Freitag, 19. Juni 2015

Schweinefleisch mit Ingwer gebraten 豚肉のしょうが焼き

豚肉のしょうが焼き
Dieses Gericht (butaniku no shôgayaki) zählt zu den klassischen japanischen Gerichten und ist fast in jedem Kochbuch über japanische Küche enthalten. Schweinefleisch in dünnen Scheiben wird gebraten mit Sojasoße, Reiswein, Zucker und Ingwersaft.
Ich habe mehrere Rezepte ausprobiert und bisher ist dieses mein Favorit. Das Rezept stammt aus einem meiner ersten Kochbücher "Grundlagen der Grundlagen":


Edit: Ich habe das Rezept ein wenig überarbeitet und Anregungen aus dem Buch  "いちばんわかりやすい基本の料理" (was so viel heißt wie "Grundlagengerichte am verständlichsten nahegebracht") einfließen lassen.


Zutaten für 2 Personen

200 - 250 g Schweinefleisch zum Kurzbraten (Schweinelende, Schweinerückensteak (--> Bio Minutensteaks aus dem Schweinerücken)

Marinade:
1 EL Reiswein (Sake)
1 EL Sojasoße
1 TL geriebener Ingwer

Soße:
1 - 1,5 EL Sojasoße
1 EL Reiswein
1 EL Mirin
1 TL Zucker
1–2 TL geriebener Ingwer
nach Belieben noch 1 TL mildes Sesamöl (usukuchi)



2 EL Öl
6 frische Shiitake-Pilze oder andere Pilze
1 Stange Porree
oder alternativ Jaroma-Kohl in feine Streifen geschnitten

Vorbereitung:

Das Fleisch waagerecht in dünne Scheiben schneiden und nach Belieben diese dann in mundgerechte Stücke schneiden.
Ingwer schälen und reiben.
Fleischstücke mit der Marinade gut verkneten und 30 min oder auch länger ziehen lassen.
Die Pilze entstielen und die Köpfe in Scheiben schneiden.
Den Porree diagonal in Scheiben/ Ringe schneiden.
Die Zutaten für die Soße miteinander verrühren.

Zubereitung:

1 EL Öl in einer Pfanne erhitzen. Pilze und Lauch rasch gar dünsten.
Auf einen Teller geben.
Das Fleisch auf Küchenpapier abtropfen.
1 EL Öl in der Pfanne erhitzen (man kann die gleiche Pfanne gleich weiter verwenden),
und das Fleisch bei starker Hitze zügig von beiden Seiten braten. Herausnehmen.
Die Soße in die Pfanne gießen und bei mittlerer Hitze leicht eindicken lassen, bis die Soße Glanz bekommt.
Fleisch zurück in die Pfanne geben und mit der Soße ummanteln.
Das Fleisch auf dem Gemüse anrichten (oder vor dem Kohl) und die restliche Soße aus der Pfanne über das Essen geben.


Anm.: Man kann auch das Gemüse zum Schluss mit zum Fleisch geben und alles einmal durchschwenken. Allerdings sieht das Essen beim Anrichten dann nicht mehr gans so schön aus, finde ich.
Das Gemüse bekommt durch die Soße vom Fleisch die Würze.

Das Gericht schmeckt auch kalt gut und eignet sich daher prima für ein Obento.


Mittwoch, 17. Juni 2015

Matcha-Erdbeer-Mousse 抹茶といちごのムース



Wenn man Lust auf eine Mousse hat, sich aber nicht entscheiden kann welche, warum dann nicht einfach beides? :-D
Und in Japan ist die Kombination Matcha und Erdbeere eh sehr beliebt, wobei mich nicht nur das geschmackliche Zusammenspiel, sondern auch die Farbzusammenstellung begeistert.

Zutaten für ca. 4 Portionen

Erdbeercreme
1/2 Päckchen gemahlene Gelatine (4,5g)
2 EL Wasser
150 g Erdbeeren
1/2 EL Zitronensaft
100 ml Milch
30– 40 g Zucker
100 ml Schlagsahne
etwas Vanille


Matchacreme
50 g weiße Kuvertüre
1 g Blattgelatine
25 g Milch
25 g Schlagsahne
3 g Zucker
10 g Eigelb
5 g Matcha
95 g Schlagsahne (zum Unterheben)


Milchsirup
1/10 Vanilleschote
100 g Milch
30 g Zucker



Zubereitung

Erdbeercreme
Gelatine mit dem Wasser verrühren und 10 min quellen lassen.
Erdbeeren waschen, entgrünen und mit dem Zitronensaft pürieren.
50 ml Milch (etwa die Hälfte) mit Zucker erwärmen und den Zucker auflösen lassen.
Die Gelatine zugeben und auflösen lassen.
Restliche Milch einrühren.
Erdbeerpüree einrühren.

