Mittwoch, 23. März 2016

Wochenrückblick 10.3.–19.3.

Donnerstag, der 10. März 2016

Kazu geht es wieder gut und meine Halsschmerzen sind glücklicherweise auch weg.
Guter Dinge bereite ich mir eine Matcha Mousse zu und backe Oat Meal Cookies, um vor dem Posten des Rezepts noch einmal die Mengen zu verifizieren.


Dann entstehen noch Graham Crackers. Dieses Mal die zweite Variante.
Knabber, knabber ... Stopp! Die sind doch für den Käsekuchen! :-P


Und weil es für Hefegebäck schon zu spät ist, backe ich für Kazu noch Apfelmus-Minimuffins.


Die nehme ich dann mit zum Judo.
Fast zwei Jahre ist Kazu nun schon dabei. Seine erste Jacke ist ihm zu klein geworden, so dass ich ihm eine neue bestellt habe, die er heute zum ersten Mal anziehen darf. Die alte spende ich dem Verein.
Es ist schon spannend zu sehen, wie die Kinder alle gewachsen sind. Aber nicht nur die Kinder. Auch die Trainer (zwischen 16 und 18 Jahre) sind reifer geworden. *g*

Freitag, der 11. März 2016

Schule für Kazu, Post schreiben (u.a. versteht sich :-P) für mich.
Ich backe Käsekuchen, genauer gesagt eine Version des Baked Cheesecake (den Creamy, wobei ich statt Schlagsahne saure Sahne nehme). (kein Foto)

Samstag, der 12. März 2016

Heute fahren Kazu und ich erneut zu Babasan. Sie hat inzwischen die Koffer und Pakete ausgepackt und möchte meiner Schwester und mir die restlichen Mitbringsel überreichen.
Da in der Wochenmitte ein Paket aus Japan bei mir eingetroffen ist (das für sie bestimmt ist), bin ich wieder mal am Schleppen. :-P

Meine Schwester ist bereits mit ihrem Sohn da und auch heute werden wir reichlich beschenkt. Hauptsächlich Knabbersachen. Mmh. :-)

Sonntag, der 13. März 2016

Ein gemütlicher Familiensonntag.
Zum Frühstück habe ich uns Roll Pan gebacken. (kein Foto)

Montag, der 14. März 2016

Aus dem Buch "Naturküche" teste ich die Mango-Mascarpone-Torte.
Ganz okay, der Boden ist etwas trocken, die Creme ist mir zu mächtig. Abgehakt. :-P


Nachmittags kommt Kazus Freund Mitja mit zu uns und die beiden Kinder verziehen sich in Kazus Zimmer.

Bei japanischen Kindern ist Curry Bread (Karê Pan) sehr beliebt. Ich habe sicherheitshalber die Currynote abgeschwächt und fand die Hackfleischmischung sehr lecker. Das wird den Kindern sicher gut schmecken. Dachte ich. Falsch gedacht.

Mitja verweigert das Essen. "Ich mag kein Hackfleisch", meint er. Ich serviere ihm Reis.
Kazu isst erst begeistert, aber als er merkt, dass Mitja gar nichts davon isst, mag er plötzlich auch nicht mehr.
Oh je.
Ich schicke Mitjas Mutter eine Nachricht, dass sie sich darauf einstellen soll, dass ihr Kind hungrig nach Hause kommt.
Denn auch der Reis ist nicht so Mitjas Fall. Er ist so anders als der, den er kennt. ... >_<


Also mir schmecken sie. Schmoll. ^_-

Dienstag, der 15. März 2016

Heute lässt Kazu eine interessante Bemerkung fallen.

"Mama, ich freu mich auf Freitag. Dann ist Spielzeugtag."
Ich: "Welches Spielzeug möchtest du denn mitnehmen?"
Kazu: "Weiß ich noch nicht."
Ich: "Wie wäre es mit deinem neuen Lego Star Wars Jango Fett?"
Kazu: "Ich weiß nicht, ob die anderen den cool finden."
Haha! :-D

Es geht beim Spielzeug also nicht darum, dass man gerne damit spielt, sondern nur darum, dass man vor den anderen angeben kann.
Männer! Jungen!
Das geht ja früh los. :-D

Während Kazu in der Schule ist und hoffentlich fleißig lernt, gönne ich mir einen ungesüßten Matcha Latte. Mmh. <3
Gleich mal den alten Matcha Latte Post editiert.^^


