Mittwoch, 11. November 2015

Wochenrückblick 12.10.–20.10.15

Montag, der 12. Oktober 2015

Erholen vom Wochenende, Wohnung aufräumen.

Dienstag, der 13. Oktober 2015

Heute Nachmittag findet an Kazus Schule das Herbstfest statt. Ich habe mich für Aufbau, Betreuung und Abbau des Büffets eingetragen und lauter Mini-Matcha-White Chocolate-Muffins gebacken.


Das Herbstfest beginnt um 14:00 Uhr mit Tanz&Gesang, ab 15:00 Uhr soll es mit Büfett-Aufbau losgehen.
Da ich gerne vorher schon meine Muffins loswerden möchte, suche ich das zukünftige Büffet, doch es fehlen Aushänge diesbezüglich. Bei meiner zweiten Suchrunde, bei der ich mich an eine andere Mutter ranhänge, finde ich den Raum, wo auf Tischen schon mehrere Kuchen stehen.

Mit Tanz und Gesang kann ich nicht so viel anfangen und so bin ich froh, dass es endlich Zeit ist, hochzugehen. Es sind schon paar Leute dabei, den Kuchen zu schneiden. Eine Frau, die gerade verlauten lässt, sie sei jetzt schon das vierte Mal dabei, frage ich, wie das hier so läuft, doch leider bekomme ich keine klare Antwort. Ich weiß nicht so recht, was ich tun soll und als ich sie wieder frage, heißt es: "Was wenden Sie sich ständig an mich? Ich bin hier nicht der Chef."
Seufz.
Die Betreuung des Büffets ist einfacher. Jeder darf sich selber bedienen und der Kuchen kostet nichts. Ich helfe hier und da und gebe Kuchen aus. Außerdem fühle ich mich am Büffet sicherer und schalte und walte nach eigenem Gutdünken.

Nach dem ersten Ansturm bin ich dann alleine am Stand. Veganes und glutenfreies Essen ist gekennzeichnet. Eine Dame erkundigt sich nach zuckerfreiem Kuchen, da kann ich jedoch nicht weiterhelfen. Leider weiß man bei solchen Büffets nie genau, was die mitgebrachten Speisen enthalten. Aber wer weiß? Vielleicht lässt sich da was in Zukunft ändern. Ich bin dran. :-)

Während ich am Büffet stehe, spielt Kazu mit seinen Freunden auf dem Schulgelände. Es gibt viele Aktionen in der Schule, an denen sich die Kinder beteiligen können.

Mittwoch, der 14. Oktober 2015

Letzter Schultag in diesem Monat. Die Herbstferien stehen vor der Tür.
Donnerstag und Freitag sind Schließtage, ab dem 19.10. gibt es einen Ferienhort, zu dem ich Kazu angemeldet habe.

Donnerstag, der 15. Oktober 2015

Ausschlafen (für Kazu, ich bin eh kein Langschläfer) und es uns gut gehen lassen. Das ist das Motto für die nächsten Tage. Und natürlich ganz viel spielen. :-)

Auch in der Küche. Kazu und ich backen zusammen Brownies ブラウニー.
Einen Teil des Zuckers ersetze ich durch Kokosblütenzucker. Mmh. Die Brownies werden richtig gut. :-) Kazu ist stolz.^^


Freitag, der 16. Oktober 2015

Keine Schule. Dennoch ist Kazu früh wach. Lange schlafen kann man eh nicht, denn um 7:00 Uhr beginnen die Bauleute draußen zu rumoren.

Wir sitzen gerade am Frühstückstisch, als um 7:20 Uhr der Kran vorm Fenster aktiv wird.
Zuerst ein Betonmischer (siehe Wochenrückblick 7.10.), jetzt also ein Kran.


Eine Stunde später:


Mit dem Betonmischer wurde das Fundament für die Balkone gegossen. Mit dem Kran werden die Balkonteile angebracht.

Das Haus, in das wir eingezogen sind, stammt aus dem Jahr 1961. Dieses Jahr hat man begonnen, das Haus zu sanieren und das Gebäude an das Fernwärmenetz anzuschließen. Man mag es kaum glauben, aber bei Baubeginn gab es Wohnungen, die noch mit Kachelöfen beheizt wurden.
Die Fassade ist nun mit einem Wärmedämmverbundsystem verkleidet. Türen, Hauszugang und Freiflächen wurden und werden erneuert.
Die alten Bestandsbalkone wurden abgerissen (nur einige Wohnungen des Gebäudes hatten einen Balkon) und das Haus bekommt eine neue Balkonanlage, so dass jede Wohnung nun einen eigenen Balkon erhält.

Samstag, der 17. Oktober 2015

Kokosblütenzucker ist wirklich etwas Feines. Nachdem er sich so gut in den Brownies gemacht hat, teste ich ein anderes Rezept damit. Die Chia Seed Peanut Butter Cookies.
Mmh. Die gibt es bald wieder.^^


Dazu backe ich noch Mandelplätzchen.