Sahne (ungeschlagen) einrühren. 
Man kann die Sahne natürlich auch für noch mehr Lockerheit geschlagen unterheben.
Mit Vanille nach Belieben aromatisieren.
Wer möchte, kann die Masse noch durchsieben.

Die Masse in Gläser gießen und für mindestens 1 h im Kühlschrank fest werden lassen.


Matchamousse
Kuvertüre klein hacken, in eine große Schüssel geben und über einem heißen Wasserbad halb anschmelzen lassen.
Gelatine in reichlich kaltem Wasser einweichen.
Milch und Schlagsahne in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze aufkochen lassen. Vom Herd nehmen.
Eigelb in einer Schüssel mit Zucker weiß-cremig verrühren.
Die heiße Milchsahne nach und nach einrühren.
Alles wieder in den Topf geben und unter stetem Rühren bei schwacher bis mittlerer Hitze auf ca. 82°C erhitzen bis die Masse andickt.
Die eingeweichte Gelatine gut ausdrücken und in der heißen Masse auflösen.
Den Matcha zugeben und gut einrühren.
Die Masse durch ein Sieb auf die Kuvertüre gießen.
1–2 min warten, dann von innen nach außen in ruhigen Bewegungen alles miteinander glatt vermengen.
Die 95 g Sahne cremig schlagen.
Wenn die Matchamasse abgekühlt ist, die aufgeschlagene Sahne einrühren.
Die fertige Creme sollte noch fließfähig sein, so dass sie sich gut einfüllen lässt.
Die Matchamousse in die Gläser auf die Erdbeercreme gießen.

Für mindestens 2 h im Kühlschrank fest werden lassen.

Milchsirup
Mark der Vanilleschote ausschaben.
Milch und Zucker in einen Topf geben, Schote und Mark hinzufügen und bei starker Hitze zum Kochen bringen.
Anm. Wenn man die gezuckerte Milch bei geringer Hitze über längere Zeit einkocht, karamellisiert der Zucker und die Milch wird braun (--> Dulce de Leche). Der Sirup soll jedoch maximal nur leicht gelblich werden. 
Gelegentlich umrühren, damit nichts anbrennt.
Wenn sich auf der Oberfläche ganz viel feiner Schaum gebildet hat, noch etwa 2–3 min einköcheln lassen.
Vom Herd nehmen und testen, ob ein sämiger Sirup entstanden ist.
Durch ein Sieb in eine Schüssel seihen und im Eiswasserbad kalt rühren.
Bis zur Verwendung abgedeckt im Kühlschrank lagern.


Wenn die Matchamousse fest ist, Milchsirup daraufgeben.
Nach Belieben mit einer Erdbeere ausgarnieren.



Dienstag, 16. Juni 2015

Erdbeerkuchen "Mari"


Dieser Erdbeerkuchen vereint alle Komponenten, die mir beim Durchbacken meiner Heftreihe  "Mit Pâtissiers Cake & Dessert herstellen" besonders gut geschmeckt haben: Sablé breton, Crème Ivoire, Pâte dacquoise, Erdbeerkonfitüre und Crème legère.

Da lässt sich doch bestimmt ein feiner Erdbeerkuchen draus zaubern, dachte ich und legte los.
Am 15. Mai entstand so meine Luxus-Version eines Erdbeerkuchens.

Unten ein ganz mürber, blättriger Buttermürbeteigboden (sablé breton).
Darauf eine Schicht weiße Schokoladencreme (Crème Ivoire).
Ein Mandel-Eiweiß-Boden (dacquoise), der mit selbst gekochter, fruchtiger und nicht zu süßer Erdbeerkonfitüre bestrichen ist.
Obenauf eine mit Sahne aufgelockerte Vanillepuddingcreme (crème legère),
belegt mit vielen süßen Erdbeeren der Region,
überglänzt mit einer Erdbeerglasur, die ebenfalls noch mit Erdbeersirup verfeinert wurde.



