Dienstag, 26. März 2013

Wochenrückblick 18.3. - 25.3.

Montag, der 18. März 2013

Nach dem üblichen Kampf am Morgen "Ich will nicht in den Kindergarten!" und "Du musst in den Kindergarten gehen, komme ich nach Hause und genieße erst einmal die Ruhe. Schön.
Es ist unglaublich, wie schnell in diesem Alter die sprachliche Entwicklung voranschreitet. Auch das logische Denken sowie die typische Warum-Frage, die zum Glück noch nicht so oft kommt, dass es nervt.

Letzte Woche saßen wir am Tisch beim Essen und ich überlegte laut, was wir denn dem Geburtstagskind schenken könnten. Kazu machte ein paar Vorschläge. Filli-Pferdchen.
Ich: "Nein, das passt nicht zu <Mädchenname>."
Kazu ganz überzeugt: "Doch. Mädchen lieben Fillypferde!"
Da musste ich lachen. Zum einen, wie klar mittlerweile die Trennung der Geschlechter ist (er weiß, dass er ein Junge ist), zum anderen höre ich zum ersten Mal einen derartigen Satz aus seinem Mund.
Und immer öfter formt er komplexe Sätze, bei denen ich nur staunen kann.

Nachmittags habe ich einen Termin beim Augenarzt, auf den wir schon seit Monaten warten. Kazus Sehvermögen soll getestet werden.
Für den Fall, dass wir unterwegs Hunger bekommen, backe ich aus meinem Rauter-Buch "einfach vegan" Zimtschnecken. Sie schmecken ganz ordentlich, können mich aber nicht wirklich überzeugen.


Dann bereite ich schon das Abendessen vor, da ich nicht weiß, wie spät es werden wird.
Ich bereite uns Futomaki zu. Eigentlich sind es eher Chûmaki, mitteldicke Rollen. Ich mag es mitteldick lieber, denn so essen sich die Rollen leichter.

Beim Augenarzt bzw Ärztin, die zum Glück sehr kinderfreundlich ist, wird festgestellt, dass mein Kind auf einem Auge etwas schlechter sieht. Eine Brille sei jedoch (noch) nicht erforderlich. Nun haben wir für Mai einen Termin zur Augenvermessung (keine Ahnung, was da genau gemacht wird) bekommen.

Nach dem Arztbesuch gönnen wir uns beide noch eine Kugel Eis. Kazu wählt seine Lieblingsfarbe: Schwarz.
Was dann Schokoeis wird.^^

Auf dem Heimweg spielen wir noch Verstecken und Wettrennen und haben viel Spaß zusammen.

Zum Abendessen gibt es die vorbereiteten Futomaki. Klassisch gefüllt mit Ei, Shiitake und Kampyo.


Und ich bin froh, dass Kazu gut zulangt. Sind ja auch lecker, diese Rollen.

Dann darf Kazu wieder fotografieren. Er ist nämlich ganz stolz auf seine Krokusse, die in kürzester Zeit richtig groß geworden sind.


Dienstag, der 19. März 2013

Heute ist nicht viel los. Das Einzige, was ich backe, ist der Quark-Mohnkuchen von Marie vom Blog "shelikes", den ich auf meiner Nachbackliste hatte. Den Quark habe ich durch Seidentôfu ersetzt.


Schön leicht und cremig, so dass man gut und gerne ein großes Stück essen kann. Aber der Soja-Geschmack kommt mir etwas zu stark durch. Bei dem Kuchen wäre wohl Soja-Joghurt als Ersatz die bessere Wahl gewesen.
Jetzt fehlt nur noch die Pecan Tarte von Eva. ^^

Ansonsten plane ich das Kuchen-Testessen, das am Sonntag ansteht. Nach langer Pause habe ich beschlossen, im ganz kleinen Kreise mal wieder eines zu wagen.
Was soll es geben? Der Plan für die Kuchenrunde steht.
Drei Rezepte aus meinem "home made sweets" Buch und eine Crème bavarois Torte soll es geben.
Das Abendessen ist noch offen.
Ich liste alle Zutaten auf und schreibe mir eine Einkaufsliste. Morgen wird dann eingekauft.

