Donnerstag, 17. Juli 2014

Mini Apfelmus-Muffins


Als ich das Rezept für diese Muffins in meinem Muffin-Buch sah, habe ich gleich an die Frühstückmuffins denken müssen. Die Neugier erwachte. Inwiefern sind sie wohl anders? Also habe ich sie anschließend auch gleich noch gebacken.

Sie schmecken ebenso gut, sind jedoch feuchter, wie man gut an der Krume (Foto unten) erkennt.

Zutaten

1 EL Haferflocken
2 EL Milch
1 Ei
40 g Rohrohrzucker
1/2 TL Vanillezucker
30 g Pflanzenöl, geschmacksneutral
1/4 TL Zimt, gemahlen
80 g Apfelmus (ich nehme ungesüßtes Apfelmark)
30 g Mehl
20 g Vollkornmehl
1/2 TL Backpulver

Zubereitung

Haferflocken mit der Milch vermengen und etwas quellen lassen.
Ei schaumig schlagen.
Zucker, Vanillezucker, Öl und Zimt ins Ei einrühren.
Apfelmus einrühren.
Mehle mit Backpulver vermischen und darauf sieben.
Untermischen. Der Teig muss nicht glatt sein.

Muffinteig in die vorbereiteten Förmchen füllen. Die Mulden können ruhig fast ganz voll gefüllt werden.
Im vorgeheizten Ofen bei 200°C O/U-Hitze ca 15 - 20 min backen.


Quelle: "Muffins" von Gabriele Wahl-Merle, Bassermann Verlag 2007.

Frühstücksmuffins


Der Name "Frühstücksmuffins" sagt ja nicht viel aus. Aber als ich die Zutaten sah, war für mich gleich klar, die probiere ich aus. Und ich bin ganz angetan von diesen Muffins, die so schön locker und saftig schmecken.
Gefunden habe ich das Rezept an der Pinwand des Kindergartens, wo Kazus Erzieherin die Muffins mit den Kindern gebacken hat.
Ich habe lediglich einen Teil des Mehls durch Vollkornmehl ersetzt, statt braunen Zucker Muscovado genommen und statt Kuhmilch Sojadrink wie üblich.

Zutaten für 7 - 8 Muffins

70 g Dinkelmehl
30 g Dinkelvollkornmehl (oder Dinkelmehl)
1 TL Weinstein-Backpulver
15 g Weizenkleie
30 g Muscovado Zucker
1 Prise Salz
1/4 TL Zimt
75 ml Milch
30 g Eiweiß (1 Eiweiß Gr. M)
75 g Apfelmus
20 g zerlassene Butter

Zubereitung

Mehle, Backpulver, Kleie, Zucker, Salz und Zimt gut vermengen.
Milch, Eiweiß, Apfelmus und abgekühlte zerlassene Butter verrühren.
Die trockenen Zutaten hinzufügen und einrühren.
Der Teig braucht nicht ganz glatt sein.
In die vorbereiteten Muffinformen füllen.
Im vorgeheizten Backofen bei 180°C O/U-Hitze ca. 15 - 20 min backen.


Anm. Wenn man Papierförmchen verwendet, müssen die Muffins gänzlich ausgekühlt sein. Sonst lösen sie sich nicht vom Papier.

Dienstag, 15. Juli 2014

Wochenrückblick 7.7. - 13.7.

Montag, der 7. Juli 2014

Die neue Woche beginnt und ich beginne sie damit, mit Hilfe meines Wochenrückblicks meine Gedanken zu ordnen und Frust loszuwerden.

Kazu möchte sein rotes Stofftier-Mäuschen vom Mäuschen-Spiel mit zum Kindergarten nehmen.
Im Bus erklärt er mir, dass das die Feuermaus sei.
Ich frage ihn, was die anderen Mäuse sind.
Die gelbe Maus ist die Sonnenmaus, die blaue Maus ist die Himmelmaus (später kommt noch Wasser dazu), die grüne Maus ist die Wiesenmaus und die orange ist die Mülltonnenmaus.
"Die was ...?" o_O

(In Berlin sind die Müllautos und die Mülleimer an den Bushaltestellen orange.)

Nachmittags haben wir einen Termin bei Tina in ihrer Naturheilkundepraxis. Die Untersuchung zeigt nichts mehr Auffälliges. Puh. Überstanden.

Da ich letztes Mal versprochen hatte, beim nächsten Mal Kuchen mitzubringen, habe ich heute vormittag noch schnell einen Dinkelvollkorn-Honig-Gugelhupf gebacken.


Und so setzen wir (mein Neffe ist mit von der Partie) uns nach der Behandlung draußen in den Garten und futtern den Kuchen auf. Bzw. fast auf. Ein kleines Stück wird brav für meinen Schwager aufgehoben.
Da die Kinder noch herumtoben wollen, geht es anschließend noch zum nahe gelegenen Abenteuerspielplatz.

