Mittwoch, 4. März 2015

Wochenrückblick 23.2.– 28.2.

Auch diese Woche stand ich viel in der Küche, denn ich hatte mir vorgenommen, mein Oyatsu-Buch bis Ende Februar durch zu haben.

Montag, der 23. Februar 2015

Auf den heutigen Montag habe ich mich schon sehr gefreut, denn heute kommt meine Freundin Lisa zu Besuch. Da macht das Backen gleich noch mehr Spaß.

Ich beginne mit einer neuen Ladung Graham Crackers und probiere gleich mal ein neues Rezept aus.
Dann folgen Rare Cheesecake und Souffle Cheesecake (beide aus dem Oyatsu-Buch) und die Burgtheater Linzertorte wird ausgarniert. Normalerweise kommen oben viel mehr Nüsse drauf. Da wir das aber nicht so mögen, fällt sie eben etwas bescheidener aus.


Zusätzlich hole ich die letzten Apfel-Minze-Törtchen aus dem Froster.


Den Souffle Cheesecake gibt es direkt aus der Auflaufform. Da ich vergessen habe, den zu fotografieren, gibt es den später zu sehen, wenn ich ihn nochmal backe. Denn noch einmal backen (und das Rezept posten) werde ich auf jeden Fall. :-)

Und da Lisa Interesse an den Kinako Plätzchen geäußert hatte, backe ich ihr noch schnell eine Handvoll.

Alles ist vorbereitet. Jetzt muss ich erst einmal zum Kindergarten, Kazu abholen und dann gleich weiter zum Zahnarzt. Kazu hatte am Freitag über Zahnschmerzen geklagt, so dass ich heute früh in der Praxis anrief und gleich für mittags einen Termin bekam.

Wahrscheinlich ist es der Zahn, der ihm schon vor der Japanreise Kummer bereitet hatte. Eigentlich sollte er erst Anfang März gezogen werden, aber aufgrund der Schmerzen kommt er nun heute raus.

Der Arzt weist mich darauf hin, dass Kazu ganz hinten auf beiden Seiten seine ersten richtigen Zähne bekommt. Es kann also auch sein, dass die Schmerzen nicht vom Problemzahn stammten, sondern vom Durchstoßen des neuen Backenzahns. Denn am Samstag waren die Schmerzen weg.
Egal, der kaputte Zahn muss eh raus und so wird er heute gezogen.

Ein komisches Gefühl, nicht selbst auf dem Stuhl zu sitzen, sondern mit anzusehen, wie das eigene Kind behandelt wird. Mir wird ganz schwer ums Herz, wenn ich sehe, wie seine Beine zucken.
Aber Kazu ist ganz tapfer und Zahnarzt und Arzthelferin gehen sehr behutsam vor.
Immer wieder wird pausiert und es dauert eine Weile, bis der Zahn endlich draußen ist.

Die Arzthelferin erzählt Kazu von der Zahnfee und dass diese bestimmt eine Überraschung für ihn parat hat.
Schock. Zahnfee? Wie jetzt? Ich bin nicht vorbereitet. Ich kenne keine Zahnfee. (Habe aber schon mal davon gehört.)
Ich bin daher ebenso gespannt wie Kazu, was die Zahnfee ihm als Überraschung bringen wird.
*schwitz* *grübel*

Zu Hause wird das Internet zu Rate gezogen. Zahnfee. Aha. Na, da habe ich aber ein Problem. Seufz.

Am späten Nachmittag kommt Lisa vorbei. Sie wird schon sehnsüchtig von mir und Kazu erwartet.^^

Es gibt viel zu erzählen und dabei lassen wir uns die Kuchen schmecken.
Kazu hat es besonders die Linzertorte angetan. Er isst gleich ein Drittel der Torte alleine auf.
Die ist aber auch köstlich!


Aber auch die andere Kuchen schmecken herrlich. Ihr könnt euch also wieder auf viele leckere Rezepte freuen. :-)

Es war ein schöner Nachmittag mit Lisa und Kazu hat sich gefreut, dass wir zum Schluss noch zu dritt etwas gespielt haben.