Zum Abendessen serviere ich die aufgebackenen Karê Pan (Curry Bread) und garniere sie mit Ketchup und Majo aus. Und was passiert? Kazu ist heute seins mit voller Begeisterung auf. (Heute essen wir sie übrigens mit Messer und Gabel. Aber das wird nicht der Grund gewesen sein. ... Denke ich. ^^;; )

Mittwoch, der 16. März 2016

Letztes Wochenende hat Fabian Kazus Fahrrad wieder fit gemacht (Reifen aufpumpen, Höhe neu einstellen, etc.) und da das Wetter gut ist, darf Kazu seit langem mal wieder Rad fahren.
Man merkt, dass er lange nicht mehr Rad gefahren ist. Höchste Zeit, wieder öfter das Rad aus dem Keller zu holen. Ich laufe nebenher. Mein Fahrrad sollte ich auch mal wieder fit machen.

In meinem neuen Matcha-Buch gibt es auch ein Rezept für Hôjicha Latte.
Das teste ich heute aus und stelle fest: Das schmeckt fantastisch!
Aber ich bekomme einfach kein schönes Foto hin. :-(
Nun ja, die Hôjicha (gerösteter, grüner Tee) Packung ist frisch angebrochen. Da habe ich zig Versuche, um ein gutes Foto zu erhalten. :-P


Vielleicht ist der Matcha Kinako Latte ja fotogener. Ich teste. Kinako Latte mit Matcha überstäubt.
Auch lecker. Und fotogener, wobei ich sicher noch ein besseres Foto hinbekomme.
Haha, dann kann ich auch ganz viel Kinako Latte trinken. Ganz selbstlos versteht sich. :-P


Ich habe einem Mädchen in der Schule versprochen, dass ich ihr ein Hundebrötchen backe.
Also wirke ich Hefeteig an. Ein Stück zweige ich ab für ein Wurst-Käse-Brötchen, aus dem Rest entstehen Cream Pan in der üblichen Form. Dass ich ein Stück als Hund formen wollte, vergesse ich doch glatt. Peinlich. Na ja, Cream Pan ist Cream Pan.



Da ich weiß, dass das Mädchen immer etwas früher abgeholt wird, mache ich mich heute zeitig auf den Weg. Dabei das versprochene Brötchen. Doch sie wurde heute früher als sonst abgeholt. So ein Pech.
Dann eben morgen.

Heute ist Opa-Tag, der jedoch ein unschönes Ende nimmt.
Mein Papa hat es geschafft, Kazus Bett, genauer gesagt eine Latte des Lattenrosts zu zerbrechen.
Wie schafft man das? Das fragt ihr euch bestimmt. Ich habe mich das auch gefragt. Schließlich liegt da noch eine dicke Matratze drauf.

Später am Telefon erfahre ich, wie es passiert ist.
Opa und Kazu haben gespielt, dass der Opa alles nachmacht, was Kazu tut.
Kazu springt auf sein Bett (wahrscheinlich vom Sessel aus).
Opa tut es ihm nach. ...
Ohne Worte.

Da ein derartiger Vorfall nicht zum ersten Mal passiert ist, steht natürlich die Frage in der Luft, inwieweit wir weitere Opa-Besuche verantworten können. Abgesehen von den materiellen Schäden besteht die Gefahr, dass es mal Kazu selbst trifft.
Nun, der Opa hat versprochen, nicht mehr mit ihm zu toben. Die Latte ist mit Klebeband umwickelt.
Wir haben vorerst für Ende April wieder einen Opa-Tag vereinbart.

Wenn Kazu denn will. Denn für ihn rücken immer mehr seine Freunde in den Vordergrund.

Donnerstag, der 17. März 2016

Kazu ist heute erstaunlich früh wach und so sind wir auch früh in der Schule. Kazu wieder mit Fahhrad, ich zu Fuß.
Ich hänge den Beutel mit dem Cream Pan an den Garderobenhaken des Mädchen.

Für mich ist anschließend einkaufen angesagt. Das Wochenende steht vor der Tür und auch meine erste Matchaverkostung.
Ich bin immer noch unschlüssig, was ich servieren werde.
Auf jeden Fall einen Matcha Chiffon. Und so backe ich heute einen.
Und Castella.

Für den Hunger nach dem Judo nehme ich die restlichen Cream Pan mit.
Doch da wir das Fahrrad dabeihaben, mag Kazu nach dem Judo nichts in die Hand nehmen. Er fährt lieber rum, sein Freund Fietje läuft nebenher.

