Freitag, 19. Dezember 2014

Wochenrückblick 8.12.–14.12.

Montag, der 8. Dezember 2014

Seit einem Monat plagen Kazu schon Zahnschmerzen. Beim ersten Termin im November wurde jedoch nur geschaut und Karies festgestellt. Für die Beseitigung der Karies bekam ich einen neuen Termin (erst drei Wochen später!!!), der heute ist.
Das ist bei Kindern wohl so üblich, damit sie nicht gleich einen negativen Eindruck vom Zahnarzt bekommen. Ich meine, dass man erst beim zweiten Termin bohrt, nicht dass man drei Wochen warten muss. :-(
Zum Glück waren die Schmerzen immer nur hin und wieder mal da, sonst hätte ich mit ihm woanders hingemusst.
Ich lasse den Tag daher gemütlich angehen, da der Zahnarzttermin vormittags ist, was heißt, dass Kindergarten für Kazu heute ausfällt. Da klingelt das Telefon. Die Ärztin ist krank, der Termin wird seitens der Praxis abgesagt. :-(((
Ich bekomme eine Woche später einen Termin mit Fragezeichen, da auch zwei Arzthelferinnen krank sind. :-(
Armer Kazu. Woanders hingehen? Kazu sagt, er kann warten. Okay ...

Nun bricht Hektik aus, da dann doch Kindergarten angesagt ist.
Für mich im Grunde eine Erleichterung, da ich so ohne Kazu zum Einkaufen fahren kann.

Dienstag, der 9. Dezember 2014

Heute bekomme ich Besuch aus München. Eine Leserin meines Blogs hat in Berlin zu tun und die Gelegenheit für ein Treffen genutzt. Ich freue mich riesig. Die Wellenlänge stimmt und wir verbringen eine sehr schöne Zeit zusammen. Vielen lieben Dank für deinen Besuch! Ich hoffe, wir sehen uns bald wieder! :-)

Mittwoch, der 10. Dezember 2014

Wir haben mal wieder Lust auf Waffeln. Und ich habe Lust, ein neues Rezept auszuprobieren.
Sonst gibt es ja bei uns meist die japanischen weichen Waffeln.
Ein wenig im Waffelbuch (deutsch) geblättert und ich entscheide mich für eine Abwandlung eines Rezepts für Zimtwaffeln.


Pur schon sehr köstlich, zusammen mit Apfelkompott/-sauce und Zimtsahne ein Hochgenuss.
"Mama, das ist so lecker, da muss ich noch eine essen." :-D

Donnerstag, der 11. Dezember 2014

Und wieder Zahnarzt. Dieses Mal bin ich dran. Eigentlich wollte ich meinen Termin Kazu lassen, aber da die Arzthelferinnen krank sind, geht das nicht. Bei mir ist nur Kontrolle, was die Zahnärztin alleine schafft.

Freitag, der 12. Dezember 2014

In der Früh backe ich noch einmal Zimtwaffeln. Zum einen, weil ich noch ein paar Änderungen am Rezept testen möchte, zum anderen, weil sie uns so gut schmecken und mein Mann letztens nur eine kleine Ecke abbekommen hat. Das ist der Nachteil, wenn man immer nur so kleine Mengen backt. :-P


Nach dem Frühstück fahre ich zur Tagesklinik Esplanade in Pankow. Die Klinik ist spezialisiert auf Arthroskopie. Eigentlich sollte diese ja von dem Chirurgen vorgenommen werden, bei dem ich letzten Freitag war. Aber da ging es so chaotisch zu, dass ich beschloss, diese woanders durchführen zu lassen.
Nun habe ich gleich nach meiner Rückreise aus Japan einen OP-Termin.

Nachmittags backe ich Plätzchen. und zwar das Spritzgebäck mit Sesamfüllung.
Allerdings habe ich keinen schwarzen Sesam da, weswegen ich nur hellen verwende. Ich muss aber sagen, mit schwarzem Sesam sind sie besser (zumindest optisch).
Da ich vergessen habe zu fotografieren, hier ein altes Bild.


Samstag, der 13. Dezember 2014

Es ist mal wieder kein Brot im Haus. Und so backe ich uns eins. ^^
(Können ja nicht jeden Tag Waffeln essen. :-P)


Dieses Wochenende liegt nichts weiter an. Ich nutze die Zeit, um meine Garderobe für Japan zusammenzustellen.
Und mir auch über meinen Problembauch Gedanken zu machen.
Letzten Samstag hat meine Schwägerin (die Heilpraktikerin) ja gemeint, dass sie ganz stark bei mir eine Histaminintoleranz vermutet.
Nun, ich hatte auch früher schon an diese Möglichkeit gedacht, diesen Gedanken aber bisher erfolgreich verdrängen können.
Doch nun fühle ich mich so langsam in die Ecke gedrängt. Könnte das wirklich sein?

Sonntag, der 14. Dezember 2014

Ich belese mich im Internet über Histaminintoleranz. Ja, ich kann es nicht mehr von der Hand weisen.Was kann ich dann noch essen, was muss ich meiden?

Das, was gemieden werden muss, lässt mich in ein tiefes Loch fallen.
Deshalb hatte ich es ja nie wahrhaben wollen ...

