Donnerstag, 15. August 2013

Felders Lektion 4: Trauben-Birnen-Crumble mit Crumble-Teig


Lektion 4 stellt einen Crumble-Teig vor, also einen Streuselteig. Interessant finde ich, dass dieser Teig im französischen Buch von Felder "pâte à crumble" heißt.

Für diesen Teig werden alle Zutaten auf einmal verknetet und zu Streuseln verarbeitet.

Ich habe wieder reduziert und
50 g Mehl
25 g brauner Zucker
25 g feiner Zucker
50 g Butter in kleinen Stücken
50 g gemahlene Mandeln
1/3 TL Zimt
1 Prise Salz
genommen.

Die Streusel sind völlig in Ordnung. Da gibt es nichts zu meckern.

Was mir jedoch nicht zusagte, war die Zuckermenge bei der Füllung.
20 g Zucker auf eine Birne finde ich viel zu süß. Zumal so eine reife Birne eh schon süß ist und die Crumbles ja auch noch Süße mit ins Spiel bringen.

Ich habe daher nur die Hälfte der Zuckermenge mit Zimt und Koriander gemischt und auch von diesem Mix wiederum maximal 1/2 TL über die Birnen gegeben, von denen ich sogar zwei statt einer genommen habe.
Also pro Form eine Birne. (Genau genommen 7/8 Birne, denn Kazu und ich haben jeder etwas Birne genascht.) :-D

Das Befüllen der Formen überließ ich meinem Assistenten.^^


Die Trauben-Birnen-Crumbles haben geschmeckt. Wir fanden sie trotz starker Zuckerreduktion jedoch immer noch zu süß und müssen diese Trauben-Birnen-Crumble nicht unbedingt noch einmal haben.

Das getestete Rezept stammt aus dem Buch "Die hohe Schule der Patisserie" von Christophe Felder.
Die Buchvorstellung findet ihr HIER.

Kommentare:

  1. Ich liebe Crumbles aber ich reduziere auch meistens die Zuckermenge, die Originalrezepte sind meistens widerlich süß. Übrigens die Birnenschälchen finde ich total niedlich.
    Lieben Gruß Danii.

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    1. Die Schälchen gab es mal von Friesland.^^

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  2. Mhh, den Crumble gabs vorhin als Abendbrot. Hab Weintrauben, Johannisbeeren und Äpfel genommen (mussten weg) und das Obst mit 1 TL Orangenblütenhonig und 1/2 TL "Sissis Sünd"-Gewürz vermischt, die Crumbles nach deinem Rezept. War sehr lecker! :-)

    Danke für die Idee! ;-)

    Lg, Natsuki

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    1. Stimmt, das klingt fein. Kann es sein, dass die Franzosen es sehr süß mögen? Die Idee mit dem Honig gefällt mir und Sissis Sünd hatte ich auch schon paar mal in der Hand. Hab es aber immer wieder zurückgestellt.
      Von wegen "brauch ich's wirklich?". :)

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    2. Haha, so ging es mir auch. Hab hin- und herüberlegt, ob ich es kaufen soll, aber irgendwie klang es doch zu gut und bereut hab ich es nicht. Gerade für Desserts oder Grießbrei oder sowas ist es echt lecker. Oder für Joghurt. Nur den Apfelstrudel, für den es eigentlich gedacht ist, hab ich immer noch nicht damit gebacken. :-D
      Die Franzosen mögen es wirklich sehr süß, das glaube ich auch. Mir hat der Honig als Süße vollkommen gereicht, extra Zucker hätte ich da nicht gebraucht. Und das, obwohl die Johannisbeeren sehr sauer waren. :-)

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  3. Oh, das sieht lecker aus! Irgendwie erinnern mich Crumbles immer an Weihnachten. Vllt. wegen dem Zimt ?_?. Mmmmh. LG Maja

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    1. Hoffentlich stabilisiert sich deine Magengeschichte bald und du kannst Crumble zu Weihnachten essen.
      Oder zumindest die Fake Crumble, die etwas leichter sind, da Amarettis genommen werden.

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