Mittwoch, 24. Juli 2013

Schokoladencremetorte Forêt Noire チョコレートのケーキ


Eine weitere Torte aus meinem Buch über Crème bavaroise Torten, das ich derzeit durchbacke und HIER mit allen Ergebnissen vorstelle.

Ich habe bisher schon diverse Schokocremetorten und -törtchen gebacken und war gespannt, wie diese nun schmecken wird.
Nun, sie schmeckt sehr angenehm schokoladig, die Creme ist feincremig, der Boden saftig und sie wurde von meinen Männern im Nullkommanichts aufgegessen.
Im Vergleich mit den bisherigen Crème Bavaroise Torten ist sie jedoch fester. Man hat was im Mund. Ich weiß gar nicht, wie ich das beschreiben soll. Mit "vollmundig" vielleicht.
Auffällig ist, dass mit Milch und Kakao gearbeitet wird und nur wenig Kuvertüre verwendet wird.
Als geschmackliche Einbuße empfand ich das aber nicht. Die Gesamtkomposition war durchweg stimmig.

Zutaten für eine Springform von 18 cm Durchmesser

Genoise
110 g Vollei
80 g Zucker
35 g Mehl 405
35 g Mehl 550
15 g Kakao (z.B. der schwach entölte Edelkakao der Firma Naturata)
15 g Butter
20 g Milch

Tränke
60 g Wasser
30 g Zucker
15 g Kakao

Crème bavaroise
150 g Milch
30 g Kakao
54 g Eigelbe
80 g Zucker
5 g gemahlene Gelatine (1/2 Packung)
30 ml Wasser
30 g Zartbitter-Kuvertüre
3 Tropfen Vanilleessenz
200 g Schlagsahne (35 - 42% Fettgehalt)

Chantilly Chocolat
50 g Milch
50 g Zartbitter Kuvertüre
50 g Schlagsahne (35 - 42% Fettgehalt)

Garnierung
Zartbitter-Kuvertüre (Zimmertemperatur)

Zubereitung

Genoise
Den Boden der Form mit Backpapier auslegen.
In eine Schüssel (am besten Metall) die Eier und den Zucker geben.
Die Schüssel in ein heißes Wasserbad (größere Schüssel mit heißem Wasser drin) setzen und die Eier-Zucker-Mischung verrühren, bis die Masse 40°C erreicht hat.
Schüssel aus dem Wasserbad nehmen. Die Masse aufschlagen bis sie weiß-cremig ist und man den "ribbon stage" erreicht.
Mehle und Kakao vermischen und in drei Etappen auf die Masse sieben und jedes Mal zügig mit dem Schaber melieren (unterziehen).
Butter mit Milch erwärmen, bis die Butter schmilzt.
Anm.: Falls am Schaber nach dem Melieren eine dicke Paste kleben sollte, kann man diese in der Butter-Milch-Mischung glatt rühren.
Die lauwarme Mischung in zwei Etappen behutsam in die Biskuitmasse einrühren.

Masse in die Form gießen.
Im auf 180°C O/U-Hitze vorgeheizten Ofen ca. 27 min backen.
Anm. Wenn die Oberfläche sich bei Fingerdruck elastisch anfühlt, ist der Boden fertig gebacken.

Nach dem Backen verkehrtherum abkühlen lassen.
Ist er etwas abgekühlt, aus der Form lösen und auf Backpapier immer noch verkehrtherum auskühlen lassen.

Tränke
Wasser und Zucker kurz aufkochen lassen. Kakao nach und nach einrühren. Auf 80°C warm halten.

Böden vorbereiten
Vom Boden (unten) aus gemessen zwei etwa 1 cm dicke Böden abschneiden.
Den unteren Boden einseitig (Schnittflächenseite) tränken, den zweiten Boden beidseitig tränken.
Anm.: Tränken bedeutet, mit der Tränke bestreichen, aber nicht durchtränken.
Der dritte, obere Teil mit der Backhaut wird nicht benötigt (und kann aufgenascht werden *g*).
Die Böden bis zur weiteren Verwendung im Kühlschrank kühl stellen.

Crème bavaroise
Die Kuvertüre fein hacken.
Die Gelatine in 30 ml Wasser (2 EL) einweichen.
Die Sahne zu 80% cremig schlagen und bis zur weiteren Verwendung in den Kühlschrank stellen.
Milch bei kleiner Hitze auf 80°C erhitzen, den Kakao einrühren.
In einer hitzestabilen Schüssel Eigelb und Zucker weiß-cremig rühren.
1/3 des heißen Kakaos nach und nach einrühren, dann den Rest einrühren.
Wieder zurück in den Topf geben. (Ich wasche den Topf vorher aus.)
Bei schwacher bis mittlerer Hitze unter Rühren am Boden (am besten mit Schaber) auf 80°C - max. 85°C erhitzen. Dauert so 5 min.
Die Temperatur ist erreicht, wenn die Masse andickt und wenn man beim Entlangziehen am Boden eine Spur hinterlässt (Masse teilt sich) bzw wenn man den Schaber mit der Masse überzieht, mit dem Finger durchgeht und eine Linie zurückbleibt, die nicht verläuft.

