Sonntag, 11. Mai 2014

Felders Lektion 164: Rosinen -Nuss-Schnecken


Die Nuss-Schnecken habe ich gleich zusammen mit den anderen Plunderstücken zubereitet.
Als Füllung wird Konditorcreme auf den Teig gestrichen und diese mit Rosinen und Nüssen bestreut.

Rückseite

Die Schnecken haben uns etwas besser geschmeckt als die ersten dänischen Plunderstücke, aber falls ich wieder Plunder herstellen sollte, dann halte ich mich an das Rezept für den deutschen Plunder.

Das getestete Rezept stammt aus dem Buch "Die hohe Schule der Patisserie" von Christophe Felder.
Die Buchvorstellung findet ihr HIER.

Das Rezept ist aus dem Kapitel "Brioches und Plundergebäck".

Felders Lektion 163: Dänischer Plunder


Jetzt habe ich mir tatsächlich gute drei Wochen eine Felderpause gegönnt. Doch nun wird es Zeit, das Plunder-Kapitel abzuschließen.

Zwei Lektionen stehen noch aus. Und zwar die dänischen Plunder in zwei Varianten.

Dänische Plunder enthalten auf die gleiche Menge Mehl mehr Butter als der Deutsche Plunder.

Das Rezept lässt sich gut nachvollziehen, auch wenn ein, zwei Bilder nicht ganz stimmig sind.
Plunderteig zu Quadraten schneiden, in die Mitte einen Klecks Mandelmasse geben und die Ecken daraufklappen.


In die Mitte kommen karamellisierte Himbeer-Karamellapfelstücke.


Gut möglich, dass bei mir mal wieder etwas schief gelaufen ist. Wie dem auch sein, keinem von uns haben diese Plunder überzeugen können. Sie schmecken, aber die deutschen Plunderstücke haben uns wesentlich besser geschmeckt.

Das getestete Rezept stammt aus dem Buch "Die hohe Schule der Patisserie" von Christophe Felder.
Die Buchvorstellung findet ihr HIER.

Das Rezept ist aus dem Kapitel "Brioches und Plundergebäck".

Samstag, 10. Mai 2014

Tequila-Sunrise-Törtchen


Zitrus-fruchtig geht es mit diesen geschmacklich sehr ausgewogenen Tequila-Sunrise-Törtchen weiter.

Tequila Sunrise ist ein Cocktail, der aus 2 cl Grenadinesirup, 4 cl Tequila und 10 cl Orangensaft besteht.
Dementsprechend enthalten diese Törtchen u.a. Orange, Tequila und Grenadine.
Die Zubereitung ist recht einfach.

Zutaten für 10 Törtchen (Durchmesser ca. 6,5 cm)

Boden
50 g Orangenplätzchen (z.B. Azora)
20 g gemahlene, blanchierte Mandeln
40 g Butter

Creme
4 Blatt weiße Gelatine
250 g Orangenjoghurt
35 ml Tequila
5 ml Orangensaft
55 g Zucker
200 ml Schlagsahne

Spiegel
2 Blatt weiße Gelatine
50 ml Grenadinesirup
80 ml Orangensaft
1/2 EL Tequila

Ausgarnierung
Granatapfelkerne
Orangenscheibe
evt. geschlagene Sahne

Zubereitung

Ringe ggfs mit Randfolie auskleiden oder fetten und mit Puderzucker ausstreuen.
Man kann sie auch so lassen und später die Törtchen mit einem heißen Messer herauslösen.

Boden
Plätzchen zerbröseln, mit Mandeln mischen und alles mit der geschmolzenen Butter vermengen.
Ringe auf Backpapier setzen, Bröselmischung auf die Böden verteilen und fest andrücken.

Creme
Gelatine in reichlich kaltem Wasser einweichen.
Joghurt mit Tequila, Orangensaft und Zucker verrühren.
Gelatine ausdrücken, auflösen, etwas Joghurtmasse einrühren, dann in die restliche Joghurtmasse einrühren.
Kühl stellen, damit die Masse andickt.
Sahne steif schlagen.
Angedickte Masse glatt rühren, die Sahne unterheben.
Die Creme in die Förmchen füllen bis knapp unter den Rand.
Etwa 3 h kalt stellen.