Mittwoch, der 20. März 2013

Frühlingsanfang. Minusgrade in der Nacht, draußen eine dichte Schneedecke und es ist eisig kalt. Aber wenigstens scheint hin und wieder die Sonne. Und wenn sie scheint, merkt man, dass sie schon Power hat. Auch dass es nicht mehr so früh dunkel wird, hellt die Stimmung auf.

Als "erstes" erledige ich heute (nachdem ich Kazu in den Kindergarten gebracht habe), meinen Großeinkauf.
Dann geht es nach Hause. Ich möchte noch etwas backen, das nicht für Sonntag gedacht ist.^^

Für das nächste Rezept in meinem japanischen Backbuch "Home made sweets", das ich derzeit durchbacke, benötige ich Graham Crackers. Ich bin sogar extra ins KaDeWe gefahren, doch dort gab es auch keine.
Als ich mir die Eventbeiträge von Lunas Event anschaue, stolpere ich über einen Link zu "joyofbaking". Ich klicke ihn an, und wie es der Zufall will, hat die Schreiberin gerade ihr Rezept für Graham Crackers vorgestellt. Damit war es für mich klar. Die werden gebacken.


Das Rezept ist einfach spitze. Die sind sooo lecker. Ich bin begeistert. Und dann noch mit Vollkornmehl und Weizenkleie (wobei ich ersatzweise Weizenkeime genommen habe).
Ich kann euch das Rezept nur wärmstens empfehlen.

Nach den Crackers backe ich noch die veganen Scones aus dem Rauter-Buch. Diese schmecken mir sehr gut und ich esse sie pur auf. Kazu mag sie lieber mit etwas Karamellcreme bestrichen.


Abends missbraucht Kazu mal wieder unser Bett als Trampolin.


Das Toben macht hungrig und so langt er beim Abendessen kräftig zu.^^


Donnerstag, der 21. März 2013

Das Kuchen-Testessen naht, und ich weiß immer noch nicht, was ich zum Abendessen anbieten soll.
Ich stelle erst einmal meinen Zeitplan auf.
Für heute stehen die Böden an. Und einen Cheesecake für uns (und nicht für Sonntag) will ich noch backen. Den, für den ich die Graham Crackers brauche.^^

Heute nutze ich meine Zeit, um mich dem nächsten Rezept aus meinem Patisserie-Buch zu widmen, das ich euch ja im Post "Patisserie - wie alles beginnt" vorgestellt hatte.
Ich habe bei A des Rezept-Registers angefangen und nach Crème anglaise und dem Amaretto-Kirsch-Soufflé kommen nun die Ananasecken. Dabei handelt es sich um klassische Petit Fours, sprich um viel Arbeit.
Petit-Four-Masse backen, Füllung herstellen, Kapsel zusammensetzen, eindecken, pressen und kühlen.
Danach müssen die Petit Fours noch aprikotiert, glasiert und ausgarniert werden. Viele zeitintensive Arbeitsschritte.

Warum also nicht die Fours am Sonntag meinen Gästen anbieten? Ich setze die Fours mit auf die "Was soll es geben?"-Liste.
Dann erstelle ich meinen Zeitplan, also den Plan, was wann hergestellt werden muss.
Heute muss ich noch die benötigten Böden backen.

Ich backe also meine Böden und ebenso noch einen Cheesecake für uns (also nicht für Sonntag). Und zwar den, für den ich die Graham Crackers brauche.

Das Abendessen bereite ich aus dem zu, was da ist.
Reis mit Hijiki, dazu eine Meeresalgensalat mit Tôfu. Einfache japanische Alltagsküche halt.


Später teste ich meine Petit-Four Kapsel. Sie gefällt mir ganz und gar nicht. Die Böden zu dick und zu trocken. Nein, so geht das nicht, denke ich bei mir.

Freitag, der 22. März 2013

Heute früh backe ich erneut meinen Petit-Four Boden und berücksichtige dabei die gewonnen Erkenntnise. Na bitte. Schon sehr viel besser. *stolz ist*. :-D

Kazu wird wach und kommt zu mir, damit ich ihn wie üblich auf den Arm nehme. Ich erschrecke, denn er ist sehr heiß. 39°C sind das bestimmt. Oh ha, da wird Kazu wohl heute zu Hause bleiben müssen und ich werden meinen Arbeitsplan umstellen müssen.
 
