Sonntag, 16. Oktober 2016

Wochenrückblick 11.9.–20.9.

Sonntag, der 11. September 2016

Wie erhofft, wird es ein schöner ruhiger Sonntag.

Montag, der 12. September 2016

Gut erholt geht es mit neuem Schwung ans Werk. Ich teste, inwieweit sich Stärke und Mehl auf die Konsistenz einer Konditorcreme bemerkbar machen und gewinne neue Erkenntniss. Da ist ein neuer Blogpost fällig. :-D


Desweiteren teste ich ein Rezept für eine Crème mousseline à la pistache.


Auch das heutige Workout läuft gut. Ja, es geht wieder aufwärts (dachte ich zu der Zeit noch).

Dienstag, der 13. September 2016

Meine Cremestudien gehen weiter. Heute folgen eine Crème diplomate


eine Crème diplomate au chocolat


und eine Crème diplomate au praliné (rechts auf dem unteren Foto)


Mittwoch, der 14. September 2016

Ich besuche meinen Vater, um ihm, so gut es geht, bei seinen letzten Umzugsaktionen zu helfen.

Donnerstag, der 15. September 2016

Kazu hustet stark. Er war zwar heute noch in der Schule, aber Judo lassen wir ausfallen. Irgendwie ist eh die Luft beim Judo raus. Bei Kazu wie bei mir.
Er hat keine Lust mehr und auch mir gefällt das Training seit Weggang des letzten Trainers nicht mehr.

Mir geht es gut, ich fühle mich fit und erledige mein Workout fast ohne Probleme. Das rechte Knie muckt halt immer etwas.

Freitag, der 16. September 2016

Kazu hat erhöhte Temperatur und so lasse ich ihn heute zu Hause.

Beim Stöbern im Netz habe ich einen gebackenen Käsekuchen ohne Milch, Mehl und Ei (vegan, glutenfrei, paleo) gefunden (--> http://sweetpaleotreats.de/gebackener-kaesekuchen-vegan-paleo/) und mich heute dazu entschlossen, ihn nachzubacken.


Schmeckt ganz gut.
Aber der Zitronen-Hirsekuchen schmeckt mir noch besser. :-)

Samstag, der 17. September 2016

Heute ist Kazu zu einem Schnuppertraining mit Freunden in der Kletterhalle verabredet, doch aufgrund seiner Erkältung muss ich leider den Termin absagen.

Sonntag, der 18. September 2016

Ein ruhiger Sonntag.

Montag, der 19. September 2016

Nach einem runden Workout stürze ich mich ins Zitronentarte-Backen.
Die Baiserhaube flämme ich mich dem Brenner ab. Doch leider wird die Haube etwas dunkel.


Mmh, die Tarte schmeckt uns. :-) (Nur etwas weniger Baiser obendrauf fände ich besser.)

Dienstag, der 20. September 2016

Letzte Nacht habe ich nicht gut geschlafen und komme heute nur schwer in die Gänge.
Mein Workout starte ich heute daher etwas später, kann es aber erfolgreich und problemlos durchziehen.

Backtechnisch geht es bei mir weiter mit Zitrone.
Ich teste ein Rezept mit Himbeeren auf Zitronencreme, das aber ganz und gar nicht überzeugt.


Tja und dann bekomme ich mit einmal starke Knieschmerzen und mein rechtes Knie schwillt dick an.

wtf ...

Und die Tragödie beginnt.

Freitag, 14. Oktober 2016

Wochenrückblick 01.09.–10.09.

Donnerstag, der 1. September 2016

Workout am frühen Vormittag.

Danach nutze ich meinen freien Tag, um mich mit meiner Freundin Lisa zu treffen. Da sie am Vormittag in Hennigsdorf zu tun hat, wollen wir nach ihrem Termin einen Spaziergang durch das Teufelsbruch unternehmen.
Die Wege sind schön, es sind kaum Leute unterwegs und so können wir die Ruhe der Natur und die frische Wald- und Wiesenluft in vollen Zügen genießen.
Einmal haben wir eine Abzweigung verpasst und haben es erst bemerkt, als wir plötzlich eine Autobahn vor uns hatten. ^^;;
Aber da unsere Intention ja war, einfach nur gemeinsam spazieren zu gehen, zu plaudern und die Natur zu genießen, war das nicht weiter wild. Wir haben einfach den gleichen Weg zurück bis zur Abzweigung genommen.

