Freitag, 24. Oktober 2014

Wochenrückblick 13.10. - 19.10.

Montag nehme ich mir stets vor, den Wochenrückblick zu schreiben. Und jetzt ist es schon Donnerstag Freitag. Zum einen hatte ich noch den 4. Teil meines Foodbloggercamp-Berichts zu schreiben, zum anderen war ich die letzten Tage u.a. mit folgenden Törtchen beschäftigt. Nun ist es geschafft.^^
Als ich das Foto im Buch ("Patisserie" von William & Suzue Curley) sah, habe ich mich gleich verliebt und wollte diese unbedingt nachmachen. :-D
Wie gefällt euch meine Kopie?


So. Was war die Woche los?

Montag, der 13. Oktober 2014

Kazu hat heute Waldtag. Das heißt, seine Kindergartengruppe fährt heute vormittag in den Wald und wir Eltern sollen den Kindern eine Kleinigkeit mitgeben, die das Kind mit anderen Kindern teilen kann.
Ich packe Kazu einige Stücke des am Sonntag gebackenen Angel Food Cake ein und ermahne meinen Sohn, auch wirklich etwas abzugeben. :-P


Dienstag, der 14. Oktober 2014

Heute ist wieder Therapie und natürlich geht es um mein Verhältnis zu meiner Mutter.
Ich muss lernen, mich abzunabeln und erwachsen zu bleiben.

Nachmittags ist wieder Judo. Heute möchte ich meine erste Probestunde abhalten und ich bin mächtig aufgeregt.
Zum Ende von Kazus Training kommt mein Mann vorbei. Wir fahren zusammen nach Hause und ich fahre dann gleich wieder los zur Sporthalle, während mein Mann sich um Kazu kümmert, der ganz verstimmt ist, weil er eigentlich zuschauen wollte.
Aber das Judotraining für die Älteren beginnt erst um 19:45 Uhr. Das ist zu spät für Kazu.

Ich bekomme einen Judo-Anzug geliehen.
Während die anderen sich mit einem Fußballspiel aufwärmen, bekomme ich von einem, der kein Fußball spielt, gezeigt, wie die Fallübungen gehen.

Das habe ich schon oft bei Kazu gesehen, aber ich muss zugeben, die Rollen sauber hinzubekommen, ist schwieriger als es aussieht.
Danach folgen ein paar gemeinsame Aufwärmübungen und die Jungs und Männer (ich bin die einzige weibliche Person) üben den Zweikampf, während jeweils ein Pärchen reihum mir einen Wurf zeigt.
Ach ja, Festhaltetechniken für den Boden bekomme ich auch noch gezeigt.
Zwischendurch werden immer wieder Liegestütze und Sit-ups gemacht.
Ich glaube, ich habe noch nie in meinem Leben so viele Liegestütze gemacht.

Das Training ist definitiv nicht auf ältere Menschen zugeschnitten. Aber hey, ich bin ja auch noch jung ... :-D

"Und? Kommst du Donnerstag wieder?"
"Klar!" sag  ich.

Mittwoch, der 15. Oktober 2014

Wohnungsputz. Kazu. Spielplatz. Erholen.

Donnerstag, der 16. Oktober 2014

Heute müssen Kazu und ich eine Stunde früher im Kindergarten sein, denn heute geht es zum Sport in eine benachbarte Grundschule und ich bin als Begleitperson eingeteilt.
Für mich eine recht spannende Angelegenheit, die Kinder in Kazus Gruppe mal zusammen zu erleben und natürlich auch zu erleben, wie Kazu sich in der Gemerinschaft macht.
Was soll ich sagen? Kazu ist gut integriert und meistens mit den anderen drei Jungs zusammen.
Interessant ist es zu sehen, dass es auch Kinder gibt, die sehr stur und aufmüpfig sind. Da hat man es als Erzieher wirklich nicht leicht.