Mein Mann ruft an und ich erzähle ihm von der Zahnfee. Was könnte die Zahnfee unserem Sohn bringen? Ich habe keine Ahnung, was da so üblich ist.

Wir beschließen, ihm eine Smoothie-Flasche und ein Fläschchen Yakult hinzustellen (für den Fall, dass die Zahnfee nicht kommen sollte :-P).

Dienstag, der 24. Februar 2015

Was soll ich sagen? Die Zahnfee kam nicht. Also bin ich früh zu Kazu ins Zimmer rein und habe ihm die von meinem Mann noch besorgten Getränke hingestellt. :-D

Am nächsten Morgen kommt mein Sohn aufgeregt zu mir in die Küche. "Mama, auf dem Schreibtisch steht was! Warst du das oder die Zahnfee?"

Ich bin ja nun gar nicht gut im Lügen und wenn ich so direkt gefragt werde ...
Panik. Was sage ich denn?
"Ich? Ich weiß von nichts. Was steht denn auf dem Schreibtisch? War die Zahnfee wirklich da?" stammele ich.
Keine Ahnung, ob Kazu mir das abgekauft hat.
Ich fühle mich gar nicht gut dabei, mein Kind anzulügen.
Hm. Ich werde Kazu bei Gelegenheit mal fragen, ob er weiß, wer zu Weihnachten die Geschenke besorgt. Wobei ja jetzt eher Ostern vor der Tür steht.
(Gerade gefragt. Kazu war ganz erstaunt, dass ich nicht weiß, dass der Osterhase die Ostereier und der Weihnachtsmann die Geschenke bringt. !!!)

Heute vormittag bereite ich die kalten Oyatsu zu.
Ein Lemon Squash Jelly. Ganz interessant, muss aber nicht sein.


Eine Erdbeer bavarois. Sehr, sehr lecker.
Und das Rezept ist auch etwas anders als die, die ich schon habe. Das Rezept ist definitiv einen Post wert. <3


Ice Candy Mocca. Gut, ich mag den Geschmack von süßem Milchkaffee. Aber sie entlocken mir kein "Wow, lecker!"


Auch die Käsemoussekuppel löst keine Begeisterung aus.


Nachmittags geht es wieder zum Zahnarzt. Ein Kontrolltermin. Das Loch heilt gut. Alles schick.
Kazu bekommt die Erlaubnis, nachher noch zum Judo zu gehen.

Mittwoch, der 25. Februar 2015

Heute früh habe ich einen Physiotherapietermin. Zeitlich passt es gut. Zuerst bringe ich Kazu in den Kindergarten und laufe dann von dort direkt zur Praxis, die nur eine Busstation weiter liegt.
So war zumindest der Plan.

Aber es kommt einfach kein Bus. Vorne tuscheln die Leute miteinander und langsam löst sich die wartende Menge auf. Wir sind die letzten, die noch nach 35 min da sind.
Und so geben wir schließlich auch auf und gehen wieder nach Hause.
Ich rufe in der Praxis an und sage Bescheid. Der Therapeut erzählt mir, dass es auf der Strecke einen schweren Unfall gab und die Straße gesperrt wurde. Ich bekomme einen Ersatztermin.

So kommt es, dass Kazu und ich den Vormittag gemeinsam zu Hause verbringen.
Ich nutze das helle Tageslicht, um das Joghurt Kiwi Sherbet zu fotografieren. Das Sherbet schmeckt gar nicht. Es ist bitter geworden. Kiwi und Milchprodukte halt. (Actinidin heißt das Enzym der Kiwi, das schuld ist, habe ich heute gelernt.^^)


Da ich noch kein Foto von den Graham Crackers geknipst habe, holen Kazu und ich das nach.
Mit dabei Kazus Pokéball.
"Bisasam, du bist dran!" ertönt es letzter Zeit oft aus Kazus Zimmer. :-D


Die Graham Crackers sind lecker. Ich habe ja bereits ein Rezept für Graham Crackers gepostet, die sehr köstlich sind, aber auch diese Crackers nach einem anderen Rezept sind nicht zu verachten. Ich kann gar nicht sagen, welche mir besser gefallen. :-)

Schließlich mache ich noch meinen Chocolate Cheesecake fertig, den ich heute früh gebacken habe.
Ich bekomme nämlich mittags Besuch von meiner langjährigen Freundin Iris.