Ist die Temperatur erreicht, Topf sofort vom Herd nehmen und auf ein nasses Tuch setzen (reduziert die Hitze).
Die aufgequollene Gelatine einrühren und auflösen.
Die Kuvertüre einrühren und auflösen.
Die Creme durch ein Sieb in eine Schüssel gießen.

Die Schüssel in ein Eiswasserbad stellen und die Masse durch ständiges Rühren auf 40°C abkühlen.
Aus dem Eiswasserbad nehmen und Vanilleessenz einrühren.
Schüssel wieder ins Eiswasserbad stellen und die Masse durch ständiges Rühren auf 18°C abkühlen.
Die Schüssel wieder aus dem Eiswasserbad nehmen.

Einen Klecks geschlagene Sahne einrühren. Die Hälfte der restlichen Sahne unterheben.
Dann den Rest Sahne unterheben.

In eine 18er Form den unteren Boden mittig einlegen (getränkte Seite nach oben).
Die Hälfte der Créme bavaroise in die Form füllen. Glatt streichen.
Den zweiten Boden einlegen.
Die zweite Hälfte der Crème einfüllen und glatt streichen.
Die Torte für mindestens 2 h in den Kühlschrank stellen und die Creme fest werden lassen.

Chantilly Chocolat
Kuvertüre fein hacken.
Die Milch kurz aufkochen lassen, vom Herd nehmen und die Kuvertüre auf einmal zugeben und durch Rühren schmelzen lassen.
Nachdem die Kuvertüre sich aufgelöst hat, noch etwa 50x umrühren.
Gut kalt stellen.
Die Sahne cremig aufschlagen. Die Schokomasse zugeben und zusammen aufschlagen, bis die Sahne eine glatte, streichfähige Konsistenz erhält.
Bis zur Verwendung kalt stellen.

Deko-Späne
Von der Kuvertüre mit einem kleinen Messer oder einem Löffel dünne Späne abziehen.
Späne kalt stellen.

Ausgarnierung
Die fest gewordene Torte aus der Form holen.
Den Rand der Torte mit Chantilly Chocolat bestreichen.
Wer mag, kann auch die Oberfläche noch damit bestreichen.
Die Oberfläche mit den Spänen dicht bestreuen.
(Das durfte Kazu machen.^^)


Vor dem Anschneiden am besten noch einmal kalt stellen.


Die Vorlage für das Rezept habe ich aus dem Buch "Tobikiri no oishisa no babaroazu".

Motto: Backen wie in Japan.^^


Sonntag, 21. Juli 2013

Wochenrückblick 8.7. - 20.7.

Letzte Woche hatte ich so viele andere Dinge im Kopf, dass ich mir einfach mal eine Woche "Urlaub" vom Bloggen und Blog lesen nahm. Jetzt möchte ich aber den längst fälligen Wochenrückblick schreiben, sonst vergesse ich zu viel.


Montag, der 8. Juli 2013

Die Nacht war unruhig. Kazu hat viel gehustet und sein Husten klang gar nicht gut, so dass ich mit ihm zur Kinderärztin gehe. Es sind glücklicherweise nicht viele Wartende da. Die Ärztin stellt Bronchitis fest und rät mir, meinen Sohn die Woche zu Hause zu behalten.
Außerdem soll er erst einmal kein Eis essen.

Als wir nach Hause kommen, ist mein Mann noch da. Fabian liegt mit Fieber im Bett. Der Arme.
Zuerst gibt der Kühlschrank seinen Geist auf, nun sind beide Männer krank.

Zum Glück haben sich die Handwerker erst für morgen angemeldet. Hat ich das erzählt? Kazus Zimmer soll an drei Wänden neu tapeziert und gestrichen werden.

Zum Mittagessen koche ich uns Bratnudeln mit allem, was weg muss.


Den Nachmittag verbringen wir zu Hause mit Kinderzimmer ausräumen.
Außerdem bestellt Fabian einen neuen Kühlschrank. Und wir haben Glück. Das Modell, das er sich ausgesucht hat, ist vorrätig und kann Mittwoch geliefert werden.

Dienstag, der 9. Juli 2013

In der Früh kommen die Handwerker.

Wir bleiben zu Hause und spielen u.a. zu dritt ein lustiges Kartenspiel, das ich uns letztens gekauft habe, denn Kazu spielt unglaublich gerne mit Karten. Natürlich will er immer gewinnen und es kostet jedes Mal viel Überzeugungsarbeit, dass es nicht schlimm ist, mal zu verlieren.^^


Über dem jetzigen Kühlschrank ist ein Hängeschrank angebracht (60 cm breit, 70 cm hoch). Da jedoch der neue Kühlschrank höher ist, muss der Hängeschrank weg, was für mich bedeutet, dass ich den Inhalt von drei Fächern irgendwo anders unterbringen muss. Aber darüber mache ich mir später Gedanken. Jetzt heißt es erst einmal ausräumen und die Sachen beiseite stellen.
Die Wohnung ist das reinste Schlachtfeld, da ja bereits die Sachen aus dem Kinderzimmer schon überall rumstehen.