Vielleicht habt ihr gemerkt, dass es alles bereits gepostete Rezepte sind. Das liegt ganz einfach daran, dass meine ganzen Backbücher noch verpackt sind und ich übers Handy mein Rezeptverzeichnis zu Rate ziehe. :-D
Abgesehen davon sind auch die meisten Backutensilien noch verpackt. Aber es zeigt sich mal wieder, auch mit wenig Utensilien lässt es sich gut backen.
Ich habe aber trotzdem gerne viele Backformen. :-P

Sonntag, der 18. Oktober 2015

Es hat sich für heute spontan Besuch angekündigt. Meine Schwiegereltern werden nachmittags auf einen Kaffee vorbeischauen. Also jette ich schnell in die Küche und backe Frischkäse-Mushipan.
6 min dämpfen, steht im Rezept. Sie sehen ganz gut aus. 6 Stück sind es geworden.
Ich lasse sie abkühlen und räume derweil die Wohnung auf.
Dann kann ich nicht widerstehen und muss doch probieren. Ach du Schreck. Die sind innen noch ganz roh!
Langsam erinnere ich mich. Stimmt, mit den Frischkäse-Mushipan hatte ich schon immer Probleme.
Ich lasse sie einfach noch einmal dämpfen. Entweder sind sie dann essbar oder ich muss sie eh entsorgen, denn roh kann ich sie schließlich auch nicht anbieten.
Weitere gute 10 min kommen sie ins Dampfbad.


Glück gehabt. Sie sind essbar, haben eine feste Eierpudding ähnliche Konsistenz und schmecken auch. Zwar nicht wie Mushipan, aber gut.
Zu den misslungenen Mushipan serviere ich noch die Mandelplätzchen und gekaufte Plätzchen (pur* feines Biogebäck mit Kakao).
Möchte-gerne-Mushipan-Küchlein und Plätzchen kommen gut an. :-P

Meine Schwiegereltern laden Kazu zu sich in den Garten ein und ich sage, dass es ab dem 29.10. gut passen würde.

Montag, der 19. Oktober 2015

Beginn der Herbstferien, Ferienhort für Kazu.
Ich habe noch ein paar Besorgungen zu tätigen.
Zuerst geht es zur Krankenkasse, Kostenzuschüsse beantragen. Dann zur Bank, Adressänderung bekannt geben. Schließlich fahre ich weiter zu Muji (Hackescher Markt), um dort Schubladenboxen zu holen. Nun, ich gebe zu, es bleibt nicht nur bei den Boxen ... ^^;;

Kazu vom Hort abholen. Wie es ihm wohl gefallen hat?
"Super!", sagt er. Ich bekomme noch den Ferienplan ausgehändigt.
Oha, mehrere Ausflüge stehen an, zu denen Fahrscheine benötigt werden. Und so besorgen Kazu und ich auf dem Bahnhof noch welche.

Dienstag, der 20. Oktober 2015

Als ich heute Kazu abhole, gibt es ein großes Drama. "Bitte, Mama, darf Valli (Abkürzung für Valentin) mit zu uns kommen?"
"Nein, in deinem Zimmer liegt noch die große Matratze. Und alles ist voller Kisten. Nächste Woche."
Valentins Mama ist nun auch da. "Bitte, Mama, darf ich zu Valli gehen?"
Ich: "So kurzfristig geht das doch nicht."
Kazu fängt an zu weinen. Oh je.
Letztendlich wird beschlossen, dass er mit zu Valentin darf und seine Mutter ihn abends mit dem Auto zurückbringt. Wir tauschen noch Adressen und Telefonnummern aus und ich wünsche Kazu viel Spaß und gehe alleine nach Hause.

Jetzt geht es also los mit Freundschaften und gegenseitigen Besuchen. :-D

Montag, 9. November 2015

Maris Alltagsküche: Buletten nach japanischer Art 和風ハンバーグ (wafû hambâgu)


Da in letzter Zeit die Rezepte zu kurz gekommen sind, gibt es hier das Rezept für unsere beliebten Buletten (Frikadellen) nach japanischer Art. Weich und saftig sind sie und mit süßer Sojasoße gewürzt. Es ist eins unserer Alltagsgerichte.

Da diese Buletten in Japan sehr beliebt sind, gibt es unzählige Variationen zu diesem Rezept.
Im Gegensatz zu den Buletten japanischer Art unterscheidet man in Japan noch die Buletten westlichert Art. Für diese habe ich bereits unter Hambâgu Sutêki (Hamburger Steak) ハンバーグステーキ 2012 ein Rezept vorgestellt.


Zutaten für 4 Personen (japanische Portionsgröße)

Fleischmasse
1 Zwiebel (ca. 80 g mit Schale)
30 g Panko (japanische Semmelbrösel)
4 EL Milch
280 g Rinderhack
120 g Schweinehack
1 Ei Gr. M
1 TL Salz
2 TL geriebener Ingwer
etwas Pfeffer

Soße
1 EL Zucker
1 EL Mirin (japanischer, süßer Reiswein)
2 EL Sake (japanischer Reiswein)
2 EL Sojasoße (japanische dunkle)

Beilagen (Beispiel)
Gurke
Möhre
Rettich (Daikon)
grünes Shisoblatt (hatte ich nicht da)
Rettichsprossen (hatte ich nicht da)

Sojasoße
Zitronensaft
Öl zum Dünsten und Braten

Zubereitung

Zwiebeln schälen, fein hacken und glasig dünsten.
Panko mit Milch vermengen.
Hackfleisch zusammen in eine große Schüssel geben und mit der Hand gut verkneten.
Gedünstete Zwiebeln, eingeweichtes Panko, Ei, Salz, Ingwer und Pfeffer hinzufügen und alles miteinander mit der Hand gut verkneten.
Die Masse in 4 Teile teilen und aus jeder Portion eine Bulette formen.
Anm.: Ich forme aus der Masse 6 Buletten.


