Mittwoch, 27. August 2014

Caramel Cashew Cookies


Das Rezept für diese Cookies habe ich auf einem Blog gefunden, den ich seit einiger Zeit abonniert habe.
Es ist der Blog "Liebe geht durch den Magen" von Vava. Ich habe ja ein Faible für Blogs mit asiatischem Einfluss, Nun, mit Asien haben diese Cookies zwar nichts zu tun, aber da ich gerade im Cookies Backrausch war, als Vava das Rezept postete, und ich Karamell als auch Cashewnüsse sehr mag, lag es natürlich nahe, diese Cookies gleich nachzubacken. Und es hat sich wirklich gelohnt. Mir haben sie ganz großartig geschmeckt.
Hier der Link zu Vavas Blogpost.

Zutaten

100 g Cashewkerne
50 g Zucker A
150 g Mehl
1/2 TL Backpulver
1/4 TL Backnatron
110 g Butter
40 g Zucker B
40 g brauner Zucker B
1 Prise Salz
1 Ei
evt. 1 Fläschchen Butter-Vanille-Aroma

Zubereitung

Cashewkerne grob hacken.
Zucker A hellbraun karamellisieren lassen, Nüsse hinzufügen, mit dem Karamell überziehen und etwas mitrösten lassen. Auf Backpapier auskühlen lassen.


Butter cremig rühren.
Zucker B hinzufügen (ich habe gemahlenen Rohrohrzucker und light brown soft sugar genommen) und cremig schlagen.
Ei, Salz und Aroma einrühren.
Mehl mit Backpulver und Natron mischen, auf die Masse sieben und einrühren.
Karamellisierte Nüsse zerkleinern (bei mir klebten sie zusammen) und unterziehen.

Häufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtem Blech setzen und etwas flach drücken. Am besten mit einer Gabel. Das gibt auch ein nettes Muster.

Im vorgeheizten Ofen bei 180°C O/U-Hitze ca. 12 -14 min backen.

Ein, zwei Minuten auf dem Blech lassen, damit die Cookies fest werden, dann vom Blech nehmen und auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen.


Dienstag, 26. August 2014

Wochenrückblick 18.8. - 24.8.

Montag, der 18. August 2014

Ich liebe den Montag. Den Beginn einer neuen Woche, in die man wieder voller Elan starten kann.

Und so überwinde ich meine Trägheit und mache mich auf zum Laden "Schneiders Schokoladen", den ich schon seit langem mal inspizieren wollte.
Aber das Angebot an Schokoladen war sehr bescheiden wie auch das Angebot an Kuchen. Ich ging zwar mit dem Vorsatz hin, etwas zu probieren, aber es sprach mich einfach nichts an. :-( Schade.
Aber immerhin war ich endlich da und kann den Laden nun auf meiner Liste abhaken. :-P

Dienstag, der 19. August 2014

Heute habe ich wieder Psychotherapie. Als der Therapeut mich fragt, über was wir sprechen wollen, bringe ich das Thema Firmenkooperationen und Ängste zur Sprache.
Dass ich bei solchen Anfragen Beklemmungen bekomme, ich Angst habe, die Erwartungen nicht erfüllen zu können. Dass ich dazu neige, den Kopf in den Sand zu stecken. Und dass ich das voll blöd finde.
Woran liegt das?
Früher hatte ich damit keine Probleme und habe gerne Neues ausprobiert.
Die Ängste kamen erst, seit der Rückkehr nach Deutschland. Kulturschock? Oder schlichtweg das Erwachsenwerden und die Erkenntnis, dass manche Menschen gerne falsche Spielchen treiben?
Wer weiß das schon genau?
Fazit der Therapie war jedenfalls, dass ich mehr Fragen stellen muss, wenn ich nicht weiter weiß.

Nach der Therapie bin ich weiter zu Winterfeldt Schokoladen, eines der besten Schokoladenfachgeschäfte in Berlin. Hier kaufe ich mir stets meine Valrhona Kuvertüre. Dieses Mal benötige ich nur Karamell für meine geplanten Karamellküchlein. Mmh. ^^

Mittwoch, der 20. August 2014

Nachdem ich die letzten Tage nicht dazu gekommen bin, habe ich heute das große Bedürfnis zu backen.^^
Gleich in der Früh lege ich los mit den Cookies:

Limetten Cookies
Honig-Haferflocken Cookies
Caramel-Cashew Cookies
Nachdem ich Kazu in den Kindergarten gebracht habe, geht es weiter mit einem Matcha Biscuit Genoise, der nach dem Abkühlen in vier Scheiben geschnitten wird. Ich möchte einen Matcha Shortcake backen.