Mittwoch, der 10. Juli 2013

Auch heute sind wieder die Maler da. Gestern haben sie die alte Farbe/ Tapete abgekratzt und tapeziert, heute wird gestrichen. Wir haben uns für hellblau entschieden.

Mittags kommt endlich der neue Kühlschrank. Ein Riesenteil! Den alten lassen wir gleich mitnehmen.
Während das Kinderzimmer noch nicht betreten werden darf, können wir den Kühlschrank jedoch schon in Beschlag nehmen. Auspacken, anschließen, putzen.
Er ist schmaler als der alte, so dass ich ihn nicht 1:1 wieder einräumen kann. In solchen Situationen merkt man, was für ein Gewohnheitstier der Mensch doch ist. :-P

Donnerstag, der 11. Juli 2013

Heute darf Kazu wieder in sein Zimmer ziehen. Zuerst mal nur mit Bett. So viel Platz zum Spielen hatte er schon lange nicht mehr, was Kazu gleicht ausnutzt, um ein Monumentalbauwerk zu errichten. *g*


Natürlich geht es auch ans Einkaufen, was gleich mehr Spaß macht, wenn man einen funktionstüchtigen Kühlschrank zu Hause hat.^^

Nachmittags kommt der Opa zum Spielen vorbei. Da Kazu noch schläft, ergibt sich mal wieder die Gelegenheit für eine Unterhaltung zwischen Vater und Tochter. Ich habe alte Fotos gefunden aus Japan von einer Urnengruft und meinen Vater dazu befragt. So kamen wir auf das Thema "Beisetzungen in Japan und Deutschland" zu sprechen.
Meine Eltern haben sich übrigens schon zusammen einen Urnenplatz hier in Berlin reservieren lassen.
An was man alles denken muss. o_O

Schließlich spielen Opa und Enkel miteinander und ich nutze die Zeit, um die Küche umzuräumen.
So, die Hälfte habe ich untergebracht und der Müllbeutel wird auch immer dicker.
Da ich gerne ausmiste, macht mir die Arbeit Spaß.^^

Freitag, der 12. Juli 2013

Heute vormittag müssen Kazu und ich wieder zur Kinderärztin. Kazu geht es schon besser, und die Ärztin meint, dass bis nächste Woche Mittwoch die Bronchitis abgeklungen sein sollte, er aber trotzdem schon ab Montag wieder in den Kindergarten darf. Ich kläre sie auf, dass die Kita ab Monatg Sommer-Schließzeit hat. Auf jeden Fall können wir nächste Woche wieder Eis essen gehen.^^

Nach dem Mittagessen fahren wir zu meiner Mutter. Wir wollen von dort gemeinsam zum Flughafen Tegel fahren, da heute mein Stiefvater aus Japan ankommt.
Eigentlich dachte ich ja, dass wir etwas früher losfahren, so dass wir zusammen noch auf die Besucherterrasse gehen können. Aber meine Mutter erzählt mir, dass meine Schwester auch noch kommt und wir auf sie warten müssen. Nun ja, das Wetter ist eh nicht so gut.
Während wir warten, genießen Kazu und ich köstlichen Souffle-Cheesecake und ich bekomme dazu noch hervorragenden Tee serviert. Mmh.

Meine Mutter ist unruhig, denn Kido-san sollte von Frankfurt aus anrufen und sein Anruf ist überfällig.
Schließlich klingelt das Telefon. Meine Mutter erfährt, dass es Probleme mit der Lufthansa-Maschine gab und Kido-san mit über zwei Stunden Verspätung erst von Nagoya abgeflogen ist.
Er wird nun mit einem Flug später als geplant in Tegel eintreffen.

So können wir uns in aller Ruhe fertigmachen und die Kinder (Kazu und mein Neffe) haben genug Zeit, durch die Wartehalle zu toben.
Dann der nächste Schlag. Der Flieger aus Frankfurt soll 30 min Verspätung haben. Für die Kinder wird es zu spät. Es ist bereits kurz vor acht.
Und so verabschieden wir uns von meiner Mutter und fahren nach Hause.

Samstag früh fahren meine Mutter und ihr Mann für eine Woche nach Kroatien in den Urlaub. Da Kido-san jedoch frische Lebensmittel mitgebracht hat, die meine Mutter uns gerne so früh wie möglich überreichen möchte, verabreden meine Schwester und ich uns für morgen Nachmittag in der Wohnung meiner Mutter (meine Schwester hat einen Schlüssel zur Wohnung meiner Mutter).

Samstag, der 13. Juli 2013

Gestern bin ich mit Aufräumen nicht viel weiter gekommen. Dafür geht es heute weiter. Kazu hilft und sortiert ebenfalls altes Spielzeug aus.

Ich habe es tatsächlich geschafft. Die Küche ist aufgeräumt, die Wohnzimmerschubladen ebenfalls ausgemistet und neu durchsortiert. Alles ist ordentlich untergebracht und ich habe sogar noch Platz geschaffen für eine zukünftige Eismaschine. Die habe ich mir schon lange gewünscht, aber bisher hatten wir weder Platz dafür noch wäre sie ausreichend genutzt worden. Doch mit Kind eröffnen sich da ganz neue Perspektiven. :-)

Schon faszinierend. Eigentlich hätte durch den Wegfall des einen Schrankes die Küche voller werden müssen, aber dadurch, dass ich vieles aussortiert habe und eine neue Ordnung ins Ganze gebracht habe, ist dem nicht so. Allerdings ließ es sich dann doch nicht vermeiden, dass sich wieder einige Schachteln auf dem Kühlschrank stapeln.


