Mittwoch, 8. Mai 2013

Tchibo im Test: Kinder-Geschirrset


Auch bei diesem Kinder-Geschirrset war mein erster Gedanke: Wie riesig ist die denn?!
Das Set ist derzeit bei Tchibo im Rahmen der der Themenwelt "Frisch und lecker: Aufbewahren, Einfrieren, Zubereiten" im Angebot. Hier ist der Direktlink zum Produkt.

Diese Box ist für meinen vierjährigen Sohn viel zu riesig. Ich finde sie außerdem sehr sperrig. Der Löffelplatz an der Seite nimmt auch viel Platz ein. Die Kanten schneiden zwar nicht ein, ich finde sie doch etwas scharf.
Der Deckel ist schwer zu lösen, es sollte also bei Kleinkindern ein Erwachsener dabei sein, daher ist diese Box nicht zum Mitgeben in den Kindergarten oder für die Schule geeignet.

Sie ist nicht wasserdicht. Flüssiges kann von einem Fach ins andere schwappen und dringt auch nach draußen. Lediglich die beiliegende grüne Box hält durch den sehr fest sitzenden Deckel einigermaßen das Wasser zurück. 100% wasserdicht ist sie dennoch auch nicht.

So weit die Theorie. Schreiten wir zur Praxis.

Wenn mein Kind großen Hunger hat, isst es etwa eine Kinderreisschüssel voll Reis. Ich messe ab und befülle die Box.


Der Reis wird mit japanischem Streugewürz versehen. Dazu kommt Brokkoli, den mein Sohn auch gerne isst und Tôfuwürfel in Tomatensoße.


Auf die andere Seite kommt die grüne Box mit dem Nachtisch. Es ist eine Joghurtcreme mit Früchten, die ich direkt in der Box zubereitet habe.
Da mein Sohn zur Zeit seinen Namen lesen und schreiben lernt, habe ich die Creme mit seinem Namen aus Knusperperlen verziert.


Die Box fasst ein komplettes Mittagessen ... für eine hungrige Mari.
Mein Sohn hat noch nicht einmal die Hälfte geschafft.

Für uns ist die Box definitiv zu groß. Natürlich kann man auch weniger reinpacken, aber da nehme ich doch lieber eine kleinere Dose und gewinne Platz in der Tasche.

Auf dem Blog von Tchibo findet ihr eine Übersicht über die anderern Tester und deren Meinungen zum Produkt.

Tchibo im Test: Brotdosen

Ihr habt sicherlich schon bei anderen gesehen, dass außer dem Snackturm und der Lunchbox noch weitere Produkte im Tchibo-Test-Paket waren. Offensichtlich bin ich die einzige, die jedes Produkt extra abhandelt. ^^;;
Fand ich irgendwie für mich einfacher und Tchibo hatte nichts dagegen, solange die Posts während des Verkaufszeitraums erfolgen.
Auf dem Tchibo-Blog gibt es übrigens mittlerweile einen Überblick über die beteiligten Blogger.

Hier stelle ich Euch nun die Brotdosen vor, die derzeit bei Tchibo in der Themenwelt "Frisch und lecker: Aufbewahren, Einfrieren, Zubereiten" im Angebot sind.


Im Grunde genommen sind es vier verschiedenfarbige Hälften, die nach Belieben kombiniert werden können.

Mein erster Gedanke: Oh, sind die groß!
Mein zweiter: Was packe ich denn da rein?

Bei dem Namen Brotdosen, liegt der Gedanke nahe, Brot einzupacken. Aber zwei belegte Brote würden da drinne doch rumfliegen. Oder sind die Stullen der Deutschen wirklich so riesig?
Auf jeden Fall ist es wohl besser, sie zusätzlich in Folie zu wickeln, wenn sie nicht so dick sind.
Auf dem Werbefoto ist ein großes belegtes Brötchen zu sehen. Die Box ist auf jeden Fall hoch genug, um so ein üppig belegtes Brot zu beherbergen. Aber seien wir doch mal ehrlich. Wie oft macht ihr euch so ein üppig belegtes Brot? Nun, ich sollte nicht von mir aus auf andere schließen. ^^;;
Wie dem auch sei, bei uns kommt das doch sehr selten vor.