Spiegel
Gelatine in reichlich kaltem Wasser einweichen.
Grenadinesirup, Orangensaft und Tequila verrühren.
Gelatine ausdrücken und auflösen.
Die Orangensaftmischung unter Rühren hinzugießen.
Glasur auf den Törtchen verteilen.
1 h kalt stellen.

Ausgarnierung
Die Tortenoberfläche mit Granatapfelkernen und Orangenscheibe nach Belieben ausgarnieren.


Anm.:
Für diese Törtchen, die ich früher schon paar Mal zubereitet habe, habe ich bisher den Grenadinesirup von Riemerschmid verwendet, der ein kräftiges Rot liefert.
Dieses Mal habe ich den Sirup der Firma d'arbo eingesetzt. Sehr schönes Aroma, aber mein Spiegel wurde eher orange. Darum habe ich über den ersten Spiegel noch einen ganz dünnen Spiegel aus mit Gelatine angerührtem Grenadinesirup gegeben.

Zu Beginn hatte ich keine Orange und keinen Granatapfel da und habe die Törtchen einfach mit Sahnerosette und kandierter Orangenschale ausgarniert. Doch die Garnitur überzeugte mich nicht und so bin ich später nochmal extra los, um Orange und Granatapfel zu besorgen. :-D


Als Inspirationsquelle für diese Törtchen diente mir das Buch "Cocktail-Torten" von Dr. Oetker.

Und da diese Törtchen mit ihrem Orangenaroma  ebenfalls gut zur "ich back's mir" Aktion auf dem Blog "Tastesheriff" passen, bei dem das April-Thema "Zitrusfrüchte" lautet, schicke ich diese Törtchen auch noch ein.

ichbacksmir tastesheriff

Donnerstag, 8. Mai 2014

Yuzu-Tôfu-Törtchen


Die Yuzu ist eine Zitrusfrucht, die in Asien heimisch ist. In Japan wird sie vor allem auf Shikoku angebaut. 

Als Vorlage für diese Törtchen dienten mir die Yuzu-Quark-Kuppeln. (Dort findet ihr auch Bilder zu allen Arbeitsschritten.)
Da ich versuche, Milchprodukte zu meiden (Ausnahme Sahne und Butter) und gerne mit Tôfu arbeite, lag es natürlich nahe, diese Kuppeln noch eine Spur mehr "asiatischer" herzustellen.
Passend dazu als Ausgarnierung eine Chrysantheme, eine typische Blume Ostasiens.

Zutaten für 8 - 10 Törtchen 
(die verwendeten Halbkugeln haben einen Durchmesser von 7 cm)

Yuzucreme:
75 ml Orangensaft (am besten frisch gepresst)
10 ml Zitronensaft (am besten frisch gepresst)
20 ml Yuzu-Saft

20 g Zucker
1 Ei (20 g Eigelb + 30 g Eiweiß)
1 Eigelb (ca. 20 g)
1 Blatt Gelatine
5 g weiße Schokolade, fein gehackt
30 g weiche Butter


Mandelbiskuit 
37,5 g Marzipanrohmasse
13 g blanchierte, gemahlene Mandeln
40 g Zucker
1 Eigelb
1/2 Ei 
(10 g Eigelb + 15 g Eiweiß)
2 Eiweiß (ca. 65 g)
32 g Mehl (Type 405)

Tôfumousse:
150 g über Nacht abgetropfter Seidentôfu
50 g Sahnejoghurt, 10% Fett

25 ml Yuzu-Saft
Mark von einer Viertel Vanilleschote
4 Blatt Gelatine
2 Eigelb
40 g Zucker
5 ml Wasser
200 g Schlagsahne


Ca. 60 g Yuzu-Cha

(diesen Tee bekommt man in Asia-Läden, ja es handelt sich tatsächlich um Tee (genauer gesagt ist es ein Tee-Konzentrat aus der Zitrusfrucht Yuzu), auch wenn es eher wie Marmelade aussieht. Der Tee wird auch Yujacha genannt. Letzteres ist die koreanische Leseweise.



Ich benutze gerne dieses Produkt auf dem unteren Foto, falls ich es hierzulande finde.