Mmh, köstlich und genau so, wie ich Erdbeerkuchen liebe. :-)

Ich esse gerne Kuchen und auch ziemlich oft. Trotzdem würde ich mich nicht als großen Kuchenesser bezeichnen, da ich keine großen Mengen esse. Ein ganzes Kuchen- oder Tortenstück, wie man sie hier in den Cafés bekommt, ist mir zu viel.

Doch bei diesem Erdbeerkuchen verdrücke ich, ehe ich mich versehe, ein großes Stück und möchte gleich noch ein zweites.^^
Daher nenne ich diesen Erdbeerkuchen einfach "Mari". *g*


Zutaten für eine Schnitte von 23 cm x 9 cm

Crème Ivoire
10 g Eigelb
5 g Zucker
25 g Sahne
25 g Milch
25 g weiße Kuvertüre "Ivoire"
1 g Blattgelatine

Sablé breton
2,4 g hartgekochtes Eigelb
21 g Puderzucker
0,8 g Salz
66 g Butter
60 g Mehl
12 g Speisestärke

Pâte dacquoise
66 g Eiweiß
13 g Zucker
11 g Mehl
40 g gemahlene, blanchierte Mandeln
26 g Zucker

Erdbeerkonfitüre
7 g Wasser
41 g TK Erdbeeren
15 g TK Erdbeerpüree
2 g Zitronensaft
13 g Zucker
1 g Pektin


Crème legère (mit Sahne aufgelockerte Konditorcreme)
125 g Milch
30 g Zucker
1/4 Vanilleschote
20 g Eigelb
6 g Mehl
6 g Speisestärke
20 g Butter
25 g Schlagsahne

2 g Puderzucker

Erdbeeren
roter Tortenguss oder Nappage rouge

Zubereitung

Crème Ivoire
1 g Blattgelatine
25 g weiße Kuvertüre "Ivoire"
10 g Eigelb
5 g Zucker
25 g Sahne
25 g Milch

Gelatine in reichlich kaltem Wasser  etwa 5 min einweichen.
Kuvertüre klein hacken und in eine große Schüssel geben.
Eigelb und Zucker in eine Schüssel geben und weiß cremig rühren.
Sahne und Milch in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen.
Die kurz aufgekochte Sahnemilch in die Eigelbmasse einrühren.
Beides zurück in den Topf geben.
Bei schwacher bis mittlerer Hitze unter Rühren auf 82°C erhitzen, so dass die Masse andickt und beim Entlangziehen am Boden eine Spur bleibt. 


Gelatine ausdrücken und darin auflösen.
Durch ein Sieb auf die Kuvertüre gießen.
Alles miteinander glatt rühren.
Die Oberfläche mit Folie abdecken und die Creme einige Stunden im Kühlschrank fest werden lassen.

Diese weiße Schokoladencreme habe ich beim Zubereiten der Nid de Framboise (aus "Cake & Dessert zusammen mit Pâtissiers herstellen", Heft Nr. 60) kennengelernt.




Sablé breton
2,4 g hartgekochtes Eigelb
21 g Puderzucker
0,8 g Salz
66 g Butter
60 g Mehl
12 g Speisestärke

Das hartgekochte Eigelb durch ein Sieb in eine Schüssel streichen.
(Anm. Hartgekochtes Eigelb sorgt für eine besonders mürbe Teigbeschaffenheit.)
Mit Puderzucker und Salz vermischen.
Butter in einer anderen Schüssel cremig rühren. Die Zuckermischung zugeben und beides gut verrühren.
Mehl und Stärke mischen. Die Hälfte auf die Buttermasse sieben und einrühren. Den Rest dazu sieben und einrühren.
Den Teig auf Frischhaltefolie geben, zu einem Block formen und einwickeln.
Den Teig mindestens 2 h im Kühlschrank fest werden lassen.

Auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche 3–5 mm dick und etwas größer als die verwendete Form ausrollen (ich rolle auf Frischhaltefolie aus).
Wenn der Teig zu warm wird, wird er klebrig. Daher zügig arbeiten.
Die Teigplatte auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben.

Im vorgeheizten Ofen bei 165°C O/U-Hitze zuerst 12 min backen, Blech herausnehmen, mit dem Backrahmen die benötigte Größe einstechen und weitere 5–8 min hell backen.