Den Cheesecake gönnen wir uns als Nachtisch. Schön cremig und angenehm im Geschmack, aber die Cheesecake-Konkurrenz ist stark und daher schafft es dieser Cheesecake nicht in die Klasse der Post-würdigen Rezepte. :-D

Iris verabschiedet sich, aber wir bleiben nicht lange zu zweit, denn am Nachmittag kommt der Opa zum Spielen.

Ein actionreicher Tag. :-)

Donnerstag, der 26. Februar 2015

Heute bleibt es mal ruhig in der Küche. Ja, hin und wieder gibt es auch bei mir Ruhetage. :-D
Ich bin damit beschäftigt, das ellenlange Rezept für die Apfel-Minze-Törtchen zu posten.

Ansonsten geht es vormittags in den Asia-Supermarkt zum Einkaufen und nachmittags mit Kazu zum Judo.

Freitag, der 27. Februar 2015

Nach dem ruhigen Küchentag gestern, lege ich heute dafür wieder voll los.
Ich bereite mir zum Frühstück den Custard Purin zu und für Kazu und mich noch Dorayaki (natürlich nach einem Rezept aus dem aktuellen "wird durchgearbeitet Buch").


Kazu bekommt seine Dorayaki mit Konfitüre gefüllt und erklärt sie sogleich zu seiner neuen Lieblingsspeise. Dabei ist sie gar nicht so neu. Kazu mochte schon immer Pancakes und Co.
Die Dorayaki schmecken in der Tat, aber ich bleibe dann doch bei meinem bisherigen Rezept für Dorayaki und spare mir das Posten. Ich brauche aber unbedingt ein neues Foto. Hm, könnte ja das hier nehmen. Gesagt, getan.^^


Nachdem Kazu im Kindergarten ist, teste ich weitere Oyatsu-Rezepte und genehmige mir so ein zweites Frühstück.^^

"Anko no oyaki", Oyaki mit Bohnenpaste gefüllt. Ich habe drei Stück zubereitet und einen mit Bohnenmus, einen mit Maronencreme und einen mit Zwetschgenmus gefüllt.



Schmecken, aber der Bringer sind sie nicht. Ich finde bestimmt noch ein besseres Oyaki-Rezept.
Sehr gut dagegen haben mir die Gobô-Sticks geschmeckt. Die Gobô-Wurzeln werden gewaschen und in dünne Stücke geschnitten. 5 - 10 min wässern. Trocken tupfen.
In eine Schüssel geben und mit Honig einreiben. Dann mehlen.
Knusprig fritieren. So lecker!


Meine Reiscracker aus Reismehl dagegen sind nicht so gut geworden.


Dafür haben mir die Matcha-Kinako-Bonbons gefallen. Honig, Kinako und Matcha. Aus mehr bestehen sie nicht.
Also einfach den Honig-Kinako-Bonbons noch Matcha hinzufügen.
(100 g Kinako, 15 g Matcha, 150 g Honig).


Auch die Milch-Mochi gefielen mir. Aber nicht gut genug, um das Rezept zu posten.


Als letztes, ich habe derweil schon Kazu vom Kindergarten abgeholt, gibt es Mushipan mit Yude-Azuki, für die nur Eiweiß verwendet wird.
Auch wenn sie geschmacklich nicht mit den Highlights mithalten können, werde ich das Rezept in meine Mushipan -Sammlung aufnehmen. Ein Mushipan nur mit Eiweiß habe ich, so weit ich weiß, nämlich noch nicht. :-)


Samstag, der 28. Februar 2015

Heute fahren mein Mann und Kazu zu Opa und Oma in den Garten. Dort ist heute Holz-Hack-Aktion und mein Mann wird gebraucht. Aber auch Kazu darf zupacken und die Axt schwingen, wie mir später erzählt wird. ^^
Anschließend fahren alle zusammen noch zu meinem Neffen, dessen Geburtstag nachfeiern.