Vormittags backe ich wieder. Erneut einen Vanille Chiffon.


Während der Kuchen auskühlt, mache ich mich auf den Weg zum Treffen mit meiner Schwester.

Im Zimmer meiner Mutter liegt ein großer Berg an Mitbringseln.
Jede Menge Nudeln und weitere Lebensmittel, sowie speziell für mich ein paar Bücher.

Zwei Bücher über die japanische Küche:


Ein Buch über das professionelle Anrichten von Speisen:


Und ein Buch übers Einpacken von Geschenken:


Da ist die Freude natürlich groß! :-)

Dazu die frischen Wagashi:
Mmh, super köstliche Manjû

Sonntag, der 14. Juli 2013

Ich möchte heute Rosinenbrötchen backen. Und zwar nach dem veganen Rezept von Rauter.
Erster Versuch. Ich halte mich genau ans Rezept. Der Teig geht nicht auf. Zweiter Versuch. Dieses mal mit Vorgare. Diese ist wunderbar. Dann erhalte ich nach der ersten Gare (falls diese überhaupt stattgefunden hat) eine zähflüssige, nicht formbare Masse.


Mir reicht es und es gibt zum Frühstück die alltäglichen Haferflocken.

Nachmittags besuchen wir zu dritt Fabians Schwester und Familie und bringen ihnen die geliehene Kühlbox wieder.

Montag, der 15. Juli 2013

Ich möchte wieder mehr backen und vorankommen. Und so nehme ich mir das nächste Chiffon Cake Rezept aus meinem japanischen Backbuch "Home Made Sweets" vor, das ich derzeit durchbacke: Den
Almond Chiffon Cake.
Ich hatte ihn schon einmal gebacken. Damals wurde er sehr kompakt und schmeckte überhaupt nicht.
Dieses Mal klappte es besser. Nicht ganz optimal, aber er schmeckte zumindest. Etwas fest (zumindest fest für einen Chiffon), aber er isst sich schön.

Almond Chiffon Cake
Während der Kuchen auskühlt, unternehme ich mit Kazu eine Fahrradtour nach Karow.
Fabian ist wieder gesund und zur Arbeit gegangen.
Nachmittags gehen Kazu und ich auf einen großen Spielplatz bei uns in der Nähe.

Dienstag, der 16. Juli 2013

Heute früh backe ich den nächsten Chiffon. Einen Hazelnut Chiffon Cake. Quasi der gleiche wie der Almond, nur halt mit Haselnüssen. Übung macht den Meister heißt es und tatsächlich, dieser wird richtig gut. *freu*. Aber noch muss er erst einmal verkehrtherum auskühlen.

Heute vormittag habe ich einen Termin beim Frauenarzt. Die reguläre Kontrolluntersuchung.
Kazu muss natürlich mit. Noch geht es ... ^^;;

Anschließend gehen wir zu Karstadt. Da Kazu letzte Woche krank war, hatte ich vergessen, seine Sachen, u.a. seine Badehose vom Kindergarten mit nach Hause zu nehmen.
So braucht er jetzt eine neue. Eine Mütze und eine Regenhose wären auch nicht schlecht.

Die Kinderbekleidung ist dummerweise genau neben der Spielzeugabteilung.
"Mama, schau mal, das will ich haben!" (Kazu kommt mit einem "Cars"-Spielzeug an.)
"Nein, das geht nicht. Das kaufe ich dir nicht."
"Aber Mama, das gefällt mir!"
"Nein, Tobi, du kannst nicht alles haben."
"Aber dann bin ich traurig."

Solche Diskussionen bleiben da nicht aus. Letztendlich versteht er es dann, dass wir hier sind, Um Kleidung für ihn zu kaufen. Die Mütze gefällt, der Preis ist top, aber leider sitzt sie schlecht und quetscht ihm das Ohr ab. Schade.
Regenhosen gibt es gar keine. Dafür Badehosen, leider nicht heruntergesetzt.
Die, die mir gefällt, gefällt Kazu nicht. Doch glücklicherweise gibt es noch eine andere "mit Hai drauf", die uns beiden zusagt. Sogar mit UV-Schutz.


Nun aber schnell nach Hause. Unser beider Bauch knurrt.

Nachmittags kommt die Oma (meine Schwiegermutter), um Kazu mitzunehmen.
Kazu wird knapp drei Tage bei Oma und Opa draußen "im Garten" verbringen.
Meine Schwiegereltern haben ein Häuschen mit großem Garten in Brandenburg in der Nähe eines Badesees und Wald. Optimal also für ein Kind, um da Sommerurlaub zu machen.

Stille kehrt ein. Ich habe sturmfreie Bude, denn auch mein Mann ist bis Donnerstagabend beruflich in Nürnberg unterwegs.
Zeit für mich. Ich nehme mir gaaaanz viel vor, wissend, dass ich natürlich nicht alles schaffen werde. *g*

Aber erst einmal ist der Chiffon fällig. Herausschneiden und testen. Laut Buch soll dazu Sahne mit Karamellsoße passen.

