Donnerstag, 27. Dezember 2012

Sieferts internationales Weihnachtsgebäck, Zwischenbilanz 5

Nachdem ich die letzten neun Rezepte aus dem Kapitel "Internationales Weihnachtsgebäck" gebacken habe, wird es wieder Zeit für eine Zwischenbilanz und einen Überblick.

Da habe ich jetzt tatsächlich über 60 verschiedene Sorten gebacken und weit über 1000 Plätzchen.
Klingt schon rekordverdächtig. :-D

Nun, ist mir etwas Neues aufgefallen?
Bei einigen Rezepten hatte ich das Gefühl, dass die Rezeptnamen nicht ordentlich recherchiert wurden. (Falls überhaupt recherchiert wurde. Ähem.)
Ansonsten gab es die üblichen kleinen Probleme.

Die Rezepte selber konnten meistens aber überzeugen. Sowohl vom Geschmack als auch von der Optik her.

Mein absoluter Favorit: Die Macarons.
Ansonsten noch die Jødekager und auch die ungefüllten Haselnussplätzchen der Rehaugen (bin nicht so der Nougatfan.)
Bei den Nussliebhabern kam das Engadiner Konfekt sehr gut an.
Kazu mochte die Rehaugen, die auch bei anderen sehr gut ankamen.
Auch die Ischler Törtchen fanden viele Fans.
Die Linzer Augen konnten jedoch nur frisch überzeugen. Später waren sie eine Spur zu trocken.
Die Looser: Crocants und das Zedernbrot

Hier der Überblick über die nächsten neun Plätzchen aus dem Kapitel "Internationales Weihnachtsgebäck".

Braune Linzer Augen










Ischler Törtchen
Das Rezept gibt es HIER.









Engadiner Konfekt
Das Rezept gibt es HIER.









Albertli










Anis-Chräbeli










Crocants










Macarons
Das Rezept gibt es HIER.









Jødekager










Zedernbrot










Mehr zum Buch findet ihr in der Buchvorstellung zu "Weihnachtsbäckerei" von Bernd Siefert. Dort setze ich auch die Links zu den einzelnen Zwischenbilanzen.

Sieferts Ischler Törtchen


Ich finde diese Plätzchen ja so hübsch. Und der Name "Törtchen" ist wohlverdient. Denn auch geschmacklich können sie überzeugen.
Dieses östereichische Gebäck habe ich bisher in eckiger Form als Schnitten gebacken (und fand es damals schon lecker), doch so ausdekoriert gefallen sie mir richtig gut. Das obendrauf sind übrigens gefriergetrocknete Himbeerstücke.

Bei der Recherche bin ich schnell auf das Rezept gestoßen. LECKER
Das Rezept von "Lecker" ist fast identisch wie das im Buch. Aber man merkt, dass das von Lecker doch genauer beschrieben und anfängerfreundlich ist (Kokosfett z.B. wird im Buch nicht zugegeben).
Ich habe mich an das Rezept im Buch gehalten.

Erste Stolperfalle: Die Himbeerfüllung. Durch die Zugabe von Himbeergeist wurde trotz Aufkochens meine Konfitüre nicht mehr streichfähig. Ich musste noch mehr Konfitüre zugeben und diese länger köcheln lassen.
Bei Lecker ist dieses Problem bereits gelöst worden (höhere Konfitüremenge, weniger Himbeergeist und längere Kochzeit, ich glaube, die bei "lecker" testen die Rezepte wirklich).

Das Überziehen war auch nicht gerade einfach.


Zu guter Letzt noch besprenkeln und gleich mit den Himbeerbröseln bestreuen. Die Brösel sollen an dem Streifenmuster haften.

Die Plätzchen sind schon sehr arbeitsaufwendig.
Geschmacklich erinnern sie an Spitzbuben, der Überzug und die Himbeerbröseln verleihen dem Gebäck den extra Pfiff.
Die Füllung könnte vielleicht noch etwas fruchtiger sein.
Ein sehr hübsch aussehendes feines Gebäck.
Wer es jedoch kräftiger mag, dem werden z.B. die Gewürzplätzchen besser schmecken.


Das getestete Rezept stammt aus dem Buch "Weihnachtsbäckerei, Meine Backrezepte für die Weihnachtszeit" von Bernd Siefert vom Tre Torri Verlag.