Fietje und sein Papa müssen abbiegen und wir verabschieden uns. Da kommt Kazu auf mich zu.
"Mama, Fietje möchte gerne ein Brötchen haben." Haha. :-)
Na, das hört man doch gerne. Ich drücke ihm ein Cream pan in die Hand.
Kazu bekommt seins an der Bushaltestelle.

Freitag, der 18. März 2016

Letzter Schultag vor den Osterferien.
Ich teste den Chiffon Cake, muss aber feststellen, dass er meine Erwartungen nicht erfüllt. Ich finde ihn etwas zu trocken.
Daher backe ich gleich noch einen.

Der Castella mit Sojamilch dagegen ist gut geworden. Den benötige ich später für das geplante Matcha Tiramisu.


Dann backe ich noch den Boden für die geplante Matchacremetorte sowie noch Matcha Castella unter Verwendung von drei verschiedenen Backmatcha.


Samstag, der 19. März 2016

In der Früh flitze ich los zum Einkaufen, denn meine Eier sind fast alle und ich benötige auch noch Zutaten fürs Mittagessen morgen. Doch was muss ich feststellen?! Es gibt keine Bio-Eier mehr und andere kaufe ich nicht.
Seufz. Muss ich eben mit den wenigen Eiern auskommen.

Doch das war nur der Startschuss für einen Tag voller Pleiten, Pech und Pannen.
(Hab es aber mit Humor genommen. :-D)

Erst einmal hole ich den Matcha Chiffon Cake nach einem Rezept des Cafés Zelkova aus der Form.
Puh. Besser.


Die Matchacremetorte ist dran.
Ich weiß nicht mehr, wie es passiert ist, aber mir ist doch glatt ein Ei runtergefallen. Dabei muss ich doch mit den Eiern sparsam sein. T_T
Beim Anrühren der bayerischen Creme lese ich nebenbei etwas über Tee. Es dauert schließlich eine Weile, bis die Creme heiß wird. Doch die Lektüre fesselt mich. Als meine inneren Alarmglocken läuten und ich erschreckt auf das Thermometer schaue, ist die Temperatur schon über 85°C hoch. Aaaah!
Jetzt aber schnell den Topf runter vom Herd. Die Konsistenz sieht gut aus. Puh. Da habe ich noch einmal Glück gehabt.

Ich scheine heute nicht ganz da zu sein. ^^;;
Schnell Matcha trinken. *g*

Dann folgen Matcha Milk Purin mit drei verschiedenen Backmatcha.
Nun ist das Tiramisu an der Reihe.
Ich habe beschlossen, nur die Hälfte herzustellen. Zum einen habe ich eh nur noch 125 g Mascarpone übrig (von der Mango-Mascarpone-Torte), zum anderen benötige ich dann auch nur ein Ei.
Ich wiege die Zutaten ab (bis auf die Eier) und rühre die Creme an. Jetzt die Eier. Wie war das? Ein erneuter Blick ins Buch. Bei zwei Eiern benötige ich also 40 g Eigelb. Eier werden getrennt und die Eigelbe kommen verrührt zur Creme. Ähm, Moment mal! Ich wollte doch nur die halbe Menge produzieren. T_T Wieder ein Ei weniger.
Und was nun? 
Ich habe für ein anderes Rezept, das ich demnächst noch testen will, eine kleine Packung Magerquark im Kühlschrank. Also kommt davon etwas zur Creme und die anderen Zutaten werden ebenfalls angepasst.

Der geplante Matcha Schokokuchen fällt flach.
Eiweiß habe ich genug da. Matcha Dacquoise, Matcha Macarons? Ich entscheide mich für Matcha Plätzchen aus Zigarrenmasse.

Schüssel mit heißem Wasser bereitstellen. Mehl und Matcha abwiegen und sieben.
Alles steht bereit. Ich öffne den Hochschrank über mir (warum, weiß ich nicht mehr), da fällt eine volle Frischhaltebox heraus und landet genau auf der Kante der Schüssel mit dem Matcha-Mehl-Gemisch. Eine riesige Staubwolke breitet sich aus und ich bin von oben bis unten voller Mehl und Matcha! Natürlich nicht nur ich. Der Küchenboden sowie die Arbeitsfläche ebenso und das heiße Wasser ist auch grün geworden.

