Dienstag, 4. Juli 2017

Plain, Matcha und Kinako Scones, glutenfrei, ohne Zucker und Ei bzw. vegan


Dieses Scones-Rezept vom Pâtissièr Tsugio Yamamoto gefällt mir, da es ohne Zucker und Eier auskommt. Ich habe daher gleich noch ein paar Variationen ausprobiert, die ich hier festhalten möchte.

Plain Scones
(Originalrezept)

Zutaten für 12 Stück (meine Dreiecke auf dem Foto haben die halbe Größe)

450 g Mehl, Type 405
5 g Backpulver
3 g Salz
100 g Sauerrahmbutter, kalt
150 g Milch
150 g Schlagsahne
Milch zum Bestreichen

Zubereitung

Mehl, Backpulver und Salz mischen und in eine Schüssel sieben.
Kalte Butter in kleinen Würfel dazugeben und alles miteinander verreiben. Es können ruhig noch kleine Butterstückchen vorhanden sein.
In die Mitte eine Mulde formen.
Milch und Schlagsahne in die Mulde gießen.
Mit den Fingerspitzen die Flüssigkeit mit dem Mehlgemisch vermengen, bis das Mehl eingearbeitet ist.
Den Teig zu einem Block formen, in Frischhaltefolie wickeln und 1 h im Kühlschrank ruhen lassen.
Teig zu einem Rechteck von 18 cm x 26 cm und 1,5 cm Höhe ausrollen.

Die Teigplatte in 12 Dreiecke schneiden und die Dreiecke auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen.

Die Dreiecke dünn mit Milch bepinseln.

Im vorgeheizten Ofen bei 200°C O/U-Hitze etwa 20 min backen.
Nach dem Backen auf einem Gitter abkühlen lassen.

Mit Clotted Cream und Konfitüre zusammen genießen.



Meine Variationen, die noch weit entfernt davon sind, perfekt zu sein, denn sie schmecken nur frisch:


Kinako Scones
Zutaten für vier kleine Dreiecke

65 g glutenfreies Mehl
10 g Kinako
0,8 g Backpulver
0,5 g Salz
17 g vegane Margarine, kalt
30 g ungesüßte Soja-"Milch"
20 g Soja-Sahne
Soja-"Milch" zum Bestreichen

Zubereitung
wie oben


Matcha Scones
Zutaten für vier kleine Dreiecke

66 g glutenfreies Mehl
4 g Matcha
1 g Backpulver
0,5 g Salz
25 g natives Kokosöl
50 g Mandel-Drink

Reis-Mandel-Drink zum Bestreichen

Zubereitung
wie oben



Weitere Scones-Rezepte:
--> Apfel Scones リンゴのスコーン
--> Grahamflour & Fig Scones グラハム粉とドライイチジクのスコーン
--> Kürbis-Scones かぼちゃスコーン vegan  makrobiotisch
--> Möhren Scones にんじんスコーン 
--> Möhren Scones  にんじんスコーン vegan
--> Okara Scones おからスコーン 
--> Plain Scones プレーンスコーン 

Montag, 3. Juli 2017

Wochenrückblick 8.6.–16.6.

Donnerstag, der 8. Juni 2017

Der Opa hat uns heute zur IGA (Internationale Gartenausstellung) eingeladen. Doch aufgrund starker Knieschmerzen muss ich leider absagen.

Da ich noch Miso-dare (Miso-Sauce) vorrätig habe, koche ich und zum Mittagessen "Lachs und Rettich in Miso gekocht", ein japanisches Gericht. Es hat uns gut, aber nicht sehr gut geschmeckt. ^^;;


Freitag, der 9. Juni 2017

Da ich kaum noch gehen kann, fahre ich ins Krankenhaus zur Poliklinik.
Doch ich werde abgewiesen. Da ich einen Orthopäden habe, der mein Knie behandelt hat, muss ich bei akuten Beschwerden zu diesem gehen. Für neue Patienten könnten sie mir erst im März 2018 einen Termin geben. o_O
Frustriert kehre ich humpelnd nach Hause zurück.

Ein weiteres Rezept aus meinem Clean Eating Buch von Amie Valpone gibt es für mich heute zum Mittag: Estragon-Grapefruit-Salat mit Macadamia-Ahornsirup-Dressing.
Estragon kannte ich frisch noch gar nicht und war positiv überrascht. Der Salat hat mir richtig gut geschmeckt.