Ich bleibe zu Hause und gönne mir einen freien Tag. Jedoch nicht küchenfrei. Schließlich ist heute der letzte Tag im Februar und ein paar Rezepte fehlen mir noch.

So gibt es zum Frühstück Ginger-Cheese-Hotcakes, die ich nicht unbedingt ein zweites Mal haben muss.  :-P


Dann backe ich erneut die Cheese Bars mit Sesam in der Käsemasse, weil sie Kazu und mir beim ersten Mal gefallen haben.
Sie werden dieses Mal zwar besser, aber können sich dann doch nicht gegen die starke Cheesecake-Konkurrenz behaupten.


Dann teste ich den Coconut Rare Cheese. Da reicht mir schon ein Happen. Nein danke.
Zu fest und die Kokosmilch-Frischkäse-Kombination ist geschmacklich nicht meine Welt.


Nun bereite ich noch einmal den Rare Cheesecake zu, der uns schon am Montag so gut gefallen hat. Dieses Mal füge ich einem der zwei Törtchen noch Matcha hinzu. Da diese Cheesecakes für Sonntag sind, muss ich mich, was das Verkosten angeht, gedulden. Gar nicht so einfach.


Dafür gibt es ja noch andere Sachen zu testen. Doch leider kann der Green tea Cheesecake überhaupt nicht punkten. Zum einen stimmt irgendetwas mit der Backzeit nicht, und schmecken tut er auch nicht. :-(


Besser geschmeckt haben dafür die Yubeshi mit Walnüssen. Eine japanische Süßspeise.


Und fast richtig gut geschmeckt hat mir das Süßkartoffel-Kintsuba mit Coconut Flavor.
Nur das Kokosnussaroma störte mich. Habe es trotzdem aufgegessen.^^


Ein Cheesecake-Rezept fehlt noch. Ich bereite den Kuchen zu. Die Verkostung muss jedoch bis morgen warten, denn ich benötige eine Cheesecake-Pause.

Dafür geht es weiter mit meinen weißen Bohnen, die ich gestern eingeweicht hatte.
Ich habe sie nebenbei köcheln lassen und stelle nun daraus Shiroan her. Das benötige ich für einen Kuchen, den ich für Sonntag geplant habe.


Und zu guter Letzt backe ich noch den Mango Pound Cake. Mjam mjam. :-D


Abends kommen die Männer wieder und bringen Hunger mit. Ähm. Darauf bin ich jetzt gar nicht vorbereitet. Zum Glück ist Brot und Aufstrich da. Puh. *g*

Sonntag, der 1. März 2015

Ein ruhiger Sonntag steht an. Juppie!

Ich backe uns zum Frühstück einen Mini-Goji-Kuchen. Glutenfrei mit Reismehl.
Eigentlich sollte es ja auch ein Mangokuchen werden, aber ich hatte keine Mango mehr da.

Der Kuchen ist sehr lecker und Kazu langt begeistert zu. Die Gojibeeren werden natürlich herausgepult. Rezept folgt.^^


Dazu decke ich noch den letzten Cheesecake.
Die Käsemasse enthält u.a. Vanilleeis. Die Füllung ist Apfelkompott.
Die Käsemasse schmeckt gut, der Kompott ist viel zu süß (trotz reduzierter Zuckermenge).


Schöne kleine Naschereien zu unserem Frühstück, das aus Haferbrei mit Chia und Zimt besteht. :-)
Wir können ja nicht nur Süßes essen. :-P

Kazu hat gestern nachträglich zum seinem Geburtstag ein tiptoi-Puzzle geschenkt bekommen und kann sich gar nicht davon loseisen.
Das kommt mir zugute. Denn so kann ich mich ganz meinem Patisserie-Projekt widmen. Neben dem Oyatsu-Buch, mit dem ich jetzt übrigens durch bin, arbeite ich mich ja auch noch durch meine Patisserie-Heftreihe "mit Patissiers Cake & Dessert herstellen" durch.