Mit meinem Mann habe ich mich mittlerweile auch versöhnt (er hat sich mehrmals entschuldigt^^), Kazu geht es gut, wir haben einen schönen Tag, die Woche kann kommen. :-D

Dienstag, der 8. Juli 2014

Heute ist wieder Therapie und wir sprechen über meine Angst bezüglich des Weihnachten-Themas.
Darüber, dass die eine Seite in mir die brave Tochter sein will, um von der Mutter geliebt zu werden und dass die andere Seite frei sein will von diesen Zwängen.
Der Therapeut rät mir, alles aufzuschreiben, um einen Halt zu haben. Und zum Schluss gibt er mir noch auf den Weg mit, dass es sich lohnt, stark zu sein.
Und so sage ich die ganze Zeit vor mich her: "Sei stark, es lohnt sich."

Danach geht es noch einkaufen, Kazu vom Kindergarten abholen usw.

Mittwoch, der 9. Juli 2014

Zwei Bananen, braun gesprenkelt, liegen herum. Höchste Zeit, diese zu verarbeiten und so backe ich mal wieder den Bananenkuchen.

Einen Teil bekommt Kazu als Vesper mit, einen mein Mann, einen Teil essen wir gleich zum Frühstück und der kleine Rest wandert in eine Frischhaltebox.


Der Kuchen ist aufgrund (Vermutung) der reifen Bananen, die schon einen richtig gelben Kern hatten, feuchter und kompakter geworden als sonst, aber er ist saftig wie immer und schmeckt.^^

Nachmittags kommt der Opa vorbei. Mein Papa hat vor kurzem eine Chinareise unternommen und hat uns von dort Omiyage (Mitbringsel) mitgebracht.
Kazu bekommt zwei bunte "Eier", die an Qigongkugeln erinnern, nur dass sie eierförmig sind. Ich bekomme einen Ginseng Oolong Tee, den mein Vater bei einer Besichtigung eines Teehauses dort gekauft hat.
So einen Tee habe ich bisher noch nie gesehen. Ihr?



Schmecken tut er richtig gut.

Als Danke schön habe ich zum Abendessen Mâbôdôfu gekocht und den Opa zum Essen eingeladen.
Dem Opa hat's geschmeckt, meinem Sohn war es zu scharf.

Donnerstag, der 10. Juli 2014

Nach dem Kindergarten geht es direkt zu meiner Mutter. Zuerst gibt es wieder eine große Tüte mit Sachen für mich. Drei Anziehsachen, von denen mir zwei nicht gefallen. "Sei stark, es lohnt sich." Ich sage im Kopf mein Mantra auf und gebe ihr zwei der Shirt gleich zurück. Ich merke, wie sie stutzt, aber dann geht es für sie wohl klar. Die Ledertasche, die noch dabei ist, gefällt mir dagegen richtig gut. Meine Mutter freut sich darüber und fängt an zu kramen. "Ich habe da noch etwas für dich. Dein Geburtstagsgeschenk."
"Aber ich habe doch erst im Januar Geburtstag."
"Ich habe die Tasche gesehen und konnte sie einfach nicht im Laden zurücklassen", meint sie.
"Nein, ich habe doch gerade diese Tasche bekommen. Schenk sie mir zum Geburtstag!"
"Nein, nein, hier!" widerspricht meine Mutter und drückt mir eine zweite Ledertasche in die Hand, die wie eine Art Seesack geformt ist. Also runder Boden und oben zum Zusammenziehen.
Sieht schon echt schick aus.
Ob sie die Sachen zurückverlangt, wenn ich sage, dass ich Weihnachten nicht vorhabe, mit der Familie zu feiern? Kopfkino.

Wir brechen auf, treffen am Bahnhof meine Schwester mit ihrem Sohn und fahren gemeinsam zum Italiener.
Trattoria Perla Jonica. Laut yelp soll es ganz gut sein.
Wir bestellen und sind gespannt. Wir bekommen einen Kinderstuhl und Kinderbesteck, der Service ist nett und das Essen ist wirklich gut. Mir hat es geschmeckt, aber ich muss auch zugeben, dass ich mich mit italienischer Küche nicht sonderlich gut auskenne.
Zum Ende hin nutze ich eine ruhige Minute und sage: "Ich habe euch etwas anzukündigen."
Meine Schwester gleich "Bist du schwanger?"
"Wir werden dieses Jahr am 26.12. nicht mit dabei sein."
Ich sehe, wie erwartet, enttäuschte Gesichter. Ich beginne mit den Erklärungen, wieso, weshalb, warum.
Meine Mutter: "Dann brauche ich ja gar nicht Weihnachten zu kommen. Dann müsst ihr alleine fliegen."
Meine Schwester: "Das kannst du nicht machen! Das geht doch nicht!"
Wie es aussieht, scheint meine Schwester, damit mehr Probleme zu haben.
Aber letztendlich wird meine Entscheidung akzeptiert und wir reden weiter. Meine Mutter kommt also über Weihnachten nicht nach Deutschland (sie fliegt Ende Oktober für ca. 4 - 5 Monate nach Japan), mit meiner Schwester findet sich da sicher eine Lösung, Treffen am 25.12. z.B. und Kazu und ich fliegen zu zweit dann ohne meine Mutter nach Japan, die uns dann vor Ort erwarten wird.