Wer mag, kann die Mitte noch etwas eindrücken. Dann bleiben die Buletten flacher.

Öl in einer Pfanne erhitzen und die Buletten bei starker Hitze von beiden Seiten anbraten.
Optional: Ein Schuss Sake (etwa 1 EL) hinzufügen (es muss zischen!) und gleich einen Deckel auflegen, damit der Dampf innen bleibt.
Auf kleine Hitze zurückstellen und fertig garen lassen. Dauert etwa 5 min.
Die Buletten sind fertig, wenn sie sich nach oben gewölbt haben, die Oberfläche federt und beim Einstechen aus der Mitte klarer Saft austritt.

Buletten aus der Pfanne nehmen.

Die Zutaten für die Soße vermischen.
Überschüssiges Fett aus der Pfanne entfernen (wer mag, kann den Bratensud auch drinne lassen) und die Pfanne kurz auswischen (einfach mit Haushaltstuch).
Die Soße in der Pfanne aufkochen lassen, die Buletten wieder hineinlegen und Glanz nehmen lassen.

In Japan wird der Reis dazu in einem Reisschälchen serviert.
Außerdem serviert man meist dazu noch weitere Beilagen wie Suppe und gekochtes Gemüse wie z.B. Kürbis.
Auch Salat wie bei mir direkt auf dem Teller ist eine beliebte Beilage, die auch in einem extra Schälchen gereicht werden kann. Als Dressing bietet sich ein ein säuerliches Ponzu-Dressing an.
(Ponzu = Sojasoße mit Reisessig und Zitronensaft vermischt).

Beliebt ist es auch, die japanischen Buletten mit geriebenem Rettich und fein geschnittenem grünen Shisoblättern zu garnieren.



Quelle fürs Rezept: Einfache Beilagen, Japan Cooking Center 1995

Sonntag, 8. November 2015

Wochenrückblick 1.10.–11.10.

Donnerstag, der 1. Oktober 2015

Die erste Nacht in der neuen Wohnung.
Schon ungewohnt, und auf der Luftmatratze schlafe ich eh nicht sonderlich gut, aber es ist schön, zu dritt in einem Zimmer zu schlafen. :-)

Wir müssen früh aufstehen, denn heute ist für Kazu ein besonderer Tag. Sein Gips kommt ab. Unser Termin beim Chirurgen im Krankenhaus ist bereits um 8:15 Uhr.
Doch wir müssen warten. Lange warten.
Endlich können wir rein.
Es ist so weit. Der Gips kommt ab.


Oh!? Ich dachte, das  würde schlimmer aussehen. Zum Glück leben wir in diesem Jahrhundert.

Dann werden wir zum Röntgen geschickt.
Wieder warten.
Dann zurück zur Chirurgie. Wieder warten.

Eigentlich hatte ich um 10:00 Uhr einen Termin beim Zahnarzt, doch so spät, wie es bereits ist, werde ich das nicht schaffen. Ich rufe an und bekomme zum Glück noch für 14:45 Uhr einen neuen Termin.

Das Röntgenbild zeigt, dass der Bruch sauber verheilt ist. Folgeschäden sind wohl nicht zu erwarten.
Puh. Erleichterung.
Kazu bekommt vom Arzt eine Schulsportbefreiung ausgestellt, die bis Ende Oktober geht.

Es ist Mittag, so dass wir uns in der Krankenhauskantine noch eine kleine Stärkung genehmigen. Natürlich gibt es zum Nachtisch auch noch eine Kugel Eis. :-)

Zum Zahnarzt muss Kazu natürlich mit.
Mein Implantat wird heute gekrönt. *g*
Klingt aber schöner als es in Wirklichkeit ist.
Ich hätte nicht gedacht, dass das Ganze so lange dauern wird und so aufwendig ist. Und vor allem so unangenehm ...
Anpassen, irgendwas zurechtbiegen, zementieren.
Kazu muss im Wartezimmer bleiben. Damit er sich nicht langweilt, überlasse ich ihm mein Handy. Er darf seinem Papa eine WhatsApp Nachricht schicken. Da gibt es so viele lustige Symbole. :-)
(Spiele habe ich nicht drauf.)
Endlich ist die Krone befestigt. Uff. Fühlt sich komisch an. So glatt.

Nun geht es ab nach Hause. Ins neue Zuhause.

Kazu ist heute etwas losgeworden, ich habe etwas dazu bekommen. :-D

Freitag, der 2. Oktober 2015

Der Kühlschrank ist in der neuen Wohnung angeschlossen und wieder einsatzbereit. Und so düse ich los zum Einkaufen.

Anschließend geht der Umzug weiter. Mit leerem Einkaufstrolley zur alten Wohnung. Trolley voll geladen, zu Fuß wieder zurück. Natürlich noch bepackt mit großer Tasche und Rucksack.
Zu Fuß benötigt man etwa 25–30 min.
Leer kann ich den kürzeren Weg durch den Park gehen, zurück nehme ich den Bus. Von der Bushaltestelle sind es dann aber noch immer gute 10 min zu laufen.