Noch dieses Rezept, dann bin ich mit dem zweiten Heft fertig.^^
Neun Hefte habe ich übrigens von dieser Reihe.

Auf dem Plan steht ein Kuchen namens "Japonais" vom Pâtissièr Misaki.
Für die zweite Schicht benötige ich das Bohnenmus. Klingt spannend, oder?
Aus meiner Masse bekomme ich 3 1/2 Böden heraus.
Den flachen habe ich früher aus dem Ofen genommen, daher ist die Oberfläche noch so schön grün.



Ich stelle die einzelnen Schichten her und setze den Kuchen zusammen.
Oh! Was lese ich da? Der Kuchen soll 5–6 Stunden durchziehen?
Dann werde ich ihn wohl morgen erst fertigstellen können und somit gibt es das Foto vom fertigen Kuchen erst im nächsten Wochenrückblick. :-P

Für uns ist das halb so wild, schließlich haben wir noch den Mango Pound Cake, den Cheesecake mit dem Vanilleeis drin und natürlich noch die zwei Cheesecake-Törtchen, die beide sehr köstlich schmecken.^^

Irgendetwas wollte ich noch zu Kazu schreiben, aber mir fällt es gerade nicht ein. Normalerweise liege ich um diese Zeit schon längst im Bett. Ich bin einfach zu müde. Gähn. Wenn es mir einfällt, schreibe ich das im nächsten Wochenrückblick. Schließlich sollen die Wochenrückblicke nicht nur eine Auflistung von "Küchenkrams" sein. ^^;;
Und das Beantworten der letzten Kommentare (Danke schön!) verschiebe ich auf morgen.

Ah, "morgen", jetzt fällt mir wieder ein, was es noch zu Kazu zu schreiben gibt. Nächstes Mal. Es läuft ja nicht weg. :-D


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Rezepte, die ich noch posten möchte (es werden immer mehr ... aaah!!!)
  • Gâteau Basque nach Curley
  • Baked Cheesecake (zusammen mit den anderen zwei Baked Cheesecakes)
  • mit Milchreis gefüllte Crêpes
  • Burgtheater Linzertorte
  • Fuzzy Brownies
  • Easy Rare Cheesecake nach Takagi
  • Easy Souffle Cheesecake nach Takagi
  • Ichigo Bavarois
  • Graham Crackers nach Smitten Kitchen
  • Azuki-Mushipan
  • kintsuba?
  • Glutenfreier Poundcake
  • Japonais

Dienstag, 3. März 2015

Jasmintee Mârâkao ジャスミン茶葉のマーラーカオ


Mârâkao sind chinesische gedämpfte Küchlein. In Japan heißen sie Mushipan.
Früher wurden Mârâkao mit braunem Zucker zubereitet, was ihnen eine dunkle Farbe verlieh.
Eine Theorie im Netz besagt, dass daher der Name "Mârâkao" herrühre. "Gesicht eines Malaysiers".
Belegt ist diese Theorie nicht, sicher ist nur, dass das "Mârâ" für Malaysien steht. Vielleicht stammen die Ursprünge dieses Gebäcks aus der südlichen Gegend.

Das Rezept für diese Mârâkao mit Jasmingeschmack stammt aus dem Heft Nr.36 der Reihe "mit Patissiers Cake & Dessert herstellen" und wird dort als schneller, einfacher Snack vorgestellt (gâteau tout simle).

Sie sind schön saftig und aromatisch und haben uns gut gefallen.