Sirup:
Yuzu-cha
Wasser
Yuzu-Saft

Zubereitung

Yuzucreme:
Zitrussäfte mit Zucker aufkochen.
1 Ei + 1 Eigelb verquirlen.
1 Blatt Gelatine in Wasser einweichen.
Wenn der Saft auf etwa 60 °C abgekühlt ist, etwa ein Drittel davon zu den Eiern geben und verrühren.
Dann das Ganze in den Topf zum restlichen Saft geben.
Unter ständigem Rühren einmal aufwallen lassen, aber keinesfalls kochen lassen.
Sobald die Masse schön cremig wird, vom Feuer nehmen.

Die Eiermasse in eine Schüssel umgießen, die ausgedrückte Gelatine, Schokolade und weiche Butter hinzufügen und kräftig verrühren.
Die Masse in kleine Förmchen (z.B. Halbkugeln von Ø 4 cm) füllen und mindestens für 2 h in den Gefrierschrank stellen.

Mandelbiskuit
Ofen auf 210°C O/U-Hitze (Umluft 190°C) vorheizen.
Backblech mit Backpapier auslegen.


37,5 g Marzipanrohmasse mit 13 g Mandeln und der Hälfte des Zuckers (20 g) verkneten.
1 Eigelb und ein halbes Ei nach und nach einarbeiten. Das nach und nach ist ganz wichtig, sonst hat man Schwierigkeiten, eine feine homogene Masse zu erhalten. (mit Knethaken oder den Händen)
Die Masse dick cremig aufschlagen.
Die 2 Eiweiße zu steifem Schnee schlagen. Dabei den restlichen Zucker nach und nach zugeben.

Nun gibt man etwa 1/3 des Eischnees zur Marzipanmasse und rührt diesen ein.
Dann gibt man den restlichen Schnee auf die Marzipanmasse, siebt das Mehl darüber und hebt alles zusammen unter die Marzipanmasse.
Die Masse gleichmäßig und zügig auf das Blech zu einer Fläche von etwa 30 cm x 20 cm verstreichen (mit Winkelpalette, alternativ macht sich auch ein Tortenheber gut) und ca. 8 min backen.
Dann den Boden gleich auf ein Gitter rüberheben, damit er nicht durch die Nachhitze des Backblechs nachtrocknet.
Nach dem Auskühlen Kreise von etwa 6 cm Durchmesser ausstechen.

Tôfumousse:
4 Blatt Gelatine einweichen.
Tôfu mit Joghurt, Yuzu-Saft und 
Vanillemark verrühren.
Gelatine ausdrücken und vorsichtig erwärmen, so dass sie sich verflüssigt. Etwas von der Quarkmasse zur Gelatine geben, verrühren, dann die Quark-Gelatine zur restlichen Quarkmasse geben.
Da man später eine 30°C warme Quarkmasse benötigt, habe ich die Schüssel in ein lauwarmes Wasserbad gestellt.
Nun wird der Eischaum hergestellt. Dazu werden die 2 Eigelbe mit 5 ml Wasser und 40 g Zucker über einem heißen Wasserbad verrührt, bis die Masse 60°C erreicht.
Dann ohne Wasserbad zu einer dicken cremigen Masse aufschlagen. Diese sollte dadurch abkühlen.
200 g Schlagsahne zu 70% aufschlagen, bis sie schön cremig, aber nicht steif ist.
Die Quarkmasse sollte nun 30°C haben.
In diese wird der Eischaum eingerührt, dann die Sahne.
Nun ist die Tôfumousse fertig.

Fertigstellung
Die ausgestochenen Biskuitböden mit Yuzu-cha bestreichen.
Die Yuzucreme aus der Form nehmen. 
Die Halbkugelformen zur Hälfte mit der Tôfumousse füllen. Nun legt man einen gefrorenen Yuzucremewürfel in die Tôfumousse und gibt wieder Tôfumousse oben drauf.
Zum Abschluss kommen die Böden mit der Yuzu-cha-Seite obendrauf. Leicht eindrücken.
Die Förmchen am besten über Nacht im Gefrierschrank fest werden lassen.

Yuzu-Sirup:
Yuzu-Tee mit etwas Wasser verrühren und erhitzen. Einige Minuten kochen lassen, durch ein Sieb streichen. 
Mit Yuzu-Saft abschmecken.

Törtchen aus der Form lösen und mit dem Sirup abglänzen.
Für etwa vier Stunden im Kühlschrank auftauen lassen.