Samstag, der 3. Oktober 2015

Der Umzug geht weiter. 3–4 mal laufe ich die Strecke.

Sonntag, der 4. Oktober 2015

Der Umzug geht weiter. 4–5 mal laufe ich die Strecke.

Montag, der 5. Oktober 2015

Eine frühere Freundin (Jenny) ist zu Besuch in Berlin. Wir hatten uns lange Zeit aus den Augen verloren und so freue ich mich sehr, sie wiederzusehen. Natürlich bin ich auch nervös.

Wir haben uns im Mamecha zum Mittagessen verabredet und da der Laden "Zeit für Brot" auf dem Weg liegt, besorge ich uns dort noch ein Körnerbrot (<-- das ist total lecker!)

Es gibt viel zu erzählen und die Nervösität ist auch schnell verflogen, denn die Wellenlänge stimmt einfach. :-)

Dienstag, der 6. Oktober 2015

Da die erste Umzugsfirma so ineffizient war, hat mein Mann für heute eine zweite, andere Firma bestellt, die die restlichen Sachen rüberbringen soll.
Dieses Mal bin ich mit meinem Schwiegervater in der neuen Wohnung und achte darauf, dass die Kartons richtig abgestellt werden.

Mittags kommt Jenny vorbei, so dass wir noch quatschen können, bis sie abends die lange Rückreise antritt.

Mittwoch, der 7. Oktober 2015

Jetzt sind nur noch ein paar Kleinigkeiten in der alten Wohnung sowie eine Garderobenstange voll mit Kleidungsstücken.
Die bringe ich nach und nach selber rüber.

Grad nachgeschaut. Habe ich tatsächlich drei Wochen lang nichts mehr gebacken? Da wird es ja wirklich höchste Zeit. Allerdings gibt es heute Mushipan, genauer gesagt Joghurt Mushipan, die ja im Kochtopf gedämpft werden.
Da ich meine Kamera nicht finde, versuche ich, diese mit dem Handy zu fotografieren.
Ein Wackelbild. :-(


Hier mal Fotos vom Chaos. Das Zimmer soll mal unser Wohnzimmer werden.


Nicht nur in der Wohnung ist Baustelle, auch außerhalb sind Bauleute zu Gange.


Der größte Schock für mich war, als ich mal vom Einkaufen zurück kam und mein Schwiegervater zwischenzeitlich die Hängeschränke in der Küche angebracht hat.
Zum einen hat er sich vermessen, so dass zwischen den Schränken jetzt ein Spalt ist (man kann kein neues Loch neben ein Loch bohren!), zum anderen hat er sie so hoch angebracht, dass die Unterkante in etwa bei mir Augenbrauenhöhe hat.

T_T

Der einzige Trost. Die Küche soll eh erneuert werden. Irgendwann ... Bis dahin nutze ich unermüdlich meinen Tritthocker.
Da bereits paar Schränke weggefallen sind, fehlt mir auch Stauraum. Der Größtteil meines Geschirrs, meiner Backformen und die kompletten Patisseriesachen sind in Kartons verpackt und werden wohl auch noch in Kartons bleiben müssen. :-(

Donnerstag, der 8. Oktober 2015

Kontrolltermin beim Zahnarzt. Mein Implantat sitzt perfekt und das Fremdkörpergefühl ist auch weg.
:-D
Eine Baustelle weniger. Freu.

Zur Feier des Tages weihe ich heute den Backofen ein. Nun ja, eigentlich ist es ein Testlauf, denn wir wissen ja noch gar nicht, ob der Ofen funktioniert.
Mein Testkuchen, der Apfel-Joghurt-Kuchen kommt jedoch zeitgerecht und wunderbar aus dem Ofen. Juppie, alles bestens.

Freitag, der 9. Oktober 2015

Ich hole Kazu früher von der Schule ab, denn heute Nachmittag ist er zur Geburtstagsfeier von Fietje und Max eingeladen, seinen Freunden aus dem Kindergarten. Beide haben zeitnah Geburtstag, so dass sie dieses Jahr gemeinsam auf dem Abenteuerspielplatz in Karow ihren Geburtstag feiern.

Die Kinder freuen sich sehr, sich nach der langen Zeit wiederzusehen und verstehen sich alle wieder auf Anhieb.

Samstag, der 10. Oktober 2015

Dieses Wochenende findet das Foodbloggercamp in Berlin statt.
Nachdem mir das Camp letztes Jahr so gefallen hatte, war klar, dass ich dieses Jahr auch dabei sein wollte.
Auch meine Freundin Lisa ist mit von der Partie, worüber ich mich sehr freue. Zu zweit ist es doppelt so schön!

Wir beginnen mit einer Sauerteigsession von Ulrike,


kochen dann gemeinsam Möhrensuppe mit Laura


und zum Nachtisch gibt es Apfelstrudel aus Mürbteig von den Südtirolern (süß aber lecker).


Nachmittags geht es zur Session "Kooperationen" von Tobias und ich lerne, wie ein Mediakit auszusehen hat (z.B. so wie bei Gourmetguerilla).
Und zum Schluss höre ich mir noch den Vortrag über Foodstyling von Denise an.