Hoffentlich wird es nicht ganz so schlimm wie letztes Mal, als er drei Tage hintereinander über 40°C Fieber hatte. Als Mama leidet man da richtig mit.
Notfalls  muss ich die Kuchenrunde kurzfristig absagen.

Aber ansonsten scheint es ihm gut zu gehen, denn beim Umziehen im Badezimmer ist er gut drauf und spielt Gespenst.


Doch schon eine Stunde später ist seine Energie aufgebraucht.
Kazu hat keinen Appetit, wirkt schwach und wehleidig. Nach einem Happen von seinen Haferflocken legt er sich auf das Sofa und schläft dort nach einer Weile ein. Ich decke ihn zu und widme mich meinem Obstbelag füre den Tropical Cheesecake. Das verursacht wenigstens nicht so viel Lärm.


Mehr Früchte bekomme ich beim besten Willen nicht drauf. :-P

Dann schneide ich die Petit Fours zurecht und aprikotiere sie mit Ananaskonfitüre.

Kazu wird wieder wacht und fängt gleich an zu weinen.
Argh, er hat eingepullert und das Sofa nass gemacht. Oh je.
Ab ins Bad, erst einmal Kazu abgeduscht und frisch eingekleidet.
Dann Sofabezug abgenommen und mich ums Sofa gekümmert.
Zurück zu Kazu, der sehr liebesbedürftig ist.

Zeit fürs Mittagessen. Kazus Temperatur ist zum Glück nicht weiter gestiegen und er isst auch etwas zu Mittag, auch wenn es nur Reis mit Furikake ist.
Ich habe mir wieder einen Algensalat zubereitet.


Zum Nachtisch gibt es den Cheesecake. Für mich mit Obst, für Kazu ohne, da er beim Kuchen keine Stücke mag.


Nachmittags habe ich dann nochmals Ruhe, da Kazu in seinem Zimmer seine CDs hört. Ich nutze die Zeit, um mich meinen Crème bavarois Törtchen für Sonntag zu widmen. Ursprünglich war eine Nesselrode-Torte
geplant aus japanischen Maronen. Doch nun werden es Ananascrémetörtchen. Passen auch besser zur Jahreszeit.

Ich komme sogar noch dazu, meine Ananasecken so gut wie fertigzustellen.
Was es am Sonntag zum Abendessen geben soll, weiß ich immer noch nicht.
Paar Ideen schwirren jedoch bereits in meinem Kopf herum.^^

Samstag, der 23. März 2013

Im Bett liegend habe ich mir das Abendessen durch den Kopf gehen lassen und endlich steht der Plan. Ich werde Brot mit Aufstrich anbieten und dazu mein Hackfleisch in Chicorree.
Es gibt viel zu tun und ich stehe zeitig auf.
Ich beginne mit dem Matcha Cheese Cake.

Nach dem Frühstück mit Kazu, der nicht mehr ganz so heiß ist, dafür nun Schnupfen hat, fahre ich los zum Einkaufen und lasse meinen Sohn in der Obhut meines Mannes. Die beiden Männer wollen dann rüber zu Fabians Schwester, so dass ich mich nachmittags voll und ganz aufs Backen konzentrieren kann.


Zuerst fahre ich quer durch Berlin zu einem alt eingesessenen Bäcker in Ost-Berlin (Bäcker Lau in der Pasteurstr.), wo noch nach traditioneller Art selbst gebacken wird und der mittlerweile auch dafür sehr bekannt ist. Es ist fast 11:00 Uhr, doch ich habe Glück und kann noch eine Hafersonne erstehen. Die berühmten Splitterbrötchen sind jedoch schon ausverkauft.
Dann fahre ich weiter zum LPG Biomarkt, wo ich das benötigte Hackfleisch kaufe und ein Tomaten-Ciabatta, sowie zwei vegane Aufstriche (und noch einiges für uns selbst.)