Hazelnut Chiffon Cake
Der Chiffon ist wirklich gut geworden. Wider Erwartens. :-P Aber dazu mehr im folgenden Chiffon Rezept Post.

Abends skype ich zum ersten Mal über webcam mit meinem Mann. Komisches Gefühl.

Mittwoch, der 17. Juli 2013

Zeit, um in aller Ruhe meine Japanisch Studien aufzunehmen. Auch der Wäscheberg will abgetragen werden.
Mittags teste ich ein neues Rezept aus meinem Buch von Frau Hessler: Basilikumessenz mit Pistazienklößchen, die ich zu Spinatklößchen abändere.


Ich habe einige Schwierigkeiten mit den Klößchen und die Essenz ist auch eher eine Brühe. Da muss ich wohl noch etwas üben.

Am frühen Nachmittag klingelt meine Freundin Cori über skype an und wir reden und reden und reden ...^^
Schön war's. :)

Anschließend gehe ich nach draußen in die Sonne. Mein Date hat abgesagt und so mache ich mich alleine auf den Weg zu einer Eisdiele (Caramello in Friedrichshain), um diese mal zu testen. Das vegane Eis (Erdbeer und Sesam) ist wirklich lecker.

Auf dem Heimweg gehe ich noch einkaufen.

Donnerstag, der 18. Juli 2013

Ein neuer Tag, ein neuer Chiffon. *g* Ich versuche mich an dem Coconut Chiffon Rezept.
Doch die Masse wird eine Plärre. Gerade als ich entschieden habe, ihn trotzdem abzubacken, begehe ich einen Patzer. Ich nehme die Form am Mittelrohr hoch, wodurch die ganze Masse auf die Arbeitsplatte ausläuft. Aaaaah. Was für eine Pleite!

Heute ist Großreinemachen angesagt. Ausmisten, aufräumen, putzen an Orten, an denen man ich nicht so häufig putze, wie auf den Schränken etc. Und einen großen Berg Handwäsche habe ich noch vor mir.

Die Sonne scheint, es ist warm, die Wohnung hellt sich auf ... Ich finde das toll.
Eigentlich wollte ich heute wieder Eis essen gehen, aber ich bin so in Fahrt, dass ich zu Hause bleibe und weiter klar Schiff mache.

Nachmittags starte ich einen zweiten Coconut Chiffon Versuch.
Dieses Mal klappt es und ich koche noch die Schokosoße dazu, die laut Buch dazu empfohlen wird.


Also wirklich. Ich dachte, das Chiffon Kapitel habe ich im Null Komma nichts durch. Und nun sieht es so aus, als ob ich jedes Rezept zweimal backen muss, damit der Kuchen was wird.

Nachmittags klingelt es. Ich bekomme ein Paket. Es ist von meiner Freundin, die in Japan war.

Ein Kochbuch über japanische Tempelküche.


Ein Buch über Dekor-Biskuitrollen:


Und einen Maissnack in einer lustigen Verpackung:


Der Snack ist nämlich mit weißer Schokolade überzogen. Daher die Kuh, nehme ich mal an.
Vielen, vielen Dank!!! <3

Zu guter Letzt backe ich noch einen Schokobiskuit für meine Schokotorte.

Freitag, der 19. Juli 2013

Heute früh setze ich die Schokotorte ein, denn ich habe meinem Sohn versprochen, dass es, wenn er Heim kommt, Schokokuchen gibt.

Ansonsten ist nicht viel Zeit zum Rumwirbeln, denn ich muss mittags los, um zum See rauszufahren, um Kazu abzuholen.
Im Gepäck den Coconut Chiffon für Fabians Familie, die alle im Garten zu Besuch sind.

Ich treffe mich mit meiner Schwiegermutter auf dem Bahnsteig, denn ich nehme gleich den nächsten Zug zurück.
Ah, da kommen sie. Die Oma und Kazu.
Ich genieße es, als Kazu mich sieht und auf mich zurennt. ^__^

Zu Hause gönnen wir uns eine kleine Stärkung. Dann geht es auch schon wieder los. Ich bin mit meiner Familie (Schwester + Mann + Kind, Bruder + Frau, meine Mutter + Kido-san) in einer Pizzeria in Steglitz zum Essen verabredet.


Samstag, der 20. Juli 2013

Vormittags gehen Kazu und ich mal wieder zum LPG Bio-Supermarkt. Zum Glück ist es dieses Mal nicht all zu voll.

Nachmittags gibt es schließlich die Schokotorte "Forêt Noire". Kazu hat mir fleißig beim Ausgarnieren geholfen. Er hat mit dem Löffel die Späne aufgesetzt.^^


Mmh, schokig!^^

So, ich mach mal hier Schluss. Wir wollen heute noch auf den Piratenspielplatz.
Allen meinen Lesern wünsche ich eine schöne Woche.

Sonntag, 14. Juli 2013

Weitere Frühstücksrezepte nach Rauter

Zimtschnecken, Scones und Rosinenbrötchen bilden den Abschluss des Frühstück-Kapitels von Rauters Buch "einfach vegan".