Gemieden werden sollten (ein Auzug)

  • Weizen-, Roggen-, Buchweizenprodukte (Soba!). Hefe- und Sauerteigbrote. Malz.
  • Meeresfrüchte, Krustentiere, Schalentiere. 
  • Sojaprodukte (auch Tôfu, Miso, Sojasoße!)
  • rotfleischige Fische wie Thunfisch, blaue Fische wie Makrele, Hering, Sardine
  • Auberginen, Hülsenfrüchte (Adzukibohne), Soja, Spinat, Tomaten, Pilze, Bambusschößlinge
  • Ananas, Banane, Erdbeeren (Ichigo no Shortcake!), Kiwis, Zitrusfrüchte (Mandarinen, Yuzu!)
  • Nüsse, Schokolade, Kakao
  • Grüner Tee (!!!), schwarzer Tee, Kaffee, Fruchtsäfte
  • scharfe Gewürze wie Curry, Ingwer, Aceto Balsamico, Senf, Chili, Muskatnuss ...
  • Glutamat, Konservierungsstofe, Verdickungsmittel, Süßstoffe
  • Eiweiß
  • Ruccola mit geräuchertem Schinken und Parmesan (seufz)

Nachdem ich mir verdeutlicht habe, welche Lebensmittel ich meiden sollte, bin ich erst einmal in Tränen ausgebrochen.

Ich fliege in zwei Wochen nach Japan!
Ich habe mich auf den Krebs-Eintopf meiner Mutter gefreut, den es oft zur Begrüßung bei ihr gibt.
Auf die japanischen Pilze. Auf Aubergine mit Miso. Auf Soba, auf die vielen leckeren Tôfu-Variationen. Auf die Brötchen und die vielen Kuchen und sonstigen Leckereien.

Kein grüner Tee? Keine Sojasoße? Wie soll das gehen?

Da darf man schon verzweifeln, oder?

Ich schreibe meiner Freundin eine Mail, um ihr mein Herz auszuschütten.
Das hilft und ich kann langsam wieder klar denken.

Was kann ich tun? Ich habe noch zwei Wochen Zeit. Wenn ich diese zwei Wochen ganz streng Diät halte, hat mein Bauch Zeit, sich zu beruhigen.
Okay. Dann muss ich in Japan zusehen, dass ich von den verbotenen Lebensmitteln nicht zu viel esse.
Viel, viel Wasser trinken.
Nüsse, Zitrusfrüchte und Sojasoße pur sind tabu.
Ganz lässt sich Sojasoße in Japan schließlich nicht vermeiden.

Ich weiß ja auch gar nicht, wie stark meine Histaminintoleranz ist.
Ich kann jetzt nur Diät halten und in Japan Vorsicht walten lassen.
Und wenn ich wieder in Deutschland bin, heißt es wieder strenge Diät halten und Ernährungstagebuch führen.

Nun ja, besser ich weiß woran ich bin, als weiterhin im Dunkeln zu tappen.
Aber gewisse Sachen nicht mehr zu essen, ist gar nicht so einfach.
Ich ertappe mich, wie ich mir ein Plätzchen in den Mund stecke oder die Schokoladendose öffne.
Gar nicht so einfach.

Aber ich denke wieder positiv und verbringe mit meiner Familie einen schönen dritten Advent. :-)

Der nächste Wochenrückblick folgt wahrscheinlich schon morgen. :-)

Donnerstag, 11. Dezember 2014

Wochenrückblick 1.12.–7.12.

Montag, der 1. Dezember 2014

Da ich schon um 9:00 Uhr einen Termin beim Zahnchirurgen haben, schaffe ich es zeitlich nicht, Kazu vorher noch in den Kindergarten zu bringen. Also nehme ich ihn mit. Es ist schließlich nur ein Beratungsgespräch bezüglich des geplanten Zahnimplantats. Mit Lego im Rucksack brechen wir auf. :-D

Anschließend fahren wir ins Lafayette. Kazu bekommt ein Pain au Chocolat und ich nehme ein Plunderstück mit Pekannüssen und Ahornsirup. Es gibt auch Cannelés. Mmh, die hatten mir bei meiner Felder-Nachback-Aktion sehr gut geschmeckt. Und so wandert noch eins mit in die Tüte.

Da die Korbstühle im Lafayette Kazu nicht gefallen, setzen wir uns in die Ledersessel (mit Tischen), die man vor dem Quartier 206 (überdacht) findet.
Echte Männersessel! Ja, das gefällt meinem Sohn. :-D

Dort packe ich die Getränke aus (Wasser von zu Hause) und wir lassen es uns schmecken.
Nun ja, zumindest Kazu schmeckt das Pain au chocolat. Mir ist es zu fettig und mein Pekannuss-Plunderstück, das ich früher gern gekauft habe, schmeckt zwar gut, aber begeistert mich nicht mehr.
Was jedoch gar nicht geht, ist das Cannelé. Ich habe es zu Hause mal fotografiert.


Es ist sehr kalt, sehr kompakt und schmeckt überhaupt nicht. Ich habe es dann weggeschmissen.

Es ist spät geworden. Ich versuche mich mal wieder an Rezepten von Jamie Oliver (Hamburger und Pesto).
Das Pesto gefällt mir, den Burger finde ich doch sehr fest. Da bevorzuge ich doch lieber die japanischen weichen Bouletten.