Ausgarnieren und die seidige, zart schmelzende Textur mit der feinen Säure genießen. :-)


Mittwoch, 7. Mai 2014

Felders Lektion 177: Bugnes


Die Bugnes, Fastnachtskrapfen aus dem Lyonnais, bestehen aus einem Briocheteig, der nur halb so viel Butter enthält wie üblich. Durch das Frittieren bekommen sie aber genügend Fett ab. :-P

Die Zubereitung ist die gleiche wie bei den Pariser Brioche. Wie oben bereits gesagt wird der Teig mit 82,5 g Butter zubereitet.

Der fertige Teig wird 3 mm dick ausgerollt, dann in Rauten geschnitten,


die in der Mitte mit einem Schlitz versehen werden. Durch diesen steckt man eine Ecke durch und man erhält obige Form.
Die Rohlinge lässt man 90 min bei Zimmertemperatur gehen. Dabei werden sie nicht abgedeckt.

In ca. 175°C heißen Frittierfett von beiden Seiten goldbraun ausbacken.

Die Zubereitung ist gut beschrieben. Die Lektion ist ohne Rätsel. :-D


Kazu und mir haben sie geschmeckt (ohne Orangenblütenwasser). Aber nicht gut genug, dass ich sie wieder backen würde. :-P

Das getestete Rezept stammt aus dem Buch "Die hohe Schule der Patisserie" von Christophe Felder.
Die Buchvorstellung findet ihr HIER.

Das Rezept ist aus dem Kapitel "Brioches und Plundergebäck".

Montag, 5. Mai 2014

Zitronen-Hirsekuchen


Dieser Kuchen ist einer meiner Lieblingskuchen. Er ist vegan, glutenfrei und sojafrei. Und unglaublich köstlich. Und nicht nur das. Er ist sogar noch gesund.

Das Originalrezept für den Lemon Teasecake ist aus dem Buch "The Ultimate Uncheese Cookbook".
Ich habe das Rezept etwas abgeändert und meinem Geschmack angepasst.

Zutaten für eine kleine 16er Form

Boden
25 g Hirseflocken (alternativ Haferflocken)
15 g Reismehl (oder anderes Mehl)
1/4 TL Zimt
1 Prise Salz
12 g Öl
18 g Ahornsirup (ich nehme Grad C)
ein paar Tropfen Vanilla Extract

Füllung
80 g Hirse (z.B. Goldhirse)
300 ml Wasser
55 g Cashewkerne
65 g Zitronensaft (frisch gepresst)
70 g Ahornsirup (ich nehme Grad A)
1 TL Vanilla Extract
abgeriebene Schale einer Zitrone

1- 2 TL Quittengelee (z.B. von Zwergenwiese. Aber Achtung. Es gibt auch nicht vegane Gelees.)

100 g Erdbeerpüree ohne Kerne
4 g Stärke
5 ml Zitronensaft

Zubereitung

Boden
(1)
Die trockenen Zutaten gut vermischen.
(2)
Die flüssigen Zutaten verrühren, dann unter die trockene Mischung rühren.
(3)
Auf den Boden einer mit Backpapier ausgelegten Springform gleichmäßig andrücken.
Im vorgeheizten Ofen bei 180°C O/U-Hitze 10 min backen.

Füllung
(1)
Hirse mit Wasser aufkochen, bei kleiner Hitze ca. 15 min kochen (oder länger), bis die Hirse das Wasser fast aufgesogen hat (von der Hirsesorte abhängig), dann Hitze abschalten und weitere 15 min nachquellen lassen.
Die Hirse sollte weich sein und nun das ganze Wasser aufgesogen haben.
(2)
Die Cashewkerne fein mahlen (kleiner Mixer).
(3)
Gemahlene Cashewkerne, Zitronensaft, Ahornsirup, Vanille und Zitronenschale in einen großen Mixer geben und alles zu einer glatten Paste verarbeiten.
(4)
Den lauwarmen Hirsebrei dazugeben. Durchmixen bis alles schön glatt ist.

Fertigstellung
(1)
Um den gebackenen Tortenboden Randfolie (Backpapierstreifen) legen.
Den Boden mit Quittengelee bestreichen .


(2)
Den Hirsebrei auf dem Boden verteilen und glattstreichen.



(3)
Oberfläche mit Frischhaltefolie abdecken und den Kuchen für mind. 3 h im Kühlschrank gut durchkühlen.