Da mir die Zimtschnecken so schon zu fettig waren, habe ich den Guss weggelassen.


Der Teig ist schön, aber alles in allem fand ich die Schnecken einfach zu fettig und zu süß.
Das Bild im Buch weckt auch nicht gerade den Appetit.

Die Scones gefielen mir da schon besser, vor allem frisch schmecken sie gut, aber ein "mmh" konnten sie mir auch nicht entlocken.


Die Rosinenbrötchen wollten bei mir nichts werden. Der Teig war superweich und wollte nicht hochgehen.

nach der 1. Gare

Auch hatte ich nach den letzten Rezepten keine so große Lust aufs Experimentieren. Schließlich habe ich ja bereits ein ganz wunderbares veganes Brötchenrezept an der Hand, und zwar die Petits Pains.
Daher habe ich abgebrochen und den Teig entsorgt.

Von 13 Rezepten des Frühstückskapitels konnten mich fünf Rezepte wirklich überzeugen. Diese fünf Rezepte waren für mich eine wirkliche Bereicherung und ich bin gespannt, was mich im Vorspeisenkapitel erwartet.

Mittwoch, 10. Juli 2013

Süßes Kartoffelbrot (nach Rauter)


Weiter geht es bei den Frühstücksrezepten von Rauter aus seinem Buch "einfach vegan" mit diesem Kartoffelbrot. Mein erster Versuch fand am 16. März 2013 statt.

Die Kartoffeln schmeckt man überhaupt nicht heraus. Geschmacklich erinnert es an einen Briocheteig, denn das Brot enthält viel Fett. Es ist schön weich und schmeckt sehr gut. Etwas fettig für meinen Geschmack ...

Kartoffelbrot (halbe Menge in kleiner Form) vom 16.3.

Beim zweiten Versuch am 7.7. habe ich etwas weniger Fett genommen. Uns hat es wunderbar geschmeckt (auch mir) und vor allem Kazu war sehr angetan von dem Brot.
Warum das Brot beim zweiten Mal etwas gelblicher geworden ist, weiß ich jedoch nicht.

Kartoffelbrot (halbe Menge in großer Form) vom 7.7.
Zutaten

200 g geschälte Kartoffeln
150 ml Haferdrink
42 g frische Hefe (ein Würfel)
500 g Weizenmehl 550
3/4 TL Salz
abgeriebene Schale einer Zitrone
180 g vegane Margarine (Alsan)
70 g Puderzucker
(50 g Rosinen)

Zubereitung

Kartoffeln weich kochen. Noch heiß zerdrücken.
Haferdrink leicht erwärmen, Hefe darin auflösen und mit 3 EL Mehl (abgenommen von den 500 g) verrühren.
Den Vorteig ca. 20 min gehen lassen.
Die zerdrückten Kartoffeln zum restlichen Mehl geben. Fein zerreiben. Salz und Zitronenschale zugeben, vermischen.
Vegane Margarine verflüssigen  (nicht zu heiß). Puderzucker darin einrühren.
Vorteig zum Mehl-Mix geben und zusammen mit der Zucker-Margarine verkneten, bis der Hefeteig schön geschmeidig ist.
Wer mag, knetet zum Schluss noch die Rosinen unter. Uns schmeckt es ohne besser.

Den Teig zu einer Kugel rundformen und ca 60 min gehen lassen.

Teig nochmals durchkneten und dritteln. Aus jedem Drittel einen Strang formen und daraus einen Zopf flechten.

Kastenform fetten und das Brot behutsam einlegen.
Abgedeckt nochmals 20 min gehen lassen.

Wer mag, bestreicht das Brot vor dem Backen noch mit flüssiger Margarine und streut Krokant, Mandelsplitter oder ähnliches obendrauf.

Brot im vorgeheizten Ofen bei 190°C O/U-Hitze ca. 40 min backen.
Die halbe Menge in der 30 cm langen Kastenform gebacken hat 30 min gebraucht.


Anm. Das Rezept im Buch selbst (ich habe die 2. Auflage von Mai 2012) ist übrigens fehlerhaft.

Dienstag, 9. Juli 2013

Der Rest von 1981 ...

Der Rest des Jahres ist schnell erzählt, denn ich habe doch tatsächlich keine für meinen Post interessanten Bilder gefunden.

Am 22. August fuhren mein Vater und ich nach Moritzburg (ehemalige DDR) zu einem Familientreffen mit der Ost-Verwandtschaft.

Am 31. August hieß es für meine Mutter, meine Geschwister und mich Abschied nehmen.
Wir fliegen nach Tôkyô zurück, während mein Vater beruflich bedingt noch einen weiteren Monat in Deutschland bleibt, da noch eine Vortragsreise vor ihm liegt.