Nach dem Sport (ich schaue nur zu bzw gebe hier und da Hilfestellung) fahre ich Einkaufen.
Am Wochenende möchte ich mein Curley-Törtchenprojekt (siehe oben) in Angriff nehmen und benötige dazu noch Yude Azuki und Kuvertüre.

Kazus bestelltes Bett ist eingetroffen. Sein Kinderbett ist ihm zu klein geworden und nun bekommt er ein Hochbett. Mein Mann, der Urlaub hat, fängt schon mal an zu bauen.

Da Kazu am Dienstag nicht bei meinem Judo-Training zuschauen durfte, haben mein Mann und ich überlegt, dass wir heute sein Training ausfallen lassen und wir dann zusammen zu meinem Training fahren und Kazu da ein wenig zuschauen darf. Dann wollte mein Mann mit ihm wieder nach Hause fahren.
Aber die Aufregung um das neue Bett ist so groß, dass beide Männer beschließen, mich alleine zum Judo fahren zu lassen.

Aber soll ich wirklich heute zum Judo gehen? Ich bin von oben bis unten ein einziger Muskelkater!
Mir tut alles weh.
Die Suche im Internet ergibt: "Anfänger sollten sich bei Muskelkater lieber schonen."
Also beschließe ich, ebenfalls zu Hause zu bleiben. Ähem.

Freitag, der 17. Oktober 2014

Während Kazu im Kindergarten ist, backe ich erneut Milchhörnchen mit Salzbutter.


Mmh, dieses Mal sind sie gut geworden. Und viel zu schnell aufgefuttert. *g* (Rezept folgt)

Den Nachmittag verbringen wir zu Hause. Eigentlich wäre heute Kinderkirche, aber Kazu hat nicht so die rechte Lust drauf (und ich auch nicht :-P).
Hochbett bauen mit Papa und spielen mit Mama ist doch viel spannender. ^_-

Samstag, der 18. Oktober 2014

Eigentlich war geplant, dass Kazu und ich uns heute mit meiner Mutter und meinem Neffen treffen und Kazu dann über Nacht bei ihr bleibt.
Doch aufgrund des Lokführerstreiks fahren die S-Bahnen nicht mehr im 10-min-Takt sondern nur sporadisch. 20 - 40 min Wartezeit ... Darauf habe ich keine Lust und den Umweg per Bus möchte ich mir bei den verstopften Straßen auch nicht antun.
Und so nehme ich all meinen Mut zusammen und rufe meine Mutter an und sage ihr ab.
"Wir kommen nicht, weil die Bahn nicht fährt."
"Ich habe doch schon alles eingekauft und vorbereitet ..."

Ich verabrede mich mit ihr für Montagvormittag, dann ohne Kazu.

Uff, erledigt. Jetzt kann ich das Wochenende genießen. :-)

Die in den letzten Tagen gebackenen Tartelettes werden mit einer Matcha Chocolate Mousse gefüllt.
Aber wie garniere ich sie aus?
Der Spieltrieb bricht durch und es entstehen Blumen:


Ich denke, so sind sie für den Grüntee-Shop (gruener-tee-koyamaen.de/Infos/Rezepte) für den ich Rezepte mit Matcha zur Verfügung stelle, geeignet.
Vier verschiedene Mürbeteige habe ich für die Tartes getestet, bis ich endlich mit dem Zusammenspiel von Mürbteig und Mousse zufrieden war.
Leider bekommt der Shop es nicht hin, mich zu verlinken. Ich sehe das Problem nicht.
Auch bekomme ich so langsam das Gefühl, dass ich für die Rezepte viel mehr fordern müsste.
Nun ja, jeder fängt mal klein an. Mal sehen, wie es weitergeht.

Nachmittags backe ich den Boden für die Törtchen. Au Mann, ist der Boden lecker. Ich nasche gleich den Rand auf. :-D


Danach kommt die Azukibohnenmousse, die abgefüllt in den Gefrierschrank wandert.