Ich nehme eine Menge mit. Im Kopf wie im Bauch. :-D

Sonntag, der 11. Oktober 2015

So wie letztes Jahr backe ich wieder in der Früh Kuchen zum Mitnehmen, denn wir fanden, dass es doch sehr wenig Kuchen auf dem Camp gab.
Ich entschließe mich für Matcha-Muffins und den "Yoghurt Pomme Pomme", da die Muffin-Silikonformen und die kleine Aluform griffbereit sind.


Den Sonntag beginnen Lisa und ich mit der Session "Arbeiten mit Royal Icing" von Kathrin.
Auf dem Programm stehen Halloween Cookies.


Und ein wenig Spielerei meinerseits. :-P


Die Südtiroler haben wieder viele Tellerchen gefüllt.
Leider ist es Ziegenkäse und den mag ich nicht. Toll sieht es aber aus.


Nach dem Mittagessen höre ich mir die Session "Bucherstellung" an von Gabriele und staune, was alles so möglich ist.

Zur Stärkung zwischendurch gibt es einen grünen Smoothie von Roman (und ein interessantes Gespräch mit ihm über Matcha^^)


und schließlich erfahre ich in einer Session über Instagram jede Menge Informatives von Henriette, die wirklich ganz viel Geduld mit mir hatte. Danke schön.

Nicht nur die Sessions waren lehrreich, auch der Austausch mit anderen Bloggern war mal wieder interessant und ich habe mich sehr gefreut, Agnieszka von knutscher.de wieder getroffen zu haben, die sauber gearbeitete Motivtorten fertigt und Irina, die auch letztes Jahr dabei war und die mittlerweile einen Blog hat (mydinnerbox.net).

Gefreut habe ich mich auch, mal Barbara von Barbaras Spielwiese und Sabrina von Ina is(s)t getroffen zu haben als auch Andrea von Zimtkeks und Apfeltarte.

Doch am schönsten fand ich es, dass ich mit Lisa von LisaCuisine da war. ^_^

Freitag, 6. November 2015

Schneller Apfel-Bananen-Kuchen りんごとバナナのケーキ (reloaded)



Während der Umzugszeit gab es bei uns des Öfteren den Apfel-Bananenkuchen.
Er ist schnell zubereitet, enthält wenig Zucker und ist vor allem frisch ein Genuss.

Die Mehlmischung basiert auf meinem selbst erstellten Hotcake Mix. Ich habe davon immer (nun ja meistens) eine Dose im Schrank stehen.
Für diesen Kuchen werden 130 g dieser Mischung benötigt.

Zutaten für eine 18 cm x 18 cm große Form

2 Eier
2 EL Milch (bei uns Getreide"milch")
2 EL flüssige Butter
1 EL Honig

97 g Mehl 405
8 g Speisestärke
4 g Weinstein-Backpulver
20 g Zucker
1 Messerspitze Vanillemark
1 Prise Salz

1 Banane, klein (etwa 80 g Fruchtfleisch)
Apfel von etwa 130 g (geschält und entkernt)
2 TL Zitronensaft
1 TL Zimt

Puderzucker zum Abstauben

Zubereitung

Die Form mit Backpapier auslegen.
Ofen auf 180°C O/U-Hitze vorheizen.

Eier in einer großen Schüssel verrühren.
Milch, flüssige Butter und Honig einrühren.

Mehl, Stärke, Backpulver, Zucker, Vanille und Salz vermischen.
In die Eiermischung einrühren.
Bananenfruchtfleisch mit einer Gabel grob zermantschen.
Mit 2 TL Zitronensaft beträufeln.
Apfel in Spalten schneiden und diese in dünne Scheiben.


Mit der Bananen-Zitronensaftmischung und dem Zimt vermischen.


Diese Obstmischung zur Ei-Mehl-Mischung geben und alles vermengen.

Den Teig in die Form füllen und glatt streichen.
Im vorgeheizten Ofen bei 180°C O/U-Hitze etwa 12 min (manchmal auch 15 min) backen.
Die Backzeit ist abhängig von der Feuchtigkeit im Teig.
Der Kuchen ist fertig, wenn die Oberfläche trocken ist und bei leichtem Druck federt.
Stäbchenprobe.
Nicht von der Farbe irritieren lassen. Der Kuchen backt hell.


Etwas abkühlen lassen, aus der Form nehmen und in Stücke schneiden. Vor dem Servieren mit Puderzucker abstauben.


Dieses Rezept ist eine Überarbeitung meines Bananen-Apfel-Kuchens vom 11.09.11.

Freitag, 30. Oktober 2015

Wochenrückblick 21.09.–30.9.

Gerade die beiden noch unbeantworteten Kommentare zum letzten Wochenrückblick beantwortet. Sorry, Leute!

Der letzte Stand war der, dass wir im Hinblick auf den Umzug fleißig am Aussortieren waren. Und Kazu hatte seine erste Schulwoche mit Gipsarm hinter sich gebracht.
Was geschah dann?