Normalerweise würde man jetzt sagen "erst einmal tief Luft holen", aber das lasse ich lieber bei der staubigen Luft. :-P
Stattdessen entstaube ich mich und hole einen Lappen. :-D
Erstaunlicherweise bleibe ich gelassen. Bin wohl mittlerweile schon ganz abgebrüht (durch den heutigen Tag). :-P


Alles auf Anfang. Und dann kann ich die Matcha Plätzchen aus dem Ofen holen.


Aufräumen und ab ins Bett. Es war ein langer Tag.

Über die Matchaverkostung gibt es einen extra Post. Also habt noch etwas Geduld. :-)

Dienstag, 22. März 2016

Wurst-Käse-Brötchen ハムロール


In letzter Zeit habe ich viele Brötchen Rezepte getestet. Dabei konnten uns (vor allem Kazu) diese Wurst-Käse-Brötchen besonders überzeugen.^^

Zutaten für 10 Stück

300 g Mehl 
5 g Trockenhefe 
15 g Zucker
3 g Salz 
20 g Butter, weich
1 Ei Gr. L, verquirlt
30 ml Milch
100 ml lauwarmesWasser


10 Scheiben Wurst
geriebener Käse zum Bestreuen
schwarzer Pfeffer

Zubereitung

Mehl in eine Schüssel sieben, Hefe zugeben und gut miteinander vermengen.
Die Hefe sollte gut mit dem Mehl vermischt sein, bevor man die anderen Zutaten hinzufügt.
Die restlichen Zutaten hinzufügen und alles mit den Knethaken eines Rührgeräts aktiv verkneten. 
Mind. 5 min sollten es sein. Der Teig soll ganz geschmeidig werden und sich vom Schüsselrand lösen. 

Zur Kugel formen und abgedeckt ca. 60 min bei Zimmertemperatur 
(besser: 25–30°C) gehen lassen, bis sich das Teigvolumen etwa verdoppelt hat.

Teigkugel herausnehmen und flach drücken, um sie so zu entgasen. Den Teig in 10 gleich schwere Stücke teilen und jedes Stück zu einer Kugel formen.
Die Kugeln mit dem Schluss nach unten abgedeckt 10 min entspannen lassen.

Kugeln umdrehen, flach drücken und zu einem Kreis ausrollen, der etwas größer ist als die Wurstscheibe. Wurstscheibe mittig auflegen.



Den Teig mit der Wurst zusammen aufrollen.



Den Schluss fest zusammendrücken.


Die Rolle längs mit dem Schluss nach innen zusammenklappen.


An der Rundung mittig bis zur Mitte einschneiden.


Die Schnittstelle auseinanderfalten.


Auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen, mit Frischhaltefolie locker abdecken und die Teiglinge gehen lassen.

Wenn sie schön aufgegangen sind, die Oberseite mit Käse bestreuen und pfeffern.


Im vorgeheizten Ofen bei 200°C O/U-Hitze gute 15 min backen, bis die Brötchen eine appetitliche Bräunung bekommen.


Brötchen auf einem Gitter abkühlen lassen.

Quelle: Tezukuri pan (selbstgemachtes Brot) von Kiyomi Ishizawa, Shufu no tomo Verlag

Montag, 21. März 2016

Wochenrückblick 1.3.–9.3.

Oh je, jetzt hänge ich aber hinterher. Und um so länger ich das Tagebuch schreiben vor mich herschiebe, um so schwieriger wird es.
Aber für einen Neustart ist es wichtig, sich der Altlasten zu erledigen. Denn ich finde, ich habe lange genug auf der Stelle getreten. Es wird Zeit, aus dem Mauseloch herauszukommen und loszulaufen.
Ich weiß zwar immer noch nicht wohin, aber ich vertraue darauf, dass sich mir der mir bestimmte Weg zeigen wird, wenn ich denn erst einmal den ersten Schritt tue und loslaufe.
Hm, leichter gesagt, als getan ...

Auch wenn ich es eigentlich nicht mag, einfach nur Bilder aneinanderzureihen, dieses Mal geht es nicht anders.
Wobei auch das ein oder andere Interessante vorgefallen ist, das ich gerne festhalten möchte, falls ich beim Schreiben noch daran denke. ^^;;

Dienstag, der 1. März 2016

Ich backe Melonpan und Creampan. Lecker, lecker. :-)




Die Creampan nehme ich mit zum Judo, wo Kazu heute stolz seinen neuen gelben Gürtel tragen darf und damit bei der Aufstellung weiter vorne stehen darf.
Nach dem Judo werden die Creampan gerecht mit seinem Kumpel F. geteilt und aufgenascht.