Ist die Farbe nicht klasse?

Die Böden werden mit Kuromitsu-Sirup getränkt und mit Matcha-Sahne gefüllt, die Torte wird eingestrichen und kommt dann zum Durchziehen in den Kühlschrank.

Nun bereite ich das Abendessen vor.
Dann lasse ich Kazu beim Opa und mache mich auf zu meinem Zahnarzttermin.
Ich bin nervös. Aber ansonsten ruhig.
Ich gehe zu dem Zahnarzt, der im Juni bereits Kazu behandelt hat. Arzt und Praxis machten einen positiven Eindruck auf mich, weswegen ich mich entschied, mich und meinen Problemzahn in Zukunft dort behandeln zu lassen.
Bei der Anmeldung bekomme ich jedoch das Zittern und die Augen füllen sich mit Tränen.
Und ich dachte, ich wäre darüber hinweg. Aber die Panik sitzt wohl tiefer als gedacht.
Die Dame bei der Anmeldung ist sehr verständnisvoll. Man merkt, dass die Praxis auf Angstpatienten eingestellt ist. Auch der Arzt hört sich geduldig all meine Sorgen und Fragen an und geht auf alles gewissenhaft ein. Ich fühle mich gut aufgehoben. Vor allem ist der Arzt auch spezialisiert auf Wurzelbehandlungen.
Allerdings ist er der gleichen Meinung wie seinerzeit die Fachpraxis. Der Zahn muss entweder einer neuen Wurzelbehandlung unterzogen werden, da die erste zwar gut aber nicht 100%ig fachgerecht ausgeführt wurde und der Zahn ja immer noch schmerzt, oder ich muss den Zahn ziehen lassen und durch ein Implantat ersetzen.
Ein schwerer Schock.
Ich soll mir in Ruhe darüber Gedanken machen, erst einmal alles sacken lassen und bekomme für nächste Woche wieder einen Termin, bei dem noch einmal die Einzelheiten besprochen werden sollen wie z.B. Risikenaufklärung und zu erwartende Kosten.

Der Zahn hat schon so viel Geld verschluckt. Und ich bin psychisch doch noch sehr labil. Ich werde mal fragen, wie lange ich den status quo aufrecht erhalten kann bzw wie dringend Handlungsbedarf ist.
Ich brauche noch Zeit zum Überlegen.

Wieder zu Hause essen wir zusammen mit Opa gefüllte Paprikaschoten nach japanischer Art. Eines meiner Alltagsgerichte, das es immer wieder gibt. Nur dieses Mal habe ich noch gehackten Jaroma-Kohl unter das Hackfleisch gemischt.

piiman no nikuzume

Donnerstag, der 21. August 2014

Endlich Zeit und Ruhe, um die Matcha Torte auszugarnieren.


Zum Mittag gibt es für mich die Reste von gestern. Zum Nachtisch ein Stück Torte.^^



Und zum Abendessen gibt es ein weiteres Alltagsgericht. Die Pizzabrote. Dieses Mal habe ich sie auch brav fotografiert, damit ich das Rezept posten kann.^^

Mmh, wir lieben sie.

Freitag, der 22. August 2014

Da ich immer nur kleine Mengen an Cookies backe, sind diese schnell aufgenascht. Und so gibt es heute wieder welche:
Bananen-Karamell Cookies
Chocolate Chip Cookies
Bananen Cookies, weil diese noch auf meinem "to post"-Plan stehen und Schokoladenkekse, weil mein Sohn sich welche gewünscht hatte.
Und ich habe doch tatsächlich frei nach dem Grundrezept selber welche zubereitet. Für manche mag das keine große Leistung sein, und in der Tat ist da auch nichts Großartiges dran, einem Grundrezept etwas Kakao und Schokoladentröpfchen hinzuzufügen, aber für mich persönlich ist es ein großer Schritt.
Denn es war sonst nie meine Art frei nach Gutdünken etwas zu backen. Ich habe immer ein Rezept benötigt.
Erst in der letzten Zeit, ermutigt durch die vielen Blogs, von denen ich mich inspirieren lasse und ermutigt durch die Menschen, denen ich durch die Bloggerei begegnet bin, habe ich begonnen, mich vom Zwang des Rezeptes freizustrampeln.
Daher kann ich nur sagen, dass das Bloggen mir schon viel Positives gebracht hat.
Daran sollte ich mal denken, wenn ich mal wieder unten bin. :-P