"Wie jetzt? Das war's?"Ich bin verunsichert. Ich hatte solche Angst vor dem Gespräch und jetzt lief alles so einfach. Irgendwie zu einfach. Ich scheine wirklich ein Talent zu haben für großes Kopfkino.
Vielleicht muss die Nachricht noch verdaut werden und es kommt noch was? STOPP! Kein Kopfkino. Alles ist gut. Alles ist gut. Mein neues Mantra. :-P

Anschließend bekommen wir noch ein Eis spendiert. In der gleichen Straße gibt es noch den Eisladen "Vanille & Marille", der richtig köstliches Eis anbietet. Ich kann nur sagen, ein Besuch lohnt sich.^^

Auf dem Heimweg nehme ich meinen 2-jährigen Neffen an die Hand, während meine Schwester den leeren Buggy schiebt. Da kommt Kazu zu mir und murmelt schüchtern was "darf ich ... an die Hand ..."
Wahrscheinlich ist er eifersüchtig, denke ich. Aber ich habe ja noch eine zweite Hand. Gerade als ihm diese reichen will, löst er die Hand meines Neffen aus meiner und nimmt seinen kleinen Cousin an die Hand.
Oh! Er wollte also seinen Cousin an die Hand nehmen und gar nicht mich.
Es ist das erste Mal, dass wir das sehen. Sonst haben beide Kinder mehr nebeneinander her gespielt.
Mein Neffe taut langsam auf und wird redselig und dann geht die Post ab. *g*
Interessant finde ich, dass Kazu mit seinem Cousin auch in einer höheren Tonlage spricht. Er ist ganz der große Bruder.
Unterwegs entdecken sie zusammen die Stadt und an einer Stelle spielen sie Fangen um einen dicken Baum herum. Das entspannt die Lage enorm (zumindest fühle ich mich angespannt).
Kinderlachen kann wirklich einem das Herz erwärmen.
Was soll ich sagen? Ich habe anschließend das Gefühl, einen wirklich schönen Nachmittag/ Abend mit meiner Mutter und Schwester verbracht zu haben.
Und ich glaube, die anderen fühlten ebenso.

Freitag, der 11. Juli 2014

Heute Morgen habe ich meinen Matchvergleich mit Muffins durchgeführt und wieder die Matcha White Chocolate Muffins gebacken.


Ich mag sie so, mein Mann mag sie lieber mit Schokostückchen drin.

Und da ich gerade im Matcha-Rausch bin, habe ich noch ein Matcha-Rezept getestet: Matcha no Satsumaimo Shiruko. Eine süße Süßkartoffelsuppe mit Matcha.
Im Buch sieht sie richtig gut aus ...


Beim Schälen der Süßkartoffel wurde mir mein Fehler bewusst. Ich hatte eine Süßkartoffel mit orange-farbenem Fleisch (statt hellem) gekauft.
Und orange plus grün ergibt ... Genau. Ein unappetitliches Braun.
Um mein Shiruko dennoch etwas besser aussehen zu lassen, habe ich etwas Matcha mit Milch verrührt und obenauf gegeben. Das Weiße sind Shiratama-Dango.

Matcha und Süßkartoffel harmonieren, dennoch kann ich mich nicht wirklich für diese Shiruko begeistern.
Gut möglich, dass es an der Süßkartoffel liegt. Die orangefarbenen schmecken mir nicht so gut. Ich mag die hellen lieber.
Shiruko ist übrigens, grob gesagt, eine warme japanische Süßspeise in Suppenform.

Was ist der Unterschied zwischen Zenzai und Shiruko?
Die Bezeichnung ist abhängig vom Wohnort.
In Kantô (Gegend um Tôkyô) ist Zenzai ein Gericht, bei dem man Azukibohnenmus auf Mochi anrichtet und zwar ohne Suppe.
Alles mit Suppe wird Shiruko genannt.
In Kansai (Gegend um Ôsaka) ist Zenzai eine Suppe, bei der man Mochi mit Tsubu-An (Bohnenmus mit ganzen Bohnen) serviert.
Shiruko dagegen wird eine Suppe genannt, bei der die Mochi mit Koshi-An (glattes Bohnenmus ohne Stückchen) serviert werden.