Mittwoch, der 2. März 2016

Kazu fährt heute mit seiner Lerngruppe ins FEZ (Freizeit- und Erholungszentrum) anlässlich eines Theaterstücks, an dem die vierte Klasse seiner Schule mitwirkt. (--> http://astrid-lindgren-buehne.fez-berlin.de/theaterpaedagogik/tusch/)
Nachmittags darf er mit zu seinem Freund Mitja.
Ich backe derweil Toastbrot, da mein Mann sich welches gewünscht hatte. Na ja, eigentlich sollte ich welches einkaufen, aber selbstgebacken schmeckt doch viel besser. :-P


Dazu backe ich noch unsere beliebte Pekanusstarte und teste, inwiefern ein Pie-Teig zur Füllung passt.
Hm, mit Blätterteigboden schmeckt sie doch noch am besten.



Donnerstag, der 3. März 2016

Kazu hat sich erkältet und so melde ich ihn krank und er darf zu Hause bleiben. Judo fällt natürlich auch flach.

Freitag, der 4. März 2016

Immer diese schwierigen Entscheidungen. Lasse ich Kazu zur Schule gehen oder nicht? Das ist so schwer! Zumindest tue ich mich schwer mit solchen Entscheidungen. Was ist richtig?
Als Erwachsener gehen wir doch auch in der Regel mit ein bisschen Schnupfen und Husten zur Arbeit.
Aber heute Abend findet die Lesenacht an der Schule statt. Da werden die Kinder in der Schule übernachten. Und natürlich möchten wir, dass Kazu dafür fit ist. Also ihn lieber zu Hause lassen und ihn erst abends hinbringen, damit er sich tagsüber schonen kann?

Kazu sagt, er fühle sich gut und er möchte gerne zur Schule.
Da er fieberfrei ist (und war),  ruhig geschlafen hat und nur ein wenig hustet, ringe ich mich zu dem Entschluss durch, ihn morgens zur Schule zu bringen.
Aus Angst jedoch, er könnte durch Überanstrengung Fieber bekommen, beschließe ich, meinen Einkauf zu verschieben und zu Hause zu bleiben. Ich sage der Lehrerin Bescheid, dass ich ihn jederzeit abholen kann, wenn was sein sollte.

Da ich Lust auf Kekse habe, teste ich zwei weitere Rezepte aus meinem Cookies-Buch. Es entstehen Kaffee-Walnuss-Kugeln und Hôjicha Cookies. Sie stillen die Knabberlust, können geschmacklich aber leider nicht überzeugen.




Nachmittags (natürlich kam kein Anruf) hole ich ihn ab. Es geht ihm gut und ich bin erleichtert. Tasche packen und noch gemeinsam zu Abend essen.
Da ich nicht einkaufen war, muss ich ein wenig improvisieren.
Es gibt Rührei mit Frühlingszwiebeln, Kartoffeln, saure Sahne mit Leinöl und für Kazu noch einen Klecks Fleischsalat und Ketchup. *g*
Kazu tut sich auf, schaut seinen Teller an und meint: "Mama, mein Essen sieht toll aus, das musst du fotografieren!"

Hahaha. rofl :-D


Anschließend gehen wir los zur Schule. Obwohl wir sehr früh dran sind (Kazu war so ungeduldig), sind bereits eine Menge Kinder da (die es wohl ebenfalls nicht abwarten konnten :-D). Die Isomatte und der Schlafsack werden ausgerollt. Die Kinder toben und nehmen uns Eltern schon gar nicht mehr wahr.
Ich zwänge Kazu ein "bye-bye" auf und verziehe mich.
Viel Spaß mein Schatz bei der Lesenacht!^^

Samstag, der 5. März 2016

Um 9:00 Uhr (die Kinder frühstücken in der Schule) hole ich Kazu ab. Ich hatte ihm zwar Wechselwäsche eingepackt, aber er hat das gleiche an wie gestern. ^^;;

Auch heute teste ich zwei neue Rezepte. Walnussecken (gefallen mir nicht) und


Honey-Ginger-Cookies (können auch nicht punkten).


Nun ja, manchmal ist das halt so. :-P
Zum Glück backe ich nur Kleinstmengen.

Kazu hustet wieder stark und ich versorge ihn mit vitaminreichen Smoothies.

Sonntag, der 6. März .2016

Eine unruhige Nacht liegt hinter mir. Hauptgrund ist starkes Halsweh. Seufz.
Jetzt hat es also auch mich erwischt.