Samstag, der 23. August 2014

Das Wetter ist schön, die Gelegenheit günstig. Und so tue ich etwas, das ich schon lange, wirklich lange nicht mehr getan habe. Ich lasse Kazu bei seinem Papa, schwinge mich auf mein Fahrrad und mache eine kleine Radtour an der Panke lang. Herrlich. Die frische Luft, das viele Grün. Ich genieße das.
So praktisch es auch sein mag, mitten in der Stadt zu wohnen, ich möchte die Natur um mich herum nicht mehr missen. Ja, ja, das Alter. ^_-

Mittags gibt es Makkaroniauflauf. Ausnahmsweise mal wieder mit Parmesan.
Dazu Tomatenwürfel, Schinken, frischen Parmesan, Paprika und Basilikum zum Aufwerten.
Auf diese Weise kann ich am besten allen Wünschen gerecht werden. Die Männer mögen z.B. Tomaten, ich darf sie nicht essen.

Am Nachmittag werden genüßlich die Karamellküchlein vernascht. Ich war ja noch am Experimentieren (ja, ja, mein neues Ich^^), aber dieses Mal bin ich zufrieden. Nur die Kuvertüre aufzupinseln war eine blöde Idee. Aber ich denke, zum Posten reicht es. :-D



Sonntag, der 24. August 2014

Nicht nur die Karamellküchlein, auch Hot Cakes stehen auf meiner "to post"-Liste. Ich habe nämlich festgestellt, dass ich zwar einige Rezepte für den Hotcake Mix habe, aber kein Rezept für Hotcake selber.
Und so bin ich derzeit auf der Suche nach einem schönen Hotcake Rezept, das ohne den Hotcake Mix auskommt.
Mein erster Versuch, Hotcakes nach lafujimama herzustellen ist ja leider misslungen. Dabei sehen die bei ihr so gut aus.
Für meinen zweiten Versuch nehme ich eine Abwandlung meines Pancake Rezepts, aber irgendwie ist der Wurm drin. Sie werden zäh. :-(

Experiment misslungen

Nun ja, weiter geht es beim Testen.
Wie ich mal in einem meiner früheren Posts erwähnt hatte, habe ich vor, meine alten Oyatsu-Rezepte zu überprüfen und auch das Oyatsu Buch noch einmal ordentlich vorzustellen, denn es fehlt noch in meiner Buchvorstellungsreihe.
In der letzten Zeit habe ich daher das Mikan Joghurt Kan häufiger zubereitet, da ich es mal mit Agar Agar testen wollte. Ich habe den alten Post editiert und um meine Erkenntnisse ergänzt.
Uns schmecken diese Mandarinenjoghurtgeleewürfel richtig gut. Sie sind so schön seidig zart und erfrischend. Kazu kann gar nicht genug bekommen. :-D

erfrischend köstliche Mandarinenjoghurtwürfel

Dann teste ich ein Rezept aus meinem Keksbuch "1001 Keksrezepte" von Gregg R. Gillespie.
Aber die Cookies zerlaufen mir auf dem Blech. Da in dem Buch auch nur Cup-Angaben sind, beschließe ich, das Buch kommt weg. Im November ist Kirchenbasar, da werde ich es wohl abgeben.

"Ich will schöne Hotcakes!"
Und so gibt es abends nochmals eine kleine Charge. Dieses Mal nach meiner Standard Hotcake Mix Ersatzmischung. Und siehe da. Die Hotcakes werden dick und weich.


Sie sind zwar noch nicht optimal (Oberfläche zu fest und konisch hochgegangen), aber bisher die besten (mit Ausnahme der Hotcakes mit dem fertigen Hotcake Mix).
Kennt wer von euch ein tolles Hotcake Rezept?

Es war eine muntere Woche. In Berlin hat nun die Schule begonnen und bei Kazu geht es wieder los mit Judo. Und ich freue mich schon sehr aufs Zuschauen! :-D

Ich hoffe, ihr habt auch etwas, worauf ihr euch freut! Genießt die letzte Augustwoche!

