Na, genießt ihr die Felder-Pause? Ich auf jeden Fall. :-D
Obwohl ich ja nicht untätig war.^^
Oh, ich stelle gerade fest, dass der Blogger-Brunch erst eine Woche her ist. Das kommt mir viel länger vor.
Montag, der 3. März 2014
Heute findet im Kindergarten das Verkleidungsfest statt. Zum Glück habe ich von meiner Schwägerin ein Piraten-Outfit bekommen, das Kazu mit Begeisterung trägt.
Foto? Foto! Ich habe gar keins geknipst! Ach herrje. Das muss ich unbedingt nachholen. Bin echt faul geworden, was das Fotografieren angeht.
Diese Woche stehen die Booklets an. Daher geht es noch etwas ruhig in der Küche zu.
Wobei der Ofen jedoch nicht kalt bleibt.
Ich backe Felders Orangen-Schokoladen-Brot.
Vor allem frisch ist es sehr lecker.
Dienstag, der 4. März 2014
Es ist zwar noch Brot da, dennoch versüße ich mir den Arbeitstag zusätzlich mit Scones mit Feigen und Sauerkirschen. Mmh, ich habe eine Schwäche für Scones.
Dabei fällt mir ein, dass ich das nächste Kapitel von Felder noch vorstellen muss.
Heute hat Kazu zum letzten Mal schwimmen. Erst in einem Monat etwa startet der nächste Schwimmkurs.
Kazu hat Spaß und ich bin froh, dass ich mich dazu entschlossen habe, ihn zum nächsten Kurs anzumelden.
Ich denke, im nächsten Kurs schafft er dann auch das "Seepferdchen"-Abzeichen.
Und wann gehe ich wieder schwimmen? :-P
Mittwoch, der 5. März 2014
Da jetzt Brot und Scones da sind, ermahne ich mich, eine Backpause einzulegen und mit dem Backen der Brioches-Lektionen zu warten. Im Grunde kommt mir die Pause auch gelegen, da ich mit den Booklets genug zu tun habe. Und das Schreiben des Wochenrückblicks dauert auch seine Zeit.
Heute Nachmittag holt mein Mann Kazu vom Kindergarten ab, denn ich möchte mir eine Selbsthilfegruppe anschauen. Es geht um das Thema: Selbstwertgefühl. Ich war noch nie bei einer Selbsthilfegruppe und meine Vorstellung davon basiert lediglich auf dem, was ich so aus dem Fernsehen (amerikanische Serien) kenne.
Ich bin 10 min zu früh. Keiner weiter da. Hm? Ah, eine Frau kommt. Ich spreche sie an. Ja, sie gehört zu der Gruppe. Im nicht all zu großen Raum stehen Tische, um die man sich setzen kann. Außer mir sind noch drei weitere Personen anwesend. Hä? Das war es schon? Mehr Leute sind es nicht? Ich bin irritiert. Es gibt auch keinen Leiter. Aber der ältere Herr scheint eine Art Wortführer zu sein, der mir alles erklärt und mich willkommen heißt. Im Grunde spricht man einfach miteinander über das, was einen bedrückt.
Es ist zwar ganz interessant zuzuhören, aber ich bin unschlüssig, inwieweit der Zeitaufwand (und der Aufwand, dass mein Mann früher von der Arbeit muss) gerechtfertigt ist. Ob die Teilnahme an der Gruppe wirklich was bringt. Ich habe das Gefühl, dass es mir mehr bringt, Bücher zu lesen.
Donnerstag, der 6. März 2014
Das große Ereignis heute heißt Judo. Kazu nimmt heute probeweise am Judo-Training teil und ich schaue zu.
Wir sind beide gespannt, was uns erwartet und sicherheitshalber haben wir noch einmal zählen auf japanisch geübt. Ichi, ni san, ... ^^
Das Training ist völlig anders als damals in der Kampfsportschule. Ich bin fasziniert über das Können der 7-jährigen. (Der Kurs ist für 5 - 7-jährige). Ja, das würde mir gefallen, wenn Kazu weiter hierher kommt. :-)
Kazu ist mit Feuereifer dabei. Allerdings wird im Kurs gar nicht auf japanisch gezählt.
Nach etwa der Hälfte der Zeit wird die Gruppe aufgeteilt in Fortgeschrittene und Anfänger.