Das Bento auf japanische Weise zu füllen, da hatte ich Bedenken, weil die Box halt doch recht hoch ist. Und im Rucksack es schnell passieren kann, dass sie mal Kopf steht. Und dann würde der Inhalt, wenn nicht eng gepackt, doch durch die Gegend fliegen. Oder man weiß nicht mehr, wo oben und unten ist (<-- könnte mir passieren).

Natürlich überlegte ich auch gleich, ob man die Box aufgrund ihrer Höhe nicht zum Kuchen- bzw. Törtchentransport verwenden kann. Dann darf sie natürlich nicht Kopf stehen. Auch weiß ich nicht, inwiefern der nicht ebene Boden zum Problem werden könnte.

Ich überlegte hin und her und habe mich letztendlich entschieden, sie wie folgt zu füllen.
Dabei war mir wichtig, den Vorteil der Höhe von 6,5 cm auszunutzen.

Einmal als Brot-bentô.


Italienisches Landbrot belegt mit Salat, Tomatenscheiben und Wurst. Dazu eine Birne und ein bisschen Matchakuchen.

Damit Birne und Kuchen schön fixiert sind und auch dem Brot Halt geben, habe ich diese in Silikonformen gepackt. So fliegt nichts durch die Gegend.


Und dann als Reis-Bentô:


Japanische Reisdreiecke (Onigiri) mit verschiedenen Füllungen, dazu Rhabarber-Mushipan und als fixierende Trennschicht Zucchini-Sticks und Wurst und Käse.

Neugierig wie ich bin, drehe ich die Box mal um.


*g* Auch nicht schlecht,oder?
Zurückgedreht:


Häh? Sieht ja so anders aus. Es dauert eine Weile, bis mir klar wird, dass ich den Deckel auf der anderen Seite geöffnet habe. :-P
Ich glaube, ich sollte mir dazuschreiben, wo vorne und hinten, sowie oben und unten ist. *g*

Auf jeden Fall bietet die Höhe der Box schon gewisse Vorteile. Da sie jedoch nicht wasserdicht ist, sollte man kein saftendes Obst offen einpacken.

Der Klappverschluss ist übrigens sehr fest und stabil. Ich habe ihn versucht, abzureißen. Ähem. Aber ging nicht. Test ist Test. ^^

Ihr seht, ich hatte meinen Spaß. :-D

Dienstag, 7. Mai 2013

Tchibo im Test: Das Lunchbox-3er-Set


Das Lunchbox 3er Set, das im Rahmen der Themenwelt von Tchibo "Aufbewahren, Einfrieren, Zubereiten" angeboten wird, besteht aus drei gleichen Boxen in drei Farben, bei denen die Deckel untereinander ausgetauscht werden können.
Jede Box fasst 750 ml und ist ohne Deckel 5 cm hoch.
Zum Transportieren kann man die Boxen mit Hilfe des Klemmbügels fixieren.


Der Griff fässt sich jedoch unangenehm an, so dass das Set sicherlich nicht über eine längere Strecke getragen werden kann.
Eher nur vom Parkplatz zum Picknickplatz.

Die Deckel schließen sehr gut. Ich habe die Box mit Wasser gefüllt und hochkant über Nacht stehen lassen (natürlich in einer Schüssel drin). Es ist kein Wasser ausgetreten. Erst als ich die Box mit aller Kraft geschüttelt habe, traten ein, zwei Tropfen aus.

Die Boxen vertragen übrigens Temperaturen von -20°C bis +80°C.

Ansonsten hier der LINK zum Produkt aus der Reihe "TO GO - Genuss für unterwegs".

Wie lassen sich die Boxen nun verwenden?

Für eine Person ist das Set zu groß, es sei denn, man braucht Verpflegung für den ganzen Tag.
Aber für einen Familienausflug ist das Set genau richtig.

Ich habe es so gefüllt:


Oben: Couscous-Salat, dazu Gurken- und Tomatenstücke und gebratene Tôfu-Würfel mit einem Fläschen Sojasoßen-Dressing.


Mitte: Rolled Sandwiches (zwei übereinander), dazu Gewürzgurken und Silberzwiebeln und Cherry-Tomaten.


