Dienstag, 14. Juli 2015

Wochenrückblick 8.7.–12.7.

Mittwoch, der 8. Juli 2015

Heute lasse ich es ruhig angehen und gönne mir einen Tag Auszeit.
Kein Kind, keine Arbeit, kein Mann im Haus. Ruhe.
Meinen Wochenrückblick habe ich morgens schon abgeschickt, so dass ich den Tag über auch keinen Blog bedingten selbst auferlegten Stress (*g*) habe.
Auch Ofen und Herd bleiben kalt, es gibt nur Schonkost für meinen Magen.

Da ich mal wieder die Nacht nicht schlafen konnte, gönne ich mir einen Mittagsschlaf. Normalerweise bin ich tagsüber viel zu unruhig, um mich mittags mal hinzulegen, da es ja immer so viel zu tun gibt. Doch heute klappt es und das Nickerchen tut mir gut.

Ich fühle mich wieder fit und beschließe, seit langem mal wieder Uniqlo und dem KaDeWe einen Besuch abzustatten. Das hatte ich schon seit Monaten vor.
Doch in Uniqlo finde ich nichts, was mir unwiderstehlich gut gefällt. Und so kaufe ich nur ein Kinder-T-Shirt als Geschenk für Kazus Kumpel, dessen Geburtstag ansteht.

Auch im KaDeWe finde ich nicht alles, was ich mir erhofft hatte.
Vielleicht besser so. Geld gespart. :-P

Es tut gut, mal wieder auszugehen, ohne die Uhr im Blick haben zu müssen.
Die Tauentzienstraße ist wie immer sehr belebt. Viele Touristen sind unterwegs.
Und immer wieder sieht man große schlanke Mädchen/ Frauen.
Man merkt, dass in Berlin Fashion Week ist.

Donnerstag, der 9. Juli 2015

Und zur Fashion Week geht es heute für mich. Ich treffe um 10:00 Uhr in den Sophienhöfen ein, wo die Show von Bobby Kolade stattfinden wird.
matchashop sponsert dort neben einem anderen Sponsor die Getränke.
Wir bauen auf und um 12:00 werden die Besucher der Show eingelassen.
Hier ein Bild, das mein Chef von mir geknipst hat (vor dem Einlass).


Und HIER findet ihr noch andere Bilder vom Ereignis.
Das Event hat viel Spaß gemacht.

Nachdem wir alles aufgeräumt und verstaut haben, verabschiede ich mich und fahre weiter zum Café DreiKäsehoch. Ich habe schon viel über die dortigen Käsekuchen gehört und möchte mir nun selbst ein Bild machen. Leider gibt es die Käsetorte mit Matcha nicht. Und so nehme ich die klassische Käse-Mohn-Torte. Zum Mitnehmen. Denn ich muss gleich weiter zum Café "My Cottage", wo ich um 16:15 Uhr mit meiner Freundin Lisa verabredet bin.

Eigentlich wollten wir vor Ort etwas essen, aber die Kuchen sprechen mich gar nicht an und an pikanten Sachen (ich hatte ja noch kein Mittagessen) gibt es nur eine alte, sehr, sehr feste Käsequiche.
So bleibt es bei einer Tasse Tee, was uns nicht weiter stört, da wir eh erst einmal jede Menge zu erzählen haben. :-P

Zeit, die Location zu wechseln. Es regnet und wir setzen uns in Lisas Auto.
"Lust, die Käse-Mohn-Torte zu probieren?", frage ich.
"Klar."
Und so packe ich das Tortenstück aus, hole zwei Löffel aus meiner Tasche (was Frauen so alles mit sich rumschleppen :-P) und wir probieren.
Sehr cremig, man schmeckt die viele Sahne, die in der Torte steckt. Ein wohlschmeckender Käsekuchen. Ja.
Aber mir fehlt dieser typische (deutsche) Käsekuchengeschmack. Und ehrlich gesagt, schmeckt mir der Käsekuchen von meiner Freundin besser. Und der Mohn war überhaupt nicht mein Ding.