Kazu bekommt eine Judo-Jacke verpasst.
Das sieht so süß aus, wie er und ein anderer Junge sich gegenüberstehen und die ersten Zweier-Übungen trainieren. Aaah, das will ich filmen. *_*
Der Kurs ist vorbei und Kazu möchte wiederkommen. Ein Probetraining darf er noch mitmachen, dann muss ich mich entscheiden. Hoffentlich gefällt es ihm weiterhin.
Freitag, der 7. März 2014
Mitten in der Nacht wache ich mit Bauchschmerzen auf. Mein Bauch ist wieder mal gebläht und die Bauchdecke spannt. Seufz. Der HP ist zwar weg, aber das Problem ist immer noch vorhanden. Da geht die Suche nach der Ursache also weiter. Ein langer Weg.
Da an Schlafen nicht mehr zu denken ist, stehe ich auf und nehme mir Felders brioche-Lektionen vor. Hätte ich gewusst, was mich erwartet, hätte ich etwas anderes gemacht. Aaah, zum Weglaufen. Der Teig ist Fett pur.
Auch habe ich mal wieder viele Fragezeichen in den Augen, was seine Mengenangaben angeht. Von den üblichen Rätseln ganz zu schweigen.
Nun ja, ich lasse den Teig erst einmal ruhen.
Meine Schwiegermutter kommt heute um kurz nach sieben zum Frühstücken vorbei und ich muss mich noch fertigmachen.
Nach einem gemütlichen Frühstück (Kazu ist heute vom Kindergarten abgemeldet) fährt sie mit Kazu zu sich nach Hause. Kazu wird das Wochenende über im Garten bei der Oma verweilen.
Mein Mann muss zur Arbeit und ich habe einen Zahnarzttermin.
Meine Zahnwurzel ist immer noch nicht gesund, so dass die Wurzelfüllung wieder verschoben wird. :-(
Doch dieses Mal bekomme ich wenigstens eine feste Füllung verpasst, die nicht wegbröckelt.
Ansonsten läuft alles ganz gut.
Anschließend gehe ich shoppen! Yeah! Darauf habe ich mich schon lange gefreut.
Ich suche nach einem Mini-Fläschchen Baileys Coffee, werde aber leider nicht fündig.
Im KaDeWe geht es in die Zeitschriftenabteilung. Ich suche die Zeitschrift "profil isst" Das Gourmetmagazin der Profil-Redaktion", in der, so weit ich informiert bin, der Artikel von Frau Neudecker-von Randow
stehen müsste mit Zitaten von mir. Aber da es sich um eine österreichische Zeitschrift handelt, gibt es diese nicht.
Wenigstens bekomme ich in der Feinschmeckerabteilung ein schönes Stück Gorgonzola dolce für mein geplantes Törtchen und ein Brioche zu Studienzwecken nehme ich auch mit. Die Opéra-Schnitte haben sie leider nicht da.
So fahre ich weiter zum Lafayette, wo es die roten Mandeln gibt, die Monsieur Felder in einer Lektion verwendet. Ein weiteres Brioche (Brioche Boulé-Brötchen) kaufe ich und ... Da ist es. Die Opéra-Schnitte.
3,5 cm breit und 8,5 cm lang und ca. 3 cm hoch. Der Preis lässt mich schlucken. Soll ich mir das wirklich antun?
Was meint ihr, was die winzige Schnitte kostet?
Eigentlich wollte ich noch weiter zu zwei anderen Pâtisserien, aber ich werde hungrig und müde.
Und so geht es heimwärts.
Zu Hause backe ich zweimal Felders Brioche-Teig.
Erstaunlicherweise ist er aufgegangen und gebacken sieht er sogar ganz passabel aus.
Die Krume ähnelt der von den gekauften Brioches. Etwas rauher erscheint sie mir auf der Zunge.
Aber der Gedanke an das viele, viele Fett lässt keinen Genuss aufkommen.
Es ist schon Ewigkeiten her, dass ich mal Brioches gebacken habe, aber so fettig war der Teig definitiv nicht.
Geht es nicht auch anders? War da nicht bei Le Cordon Bleu ein Rezept drin? Ich schaue nach. Tatsache.