Unten: Obst (Weintrauben, Pflaumen, Mandarinenfilets und Birnenspalten)

Anm.: Die verwendeten Silikonförmchen gehören nicht zum Set dazu.

Fazit:
Die Boxen lassen sich sehr gut befüllen und haben mit 750 ml eine angenehme Größe. Vor allem der gut schließende Deckel und die fröhlichen Farben finde ich ansprechend.
Was mich stört, ist der Bügel. Er hält die Boxen zwar sicher fest, aber ich frage mich, ob ich ihn wirklich brauche. Nun, das wird die Zukunft zeigen. Gut ist, dass man ihn einfach weglassen kann.

Die Boxen lassen sich auch gut einzeln als Lunchbox verwenden. Möchte man noch eine Kleinigkeit zusätzlich mitnehmen, kann man diese in einer der kleinen Aufbewahrungsdosen verstauen.

Ich habe das mal wie folgt getestet:


Die Lunchbox enthält Kartoffelsalat auf japanische Art, dazu Mini-Romatomaten und Würstchen in den kleinen Dosen.
Die Farben verbreiten gleich gute Laune, wie ich finde.

Zu den kleinen Dosen gibt es in Kürze einen Extra-Post.

Tchibo im Test: Der Snackturm


Demnächst in Tchibos Themenwelt geht es um "Frisch und lecker: Aufbewahren, Einfrieren, Zubereiten".
HIER könnt ihr einen Blick auf die Produkte werfen.

Ich wurde von Tchibo gefragt, ob ich bereit wäre, für Sie Produkte aus der Reihe "TO GO - Genuss für unterwegs" zu testen, und habe zugesagt. Das erste Produkt, dass ich euch nun vorstellen möchte, sind die Snacktürme. (Direkter LINK zum Produkt.)
Sie kommen im Doppelpack daher in den Farben orange und rosa und bestehen jeweils aus drei Behältern und einem Deckelbehälter.

Der Deckel hat oben wie bei einer Gewürzdose zwei Klappen hat. Einmal offen, einmal mit Löchern.
Gefüllt wird der Behälter von unten. Der Boden ist herausdrehbar.


Die Behälter werden durch Schrauben aufeinanergesetzt und die Türme können auch miteinander verbunden werden.

Wie der Name sagt, kann man sie gut mit Snacks füllen. Für flüssige Snacks wie Obstsalat oder so sind sie nicht zu gebrauchen, da sie nicht wasserdicht sind.


So weit so gut. Mein größtes Problem ist der Deckel. Ich hätte mir gewünscht, dass es zum Turm noch einen flachen Extra-Deckel gegeben hätte, denn ich weiß partout nicht, wozu ich den Deckelbehälter nutzen sollte.
Gummibärchen?
Für Salz oder so ist der Behälter viel zu groß.
Man könnte natürlich statt Snacks z.B. ein hartgekochtes Ei, Gurkensticks, Bratenreis u.ä. rein tun, für das man eventuell Salz gebrauchen könnte, aber doch nicht in der Menge.
Also ich bin da überfragt.

Als Snackpackung für unterwegs ist der Turm für uns kleine Familie zu groß.
Hier zu Hause begeistert er jedoch meinen Sohn, der es ganz toll findet, die verschiedenen Segmente miteinander zu kombinieren, oder sein Spielzeug darin zu verstauen.
Als ich den einen Turm gefüllt hatte, fand er es toll, sich etwas zu Naschen aus dem Turm aussuchen zu dürfen.

Trotzdem muss ich sagen, dass ich mir den Turm selbst nicht gekauft hätte.
Aber wer weiß. Mal sehen, was die andern Tester zu dem Produkt sagen. Ich bin gespannt auf deren Ideen.
Falls ihr interessiert seid und Fragen habt, könnt ihr euch gerne an mich wenden.

Wochenrückblick: 29.4. - 5.5.

Die letzte Woche war backtechnisch wenig ereignisreich. Der Abgabetermin rückt immer näher und das macht sich halt bemerkbar. Auch in der Kürze dieses Wochenrückblicks.