Am späten Nachmittag fahren Kazu und ich zum Flughafen. Denn heute soll mein Stiefvater aus Japan in Tegel eintreffen.
Aber schon bei der Hinfahrt ist der Wurm drin. Unser erster Zug hat Verspätung und wir verpassen den Anschlusszug. Die Linie, in die wir umsteigen wollen, hat irgendwelche Betriebsstörungen, die dafür sorgen, dass nur jeder zweite Zug fährt. Und so müssen wir über 20 min auf die Weiterfahrt warten. Oh je. Wir kommen zu spät. Gerade als ich meine Mutter anrufen will, klingelt das Handy.
Der Flug meines Stiefvaters wurde wegen Unwetter gecancelt. Nach kurzer Überlegung beschließe ich, dennoch mit Kazu weiter zum Flughafen zu fahren.
Da hat mein Stiefvater ja eine turbulente Reise. Schon beim Start in Nagoya gab es Probleme, da seine Maschine wegen eines Taifuns nicht starten konnte. Und jetzt also Frankfurt und Unwetter.
Ob er in der nächsten Maschine sitzt? Aber fast jede zweite Maschine wird gestrichen.
Meine Mutter kann keine Verbindung zu ihm aufnehmen und ist völlig durch den Wind.
Die meisten Passagiere werden offenbar an die Bahn verwiesen. Doch meine Mutter weiß genau, dass das keine Option für meinen Stiefvater ist, der nur "onli japaniizu" spricht.
Bettzeit ist schon längst vorbei und Kazu und ich haben einen langen Heimweg vor uns. Ich überzeuge meine Mutter davon, dass es keinen Sinn macht, blind zu warten. Wenn was ist, wird er sich schon telefonisch bei ihr zu Hause melden. Am besten also, sie wartet dort.
Und so treten wir gemeinsam den Heimweg an.

Samstag, der 12. Juli 2014

In der Früh klingelt das Telefon. Mein Stiefvater hat in Frankfurt im Hotel übernachtet und kommt mit der 7:?? Maschine.
Gut, dann ist ja alles in Ordnung.

Ich widme mich wieder meinen Untertiteln. Endspurt ist angesagt.

Sonntag, der 13. Juli 2012

Da kein Brot im Haus ist, backe ich uns in der Früh einen Milchzopf. Der Milchzopf ist einer meiner ersten Zöpfe gewesen, die mir immer gut gelungen sind. Doch dieses Mal will es nicht so recht klappen. Das Brot wird zwar gut, weist aber einige Mängel auf. Wahrscheinlich liegt es an der fehlenden Milch.
Früher habe ich immer Kuhmilch verwendet. Und da ich von keinem Getreide-Drink genügend da hatte, kamen für meinen Zopf Hafermilch, Reismilch und Sojamilch sowie ein Esslöffel Vollmilchpulver zum Einsatz.
Das war dem Zopf wohl zu viel Durcheinander. :-P
Schmecken tut er zwar, einem Gast würde ich ihn jedoch nicht anbieten. ^^;;
Man hat ja seinen Stolz. :-P

Ansonsten ist Untertitel setzen und Abspann-Song übersetzen angesagt.
Und natürlich die Familie mit Essen versorgen.

Für meinen Mann und mich gab es zum "Kaffee" ein Matcha Parfait. Erst einmal eine kleine Portion zum Probieren. Statt Kaffee gab es einen Nodoka Matcha als Usucha aufgegossen.


Herbes Matcha Eis mit süßen Azukibohnen, Shiratama-Dango und Kuromitsu. Die klassische Kombination.
Aber ich merke immer wieder, dass ich kein Freund von (stückigen) Bohnen bin.
Dann doch lieber das Eis pur. Aber wenn mir dieses Parfait in Japan begegnen sollte, werde ich es sicher probieren.^^

Abends telefoniere ich mit meiner Mutter. Sie waren über das Wochenende zusammen in Hamburg. Alles sei gut gegangen, nur den Adapter hätten sie im Hamburger Hotel liegen gelassen.
Wir verabreden uns für morgen vormittag.

Und damit geht meine Woche zu Ende. Ich verrate es schon vorneweg. Auch der Montag verlief sehr schön und ich bekam einen Haufen Bücher vermacht. *_*

Alles ist gut.^^

Ich wünsche euch eine schöne zweite Wochenhälfte. Bin ja etwas spät dran mit dem Wochenrückblick.
Seid stark, es lohnt sich. Dann wird alles gut!

Samstag, 12. Juli 2014

Matcha White Chocolate Muffins


Das Rezept für diese feinen Muffins habe ich auf dem Blog dailydelicious gefunden. Einer der Blogs, die ich schon lange verfolge, weil die Bloggerin so wunderschöne Sachen zaubert.^^

Beim ersten Mal habe ich hauptsächlich Mini-Muffins gebacken (und nur zwei große), beim zweiten Mal habe ich eine Masse mit vier verschiedenen Matchasorten angereichert, um bei einem direkten Vergleich zu sehen, wie sich die unterschiedlichen Matcha-Qualitäten auf das Gebäck auswirkt.

Zum Einsatz kamen beim Test:

Matcha Isuzu (Q2) von Marukyu-Koyamaen. Der recht milde Matcha ist eigentlich für die Zubereitung von Usucha gedacht. Er ist der teuerste der von mir getesteten Matcha.