Ich hätte meinen Boden im Ofen fast vergessen, weswegen er mir zu dunkel geworden ist.
(Der Rand war trotzdem immer noch sehr lecker. Glück gehabt.*g*)


Er sollte eigentlich so hell gebacken werden:


Hier sieht man schön die blättrige Teigbeschaffenheit.


Den Boden mitsamt Backpapier vom Blech nehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
Der Rand wird nicht benötigt und kann weggenascht werden.

Diesen Sablé Breton Boden habe ich beim Zubereiten der Thé Orangé (aus "Cake & Dessert zusammen mit Pâtissiers herstellen", Heft Nr. 56) kennengelernt (unterste Schicht).




Pâte dacquoise
66 g Eiweiß
13 g Zucker
11 g Mehl
40 g gemahlene, blanchierte Mandeln
26 g Zucker

Eiweiß in eine Schüssel geben und aufschlagen. Wenn das Eiweiß beginnt, schaumig zu werden, die erste Hälfte von 13 g Zucker (ca. 6 g) hinzufügen, und wenn die Bläschen feiner werden, den Rest (ca. 7 g) hinzufügen. Eiweiß zu festem Eischnee aufschlagen.

Mehl mit Mandeln und den 26 g Zucker mischen und in 3–4 Etappen hinzufügen, dabei jedes Mal das Mehlgemisch mit dem Teigschaber einarbeiten.

Backblech mit Backpapier auslegen.
Die Masse darauf verteilen. Sie sollte etwa 1 cm dick sein.


Im vorgeheizten Ofen bei 165°C O/U-Hitze etwa 20 min backen.

Den Boden mitsamt Backpapier vom Blech nehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
Mit dem Backrahmen die benötigte Größe ausstechen.


Der Rand wird nicht benötigt und wurde bereits weggenascht. :-P

Diesen Dacquoise Boden habe ich beim Zubereiten der Thé Orangé (aus "Cake & Dessert zusammen mit Pâtissiers herstellen", Heft Nr. 56) kennengelernt (Foto siehe oben, Boden in der Mitte).


Erdbeerkonfitüre
13 g Zucker
1 g Pektin
7 g Wasser
41 g TK Erdbeeren
15 g TK Erdbeerpüree
2 g Zitronensaft


Zucker und Pektin miteinander gut vermischen.
Wasser, gefrorene Erdbeeren, Püree und Zitronensaft in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze erhitzen. Unter Rühren einmal aufkochen lassen.
Zuckergemisch einrühren.
Wenn die Masse wieder aufkocht, noch weitere 3 min köcheln lassen, bis die Konfitüre angedickt ist und kaum noch Bläschen vorhanden sind.
Konfitüre in ein Glas füllen, deckeln und vollständig erkalten lassen.

Diese Erdbeerkonfitüre habe ich beim Zubereiten der Torte "C'est fille" (aus "Cake & Dessert zusammen mit Pâtissiers herstellen", Heft Nr. 79) kennengelernt .





Crème legère (mit Sahne aufgelockerte Konditorcreme)
125 g Milch
30 g Zucker
1/4 Vanilleschote
20 g Eigelb
6 g Mehl
6 g Speisestärke
20 g Butter
35 g Schlagsahne

4 g Puderzucker

Milch mit 10 g Zucker in einen Topf geben.
Vanilleschote auskratzen. Schote und Mark zur Milch in den Topf geben.
Bei mittlerer Hitze die Milch zum Kochen bringen, dann Hitze ausschalten.
Eigelb mit 20 g Zucker in einer großen Schüssel verrühren.
Mehl und Speisestärke mischen und sieben. Ins Eigelb rühren.
Etwas heiße Milch hinzufügen und die Eigelbmischung glatt rühren. Nach und nach die restliche Milch einrühren.
Alles wieder in den Topf gießen und bei mittlerer bis starker Hitze unter Rühren zum Kochen bringen.
Die Creme dickt an und wird glänzend. Vom "Feuer" nehmen.
Die Creme durch ein Sieb in eine Schüssel passieren.
Butter in Stücken hinzufügen und einrühren.
Die Creme auf ein Blech flach aufstreichen, dicht mit Frischhaltefolie abdecken und schnell erkalten lassen.
Creme nach dem Erkalten in eine Schüssel geben und glatt rühren.

Schlagsahne mit Puderzucker cremig schlagen und unterheben.

Diese Vanillecreme habe ich beim Zubereiten der Mont Blancs von Jun Honma (aus "Cake & Dessert zusammen mit Pâtissiers herstellen", Heft Nr. 39) kennengelernt .