Montag, der 21. September 2015

Kazu geht gerne zur Schule und ich weiß nun, dass ich ihn ganz unbesorgt da lassen kann.
Um 10:00 Uhr kommt ein Herr von einer Umzugsfirma, um sich ein Bild zu machen, damit er uns dann einen Kostenvoranschlag stellen kann.
Ich habe von meinem Mann eine Liste bekommen, was alles transportiert werden soll. Viel ist es nicht:
Waschmaschine, Kühlschrank, Ofen, Sofa, Sessel und etwa 10 Bücherkisten à etwa 20 kg.

In 2–3 Stunden sei das erledigt, meint der Herr zu mir. Wir ziehen ja nicht weit weg von hier.
Vielleicht so 5 min mit dem Auto. Zu Fuß benötigt man etwa 25 min.
Die neue Wohnung liegt näher an der Schule, so dass Kazu dann zu Fuß zur Schule gehen kann.

Dienstag, der 22. September 2015

Kazu möchte heute den anderen beim Sport zusehen und so bringe ich ihn morgens direkt zur Sporthalle. Wobei das gar nicht so einfach war, da ich nicht wusste, wo die genau ist.
Da die Montessori-Schule über keine eigene Sporthalle verfügt, wird für den Sportunterricht eine Sporthalle einer anderen Schule genutzt. Das Schulgelände ist riesig und die mir vorliegende Anschrift führt mich zu einem verlassenen, baufälligen Gebäude.
Hm. Ob es dann doch die moderne Sporthalle am Eingang des Geländes ist.
Endlich taucht eine Mutter mit Kind auf und ich frage nach. Ja, der Sportunterricht findet im Neubau statt.
Und so haben wir dann doch noch hingefunden. :-)

Anschließend gehe ich zur Wohnungsverwaltung, um mich zu erkundigen, wann wir in die neue Wohnung können. Wir würden nämlich schon gerne vor dem 1. Oktober umziehen, da direkt am 1.10. jedermann umzieht.
Ja, kein Problem, heißt es, die Wohnungsabnahme (der neuen Wohnung) ist am 25.9., anschließend könnte gleich die Schlüsselübergabe stattfinden. Das ist ja super!

Bevor alle Küchenutensilien verstaut sind, teste ich schnell ein weiteres Rezept aus dem Oetk.-Buch
Crème Caramel.


Vielleicht ist dabei etwas schief gelaufen. Wie dem auch sei, die Crème schmeckt uns nicht, was ja nicht weiter schlimm ist, da ich eh schon mehrere köstliche Versionen im Programm habe. :-P

Nach dem Schulmittagessen hole ich Kazu ab, der das gar nicht toll findet, schon so früh abgeholt zu werden. Aber seine Füllung hat sich gestern gelockert und stört ihn, weswegen ein Zahnarztbesuch unumgänglich ist.

Oh je. Es muss gebohrt werden und Kazu bekommt eine Spritze. Er erträgt die Behandlung tapfer.
(Ich das Zusehen eher weniger.)
Endlich ist es überstanden (für uns beide) und für Kazu hat sich wieder mal bestätigt, Zahnarzt ist furchtbar. Nick. Nick.
Seufz. Da wird der nächste Zahnarztbesuch wieder schwierig.

Abends erzählt mir mein Mann, dass der Kostenvoranschlag für den Umzug da ist. Dort werden 3–4 Stunden veranschlagt. Häh?
Mein Mann erklärt mir, dass die Umzugsleute in der Zeit alles transportieren werden, was wir wollen und nicht nur die aufgezählten schweren Sachen.
Da seine Schwester ihm erzählt hatte, dass Umzugsleute in dieser Zeit eine ganze Wohnung leer räumen können, ist mein Mann guter Dinge, dass der Umzug rasch über die Bühne gehen wird.

Mittwoch, der 23. September 2015, Herbstanfang

Und wieder Arzttermin. Dieses Mal muss ich mit Kazu zum HNO-Arzt, sein Ohr reinigen lassen.
Der Termin ist am späten Vormittag, so dass ich Kazu nach dem ersten Block in der Hofpause von der Schule abhole.
Der Arzt ist super nett und Kazu ganz begeistert. Am liebsten wäre er noch länger geblieben.

Nachmittags kommt der Paketbote und bringt uns ein Paket. Was mag das sein?

Oh! *_*
Mein Gewinn vom Gewinnspiel auf dem Blog von Kirsten "Sugar ans Spice".
Bei ihr gab es anlässlich ihres fünften Bloggeburtstages nicht nur Bio-Tee von Hamstead Tea zu gewinnen, sondern man durfte sich auch etwas aus Kirstens Küche wünschen. Ich habe mir etwas aus der Kategorie Kuchen & Gebäck gewünscht.^^
Das Paket war die Wucht. So persönlich. Denn sie hat ihr Gebäck (Milky Way Cookies) in eine Keksdose gepackt und eine total süße Karte dazu geschrieben. Dazu die vier Teepackungen. <3
Vielen herzlichen Dank, liebe Kirsten. Ich habe mich riesig gefreut.


Wir essen zwar keine Milky Ways, aber diese Cookies haben uns sehr gut geschmeckt. Sie sind schön weich und gar nicht klebrig und süß, wie ich anfangs befürchtet hatte.
Das Rezept hat Kirsten mittlerweile auch gepostet. HIER findet ihr es.