Weiter geht es nun zum Lafayette, Berlins französisches Kaufhaus. Ich überlege, ob ich noch ein Baguette mitnehme, belasse es aber dann bei den zwei Broten. (Die richtige Entscheidung, wie sich am Sonntag herausstellte.)
Im Lafayette besorge ich den Brillat Savarin, den ich für einen der Käsekuchen benötige. Leider haben sie keinen "naturelle" da, sondern nur einen mit Cassis, aber da das Cassis nur drumherum ist, kann ich den ja entfernen, denke ich mir und kaufe ein Stück. Über 6 € zahle ich dafür. Ob die mich übers Ohr gehauen hat? Aber was hätte die Verkäuferin davon?
Egal. Ich habe meinen Käse und bin glücklich. Jetzt muss er nur noch schmecken. :)
Ab nach Hause. Doch auf dem Heimweg gehe ich noch bei Kaufland rein, um die restlichen Zutaten fürs Abendessen zu besorgen. Jetzt bin ich aber voll bepackt.

Zu Hause schneide ich mir gleich eine Scheibe frisches Brot ab, säbele die Cassis-Umrandung vom Käse und schmiere mir diese aufs Brot. Mmmh, ein wirklich feiner Käse. Ich bin gespannt, wie der Käsekuchen daraus schmeckt.

Doch zuvor steht der Souffle Fromage auf dem Plan. Hier läuft einiges schief und ich bin nicht sicher, ob der Kuchen was wird.

Dann kommt der Mille Crêpe Fromage dran. Beim Rezept steht unter dem Punkt 'Vorbereitung', dass man die Mehle sieben soll und der Käse Zimmertemperatur haben soll. Beides ist erledigt. Ich rühre den Crêpe-Teig an. Doch was muss ich da im Rezept lesen?! o_O Teig über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen. Aaaah! Zum Glück liege ich gut in der Zeit. Der Käse kommt in den Kühlschrank. So weit dazu, dass man immer zuerst das ganze (!!) Rezept durchlesen soll. ^^;;

Nun habe ich dafür noch genügend Zeit, um die Ananasecken fertigzustellen.
Kein Meisterwerk, aber dafür, dass ich seit 10 Jahren keine mehr hergestellt habe, bin ich zufrieden.


Zu guter Letzt treffe ich noch die Vorbereitungen fürs morgige Abendessen und fertige den Paprika-Walnussaufstrich an und weiche die Shiitake-Pilze ein.

Zum Abendessen gibt es dann frisches Brot, Aufstrich und Salat. Fabian schmeckt der selbst gemischte Aufstrich so gut, dass ich schon Angst habe, dass er für Sonntag nicht mehr reicht. Doch zum Glück habe ich eine große Portion hergestellt. ^^

Sonntag, der 24. März 2013

Endspurt. Ich stehe um drei Uhr auf und mache mich nach einer kleinen Runde am PC in puncto "was gibt es Neues?" an die Crêpes.
Wohnung aufräumen, putzen und eine Runde mit Kazu spielen. Dann ist es so weit.
Ich decke den Tisch.


Ganz vorne sieht man den Mille Crêpes mit dem Souffle Fromage.
Ein Schälchen mit Graham Crackers, die ich den Gästen nicht vorenthalten wollte, weil die so lecker waren (ja leider "waren", denn sie sind alle *seufz*). Auf der runden Platte habe ich die Ananascremetörtchen zusammen mit den Ananasecken angerichtet. Leider haben die Törtchen ihre Standfestigkeit verloren. Ich hätte wohl doch keine frische Ananas als Füllung nehmen sollen. hätte nicht gedacht, dass die kleinen Würfelchen so viel anrichten.
Und hinten, unverkennbar, der Matcha Cheesecake.

Wie ihr seht, habe ich versucht, ein wenig Frühling auf den Tisch zu bringen. Orange, Gelb, Grün sind daher die Tischfarben. Die Sonne scheint schön, so dass man wirklich glauben kann (in der warmen Wohnung sitzend), dass der Frühling Einzug gehalten hat. :-P

Die Ananscremetörtchen schmecken einfach himmlisch. Schön frisch und leicht und jeder hätte gerne mehr gehabt. Gibt es aber nicht, da ich nur 4 1/2 Törtchen eingesetzt hatte. ^^;;
Die Rezepte aus dem Crème bavarois Buch  sind wirklich spitze.
Nur dass sie keinen Stand haben, macht mir zu schaffen.
Ich vermute stark, dass es an den eingelegten frischen Ananasstückechen liegt, da deren Enzym Bromelain die Gelatine angreift. Die obere Cremeschicht ist nämlich fest.