Zutaten für ca. 5 Mushipan in Muffingröße (ca. 4,6 cm Bodendurchmesser)

2 Teebeutel grüner Jasmintee
35 g Mehl Type 405 oder Red Lotus Mehl
15 g Mehl Type 550
1 TL Backpulver
35 g Zucker
60 g Vollei (= 1 Ei Gr. L)
45 ml Milch
15 g Öl

Zubereitung

Die Teebeutel aufschneiden und die Teeblätter durchsieben.
1 TL von den feinen, durchgesiebten Teeblättern abnehmen und beiseite stellen. Der Rest wird nicht benötigt.
Die Mehle mit Backpulver und Zucker mischen und in eine Schüssel sieben.
In die Mitte eine Mulde formen.
Ei mit Milch verquirlen und in die Mulde gießen. Von der Mitte aus alles mit dem Schneebesen verrühren, bis die Masse glatt ist.
Öl einrühren.
Teeblätter einrühren.
20 min bei Zimmertemperatur ruhen lassen.

In einem Topf mit Dämpfeinsatz Wasser zum Kochen bringen. Die Förmchen in den Dämpfeinsatz setzen. Den Topf mit einem Tuch abdecken (damit kein Kondenswasser auf das Gebäck tropft) und den Deckel aufsetzen. Hitzezufuhr etwas reduzieren.
Ca. 20 min dämpfen. 

Die Oberfläche sollte sich elastisch anfühlen.



Hier mal als Kuchen:


Und hier die gleichen wie oben, nur war das Licht anders:
(Ich habe beim Fotografieren die Tücken des Lichts und den Einfluss auf die Farbe noch nicht gemeistert.)


Sie sind nicht ganz so gelb, aber auch etwas dunkler als auf dem Foto ganz oben.
Mir schmecken sie übrigens auch noch am nächsten Tag. :-)

Custard Purin mit ganzen Eiern 全卵を使ったカスタードプリン


Ich habe schon einige Rezepte für den Custard Purin gepostet und musste mich daher erst einmal vergewissern, dass ich nicht schon so ein Rezept habe.
Doch alle Custard Purin benötigen extra Eigelb. Das ist das Spezielle an diesem Rezept. Es wird nur mit ganzen Eiern zubereitet. So hat man keine Eiweiße übrig.

Dieser Purin schmeckt sehr leicht (dafür nicht ganz so vollmundig wie die anderen Purin Rezepte) und ist schnell zubereitet. Vor allem wenn man wie ich einfach die Karamellsoße weglässt. :-D

Mir gefällt das Rezept (Kazu konnte ich jedoch mit diesem Purin nicht begeistern), daher poste ich es.^^

Zutaten für 3 Ramequinformen

2 Eier
250 ml Milch
35 g Zucker
1 Tropfen Vanilleextrakt

Zubereitung

Eier verquirlen.
Milch erwärmen und den Zucker darin lösen.
Warme Milch in die Eier rühren.
Vanilleextrakt einrühren. Durchseihen.
Eiermilch auf die Förmchen verteilen.

Wasser in einem Kochtopf mit Dämpfeinsatz  erhitzen, die Förmchen auf den Einsatz stellen und bei kleiner Hitze etwa 10–12 min dämpfen.
Am besten den Deckel mit einem Tuch umwickeln, damit kein Kondenswasser auf den Pudding tropft.

Ob sie fertig sind, kann man anhand eines Stäbchentests überprüfen. Wenn am Holzspieß nichts klebt, sind die Purin fertig.
Abkühlen lassen, dann für 2 - 3 h in den Kühlschrank stellen. 


Ich esse den Purin so aus der Form.


Anm. Hat der Purin wie bei mir so kleine Löcher, ist das ein Hinweis darauf, dass entweder die Hitze zu hoch war oder der Purin zu lange gedämpft wurde. 

Mit Karamellsoße und gestürzt sieht der Purin in etwa so aus:



Quelle: Cookpad "100万人が選んだ大絶賛おやつ" (Die beliebtesten Oyatsu-Rezepte von 1 Million Menschen ausgewählt), Kadokawa Verlag 2014
--> http://cookpad.com/recipe/247795

Montag, 2. März 2015

Honig-Zitronen-Madeleines はちみつレモンのマドレーヌ


Diese Madeleines mochte Kazu besonders gerne. Er mag es nämlich leicht säuerlich.