Drei der Tees habe ich mittlerweile auch probiert. Ich muss schon sagen, der Tee ist spitze.
Richtig aromatisch! Wenn die Packungen alle sind, besorge ich mir definitiv Nachschub.

Donnerstag, der 24. September 2015

An der Montessori Schule müssen Eltern Elternstunden ableisten. Im ersten Schuljahr 18 Stunden im Jahr. Im August war ich ja bereits schon Fenster putzen. Aber ich möchte mich effektiver einbringen und habe daher vorgeschlagen, dass ich eine Japan AG (AG = Arbeitsgemeinschaft) anbieten könnte.
Ich dachte ja eher an 7. Klasse aufwärts, aber dann kam es so, dass ich nun im Rahmen der Nachmittagsangebote für die Grundstufe tätig sein werde.
Jedenfalls geht heute die offizielle Mail raus, dass mein Angebot steht.
Ich bin echt gespannt, wie es wird.

Freitag, der 25. September 2015

Umzugsvorbereitungen und Schlüsselübergabe

Samstag, der 26. September 2015

Umzugsvorbereitungen.

Sonntag, der 27. September 2015

Umzugsvorbereitungen.

Geschirr ist verpackt, daher gibt es unser Mittagessen auf Plastiktellern:
Hamburger auf japanische Art. (Ich muss endlich wieder Rezepte posten!)


Montag, der 28. September 2015

An Kazus Schule findet einmal im Monat (während der Schulzeit) ein sogenanntes Eltern-Café statt. Die Eltern der Grundstufe können sich in der Schule an einem Tisch zusammensetzen und es gibt Kaffee und Gebäck.
Aufgrund der vielen Kartons, die ich noch packen muss, habe ich leider nicht viel Zeit, doch ein paar Minuten setze ich mich dazu, um mal zu sehen, wie es so ist.
Ich fühle mich aufgenommen. Nicht als Fremdkörper wie so oft im Kindergarten.
Hier ein Plausch, da ein Plausch. Ich erfahre viel Interessantes und freue mich auf nächstes Mal.
Kazu ist etwas sauer, dass wir so "früh" los müssen, aber zu Hause gibt es noch viel zu tun.

Dienstag, der 29. September 2015

Mein Mann hat diese Woche Urlaub und ich nutze das, um mich mal wieder mit meiner Freundin Lisa zu treffen. Morgen ist zwar der große Tag (Umzug), aber Fabian hat nichts dagegen.
Das Treffen ist jedoch erst nachmittags.
Vormittags ist meine Schwiegermutter da. Sie ist ein Mensch, der immer aktiv sein muss und somit leider auch für sehr viel Hektik sorgt. (Wie meine Mutter auch. ^^;;)
Fabian ist mit meinem Schwiegervater in der neuen Wohnung am Werkeln, so dass ich mit ihr alleine bin.
"Was soll ich tun" fragt sie mich.
"Ich weiß nicht. Hast du das nicht mit Fabian abgesprochen?"

Ich möchte jetzt nicht ins Detail gehen, aber die nervliche Belastung war enorm. Als sie mein Kuscheltier in einen Müllsack (als Verpackungsmaterial) stopfen wollte, konnte ich nicht mehr und rief laut: "Nein!" Ähem. Peinlich, peinlich.
Und so bin ich froh, dass ich mir nachmittags eine Auszeit nehmen konnte.

Lisa und ich haben abgemacht, dass wir uns am Café Maître Münch treffen. Doch wir müssen feststellen, dass das Café wegen Urlaub geschlossen hat. Seufz. Davon stand nichts auf der Internet-Seite. Und ich habe mich so auf den Topfenrahmstrudel mit Vanillesoße gefreut. T_T

Jetzt muss schnell eine Alternative her. Grübel, grübel.
Zum Glück fällt mir ein, dass es auf der anderen Seite des Adenauerplatzes ein Café gibt. Das "Aux Delices Normands" bzw eine Filiale davon. Die haben ganz gute Sachen.
Und so machen wir es uns dort gemütlich. Plapper, plapper, plapper. :-D

Kaum bin ich zu Hause, hat mich der Stress wieder. :-(

Mittwoch, der 30. September 2015

Ich schlafe schlecht und wache früh auf.
Erst einmal einen Tee trinken. Wasserkocher, Teebeutel und eine Tasse sind noch vorhanden.
In der Küche ist der Strom abgestellt. Und so stelle ich den Wasserkocher im leeren Flur auf den Boden. Dann gieße ich meinen Tee auf und lasse ihn ziehen. Die Tasse steht neben dem Wasserkocher auf dem Boden.
Der Tee zieht. Ich bin im Wohnzimmer und will ins Badezimmer. Dazu muss ich durch den Flur. Es ist dunkel und ehe ich mich versehe, ist es passiert. Ich spiele mit der Tasse Fußball und das heiße Wasser ergießt sich über meinen Fuß.
Heiß, heiß, heiß! Ich ziehe schnell meinen Strumpf aus, kremple die Hose hoch und flitze ins Badezimmer. Kühlen.
So eine Pleite. Aber war ja nur heißes Wasser. So schlimm kann es ja nicht sein, denke ich.
Ein bisschen Salbe drauf, Verband drum und gut ist.
Falsch gedacht. Der Fuß ist heiß und die Haut brennt. Ich halte die Schmerzen nicht mehr aus.
Verband ab und wieder kühlen. Das hilft.
Langsam zeichnen sich die Brandwunden ab. Es sieht schlimm aus. Zwei handflächengroße Stellen sind verbrüht und jede Menge Brandblasen.
Ich bin verzweifelt. Heute ist doch der Umzug.