Irgendwo im Netz habe ich Pancakes gesehen und Appetit bekommen. Allerdings kann ich mich partout nicht mehr daran erinnern, nach welchem Rezept ich diese gebacken habe. T_T


Heute Abend kommt meine Mutter aus Japan zurück und ich habe zugesagt, sie am Flughafen willkommen zu heißen und ihr schon das erste Paket mitzubringen, dass sie an meine Adresse geschickt hat (aber ihre Sachen enthält).

Doch ich fühle mich gar nicht gut und weitere äußere Umstände erleichtern mir die Entscheidung.
Bei uns ist mal wieder Schienenersatzverkehr. Es regnet in Strömen. Kazu kränkelt, ich kränkle, da ist an Paket schleppen gar nicht zu denken.

Also gebe ich meinem Bruder Bescheid, dass er wiederum meiner Mutter Bescheid gibt, dass ich heute nicht zum Flughafen komme und sie stattdessen am Montag bei ihr zu Hause besuchen werde.

Abends rufe ich bei ihr an, um sie wenigstens telefonisch willkommen zu heißen.
"Ja, ich komme morgen."

Montag, der 7. März 2016

Meine Nacht war besser, dafür hat Kazu wieder viel gehustet und so lasse ich ihn ausschlafen und melde ihn wieder krank.
So geht es Kazu ganz gut, nur beim Toben und Rennen hört man, dass er nicht fit ist.

Vormittags fahren wir gemeinsam ins Frischeparadies, um neues TK Erdbeerpüree zu besorgen.
Mittagessen zu Hause. Dann fahren wir am frühen Nachmittag zu meiner Mutter.
Ich bin vollbepackt mit meinem Fallschirmrucksack auf dem Rücken mit einem Paket drin, einer Umhängetasche (Sporttasche) mit den 4 Packungen Marrons glacés, die ich für meine Mutter besorgen sollte, sowie jeder Menge Schals, die ich aussortiert habe (und die ich mal von meiner Mutter vermacht bekommen habe) und einem Paket, das ich so an Strippen transportiere.

Zum Glück ist heute schönes Wetter.

Bei meiner Mutter wird die entleerte Umhängetasche mit ihren Mitbringseln gefüllt. Sie hat wieder jede Menge mitgebracht. Wahnsinn!

Die frische Luft, der Tapetenwechsel, die Zwangsruhe, durch das in der Bahn sitzen haben uns offenbar gut getan. Kazu und mir geht es schon besser und wir verbringen eine ruhige Nacht.

Dienstag, der 8. März 2016

Es geht wieder zur Schule. Für mich ist Einkaufen angesagt (LPG).
Judo lassen wir ausfallen. Sicher ist sicher.

Mittwoch, der 9. März 2016

Zu VinhLoi in Steglitz, Reis kaufen.
Opa kommt zum Spielen.

Yeah, geschafft, die erste Hälfte ist geschrieben. Setze mich gleich an den nächsten Rückblick. Obwohl ... vielleicht schiebe ich noch ein Rezept dazwischen. :-D

Freitag, 11. März 2016

Joghurt-Honig-Brot ヨーグルトとはちみつのパン


Dieses Joghurt-Honig-Brot hat uns besonders gut geschmeckt, weswegen ich das Rezept mit euch teilen möchte.

Zutaten

300 g Mehl Type 550
5 g Trockenhefe
3 g Salz
100 g Naturjoghurt
40 ml lauwarmes Wasser
20 g Butter
20 g Honig
1 Ei Gr. L

Zubereitung

Mehl mit Trockenhefe gut vermischen.
Salz untermischen.

Joghurt auf etwa 40°C erwärmen.
Wasser hinzufügen.
Butter in Stückchen hinzufügen und schmelzen lassen.
Honig einrühren.
Ei verquirlen und einrühren.

Die flüssige Mischung zur Mehlmischung geben und alles mit den Knethaken eines Handrührgeräts miteinander verkneten, bis der Teig schön elastisch ist und sich beim Kneten vom Schüsselrand löst.
Den Teig aus der Schüssel nehmen und zu einer Kugel rundformen.
Den Boden der Schüssel dünn fetten. Die Teigkugel mit dem Schluss nach unten in die Schüssel setzen. Die Schüssel abdecken und den Teig etwa 1 h bei Zimmertemperatur (besser: 25–30°C) gehen lassen, bis sie etwa das Doppelte an Volumen zugelegt hat.