Montag, der 29. April 2013

Montag ist der Tag, den ich in der Regel zum Schreiben des Wochenrückblicks nutze, zum Wohnung aufräumen und um das zu machen, wozu ich am Wochenende nicht gekommen bin.
Nachdem der Post fertig war, knüpfe ich mir mein Patisseriebuch vor und nehme das nächste Rezept in Angriff: Ananaskrapfen.


Der Teller ist in etwa so angerichtet, wie im Buch. Ihr wisst ja, im Anrichten habe ich noch viel Übungsbedarf und daher bevorzuge ich es, Techniken zu kopieren , um so zu lernen.
Leider sind die Krapfen nichts geworden, denn innen waren sie einfach zu feucht, da ich einen dusseligen Fehler begangen habe. (Näheres im Post zu den Ananaskrapfen).
Die Beilage jedoch schmeckte fein. Frisches Obst mit Erdbeersauce, die ich nach einem Rezept aus dem Patisserie-Buch zubereitet habe. Und da ich schon beim Sauce kochen war, habe ich auch gleich das Rezept Ananassauce umgesetzt.


Dienstag, der 30. April 2013

Ein ganz normaler Tag. Aber was ist schon normal?

Mittwoch, der 1. Mai 2013

Mein Mann fährt mit Kazu raus in den Garten und ich nutze den Tag zum ausgiebigen Arbeiten.
Das einzige, was ich heute in der Küche fabriziere, sind gerollte Sandwiches als Abendessen für die Männer später.


Donnerstag, der 2. Mai 2013

Eigentlich wollte ich Elsi und mir ja eine Ananascreme zubereiten, aber da ich diese zeitlich einfach nicht geschafft habe, beschloss ich, den Matcha Pound Cake zu backen, den sie damals schon so lecker fand.


Zum Mittag gibt es Gemüse mit Thunfischsoße nach einem Rezept, das Eva auf ihrem Blog vorgestellt hat.
(--> Evas Rezept).  Eigentlich sollte es ja eine Thunfischmousse werden, aber es war wohl nicht so gescheit, zuerst die Mousse zuzubereiten und sich dann dem Gemüse zu widmen. ^^;;


Nachmittags gönnen Elsi und ich uns dann den Matchakuchen bei einem netten Plausch.


Freitag, der 3. Mai 2013

Kazu und ich sind heute anlässlich eines Kindergeburtstags ins Schwimmbad (Badeparadies) eingeladen worden. Da es voraussichtlich spät wird, bereite ich uns ein Bento als Abendessen vor.


Dann fahre ich zum Kindergarten, von wo wir mit dem Auto zum Schwimmbad mitgenommen werden.
Ich war schon lange nicht mehr schwimmen und genieße es richtig, mal wieder ein paar Bahnen zu ziehen. Allerdings wird mir bewusst, dass es sehr schlecht um meine Kondition bestellt ist. Ich sollte dringend was unternehmen. Bald habe ich ja mehr Zeit.

Kazu ist zu Beginn sehr skeptisch. Gerade als wir kommen, hat das Wellenbad eingesetzt und es behagt ihm gar nicht, dass es beim Reingehen ins Wasser so spritzt. Er ist nämlich ganz empfindlich, wenn sein Gesicht nass wird. Doch nach und nach taut er auf und zum Schluss traut er sich sogar alleine mit den Schwimmflügeln ins Wasser. Jedoch kommt er eher zufällig als gewollt voran und als er weiter hinten ist, kommt er nicht mehr zurück und ruft nach mir.
Seine Freundin, das Geburtstagskind dagegen schwimmt schon selbstsicher alleine durchs Wasser (mit Schwimmflügeln). Kazu schaut ganz neidisch und will nun auch schwimmen lernen.
Gleich mal schauen, wann der nächste Kurs ist. ^^

Samstag, der 4. Mai 2013

Nach dem Frühstück bringe ich Kazu zu Babasan (meine Mutter), wo er über Nacht bleiben wird.
Ich will das Wochenende zum Arbeiten nutzen.

Mittags koche ich meinem Mann Spaghetti mit Räucherlachs und Schinken. Dann geht es wieder an meine Übersetzung.