26. Dezember 2012

Ich bin schon um virtel vor vier auf den Beinen. Es gibt eine Menge zu tun.
Zuerst verarbeite ich die restlichen, etwas trocken gewordenen Linzer Augen mit weiteren Bröseln zu einer Masse für Rumkugeln.
Dann geht es weiter mit den Käsebeutelchen für die heutige Vorspeise.

Kazu stellt einen neuen Langschlafrekord auf und schläft doch tatsächlich bis 10:00 Uhr!
Nun ja, wir sind gestern ja auch erst um 22:00 Uhr ins Bett.

Ich stelle die Rumkugeln fertig und mache mich an die Vorbereitungen für das Abendessen.

Das Mittagessen fällt heute aus, dafür gibt es ein reichliches spätes Frühstück und kurz nach eins werden wir von meinem Bruder mit dem Auto abgeholt. Ich finde das total lieb von ihm, denn für ihn ist das ein riesen Umweg. Eine Stunde Autofahrt zu uns, und dann eine zweite etwa zu meiner Schwester, wo die diesjährige Weihnachtsfeier stattfindet.
Die Taschen mit dem Essen sind schwer (dazu kommen noch die Taschen mit den Geschenken) und mit Kind und Bahn wäre das doch sehr mühselig geworden alleine, denn mein Mann ist krank und bleibt dieses Jahr zu Hause.

Meine Schwester hat gebacken und ich bringe dieses Jahr nur Plätzchen und die Rumkugeln mit.


Während wir uns dem Süßen zuwenden, schnappt sich Kazu doch tatsächlich die Cocktailtomaten vom Adventsteller auf dem das Stövchen steht, und die eigentlich als Deko gedacht waren. Haha, ich sag's ja, ich komme zur Zeit aus dem Staunen nicht mehr raus.
Nach Kaffee, Tee, Kuchen und Plätzchen geht es an die Bescherung.

Viele Geschenke erwarten uns (mein Papa, meine Schwester + Mann + Kind, mein Bruder + Frau, Kazu + ich).

Kazu ist dieses Jahr mit Feuereifer dabei. Ich sage ihm, er soll sich ein Geschenk raussuchen. Dann lese ich ihm vor, für wen es ist und Kazu verteilt die Geschenke.
"Hier Opa, das darfst du auspacken."
Jetzt erwischt er eins, das für ihn ist. Ich: "Tobi, das ist für dich."
"Für mich? Ja! Das darf ich auspacken!" *strahl*
Es ist schon unglaublich, wie sehr ein Kind sich freuen kann.
Und wie stolz er allen seine Geschenke gezeigt hat.
"Schau mal, schau mal, das habe ich bekommen!"
Kazu hat sogar ein Geschenk für seinen einjährigen Cousin: Sein großes Spielzeugauto, das Musik machen kann und mit dem er stets viel gespielt hat.
Vor paar Monaten wollte er es noch nicht hergeben, aber als wir dann am Geschenke einpacken waren und ich ihn fragte, ob er Keanu was schenken möchte, kam er mit dem Auto an und sagte:
"Das ist schon zu klein für mich." (Übersetzt: Dafür bin ich schon zu groß.^^)
Bei Yû-kun kommt das Geschenk gut an und er probiert gleich alle Tasten aus.
Aber auch wir Großen haben jede Menge tolle Geschenke bekommen.

Schließlich wird es Zeit für das Abendessen. Es gibt Käsebeutelchen an Salat, chinesische Bandnudeln mit Gemüse und Tôfu und zum Abschluss zwei große Obstteller mit Mango, Kaki, Melone, Ananas, Mandarine, Banane, Litschi und Apfel.



Da meine Schwester Ingwer nicht mag, bekommen sie und Kazu eine extra Portion ohne den in Ingwer-Marinade eingelegten Tôfu.
Und was soll ich euch sagen? Kazu will natürlich auch Tôfu haben (er liebt Tôfu) und als ich ihn probieren lasse, schmecken sie ihm. o_O
Es war sehr gemütlich, ich war richtig entspannt und mit einmal war es schon 21 Uhr.