Zutaten für 28 Mini Madeleines von 4,3 cm Länge

50 g Butter
40 g Mehl
15 g gemahlene blanchierte Mandeln
1/3 TL Backpulver
1 Ei, Zimmertemperatur
35 g Zucker
20 g Honig
2 EL Zitronensaft

Zubereitung

Die Butter zum Schmelzen bringen. Warm stellen.
Mehl, Mandeln und Backpulver vermischen und sieben.
Ei verquirlen, Zucker einrühren und dann Honig einrühren.
Mehlgemisch einrühren bis die Masse glatt ist.
Zitronensaft einrühren.
Die etwa 40°C warme Butter nach und nach einrühren.
Die Masse abgedeckt für 1 h in den Kühlschrank stellen.

Form fetten und mehlen (meine Silikonform fette ich ganz dünn mit Öl ein).
Die Madeleine-Mulden bis kurz unter den Rand mit der Masse füllen.


Im vorgeheizten Ofen bei 180°C ca. 15 min goldgelb backen.

Sie sind fertig, wenn der Rand sich leicht braun färbt, die Oberfläche bei leichtem Druck zurückfedert und/ oder an einem hineingestochenen Holzspieß nichts kleben bleibt. 

Etwas abkühlen lassen, dann aus der Form holen.
Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.



Quelle: Cookpad "100万人が選んだ大絶賛おやつ" (Die beliebtesten Oyatsu-Rezepte von 1 Million Menschen ausgewählt), Kadokawa Verlag 2014
--> http://cookpad.com/recipe/224143

Cranberries & Creamcheese Muffins ベリーとクリームチーズのマフィン


Ein weiteres Rezept aus meinem neuen Oyatsu-Buch, dass uns überzeugt hat.
Diese Muffins mit Frischkäse haben mir richtig gut geschmeckt. Mir gefiel vor allem die Kombination mit den Cranberries. Beim ersten Mal habe ich diese in den Teig gegeben und eine mittig draufgesetzt. Kazu mochte die Muffins auch jedoch ohne Cranberries.
Beim zweiten Mal habe ich sie weggelassen und dafür eine TK-Himbeere mittig in den Teig gedrückt. Aber wir fanden die Himbeere geschmacklich nicht so passend.
Beim dritten Anlauf, bei dem ich auch die Zutatenmengen etwas variiert habe, habe ich Cranberries und Walnussstückchen nur oben aufgelegt. Das stellte sich für Kazu, der Stücke im Kuchen nicht mag, und mich als die beste Lösung heraus- :-D

Zutaten für 8 - 10 Muffins

120 g Frischkäse Balance (ca. 16% Fettgehalt)
80 g Butter
65 g Cranberries, getrocknet
60 g Zucker
2 Eier
107 g Mehl Type 405
2/3 TL Weinstein-Backpulver
15 g Walnüsse

Vorbereitung

Frischkäse und Butter auf Zimmertemperatur bringen.
Cranberries einweichen.
Form vorbereiten (fetten oder mit Papierförmchen auslegen).
Ofen auf 180°C O/U-Hitze vorheizen.

Zubereitung

Frischkäse mit Butter cremig rühren.
Zucker einrühren.
Eier verquirlen und nach und nach einrühren.
Mehl mit Backpulver gut mischen und darauf sieben.
Mit einem Schaber einrühren.
Die Mulden der Muffinform zu etwa 70% mit der Masse füllen.
Die Cranberries trocken tupfen.
Walnüsse grob hacken.
Die Muffins mit den Cranberries und den Walnussstückchen belegen.

Im vorgeheizten Ofen bei 180°C O/U-Hitze ca. 25–30 min backen.
Am besten Stäbchenprobe machen.


Inspirationsquelle: Cookpad "100万人が選んだ大絶賛おやつ" (Die beliebtesten Oyatsu-Rezepte von 1 Million Menschen ausgewählt), Kadokawa 
--> http://cookpad.com/recipe/237040