Und noch der Sirup zum Traänken.
Für mehr ist nicht Zeit, da ja noch das übliche Programm auf mich warten (mit Kind spielen, Haushalt, Essen kochen, etc). :-)

Sonntag, der 19. Oktober 2014

In der Früh backe ich erst einmal Brötchen fürs Frühstück. Und zwar die Matchabrötchen auf Wunsch meines Mannes.


Drei Brötchen bekommen eine Kürbisfüllung.
Leider habe ich die Lichteinstellung nicht hinbekommen. T_T Und für einen Post möchte man ja ein schönes Foto haben.
Ich werde sie wohl noch einmal backen und dann ordentlich in Szene setzen. :-D

Dann geht es weiter mit der Matcha Mousse für die Törtchen und das Einsetzen.


Noch auffüllen, dann kommen die Halbkugeln in den Gefrierschrank.
Zeit fürs Mittagessen kochen.

Da das Wetter so schön ist, warm und Sonnenschein, gehe ich nachmittags mit Kazu raus auf die Wiese zum Fußball spielen.
Die Törtchen müssen eben warten.

Eine angenehme Woche mit Judo als Highlight liegt hinter mir.
In Berlin beginnen nun die Herbstferien ...

Bzw, da heute schon Freitag, der 24.10. ist, ist die erste Ferienwoche fast schon rum.
Auch diese Woche (morgen) gibt es ein großes Highlight. Ich hoffe, ich komme dazu, euch schon am Montag davon zu berichten. ^_-

Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende.

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Foodbloggercamp Berlin #fbcb14 Teil 4: Der zweite Tag des Camps

Gestern ist es spät geworden, doch an Durchschlafen (von Ausschlafen rede ich erst gar nicht) ist nicht zu denken. So gegen 4 Uhr früh kommt mein Sohn an mein Bett.
"Mama, kann ich bei dir schlafen?"
Er ist in letzter Zeit sehr Nähe bedürftig und so lasse ich ihn zwischen mir und meinem Mann Platz nehmen. Wobei mein Sohn eher auf meiner Seite schläft und ich so auf der Bettkante zu liegen komme. Da das nicht gerade bequem ist, beschließe ich nach ein wenig dösen, aufzustehen. Ich tapse in die Küche und backe Kuchen. :-D

Gestern Nachmittag hat sich nämlich herausgestellt, dass meine Tischnachbarn meine Kostproben verpasst haben und so wurde herumgescherzt, dass ich heute nur mit Kuchen erscheinen darf.
Eine Bitte nach Kuchen kann ich ja nur schwer abschlagen und da es noch früh ist, backe ich kurzerhand einen Milktea Chiffon Cake und nehme ihn gleich in der Form mit.

Als ich ankomme (zur gleichen Zeit wie gestern), ist der Raum noch ziemlich leer. Ein paar verschlafen wirkende Leute wuseln herum und bauen das Frühstücksbüffet auf.
Ich fühle mich irgendwie fehl am Platz und bin froh, dass ich die Zeit mit Kuchen schneiden sinnvoll nutzen kann.

Milktea Chiffon Cake

Dieses Mal stelle ich die Kuchenplatte gleich bei uns auf den Tisch, denn laut Jans Aussage gibt es heute eh genug Kuchen.

Heute probiere ich zum Frühstück das BuntWild Knusper Streusel Müsli aus. Dazu gibt es Obst und leckeres Brot (Sechskornbrot von Märkisch Landbrot) und veganen Aufstrich aus der gestrigen Session "Frühstücken ohne Kuhmilch" von Lina.
Vor allem der Cashew Cream Cheese schmeckt mir sehr gut.^^


Der Anblick von Kameras und Handys ist auf dem Camp übrigens Standard. Foodblogger unter sich eben. :-P

Nach dem Frühstück geht es weiter mit der Sessionplanung. Auf einer extra Tafel hängen alle Sessions des gestrigen Tages aus und jeder, der sich eine Wiederholung wünscht, kann dies durch Aufkleben eines Punktes auf dem Sessionzettel kundtun.
Tolle Sache.
Die gefragtesten Sessions (wenn der Sessiongeber dazu bereit ist natürlich) finden dann heute wieder statt.
Dazu kommen wieder neue Sessionangebote und so gibt es auch heute ein vielfältiges Programm.