Jetzt aber schnell nach Hause. Mein Bruder fährt uns wieder, auch wenn er in der Nähe meiner Schwester wohnt und am nächsten Tag um 4:00 Uhr aufstehen muss (Frühschicht).
Vielen Dank.

Zu Hause muss Kazu natürlich erst einmal seinem Papa seine Geschenke zeigen und der Papa muss seine Geschenke auspacken, die wir ihm mitgebracht haben. So wird es halb elf rum, bis wir endlich im Bett sind.

Ein sehr langer, aber schöner Tag.
Heute liegt nichts an, außer Haushalt, aufräumen, bloggen und natürlich sich an den Geschenken zu erfreuen.
Ach, eine Sache gibt es ja doch noch. Ich muss den Essensplan für  Silvester, Neujahr und die Geburtstagsfeier am 2.1. erstellen. Denn viel Zeit zum Einkaufen ist ja nicht mehr.
Aber mir zu überlegen, was ich denn als nächstes backe, gehört zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. ^___^

Mittwoch, 26. Dezember 2012

25. Dezember 2012

Für mich beginnt der Tag mit Kuchen backen. Besser gesagt mit Biskuitrouladen backen. Denn heute nachmittag findet die Weihnachtsfeier mit meiner Verwandtschaft statt (väterlicherseits).

Meine erste Roulade "misslingt" jedoch. Ich war wohl gegen fünf Uhr noch zu verschlafen und habe die Masse zu stark bearbeitet.
Also das Ganze noch einmal und die zweite wird ordentlich. Puh. Ansonsten hätte ich es aufs Rezept geschoben. Hahaha.

Langsam wird es hell.
Kazu kommt ganz aufgeregt aus dem Schlafzimmer. "Mama, ich habe meine Karten nicht mitgenommen!"
Mein Sohn hat zu Weihnachten ein "UNO Junior" Kartenspiel geschenkt bekommen. Das hat es ihm angetan. Einfach weil es Karten sind. :-P
Ich zeige auf den Weihnachtsbaum, unter den wir die Geschenke hingelegt haben. So süß, wie er sich beim Erblicken der Geschenke freut.

Nach dem Mittagessen ist noch Zeit für eine Runde Auto spielen. Dann machen wir uns fertig.
Als wir rauskommen, staune ich. Wow ist das warm! Richtig angenehm und ich lockere gleich meinen Schal. So kann es bleiben. Leider fängt es gerade an, ein wenig zu nieseln. Doch Hut bei mir und Mütze bei Kazu halten unsere Köpfe trocken.

Über Nacht ist der meiste Schnee weggeschmolzen. (Auf dem Bild mit dem Vogel seht ihr, wie weiß am 24. noch alles war.)
Auf dem Weg zum Bahnhof

Wir kommen überpünktlich im Gemeindehaus an und ich kann in Ruhe meine Plätzchen und die Rouladen anrichten.


Nachdem alle da sind, wird nach einer Ansprache und einem Gebet die Kaffeetafel eröffnet und ich bekomme viel Lob für meine Plätzchen und die Rouladen.
Keanu, mein 1-jähriger Neffe hat Gefallen an den weichen großen Rouladen gefunden und Kazu isst zwei von den mit der Schokoglasur. ^___^ Die Rehaugen schmecken ihm auch gut. *freu*


Nach dem Kaffee geht es weiter mit Singen und Musizieren. Gitarre, Flöte und Geige sind dabei und das Liederbuch wird rauf und runter gesungen. Viele meiner Verwandten sind sehr musikalisch und singen teilweise auch im (Kirchen)chor mit, so dass sich der Gesang wirklich gut anhört.

Zum Schluss gibt es noch ein gemeinsames Abendessen, zu dem, wie bei der Kaffeetafel, jeder was beigesteuert hat.

Dazu gibt es noch zwei Suppen (Kokos-Mango und Möhre-Orange).

Mir hat besonders der Hummus gut geschmeckt. Es ist der beste Hummus, den ich je gegessen habe.
Dazu Chubz (arabisches Fladenbrot), die mit Reis gefüllten Weinbergblätter und Couscous ergaben für mich ein sehr leckeres Abendessen.
Meine Cousine hat einen Libanesen geheiratet und kocht mittlerweile hervorragende arabische Küche.