Allerdings haben wir abends festgestellt, dass sich die Burger im Brötchen mit Ketchup, Salat und Co. wirklich gut machen. :-)

Ach ja, heute spielen wir zum ersten Mal Malefiz zusammen. Kennt ihr das Spiel?
Das Spielbrett ist noch aus meiner Kindheit.
Ich erkläre Kazu, wie man am besten die Sperrsteine setzt und gebe ihm Tipps. Tja, und da er eh immer mehr Glück beim Würfeln hat als ich, gewinnt er doch glatt.^^
Was wiederum den Vorteil hat, dass er das Spiel jetzt gerne wieder spielen möchte. Weil er da gewinnt. :-P

Dienstag, der 2. Dezember 2014

Mal wieder Psychotherapie. Ich hatte eine gute Woche, fühle mich gut und weiß doch tatsächlich gar nicht, was ich dem Therapeuten erzählen soll. Schließlich reden wir über die Japanreise. Ich frage ihn, was für Auswirkungen die Reise für Kazu haben kann, wenn er einen Monat lang total von meiner Mutter verwöhnt wird mit Essen, Spielzeug, Fernsehen etc.
Nicht dass ich dann ein dickes, faules und komplett verwöhntes Kind zurück nach Deutschland bringe und mein Mann vor Schreck umfällt.
Und dass mich gar nicht mehr mag, weil ich ja so viel verbiete.

Der Therapeut, der erfahren mit Kinderpsychologie ist, gibt Entwarnung.
Wichtig sei, dass ich meinem Sohn verdeutliche, dass wir im Urlaub sind, wo auch andere Regeln herrschen. Kinder können da gut differenzieren.
Und dass ich meiner Mutter gegenüber bestimmt auftrete, auf Augenhöhe bleibe, und ihr sage, wenn ich der Meinung bin, dass er zu viele Süßigkeiten bekommt oder er nicht noch das zehnte Kuscheltier braucht.
Und wahrscheinlich werde ich ebenso verwöhnt werden. ^^;;

Ich solle gelassen bleiben und darauf vertrauen, dass das Band zwischen Mutter und Kind sehr stark ist.

Mittlerweile sind meine Ängste verschwunden und ich bin nur noch mächtig aufgeregt wegen der bevorstehenden Reise.

Zu Hause stelle ich die Ochsenaugen fertig.


Und nachmittags geht es mit Kazu zum Judo.

Mittwoch, der 3. Dezember 2014

10:00 Uhr. Ich betrete in Prenzlauer Berg das Geschäft "Angezogen und Frisiert", wo ich heute eine Make-up Schulung bekomme. Dank Kerstins fröhlicher Natur verfliegt die Anspannung schnell und sie zeigt mir, dass für einen frischen Look nicht viel nötig ist.
Ich hatte ja schon befürchtet, dass sie jetzt mit vielen Farben kommt, von wegen helleren Farbton für den Bereich unter den Augen, dunkleren Bereich für den Bereich an den Wangenknochen etc, aber sie nimmt Rücksicht auf meinen Erfahrungsstand und zeigt mir, dass bei mir ein Farbton als Grundierung völlig ausreicht.
Kerstin schminkt eine Gesichtshälfte vor (bei mir), ich muss die andere schminken. so arbeiten wir uns Schritt für Schritt vor. Und ich lerne, man muss nicht so viel schminken, man kann aber.

Aus dem, was sie mir so erzählt, merke ich, dass Kerstin wirklich viel Erfahrung hat und ich habe auch das Gefühl, dass ich wirklich viel lernen kann und dass die Schulung keine Produkt-Verkaufsveranstaltung ist. Als es darum geht, welche Produkte mann denn kaufen sollte, weist sie mich daraufhin, dass ich nicht jeden Pinsel benötige, den sie verwendet hat, dass manches Produkt kein so teures Markenprodukt sein muss und man dieses auch günstig in der Drogerie bekommen kann. Das wirkt ehrlich.

Das Ergebnis überzeugt und ich bin sehr zufrieden mit der Schulung.
Für drei Stunden Einzelunterricht habe ich 90 € bezahlt.

Donnerstag, der 4. Dezember 2014

Und wieder ein Termin. Die Kontrolluntersuchung bei der Gynäkologin.
Zu Hause wird wieder gebacken. Und zwar noch einmal das Haselnuss-Spritzgebäck.^^


Nachmittags findet das letzte Judo-Training vor dem Weihnachtsturnier statt.

Freitag, der 5. Dezember 2014

Auch heute steht ein Arzttermin in meinem Kalender. Der Befund der MRT Untersuchung soll besprochen werden. Ich bin sehr gespannt und auch sehr nervös.
Der Befund ist niederschmetternd.
Fortgeschrittener Gelenkverschleiß (Knie), geschädigter Innenmeniskus, Fehlen von Knorpel.
Ich muss damit rechnen, dass ich mein Knie irgendwann nicht mehr benutzen kann und ggfs. ein künstliches Kniegelenk benötigen werde.
Jeglicher Sport, der mit Stoßbelastungen (auch Judo) einhergeht, ist tabu. Gleichförmige Bewegungen wie beim Radfahren sind günstig.
Seufz. Ade, Traum vom Judo.
Auf jeden Fall soll noch eine Arthroskopie vorgenommen werden (nächstes Jahr dann).
:-(

Samstag, der 6. Dezember 2014

Ob der Nikolaus etwas in den Nikolausstiefel gesteckt hat?
"Mama" Da ist was drin! Auch ein Geschenk!"
Strahlende Kinderaugen lachen mich an.