Sonntag, der 5. Mai 2013

Heute habe ich so richtig Ruhe, denn mein Mann fährt vormittags zu seinem Vater. Keine störenden Hintergrundgeräusche wie Fernseher oder Teamspeak-Geplapper. Das tut so gut und ich kann mich konzentriert der Übersetzung meines Audiokommentars widmen.

Essen ist auch genug da, so dass ich nichts kochen muss. Lediglich einen Joghurtkuchen aus der Bratpfanne backe ich.


Am späten Nachmittag fahre ich los, meinen Sohn abholen und werde freudig begrüßt. Da geht das Mutterherz doch auf. :)
Die Heimfahrt mit der Bahn ist ganz unkompliziert. Zu Hause essen wir noch eine Kleinigkeit, u.a. Gewürzgurken, die zur Zeit bei Kazu hoch im Kurs stehen *staun*, dann noch schnell den Sand vom Sandkasten abgeduscht und schon geht es ins Bett.

Diese Woche habe ich leider nicht die Ananas-Kirschcreme geschafft. Mal sehen, ob es nächste Woche was wird. Ich bezweifle es jedoch.

Ach ja, am Sonntag habe ich noch einen Kommentar zu meinem letzten Wochenrückblick erhalten. Zum Thema Überheblichkeit.
Natürlich anonym. Wobei ich da so einen Verdacht habe.

http://mari-to-kazuo.blogspot.de/2013/04/wochenruckblick-234-284.html?showComment=1367752806239#c3595906284332359503

Der Kommentar enthält zwar einige interessante Aspekte, über die man nachdenken könnte ...

Nun. Die Sonne lacht, lacht mit ihr. Ich wünsche Euch eine schöne Woche mit viel Sonnenschein draußen und drinnen im Herzen.

Samstag, 4. Mai 2013

Matcha Pound Cake mit weißer Schokolade und Fleur de Sel ホワイトチョコレートとフルール・ド・セル入りの抹茶パウンドケーキ


Ich habe vor fast genau einem Jahr bereits diesen Kuchen gebacken und vorgestellt und im Rahmen meines ersten Give aways verschickt.
( --> zum Link: zweierlei Matchakuchen im Vergleich)

Dieser Matchakuchen ist ein typischer Poundcake (Gleichschwer-Kuchen). Nur die Zuckermenge ist reduziert, da die weiße Schokolade ebenfalls Süße mit hineinbringt.
Am liebsten mag ich diesen Kuchen ohne weiße Schokoladenstückchen. (Die Zuckermenge lasse ich unverändert.) Und statt Fleur de Sel reicht mir auch normales Salz.


Zutaten für eine Kastenform von unten 21 cm x 8 cm und oben 24 cm x 10,5 cm

170 g Butter
150 g Zucker
170 g Vollei (70 g Eigelb + 100 g Eiweiß)
140 g Hakurikiko (ersatzweise Mehl 405 oder thailändisches Mehl)
30 g Matcha (da ich einen  hochwertigen, kräftigen Kochmatcha genommen habe (Byakuren), habe ich nur 20 g Matcha genommen und dafür 150 g Hakurikiko)
4 g Weinstein-Backpulver

100 g weiße Schokolade (bei mir stets weniger, da ich das Naschen nicht lassen kann :-P)
2 g Fleur de Sel (ich persönlich fand 2 g schon eine Spur zu salzig)

Zubereitung

Alle Zutaten auf Zimmertemperatur bringen.

Das Fleur de Sel mit einem Rollholz fein zermahlen.
Die Schokolade über einem Wasserbad schmelzen lassen, das Salz einrühren und die Masse auf Backpapier möglichst dick aufstreichen.


Im Kühlschrank fest werden lassen. Dann in kleine Stückchen schneiden.

Eier verquirlen.
Mehl mit Matcha und Backpulver gut vermischen und sieben.
Kastenform einfetten und mehlen.

Butter cremig rühren. Den Zucker nach und nach zugeben und zusammen zu einer schönen weißlich Creme aufschlagen.
Die verquirlten Eier in mehreren Etappen hinzufügen und jedes Mal ordentlich einrühren, bis die Masse glatt ist. Nach der Zugabe des restlichen Eis nicht mehr viel rühren, da sonst die Masse ausflockt.
Das Mehlgemisch hinzufügen und gründlich mit dem Schaber einarbeiten.
Die Schokostückchen einrühren.
Die Masse in die vorbereitete Form geben.