Samstag, der 10. Juni 2017

Zum Frühstück geht es Clean Eating -mäßig weiter mit dem Kokosmüsli mit Pfirsichen und Cashewcreme.
Ebenfalls lecker!


Nicht so ganz Clean eating-gerecht, aber zumindest vegan ist unser Kuchen fürs Wochenende:
Die "Kalte Pracht" nach einem Rezept von Bernd Siefert aus seinem Buch "vegan & süß", wobei ich wieder natives Kokosfett verwendet habe statt dem angegebenen festen Kokosfett.

Für die Mürbteigschichten werden Haselnüsse und Vollkornmehl verwendet. Leider zerbröselt der Kuchen beim Schneiden. Er schmeckt jedoch hervorragend, was sicher auch an den hochwertigen Zutaten liegt. Gerne wieder. Doch das nächste Mal werde ich ihn flacher zusammensetzen und als Knusper-Sticks zurechtschneiden. :-)


Zum Mittagessen gibt es Rindfleisch mit Wasabi-Mayonnaise.


Und dazu wieder den köstlichen Estragon-Grapefruit-Salat.



Unternehmungen: Kazu und Fabian machen einen kurzen Besuch zum Hussitenfest in Bernau.

Sonntag, der 11. Juni 2017

Scones gebacken.


Montag, der 12. Juni 2017

Mittlerweile tut mir nicht nur mein Knie weh, sondern auch meine Ellbogengelenke und meine Fingergelenke.
Daher suche ich meine Allgemeinärztin auf. Doch diese ist bis Ende Juni im Urlaub und ich muss zur Vertretung.
Der Vertretungsarzt ist zwar super, kann mir aber bei meinem Problem nicht weiter helfen, da eine Untersuchung auf Rheuma eine größere Angelegenheit ist, für die meine Allgemeinärztin zuständig ist. Am besten wäre es, wenn ich mich von meinem Orthopäden durchchecken lasse, schlägt er mir vor. So bekomme ich eine Überweisung zum Orthopäden.

Ich rufe bei der Tagesklinik an, wo ich damals operiert wurde und bekomme für den 23.6. einen Termin. Immerhin noch diesen Monat.

Dienstag, der 13. Juni 2017

Ich backe Far Breton. Drei Stück um genau zu sein. :-) Für jeden eins.
Sie sind super lecker! Ich hätte gerne mehr davon gegessen, aber zur Zeit ist Maß halten angesagt.


Mittwoch, der 14. Juni 2017
/

Donnerstag, der 15. Juni 2017

Ich koche mal wieder japanisch: Shiroae, eine Tôfu-Speise.


Dazu gibt es Quinoa.

Unternehmungen: Ich habe Kazu zum Basketball-Schnuppertraining angemeldet. Denn Kazu hat den Wunsch geäußert, dass er gerne Basketball spielen möchte. Das Training geht über vier Tage (2xDo, 2x So) und heute ist der erste Tag.
Kazu ist mit Begeisterung dabei.

Freitag, der 16. Juni 2017

Die Schmerzen in den Gelenken werden immer schlimmer. Ich komme mir sooo alt vor. :-(

Sonntag, 2. Juli 2017

Super schokoladige Brownies mit Dinkelmehl und ohne weißen Zucker


Meine Gelenke machen mir zu schaffen und daher habe ich begonnen, möglichst viel zu meiden bzw. zu minimieren, was Entzündungen stärkt. Und ich muss sagen, dass mir diese Brownies, bei denen ich beim zweiten Mal Weizenmehl und Zucker mit anderen Zutaten ersetzt habe, jetzt wesentlich besser schmecken. :-D

Zutaten für ein Brownie-Blech von 20 cm x 24 cm

50 g Walnusshälften
100 g Zartbitterschokolade (mind. 54% Kakao)
50 g Butter
32 g Eigelb
45 g Eiweiß
30 g Kokosblütenzucker
30 g Erythrit
30 g Muscovado
10 g Wasser
1 g Vanilleextrakt
45 g Dinkelmehl
10 g Kakaopulver

Zubereitung

Walnüsse rösten.
Schokolade (bzw. Kuvertüre) schmelzen.
Butter schmelzen.

Die Form dünn einfetten und mit Backpapier auslegen.
Ofen auf 180°C O/U-Hitze vorheizen.