Von 11:00 Uhr bis 11:45 Uhr findet heute die erste Session statt.

Zur Auswahl stehen:
  • "How to make Pancit" (philippinische Küche) von Kathrin
  • "Urheberrecht ist sexy" von Jule und Sabine
  • "Bloggerwünsche an Sponsoren und Monetarisierung" von Karin
  • "Supperclub" von Sophia
  • "Edelpilze im Blumentopf züchten" von Ralph
Bis auf den letzten Punkt interessieren mich alle Sessions. Oh je, welche soll ich nehmen?
Letztendlich siegt wieder der Sympathie-Aspekt und ich gehe zu Kathrins Session, da ich mich bei ihr am besten aufgehoben fühle. :-)




Es ist interessant zuzusehen, aber wir alle helfen auch schnibbeln. Ich kümmere mich um den Spitzkohl.^^
Nebenbei erzählt uns Kathrin etwas über die philippinische Küche.

Eine riesige Menge an Glasnudelsalat entsteht, der wirklich richtig köstlich schmeckt. Mein heutiges Mittagessen ist gesichert. :-D

Von 12:00 Uhr bis 12:45 Uhr gibt es vor dem Mittagessen noch eine weitere Session.

Zur Auswahl stehen:
  • "Geflügel zerlegen, Mittagessen und Sushi zubereiten" von Marco und Manja
  • "Onigiri" von Manja
  • "Lila Hanfstampf und Basilikum Falafel" von Sophia
  • "Wordpress selber hosten" von Jan Helke
  • "Pilzrezepte-Austausch" von Ralph
  • "Video - Erfahrungen und Austausch" von Krauts
Dieses Mal fällt mir die Wahl leicht. Ich schaue Sophia zu, wie sie ihr buntes Superfood zaubert und lerne, was man mit Hanföl und Hanfsamen so alles anfangen kann und dass die Kombination von zerstoßenem Cubemen-Pfeffer mit Smoked Sea Salt und Macis richtig herrlich duftet und schmeckt.


Bis 14:30 Uhr ist nun Mittagspause.

Dieses Mal ist reichlich da und ich probiere mich durch die verschiedenen Speisen:
Der Glasnudelsalat (lecker, lecker) darf natürlich nicht fehlen, dahinter Jans "gebackene Suppe" (mmh, schmeckt mir), der lila Stampf (mmh, köstlich) mit den Falafeln (nicht ganz meine Welt) und etwas Shrimpsoße ohne Nudeln, da ich kein Pasta-Fan bin und nur mal probieren möchte.



Es gibt noch viel mehr und ich hätte gerne noch dies und das probiert, aber leider bin ich kein großer Esser und immer viel zu schnell satt. T_T (Hatte ja vorhin schon einen Teller mit Glasnudelsalat. ^^;;)

In der Mittagspause wird natürlich auch viel gequatscht. Meine linke Nachbarin fragt quer über den Tisch Manja, die die Session "Onigiri" gab, wie man denn "Onigiri" schreibt.
Daraufhin meine rechte Tischnachbarin zu mir: " Wieso fragt sie dich nicht?"
"Keine Ahnung." Vielleicht ist ihr nicht bewusst, dass "Onigiri" aus Japan kommt. o_O

Für alle, die nicht wissen, was Onigiri sind:
Onigiri bestehen aus frisch gekochtem Reis, der in der Regel gesalzen wird (normalerweise salzen Japaner ihren Reis nicht) und gefüllt oder ungefüllt zu einem handlichen Happen geformt wird.
Meist werden Onigiri noch mit einem geröstetem Seetangblatt (Yakinori) versehen.
Im Gegensatz zu Sushi wird der Reis für Onigiri nicht gesäuert.