Dann wechseln wir die Location und fahren ins "Auszeit". Dort gefällt es uns schon besser. Wir bestellen uns etwas gegen den Abendbrothunger. Meine Ofenkartoffel ist leider noch zur Hälfte fest, aber ich bin nach dem essbaren weichen Teil eh satt.
Nichtsdestotrotz können wir uns vorstellen, hier noch einmal herzukommen.

Ein langer, spannender Tag geht zu Ende.
Ich würde mal sagen, mein "Kind frei" habe ich dieses Mal gut genutzt.^^

Freitag, der 10. Juli 2015

Am späten Vormittag wird mir Kazu zurückgebracht. Eigentlich wollte ich noch mit ihm weggehen, aber aufgrund des schlechten Wetters bleiben wir zu Hause.

Zum Mittag gibt es heute die Sômen, die eigentlich für den 7.7. bestimmt waren.
Mmh, immer wieder lecker.

Nach dem Mittag darf Kazu auf die Tanzmatte (Dance Dance Revolution). Die zwei Matten sind während Kazus Abwesenheit gekommen und Kazu ist schon ganz neugierig darauf, sie auszuprobieren. Und so wird dann fleißig gehüpft.

Samstag, der 11. Juli 2015

Morgens geht das Getanze gleich weiter.^^


Nach ein wenig Üben zeigt Kazu mir stolz sein "A":


Ich bin beeindruckt, wie schnell er das Spielprinzip verstanden hat.

Dann ist die PC-Zeit vorbei. Nun spielen Kazu und ich Siedler von Catan. Dabei hält er problemlos über eine Stunde durch und könnte sogar noch länger spielen.
Aber ich brauche erst einmal eine Pause. Ich muss ja auch noch das Mittagessen kochen.
Danach spielen wir noch eine weitere Runde Siedler, bis es Zeit wird, uns fertig zu machen.

Wir sind um 17:30 Uhr mit Baba-san und K-san am Restaurant La Sepia verabredet. Immer wenn K-san aus Japan in Berlin zu Besuch ist, gehen wir alle zusammen essen. Auch mein Bruder mit seiner Frau und meine Schwester mit ihrem Sohn kommen.
Anschließend gehen wir noch zu Häagen Dazs, Eiscreme essen. Ich entscheide mich für Yuzu Citrus & Cream. Mmh, ich kann die Sorte nur weiterempfehlen. Auch Kazu, meine Mutter und meine Schwester sind von meinem Eis begeistert und naschen fleißig bei mir mit (und ich dafür bei ihnen :-P). Wobei mir aber mein Eis am besten schmeckt. :-)

Sonntag, der 12. Juli 2015

Heute Vormittag möchte ich endlich mal wieder backen. Und zwar habe ich so eine Idee im Kopf, die ich umsetzen möchte.

Zuerst entstehen Kokos-Mini-Gugels und Kokos-Mini-Gugels mit Maracujacremefüllung.


Die Gugels bestehen den Testlauf und ich setze meine Versuchsreihe fort.
Nun teste ich Matcha-Kokos-Mini-Gugels (einfarbig und zweifarbig) und Matcha-Kokos-Mini-Gugels mit Maracujacremefüllung.


Ich probiere. Mmh, jepp, das sollte so passen. Ich finde sie herrlich.
Nun stelle ich meinem Mann den Teller zum Probieren hin.
"Lecker! Die esse ich alle auf." Und schwupps hat er sie alle aufgefuttert.
:-D
Jetzt heißt es, schnell das Rezept aufschreiben, bevor ich vergesse, wie ich sie gemacht habe.^^

Dann teste ich noch ein Mini-Gugel Rezept aus dem Internet, doch die Gugel schmecken eher wie Kuchen.