Eier, Zucker, Wasser und Vanille in eine Schüssel geben und mit dem Schneebesen oder den Quirlen eines Handmixers gut verrühren.

Die geschmolzene Butter mit der aufgelösten Kuvertrüre verühren.
Die Mischung nach und nach in die Eiermasse einrühren.
Mehl und Kakao mischen und zur Schokoladenmasse sieben.
Alles miteinander glatt rühren.
Die gerösteten Walnüsse einrühren.
Die Masse in die vorbereitete Form füllen und gleichmäßig verteilen.

Im vorgeheizten Ofen bei 180°C O/U-Hitze um die 17 min backen.

Die Form auf einem Gitter abkühlen lassen, dann den Kuchen aus der Form nehmen und den Kuchen auf dem Gitter ganz auskühlen lassen.

Quelle des Originalrezepts: 一流パティシエといっしょに美味しいケーキを作りたい, Sekaibunka-sha 2003

Donnerstag, 15. Juni 2017

Miroir, französiches Mandel-Eiweiß-Gebäck


"Spiegel" heißt dieses kleine französische Gebäck, das zu den Petits Fours secs (trockene Petits Fours) zählt.
Es wird aus Eischnee und gemahlenen Mandeln hergestellt und ist den Macarons ähnlich außen knusprig und innen weich. Die Besonderheit bei den Miroirs ist die Mandelcreme, die noch auf die Plätzchen gegeben wird und das abschließende Abglänzen, das dem Gebäck seinen Namen verleiht.

Das hier vorgestellte Rezept ist vom japanischen Pâtissier Katsuhiko Kawata.

Zutaten für etwa 35 Stück

Mandelcreme
15 g Butter
15 g gesiebte gemahlene Mandeln
15 g Puderzucker
12 g Ei, verquirlt (5 g Eigelb + 7 g Eiweiß)

Teig
50 g Eiweiß
7 g feinster Zucker
50 g gesiebte gemahlene Mandeln
50 g Puderzucker
10 g Mehl Type 405
gehackte Mandeln

Ausgarnierung
Aprikosenkonfitüre
50 g Puderzucker
12 g Wasser

Zubereitung

Mandelcreme
Butter cremig rühren.
Mandeln und Puderzucker mischen und sieben.
In die Butter einrühren.
Ei in drei Etappen einrühren.

Teig
Eiweiß aufschlagen.
Wenn es weiß-schaumig wird, den Zucker hinzufügen und zu schön glänzendem Eischnee aufschlagen.
Mandeln, Puderzucker und Mehl mischen und sieben.
Die Mischung nach und nach zugeben und mit dem Gummischaber in großen Bewegungen unterheben, ohne dabei die Luftblasen im Eischnee zu zerstören.
Der fertige Teig muss nicht ganz glatt sein.

Den Teig in einen Spritzbeutel mit Lochtülle von 1 cm Durchmesser füllen.
Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech (eine Silikonmatte eignet sich besonders gut) Ovale von 3 cm Länge mit Abstand voneinander aufspritzen.
Aufpassen, dass man nichts auf das Blech fallen lässt ...


An den Rand des Blechs die gehackten Mandeln geben und durch Schräghalten des Blechs die Mandeln verteilen, so dass sie am Rand des Teigs haften bleiben.

Die Mandelcreme in einen Spritzbeutel mit Lochtülle von 5 mm Durchmesser füllen und auf den Teig spritzen.


Im vorgeheizten Ofen bei 185°C O/U-Hitze etwa 35 min knusprig braun backen.

Blech herausnehmen.
Die Ofentemperatur auf 170°C senken.

Fertigstellung
Die Aprikosenkonfitüre erhitzen, so dass sie sich verflüssigt. Das Gebäck damit einpinseln.

Puderzucker und Wasser in einen kleinen Topf geben und glatt rühren.
Bei geringer Hitze auf 30°C erwärmen.
Die Glasur sollte milchig transparent sein.

Die Zuckerglasur dünn auf das aprikotierte Gebäck streichen.

Im 170°C O/U-Hitze heißen Ofen die Glasur etwa 1 min trocknen lassen. Sie sollte nun schön glänzen.

Die Miroirs etwas abkühlen lassen, dann auf einem Gitter auskühlen lassen.