Sonntag, 24. August 2014

Tôfu-Mayonnaise 豆腐マヨネーズ


Tôfu-Mayonnaise ist eine kalorienarme und vegane Alternative zu herkömmlicher Mayonnaise.
Das Rezept hierfür stammt aus meinem Buch über japanische Tempelküche.


Ich hatte es schon einmal im Zusammenhang mit dem Algen-Tôfu-Salat erwähnt.
Da diese Mayonnaise jedoch wirklich fein ist, möchte ich ihr einen eigenen Post widmen und sie so nochmals in Erinnerung rufen.

Zutaten

150 g Seidentôfu 
1 EL milder Essig (Reisessig, Apfelessig)
etwas Salz, Pfeffer und Senf
1 - 2 EL hochwertiges Öl

Zubereitung

Den Tôfu mit Essig, Salz, Pfeffer und Senf glatt rühren (ich nehme dazu den kleinen Mixer/ Zerkleinerer).
Nach und nach das Öl einrühren. Mit Schneebesen oder ebenfalls im Zerkleinerer.

Nochmals abschmecken.

Gut verschlossen (z.B. im Schraubglas) hält sich die Tôfu-Mayonnaise im Kühlschrank etwa eine Woche.

Samstag, 23. August 2014

Chocolate Chip Cookies


Eine Cookie-Variante habe ich noch: Die Schokoladen Cookies.
Sie sind ein Request meines Sohnes und so habe ich diese nach dem Grundrezept für American Cookies gebacken.

Zutaten

120 g mild gesalzene Butter
100 g brauner Zucker (light brown soft sugar)
1 Ei, verquirlt
160 g Mehl
15 g Kakao
1/4 TL Backpulver
ca. 40 g Schokoladentropfen

Zubereitung

Butter und Zucker schaumig rühren.
Ei nach und nach einrühren.
Mehl, Kakao und Backpulver vermischen, daraufsieben und mit den Schokotropfen einrühren.
Häufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtem Blech setzen und etwas flach drücken.

Im vorgeheizten Ofen bei 180°C O/U-Hitze ca. 12 min backen.

Ein, zwei Minuten auf dem Blech lassen, damit die Cookies fest werden, dann vom Blech nehmen und auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen.


Nach Belieben ausgarnieren.

Bananen-Karamell Cookies


Ein paar Cookie-Rezepte möchte ich noch vorstellen bzw auch für mich festhalten.
Es sind die Bananen Cookies, die ich bereits in meiner Proberunde getestet und für lecker befunden hatte.

in der Mitte sind die Bananen Cookies
Dieses Mal habe ich lediglich noch Karamellsirup hinzugefügt, der, wie ich finde, die Cookies noch aromatischer schmecken lässt und die Zuckermenge reduziert, da Bananenstücke und der Sirup auch noch Süße liefern.
Auch diese Cookies basieren auf dem Grundteig für American Cookies, sind außen knusprig und innen weich.

Grundrezept für American Cookies

120 g gesalzene Butter
120 g Zucker
1 Ei
175 g Mehl



Bananen-Karamell Cookies

120 g gesalzene Butter
80 g 
brauner Zucker (light brown soft sugar)
1 Ei, verquirlt
175 g Mehl

120 g getrocknete Bananenscheiben, zerkleinert
2 EL Karamellsirup

Zubereitung

Butter und Zucker schaumig schlagen.
Ei einrühren.
Mehl daraufsieben und einarbeiten.

Bananenstücke einrühren.
Karamellsirup unterrühren.

Mit einem kleinen Löffel Häufchen aufs Backblech setzen und zu einer dicken Scheibe flachdrücken.

Im vorgeheizten Ofen bei 180°C O/U-Hitze ca. 12 min backen.

Ein, zwei Minuten auf dem Blech lassen, damit die Cookies fest werden, dann vom Blech nehmen und auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen.



Nach Belieben noch ausgarnieren.