Ich merke gerade, dass ich gar kein Foto gemacht habe. T_T

Der Nikolaus hat Kazu neben Knabbereien ein Reisespiel gebracht. Der Flug ist lang und auch in Japan werden wir hin und wieder länger mit dem Bus unterwegs sein. Lieber Nikolaus, das hast du sehr schön ausgesucht. :-D

Natürlich müssen wir das Spiel gleich testen und ich bin gespannt, ob es Kazu gefällt.
Ja, ich denke, das könnte die Reisen etwas kurzweiliger gestalten.^^

Im Rahmen der Überarbeitung meiner alten Rezepte backe ich heute wieder Joghurtkuchen. Dieses Mal tausche ich jedoch das Mengenverhältnis von Joghurt zu Sahne und verwende mehr Joghurt.
Als Extra bekommt der Joghurtkuchen noch Yuzu Aromen hinzu.
Und statt in der Bratpfanne backe ich den Kuchen im Ofen im Wasserbad.
Der Kuchen ist etwas fester als mit mehr Sahne, aber mir gefällt's. Und so entsteht der Yuzu-Joghurtkuchen.


Dann backe ich noch einmal Matcha Madeleines, um mein erarbeitetes Rezept zu überprüfen.
Die Madeleines überzeugen mich, und meine Familie hält den Daumen hoch. Das Rezept kann online gehen.^^


Nachmittags geht es zu dritt zum Weihnachtsturnier von Kazus Judoverein.
Doch bevor die Kämpfe beginnen, zeigen die jungen Judoka ihr Können. Und das ist wirklich sehenswert und sehr beeindruckend.
Dann ist es so weit. Kazus Name wird aufgerufen. Verbeugen und "hajime!".
Der Kampf ist schnell vorbei. Kazu hat seinen Gegner zu Fall gebracht und so gewonnen.

Wir warten darauf, dass er noch einmal aufgerufen wird, aber das geschieht nicht. In seiner Gewichtsklasse gibt es nur zwei. :-)

Zum Schluss gibt es die Siegerehrung. Zusätzlich zur Medaille und einer Urkunde gibt es für jedes Kind noch einen Schokoladen-Weihnachtsmann. Eine nette Geste finde ich.

Anschließend besuchen wir noch Fabians Schwester. Da das Pulver von ihr gewirkt hat, versorgt sie mich mit einem ganzen Glas, so dass ich hoffentlich in Japan keine allzu großen Probleme mit meinem Bauch haben werde.

Sonntag, der 7. Dezember 2014

Beim Durchsehen meiner Bloglinks stoße ich auf ein Rezept zu Matcha Donuts. Das Rezept klingt so einfach, dass ich die Donuts gleich nachbacke. Die Konsistenz erinnert mich ein wenig an sehr festen Eierkuchenteig. Schmecken tun sie überhaupt nicht. Kazu, der mittlerweile wach geworden ist, beißt auch einmal ab und sagt "bäh". Das war wohl nichts und weg damit. Schade.


Während es sich meine beiden Männer zu Hause gemütlich machen, begebe ich mich zum Adventsbasar für Fukushima Opfer. Dort verkauft Pâtissière Chie Takeuchi, die sonst für das Restaurant (Izakaya) "Hashi" arbeitet ihre Kuchen.
Ich habe vorsorglich eine Frischhaltebox mitgenommen und lasse mir zwei Sesam-Biskuitrollen und zwei Caramel Cheesecake einpacken, als mein Blick auf einen Matchakuchen fällt. Nein, den könne sie noch nicht verkaufen, der ist noch nicht fertig. Ich bemerke, dass der Kuchen gefroren ist. Als Frau Takeuchi meine Enttäuschung bemerkt, packt sie mir doch eines dazu. Bis ich zu Hause bin, sei er ja aufgetaut, meint sie. Leider passt nur noch ein Stück in die Box.

Dann kaufe ich noch ein paar Sushi, lausche dem wundervollen Violinenkonzert, schaue bei der traditionellen Zubereitung von Matcha zu und mache mich auf den Heimweg.
Alleine macht es einfach keinen Spaß und unter all den vielen Grüppchen fühle ich mich sehr einsam.

Zu Hause werde ich freudig von meiner Familie in Empfang genommen. Ach, zu Hause ist es doch am schönsten. :-)

Ich packe die Kuchen aus, fotografiere sie und dann verkosten wir sie zusammen.


Der Matchakuchen ist ebenfalls ein Cheesecake. Von der Konsistenz her erinnert er mich an einen deutschen Käsekuchen. Oben drauf ist eine Schicht aromatisierter Sahne.
Die Kuchen sind sehr mächtig. Den Matcha Käsekuchen essen wir auf, aber die anderen sagen uns nicht so zu.
Ihnen fehlt einfach die Leichtigkeit und der "mmh"-Effekt. Schade.

Nachmittags verbrauche ich schließlich meinen letzten Matcha für dieses Jahr. Ich backe Weihnachtsbäumchen.^^



Na, wie gefallen sie euch?

Eine Woche voller Termine geht zu Ende. Und auch die nächsten zwei Wochen geht es rund. Und die Koffer müssen auch noch gepackt werden.
Ich weiß noch gar nicht, was ich mit meinem Blog mache. Hm, mal schauen. :-P

Ich wünsche euch einen schönen dritten Advent!

Sonntag, 7. Dezember 2014

Matcha Madeleines

 

Nachdem ich nun etliche Rezepte für Madeleines studiert und verschiedene Rezepte ausprobiert habe, möchte ich euch hier nun das Rezept vorstellen, mit dem ich schlussendlich am meisten zufrieden bin.