Kazu haben es die Eier mit dem schwarzen Kaviar obendrauf angetan. Er hat drei Eierhälften gegessen!
Er überrascht mich doch immer wieder.

Nun heißt es wieder Abschiednehmen. Es war eine sehr schöne Weihnachtsfeier und ich habe wieder das ein oder andere Neue erfahren.

Wir fahren mit der Bahn nach Hause. Es ist spät. Doch Kazu hält gut durch. Ich muss schon sagen, es wird immer einfacher, mit ihm unterwegs zu sein.

So, nun muss ich noch einige Vorbereitungen treffen für die Weihnachtsfeier heute Nachmittag.
Euch einen schönen zweiten Feiertag.

Dienstag, 25. Dezember 2012

Sieferts Albertli



Wo kommt schon wieder dieser Name her? Es gibt wohl Plätzchen (Butterkekse) die Albertle (mit "e") heißen und nach dem Gemahl der Queen Victoria, Albert, benannt wurden. Doch diese haben nichts mit Haselnüssen und Nougat zu tun. Auch haben Albertle wohl eine gemusterte Oberfläche (gestippt bzw mit Reibeisen geprägt). Stimmiger ist da der Untertitel "Rehaugen".
Da geht es schon eher in die Richtung.
Das Rezept ist übrigens in einem Magazin erschienen, in der aktuellem Ausgabe Winter 2012 von "Genuss pur"

Schon der rohe Teig ist sehr lecker. Abgebacken ist er sehr mürbe und sollte auf keinen Fall zu dünn ausgerollt und/oder zu kräftig gebacken werden, denn sonst zerfällt er.

Die Haselnussplätzchen werden mit Nougat bestrichen. Ich hatte für meine Nougat-Schoko-Törtchen noch den Nougat von Dr. Oetker im Schrank, den ich damals nicht verwendet hatte, weil mir dieser nicht schmeckt (schmeckt mehr nach Zucker als nach Nuss). Um ihn nicht verkommen zu lassen, habe ich unter den cremig gerührten Nougat noch Haselnuss-Schokocreme gerührt, bis er mir schmeckte.

Ein Plätzchen mit dem Nougat bestreichen, ein zweites aufsetzen.


Dann zur Hälfte in temperierte Vollmilchkuvertüre tauchen. Mein nächstes Problem.
Ich hatte nicht mehr genug Vollmilchkuvertüre da. Statt 200 g, die im Rezept angegeben sind, nur etwa 120 g. (Ich habe die volle Menge gebacken.)
Dadurch wurde das Tauchen erschwert und anstatt einer geraden Linie erhielt ich eine gebogene.


Aber meine Kuvertüre hat gerade so gereicht. Einen Teelöffel voll hatte ich zum Schluss übrig.


Noch ausgarnieren ...

... und probieren. Sehr lecker. Zum Glück habe ich die volle Menge gebacken. Hier lohnt es sich wirklich.


Das getestete Rezept stammt aus dem Buch "Weihnachtsbäckerei, Meine Backrezepte für die Weihnachtszeit" von Bernd Siefert vom Tre Torri Verlag.

Sieferts Anis Chräbeli


Von diesem Gebäck habe ich noch nie gehört und um so erstaunter war ich, dass ich bei der Eingabe von "Anis Chräbli" doch etliche Treffer erzielte.
Allerdings war das Rezept 1:1 nicht dabei.

Als weitere Namen für dieses Gebäck sind im Buch "Weihnachtsbäckerei" Nürnberger Eierzucker, Anisbrötle, Springerli (den Namen habe ich schon mal gehört, die sind doch aber quadratisch) und Schwäbische Springerle.

Bei der Internet-Recherche finde ich einen sehr interessanten Artikel zur Geschichte des Gebäcks.
Außerdem heißt es, dass das Gebäck erst nach 2 -3 Wochen zum Verzehr geeignet sei.
Davon steht im Buch allerdings nichts. Doch ein anderes Gebäck?

Die Form ist auf jeden Fall urig. Ich viertele das Rezept und halte mich strikt an die Angaben: 1 cm dicke Rollen werden in 5 cm lange Stücke geteilt.
"Dann muss dieses Mal die Mengenangabe stimmen", dachte ich naiv. Ca. 11 Stück sollen es nämlich werden (bei einem Viertel der Menge). Da ich keine Anissamen hatte, habe ich Anispulver an den Teig gegeben.