Auch die Ananasecken sind ein Gedicht. Die Mühe hat sich auf jeden Fall gelohnt. Für mich sind sie ein ganz besonderer Genuss, da ich ja auch weiß, wie viel Arbeit drin steckt. Und glücklich bin ich, dass die anderen  ebenfalls von den Ecken angetan waren. Sie werden alle verputzt. ^__^

Das nächste Highlight ist der Crêpe Mille mit dem Brillat Savarin in der Füllung.
Man schmeckt den Unterschied und meine Testesser sind begeistert vom feinen Geschmack, aber auch von der Harmonie des Kuchens mit der Karamell-Ahornsirup-Soße, die ich dazu gereicht habe. Eine wunderbare Geschmacksvielfalt für den Gaumen.
Ein kulinarisches Highlight und wirklich was ganz Besonderes.


Der Souffle Fromage jedoch ist eine "Pleite". Nun ja, geschmeckt hat er schon, aber er ist nicht so geworden, wie er werden sollte. Zu trocken (nicht wirklich trocken, aber für einen Soufflé fromage zu trocken), zu fest, er schmilzt nicht gleich im Mund und kommt etwas langweilig daher.
Schon bei der Zubereitung und beim Abbacken hatte ich das Gefühl, dass da was im Argen liegt.


Für den Matcha Cheese Cake habe ich einen hochwertigen Kochmatcha verwendet. Doch leider stellt sich nun heraus, dass dieser wohl für den feinen Cheesecake zu intensiv ist. Ich habe beim Abgang das Gefühl, noch etwas Pulver im Mund zu haben. Daher ist auch der kräftige Matchaguss obendrauf zu viel des Guten.
Der Kuchen selbst ist angenehm cremig, doch ihm fehlt die Raffinesse. Hat man ein Stück gegessen, ist man zufrieden und hat eher Lust auf eine andere Sorte.
Eine fruchtig-säuerliche Füllung würde dem Kuchen gut tun. Und statt des Guss' lieber eine Crème chantilly obendrauf, die man ja noch mit Matchapulver abstauben kann.
Kurzum, der Kuchen schmeckt gut und hat Potential.


Ein ganz besonderes Highlight sind jedoch die Graham Crackers. (Dachte ich es mir doch.^^)
Die waren ruckzuck aufgefuttert.

Anschließend machen wir es uns gemütlich und unterhalten uns, bis es Zeit fürs Abendessen wird.
Und ich Oberdussel vergesse wie so oft, ein Foto vom Abendessentisch zu knipsen.
Dabei ist meine san choi bao-Platte so schick geworden und wäre ein schönes Foto für meinen Post gewesen. Ärgere mich immer noch. Nun ja, ein Grund, um das Gericht in Kürze wieder zu kochen. ^^

Beim Abendessen fängt Kazu an zu schwächeln. Seine Augen sind ganz glasig, er hat keinen Appetit und möchte auf meinem Schoß sitzen, bis er schließlich von sich aus sagt, dass er ins Bett will. Oh je. Kaum im Bett ist er auch ruckzuck eingeschlafen.

Meine lieben Gäste verabschieden sich, doch auch wenn ich sehr müde bin, bin ich noch viel zu aufgedreht, um gleich schlafen zu gehen und so schaue ich noch ein bisschen was im PC über Mediathek.

Es war eine sehr schöne Kuchenrunde, die Gruppe hat gut zusammengepasst (auch mein Mann hatte nichts auszusetzen), alle haben sich bereitwillig an den Kosten beteiligt, so dass ich mit gutem Gewissen und optimistisch den zukünftigen entgegensehen kann.