Diese Madeleines sind saftig weich, der Matcha-Geschmack ist deutlich, aber angenehm vorhanden und sie schmecken auch noch am nächsten Tag.^^


Auslöser für meine Madeleine-Bäckerei war der Post von Maren "Madeleines mit Matcha" .
Ihre Madeleine-Version basiert auf einem Rezept von Philippe Conticini. Die Madeleines schmecken ebenfalls ganz wunderbar. Sie sind sehr fluffig und erinnern mich an eine Wiener Masse.

nach Marens Rezept

Ruckzuck waren sie aufgefuttert.

Das Rezept aus dem Buch "Süßspeisen mit Matcha" von Akiko Sakata ist interessanterweise fast gleich. Nur die Zubereitungsweise ist anders.

Während Eier, Honig und Zucker bei Maren schaumig geschlagen werden und es keine Ruhezeit gibt, wird bei Frau Sakata alles nur miteinander verrührt und dann kommt die Masse für eine Stunde in den Kühlschrank.

nach Akiko Sakatas Rezept

Schöne Farbe und sie haben in der Mitte diesen Buckel, aber ich fand sie zu kompakt.

Dann testete ich noch ein Madeleine Rezept von Curley und eins von Mei's room, experimentierte etwas rum und schließlich hatte ich mein Rezept. :-)



Zutaten für ca. 12 Madeleines (Länge in der Mitte ca. 6,5 cm)

45 g Butter
40 g Mehl
10 g blanchierte, gemahlene Mandeln
2 g Weinstein-Backpulver
1 TL Matchapulver
1 Prise Salz
1 Ei (20 g Eigelb + 30 g Eiweiß)
40 g Zucker
10 g Honig
15 g Schlagsahne (Zimmertemperatur oder leicht warm)

gehobelte Mandeln (nach Belieben leicht abgeröstet)

Zubereitung

Die Butter zum Schmelzen bringen.
Mehl mit Mandeln, Backpulver, Salz und Matchapulver vermischen und zweimal sieben.
Ei mit Zucker und Honig schaumig schlagen.
Mehlgemisch einrühren, bis die Masse glatt ist.
Sahne und warme Butter (40–45°C) hinzufügen und Masse glatt rühren.
Schüssel, gut mit Folie abgedeckt, für ca. 30 min in den Kühlschrank stellen.

Form fetten und mehlen (meine Silikonform fette ich ganz dünn mit Öl ein).
Die Madeleine-Mulden bis kurz unter den Rand mit der Masse füllen.
Die Oberfläche mit gehobelten Mandeln bestreuen.

Im vorgeheizten Ofen bei 170°C ca. 12 min backen.

Sie sind fertig, wenn der Rand sich leicht braun färbt, die Oberfläche bei leichtem Druck zurückfedert und/ oder an einem hineingestochenen Holzspieß nichts kleben bleibt. 

Etwas abkühlen lassen, dann aus der Form holen.
Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.


Die Madeleines können gut verschlossen in einer Frischhaltebox bei Zimmertemperatur bis zum nächsten Tag aufbewahrt werden.
Möglichst frisch genießen.

Samstag, 6. Dezember 2014

Yuzu-Joghurtkuchen


Dieser Kuchen ist eine Abwandlung des Joghurtkuchens aus der Bratpfanne.

1/3 Menge in 16er Pfanne

Viele Haushalte in Japan besitzen keinen Backofen, so dass man häufig auf Rezepte trifft, die alternative Backmethoden anbieten.
Auch diesen Yuzu-Joghurtkuchen z.B. kann man im Ofen backen als auch auf dem Herd.
Das Originalrezept schmeckt zwar schon fein, aber ich wollte noch mehr die Joghurtnote betonen und auch etwas mehr Säure im Kuchen haben.

Zutaten für eine runde Form von ca. 12 cm Durchmesser mit festem Boden

75 g Sahnejoghurt
35 g Schlagsahne
1 Ei Gr. M
10 g - 15 g Zucker
1/2 EL durchgesiebtes Yuzu-cha (oder weitere 10 g Zucker)
1/2 EL - 1 EL Yuzu-Saft
27 g Mehl Type 405

Zubereitung

Form mit Backpapier auskleiden.
Joghurt mit Sahne, Ei und Zucker mit Schneebesen glatt rühren.
Yuzu-cha und Yuzu-Saft einrühren. Mehl darüber sieben und einrühren.
Masse in die Form gießen.

Ofen auf 180°C vorheizen.
Blech mit hohem Rand ca. 1 cm hoch mit heißem Wasser füllen. Die Form mit der Joghurtmasse in dieses Wasserbad stellen.
Im vorgeheizten Ofen bei 180°C ca. 30 min backen.
Der Kuchen ist gar, wenn die Oberfläche elastisch ist und nichts mehr an einem reingestochenen Holzspieß klebt.


Aus dem Wasserbad nehmen und auskühlen lassen. Nach Belieben mit Puderzucker überstäuben und servieren.



Freitag, 5. Dezember 2014

Haselnuss-Spritzgebäck


Das Haselnuss-Spritzgebäck ist bei uns auch beliebt. Die Aromen runden den Nussgeschmack wunderbar ab.
Dieses Rezept ist eine Abwandlung von Sieferts Spritzgebäck aus seinem Buch "Weihnachtsbäckerei".