Nachmittags gehen wir zur Geburtstagsfeier meines Neffen Elias, der heute 10 Jahre alt geworden ist.
Heute also ein Familientreffen von der Seite meines Mannes. :-D

Backtechnisch war wenig los die Woche, dafür war anderweitig viel Action. Muss auch mal sein. :-D

Sonntag, 12. Juli 2015

Forêt aux Marrons フォレ・オ・マロン


Hier noch die zweite Torte mit Maronen, die es bei mir letzten Monat gab.
Es ist die "Forêt aux marrons".
Schokoladenbiskuit mit Maronenmousse und Cassis-Konfitüre.
Dass Maronen und schwarze Johannisbeeren gut zusammenpassen habe ich bei meinen letzten Mont Blancs Törtchen bereits gelernt. Und auch hier überzeugt die Kombination, auch wenn diese Torte vergleichsweise schlicht daherkommt.

Dafür war sie um so schneller aufgegessen.^^

Anm. Meine Torte hatte einen Durchmesser von 12 cm.

Zutaten für eine Torte von 15 cm Durchmesser

Confiture cassis
15 g TK schwarze Johannisbeeren
15 g TK Cassispüree
20 g Wasser
40 g Zucker

Genoise au chocolat
120 g Vollei (2 Eier der Gr. L)
67 g Zucker
55 g Mehl Type 405
12 g Kakao (ungezuckert)
15 g Butter

Mousse aux marrons
125 g Milch
1/5 Vanilleschote
40 g Eigelb (Eigelb von 2 Eiern der Gr. L)
10 g Zucker
4 g Blattgelatine
75 g Pâte de marrons

Imbibage
50 g Zuckersirup*(siehe Vorbereitung)
10 g Cognac

Fertigstellung
14 Stück Marron glacé
Milchschokolade
100 g Schlagsahne
8 g Puderzucker
TK schwarze Johannisbeeren, (besser wären frische)
Kakao

Vorbereitung

Zuckersirup kochen.
Dazu Wasser und Zucker zu gleichen Teilen einmal aufkochen lassen.

Tortenring mit Backpapier einkleiden. Auf ein Blech stellen.
TK Beeren und Püree im Kühlschrank auftauen lassen.
Eier und Maronenpaste auf Zimmertemperatur bringen,
Butter im Wasserbad schmelzen lassen.

Zubereitung

Confiture cassis
Die aufgetauten Johannisbeeren und das Püree, Wasser und Zucker in einen Topf geben, bei mittlerer Hitze und unter Rühren zum Kochen bringen.
Sobald überall ganz kleine Bläschen entstehen, vom Herd nehmen und die Konfitüre in eine Schale geben und dicht mit Folie abdecken.
Bei Zimmertemperatur abkühlen lassen.

Genoise au chocolat
Ofen auf 180°C O/U-Hitze vorheizen.
Mehl und Kakao mischen und sieben.
Eier und Zucker in eine Schüssel geben und über dem Wasserbad aufschlagen, bis die Masse etwa 38°C erreicht.
Aus dem Wasserbad nehmen und weiter aufschlagen, bis die Masse wie ein Band sämig von den Quirlen fällt.
Mehlgemisch zugeben und unterziehen.
Flüssige Butter am Rand hinzufügen und zügig unterziehen.
Die Masse in die vorbereitete Form füllen.
Im vorgeheizten Ofen bei 180°C O/U-Hitze ca. 20–25 min backen.
Stäbchenprobe.

Boden auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Den Boden aus der Form lösen und drei Böden von 1 cm Dicke herausschneiden.
Zwei der Böden etwas kleiner schneiden (--> Einlegeböden).