(4)
Stärke mit etwas Erdbeerpüree glattrühren und dann ins restliche Püree rühren.
Ggfs. 1 EL Zucker hinzufügen.
Ca. 10 sec köcheln lassen. Abkühlen lassen und Zitronensaft einrühren.
Auf die Oberfläche gießen und gleichmäßig verteilen.
Den Kuchen noch eine weitere Stunde im Kühlschrank gut durchkühlen.

(5)
Form und Randfolie entfernen und servieren.


Guten Appetit! :-)


Bei Tastesheriff gibt es wieder das Event "ich back's mir", bei dem das Thema "Zitrusfrüchte" lautet.
Da ich noch drei weitere Backideen habe und bis zum 10. Mai Zeit, warte ich noch mit dem Einreichen.
:-P

Samstag, 3. Mai 2014

Wochenrückblick 22.4. - 30.4.

Letzten Samstag (26.4.), als ich meinen letzten Post geschrieben habe, dachte ich, dass es gesundheitlich wieder aufwärts geht. Doch am Sonntag bekam ich ganz fürchterlichen trockenen Reizhusten, der mir jegliche Energie raubte, um zu posten, Kommentare zu beantworten oder selbst bei euch zu kommentieren.
Von den Bauch- und Zahnproblemen fange ich gar nicht erst an.
Eine Woche ist nun wieder rum und ich hoffe, dass es dieses Mal wirklich wieder bergauf geht.
Heute Abend werde ich das Kommentieren nachholen. Habt bitte Geduld mit mir.


Dienstag, der 22. April 2014

Ich bin zwar gesundheitlich angeschlagen, aber den Shoppingbummel durch Uniqlo mit meiner Schwester will ich mir um keinen Preis entgehen lassen.
Und so style ich mich (zumindest für meine Verhältnisse :-P) und mache mich auf den Weg. Die Sonne scheint. Das Wetter ist herrlich.

Wir sind um 11:00 Uhr vor dem Eingang verabredet. Ich verspäte mich etwas und bin erst um 11:02 Uhr da. Was soll's, denke ich mir, meine Schwester ist bekannt dafür, dass sie immer zu spät ist. 30 min Warten ist keine Seltenheit.
Ich stelle mich in die Sonne und warte, warte und warte. Nach 15 min beschließe ich, hineinzugehen. Ich bitte die Frau am Eingang, die die Kunden begrüßt, einer Frau mit Atemmaske (meiner Schwester) zu sagen, dass ich schon oben bei der Unterwäsche bin.
Dann gehe ich hoch und sehe meine Schwester mit Klamotten im Arm und im Gespräch mit einem Angestellten. Sie sieht mich, sagt kurz "hallo" zu mir (als ob nichts sei) und wendet sich gleich wieder dem Verkäufer zu.
Ich bin auf 180.
Was soll das? Und ich stehe mir unten die Beine in den Bauch.
Ich wende mich ab, um meine Gefühlsaufwallung in den Griff zu bekommen. Am liebsten wäre ich gleich wieder umgekehrt. Andererseits möchte ich selbst gerne mich nach Wäsche umsehen. Wo ich mich doch so darauf gefreut habe.

So gehe ich wieder zur Wäsche-Ecke und sehe mir an, was sie haben. Shoppe ich halt alleine. *grummel*
Schwester: "Da bist du ja."
Ich: "Ich habe die ganze Zeit unten gewartet."
Schwester: "Ich war um 11:00 Uhr da und weil du nicht da warst, bin ich reingegangen."
Ich: "Du hättest warten können."
Sie: "Ich wollte keine Zeit vergeuden."
Mir fehlen die Worte.
Wenn ich daran denke, wie oft ich 30 min und mehr auf meine Schwester warten musste.
Und sie schafft es nicht, ein paar Minuten auf mich zu warten. ...

Irgendwie haben wir es dann durch Reden trotzdem geschafft, die Situation zu entschärfen und konnten, oh Wunder, doch noch zusammen freudig die Umkleidekabinen unsicher machen.

Anschließend gehen wir zu Smartdeli essen. Die haben ein sehr köstliches veganes Teriyaki Tôfu Donburi.
Meine Schwester wählt Chicken Karaage, das aber nicht so gut ist.

Zeit für mich, um Kazu vom Kindergarten abzuholen. Danach geht es gleich nach Hause, schließlich komme ich direkt vom Shoppen.