Vor dem Servieren die Miroirs am besten einen Tag durchziehen lassen.
Bei Zimmertemperatur luftdicht verschlossen hält sich das Gebäck bis zu drei Wochen.

Quelle: 一流パティシエといっしょに美味しいケーキを作りたい, Sekaibunka-sha 2003

Weiteres Gebäck von Katsuhiko Kawata:


Gewürzplätzchen (Langue aux épices)


Sonntag, 11. Juni 2017

Avocado-Schokoladen-Torte, vegan und glutenfrei


Diese vegane und glutenfreie Torte, die nicht gebacken werden muss, schmeckt wunderbar cremig und schokoladig, aber keineswegs nach Avocado und sie kommt auch nicht so mächtig daher wie reiner Schokoladenkuchen.
Limette und Cayennepfeffer sorgen für eine säuerlich-scharfe Note, die wunderbar mit den restlichen Aromen harmoniert.

Bis auf meinen Sohn hat sie allen Essern geschmeckt. :-P

Dies ist meine erste Torte aus dem Buch "vegan & süß" von Bernd Siefert und das positive Geschmackserlebnis erzeugt Lust, weitere Rezepte aus dem Buch auszuprobieren.

Anm. Im Originalrezept ist festes Kokosfett angegeben. Ich habe das durch das gesündere Kokosöl ausgetauscht.

Zutaten für eine Springform von 18–20 cm Durchmesser

Boden
50 g gemischte Trockenfrüchte
25 g Orangeat und/ oder Zitronat (habe ich weggelassen und dafür etwas kandierte Yuzu-Schalen genommen)
175 g geriebene und geröstete Mandeln
4 TL Agavendicksaft
15 g gepopptes Quinoa

Schokoladenmasse
50 g Zartbitterkuvertüre, vegan
60 g natives Kokosöl
Mark von 1/2 Vanilleschote
45 ml Agavendicksaft
Cayennepfeffer nach Belieben
Limettenabrieb oder Limettenöl
1 Prise Meersalz
500 g Hass-Avocado, geschält und ohne Kerne
50 g Kakaopulver
100 g Kokossahne (z.B. Cocos Whip)

Ausgarnierung
Avocado
Limettenschale
gepopptes Quinoa

Zubereitung

Boden
Alle Zutaten mit Ausnahme der Quinoa-Pops zu einer glatten Masse mixen.
Den Boden der Form mit der Hälfte der Pops ausstreuen, die Masse aus dem Mixer auf dem Boden verteilen und die restlichen Quinoa-Pops darauf streuen. Boden gleichmäßig glatt andrücken.

Schokoladenmasse
Kuvertüre schmelzen. Kokosöl einrühren und ebenfalls zum Schmelzen bringen.
Vanillemark, Agavendicksaft, Cayennepfeffer, Limettenschale bzw. -öl und Salz hinzugeben und glatt rühren. Kräftig abschmecken.
Avocados und Kakaopulver untermixen, bis man eine glatte Masse erhält.
Die Kokossahne aufschlagen und unterheben.
Die Schokoladenmasse auf den Boden geben und gleichmäßig verteilen.

Die Torte ca. 3 h im Kühlschrank durchkühlen, damit sie fest wird.
Nach Belieben ausgarnieren.



Quelle: Siefert, Bernd, vegan & süß, Matthaes Verlag, Stuttgart 2015

Samstag, 10. Juni 2017

Wochenrückblick 1.6.–7.6

Donnerstag, der 1. Juni 2017

Ein neuer Monat hat begonnen und ich habe beschlossen, diesen Monat mal ein paar Gerichte aus dem Buch "Eating clean" zu testen.


Ich beginne den Tag mit einem Chia-Brei mit Beeren nach einem Rezept von Amie Valpone


Der Brei schmeckt einwandfrei, aber ich bekomme sofort danach einen enormen Blähbauch. :-( Frust macht sich breit. Früchte sollte ich wohl lieber stets alleine verzehren.

Freitag, der 2. Juni 2017

Nach der Schule fahre ich mit Kazu zur Markthalle Neun, wo heute ein Kinder-Kochkurs stattfindet mit dem Thema "Pizza".
Kazu und ich sind gespannt, wie es wird.^^


Während Kazu den Teig ausrollt und belegt, gönne ich mir derweil ein Eis: "Grüner Tee" von Rosa Canina Organic Icecream. Sehr lecker.