Dort wird 40 g weniger Butter genommen. Ansonsten sind die Rezepte fast gleich. Na dann halte ich mich lieber an "Le Cordon Bleu". :-P
Natürlich wird auch meine wahnsinnig teure Opéra Schnitte verkostet. Sie schmeckt wenigstens gut.
Bis auf den Preis gibt es nichts zu meckern.
Samstag, der 8. März 2014
Kind-freies und arbeitsfreies Wochenende! Juppie!
Törtchen backen ist angesagt. Die "Kirke" habe ich ja bereits gepostet. Hach, ist das schön, mal wieder solche Törtchen zu backen bzw herzustellen.
Nur schmeckt es mir nicht. Ich mag nämlich keinen Gorgonzola oder sonstigen Blauschimmelkäse.
Ja, ich weiß, dass es verrückt ist, dennoch solche Törtchen zu backen, aber man weiß ja nie. Es hätte ja sein können, dass mir die süße Komposition zusagt. Und ich bin nun mal sehr, sehr neugierig. :-D
Dafür gefällt mir das Törtchen optisch sehr gut und die Herstellung hat Spaß gemacht.^^
Nachmittags gehen mein Mann und ich aus. Das schöne Wetter ist verlockend und dass wir beide mal ohne Kind etwas unternehmen können, kommt leider auch nur sehr selten vor.
Ich genieße unser Date in vollen Zügen. :-)
Sonntag, der 9. März 2014
Heute steht die Opéra von Felder auf dem Plan.
Boden backen, Buttercreme zubereiten, Ganache kochen, zusammensetzen, glasieren und ab zum Durchziehen in den Kühlschrank. Am Montag wird er dann geschnitten, fotografiert und natürlich verkostet.
Mittags fährt Fabian raus in den Garten, Kazu abholen.
Ich gönne mir derweil ein leichtes Mittagessen.
Feldsalat mit Honig-Himbeerdressing, meinem derzeitigen Lieblingsdressing und Kürbisgnocchi (gekauft).
Das Dressing muss ich unbedingt noch posten. Ich finde das sooo lecker!
Dazu noch ein Käsebrot.
Ansonsten genieße ich den Sonntag und das schöne Wetter.
Und diese Woche soll ja auch schön werden. Euch allen eine schöne Woche!
Ach ja, die Opéra-Schnitte hat 4,95 € gekostet.
Montag, 10. März 2014
Sonntag, 9. März 2014
Kirke キルケ Gorgonzola-Birne-Walnuss-Törtchen
Ich hatte Lust, mal wieder Törtchen zu backen. Und da bei der Aktion "Ich back's mir" gerade das Monatsthema "Käsekuchen" lautet, habe ich mich für dieses etwas außergewöhnliche Gorgonzola-Birnen-Walnuss-Törtchen namens "Kirke" entschieden.
| http://www.tastesheriff.com/ich-backs-mir-kaesekuchen/ |
Das Rezept ist für vier sechseckige Formen mit einer Kantenlänge von 3 cm ausgelegt.
Das hat mich natürlich gefuchst, denn solche Formen besitze ich nicht. Noch nicht. :-P
Aber ich habe quadratische Formen, die ich dann nach dem Füllen einfach zurecht geschnitten habe.
Aus einem habe ich ein Achteck geschnitten, aus dem anderen das vorgesehene Sechseck. (Ich habe nur zwei Törtchen zubereitet.)
Zutaten für vier Törtchen
Biscuit cuillère
1 Eiweiß (30 g)
30 g feiner Zucker
1 Eigelb (20 g)
5 g Milch
30 g Mehl (Type 405)
Crème fromage
100 g Frischkäse
25 g Gorgonzola dolce
20 g feiner Zucker
30 g Milch
3 g gemahlene Gelatine
15 g Wasser
80 g Schlagsahne
Füllung
2 Birnenhälften aus der Dose
Streuseltaler
20 g Butter
15 g Zucker
20 g Mehl
5 g gemahlene Mandeln
10 g Walnüsse
Belag und Dekoration
60 g Sahne
4 - 6 Birnenhälften aus der Dose
Nappage (z.B. Fruchtglasur)
Dill
rote Johannisbeeren
Zubereitung
Biscuit cuillère
Eiweiß aufschlagen. Wenn die Quirle beginnen, Spuren zu hinterlassen, Zucker in zwei Etappen einfügen und das Eiweiß zu steifem Schnee schlagen.