Im vorgeheizten Ofen bei 160°C O/U-Hitze 50 - 60 min backen.

Etwa 10 min in der Form auf einem Kuchengitter abkühlen lassen, dann aus der Form holen und auskühlen lassen. Den Kuchen nach Belieben noch mit einer Glasur versehen.



Die halbe Menge backe ich in meiner schöner abgerundeten Kastenform (links auf dem Foto):



Quelle: Kanakos Blog

Thema: Backen wie in Japan

Donnerstag, 2. Mai 2013

Sieferts Pulsnitzer Pfefferkuchen


Es ist Frühling, die Sonne lacht und ich komme hier mit Lebkuchen an. :-P

Genauer gesagt mit Pulsnitzer Pfefferkuchen. Wer meine Wochenrückblicke liest, weiß bereits, dass es sich um meinen Lagerteig handelte, den ich im Rahmen meiner Durchbackaktion des Buches "Weihnachtsbäckerei, Meine Backrezepte für die Weihnachtszeit" von Bernd Siefert vor drei Monaten angewirkt hatte.
--> zur Rezension
Hier kommt also das letzte Gebäck aus dem Buch.

Laut Wiki ist der Name dieser Lebkuchen geschützt, die aus dem sächsischen Pulsnitz kommen. Sie werden dort nicht nur zu Weihnachten, sondern auch zu anderen festlichen Anlässen gegessen.
Na also, dann kann ich sie Euch mit gutem Gewissen präsentieren. :-P

Ich habe mich ziemlich genau ans Rezept gehalten, wobei die gewonnenen Erfahrungen aus der vorherigen Lebkuchenbäckerei mit eingeflossen sind.
Der Teig ruhte dann drei Monate in Frischhaltefolie gewickelt im Kühlschrank.

Das Kneten des gelagerten Teiges ging besser als erwartet, jedoch neigte er dazu, an der Abrbeitsplatte festzukleben. Ich habe ihn dann immer wieder mit einem Schaber zusammengeschoben.
Pottasche Eigelb, Hirschhornsalz und Rosenwasser mussten noch untergeknetet werden, dann konnte ich den Teig ausrollen.

Auf einer mit Mehl leicht bestäubten Arbeitsfläche ging das recht gut.
Der Einfachheit halber habe ich einen runden Ausstecher von 6 cm Durchmesser genommen
und bei der halben Menge 12 Stück herausbekommen.

Die Backzeit haute hin und auch die Eiweißglasur stellte kein Problem dar.

Dann durften die Lebkuchen eine Nacht ruhen und am nächsten Tag probierte ich einen.
Sehr angenehme weiche Konsistenz, wie ich es mir von einem Lebkuchen wünsche.
Geschmacklich ... hm ... Da ist so ein strenger Beigeschmack. Wahrscheinlich rührt der von den Triebmitteln her.
Bestimmt haben vor 100 Jahren die Pfefferkuchen so ähnlich geschmeckt.
Ganz nett, aber ich denke, noch einmal werde ich sie nicht backen.
Ein Tag später probiere ich wieder einen. Ja, kann man essen. Schön weich und  schmeckt wie Pfefferkuchen.
Zwei Tage später. Immer noch schön weich und nur noch etwas streng.
Drei Tage später. Ich probiere erneut. Der strenge Beigeschmack hat sich verflüchtigt und ich esse einen zweiten. Aus "hmm" wird allmählich "mmh".
Der Vorrat an Pfefferkuchen schwindet und ich bin froh, dass ich noch eine halbe Menge Teig im Kühlschrank habe.

Ich denke, die werde ich zu Weihnachten noch einmal backen. Nein, Moment mal, ich muss ja schon Anfang September den Teig anwirken.
So, ich habe es mir gerade in meinen Kalender geschrieben. *g*

Also von mir gibt es für das Rezept ein "Daumen hoch".

Das getestete Rezept stammt aus dem Buch "Weihnachtsbäckerei, Meine Backrezepte für die Weihnachtszeit" von Bernd Siefert vom Tre Torri Verlag.