Während des Heimaturlaubs bekam ich von meinem Kieferchirurgen eine Pocket Kamera geschenkt. Am Flughafen schoss ich mit ihr mein erstes Selbstfoto. Deutlich zu erkennen ist meine Zahnspange. Diese fest angebrachten Zahnspangen waren damals noch nicht allzu verbreitet und meine Tante Ursula war irritiert hinsichtlich meines Zahnschmucks. Denn sie hielt es für Schmuck. :-D



Als weiteres Abschiedsgeschenk gab es von unserer ehemaligen Kindergartenköchin, die passenderweise Frau Koch hieß, für mich und meine Schwester je eine große von ihr selbst gestrickte Stoffpuppe. Wir haben sie Max und Moritz getauft.^^

September. Der Schulalltag beginnt. Ich gehe nun in die achte Klasse, in der wir nur noch 19 Schüler sind (vorher waren wir 24).
Der Unterricht ist schwer geworden, worüber ich mich in einem Brief an meine Tante beklage.
Weiterhin schreibe ich in dem Brief:

"Morgens um 6:00 Uhr klingelt mein Wecker. Ich stehe auf, um ihn abzuschalten und lege mich wieder ins Bett. Nach fünf Minuten klingelt er wieder und ich schalte ihn diesmal richtig ab und mache Licht an. Mache mich fertig, gehe zur Schule, Mittagessen, Hausaufgaben und spielen usw. Dann geht es wieder ins Bett."

Im Brief, den ich im Oktober meiner Patentante Gisela schrieb, bedanke ich mich für die schöne Zeit, die ich bei ihnen verbringen durfte.
Während meines Besuchs bei meiner Tante (mit Übernachtungen) habe ich viel gelernt.
Beim Anziehen fragte ich meine Tante, ob ich denn Oberteil A zu Hose B anziehen kann. Meine Tante fiel bei der Frage aus allen Wolken. Sie brachte mir bei, mich beim Anziehen auf mein eigenes Gefühl zu verlassen.
Dann sollte ich ihr einmal in der Küche helfen. Sie bat mich, die Tomaten zu schneiden. Ich hielt die Tomate hilflos in der Hand. Wie schneidet man Tomaten? Ich hatte keine Ahnung. Und so lernte ich auch das bei ihr.^^
Desweiteren brachte sie mir das Patience legen bei. Auch Scrabble, Mikado und Rommé haben wir viel gespielt.
Im Park Jungfernheide bewunderte ich stets die zutraulichen Eichhörnchen. Wir spielten Federball oder fuhren mit dem Tretboot oder planschten mit den Fröschen im Wasser.

Wir haben uns zusammen "der Bogenschütze" angesehen (laut meinem Brief, aber daran kann ich mich nicht mehr erinnern) und waren zusammen im Kino und haben "Vom Winde verweht" gesehen. Der Film war sehr beeindruckend und dementsprechend kann ich mich an das Erlebnis noch gut erinnern.

Zum Schluss schrieb ich noch folgendes:

"Wir wünschen uns schrecklich gerne zu Weihnachten das Spiel Monopoli. Ich habe es oft bei anderen gespielt und es dann selbst gebastelt. Aber das ist ja nicht das Wahre, nicht wahr?
Bitte! Danke." *g*

Im November fand der alljährliche Kirchenbasar statt. Meine Mutter hat fleissig gebacken.


Erkennt ihr was?
Vorne links ein gefüllter Chiffon Cake, vorne rechts könnte ein Nusskuchen sein, dahinter keine Ahnung, dann Käse-Sahne mit Erdbeeren würde ich mal tippen, dahinter könnte eine Schwarzwälder Kirsch sein, und die Prinzregententorte bildet den Abschluss der rechten Reihe.
links erkenne ich noch einen Souffle Cheesecake und einen Apfelkuchen. Und irgendetwas mit Baiser drauf.
Wow, sage ich da nur.
Ich wurde früh geprägt.^^

Mein Vater war für den Zuckerwattestand zuständig.


Dezember. Wir feiern Weihnachten.
Am 24.12. waren wir in unserer Kirche. Nach dem Weihnachtsgottesdienst fand das Weihnachtssingen statt und wir (Papa, ich und andere Gemeindemitglieder) zogen von einem Haus eines Kirchenmitglieds zum anderen und sangen dort. Im fünften und letzten Haus gab es Abendessen.
Um 1:00 Uhr nachts waren wir erst wieder zu Hause. (Die Kirche ist eine Stunde von unserem Haus entfernt.)
Am 25.12. war Oobâchan zu Besuch und es gab es traditionell Pute zum Mittagessen. Nachmittags leckeren Kuchen.


Schließlich mussten meine Schwester und ich zum Schwimmunterricht. In Japan ist der 25.12. ja ein ganz normaler Tag.
Während wir schwimmen waren, dekorierte mein Vater den Plastik-Weihnachtsbaum.
Am Abend gab es dann Bescherung, bei der wir freudestrahlend das Monopoli Spiel im Paket aus Deutschland nebst Lebkuchen, Schokolade und Co vorfanden.

 
Am 26.12. spielten wir drei Stunden lang Monopoli!

Das war das Jahr 1981.
Die kommenden Jahre bringen Veränderungen, da ich immer mehr mein eigenes Leben führe. Auch werden die Erinnerungen immer zahlreicher.
Mal sehen also, was ich für das nächste Jahr so alles ausgrabe.^^

Vanilla Chiffon Cake (Home made sweets) バニラシフォンケーキ


In meinem japanischen Backbuch はじめての手作りお菓子 Home made sweets   geht es nun mit Chiffon Cakes weiter. Die Rezepte sind von Rumi Kojima.
Ich bin gespannt, inwiefern sich diese Rezepte von den bisherigen unterscheiden und wie ich damit klar komme.