Eigelb mit Milch verrühren, hinzufügen und kurz einrühren. Nur so lange, bis die Masse homogen ist.
Mehl darauf sieben und melieren.
Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech etwa 20 cm x 22 cm groß aufstreichen und im vorgeheizten Ofen bei 190°C O/U-Hitze ca. 8 - 9 min backen.
Crème fromage
Gorgonzola in kleinen Stückchen hinzufügen und verrühren.
Zucker und nach und nach Milch einrühren, bis die Masse homogen ist.
Gelatine im Wasser ca. 10 min einweichen. Im Wasserbad auflösen.
Mit etwas von der Käsemasse angleichen und dann in die restliche Käsemasse einrühren.
Die Sahne (flüssig) einrühren.
Jede Form mit einem Boden auslegen (ich habe noch Tortenrandfolie eingelegt).
Die Birnenhälften für die Füllung abtropfen lassen und in kleine Stücke schneiden.
Wenn die Käsemasse anfängt anzudicken, die Hälfte gleichmäßig in die Formen gießen.
Birnenstücke darauf verteilen.
Die kleineren Böden einlegen und leicht andrücken.
Die restliche Käsemasse einfüllen.
Die Törtchen im Kühlschrank fest werden lassen.
Wenn sie fest sind, die Form entfernen.
Streuseltaler
Walnüsse grob hacken.
Butter cremig rühren. Zucker einrühren.
Gemahlene Mandeln, gesiebtes Mehl und gehackte Walnüsse hinzufügen und alles vermengen.
Den Teig mit der Schüssel für mindestens 30 min in den Kühlschrank stellen.
Wenn der Teig fest ist, aus dem Kühlschrank nehmen und ihn mit der Gabel auflockern.
Mit den Fingern kleine Brocken auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen.
Im vorgeheizten Ofen bei 180°C O/U-Hitze ca. 10 min knusprig braun backen.
Gänzlich abkühlen lassen.
Belag und Dekoration
Birnen in möglichst dünne Scheiben schneiden und mit Küchenpapier immer wieder sehr gut abtupfen.
Leicht versetzt in Reihe legen und mit dem Brenner den Rand Farbe nehmen lassen.
Sahne steif schlagen und mit einer 13 mm Lochtülle einen Dom aufdressieren.
Die Sahnekuppel mit den Birnenscheiben belegen, ggfs. die Birnenscheiben kürzen.
Die Birnenscheiben mit Glasur überglänzen und auf die Spitze Dill und Johannisbeeren setzen.
An den Rand jeweils drei Streuseltaler anbringen.
Die Walnussstreuseltaler nicht weglassen, denn sie sind Teil der Geschmackskomposition und auch ein wichtiges Dekorelement.
Quelle: Yûko Kumagai, Decoration Technics, Asahiya Shuppan Inc., 2007
Samstag, 8. März 2014
Maris Alltagsküche: Nikujaga 肉じゃが (Kartoffeln mit Fleisch gekocht)
Nikujaga zählt zu den Nimono-Gerichten, denn für dieses Gericht werden Fleisch und Kartoffeln zusammen in einer Brühe gekocht.
Nimono bezeichnen Gerichte, bei denen die Zutaten gekocht werden. In der japanischen Küche werden die Zutaten in der Regel in Dashi (Algen- und/ oder Fischbrühe) gekocht, der Zucker, Sake (japanischer Reiswein) und/ oder Mirin (gesüßte alkoholische Würzflüssigkeit auf Reisbasis), Sojasoße und Salz, manchmal auch Miso hinzugefügt wird.
Die Zutaten können in viel Brühe gekocht werden (z.B. Oden) oder man reduziert die Brühe während des Kochens ein, so dass die Zutaten einen kräftigen Geschmack erhalten (z.B. Nikujaga).
Nikujaga ist ein Standardgericht, weswegen fast jedes japanische Kochbuch dieses Rezept führt*.
Die Zubereitung ist dabei recht ähnlich.