Die Pizzen sind fertig. Die Kursleiter schneiden den Kindern die Pizzen in Stücke und dann darf gegessen werden. Kazu ist so lieb und lässt mich probieren. Richtig gut! :-)


Und wie fand Kazu den Kurs? Er war etwas enttäuscht, dass sie nicht auch den Teig zubereitet haben. Der war schon fertig (angeblich nach einem Geheimrezept von SIRONI).
Auch sonst konnte der Kurs ihn nicht überzeugen (mich auch nicht), aber dafür war die Pizza lecker. :-D
Und wir haben einen schönen Tag zusammen verbracht.^^
Nach dem Kurs gab es bei "Tanne B" (eine Eisdiele) noch ein Eis als Nachtisch.

Samstag, der 3. Juni 2017

Kazu wird vormittags abgeholt. Er verbringt das Wochenende bei seinem Freund E (mit Übernachtung).

Da er mittags nicht da ist, ist das eine gute Gelegenheit für mich, ein weiteres Clean Eating Rezept zu testen, bei dem ich sicher bin, dass Kazu das nicht mögen würde.
Und so gibt es für meinen Mann und mich heute das Rosenkohl-Spargel-Möhren-Medley mit Zitronen-Cashew Dressing.


Ungewohnt, aber gut. :-)

Abends wage ich mich noch einmal an den Chia-Brei. Nur lasse ich dieses Mal die Früchte weg. Und siehe da, dieses Mal vertrage ich ihn besser.

Sonntag, der 4. Juni 2017, Pfingstsonntag

Heute findet unser Cousinen-Cousin-Treffen statt. Da es üblich ist, dass jeder etwas zum Büfett beisteuert, habe ich gestern eine Avocado-Schokoladen-Torte vorbereitet nach einem Rezept von Bernd Siefert.


Es ist das erste Mal (so weit ich mich erinnere *g*), dass ich mit Avocado gebacken habe und ich bin erstaunt über die Cremigkeit der Schokoladentorte. Diese Woche öffnen sich mir wirklich viele neue Geschmackswelten.


Und es geht auch gleich weiter. Ich habe am Vorabend noch Kichererbsen gekocht und bereite heute noch ein Curry-Hummus zu nach einem Rezept von Amie Valpone. So etwas esse ich sonst auch nicht. :-P


Es wird ein schönes Treffen und natürlich wird auch ein Gruppenfoto gemacht. Hier ein Ausschnitt daraus:


Zu Hause erwartet mich eine böse Überraschung.
Kazu wurde verwundet nach Hause gebracht. Er ist am Samstag böse gestürzt und hat sich eine größere Schürfwunde zugezogen. Doch die Eltern von Kazus Freund haben einfach ein Pflaster auf die schmutzige Wunde geklebt.
Wir sind entsetzt. Die Wunde ist vereitert und mein Mann versucht, den Dreck auszuwaschen. Kazu hat fürchterliche Schmerzen.
Schließlich beschließen wir, mit ihm zur Rettungsstelle im Krankenhaus zu gehen.
Es ist bereits 22:00 Uhr, als ich wir endlich an der Reihe sind.
Dort wird Kazus Wunde fachgerecht versorgt und wir bekommen Mittel und Tipps zur weiteren Pflege mit.
Was für ein Tag.

Montag, der 5. Juni 2017, Pfingstmontag

Eigentlich ist heute ein Treffen mit meinen Eltern und Geschwistern geplant, aber ich sage ab.
Kazus Wunde muss dreimal täglich versorgt werden und meine Knie schmerzen wieder sehr stark. Der Spaziergang beim Treffen gestern war wohl doch nicht so gut.
Und so gönnen wir uns einen ruhigen Tag.

Dienstag, der 6. Juni 2017

Schulferien für Kazu, Urlaub für Fabian, Familienleben für mich. :-D

Zum Frühstück bereite ich uns einen gebackenen Haferbrei mit Kokos und Äpfeln zu. Wieder ein Clean Eating Rezept.


Und dieses Mal schmeckt es uns allen dreien. Na, das freut mich. :-D

Auch mit dem Mittagessen kann ich bei meinen Lieben punkten. (Da ich gerne immer wieder neue Rezepte ausprobiere, kommt es auch vor, dass es nicht so schmeckt ... ^^;;)

Es gibt heute Misokatsu. Das ist Tonkatsu (Schnitzel auf japanische Art) mit einer Miso-Soße.