Der Shoppingbummel fing zwar mies an, aber glücklicherweise konnten meine Schwester und ich die Sache ins Lot bringen, so dass ich sagen kann, es war ein schöner Tag.^^

Mittwoch, der 23. April 2014

Jetzt bin ich richtig krank. Ich habe mich wohl überanstrengt und tue heute gar nichts. No power.

Donnerstag, der 24. April 2014

krank

Freitag, der 25. April 2014

krank

Aber ich fühle mich nicht mehr so schwach und blogge auch wieder.

Samstag, der 26. April 2014

Bloggen geht, doch die Energie zum Backen fehlt noch.

Am späten Vormittag fahren Kazu und ich bei dem schönen Wetter mit den Rädern an der Panke lang. (Der Pankeweg ist nur für Fußgänger und Radfahrer.) Das Wetter ist herrlich, die Landschaft wunderschön. Der Vorteil, wenn man am Berliner Stadtrand wohnt.
Etwa eine gute halbe Stunde später (mit Kind dauert alles etwas länger: absteigen, weil man etwas Spannendes am Wegesrand entdeckt hat, absteigen, um Straßen zu überqueren, absteigen, weil es an der Nase juckt ... :-P) erreichen wir unser Ziel. Kazu ist heute zu einer Geburtstagsfeier eingeladen. Bereits die fünfte Einladung in diesem Jahr und ich bin froh, dass er so gut Anschluss in der Gruppe gefunden hat.
Ich liefere Kazu ab und mache mich auf den Rückweg. Zurück mit dem Rad bei herrlichem Wetter durch eine blühende Landschaft. Das Leben kann so schön sein. :-D
Ich freue mich schon auf den Nachmittag, wenn es wieder ans Abholen geht.^^

Abends versuche ich mich an einem histaminarmen Rezept, mit dem ich eigentlich an einem Blogevent teilnehmen wollte, aber wie das manchmal so ist ...


Den Chicoreeauflauf habe ich noch geschafft, aber den Beitrag habe ich nicht mehr rechtzeitig geschrieben bekommen. Egal. Es war trotzdem interessant, sich mal mit der Histaminintoleranz auseinanderzusetzen.

Sonntag, der 27. April 2014

Ich will backen!

Ich habe das Gefühl, es geht wieder aufwärts. Aber ich beginne lieber mit etwas leichtem.
Ich entscheide mich für die Spanische Mandeltorte, die ich bei Maren gesehen habe.
Beim Backen stelle ich mit Erstaunen fest, dass das Rezept bis auf die Aromatisierung so gut wie identisch ist mit den französischen Mandel-Tartelettes. Nur dass es sich bei Marens Rezept um die Version in Groß und ohne Obstbelag handelt. Da ich die Mandel-Tartelettes sehr gerne mag, bin ich optimistisch. Und in der Tat, der Kuchen schmeckt köstlich wie erhofft.
Ich hatte ihn lediglich nur ein paar Minuten zu lange im Ofen. :-( (Man sollte kurz vor Backende nicht an den PC gehen ... ^^;;) Zum Glück ist er innen drin noch schön saftig.
Auch Kazu und mein Mann mögen den Kuchen.


Dazu backe ich noch einen meiner Lieblingskuchen. Wobei ich erstaunt feststelle, dass ich den noch gar nicht gepostet habe. Das muss ich unbedingt nachholen. Es ist der Zitronen-Hirsekuchen. Vegan, glutenfrei und sojafrei.
Es ist eine Art "falscher Käsekuchen". Wir mögen ihn alle. :-)


Mittags kippt meine Kondition. Ein trockener, heftiger Reizhusten schüttelt mich. Die Brust schmerzt.
Eigentlich wollte ich noch Macarons backen und die letzten Felder-Lektionen aus dem Plunderkapitel posten.
Doch nichts geht mehr.
Die Nacht komme ich kaum zum Schlafen.

Montag, der 28. April 2014

Nachdem ich Kazu in den Kindergarten gebracht habe, gehe ich gleich zum Arzt. Während des Wartens bekomme ich einen Hustenanfall, verlasse fluchtartig das Wartezimmer und verschanze mich in der Toilette.
Kennt ihr Reizhusten? Furchtbar. Der Husten schüttelt mich. Hals, Brust, Bauch schmerzen, ich krümme mich zusammen, die Tränen schießen in die Augen.
Nach einer Weile geht es etwas und ich verlasse die Toilette, in der Hoffnung, dass die Arzthelferin irgendetwas gegen diesen noch vorhandenen Hustenreiz hat.
Sie verneint jedoch und ich hocke mich an die Wand und huste vor mich hin und lutsche Salbeibonbons, die ich in der Tasche hatte. Schließlich kommt die Arzthelferin doch noch mit einem Gläschen gefüllt mit einer braunen Flüssigkeit vorbei. Sie schmeckt wie verdünnter Hustensaft. Das hilft. Langsam beruhigt sich mein Hals. Puh.