Zutaten für 4 Personen
4 Kartoffeln (ca. 500 g)
200 g Rindfleisch (meist aus dem Rücken (Roastbeef, Tafelspitz), ich bevorzuge Rinderhüfte)
1 Zwiebel
1 Möhre
1 Pckg Shirataki
1,5 EL Öl
340 ml Wasser (wer es geschmacksintensiver mag, nimmt Dashi)
1 gehäufter EL Zucker
1,4 EL Sake
1 EL Mirin
3 EL Sojasoße
Grünes Gemüse als Deko-Farbkontrast wie Zuckerschoten, grüne Bohnen, Frühlingszwiebeln oder grüne Erbsen.
Zubereitung
1. Zutaten vorbereiten
Shirataki abspülen, mit kaltem Wasser im Topf aufsetzen, zum Kochen bringen und etwa 3 min kochen lassen. Abseihen. Mit der Schere auf essbare Länge schneiden.
Kartoffeln schälen, vierteln und für 10 min in kaltes Wasser legen.
Zwiebel schälen und in acht Spalten (kushigata, wedges) schneiden.
Möhre schälen und in ungleichmäßige Stücke (rangiri) schneiden.
Rindfleisch (am besten mit Filetiermesser) in dünne Scheiben schneiden.
2. Fleisch anbraten
In einem Topf das Öl erhitzen und darin das Fleisch ausbreiten und kräftig von beiden Seiten anbraten.
Fleisch, das Schmorzeiten verträgt, bleibt im Topf. Kurzbratfleisch wird herausgenommen. Das Fleisch muss nicht durch sein, da es zum Schluss nochmals in den Topf kommt, um Geschmack anzunehmen.
3. Gemüse hinzufügen und anbraten.
Wenn das Fleisch die Farbe wechselt, werden die Zwiebeln hinzugefügt, kurz durchschwenken, dann kommen die Möhren dazu, danach die Kartoffeln und zum Schluss Shirataki.
4. Entschäumen.
Wenn das Gemüse sich mit Öl überzogen hat, gibt man 340 ml Wasser in den Topf dazu und lässt das Ganze aufkochen. Auf mittlere Hitzezufuhr stellen und den Schaum abschöpfen.
5. Kochen
Zucker, Sake, Mirin und die halbe Menge Sojasoße (1,5 EL) hinzufügen und einen Otoshibuta (Senkdeckel) auflegen. Es geht aber auch ohne und mit einem ganz normalen Topfdeckel.
Das Ganze köcheln lassen, bis sich die Flüssigkeit auf etwa die Hälfte reduziert hat.
Anm. Noch feiner wird es, wenn man zuerst Sake und Mirin hinzufügt, 5 min bei mittlerer Hitze und aufgelegtem Deckel kochen lässt, dann denn Zucker, 5 min kochen lassen, dann die Sojasoße (halbe Menge) und 10 min köcheln lässt.
6. Restliche Sojasoße hinzufügen.
Otoshibuta entfernen, die restliche Sojasoße hinzufügen und die Zutaten gar kochen lassen.
Wenn die Flüssigkeit sich nochmals um die Hälfte reduziert hat, ggfs. das Fleisch wieder hinzugeben (wenn man es vorher raus genommen hat).
Das Gericht ist fertig, wenn das Gemüse gar ist und Geschmack genommen hat und nur noch etwas Flüssigkeit sich im Topf befindet.
Wie stark man letztendlich einkocht, bleibt dem eigenen Geschmack überlassen.
Grünes Gemüse blanchieren oder kurz vor Ende mitkochen
Bei diesem Nikujaga war meine Hitze zu schwach und die Brühe kochte nicht richtig ein, weswegen das Gericht etwas blass ist.
Bei diesem Nikujaga habe ich die Zutaten zu lange gekocht. Meine Kartoffeln zerfielen bereits. Kartoffelsuppe? :-P
Auch diese beiden Nikujaga schmeckten uns, also keine Sorge. Kreiert einfach euer eigenes Nikujaga.^^
Guten Appetit wünscht Mari^^
*Edit: Aus Neugier habe ich mal nachgesehen. Ich besitze zehn Bücher in deutscher Sprache über die japanische Küche (Bücher über Sushi und Bento nicht mitgezählt), von denen enthalten fünf Bücher ein Rezept zu Nikujaga in der Version ohne Möhre und Shirataki.
In meinen zwölf japanischen allgemeinen Kochbüchern ist in jedem ein Rezept zu Nikujaga drin.