Mousse aux marrons
Gelatine in reichlich kaltem Wasser ca. 10 min einweichen.
Vanilleschote aufschlitzen und das Mark herauskratzen.
Milch in einen Topf geben und Vanillemark und -schote dazugeben.
Bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen.
Eigelb und Zucker in einer Schüssel verrühren. Die heiße Milch nach und nach einrühren.
Eiermilch zurück in den Topf geben.
Bei kleiner Hitze unter Rühren die Eiermilch bis 85°C erhitzen, so dass sie andickt.
Gelatine gut ausdrücken und in den Topf geben und auflösen lassen.
Masse durch ein Sieb in eine Schüssel gießen.

Maronenpaste in einer Schüssel glatt rühren.
Die Eiermasse nach und nach hinzugeben und jedes Mal glatt rühren.
Schlagsahne zu 70% cremig aufschlagen.
Schüssel mit der Maronenmasse in ein Eiswasserbad setzen und rühren, bis die Masse andickt.
Schlagsahne unterheben.

Imbibage
50 g Zuckersirup mit 10 g Cognac mischen.

Fertigstellung
Den großen Boden auf eine Tortenscheibe setzen und leicht tränken.
Die Cassis-Konfitüre darauf verteilen.
(Anm. Ich habe nur einen Teil der Konfitüre verstrichen, weil ich die anderen Böden ebenfalls mit Konfitüre bestrichen habe.)
Tortenring um den Boden setzen.
Einen Teil der Maronenmousse einfüllen und glatt streichen.
Zweiten Boden gut tränken und mit der getränkten Seite nach unten mittig einlegen und leicht andrücken. Die obere Seite ebenfalls tränken.
(Anm. Ich habe wieder eine Schicht Konfitüre auf dem Boden verteilt.)
Einen Teil der Maronenmousse einfüllen.
4 Marron glacé achteln und die Stücke auf der Maronenmousse verteilen.
Dritten Boden gut tränken und mit der getränkten Seite nach unten mittig einlegen und leicht andrücken. Die obere Seite ebenfalls tränken.
Die restliche Maronenmousse einfüllen und Oberfläche glatt streichen.
Die eingesetzte Torte für 3 h in den Froster stellen.

Mit dem Sparschäler Schokoladenspäne herstellen.

Schlagsahne mit dem Puderzucker zu 80% cremig schlagen.

Die Torte von der Form befreien und mit der Schlagsahne rundum einstreichen.
4 Marron glacé achteln und die Stücke auf der Oberfläche verteilen.
Schwarze Johannisbeeren ebenfalls auf der Oberfläche verteilen.
Die Torte noch mit Schokoladenspäne und den restlichen Marron glacé verzieren.

Anm. Ich habe die Oberfläche lediglich mit Schokoladen-Curls versehen.


Quelle: "Mit Pâtissiers Cake & Dessert herstellen", Heft Nr. 41. Rezept von Pâtissier Susumu Shimada.

Samstag, 11. Juli 2015

Opéra Marron オペラ・マロン


Seit ich letztes Jahr im März aufgrund meiner Durchback-Aktion des Buchs "Die hohe Schule der Patisserie" von Christophe Felder (die Buchvorstellung findet ihr HIER) die Opéra-Schnitte kennengelernt habe, habe ich nun schon einige getestet, denn ich mag die Komposition von Biskuit, Kaffee und Ganache.
Dabei gab es jedoch auch einige, die mir nicht geschmeckt haben, weil mir die Buttercreme viel zu schwer war. Ich mag gerne Kuchen, die leicht schmecken und bei denen man nach einem Stück noch gerne ein zweites essen möchte.

Diese Opéra Marron ist so eine Schnitte, von der ich problemlos mehr als ein Stück essen kann.^^

Das Rezept habe ich in meiner Patisserie-Heftreihe "Mit Pâtissiers Cake & Dessert herstellen", Heft Nr. 60 gefunden. Dort wird es vom Patissier Toshiya Saeki vorgestellt.