Freitag, 22. August 2014

(März) August - Oktober 1982

Wie ich schon einmal berichtet hatte, orientiere ich mich bei meinen "Japan damals"-Posts an den Taschenkalendern (Evangelischer Kirchenkalender) meines Vaters, der dort meist sehr gewissenhaft all seine Termine und sonstige Notizen eintrug.
Doch während er am Anfang des Japanaufenthalts noch viele Privateinträge vornahm, wurden diese zunehmend beruflicher Natur. Und auch bei den Fotos ist das der Fall. Während mir zu Beginn viele Fotos der Familie und unseren Reisen zur Verfügung standen, so befinden sich in der Fotokiste meines Vaters fast nur noch Fotos von seiner Arbeit.
Ich selbst habe kein Tagebuch geführt und auch noch nicht so viel fotografiert.
Aber dafür habe ich immer mehr Erinnerungen an die Zeit in Japan. Jedoch sind diese Erinnerungen vage oder zeitlich nicht genau zuordenbar.

Jedenfalls wollte ich gestern nun diesen Post schreiben und als ich so am Schreibtisch saß und überlegte, was wann war, holten mich so langsam die Erinnerungen ein. Dann begann ich zu googeln, um die Daten abzugleichen. Und ehe ich mich versah, war ich in der Vergangenheit. Ich klickte mich von Seite zu Seite, sah mir Videos auf youtube von der damaligen Zeit an. Hach, war das eine schöne Zeit!
Natürlich gab es auch Probleme. Ich kam schließlich in die Pubertät. Probleme mit den Eltern, vor allem mit meiner Mutter waren an der Tagesordnung. Aber im Groß und Ganzen waren die Jahre 1982 - 1984 für mich meine schönsten Jugendjahre. Ich komme jedes Mal ins Seufzen, wenn ich an jene Zeit denke.

Jedenfalls sind mir noch einige wichtige Ereignisse eingefallen.

Im "Januar - März 1982" Post hatte ich bereits geschrieben, dass Anime und Manga ganz hoch im Kurs standen.
Meine Lieblingsserie Godmarz lief vom Okt. 1981 - Dez. 1982 einmal wöchentlich im Fernsehen und Xabungle wurde von  Febr. 82  - Jan. 83 im Fernsehen einmal die Woche ausgestrahlt.
Die Serie "Godmarz" ist schuld daran, dass ich Astronautin werden wollte. :-D

Auch Manga habe ich mir gekauft. So habe ich u.a. "Munasawagi no Hôkago" komplett wie auch "Ginga Tetsudô 999" vom Zeichner Leiji Matsumoto.

Am 13. März 1982 kam von diesem Zeichner der Film "Queen Millennia" in die Kinos.
Ich war schon vorher desöfteren im Kino, aber bisher noch nie alleine.
Dieser Film war mein erster Film, den ich mir alleine ansehen gegangen bin. Zum Schluss musste ich ganz schön weinen. Soo traurig.
Danach habe ich mir gleich die Filmmusik (auf Kassette), die von Kitarô ist, gekauft. Wunderschön.

Auch einige Singles mit Anime Songs habe ich mir gekauft:


Bevorzugt die mit vier Liedern drauf, die mit 33 1/3 RPM abgespielt wurden.

Nach und nach begann ich, mich auch für andere Musik zu interessieren. Beeinflusst wurde ich hauptsächlich durch die japanische Umgebung und durch das Fernsehen. Radio habe ich als Kind noch nicht gehört.
Radio hörten wir hauptsächlich während der Autofahrt.
Vor allem auf der Fahrt in die Kirche, die etwa eine Stunde dauerte, hörten wir "the best of kayôkyoku".

Ein Lied hatte es mir im Mai 1982 besonders angetan. "Madonna-tachi no Lalabai" von Hiromi Iwasaki.
Es gefiel mir so gut, dass ich mir die Single kaufte.


Dies war meine erste Kayôkyoku-Schallplatte und daher etwas ganz besonderes.
nach dieser folgten dann jede Menge weitere (aber von anderen Sängern^^).

Ich schaute statt Anime nun verstärkt Unterhaltungssendungen mit Gesangseinlagen im Fernsehen. In Japan wird viel gesungen und es ist auch die Zeit, in der in Japan die "aidolu" (engl. Idol) boomen.
Auch ich kann mich dem Einfluss nicht entziehen. Und wenn sonntags im Auto das Radio an ist, singen meine Schwester und ich stets lautstark mit.
Und so begann ich mich, für japanische Kayôkyoku (japanische Schlager) zu interessieren und für die Sänger natürlich. :-P
Anfang der 80er Jahre kamen auch die Boygroups auf.
Ich fand das Tanokin Trio cool, meine Schwester, die ich mitzog, die Gruppe Shibugakitai.