Bei fünfen ohne Möhre und Shirataki, eines ohne Möhre aber mit Shirataki und die restlichen mit Shirataki und Möhre. Andere Zutaten außer die, die oben in der Zutatenliste stehen, kommen nicht vor.
Bei meinen spezialisierten Kochbüchern kommt das Gericht in den Büchern über Gemüsegerichte vor!
Meist ist es auch im Gemüse-Kapitel zu finden.
In den deutschen Büchern hingegen steht es bei den Fleischgerichten. :-D
Was mir noch eingefallen ist:
Das japanische Essen besteht in der Regel aus mehreren Gerichten. Zu Nikujaga würde man z.B. noch etwas gesäuertes (z.B. kyuuri no sunomono oder Brokkoli no oroshiae) reichen und etwas gebratenes (z.B. Kinpiragobo mit Chili). So wird der Farbvielfalt und der Geschmacksvielfalt Rechnung getragen.
Dazu gibt es natürlich noch Reis und Miso-Suppe.
Mittwoch, 5. März 2014
Wochenrückblick 24.2. - 2.3.
Und weiter geht's.^^
Montag, der 24. Februar 2014
Die Rohübersetzung ist bald geschafft und ich liege gut in der Zeit. Und so nehme ich diese Woche die letzten drei Felder Lektionen in Angriff, denn ich will diesen Monat mit dem Mignardises Kapitel fertig werden.
Wahrscheinlich hat sich meine Ungeduld auf meine Weintrauben in Karamell übertragen, denn die Umsetzung der Lektion misslingt. Na ja, seien wir mal nicht so. Ich gebe ein "ausreichend" und hake die Lektion für mich ab. :-P
Dienstag, der 25. Februar 2014
Der Laborbefund ist da und ich habe es schriftlich. Der Helicobacter pylori ist besiegt!!!
Er ist weg! Weg! Weg! Aaaah, er ist weg!
Nur merkwürdig, dass ich seit gestern wieder starke Blähungen habe. Ob das am Stress liegt? Am Schlafmangel? Oder vielleicht doch an den vielen tomatigen Sachen, die ich in letzter Zeit gegessen habe? Da werde ich wohl erneut Tomate von meinem Speiseplan streichen müssen.
Ich freue mich schon riesig aufs Wochenende, an dem der Berliner Foodbloggerbrunch stattfinden soll.
Ob ich etwas backe? Die Matchacremetorte oder besser noch die Mangotorte? Schließlich steht im Blog der Gastgeberin, dass sie Mangos mag. Aber in der Liste, in die jeder eintragen soll, was er mitbringt, stehen schon genug süße Speisen wie ich finde. Und erfahrungsgemäß essen die Leute zum Brunch lieber etwas Herzhaftes. Da die Gastgeberin Brötchen backen will, entscheide ich mich für einen Aufstrich, die Tôfu-Cashew-Creme und nach langem Hin und Her für Sushi und trage die Sachen in die Liste ein.
Heute ist mein neues Buch gekommen. Es ist von Stefanie Stahl und heißt "Leben kann auch einfach sein! So stärken Sie ihr Selbstwertgefühl"
Ich habe das Buch angefangen zu lesen und war gleich gefesselt.
Es ist sogar eine Passage enthalten, die genau auf meine Panikattacke beim Zahnarzt passt.
Bei großer Angst, so heißt es, neigt der Mensch dazu, oberflächlich und zu atmen und das viel zu schnell.
Beim Hecheln wird weniger Sauerstoff verbraucht.
"Im Blut beginnt es zu sprudeln, die Finger kribbeln und es wird einem ganz schummrig. Dieses Gefühl erhöht die Angst, was wiederum die Panikattacke anheizt. Die schnelle Atmung signalisiert dem Gehirn "Gefahr im Verzug", das aktiviert das sogenannte sympathische Nervensystem und wir kommen gar nicht mehr zur Ruhe."
In diesen Situationen kann man die Kontrolle über die Atmung verlieren, dann schnellt der Puls hoch, die Atmung blockiert, und das Panikgefühl "jetzt geht nichts mehr" sorgt für Handlungsunfähigkeit.
Lösung: In den Bauch atmen.