Zutaten für 30 Plätzchen

75 g Butter, weich
1/3 TL abgeriebene Orangenschale
Mark von 1/4 Vanilleschote
1/2 TL Zimtpulver
1 kleine Prise Meersalz
10 g Eigelb
15 g Eiweiß
12,5 g Sahne
50 g feinster Zucker
100 g Mehl Type 405
62 g gemahlene und gesiebte Haselnüsse

Kuvertüre oder Kakaofettglasur

Zubereitung

Butter mit den Gewürzen, dem halben Ei, der Sahne und dem Zucker glatt verrühren und dann leicht schaumig rühren.
Mehl zu den Haselnüssen sieben und beides gut vermischen.
Mischung auf die Buttermasse geben und mit dem Schaber mit schneidenden Bewegungen vermengen und so einen glatten Mürbeteig herstellen.



Wer hat, füllt den Teig in einen Spritzbeutel mit einem Loch von ca. 2 cm Durchmesser.
Oder man rollt den Teig von Hand zu Rollen von ca. 2 cm Durchmesser.

Das Backblech mit Backpapier auslegen und darauf Rollen von 5 cm Länge spritzen.


Die Rollen längs halbieren.


Mit der flachen Seite aufs Blech legen.
Mit einem Schaber, Messerrücken, Lineal oder ähnliches in die Oberfläche Rillen eindrücken.


Im vorgeheizten Ofen bei 165°C O/U-Hitze  ca. 17 min backen.


Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.
Die Unterseite mit temperierter Kuvertüre oder Fettglasur versehen.


Noch einfacher ist die Zubereitung, wenn man aus dem Teig Kugeln formt und diese auf dem Blech zu dicken Talern flach drückt.
Nach dem Backen können die Taler dann mit einer Seite in eine Schokoladenglasur getaucht werden.


Donnerstag, 4. Dezember 2014

Ochsenaugen


Obwohl die Ochsenaugen zu den deutschen Klassikern gehören, habe ich sie erst kennengelernt, als ich 2012 das Buch "Weihnachtsbäckerei" von Bernd Siefert durchgebacken habe.
Sie haben uns von allen im Buch vorgestellten deutschen Klassikern am besten geschmeckt
und daher habe ich sie dieses Jahr wieder gebacken.
Heute möchte ich euch nun das Rezept vorstellen.

Zutaten für ca 80 Plätzchen

Mürbeteig
200 g Butter, weich
100 g Puderzucker
1 Ei (Gr. M, ca. 18 g Eigelb + 32 g Eiweiß)
abgeriebene Schale von 1/2 Zitrone, unbehandelt
Mark 1/2 Vanilleschote
1 Prise Salz
300 g Mehl Type 405

Eigelbmakronenmasse
400 g Marzipanrohmasse
4 Eigelbe
abgeriebene Schale von 1 Zitrone, unbehandelt
1 Prise Salz

Füllung
Himbeerkonfitüre
Aromen nach Belieben (z.B. Himbeergeist)

Zubereitung

Butter mit Zucker, Ei und den Gewürzen glatt verrühren.
Das Mehl darauf sieben. Mit einem Schaber mit schneidenden Bewegungen vermengen und so einen glatten Mürbeteig herstellen.
Diesen in Folie gewickelt ca. 1 Stunde in den Kühlschrank legen.

Für die Makronenmasse die Eigelbe mit den Gewürzen verrühren.
Die Marzipanrohmasse nach und nach mit den Eigelben verkneten, bis die Masse glatt ist.
Ist die Masse sehr fest, ca. 1 EL Wasser einarbeiten.
Die Masse muss formstabil, aber spritzfähig sein.
Masse in einen Spritzbeutel mit 6er Sterntülle (= Sterntülle mit 6 mm Durchmesser) füllen.

Nach der Kühlzeit den Mürbeteig herausnehmen und 3 mm dick (auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche oder auf Frischhaltefolie) ausrollen. (Wenn er zu fest ist, einfach etwas warten.)
Backbleche mit Backpapier versehen.
Kreise von ca. 3,5 cm ausstechen und die Kreise auf die Bleche legen.

Im vorgeheizten Ofen bei 160°C 10 min backen. Herausnehmen.
Auf die Kreise einen Ring aus Makronenmasse spritzen.
Blech wieder in den Ofen schieben und weitere 10 min backen.

Herausnehmen und abkühlen lassen.

Die Makronenmasse leicht abflämmen (dazu auf ein Blech umsetzen oder das Backpapier entfernen).

Für die Füllung die Himbeerkonfitüre einmal aufkochen lassen, evt. aromatisieren.
Konfitüre in eine Spritztüte füllen und die Plätzchen damit füllen.

Füllung erkalten lassen.


Auch dieses Mal haben sie uns wieder sehr gut geschmeckt. :-)

Die Vorlage für dieses Rezept stammt aus dem Buch "Weihnachtsbäckerei, Meine Backrezepte für die Weihnachtszeit" von Bernd Siefert vom Tre Torri Verlag.

Dienstag, 2. Dezember 2014

Wochenrückblick 24.11.–30.11.

Montag, der 24. November 2014

Mich hat das Madeleinefieber erfasst. Am liebsten hätte ich jeden Tag welche gebacken. Aber da von gestern noch einige da sind und ich gerade dabei bin, meine alten Posts zu überarbeiten, entscheide ich mich für den Joghurtkuchen.
Und während dieser in der Pfanne gart, gönne ich mir zwei Madeleines zu meinem Tee. :-)



So ganz klappt es dann doch nicht mit dem Backen in der Bratpfanne. Seufz. Die 16er Pfanne von damals ist nicht Induktionsherd tauglich und schon längst aussortiert. Die verwendete Pfanne von 20 cm passt zwar von der Größe, aber meine Masse ist mir angepappt. Ich brauche eine neue Pfanne!
Eine schöne kleine von 16 cm Durchmesser.
Im Internet werde ich schließlich fündig. Größe stimmt, schön hoher Rand und der Griff ist abnehmbar, so dass ich die Pfanne auch in den Ofen stellen kann. Die ist für Tarte Tatins genau richtig! *_*
Aber ist sie auch gut? Leider finde ich gar keine Bewertungen im Netz.
Mal darüber nachdenken.