Koch-Matcha Suisen (Q2) von Marukyu-Koyamaen. Frisch geöffnete Packung.

Koch-Matcha Ayame (Q1) von Marukyu-Koyamaen. Diesen Matcha habe ich schon länger in Gebrauch. Das "Best Taste" Datum wurde am 14.08.2013 überschritten, das MHD ist der 14.08.14.

Matcha Powder von "watashi no daidokoro", das es günstig im japanischen Supermarkt oder bei Tokyu Hands gibt.


Matcha schon mit Mehl vermischt

Zutaten für 8 mittelgroße Muffins

30 g weiße Schokolade (Kuvertüre)
30 g Schlagsahne
70 g Butter
50 g Zucker
1 Ei
90 g Mehl (habe Type 405 verwendet)
2 g Backpulver
4 g Matcha

Zum Anreichern nach Belieben weiße Schokoladenstückchen oder Macadamia Nuts.

Zubereitung

Muffinform mit Backförmchen auslegen.
Ofen auf 170°C vorheizen.

Weiße Schokolade fein hacken.
Sahne einmal aufkochen lassen und über die Kuvertüre gießen. 2 min stehen lassen, dann von innen nach außen gehend glatt rühren.
Butter cremig schlagen, Zucker hinzufügen und beides weiß-cremig aufschlagen.
Ei verquirlen und in drei Etappen hinzufügen.
Mehl mit Backpulver und Matcha mischen und zweimal sieben.
Die Hälfte des Mehlgemischs in die Buttermasse einarbeiten.
Die abgekühlte Ganache (Schokoladen-Sahne-Gemisch) einrühren.
Das restliche Mehlgemisch einarbeiten.
Nach Belieben Schokoladenstücke und/ oder Nussstücke unterrühren.


Die Masse in die Förmchen füllen und im vorgeheizten Ofen bei 170°C etwa 18 min, Mini-Muffins natürlich kürzer, backen.


Die Oberfläche sollte sich nicht bräunlich, und wenn, dann nur am Rand verfärben.
Meine Testmuffins waren leider 2 min zu lange drin (nämlich 20 min).




Fazit:

Die Qualität des Matcha macht sich vor allem in der Farbe bemerkbar, wie man deutlich erkennen kann.
Geschmacklich sind die Unterschiede gering und lediglich beim direkten Vergleich von Matcha Powder zu Isuzu herauszuschmecken (--> Intensität des Matcha-Geschmacks). Bei einer Blindverkostung der vier Sorten würde ich wahrscheinlich versagen.

Zum Backen reicht also eine einfache Qualität durchaus aus, da der hochwertige (Trink-)Matcha Isuzu zwar eine fantastische Farbe liefert und auch ein schönes Aroma hat, dieses aber im Gebäck nicht zur Genüge zur Geltung bringen kann. Zum Backen eignen sich da doch schon eher die Koch-/ Back-Matcha.
Wobei ich mit dem Aoarashi (Q1), der untersten Qualitätsstufe der Trinkmatcha von Koyamaen auch schon geschmacklich und farblich hervorragende Backergebnisse erzielt habe. Er sorgt für ein eher mildes Aroma.

Wer gerne eine kräftige Farbe und kraftvolles Aroma erzielen möchte, greift am besten bei den Kochmatcha zu den höheren Qualitäten. Ich habe bisher den Byakuren (Q4) getestet und festgestellt, dass ich, wenn ich diesen verwende, die Menge sogar reduzieren muss, da er sonst zu stark ist.
Zum Einsatz kam der Byakuren z.B. beim Matcha Pound Cake und beim Matcha Cheesecake.

An dieser Stelle sollte ich wohl noch erwähnen, dass die Matcha nicht gesponsert wurden und der Post auch keine Werbung sein soll. Da ich mit den Matcha von Koyamaen sehr zufrieden bin, habe ich einfach noch keine andere Marke ausprobiert.

Und zum Schluss hier noch mal die Turtles! Yeah! ^___^


Freitag, 11. Juli 2014

Matcha Milk Purin 抹茶ミルクプリン


Dieser Post ist die zweite Auflage des Matcha Milk Purin, auf dessen Rezeptvorlage "Hokkaido Milk Purin" ich im Herbst 2011 das erste Mal bei  Charsiubau vom Blog Bento-Mania gestoßen bin.
Seitdem habe ich ihn schon öfter zubereitet, weil er schnell herzustellen ist und mir so gut schmeckt.

Im Grunde genommen handelt es sich um gelierte Matchamilch.
Der japanische Begriff "Purin" für Pudding ist etwas irreführend, da man in Deutschland unter Pudding doch etwas anderes versteht. Japanischer Pudding ("Purin") hat eine völlig andere Konsistenz. Er ist zartschmelzend, seidig und unbedingt einen Versuch wert.^^ 

Bei den letzten Malen habe ich getestet, ob und wie sich die Verwendung von unterschiedlichen Matcha-Qualitäten auf den Purin auswirkt.