Teigkugel herausnehmen und flach drücken, um sie so zu entgasen. Erneut zu einer Kugel formen und die Kugel 10 min entspannen lassen.

Dann zu einer ovalförmigen Platte ausrollen. 1/3 längs nach innen klappen und die andere Seite daraufklappen, und so ein längliches Brot formen.
Den Schluss gut zusammendrücken.

Backblech mit Backpapier auslegen. Das Brot mit dem Schluss nach unten aufs Blech setzen. Abdecken (z.B. locker mit Frischhaltefolie) und erneut das Brot bei Zimmertemperatur (besser: 30–35°C) gehen lassen.

Wenn das Brot das Doppelte an Volumen zugelegt hat, es längs 4–5 mal einschneiden.


Im vorgeheizten Ofen bei 180°C O/U-Hitze 30–40 min backen.
Herausnehmen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.



Quelle: Tezukuri pan (selbstgemachtes Brot) von Kiyomi Ishizawa, Shufu no tomo Verlag

Donnerstag, 10. März 2016

Oat Meal Cookies オートミールクッキー


Diese Cookies erinnern an Granola Bars. Schön knusprig, nicht zu süß und ein schöner Snack für den kleinen Hunger, da sie diesen auf angenehme Weise stillen.

Das Rezept ist aus dem Buch  von Shiho Nakashima  "Buch über Cookies und Kekse, die man wie Reis jeden Tag essen möchte".

Zutaten für ca. 12 Cookies von 5 cm Durchmesser

70 g Haferflocken
30 g Mehl
30 g Zucker (z.B. Kokosblütenzucker)
1 Prise Salz
25 g Rapsöl
30 g Wasser
20 g Rosinen (oder andere Trockenfrüchte)
30 g Nuss- und Kernmischung (z.B. Walnüsse, Cashewkerne, Kürbiskerne etc)

Vorbereitung

Die Haferflocken mit Hilfe eines Zerkleinerers auf 1/3–1/2 ihrer Größe zerkleinern.


Nüsse in der Pfanne bei kleiner Hitze rösten.
Große Nüsse grob hacken.
Blech mit Backpapier auslegen.
Ofen auf 160°C O/U-Hitze vorheizen.

Zubereitung

Zerkleinerte Haferflocken, Mehl, Zucker und Salz in eine Schüssel geben und vermischen.
Öl hinzugeben und mit den Fingern mit den trockenen Zutaten vermengen, so dass das Gemisch sandig wird.
Wasser hinzugeben und alles vermengen.
Rosinen und Nussmix hinzugeben und mit dem Teig vermengen.


Mit einem Löffel Häufchen abnehmen und auf das Backblech setzen.
Mit Hilfe eines geölten Teelöffelrückens die Häufchen flach drücken und Taler von etwa 1 cm Dicke formen.


Im vorgeheizten Ofen bei 160°C O/U-Hitze etwa 30 min backen.
Blech herausnehmen und die Cookies auf dem Blech abkühlen lassen.




Quelle: まいにち食べたい ごはんのような クッキーとビスケットの本 ("Buch über Cookies und Kekse, die man wie Reis jeden Tag essen möchte") von Shiho Nakashima, 2009.

Sonntag, 6. März 2016

Wochenrückblick 22.2.–29.2.

Montag, der 22. Februar 2016

Der Kühlschrank muss gefüllt werden und so ziehe ich los einkaufen. :-D

Danach experimentiere ich wieder mit meiner Matcha-Erdbeermousse. Weniger Zucker mehr Frucht in der Erdbeermousse, die Matchamousse lasse ich vorerst gleich. Aber ich merke, dass die Harmonie dann nicht mehr stimmt, wenn ich die Zusammensetzung der Erdbeermousse verändere.
Jetzt ist meine Erdbeer-TK-Packung leer. Sobald ich wieder Erdbeere da habe, teste ich weiter. Da die Ergebnisse immer schmecken, macht das Herumexperimentieren Spaß. :-)


Dienstag, der 23. Februar 2016

Und auch das Austesten der Rezepte von Frau Shiho Nakashima ( "Buch über Cookies und Kekse, die man wie Reis jeden Tag essen möchte")  ist spannend.
Heute teste ich ihre Rosinen-Sandwich-Cookies.


Und backe gleich noch mal eine größere Menge ihrer Haferkekse.


Und da abends wieder Judo ist, backe ich für den Hunger danach Brötchen:
Roll Pan, Cherry Roll, Banana Caramel Bread (im Foto links vorne), Zimtbrötchen und Sesamstangen (Foto fehlt).