Nachmittags gibt es Biscotti mit Cashewkernen, Pistazien und mit Kokosblütenzucker gebacken.


Mmh, gerne wieder.

Mittwoch, der 7. Juni 2017

Muffins habe ich schon lange nicht mehr gebacken. Kazu und mein Mann freuen sich.^^
Es gibt (von vorne nach hinten): Earl Grey, Schokolade, Banane und Kirsche.


Eine schöne, aber gesundheitlich sehr schwierige Woche geht für mich zu Ende.
Ich hatte außer mit Gelenkschmerzen, Schlafproblemen und Blähbauch auch noch mit Spannen in der Brust, Ziehen im Unterleib und Unwohlsein zu kämpfen. Das gibt einem zu denken. ...

Mittwoch, 7. Juni 2017

Auberginen mit Fleisch in Miso-Paste 米なすの肉みそあん


Die Kombination von Aubergine, Gehacktem und Miso ist in Japan sehr beliebt. Hier stelle ich sie euch in der Häppchen-Variante vor.

Zuerst bereitet man die Miso-Paste (Misodare みそだれ) zu.
Eine Paste, die auch zu vielen anderen Gerichten passt (s.u.).


Zutaten (für eine größere Menge)

1 cup = 200 ml (japanische Messbechereinheit)

3/4 cup Shinshu Miso
1/4 cup rotes Miso (z.B. Genmai Miso)
3–4 EL Zucker
1/4 cup Mirin
1/4 cup Sake

Zubereitung

Alle Zutaten in einen Topf geben und verrühren.
Bei mittlerer Hitze unter Rühren gute 5 min lang zu einer glänzenden Paste kochen.
Beim Rühren sollte nun der Topfboden sichtbar werden.
Abgekühlt in einen gut schließenden Behälter füllen.

Die Paste ist im Kühlschrank etwa 2 Wochen haltbar.


Auberginen mit Fleisch in Miso-Paste

Zutaten für 2 Personen

1 schlanke Aubergine
3 EL Pflanzenöl
2 TL Sesamöl
10 g (1 EL) Erdnüsse, gehackt
60 g Hühnchenhack oder Hühnchenfleisch, das man selber fein schneidet
3 EL Miso-Paste (Misodare)
etwas Frühlingszwiebeln in Röllchen geschnitten

Zubereitung

Die Aubergine in 2 cm dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben auf einer Seite mehrmals einschneiden.
Für etwa 30 min in gesalzenes Wasser legen.

Auberginenscheiben mit Küchenpapier trocken tupfen.
In einer Pfanne das Pflanzenöl erhitzen und die Auberginenscheiben von beiden Seiten gut anbraten.
Deckel auflegen und die Aubergine fertig garen. Eventuell muss man zum Dämpfen etwas Wasser zugeben.

Sesamöl in einer Pfanne (oder Topf) erhitzen und darin die gehackten Erdnüsse und das Hühnchenhackfleisch braten.
Wenn das Fleisch gar ist und die Flüssigkeit in der Pfanne verdampft ist, die Miso-Paste zugeben und alles gut vermischen.

Die Auberginenscheiben auf einem Teller anrichten, Miso-Hack auf die Scheiben geben und die Häppchen mit Frühlingszwiebeln bestreuen.



Diese Miso-Paste passt auch gut zu Tonkatsu, dem Schnitzel auf japanische Art.
Misokatsu みそかつ
Das Schweinefleisch wird gesalzen und gepfeffert, in Mehl gewendet, in verquirltes Ei getaucht und mit Panko ummantelt. Dann fritiert man es in 170°C heißem Öl.

Für die Miso-Soße vermischt man 4 EL Misodare mit 3 EL Dashi-Brühe, 1 EL Zucker und 2 EL gemahlenem weißen Sesam.



Die Miso-Paste passt nicht nur zu gebratenen, fritierten oder gegrillten Speisen, sie passt auch gut zu gekochten Speisen wie "Lachs und Rettich in Miso gekocht" (鮭と大根のみそ煮 Sake to daikon no misoni)


und ist vor allem typisch für Dengaku-Gerichte.

Statt Fleisch kann man auch Tôfu nehmen, zerbröseln, anbraten und dann mit der Miso-Paste vermischen.
Dies ist auch eine sehr schöne Füllung für Onigiri.