Nach über zwei Stunden Wanderung erreichen wir das Ende des Teufelsbruchs.
Das Foto zeigt den Blick zurück.


Vor uns liegt der Havelkanal, an dem wir eine Rast machen. Die ist auch dringend nötig, denn ich bin ziemlich alle und vor allem schmerzt mein Knie.
Ich trage zwar seit dem Wochenende eine Kniebandage, aber auch zu viel laufen scheint meinem Knie(trotz Bandage) nicht gutzutun. :-(


Der Heimweg am Havelkanal lang wieder zurück nach Hennigsdorf war daher für mich sehr beschwerlich. Aber wir haben das Tempo stark gedrosselt und so ging es.
Nichtsdestotrotz habe ich den Tag mit meiner Freundin sehr genossen.

Freitag, der 2. September 2016

Es ist abgemacht, dass ich nachmittags raus zu meinen Schwiegereltern fahre, um meinen Mann und Kazu abzuholen (und ihnen beim Tragen zu helfen).

Den Vormittag nutze ich, um mal wieder Patisserieforschung zu betreiben. :-)
Ich teste ein neues Rezept für eine Crème patissière (sehr fein)


und ein Rezept für eine Crème Chibouste, bei der die Konsistenz zwar zart-schmelzend, aber doch nicht ganz stimmig ist. Irgendwie zu fest. Auf dem Foto beim Rezept sieht sie nämlich ganz weich aus.


Ich werde diese Creme das nächste Mal modifizieren und auch weniger Gelatine nehmen. Mal sehen, wie sie dann wird.

Dann fahre ich los.
Abends zu Hause gibt es einfache Küche: Gebratenen Tôfu mit Rührei und Gurkensalat.
Dass Kazu so ein Essen mag, sieht man an seinem vollen Teller. *g*


Samstag, der 3. September 2016

Die Männer genießen es, wieder zu Hause zu sein. Ich genieße es, sie wieder um mich zu haben. Ansonsten bin ich mit der Wäsche beschäftigt. :-P

Sonntag, der 4. September 2016

In aller Ruhe frühstücken, in aller Ruhe Mittagessen


und dann in aller Ruhe Hektik aufbrechen. Wir fahren gemeinsam zu meinem Vater, der mitten im Umzug steckt.
Fabian hilft, die Gardinen abzumontieren, ansonsten schauen wir, was weg kann und was wir behalten.

Montag, der 5. September 2016

Kazus erster Schultag als Zweitklässler. Jetzt gehört er zu den "Großen". Allerdings gibt es noch keine Erstklässler, da diese ihren ersten Schultag erst eine Woche später haben.

Ich statte mal wieder dem Frischeparadies einen Besuch ab.
Später probiere ich mich an meinem Workout, dass erfreulicherweise wieder ganz gut klappt.
Das mit dem Sport war dann doch ein Fehler, wie sich später herausstellt. :-(

Dienstag, der 6. September 2016

Mein Knie ist angeschwollen: Kein Workout heute.

Mittwoch, der 7. September 2016

Zweiter Versuch der Crème Chibouste: Schon viel besser. :-)


Donnerstag, der 8. September 2016

Das Knie spinnt noch, aber ich versuche trotzdem, mich an den Challenge-Plan zu halten und mein Workout so gut es geht zu absolvieren.

Freitag, der 9. September 2016

Dem Knie geht es langsam besser, das Workout macht Spaß.

Samstag, der 10. September 2016

Heute ist die Einschulungsfeier an Kazus Schule, bei der die Eltern der Zweitklässler für den kulinarischen Rahmen sorgen.

Ich bereite dafür zum einen Reishäppchen auf Tôfuwurst und Gurke vor


und zum anderen die glutenfreien Polenta-Orangen-Küchlein.


Nach Ansprache, Geschichte, Gesang und Experimenten werden wie damals bei Kazu die Erstklässler einzeln aufgerufen und dürfen durch das Spalier gehen, dass die älteren Kinder bilden.


Anschließend gehen die Gruppen in die jeweiligen Lerngruppenräume, während die Eltern und Verwandten es sich am Büffet gütlich tun.
Dann sind die Kinder wieder da, bekommen von ihren Familien die Schultüten überreicht und dürfen ebenfalls das Büffet stürmen.