Zum Einsatz kamen:

Matcha Isuzu (Q2) von Marukyu-Koyamaen. Der recht milde Matcha ist eigentlich für die Zubereitung von Usucha gedacht. Er ist der teuerste der von mir getesteten Matcha.

Koch-Matcha Suisen (Q2) von Marukyu-Koyamaen. Frisch geöffnete Packung.

Koch-Matcha Ayame (Q1) von Marukyu-Koyamaen. Diesen Matcha habe ich schon länger in Gebrauch. Das "Best Taste" Datum wurde am 14.08.2013 überschritten, das MHD ist der 14.08.14.
Höchste Zeit also, ihn aufzubrauchen. 

Der Purin kann mit Kuhmilch, Soja"milch", Soja-Reis"milch" zubereitet werden. Inwiefern Hafermilch, Dinkelmilch etc jedoch passen, weiß ich nicht (nicht getestet), da diese ja doch einen ausgeprägten Eigengeschmack haben.
Statt Sahne von der Kuh kann natürlich auch ein pflanzliches Produkt verwendet werden.
Als Geliermittel können Gelatine oder Agar-Agar verwendet werden, ich habe für dieses Rezept Agartine verwendet.

Zutaten:

280 ml Milch
20 g Sahne
20 g - 30 g Zucker
1,5 TL Agartine (= 4,5 g Agartine oder 1/2 TL Agar-Agar-Pulver oder 4 g gemahlene Gelatine oder 2 2/3 Blatt Blattgelatine)
1 TL Matcha


Zubereitung mit Agartine

Milch mit Sahne, Zucker und Agartine verrühren und zum Kochen bringen. 2 min köcheln lassen.
Das Matchapulver mit etwas von der heißen Milch glattrühren, dann in die (nicht mehr kochende Milch) einrühren. Abkühlen lassen, hin und wieder umrühren, damit sich nichts absetzt.
Dann in Gläser füllen. Und einige Stunden im Kühlschrank fest werden lassen.


Der Purin ist nur bedingt zum Stürzen geeignet, da er nicht formstabil ist und etwas breit läuft.
Wenn man ihn gestürzt sofort serviert, sollte es jedoch gehen, wie meine Bilder zeigen.

Mit Matcha Isuzu:

Eine wunderbare Farbe und ein ganz fantastischer runder Geschmack fein nach Matcha sorgen dafür, dass einem ein "mmh" entlockt wird. Da reichen 20 g Zucker vollkommen aus.

Mit Matcha Suisen, Purin mal gestürzt:


Eine etwas hellere, aber ebenso schöne Farbe. Feiner, wunderbarer Matchageschmack, etwas herber, keineswegs unangenehm, Matcha halt.^^

Mit dem älteren Matcha Ayame:


Die Farbe des Purin hat einen Gelbstich, trotzdem ein appetitliches Grün.
Der Matchageschmack ist deutlich vorhanden, aber man merkt doch schon, dass das volle Aroma nicht mehr ganz da ist, wenn man den Vergleich hat. Ansonsten merkt man es sicher nicht. :-P

Fazit:

Bei diesem Purin machen sich die Qualitäts- (und Frische-) unterschiede deutlich bemerkbar.
Der Purin mit dem hochwertigen, milden Matcha Isuzu har mir eindeutig am besten geschmeckt.
Allerdings würde ich beim nächsten Mal wegen des Preises doch eher den Suisen nehmen oder den Matcha Aoarashi (Q1, niedrigste Qualitätsstufe bei den Trinkmatcha von Koyamaen), den ich auch ganz toll fand, der jedoch leider schon alle ist.

Interessant fand ich, dass der Ayame, dessen Reste nun schon einige Zeit bei mir im Kühlschrank lagern, trotz seines Alters noch so eine schöne Farbe und ein solides geschmackliches Ergebnis liefert.

Anm. Als nächstes teste ich, wie sich die verschiedenen Matchaqualitäten in Matcha-Muffins bemerkbar machen.

Für meine Matcha Milk Purins 2011 habe ich einen Back-Matcha aus Japan verwendet. Es ist das Matcha Powder von "watashi no daidokoro", eine einfache Supermarktqualität.

Die Purins haben keine so schöne Farbe, geschmacklich fand ich sie damals dennoch gut. Keine Ahnung, wie das heute ist. :-P


Anm. Die Tees wurden nicht gesponsert, und der Post soll auch keine Werbung darstellen.
Allerdings kann ich den Matcha von Koyamaen durchaus empfehlen.^^

Natürlich kann man statt Matcha auch andere Geschmacksrichtungen ausprobieren.



Das Foto zeigt die Sojadrink-Purins, die auf einem etwas anderen Rezept basieren.