Als Grundrezept wird dieser Vanilla Chiffon Cake aufgeführt und da es sich um ein Grundrezept handelt, wird dieses in aller Ausführlichkeit vorgestellt (das Rezept erstreckt sich über acht Seiten).

Das Rezept unterscheidet sich in manchen Punkten von den bisherigen, also nicht irritieren lassen. Viele Wege führen nach Rom.

Zutaten für eine 17er Chiffon Cake Form

45 g Eigelb
48 g Zucker A
28 g geschmacksneutrales Pflanzenöl
48 g heißes Wasser
1/8 Vanilleschote (ich nehme 1/4)
65 g Mehl
1 TL Backpulver (eher weniger)
90 g Eiweiß
28 g Zucker B
1/4 TL Zitronensaft

Vorbereitung

Eier trennen.
Eiweiße abwiegen und in eine große Schüssel geben. Die Schüsel mit dem Eiweiß für 15 - 20 min in den Gefrierschrank stellen, so dass das Eiweiß am Rand leicht anfriert.
Passt die große Schüssel nicht ins Gefrierfach, nimmt man für das Eiweiß eine kleine Schüssel. Die große Schüssel kühlt man dann im Kühlschrank.
Eigelbe in eine mittelgroße Schüssel geben.

Öl in eine Schüssel (Edelstahl, hitzebeständiges Glas) geben.

Mehl mit Backpulver gut vermischen und sieben.

Zitrone auspressen, Saft sieben.

Vanilleschote ausschaben und das Mark zum Öl geben.










Heißes Wasser bereithalten.

Zucker A und B abwiegen.

Chiffonform bereitstellen.

Ofen auf 180°C vorheizen.

Zubereitung

Eigelb verrühren, Zucker A hinzufügen und sofort mit dem Schneebesen vermischen.
Es reicht, wenn beides nur verrührt wird. Das Eigelb soll nicht weiß-schaumig aufgeschlagen werden.


Die benötigte Menge an heißem Wasser zum Öl geben. Verrühren.
Diese Mischung zur Eigelbmasse geben.


Alles mit dem Schneebesen verrühren, aber nicht aufschlagen.

Mehl-Backpulver-Gemisch auf einmal hinzufügen.


Alles zügig mit dem Schneebesen verrühren, bis die Masse klümpchenfrei ist.


Zum angefrorenen Eiweiß etwa 1 TL von Zucker B zugeben.


Mit den Quirlen des Handrührgeräts bei langsamer Geschwindigkeit zerschlagen.


Dann auf hohe Geschwindigkeit schalten, den Zitronensaft hinzufügen und weiterschlagen.


Wenn der Eischnee beginnt, grob-schaumige Spitzen zu bilden, die Hälfte des Zuckers B zugeben.
Weiterschlagen. (Gute 2-3 min.)


Der Eischnee wird feiner und fester. Den restlichen Zucker hinzufügen und weiterschlagen. (1-2 min)


Den Eischnee steif schlagen, so dass er schön satt glänzt. (Insgesamt sollte man so 5 min aufschlagen.)


1/3 vom Eischnee mit dem Schneebesen in die Eigelbmasse behutsam einrühren.


Das zweite Drittel unterheben. Der Schneebesen sollte möglischt groß sein. Oder man arbeitet mit Schaber.
Durch langes Stehen verfestigt sich der Eischnee. Am besten man rührt ihn kurz glatt, bevor man ihn zur Eigelbmasse gibt.

Das letzte Drittel am besten mit Schaber unterheben. Darauf achten, dass sich keine Schneenester bilden.

Die Masse sollte nicht fließen, sondern beim Hochheben des Schabers an diesem haften bleiben.


Die Masse in die ungefettete Form füllen. Die Form sollte bis etwa 1 -2 cm unter den Rand gefüllt sein.


Im vorgeheizten Ofen bei 180°C O/U-Hitze etwa 25 min backen.


Der Kuchen reißt oft an der Oberfläche etwas auf. Auch die so entstandenen Krater sollten Farbe bekommen.


Den Kuchen nach dem Backen sofort erhöht verkehrtherum vollständig abkühlen lassen.



Dann aus der Form lösen. Dazu einen Holzspieß oder eine Palette zwischen Kuchenform und Kuchen hineinstecken und langsam mit einer hoch und runter Bewegung den Kuchen vom Rand lösen.
Äußere Form durch Herausdrücken entfernen. Dann den Kuchen auf die gleiche Weise vom Boden lösen.


Mit einem scharfen Sägemesser sägend und behutsam in Stücke schneiden. Den Kuchen beim Schneiden nicht von oben drücken. Erst wenn der ganze Kuchen geschnitten ist, die Stücke herausnehmen.

Mit leicht gesüßter Schlagsahne und Früchten servieren.





Das Rezept stammt aus dem Buch "はじめての手作りお菓子 Home made sweets", das ich im Einleitungspost (Buchvorstellung) zu dieser Reihe vorgestellt habe.

Motto: Backen wie in Japan.^^