Nach dem Aufräumen und einer kleinen Stärkung zu Hause fahre ich mit Kazu zu meiner Schwester nach Wilmersdorf. Heute wird mein Neffe fünf Jahre alt.
Da gerade mal wieder auf unserer Strecke Schienenersatzverkehr herrscht, benötigen wir bis zu ihr 90 min.
Keanu freut sich, ein Kind zum Spielen dazuhaben.
Auf dem Heimweg unternehmen wir noch einen Abstecher zu meiner Mutter, da diese quasi auf dem Weg wohnt und holen von ihr die Weihnachts- und Geburtstagsgeschenke ab, die sie schon für Kazu und mich vorbereitet hat. (Mitte Oktober fliegt sie nämlich nach Japan, so dass sie zu den Feiertagen nicht hier sein wird.)

Ein langer Tag geht zu Ende. Nun freue ich mich auf einen gemütlichen, ruhigen Sonntag.

Mittwoch, 12. Oktober 2016

Wochenrückblick 22.08.–31.08.

Montag, der 22. August 2016

Die letzten zwei Wochen vor Schulbeginn gibt es an der Schule keinen Hort mehr, so dass Kazu nun zu Hause bleibt. Wir frühstücken gemütlich und dann wird Kazus Puzzle herausgeholt und wir setzen den Rand zusammen.


Dann wird es Zeit für mein Workout. Ein schönes Gefühl zu merken, wie es mit der Fitness langsam bergauf geht.

Zum Mittagessen decken Kazu und ich den Tisch wie bei einer Salatbar, so dass sich jeder seinen Salat nach Belieben zusammenstellen kann. Als Dressing gibt es ein Honig-Senf-Dressing.
Bei mir gesellen sich zum Blattsalat Gurken, Cashewkerne, Ei, Cranberries und Tofuwürfel.


Kazu nimmt sich noch Tomaten dazu, lässt dafür die Nüsse weg und sein Ei bleibt ganz.^^


Gestärkt statten wir am Nachmittag der Bibliothek einen Besuch ab.
Und das haben wir ausgeliehen:


Bevor es heim geht, gehen wir noch zum Supermarkt.

Zu Hause testet Kazu gleich eins der zwei Nintendo DS Spiele aus, während ich es mir mit Tee und Serie schauen gemütlich mache. :-)

Dienstag, der 23. August 2016

Ich habe noch Zwetschgen da und teste ein Rezept für einen Tiroler Zwetschgenkuchen. Irgendwas stimmt nicht mit dem Rezept, denn der Teig ist sehr fest und ich improvisiere zum Schluss.
Zum Glück ist das Ergebnis schmackhaft, Rührteig mit Zwetschgen halt.
Als ich im Internet nach Tiroler Zwetschgenkuchen suche, werde ich fündig und stelle fest, dass das Rezept in meinem Buch fehlerhaft sein muss. Bei mir sind nur 2 Eier angegeben, alle gefundenen Quellen geben jedoch 4 Eier an. Kein Wunder, dass der Teig bei mir so fest war.
Am liebsten hätte ich den Kuchen natürlich gleich noch einmal gebacken, aber nun sind die Zwetschgen alle. :-P


Ich bin noch nicht küchenmüde und teste ein Rezept für eine Crème brûlée au thé.


Die Crème ist schön, aber um eine knackige Karamellschicht zu erhalten, hätte ich wohl doch nicht so mit dem Zucker geizen sollen.^^;;

Mittwoch, der 24. August 2016

Nachdem das Workout am Montag so gut lief, wechsele ich beim heutigen Workout auf das nächste Schwierigkeitslevel.

Nachmittags geht es mit Kazu raus. Auf dem Parkourgelände darf Kazu sich austoben.


Anschließend gehen wir noch einkaufen.

Donnerstag, der 25. August 2016

Meine Schwiegereltern kommen vorbei und holen Kazu ab. Er wird eine Woche bei ihnen im Garten seine Ferien verbringen.

Ich nutze die Zeit, um in die Innenstadt zu fahren, um ein paar Besorgungen zu tätigen.

Freitag, der 26. August 2016

Und wieder teste ich ein Zwetschgenkuchenrezept. Das Interessante an diesem Rezept ist, dass Hefeteig mit Mürbeteig verknetet wird.


Aber bedauerlicherweise schmeckt uns der Kuchen nicht. Der Teig ist sehr trocken geworden.

Samstag, der 27. August 2016

???