Nun ist also August. Es sind noch Sommerferien. Im Gegensatz zu vielen Klassenkameraden haben wir diese stets in Japan verbracht (Ausnahme war der einmalige Heimaturlaub).
Ich habe das jedoch nie als schlimm empfunden, denn es gab genug zu erleben.

Am 11. August nahm mich mein Vater mit zu einem Baseballspiel der Profi-Liga.
Yokohama Taiyô VS Hiroshima Carp im Yokohama Stadium. Es war mein erstes Profi-Baseballspiel, das ich mir ansah und ich fand es klasse!



Wo wir jede Ferien hinfahren, ist Chichibu in den Bergen, wo meine Oma wohnt. Und auch diese Sommerferien, am 14.8., fuhren wir dorthin und haben sicherlich einige Tage dort übernachtet.

Der Herbst ist in Japan gekennzeichnet durch Taifune. Manchmal regnet es so viel, dass das Wasser knöchelhoch die Straßen entlangläuft.

Irgendwann im Oktober waren wir verreist. Wir fuhren nach Joudodaira in Fukushima (!!!). Eine Gegend, die auch heute noch als Urlaubsziel dient.






Im Oktober sah ich im Fernsehen mal wieder eine Show, in der die Sängerin Yoshie Kashiwabara ihr Lied "Karin" vortrug. Das war der Beginn einen langen Schwärmerin. Ich hatte mein großes Idol gefunden. <3
Ich liebe ihre Stimme! (Die Single wurde natürlich auch gekauft.^^)

Am 11. Oktober kam eine Jugendserie ins Fernsehen: "Nerawareta Gakuen" mit Tomoya Harada.
Bisher habe ich kaum japanische Realserien geschaut, da sie mir sprachlich zu schwierig waren, aber mein Japanisch wurde doch stetig besser. ^^

Am 23.10. fand das alljährliche Herbstfest an der Deutschen Schule Tokyo statt.
Am 27.10. dann das Sportfest.
Dort konnte man sich Urkunden verdienen, die mit in die Sportnote flossen.


Ende Oktober ist auch die Zeit für den Kirchenbasar.
Dieses Mal gibt es jedoch keine Fotos.

Mittwoch, 20. August 2014

Limetten Cookies


Auch diese Cookies hatte ich letzten Monat im Rahmen meiner Testreihe zubereitet.


Zweite von links sind die Limetten Cookies

Und auch für diese gab es keine Einzelfotos, die sich für einen Post einfach besser eignen.
Also habe ich heute Morgen Limetten Cookies gebacken. Von den fünf Sorten oben waren es meine Favoriten. Ich mag diese leicht säuerliche Note. :-)
Die Cookies basieren auf dem Grundteig für American Cookies, sind außen knusprig und haben einen weichen Kern.

Grundrezept für American Cookies

120 g gesalzene Butter
120 g Zucker
1 Ei
175 g Mehl


Limetten Cookies

120 g gesalzene Butter
100 g Zucker
1 Ei, verquirlt
175 g Mehl
abgeriebene Schale einer Limette
2 EL frischer Limettensaft

Glasur
20 g Limettensaft
80 g - 100 g Puderzucker je nach gewünschter Dicke

Zubereitung

Butter und Zucker schaumig schlagen.
Ei einrühren.
Mehl daraufsieben und mit der Limettenschale einarbeiten.
Limettensaft unterrühren.

Mit einem kleinen Löffel Häufchen aufs Backblech setzen und zu einer dicken Scheibe flachdrücken.
Anm. Meine hatten einen Durchmesser von ca. 4,5 cm.

Im vorgeheizten Ofen bei 180°C O/U-Hitze ca. 12 - 14 min backen.

Ein, zwei Minuten auf dem Blech lassen, damit die Cookies fest werden, dann vom Blech nehmen und auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen.


Puderzucker und Limettensaft verrühren, ggfs etwas erwärmen und die Cookies mit der Glasur bepinseln.
Nach Belieben mit Limettenzesten ausgarnieren.


Mmh, schön saftig und säuerlich.

Meine gebackenen Cookies haben einen Durchmesser von ca. 5,5 cm.
Ich habe das Rezept gefünftelt und bei meiner Größe sechs Cookies herausbekommen.

Quelle: Cookies, Kekse, Teegebäck, Hrsg. Deborah Gray