Nanu? Ich erhalte 21 Stück! Und wie sehen die denn aus? Die sind ja so aufgebläht.
Vielleicht waren 12 h Trockenzeit zu lang?

Ich schneide eins an.

Frisch vom Blech sehr schön. Geschmacklich erinnern sie an Anisplätzchen.
Aber schon nach kurzer Zeit sind sie hart. Richtig hart.

Also lagere ich sie mit einem aufgeschnittenen Apfel in einer Box, so wie es im Buch empfohlen wird.
Einen Tag später sind sie zwar noch hart, aber immerhin nicht mehr steinhart.

Nun ja, irgendwas muss ich falsch gemacht haben. Trotzdem glaube ich nicht, dass ich sie noch einmal backen werde. (Aber wer weiß? *g* Dann aber sicher nach einem anderen Rezept.)
Wenn mir nach Anis ist, backe ich lieber Anisplätzchen. Und ansonsten dann gleich quadratische Springerle.


Wer Anis Chräbeli mal ausprobieren möchte, folgendes Rezept KLICK ist dem von Siefert sehr ähnlich.


Das getestete Rezept stammt aus dem Buch "Weihnachtsbäckerei, Meine Backrezepte für die Weihnachtszeit" von Bernd Siefert vom Tre Torri Verlag.

24. Dezember 2012

Heute kommt der Weihnachtsmann! Kazu ist ganz aufgeregt. Nach dem Vorlesen des letzen Büchleins aus dem Adventskalender wird aber erst einmal gefrühstückt.
Während wir frühstücken, bekommen wir Besuch. Ein Vogel setzt sich auf unsere Balkonbrüstung. Ich würde mal auf einen Turmfalken tippen.


Danach packten Kazu und ich zusammen die Geschenke ein und er hat mir fleißig mit dem Tesafilm geholfen. Später dann, während ich mich ums Mittagessen kümmerte, durfte er sich Micky Maus Wunderhaus anschauen. Das hat er früher gerne geschaut, bis die Sendung durch die koreanische Auto-Serie 부릉! 부릉! 브루미즈 S02 abgelöst wurde.
Aber nun mag er wieder Micky Maus sehen und ich staune, wie sich sein Anschau-Verhalten geändert hat.
Er geht jetzt viel mehr mit, macht die Rätsel mit, lacht und freut sich.
Es macht Spaß, ihm beim Schauen zuzusehen.

Heute gibt es zum Mittag Gyûdon.


Für Kazu habe ich noch Möhren- und Kartoffelwürfel untergemischt. :-P

Dann heißt es Tasche packen und am späten Nachmittag brechen wir auf, um zu Fabians Schwester zu fahren, wo die Weihnachtsfeier von Fabians Familie stattfindet.


Eigentlich werden ja nur die Kinder beschert. Aber nichtsdestotrotz gab es auch für mich von meinen Schwiegereltern eine "Kleinigkeit", wie sie sagen. Ich finde aber meine Geschenke ganz toll!

Ein Halstuch (ich liebe Halstücher!) und schöne kuschelige Socken. *_*

Nach der Bescherung gibt es Tee und dazu meine Plätzchen.
Sieben von neun Sorten, die ich vorrätig hatte, habe ich serviert: PanganiEngadiner Konfekt, Braune Linzer Augen, Albertli, Jødekager, Anis-Chräbeli, Ischler Törtchen.

Zum Abendessen servierten uns meine Schwägerin und ihr Mann ein echt typisches Weihnachtsessen:
Zwei verschieden gefüllte Enten, dazu Rotkohl und Klöße. Ach ja, und natürlich Soße.
Auch wenn ich kein Fan von solchem Essen bin, fand ich es dennoch toll, so traditionell zu speisen. :-)

Es war ein schöner gemütlicher Tag (mit ein paar Tiefen zwischendurch, die aber schnell in Vergessenheit gerieten).
Zwei Weihnachtsfeiern stehen noch aus. Für die heutige habe ich gerade die zweite Biskuitrolle fertiggestellt.
Aber vom Biskuitrollen-Desaster berichte ich morgen. :-P