Sonntag, der 28. August 2016

Mein Mann und ich fahren raus in den Garten. Fabian wird nun ebenfalls ein paar Tage bei seinen Eltern verbringen und da seine neue Hängematte austesten.
Natürlich lassen Kazu und ich es uns nicht nehmen, uns ebenfalls mal reinzulegen.^^


Nachmittags verabschiede ich mich und fahre alleine nach Hause.
Sturmfreie Bude! Yeah!

Montag, der 29. August 2016

Mein Knie macht mir zu schaffen.
Auch sonst ist der erste Tag alleine zu Hause schwer zu genießen. Ich fühle mich etwas einsam.

Dienstag, der 30 August 2016

Heute geht es schon besser und ich kann die Ruhe genießen.
Auch nachts schlafe ich erstaunlich gut.

Mittwoch, der 31. August 2016

Ich genieße es, ganz ohne Verpflichtungen zu sein und mich ganz auf mich konzentrieren zu können.
Herrlich. :-)

Sonntag, 9. Oktober 2016

Stand der Dinge und Rückblick

Am 1. August habe ich mit der 90 Tage Challenge von Mark Lauren begonnen. 51 Tage später am 20. September musste ich die Challenge abbrechen. Zuerst hoffte ich, es sei nur eine Unterbrechung, aber schließlich musste ich einsehen, dass ich keine Wahl habe. Schweren Herzens brach ich die Challenge ab.

Was ist passiert?

Das Workout am Dienstag (20.9.) verlief noch gut, doch am Nachmittag schwoll mein Knie an und schmerzte stark. 
Kühlen und cremen und schonen war angesagt. Doch das Knie wurde nicht besser, sondern immer dicker, so dass ich die anstehenden Workouts aussetzte.
Ich beschloss, zum Orthopäden hier in der Poliklinik zu gehen. Doch dort wurde ich abgewiesen. Sie hätten keine Sprechstunde, wenn ich was akutes hätte, solle ich nach Weissensee fahren. Da gäbe es eine Praxis für Akutfälle.
Weissensee liegt jedoch sehr ungünstig, wenn man auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen ist.
Also ließ ich es bleiben und hoffte einfach, dass das Knie durch Schonen und Kühlen von selbst abschwellen werde. Das tat es leider nicht.
Am Montag rief ich in der Fachklinik für Gelenke an, wo ich das letzte Mal operiert wurde, und bekam gleich für Dienstag (27.9.) einen Termin.

Der Arzt setzte mir eine Spritze und zog das angestaute Gelenkwasser ab. Ich sag euch, das tat höllisch weh. Ich habe richtig laut geschrien.
Der Arzt ermahnte mich, dass ich mein Knie etwa zwei Wochen schonen soll und auch anschließend keinen Sport treiben darf außer vielleicht gemäßigtes Fahradfahren.
Kniebeugen (squats) und Ausfallschritte (lunges) sind tabu.
Zur Erinnerung: Ich habe völlig kaputte Knie, denen es an Knorpel fehlt, Meniskusschaden und operierten Kreuzbandriss.

Das war ein echter Schock. Schon nach der OP damals, als der Arzt mir den Zustand meiner Knie mitteilte und mir sagte, dass ich keinen Sport mehr treiben darf, der die Knie belastet (kein Judo mehr, kein Brustschwimmen, kein Laufen, keine Ballsportarten etc) war ich am Boden zerstört.
Es dauerte eine Weile, bis ich wieder Hoffnung fasste.

Bodyweight Training war schließlich die Lösung ... Dachte ich.
Gelenkschonende Übungen, keine Stoßbelastung fürs Knie, Muskelaufbau (eine gute Muskulatur entlastet das Knie).
Die Workouts klappten immer besser, mein Knie fühlte sich gut an und ich fühlte mich einfach großartig. 
Um so tiefer war der Fall.

Nach der ersten Woche (nach Arztbesuch) Schonung, es war wieder ein Dienstag (4.10.) – ich fühlte mich gut und wollte heute endlich wieder etwas Fitness treiben (gemäßigt und hauptsächlich für den Oberkörper) – geschah das nächste Unglück.
Als ich mich in der Früh bückte, um mein Handy ans Aufladegerät zu stöpseln, durchzuckte mich ein stechender Schmerz im Kreuz. 
Aah, ich kann mich kaum bewegen. Was ist das? Tut das weh!
Seufz. Also kein Sport.
Ich bringe meinen Sohn zur Schule und gehe anschließend vorsichtig einkaufen.
Nun ja, immerhin kann ich gehen. Wenn auch nicht ganz schmerzfrei.
Als ich dann so im Supermarkt vor dem Regal stehe, bekomme ich aus heiterem Himmel Nasenbluten. 
Was soll das denn jetzt?
Als ob ich nicht schon genug Probleme mit meinem Darm, dem Durchschlafen, dem Knie und dem Rücken hätte. Jetzt noch Nasenbluten.
Ich warte, doch die Blutung hört nicht auf und so muss ich mir ein Stückchen Taschentuch ins Nasenloch stecken. Man ist mir das peinlich!
Zum Glück geht der Heimweg durch den Park, wo mich keiner sieht.