Nachdem ich Kazu in den Kindergarten gebracht habe, rufe ich bei der Zahnimplantatspraxis an. Ich habe in einer Stunde da einen Termin, den ich verschieben möchte, da ich meine Knieschmerzen mittlerweile nicht mehr ignorieren kann.
Zum Glück geht das ohne Probleme und der Termin wird um eine Woche verschoben.

Stattdessen fahre ich zu meiner Allgemeinärztin.
Ich schildere ihr meine Knieschmerzen und das Problem, beim Orthopäden einen Termin zu bekommen. Auch meine mittlerweile wieder schmerzhaft gewordenen Blähbauchprobleme spreche ich an, die mir nachts den Schlaf rauben.

Aber die gute Frau ist mit meinen Anliegen völlig überfordert. Zumindest bekomme ich von ihr zwei Adressen und den Tipp, es beim Chirurgen zu probieren und darauf hinzuweisen, dass ich einen Sportunfall erlitten habe.
Ansonsten soll ich morgen früh zum Blut abnehmen wiederkommen.

Zu Hause setze ich mich ans Telefon. Beim Orthopäden bekomme ich erst für den 12.12. einen Termin. Immerhin eine Woche früher als bei dem anderen.
Dann probiere ich es beim Chirurgen. "Ob der Unfall in der Schule passiert sei", werde ich gefragt. "Nein, beim Sport." *g*
Oh Wunder, sie bietet mir gleich für morgen einen Termin an. Klar sage ich zu.

Ich schreibe meinem Psychotherapeuten eine Mail, schildere die Lage und sage die Sitzung für morgen ab.
Jetzt muss nur noch mein Mann Kazu morgen in den Kindergarten bringen und alles ist fein.

Dienstag, der 25. November 2014

Gleich in der Früh gehe ich zur Ärztin, Blut abnehmen lassen.
Eine kurze Pause zu Hause, dann geht es weiter zum Chirurgen.
Er verordnet ein MRT. Ich bekomme gleich für morgen einen Termin in einem MRT-Diagnostikzentrum.

Nachmittags geht es wie üblich mit Kazu zum Judo.

Mittwoch, der 26. November 2014

Heute steht Kazus Einschulungsuntersuchung an. Spannend, spannend, was das Gesundheitsamt so alles für Untersuchungen anstellt.
Kazu meistert alles fein. Manchmal macht er jedoch aus dem "G" ein "D. Ich soll ihn dann korrigieren und wenn der Aussprachefehler nicht bis zum Frühjahr weg ist, soll ich mit ihm zum Logopäden.
Allerdings habe ich gehört, dass ein Besuch beim Logopäden den Kindern sehr viel Spaß macht und es sich auch für die Sprachentwicklung sehr lohnt. Hahaha. "Kazu, behalte das "D" bei!" :-P

Nach der Untersuchung geht es zu meiner Schwägerin. Kazus Cousin ist gerade zu Hause und so können beide spielen und ich kann von dort aus alleine weiter zu meinem MRT-Termin fahren.

Es ist mein erstes MRT und ich bin neugierig. Ruhig da liegen soll ich.
Bewusst mal ganz ruhig dazu liegen, empfinde ich als sehr entspannend.
Die Geräusche sind auch nicht unangenehm. Eher "spacig". Nur das Kribbeln auf der Haut ist merkwürdig.

Ich fahre Kazu abholen. Von meiner Schwägerin, die Heilpraktikerin ist, bekomme ich ein Pulver zum Einnehmen für meinen Bauch und eine Flüssigkeit zum Einreiben für mein Knie.

Donnerstag, der 27. November 2014

Kazu zum Kindergarten bringen, dann zur Ärztin, Blutwerte besprechen.
Alle Werte (Blut, Leber, Schilddrüse und keine Ahnung was noch) sind okay.
Ich frage sie, ob eine Histaminintoleranz vorliegen könnte. Damit kenne sie sich nicht aus.
Was meinen Magen angeht, solle ich mich einfach mal in der Apotheke beraten lassen.

Ich bin enttäuscht. Ich denke, ich brauche eine neue Allgemeinärztin. :-(

Die Histaminintoleranz privat testen zu lassen ist sehr teuer, aber bei ausreichender Indikation übernimmt die Krankenkasse die Kosten. Ich hatte sehr gehofft, dass die Ärztin mir dabei hilft.
Gehe ich zum Gastroenterologen, macht der gleich wieder eine Magenspiegelung. Darauf habe ich auch keine Lust.
Ich werde die Therapie bei meiner Schwägerin machen. Dieses Jahr wird es wohl nichts mehr, aber nächstes Jahr packe ich es an.
Zumindest das Pulver tut unheimlich gut. Ich habe das Gefühl, dass der Sturm, der in meinem Bauch wütete, sich gelegt hat. Blähungen sind zwar noch da, aber schmerzfrei und ich kann nachts auch wieder schlafen. *freu*

Nachmittags geht es wieder zum Judo. Ich habe regelrecht Schwierigkeiten, Kazu zu motivieren.
Er hat nämlich die Lust am Judo verloren, da sie schon mehrfach in Folge sein Lieblingsspiel "Feuer, Wasser, Sturm" nicht mehr gespielt haben.
Aber wie das so ist, so bald er da ist, ist er mit Feuereifer dabei. :-)

Freitag, der 28. November 2014

Mich faszinieren die verschiedenen Mengenverhältnisse bei den Madeleine-Rezepten und so backe ich mal die Kinako Madeleines aus dem Patisserie Buch der Curleys.
Der Teig ist etwas fester. Frisch gebacken sind die Madeleines sehr köstlich, einen Tag später doch sehr fest. Aber wenn man sie kurz in der Mikrowelle erwärmt, sind sie wieder herrlich.