Allerdings habe ich sein Rezept, was die Buttercreme anbelangt, modifiziert und meinem Geschmack angepasst. Doch da diese Anpassung per Abschmecken erfolgte, ist es natürlich schwierig, genaue Mengenangaben anzugeben. Auch wird für das Rezept eine Maronenpaste (pâte de marrons) verwendet, die ich nicht da habe. Ich habe stattdessen Maronencreme genommen.
Da es bei Maronencreme Unterschiede in Süße und Konsistenz gibt, kommt ihr also nicht drumherum, die Creme auch selber abschmecken zu müssen. ^^;; 

Ich werde daher das Originalrezept angeben. So kann es jeder nach seiner eigenen Vorliebe abwandeln.

Zutaten für etwa 10 Schnitten à 3,5 cm x 6,5 cm

Biscuit joconde (Menge für ein Blech von 30 cm x 40 cm)
100 g gemahlene, blanchierte Mandeln
100 g Puderzucker
180 g Vollei (3 Eier der Gr. L)
100 g Eiweiß (Eiweiße von 2 1/2 Eiern der Gr. L)
20 g Zucker
15 g Mehl Type 405
15 g Mehl Type 550
20 g Butter

Imbibage (Tränke)
150 g Wasser
50 g Zucker
40 g Rum
2 TL Kaffee-Extrakt* (siehe Vorbereitung)

Ganache
100 g Schlagsahne (35% Fettgehalt)
90 g Zartbitter Kuvertüre

Crème au beurre marron
100 g Butter
125 g pâte de marrons
50 g Wasser (für italienische Meringue)
100 g Zucker (für italienische Meringue)
50 g Eiweiße (für italienische Meringue)

Fertigstellung
50 g Zartbitter Kuvertüre oder Schokolade
Blattgold

Vorbereitung

Butter, Eier und Pâte de marrons auf Zimmertemperatur bringen.

Kaffee-Extrakt herstellen.
Dazu 50 g Wasser und 10 g Instant Kaffeepulver in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze aufkochen lassen.
In einem anderen Topf 50 g Zucker bei starker Hitze unter Rühren zu dunklem Karamell kochen, vom Feuer nehmen und dann den gekochten Kaffee langsam einfließen lassen und den Karamell glatt rühren.
Der Kaffee-Extrakt hält sich verschlossen im Kühlschrank etrwa 3 Wochen.

Zubereitung

Biscuit Joconde
Mandeln mit Puderzucker mischen und sieben.
Vollei in einer Schüssel verquirlen.
Mehle mischen und sieben.
Butter schmelzen und auf etwa 38°C bringen.
Blech mit Backpapier auslegen.
Ofen auf 220 °C O/U-Hitze vorheizen.

Mandel-Puderzuckergemisch mit Vollei in einer Schüssel über dem Wasserbad aufschlagen, bis die Masse etwa 38°C warm ist. Vom Wasserbad nehmen und weiter aufschlagen, bis die Masse schaumig-weiß und sämig geworden ist.

In einer weiteren fettfreien Schüssel das Eiweiß geben und aufschlagen. Wenn kleine Bläschen entstehen, den Zucker hinzufügen und Eiweiß zu steifem Eischnee schlagen.
Den Eischnee auf die Oberfläche der Mandelmasse geben und unterheben.
Mehl darauf sieben und melieren.
Die 38°C warme Butter auf den Spatel fließen lassen und unterziehen (also nicht direkt auf die Masse gießen).
Die Masse aufs Blech geben und gleichmäßig verteilen.
Im vorgeheizten Ofen bei 220°C O/U-Hitze ca. 8 min backen.

Nach dem Backen vom Blech nehmen und mitsamt Backpapier auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
Bis zur weiteren Verwendung abdecken und vorm Austrocknen schützen.

Imbibage (Tränke)
Wasser und Zucker in einen Topf geben und bei starker Hitze zum Kochen bringen.
Nach dem Aufkochen vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
Rum einrühren.
Kaffee-Extrakt einrühren.
--> Abschmecken. Nach Belieben Rum und Kaffee-Extraktmenge variieren.