Abends erzähle ich meinem Mann von meinen Rückenschmerzen. Das sei ein Hexenschuss, meint er.
Das Internet befragt. Ja, das könnte hinhauen.
Also Knie kühlen und Rücken wärmen. :-(
Wenigstens geht es dem Knie wieder besser.
Und der Hexenschuss zwingt mich dazu, weiterhin mein Knie zu schonen. Ich versuche die Angelegenheit positiv zu sehen, was mir ehrlich gesagt nicht leicht fällt.
Und hin und wieder ertappe ich mich dabei, wie ich in Selbstmitleid versinke und die Augen feucht werden.
Ist doch alles wirklich Mist. T_T

Ganz allmählich spüre ich, dass die Rückenschmerzen nachlassen. Am Freitag schöpfe ich wieder Hoffnung. Es wird wieder!

Doch dann ...

Am Samstag (8.9.) fängt mein Knie wieder an zu schmerzen. Und dick zu werden.
Nun ist es mega angeschwollen. Mein Optimismus ist im Keller.
Morgen werde ich wieder die Gelenk-Klinik anrufen und nach einem Termin fragen.
"Aktivierte Arthrose" lese ich im Netz.

Maßnahmen unter anderem: Ruhigstellung.
Manno, ich will wieder Sport machen können. T_T

Seufz.
Habe ich mehr Zeit zum Bloggen ...
Hab mein Blog ja wirklich sträflich vernachlässigt.

NEVER GIVE UP!

Samstag, 17. September 2016

Zwetschgenkuchen mit Vanillecreme und Streuseln


Dieser Zwetschgenkuchen konnte uns alle rundweg überzeugen. Mandelmürbteig mit Vanille-Marzipancreme, saftigen Zwetschgen und knusprigen Streuseln – diese Kombination ist einfach stimmig.

Zutaten für ein Backblech

Mandelmürbteig
250 g Mehl
250 g mit Haut gemahlene Mandeln
250 g kalte Butter
175 g Puderzucker
1 Prise Salz
1 Eigelb

Vanille-Marzipancreme
15 g Speisestärke
1 Eigelb
250 ml Milch
Mark von 1 Vanilleschote
1 EL Zucker
200 g Marzipanrohmasse

Belag
1,5 kg entsteinte Zwetschgen

Streusel
150 g Mehl
100 g kalte Butter
100 g Zucker
1 EL Vanillezucker
50 g grobgehackte Walnüsse

Zubereitung

Mandelmürbteig
Mehl sieben und mit den Mandeln mischen. Auf die Arbeitsplatte geben und in die Mitte eine Mulde drücken.
Butter würfeln und mit Puderzucker, Salz und Eigelb in die Mulde geben.
Die Zutaten in der Mulde mit etwas vom Mehl vermengen, dann alles zügig zu einem glatten Mürbeteig verkneten.

Den Teig zu einem Quader formen, in Frischhaltefolie wickeln und für etwa 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Teig auf dem Backblech ausrollen und stippen.

Im vorgeheizten Ofen bei 200°C O/U-Hitze 15 min blind backen, dann noch offen 5–10 min hell vorbacken.

Vanille-Marzipancreme
Speisestärke mit dem Eigelb und 2 EL der Milch anrühren.
Die restliche Milch mit Vanillemark und Zucker zum Sieden bringen, mit der angerührten Speisestärke binden.
Marzipanrohmasse in kleinen Stückchen dazugeben und einrühren.
Alles mit dem Mixstab zu einer glatten Masse verarbeiten.

Belag
Zwetschgenhälften in der Mitte längs zu 3/4 einschneiden.

Streusel
Mehl sieben. Butter klein würfeln.
Butterwürfel mit dem Mehl und den restlichen Zutaten zu Streuseln verreiben.