Die Männer wachen auf. Ich sage nichts und beiße die Zähne zusammen. Denn jeder Schritt schmerzt höllisch. Erst als mein Mann schließlich checkt, dass etwas nicht stimmt, beichte ich. Er besteht darauf, dass ich gleich zum Arzt gehe.
Und so gehe ich, nachdem ich Kazu in die Schule gebracht habe, zu meiner Allgemeinärztin.
Es stellt sich heraus, dass es eine gute Entscheidung war, gleich hinzugehen, denn die Verbrennung ist wirklich heftig. Sie wird fachgerecht versorgt und verbunden.
Die Schmerzen sind mittlerweile erträglich.

Als ich zurückkomme, ist der Umzug schon in vollem Gange. Meine Schwiegereltern sind ebenfalls anwesend.
Die Umzugsfirma hat drei junge Männer geschickt und leider zeigt sich, dass diese nicht viel Erfahrung haben.
Der Umzug ist das reinste Chaos. Nichts läuft so wie abgesprochen.
Die schweren Sachen stehen immer noch in der Wohnung.?_?
Ich blicke überhaupt nicht mehr durch und mache einfach brav das, was mir gesagt wird.
Passe nur auf, dass die Sachen, die ich selber rüberbringen möchte, an Ort und Stelle bleiben.

Es ist wieder Stress pur. Als ob wir morgen schon aus der alten Wohnung raus sein müssten. Dabei haben wir die alte Wohnung noch bis Ende Oktober.

Mein Mann beschwert sich beim Chef der Firma, weil die jungen Leute, kaum dass sie da waren, erst einmal eine längere Frühstückspause eingelegt haben und dann immer wieder Raucherpausen einlegen. (Wir sind ein Nichtraucher-Haushalt.)

Außerdem waren sie schlecht organisiert und wussten nicht so recht, wie sie was verpacken und transportieren sollten. So kam es, dass sie in der Zeit nicht einmal die Hälfte der Wohnungseinrichtung einladen konnten.
Das Schärfste war jedoch, dass sie dann noch unseren kostbaren Ofen fallengelassen haben!
Der hat nun eine Delle und ist verzogen. Zum Glück hat mein Mann vorher die Backofentür ausgebaut. Die wäre garantiert zerbrochen. Jetzt können wir nur hoffen, dass der Ofen wenigstens noch funktioniert.
Und unser Kühlschrank hat eine Delle bekommen.

Ein wirklich furchtbarer Tag. Wir sind nervlich und kräftemäßig völlig fertig.

Nachdem die Umzugsleute weg sind, wird Kazus Bett aufgebaut. Wir werden ab heute in der neuen Wohnung schlafen. Kazu in seinem Bett und wir ebenfalls in seinem Zimmer auf der großen Gästeluftmatraze, auf der wir die letzten Wochen bereits schon geschlafen haben.

Während mein Mann und ich nervliche Wracks sind, ist Kazu total begeistert über sein neues Zimmer und darüber, dass wir bei ihm im Zimmer schlafen.
Aus seiner Begeisterung können wir Kraft schöpfen.
Alles wird gut. An diesem Gedanken werden wir uns nun festhalten.

Doch der Weg ist steinig ...

Donnerstag, 29. Oktober 2015

Tadaima – Ich bin wieder da!

Hallo allerseits! :-)

Seit einer Woche habe ich nun wieder Zugang zu meinem PC und habe erst einmal etliche Mails beantwortet. Anna, Kirsten, Karin, Lucy, Maja und Arzu, euch habe ich nicht vergessen und werde euch auch bald schreiben.

Ich habe mich auch bei Instagram angemeldet, aber noch nichts hochgeladen.
https://instagram.com/mari_to_kazuo/

Erst einmal wollte ich wieder meinen Blog beleben und euch berichten, was hier alles so passiert ist.^^
Daher setze ich mich heute gleich an den ersten Wochenrückblick.

Ich danke euch für Eure Geduld.

Eure Mari

Dienstag, 29. September 2015

Wir ziehen um!

Aufgrund des anstehenden Umzugs wird heute mein PC abgebaut, so dass es eine kleine Blogpause geben wird. Ich hatte zwar gehofft, dass ich noch dazu komme, meinen Wochenrückblick zu schreiben, aber ich hätte nicht gedacht, dass es so viel Arbeit ist umzuziehen.
Dabei habe ich so früh angefangen mit Packen und Aussortieren.
Jetzt werde ich doch mit ein paar noch nicht durchsortierten Sachen umziehen. :-(

Aber sobald der PC aufgebaut ist und wir wieder Internet haben (es könnte da ein paar Probleme geben leider), geht es hier wieder wie gehabt weiter. Es haben sich mittlerweile auch jede Menge süßer und pikanter Rezepte angesammelt, die ich noch bloggen möchte.

Ich wünsche Euch allen einen schönen Start in den Oktober und einen schönen Feiertag!

Bis bald!