Ganache
Kuvertüre fein hacken.
Sahne in einen Topf geben und bis zum Siedepunkt erhitzen. Dann Hitze aus.
Gehackte Kuvertüre hineingeben und 30 sec ruhen lassen.
Dann langsam alles verrühren, ohne Luft einzurühren, bis die Ganache glatt ist.

Crème au beurre marron
Butter mit Maronenpaste verrühren, bis die Masse glatt ist.
Dann schön hell-cremig aufschlagen.

Italienische Meringue herstellen.
Wasser und Zucker in einen Topf geben. Auf etwa 110°C erhitzen.
In einer weiteren Schüssel Eiweiß cremig schlagen.
Anm. Der Zuckersirup sollte dann die 110°C erreichen, wenn das Eiweiß cremig wird.
Den 110°C heißen Sirup langsam in den Eischnee unter Rühren einfließen lassen und den Eischnee zu einer schön glänzenden Masse aufschlagen, die unter 30°C haben sollte.

Die Butter-Maronencreme erneut aufschlagen.
Optimal wäre es, wenn die Buttermasse die gleiche Festigkeit wie die italienische Meringue aufweist.
Einen Schaber voll Meringue einrühren.
Die restliche Meringue unterheben.

Fertigstellung
Vom Biscuit Joconde das Backpapier entfernen. Den Boden vierteln (längs halbieren, quer halbieren), so dass man vier Platten à 15 cm x 20 cm erhält.
Kuvertüre im Wasserbad schmelzen.
Einen Boden mit der Backhaut nach oben auf eine Platte legen, die in den Kühlschrank passt.
Den Boden mit der geschmolzenen Kuvertüre bestreichen.
Boden für gute 10 min in den Kühlschrank stellen, damit die Kuvertüre fest wird.

Den Boden umdrehen und großzügig mit dem Pinsel die Tränke auftragen.
Etwa die Hälfte der Butter-Maronencreme gleichmäßig auf dem getränkten Boden verteilen.
Zweiten Boden mit der Backhaut nach unten auflegen. Wieder großzügig tränken.
Nun folgt eine Schicht Ganache.
Dazu etwa 70% der hergestellten Ganache auf dem zweiten Boden verteilen.
Dritten Boden mit der Backhaut nach unten auflegen. Wieder großzügig tränken.
Von der Butter-Maronencreme einen Schaber voll abnehmen, den Rest auf dem dritten Boden verteilen.
Vierten Boden mit der Backhaut nach unten auflegen. Wieder großzügig tränken.
Den Boden mit der zurückbehaltenen Butter-Maronencreme dünn bestreichen.
Darauf die restliche Ganache geben und gleichmäßig verteilen.
Die zusammengesetzten Böden für mindestens 30 min in den Kühlschrank stellen, damit die Ganache anzieht.

Anm. Ich habe meine oberste Schicht etwas modifiziert.

Mit einem erwärmten Messer die Ränder begradigen und die Torte längs halbieren (zu 6,5 cm x 17,5 cm) und dann jedes Stück quer in fünf Stücke zerteilen, so dass sich 3,5 cm x 6,5 cm große Schnitten ergeben.
Anm. Im Endeffekt ist es natürlich egal, wie groß man seine Schnitten schneidet.

Die Schnitten mit etwas Blattgold verzieren.
Anm. Blattgold ist teuer. Und da die Schnitte nur für uns war, war ich mit der Verzierung geizig.



Freitag, 10. Juli 2015

Japanurlaub 2015, Einkaufsbummel durch den Supermarkt

Heute möchte ich euch zu einem Bummel durch einen japanischen Supermarkt mitnehmen.
Ich habe während des Urlaubs viele Bilder von Lebensmitteln und Lebensmittelregalen geknipst, und denke, es könnte für den ein oder anderen ganz interessant sei zu sehen, was es alles so im fernen Japan gibt.
Natürlich zeigen die Bilder nur einen Ausschnitt von dem riesengroßen Angebot.
Auch kam ich mir schon ein wenig blöd vor, so fotografierend durch die Gänge zu gehen.