Donnerstag, 10. Juli 2014

Maris Matcha Tôfucreme Dessert


Für dieses Dessert habe ich mich von meinem "Fuji-san"-Törtchen inspirieren lassen.
Das Fuji-san Törtchen basiert auf Frischkäse. Frischkäse gibt es jedoch bei uns nur noch, wenn ich ein Rezept ausprobiere. Danach versuche ich meist, diesen zu ersetzen.

Der erste Versuch war noch nicht ganz optimal, doch mit dem zweiten bin ich nun vollends zufrieden.
Für die weiße Creme habe ich dieses Mal eine eigene Rezeptur genommen.
Natürlich könnte man das Dessert auch als Törtchen herrichten. Aber ich wollte auch zeigen, dass es auch anders geht und man nicht unbedingt irgendwelche Formen benötigt.

Daher präsentiere ich euch mit Stolz: Maris Matcha Tôfucreme Dessert! :-D

Zutaten für etwa 4 Gläser

Matcha-Tôfucreme
200 g Seidentôfu
100 g Joghurt, natur
120 g Schlagsahne
50 g Zucker (wer es süßer mag, nimmt 1 EL mehr)
2 Blatt Blattgelatine
2 1/2 TL Matcha (wer es nicht so kräftig mag, nimmt nur 2 TL)

Weiße Schokoladencreme
1/2 Blatt Blattgelatine
30 g weiße Kuvertüre
40 ml Milch
15 g Eigelb
60 ml Sahne


Zubereitung

Matcha-Tôfucreme
Gelatine in reichlich kaltem Wasser einweichen.
Seidentôfu mit Zucker glatt pürieren.
Joghurt und Sahne dazugeben und glatt rühren.
Matcha in 25 ml heißem Wasser glatt rühren, ein paar Esslöffel der Tôfucreme dazugeben und glatt rühren.
Die Matcha-Mischung in die restliche Tôfucreme einrühren.
Gelatine gut ausdrücken und verflüssigen (ich mache das mit Topf und Herd, viele nehmen wohl auch die Mikrowelle dazu). Ein paar Löffel der Creme in die Gelatine einrühren, dann die angeglichene Gelatine in die restliche Masse einrühren.
Die Matchacreme auf die Gläser verteilen.


Weiße Schokoladencreme
Die Gelatine in reichlich Wasser einweichen.
Die Kuvertüre in eine Schüssel geben und im Wasserbad schmelzen.
Milch bis kurz vorm Siedepunkt erhitzen.

In eine hitzestabile Schüssel Eigelb weiß-cremig rühren.
Die heiße Milch nach und nach einrühren.
Wieder zurück in den Topf geben.
Bei schwacher bis mittlerer Hitze unter Rühren am Boden auf 83°C erhitzen.
Die Temperatur ist erreicht, wenn die Masse andickt und wenn man beim Entlangziehen am Boden eine Spur hinterlässt (Masse teilt sich) bzw wenn man den Schaber mit der Masse überzieht, mit dem Finger durchgeht und eine Linie zurückbleibt, die nicht verläuft.

Ist die Temperatur erreicht, Topf sofort vom Herd nehmen und auf ein nasses Tuch setzen (reduziert die Hitze).
Die aufgequollene Gelatine ausdrücken, einrühren und auflösen.
Die Creme durch ein Sieb zur Kuvertüre geben und von innen nach außen gut verrühren.
Die Schüssel in ein Kaltwasserbad stellen 

Die Sahne zu 70% cremig schlagen (am besten die Schüssel in ein Eiswasserbad stellen).
Ein Drittel der Sahne in die abgekühlte Schokocreme einrühren. Das zweite Drittel einrühren, dann den Rest der Sahne einrühren. 


Die Schokoladencreme auf die Gläser verteilen. Zum Festwerden einige Stunden in den Kühlschrank stellen.

Mit Matcha leicht bestäuben und mit Matcha Soft Cookie servieren.


Ich habe übrigens auf den Boden des Glases etwas Matcha Cookie gelegt.


Mittwoch, 9. Juli 2014

Maris Matcha Rare Cheesecake "Fuji-san" 富士山にしたてた抹茶のレアチーズケーキ


Anlass für dieses Törtchen war der Wunsch, ein Rezept für einen Matcha Rare Cheesecake auszuprobieren.
Aber die Käsemasse lediglich in eine eckige Form zu gießen, fand ich zu langweilig und so keimte in mir die Idee auf, ganz besondere Törtchen herzustellen. Matcha - Japan - Fuijisan.

Für den Schnee benötigte ich eine Creme, die geschmacklich zu Matcha passt und die auch ein wenig an Schnee ähnelt.
Nun, zum leicht herben Matcha passt weiße Schokolade sehr gut. Ich habe mich daher für eine weiße Schokoladenmousse entschieden, da diese auch von der Konsistenz (seidig, aber nicht allzu glatt) sehr gut dazu passt und so die Leichtigkeit von Schnee rüberbringt, wie ich hoffe.