Beim Judo findet heute für die Weiß-Gelb-Gurte der erste Teil der Gelbgurt-Prüfung (8. Kyû) statt.
Ich bin total aufgeregt, aber Kazu meistert seine Übungen wirklich gut.

Mittwoch, der 24. Februar 2016

Kazu morgens zur Schule zu bringen ist eine schöne Sache. Zum einen liebe ich eh die frühen Morgenstunden, zum anderen finde ich es auch toll, dass man so vielen Leuten begegnet und ständig am "Guten Morgen" sagen ist. Ich kenne viele der Schüler als auch viele Eltern und oft wechselt man ein paar Worte.
Einmal war Kazus Schulkamerad bei uns zu Hause und ich habe den Jungs Crêpes serviert. Die pikante Version mit japanischer Mayonnaise, Wurst und Salat. Das hat wohl Eindruck hinterlassen, denn die Mutter bat daraufhin um das Rezept und so kam es, dass ich ihr den Bloglink gab.

Bald darauf probierte sie den Zitronen-Hirsekuchen aus und so bekam ich ebenfalls mal wieder Lust auf die Hirsecreme.^^

Immer wieder köstlich (wenn man Zitrone mag).

Nachmittags ist Opa da und ich serviere zum Abendessen Zitronen-Hirsecreme.
Aber leider schmeckt sie Kazu nicht. Sie ist ihm nicht glatt genug. Früher hat er sie gerne gegessen. Tja, so ist das mit dem Geschmack.

Donnerstag, der 25. Februar 2016

Honig-Zitronen-Brötchen mit Zitronenglasur. Die Glasur wird noch (neben Puderzucker und Zitronensaft) mit flüssiger Butter angereichert. Die sorgt laut Buch dafür, dass die Glasur beim Trocknen keine Risse bekommt. Aha, wieder was gelernt. :-)


Die Gelbgurt-Prüfung geht weiter. meine Sorge ist unberechtigt. In der Altersklasse gibt der Trainer noch Hilfestellung und lässt die Kinder notfalls die Übungen  erneut ausführen, bis es klappt.
Am Ende der Stunde darf gratuliert werden. Sechs Kinder, u.a. Kazu haben ihre Gelbgurt-Prüfung bestanden.
Voll süß, wie Kazu sich freut. :-D

Freitag, der 26. Februar 2016

Bald ist der Monat rum und ich habe noch einiges zu erledigen.
Ich beginne mit der Matcha-Biskuitrolle 2 in 1. :-D
Zum Glück wird sie in etwa so, wie ich mir das vorgestellt habe.


Ab damit in der Kühlschrank.

Samstag, der 27. Februar 2016

Gespannt schneide ich die Rolle auf und probiere. Ich kann mich gar nicht entscheiden, welche mir besser schmeckt: Matcha im Biskuit oder Matcha in der White Choco Ganache? Beide sind lecker. :-)


Da ich bald wieder Cheesecake backen möchte und für den Boden Graham Cracker benötige, backe ich ein Blech voll. Jetzt muss ich aufpassen, dass ich nicht alle vorher aufnasche. :-P


Sonntag, der 28. Februar 2016

Ich schicke mein Rezept für die Matcha-Biskuitrolle zum Onlineshop "Grüner Tee von Marukyu Koyamaen" und gebe gleichzeitig auch meine Bestellung auf, damit wir bei den Matcha Events auch etwas zum Verkosten haben.^^

Letzte Woche kamen übrigens auch die Bücher aus Japan an, die ich mir über meine Mutter bestellt hatte. U.a. ein Buch mit Speisen mit Matcha. *strahl*

Die nächste Biskuitrolle, die ich backe, ist die Biskuitrolle aus Grünkohl, Karamell und Birnen für das Event "Calendar of Ingredients". Mich reizt vor allem die Kombination Grünkohl, Karamell und Birne und außerdem ist Maren die Gastgeberin.^^
Die Rolle wandert zum Durchziehen und Festwerden über Nacht in den Kühlschrank.

Montag, der 29. Februar 2016

Und wird natürlich gleich am nächsten Morgen ausgepackt und probiert. :-P


Das Experiment ist geglückt und erleichtert schreibe ich den Post dazu und "schicke" es beim Event ein.
Geschafft.^^

Nach der Schule darf  Kazu zu seinem Freund J. und ich lasse den Februar gemütlich ausklingen. Mit einem weiteren Stück der Grünkohl-Biskuitrolle. :-D