Heute geht es zum Friseur. Ich habe mir 14 Monate lang die Haare wachsen lang und nur den Pony und einmal die vordere Seitenpartie mal selbst geschnitten.
Nun hoffe ich, dass die Friseurin aus meinem Wildwuchs einen ordentlichen Harrschnitt zaubert. Doch meine gekürzte Seitenpartie bringt Probleme.
Die Friseurin meint, entweder sie verpasst mir einen Schrägschnitt, also eine Seite kurz die andere lang, oder sie kürzt mehr als mir vorschwebt. Hm, schräg klingt spannend, aber ich kann mir darunter so gar nichts vorstellen. Und so einigen wir uns auf den kürzeren Schnitt.
Dann können die Haare wenigstens ordentlich weiter wachsen.

Samstag, der 29. November 2014

Ich bin in Experimentierlaune und teste wieder verschiedene Madeleine-Rezepturen.


Ja. Mit der rechten Version bin ich zufrieden. ^^

Ach ja. Ich habe mich am Donnerstag durchgerungen, die Pfanne zu bestellen, die heute geliefert werden soll.

Ich: "Wann kommt denn endlich mein Paket?"
Kazu: "Zum Glück ist es nicht mein Paket. Dann muss ich nicht ungeduldig sein."
:-D

Morgen ist der 1. Advent und damit wird es Zeit, Plätzchen zu backen. Dieses Jahr habe ich tatkräftige Hilfe.
Wir backen das Haselnuss-Spritzgebäck von Siefert.
Da der Teig sehr fest ist, lasse ich Kazu daraus kleine Kugeln rollen, die er dann auf dem Backblech etwas flachdrücken darf.
Nach dem Backen und Abkühlen werden sie von ihm in Schokoladenglasur getaucht.



Ich bereite ebenfalls eine Portion zu (Rezept folgt).

Haselnuss-Spritzgebäck

Zum Mittag gibt es Kartoffelbrei mit Würstchen und Zwiebelsauce nach Jamie Oliver.
Mmh. Kazu mochte jedoch die Zwiebelsauce nicht, bzw er wollte sie nicht einmal probieren.
Und den knusprigen Salbeiblättern konnte er auch nichts abgewinnen. Aber die hat er wenigstens mal gekostet.


Sonntag, der 30. November 2014

1. Advent. Das erste Lichtlein brennt.

Nach einem gemütlichen Frühstück mit einem schönen Obst-Smoothie "made by Kazu" geht es wieder ans Plätzchen backen. Kazu hat sich Plätzchen mit bunten Streuseln gewünscht. Und so backe ich mit ihm das Buttergebäck.
Damit Kazu es beim Ausstechen und Umsetzen aufs Backblech leichter hat, kommt die ausgerollte Teigplatte eine Weile auf den Balkon. Draußen ist es eiskalt. So wird die Platte schön fest und das Ausstechen wird erleichtert.


Mittags gibt es einen Wirsing-Lachsauflauf mit dem Rest Kartoffelbrei.
Aber dem Wirsing kann Kazu nichts abgewinnen. Wenigstens isst er Salat.


Nachmittags holt mein Mann den gestern besorgten Weihnachtsbaum aus dem Keller und stellt ihn auf. Wir sind dieses Jahr sehr früh dran. Da wir Ende Dezember wegfliegen, möchten wir halt vorher schon in den Genuss des Baums kommen.^^

Kazu (leicht erkältet) ist ganz aufgeregt.
"Mama, kannst du ein Foto machen?"


Ich habe ebenfalls selber auch noch ein Blech Plätzchen gebacken. Ochsenaugen.


So haben wir einen bunten Weihnachtsteller voller schöner leckerer Plätzchen.

Gestärkt spielen wir zu dritt eine Partie "Mensch ärgere dich nicht".
Ratet mal, wer gewinnt. :-D

Als Ausgleich (für die vielen Plätzchen) gibt es abends eine große Schüssel Salat mit einer Feigen-Senf-Sauce.
Das Rezept für diese vegane Salatsauce habe ich bei greensoul entdeckt. Das Dressing ist schön fruchtig und schmeckt uns allen sehr gut.


Eine ereignisreiche, aber sehr schöne Woche. Schöne Tage mit der Familie, und wieder Hoffnung, dass es mit Knie und Bauch besser wird.
Nächste Woche (also die Woche vom 1.12.–7.12.) ist ebenfalls jeden Tag etwas los. Arzttermine ohne Ende. Ich bin schon gespannt, was der MRT-Befund ergibt.

Wie ich auf vielen Blogs sehe, ist nicht nur bei mir das Plätzchen-Backfieber ausgebrochen.
Bei euch sicher auch, oder? Ich wünsche euch jedenfalls allen eine schöne Adventszeit mit viel Plätzchenduft in der Luft! :-)