Zusammenbau

Den Mürbteigboden (Sablé breton) auf eine Platte legen.
Den Rahmen aufsetzen.

Die Schokoladencreme (Crème Ivoire) glatt rühren.



Auf den Boden streichen.



Den von der Backhaut befreiten Dacquoiseboden auflegen.



Erdbeerkonfitüre glatt rühren.


Auf dem Boden verteilen.



Die Vanillecreme (Crème legère) 


auf der Konfitüre verteilen und glatt streichen.



Erdbeeren waschen und entgrünen. Den Boden mit den Erdbeeren belegen.



Glasur nach Belieben zubereiten und mit Erdbeersirup oder durchgeseihter Erdbeerkonfitüre geschmacklich abrunden.

Die Erdbeeren abglasieren.
Kuchen im Kühlschrank einige Zeit durchziehen lassen.
Form entfernen, Ränder begradigen und servieren.





Wie mögt ihr Erdbeerkuchen am liebsten?

Montag, 15. Juni 2015

Wochenrückblick 8.6.–14.6.

Montag, der 8. Juni 2015

Nachdem ich auf dem Naschmarkt Mini Gugls gesehen habe, bekam ich Lust, selber welche zu backen. Matcha Mini Gugls fehlen mir noch in meinem Repertoire. Allerdings habe ich kein Rezept dafür in meinen Büchern gefunden und so muss das Internet herhalten. Doch ich finde kein Rezept, das mir wirklich zusagt.
Mir schwebt ein Matcha Mini Gugl vor, der in erster Linie nach Matcha schmeckt, weich ist, aber nicht klietschig und auch noch (mindestens) am nächsten Tag noch gut (und nicht trocken) schmeckt.

Ich teste erst einmal zwei Rezepte aus dem Netz aus. Das eine Rezept ergibt ganz wohlschmeckende Gugls (die nur ein wenig zu zitronig sind und am nächsten Tag etwas trocken waren), das andere Rezept ergibt eine kompakte Puddingkonsistenz.
Da werde ich mir wohl selbst ein Rezept zusammenbasteln müssen. ^^



Dienstag, der 9. Juni 2015

Heute geht es zum Augenarzt. Ich war bestimmt schon seit mindestens 10 Jahren nicht mehr beim Augenarzt. Aber ich merke, dass meine Sehkraft nachlässt und sich langsam die Alterskurzsichtigkeit bemerkbar macht.
Ich lasse mich also durchchecken und zum Glück sind meine Augen in Ordnung. Die Sehstärke hat sich nur geringfügig verschlechtert, so dass die Ärztin sagt, dass ich vorerst keine neue Brille benötige.
Fein, fein. :-)

Noch einkaufen, dann backe ich erneut Matcha Mini Gugl. Version 1.
Fazit: Etwas zu feste Krume.

Nachmittags geht es mit Kazu zum Judo.
Ich hoffe, Kazu hat noch lange Freude daran, denn ich merke, wie das Training ihm gut tut. Allerdings bin ich mit einem Trainer nicht zufrieden. Ich werde ihn mal im Umgang mit Kazu genauer beobachten. Hab da so einen Verdacht.

Mittwoch, der 10. Juni 2015

Kindergarten/ Arbeit
Matcha Mini Gugl Version 2 backen.
Fazit: Etwas zu feuchte Krume. :-P

Donnerstag, der 11. Juni 2015

Kindergarten/ Arbeit
Matcha Mini Gugl Version 3 backen.
Fazit: Krume ist genau richtig. :-D

Nachmittags geht es mit Kazu zum Judo.

Freitag, der 12. Juni 2015

Heute teste ich ein Rezept von cookpad für einen Joghurt-Käsekuchen, der in Ramequinformen gebacken wird.


Schmeckt, aber für einen Post finde ich das Rezept nicht überzeugend genug.

Nach dem Kindergarten gehen Kazu und ich noch ein Softeis essen.
Und abends lassen wir uns Flammkuchen nach einem Rezept von Danii schmecken. Mmh.^^

Zwischendurch bereite ich für morgen noch ein paar Desserts zu.

Samstag, der 13. Juni 2015

Wochenende und ich habe Lust, mich mal wieder so richtig in der Küche auszutoben.
Bin schon voll auf Entzug. *g*

Der Tag beginnt mit einem fruchtigen Wassermelonen-Drink.