Von 14:30 Uhr bis 15:15 Uhr gibt es wieder Sessions.
  • "Messer wetzen und schärfen" von Viola Wüsthof und Arne Schulenberg
  • "Foodstyling" von Lena und Denise
  • "Mehr über Barcamps" von Jan
Die Session "Messer schärfen" war meine Wunschsession, da ich gestern schon nicht dazu gekommen bin. Viola erklärt uns den Unterschied zwischen Wetzstahl und Schleifstein und zeigt uns, wie man beide richtig handhabt. Dann dürfen wir unsere mitgebrachten stumpfen Messer schärfen und Viola korrigiert unsere Fehler. Selbst Hand anzulegen und es dann noch einmal richtig gezeigt zu bekommen, ist doch immer am lehrreichsten.
Ich bin erstaunt, wie scharf mein Messer geworden ist. Tja, was soll ich sagen? "Ich brauche jetzt so einen Schleifstein! Jawohl!" :-D

Mit einem Schleifstein habe ich früher schon mal geliebäugelt, aber da ich keine Ahnung hatte, wie man ihn verwendet und Angst hatte, irgendetwas falsch zu machen und so meine Messer zu ruinieren, habe ich stets davon abgesehen.
Für mich war diese Session daher ein echter Gewinn.

Um 15:30 Uhr stehen folgende Sessions zur Auswahl:
  • "Getränke selber machen" von Melanie
  • "Sketchnotes" von Nicole
  • "Essbare Wildpflanzen Teil 1" von Peggy und Markus
  • "Fleisch und Verwendungsmöglichkeiten" von Sandra
Die Entscheidung fällt leicht. "Essbare Wildpflanzen" ist ein interessantes Thema und Peggy und Markus sind sympathische Menschen.
Und es lohnt sich wirklich. Durch den Besuch der Session kann ich ein wenig meine Hemmungen abbauen gegenüber dem Pflücken von Wildpflanzen. Denn Peggy und Markus stellen nicht nur ein paar Pflanzen vor, sondern erzählen auch etwas darüber, wie man pflückt und worauf man achten muss.
Und es gibt auch Kostproben wie kandierte Vogelbeeren und eingelegte Kornelkirschen. Beides sehr fein!
Wer weiß, vielleicht pflücke ich tatsächlich nächstes Frühjahr ein paar Wildkräuter. :-D

Von 16:30 Uhr bis 17:15 Uhr findet schließlich die letzte Session des Foodbloggercamps Berlin statt.
  • "Gedeckter Tisch" von Simone
  • "Schöne Bilder mit Photoshop" von Denise
  • "Essbare Wildpflanzen - Teil 2" von Peggy und Markus
  • "Essen im Comic" von Arne
Hier fällt mir die Entscheidung wieder etwas schwerer, da ich alle vier Sessions interessant finde und am liebsten überall hingehen würde.
Meine Liebe zu schönem Porzellan siegt letztendlich und ich nehme an der Session "Gedeckter Tisch" von Simone von Villeroy und Boch teil.
Simone erzählt uns erst einmal etwas über die neue Kollektion "Artesano Provencal Verdure", wie sie entstanden ist, worauf es ankommt. Ich finde den Vortrag sehr, sehr spannend und stelle viele Fragen. :-)
Zum Schluss dürfen wir grüppchenweise mit dem Geschirr den Tisch eindecken.
Auch das ist eine für mich sehr inspirierende Angelegenheit, denn ich hätte nicht gedacht, dass man durch z.B. verschiedene Farben bei den Sets so unterschiedliche Stimmungen einfangen kann.



Die Sessions sind beendet. Alle versammeln sich im großen Raum. Es folgt die Abschlussrunde.