Aber wenn ich sehe, wie viele Bilder und Videos von japanischen Supermärkten es im Internet gibt, bin ich wohl nicht die einzige, die mit Kamera durch die Gänge wandert. :-P
(Übrigens, es gibt auch Videos von Ausländern, die staunend durch deutsche Supermärkte bummeln.^^)
Am Ende des Posts werde ich zwei Videos verlinken, die mir ganz gut gefallen haben.

Der Supermarkt, in dem ich am meisten fotografiert habe, ist Piago in Nagoya, Nakamura-ku.
Der Aufbau ist ähnlich wie bei uns.
Der Bäcker am Eingang, dann Gemüse und Obst, am Ende kommen Getränke und Tiefkühltruhen mit Eiscreme.

Wenn man reinkommt, befindet sich zur Rechten eine kleine begehbare Abteilung mit frischen Brötchen.
Leider kein Foto gemacht, daher muss ein anderes herhalten, aber so ähnlich sieht es da aus.


Dann kommen Gemüse und Obst. Ich staune jedes Mal darüber, wie frisch, ja fast schon makellos das Gemüse und das Obst aussehen. Und von vielem gibt es auch aufgeschnittenes Gemüse für den kleinen Haushalt.

Links Gobô (japanische Schwarzwurzel), rechts Möhren, die in transparenten Beuteln OHNE orange  -farbenem Muster angeboten werden.




Oben: In Japan gibt es nicht nur allgemein Erdbeeren zu kaufen, sondern man unterscheidet zwischen den verschieden Sorten. Könnten sie hier in Deutschland auch mal einführen, finde ich.

Hinter den Obstständen findet man ein Kühlregal mit einer großen Auswahl an Tôfu.


Hinten im Supermarkt gibt es zubereitete Lebensmittel.


Nun schauen wir uns mal die Regale an:

Majonnaise


Mehl


Japanische Mehle und ähnliches (Reismehle, Mochi-mehl, Soba-Mehl ...)


Zucker


 Backzutaten (klar, dass ich das fotografiere^^)


Tsuyu (Brühe)


Soßen

Zitrusessig


Sojasoße


Suppeneinlagen


Agar-Agar, getrockneter Tôfu, Glasnudeln, ...


Nori


Links noch Nori, rechts kommt grüner Tee


Tee (japanisch, schwarzen Tee, Kräutertee etc. findet man in einem anderen Gang, da wo es Kaffee gibt)


Zutaten für die Chinesische Küche


Instant Yakisoba (Bratnudeln)


Süßigkeiten/ Snacks






Süße Aufstriche



Reiscracker


Cerealien


Gebäck/ Cookies



Reis


Jelly, Pudding, Joghurt ...



Milch und Co.



Soja-Drinks und Co.


Getränke im Tetrapack (Gemüse-Obst-Säfte, Milchmischgetränke, etc)


Eistruhe



Hach, da bekomme ich gleich wieder Lust, mir einen Korb zu schnappen und einzukaufen. In Japan natürlich. :-D
Allerdings muss ich gestehen, dass ich bei vielen Sachen ratlos davor stand und dachte: "Was ist das?" *g*

Wie eingangs erwähnt, gibt es noch viel mehr Regale dort in dem Laden. Natürlich auch Fisch, Fleisch, Brot, Eier etc.
Wer Lust auf weitere Einblicke bekommen hat, googelt am besten nach "supermarket Japan" oder so.

Folgende zwei Youtube-Videos haben mir ganz gut gefallen.

https://www.youtube.com/watch?v=VZ7lGZFVQpI
https://www.youtube.com/watch?v=N8RvPtAPcjw

Und dieser Artikel ist auch sehr gut:
http://justhungry.com/fabulous-japanese-department-store-food-hall-yokohama-takashimaya