die Plätzchen doch nicht. :-(
Versteh ich nicht. Oder es liegt doch an etwas anderem.
Irgendwann werde ich dem Problem schon auf die Schliche kommen.

Heute (Sonntag) habe ich wieder zweierlei Dinkelbrötchen gebacken. Mal sehen, wie mein Bauch sie findet.

Ich wünsche euch allen einen schönen, beschwerdefreien vierten Advent. ^^