Wer wollte, konnte einen Teller mitbringen und konnte per Wichteln dafür einen anderen Teller eines anderen Bloggers mitnehmen. Ich kenne mich mit Wichteln nicht so aus und wusste nicht, was für eine Art von Teller man da mitnimmt. Aber da es hieß, er solle für Blogfotos geeignet sein, habe ich mich für einen hochwertigen handbemalten Teller mit Goldrand entschieden ...


Für alle, die beim Tellerwichteln teilnahmen, gibt es von Villeroy & Boch einen Weihnachtsteller als Danke schön. *freu*


Dann werden noch einige Sachen verlost und die Organisatoren Jan und Melanie bedanken sich bei den Helfern und den vielen Sponsoren:

Villeroy & Boch Wüsthof REWE Kochatelier nu3 SonnentorSüdtirol Deli Jamie Küchenatlas Kikkoman Hädecke Plose XBuntwildX Schokolade trifft Kunst XGAZIX Pilzpaket walls.io Brandwatch

Zum Schluss gibt es noch ein Goodie-Bag, wobei es genau genommen zwei volle Tüten waren mit vielen schönen Artikeln von den Sponsoren.
Ich habe mich vor allem über das Messer von Wüsthof gefreut. ^__^

Die Teilnehmer, die mit Flugzeug abreisen, können sich die Goodies sogar nachschicken lassen.
Eine richtig tolle Sache. Alle anderen verstauen ihre Sachen, so gut es geht.



Das nächste Foodbloggercamp findet am 28.2. und 1.3. in Reutlingen statt.
Für mich sehr weit weg, nichtsdestotrotz würde ich da wirklich gerne hinfahren. Vielleicht klappt es ja und ich kann die Teilnahme mit einem Besuch meiner Freundin in Leonberg bei Stuttgart verbinden. :-)
Für alle, die nun auch gerne an einem Foodbloggercamp teilnehmen möchten, hier der Link zur Seite des Foodbloggercamps: FOODBLOGGERCAMP
Auf der Seite "Rückblick" findet ihr unter dem Stichwort "Recaps" Rückblicke von anderen Teilnehmern mit vielen schönen Fotos.
Oder ihr googelt einfach nach "#fbcb14". Dann findet ihr jede Menge Berichte und Fotos zum Foodbloggercamp 2014 in Berlin. :-D

Für mich hat sich die Teilnahme wirklich gelohnt und ich freue mich darauf, wieder bei einem Camp dabei zu sein.
Vielleicht treffe ich ja dann einen von euch? :-D

Foodbloggercamp Berlin #fbcb14 Teil 1: Gedanken im Vorfeld
Foodbloggercamp Berlin #fbcb14 Teil 2: Meine ersten Eindrücke
Foodbloggercamp Berlin #fbcb14 Teil 3: Die Sessions am Freitag
Foodbloggercamp Berlin #fbcb14 Teil 4: Der zweite Tag des Camps

Sonntag, 19. Oktober 2014

Tiramisu Cupcake


Heute ist bei Natali von "Luna's Philosophy" mein erster Gastbeitrag erschienen.
Ich habe vorher noch nie einen Gastbeitrag verfasst und war bei der Anfrage, ob ich für sie einen schreiben würde dementsprechend nervös und gleichzeitig fühlte ich mich sehr geehrt.

Klar, dass ich da freudig zugesagt habe. Aber worüber schreiben? Da kam mir der Zufall zu Hilfe.
Mitte Juli veröffentlichte Natali auf ihrem Blog eine Buchrezension über "Süße Sünden"von der Hummingbird Bakery London.
Ein Buch, das ich auch besitze.
Aus dem Buch hatte ich bisher diese Tiramisu Cupcakes gebacken, das Rezept aber noch nicht gepostet gehabt. Das passt doch, dachte ich mir.

Und so gab es für Natali die Tiramisu Cupcakes mit all meinen Anmerkungen zum Rezept, so dass sie, wenn sie es mal nachbäckt, nicht auf die gleichen Probleme stößt wie ich.

Ich habe das Rezept als vegane Version bereits auf meinem Blog vorgestellt:
Vegane Kaffee-Cupcakes mit Tôfucreme.