Zusammensetzung
Die Vanillecreme auf dem vorgebackenen Mürbteigboden verstreichen.
Mit den Zwetschgen (Schalenseite nach unten) dachziegelartig belegen.
Mit den Streuseln bestreuen.

Backen
Im vorgeheizten Ofen bei 175°C O/U-Hitze 25–30 min backen.



Quelle: Teubner, Christian, gut backen, Die besondere Backschule, Teubner Edition, 2000

Freitag, 16. September 2016

Makrobiotischer Chiffon Cake マクロビのシフォンケーキ


Ich hatte versprochen, dieses Rezept für den makrobiotischen Chiffon Cake zu posten.
Das Rezept stammt aus dem japanischen Buch "Macrobiotic Cakes – Weiche und saftige Kuchen" von Mariko Uehara.
Die Gebäcke in diesem Buch werden ohne Eier, ohne tierische Milchprodukte und ohne weißen Zucker zubereitet.

Diese Plain-Chiffon-Variante mit Vanillearoma ist jedoch nicht so flauschig, wie es sich eigentlich für einen Chiffon Cake gehört, aber weich und saftig ist er in der Tat. Ganz wie es der Titel des Buchs verspricht.

Die Form muss nicht zwingend eine Chiffon Cake Form sein. Eine Form mit Rohr in der Mitte (zur besseren Hitzeverteilung) sollte ebenso funktionieren. Die Form wird nicht gefettet.

Zutaten für eine Chiffoncake Form von 17 cm Durchmesser

Feuchte Zutaten
100 ml Sojamilch
120 ml Ahornsirup (ca. 145 g)
95 ml Apfelsaft 100%
40 ml Rapsöl (ca. 35 g)
5 ml Vanilleextrakt
+
100 ml Sojamilch

Trockene Zutaten
150 g Mehl 405
66 g Weizemvollkornmehl
32 g gemahlene, blanchierte Mandeln
1 Prise Salz
4 TL Backpulver

Zubereitung

Ofen auf 180°C O/U-Hitze vorheizen.

Die feuchten Zutaten (ohne die zweiten 100 ml Sojamilch) in eine Schüssel geben und verrühren.
Die trockenen Zutaten in eine Schüssel geben, vermischen und sieben.
Die feuchte Mischung zur trockenen Mischung geben und mit einem Gummispatel verrühren, bis der Teig klümpchenfrei ist.
Die restlichen 100 ml Sojamilch einrühren.
Den Teig in die Form gießen.

Im vorgeheizten Ofen bei 180°C O/U-Hitze 10 min backen, die Temperatur auf 170°C senken und weitere 22 min backen.

Herausnehmen und den Kuchen in der Form umgekehrt auf einem Kuchengitter 15–20 min abkühlen lassen. Dann den Kuchen aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.



Und hier eine Mini-Version:


Quelle: "Macrobiotic Cakes マクロビだからカンタン。ふんわりしっとりケーキ" von Mariko Uehara (上原まり子), 2013

Proteinreiches Fitness-Frühstück


Dies ist derzeit mein Frühstück, das ich mir täglich zubereite. Es ist eine Variation des Fitnessmüsli mit Nüssen aus dem Buch "Fit ohne Geräte – Die 90-Tage-Challenge für Frauen" von Mark Lauren.

Meine Version hat etwa 390 kcal und liefert ca. 21 g Eiweiß.

Trockene Zutaten für 5 Portionen

100 g Cashewkerne (Rapunzel) 590 kcal,  20,6 g Eiweiß
100 g Buchweizenflocken (Spielberger Mühle) 346 kcal, 9,8 g Eiweiß
50 g Amaranth-Pops (Rapunzel) 204 kcal, 8 g Eiweiß
25 g Quinoa Pops (Rapunzel) 88 kcal, 3,7 g Eiweiß

Dazu pro Portion 

100 g Magerquark (Söbbeke) 70 kcal, 12 g Eiweiß
100 g Reis-Mandel-Drink (Provamel) 74 kcal, 1 g Eiweiß

Zubereitung

Cashewkerne klein hacken und mit den anderen trockenen Zutaten mischen.
Pro Portion 55 g der Mischung abwiegen.

Quark mit der Reis-Mandelmilch glatt rühren, Müsli hinzufügen.



Anmerkung:
Natürlich sind Müsli mit frischen Früchten optisch attraktiver, aber Früchte und Milchprodukte vertragen sich nicht. Da diese Kombination einen Blähbauch begünstigt, meide ich diese.