Endlich bin ich dran. Die Ärztin horcht meine Lunge ab. Zum Glück noch keine Bronchitis. Sie empfiehlt mir, etwas zu Abschleimen zu nehmen und verschreibt mir ein Codein-Präparat, damit ich nachts wieder schlafen kann.
Gegen den mit der Erkältung einhergehenden Blähbauch kann sie mir jedoch nichts empfehlen . :-(

In Berlin sind die Osterferien vorbei und so beginnt ab heute für Kazu wieder sein Sportprogramm.
Doch die Ärztin, die ich bezüglich meines Sohnes um Rat gefragt habe, empfiehlt mir, Kazu, der auch noch hustet, diese Woche noch nicht zum Schwimmen zu bringen.
Sicher ist sicher. Denn am Donnerstag fährt Kazu mit den Großeltern ans Meer und da soll er sich vorher nichts wegholen. So fällt heute schwimmen für ihn aus.

Dienstag, der 29. April 2014

Wirklich gut geschlafen habe ich die Nacht nicht. Dennoch geht es mir morgens immer besser als abends.
Und so backe ich wieder. Da Bananen übrig sind, gibt es den beliebten Bananenkuchen.


So habe ich etwas, dass ich den Männern als Vesper mitgeben kann.^^

Mir ist überhaupt nicht danach zu bloggen, zu kommentieren oder sonstiges.
Meine Energie nutze ich, um wenigsten noch etwas an meinen Untertiteln zu arbeiten.

Nachmittags geht es zum Judo. Immer wieder schön zu sehen, wie viel Spaß Kazu daran hat.

Abends wechsele ich noch die Bettdecke. Die dicke Daunen(Federn?-)bettdecke wird gegen eine dünnere ausgetauscht.
Da das Verstauen des Federbetts so aufwändig ist, verschiebe ich das auf morgen.
Kazu ist ganz begeistert. "Mama, schau mal, was ich mir gebaut habe!"
Da hat er sich doch glatt aus dem auf dem Boden liegenden Federbett eine Höhle gebaut.
Mit Kissen und Kuscheltier.
"Da werde ich jetzt immer drin schlafen." verkündet er stolz.
Na, na, denke ich bei mir.

Bettzeit. Ich sage Kazu, dass ich noch schnell den Abwasch beende, dann geht es zum Zähne putzen.
So. Fertig. Nanu. Es ist ja so still. Eine Ahnung beschleicht mich und tatsächlich:


Er ist bereits eingeschlafen. Nun ja, dann lasse ich ihn halt mal mit ungeputzten Zähnen auf dem Boden in seiner Höhle schlafen. :-P
War ja ein anstrengender Tag für ihn. Mit dem Rad in den Kindergarten. Dort haben sie heute einen langen Spaziergang unternommen. Dann Judo und wieder mit dem Rad nach Hause. Dazu noch Plantschen in der Badewanne.
Na dann, Licht aus und pssst.^^

Mittwoch, der 30. April 2014

Während Kazu im Kindergarten ist, packe ich seine Reisetasche. Er wird heute nachmittag abgeholt und dann geht es zu meinen Schwiegereltern. Am Donnerstag fahren sie zu dritt an die Ostsee. Es ist das erste Mal, dass Kazu so lange weg sein wird.
Auch wenn ich wegen meiner Erkältung die freien Tage nicht richtig nutzen kann, finde ich das Timing trotzdem passend. Für mich die Chance, in Ruhe gesund zu werden, Kazu ist nicht meinem Husten ausgesetzt und kann hoffentlich seinen Husten am Meer loswerden.

Es ist so weit. Gepäck ist verladen, Kazu sitzt im Auto. Das letzte Küsschen.
Ich winke dem Auto hinterher. Viel Spaß mein süßer Schatz.

Euch allen wünsche ich einen schönen Monatsanfang!