Wer sich also für die nicht-vegane Version mit Mascarpone interessiert, schaut am besten bei ihr. :-D


Freitag, 17. Oktober 2014

Apfelkuchen Elsässer Art - Frankreich lässt grüßen



Googelt man nach "Apfelkuchen Elsässer Art" erhält man viele Treffer. Auch die Bilderflut bezeugt, dass dieser Kuchen allseits bekannt und beliebt ist. So kennt man ihn auch außerhalb des Elsaß.
Wie es so meine Art ist, habe ich gleich mal verschiedene Rezepte verglichen. Sie unterscheiden sich meist in den Zutatenmengen beim Mürbeteig wie auch im Eierguss. Die Grundzutaten sind aber gleich.

In meinem französischen Tarte-Buch gibt es auch ein Rezept zu diesem Kuchen, das sich "Tarte aux reinettes à l'alsacienne" nennt.

Ich habe das Rezept aus meinen zwei Teubner-Büchern.
Genauer gesagt hatte ich mal wieder in meinen alten Backbüchern geblättert und bin in dem Buch von Christian Teubner "Backen - Die 100 besten Rezepte aus aller Welt" bei diesem Apfelkuchenrezept hängengeblieben.
Bei meinem Rezeptevergleich im Netz und bei mir fiel mir dann auf, dass ich den Kuchen schon einmal gebacken hatte.
Denn es steht auch in meinem Buch "gut backen - Die besondere Backschule" von Christian Teubner drin. Und zwar mit dem Hinweis von mir "sehr lecker". :-D

Was diesen Kuchen betrifft, hat sich mein Geschmack jedenfalls nicht geändert. Ich finde ihn warm wie auch kalt immer noch köstlich.^^
Und wenn ich mir so die anderen Rezepte im Netz anschaue, kann ich nur sagen, ich bleibe diesem hier treu.


Zutaten für eine Quicheform von 28 cm Durchmesser laut Buch

Anm.: Ich habe meine Pieform von 23 cm Durchmesser (oben gemessen) verwendet.


Dadurch blieb etwas Mürbeteig übrig und ich habe einen Apfel weniger benötigt.
Die Eiergussmenge ließ ich gleich.

Mürbeteig
220 g Mehl
110 g Butter
50 g Puderzucker
1 Eigelb
1 Prise Salz

Belag
1 kg säuerliche Äpfel (ca. 5 Äpfel)
2 EL Zitronensaft

Eierguss
90 g Zucker
3 Eier
125 ml Sahne
abgeriebene Schale einer Zitrone (unbehandelt)

Puderzucker zum Überstauben

Zubereitung

Mürbeteig
Mehl in eine weite Schüssel sieben.
Kalte Butter in Stückchen dazugeben und mit dem Mehl zu einer sandigen Masse zerreiben.
Puderzucker mit Eigelb und Salz verrühren, dazugeben und durch Hackbewegungen alles miteinander vermengen bis der Teig homogen ist.
In Folie gewickelt mind. 1 h im Kühlschrank ruhen lassen.

Die Form dünn fetten.
Teig etwa 3 mm dick ausrollen und die Form damit auslegen. Auch den Rand.
Überstehenden Rand abschneiden.

Belag
Äpfel schälen, vierteln und entkernen.
Die Außenseite der Länge nach einschneiden (im französischen Tartebuch werden die Apfelstücke rautenförmig eingeschnitten) und die Apfelstücke auf dem Teigboden verteilen.

Eierguss
Zucker, Eier, Sahne und Zitronenschale verrühren und über die Äpfel gießen.

Backen
Im vorgeheizten Ofen bei 190°C O/U-Hitze ca. 30 min backen,


Nach Belieben mit Puderzucker abstauben (mag mein Mann nicht so, daher nur eine Ecke).


Und noch lauwarm servieren.


Mir schmeckt der Kuchen aber auch kalt sehr gut.