Zum Frühstück gibt es ein Traubenmousse. Wobei ich nur einen halben abbekomme, da ich dem Hundeblick von Kazu nicht widerstehen kann. :-P


Dafür gönne ich mir noch eine köstliche Erdbeermilch. :-)


Nachmittags genießen mein Mann und ich die Matcha-Erdbeer-Mousse. Kazu ist bei seinen Großeltern und verbringt das Wochenende draußen am See.


Ansonsten bereite ich einige Komponenten für meinen Erdbeerkuchen vor.
Ein schöner entspannter Tag trotz Küchenwirbeln.
Das habe ich gebraucht. :-D

Sonntag, der 14. Juni 2015

Auch heute gibt es wieder eine Erdbeermilch zum Frühstück. Es ist eine Cashew-Erdbeermilch, die ich auf dem Blog "Reine Topfsache" gefunden habe. Tja, was soll ich sagen, ist einfach nicht mein Fall. Ich liebe zwar Cashewkerne, aber die Milch daraus schmeckt mir nicht (ich mag auch keine Mandelmilch) und mich stört auch der Orangensaft im Erdbeer-Mix.


Da schmeckt mir der Himbeer-Joghurt-Drink viel besser. :-P


Zum Frühstück bereite ich uns heute Matcha-Donuts (aus Hefeteig) zu.


Ist das nicht eine tolle Farbe?

Dann geht es mit dem Erdbeerkuchen weiter, der nun zum Durchziehen in den Kühlschrank wandert.

Zeit, Mittagessen zu kochen. Es gibt mal wieder Butaniku no shôgayaki (Schweinefleisch mit Ingwer gebraten), allerdings nach einem anderen Rezept.


Endlich ist es so weit. Wir können den Erdbeerkuchen probieren.


Hach, ich liebe ihn. <3
Meinen Mann stört der Mürbteigboden, den ich gerade so lecker finde. Tja, so ist das.

Zum Abend gibt es noch eine Mango-Orange-Soda.


Doch im Nachhinein glaube ich, war das keine so gute Idee, vor dem Schlafengehen noch Blubberwasser und Fruchtsaft zu trinken, denn ich bekomme nachts mal wieder einen Blähbauch, der mich nicht schlafen lässt. :-(

Nichtsdestotrotz war es ein schönes, erholsames Wochenende. Und nach dem, was meine Schwiegermutter erzählt, hatte und hat Kazu ebenfalls eine schöne Zeit.

Fein, fein. :-D

Rezepte von diesem Wochenrückblick, die ich gerne posten pöchte:


Matcha-Mini-Gugl
Matcha-Erdbeer-Mousse
Matcha Donuts extra?

Rezepte aus den letzten Wochenrückblicken, die ich gerne noch posten pöchte:

gestreifte Rouladentorte
Eier-Bratenreis
Rehrücken, italienisch
Erdbeerkuchen "Mari"
Opéra Marron
Yeast Doughnuts
Pudding mit Vanillesoße und Schneeeiern
Apfel-Birnen-Tartelettes

Sonntag, 14. Juni 2015

Traubenmousse ぶどうムース


Kazu liebt diese Traubenmousse. Sie ist ganz besonders zart cremig bzw besser gesagt super moussig und leicht herzustellen.

Zutaten für 6 Dessertgläser

2 EL Wasser
4 g gemahlene Gelatine
200 ml Traubensaft, rot (100%ig)
4 EL Zucker
100 ml Schlagsahne
2 EL Zucker

Zubereitung

Gelatine mit dem Wasser verrühren und 10 min quellen lassen.
100 ml Traubensaft mit 4 EL Zucker in einen Topf geben und erhitzen, damit sich der Zucker auflöst.
Die gequollene Gelatine zugeben und auflösen lassen.
Den restlichen Traubensaft dazu gießen und gut verrühren.
Die Flüssigkeit in eine Schüssel geben, die Schüssel in ein Eiswasserbad setzen und die Flüssigkeit aufschlagen, bis sie nur noch aus feinen Bläschen besteht.


Die Sahne mit den 2 EL Zucker cremig schlagen und dazugießen.


Alles vermengen und die Mousse in Gläser füllen. Im Kühlschrank fest werden lassen.


Quelle: "Cake & Dessert zusammen mit Pâtissiers herstellen", Heft Nr. 79