Montag, der 25. März 2013

Kazu hat erhöhte Temperatur und bleibt zu Hause. Doch da er mittlerweile sich auch gut selbst beschäftigen kann, zumindest wenn man hin und wieder mit ihm spielt, und ich noch einige Zutaten übrig habe, backe ich heute erneut den Soufflé Fromage. Gleiches Rezept, ein winziger Unterschied bei der Zutatentemperatur und der Zubereitung. Schon beim Backen im Ofen stelle ich einen riesengroßen Unterschied fest. Und dann später auch im Geschmack. Ein Unterschied wie Tag und Nacht. Einfach unglaublich.
Der Soufflé Fromage ist fantastisch. Cremig zart, so wie er eben sein muss. Von langweilig keine Spur. Ein völlig anderer Kuchen als der von Sonntag. Liebe Testesser, es tut mir leid. Das Rezept ist einwandfrei, der Fehler lag bei mir.


Auch die Ananascremetorte backe ich erneut. Dieses Mal nehme ich jedoch Ananasstücke aus der Dose (wie es auch im Rezept steht), und siehe da, der Kuchen steht 1 A.


Am Nachmittag gehen Kazu und ich zur Bibliothek, Bücher und CDs abgeben und neue ausleihen.
Der kurze Ausflug ist jedoch sehr anstrengend für Kazu und mich. Er mag nicht laufen, will getragen werden.
Nun ja, ich habe meine Kuchen gebacken und mein Wochenrückblick (also dieser hier) kann auch einen Tag warten.

Der Abend verläuft zum Glück sehr harmonisch und wir kuscheln ganz viel miteinander.

Mal sehen wie diese Woche wird und was ich alles backen werde.
Auf jeden Fall will ich nochmals den Matcha Cheesecake backen. Dann als Törtchenversion mit Kern.
Und die Rosinenbrötchen von Rauter. Dann habe ich das Frühstückskapitel durch.

Ich wünsche euch allen eine schöne Woche und bin gespannt, was ihr so alles anlässlich der Osterfeiertage zaubern werdet.

Kommentare:

  1. Ich bin immer wieder von deinen tollen Kuchen/Törtchen erstaunt, deinen Blog darf man sich echt nicht ansehen, wenn man etwas Hunger hat^^
    Wir haben auch so ein Rezept für einen Schnecken-Kuchen, der ist aber noch mit Kakao drin, ich find der schmeckt eig. immer sehr gut, wir machen da auch noch Zuckerguss drauf meistens.

    Ich möchte mich für Ostern mal an Macarons versuchen, bis gespannt, obs klappt.

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    1. Dann wünsch ich dir viel Erfolg beim Backen.

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  2. Oh du hattest ein Testessen? Ja, wahrscheinlich hattest du schon davon geschrieben und ich hab es mal wieder nicht mitbekommen... Aber schön das es dir so gut gefallen hat, und auch das die Gruppe so gepasst zu haben scheint.
    Gute Besserung an Kazu!!

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    1. Ja, war ein Testlauf, ob mir die Aktion noch Spaß macht und ob die Leute auch bereit sind, einen höheren Kostenzuschuss zu leisten, damit ich nicht wieder, wie im letzten Jahr, ein so großes Minus mache.

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  3. Cheesecake...auf das Rezept warte ich. Lecker der Tisch sieht wieder göttlich aus....so gerne wäre ich bei einem Kuchentestessen mal dabei... :-/ Hast du meine Mail bekommen? Denk an dich!

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    1. Ja, sorry, du wartest auf Antwort. das Thema ist so bewegend ... ich meld mich.

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    2. Kein Stress! Wollt nur wissen ob sie angekommen ist.

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  4. Ich hoffe Kazu geht es wieder besser?! Deine Törtchen sehen wieder toll aus! LG

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    1. Scheint nur eine Erkältung zu sein, Kein Fieber außer erhöhter Temp. und Schnupfen. gestern war er schon wieder sehr lebendig, daher würde ich ihn heute gerne in den Kindergarten bringen. mal sehen, wie warm er sich nachher anfühlt.

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  5. Hach deine törtchen, torten, kuchen etc.,sind immer so wunderschön:) echt toll. Da werde ich ganz neidisch.
    Hoffe, dass es Kazu gehts wieder gut.
    Liebe Grüße, Sink

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    1. wenn das Verpacken nicht so problematisch wäre, würde ich ja auch welche verschicken. :-D

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