Anstatt des klassischen Bodens aus Keksbröseln und zerlassener Butter habe ich für den Boden einen intensiv abgeschmeckten Matcha Cookie verwendet, um nochmals die Matchanote zu unterstreichen.

Da das Törtchen bei den Essern sehr gut ankam, hier also das Rezept für euch und mich, bevor ich vergesse, wie ich es gemacht habe. :-D

Als Form habe ich eine Pyramidenform aus Silikon verwendet. Länge 7 cm, Höhe 4 cm.

Zutaten für 6 - 7 Berge

Weiße Schokoladenmousse
20 g Milch
1/2 Blatt Gelatine
50 g weiße Kuvertüre
60 g Sahne

Matcha Cookies
48 g Butter
48 g Zucker
8 g Eigelb
12 g Eiweiß
65 g Mehl
5 g Matcha
1 TL Matchalikör

Matchacreme
3 Blatt Gelatine
200 g Frischkäse
50 g Zucker
100 g Saure Sahne
100 ml Schlagsahne
2 TL Matcha
20 ml heißes Wasser

Zubereitung

Weiße Schokoladenmousse
Gelatine in reichlich kaltem Wasser ca. 5 min einweichen.
Kuvertüre fein hacken.
Milch einmal kurz aufkochen lassen.
Gelatine ausdrücken und in der Milch auflösen.
Kuvertüre hinzufügen. Nach 2 min von innen nach außen verrühren, bis die Masse glatt ist.
Sahne cremig schlagen.
Wenn die Schokoladenmasse auf 35°C abgekühlt ist, die Sahne unterheben.

Gleichmäßig in die Pyramidenformen verteilen. Sobald die Mousse andickt, etwas von der Mitte als Zacken nach außen streichen. Kalt stellen


Matcha Cookies
Butter weiß-cremig aufschlagen, Zucker einrühren, zusammen schaumig schlagen.
Eigelb und Eiweiß verquirlen und nach und nach einrühren.
Hälfte des Mehls dazusieben und einarbeiten.
Hälfte der Flüssigkeit dazugeben und einrühren.
Restliche Mehl dazusieben und einarbeiten.
Bei Bedarf restliche Flüssigkeit dazugeben und einrühren.
Man erhält eine feste Rührmasse.

Mit einem Löffel Häufchen aufs Backblech setzen und in eine eckige Form bringen. Etwa 8 x8 cm.

Im vorgeheizten Ofen bei 180°C etwa 15 min backen.
Die Cookies sollten sich nicht braun verfärben.
Nach dem Backen die Cookies auf 7 cm x 7 cm zurechtschneiden, etwas abkühlen lassen, so dass die Cookies fest werden und erst dann vom Blech nehmen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.


Matchacreme
Gelatine in reichlich kaltem Wasser ca. 5 min einweichen.
Frischkäse mit Zucker glatt rühren.
Saure Sahne und ungeschlagene Sahne hinzufügen und glatt rühren.
Matcha in 20 ml heißem Wasser glatt rühren, ein paar Esslöffel der Käsecreme dazugeben und glatt rühren.
Die Matcha-Mischung in die restliche Käsemasse einrühren.
Gelatine gut ausdrücken und verflüssigen (ich mache das mit Topf und Herd, viele nehmen wohl auch die Mikrowelle dazu). Ein paar Löffel der Creme in die Gelatine einrühren, dann die angeglichene Gelatine in die restliche Masse einrühren.
Die Matchacreme auf die Schokoladenmousse in die Pyramidenform gießen und glatt streichen.

Einen Matcha Cookie als Boden auflegen und die Form kalt stellen. 2 - 3 Stunden sollten es schon sein.
Wenn es Probleme beim Herauslösen gibt, die Form einige Zeit in den Gefrierschrank stellen.


"Den esse ich."


Als Fan von Quellenangaben hier noch meine Inspirationsquellen:
Weiße Schokoladenmousse: Aus "Törtchen, Törtchen" von M.Ludwigs
Matcha Cookies: Aus "Cookies, Kekse, Teegebäck", Hrsg. Deborah Gray
Matchacreme: Aus "抹茶のお菓子" (Gebäck aus Matcha) von Akiko Sakata

Alle Rezepte wurden etwas abgewandelt und meinen Bedürfnissen angepasst.

TIPPS:

  • Statt des Cookies als Boden kann man auch 80 g Vollkornkekse (Graham Crackers) zerbröseln und mit 50 g Butter vermengen. Flach ausrollen und kalt stellen, dann zurecht schneiden.
  • Auch süß gekochte schwarze Bohnen (Kuromame amani/ Sweet Black Soybeans) passen gut dazu.
  • Auch fein als Glasdessert: Dazu Boden weglassen und die Käsemasse ohne Gelatine herstellen und ins Glas geben. Schön kalt stellen.
    Ob man dann noch die Schokomousse darauf gibt, bleibt einem selbst überlassen. Man kann auch einfach nur eine Erdbeere auflegen. Das ist auch ein schöner farblicher Kontrast.