Aber ich will euch nicht langweilen. Auf jeden Fall zeigt das Buch auf, warum man sich so verhält, wie man sich verhält (bei niedrigem Selbstwertgefühl) und bietet Hilfen an.
Ich habe es zwar gerade erst angefangen zu lesen, aber ich habe das Gefühl, dass es mir schon jetzt hilft.
Mittwoch, der 26. Februar 2014
Marshmallows habe ich bislang immer mit den USA in Verbindung gebracht. Aber die Recherche ergab, dass es in der Tat die Franzosen waren, die die Marshmallows erfunden haben (laut Wiki).
Donnerstag, der 27. Februar 2014
Und wieder mal ruft die Zahnarztpraxis an, um den Termin abzusagen. Langsam werde ich echt sauer.
Ich warte voller Ungeduld auf den Termin und dann das?
Vielleicht brauchte sie den Termin für einen zahlungskräftigen Promi? Läster.
Was soll's. Ärgere ich mich weiter mit meinem Zahn herum und nutze die Zeit, um meine letzte Episode fertigzustellen.
Freitag, der 28. Februar 2014
Da ich für die Sushi noch Zutaten benötige, fahre ich heute u.a. zu Vinh Loi einkaufen.
Zu Hause entstehen die nächsten Marshmallows, die richtig gut geworden sind. Jedenfalls von der Konsistenz her. Lediglich der Geschmack von Orangenblütenwasser sagt mir nicht zu.
Juppie! Wieder ein Felder Kapitel geschafft. Ich hätte nicht gedacht, dass ich so schnell vorankomme.
Im März/ April kommt das Plunder und Co Kapitel dran, dann fehlt nur noch das Macarons Kapitel. Ende Mai werde ich wohl mit dem Felder durch sein. Ich habe anfangs gedacht, dass ich ein ganzes Jahr länger brauchen würde. o_O
Samstag, der 1. März 2014
Da Kampyô (kampyô sind getrockneten Kürbisstreifen) und Shiitake für meine Sushi eine längere Vorbereitung bedürfen, duftet die Küche bereits in der Früh schon nach Sojasoße. :-P
Nachmittags treffe ich mich mit der sehr sympatischen Eva vom Blog "Kochpoetin - In jedem Gericht ein Gedicht", die extra aus Hamburg zum morgigen Foodbloggertreffen angereist ist.
Ich bin leicht aufgeregt und glücklich, dass sie sich extra Zeit für ein zusätzliches Treffen nimmt. (Danke schön!)
Wir treffen uns auf dem Bahnsteig U-Bhf Eberswalder Str., wo ich auch ihren Mann kennen lerne, der dann allerdings seine eigenen Wege geht, und gehen gemeinsam zum Café Mon Plaisir, da die dort besonders feine Törtchen und feines Gebäck haben (und guten Kaffee) und Eva durch ihre Hermé Torten ja auch, wie soll ich sagen, geschmacksverwöhnt ist. :-P
Wir entscheiden uns beide für die Limetten-Nougat-Schnitte, die ich schon einmal gegessen und köstlich in Erinnerung hatte.
Die Schnitte kann man wirklich auf der Zunge zergehen lassen (allerdings dauerte es eine geraume Weile, bis wir dazu kamen, da wir vorher noch so viel zu erzählen hatten^^).
Ein weiterer Pluspunkt für das Café (neben seinen Köstlichkeiten) ist, dass sie seit kurzem eine Kundentoilette haben. Leider, leider gibt es jedoch ein fettes Minus. Es ist sehr, sehr kalt in dem Laden.
Und so beschließen wir, uns warm zu laufen. Da Eva noch nicht in den Geschmack eines Cannelés gekommen ist, gehen wir zu Fuß zum nächsten Café, dem Du Bonheur, da die dort wirklich sehr feine Cannelés haben. Doch da drin ist es wiederum so warm, dass wir es nicht lange aushalten, ich uns schnell zwei Cannelés kaufe, und wir wieder aus dem Laden flüchten. Nein, Stopp!
An der Kasse gab es ein Tellerchen mit Kokos-Marshmallows (!) zum Probieren. Da ließen wir uns natürlich nicht lange bitten. Die Marshmallows schmeckten gut, zogen aber keine so langen Fäden wie meine. Da war natürlich meine Neugier geweckt und wir fachsimpelten und scherzten noch ein wenig. :-D
Jetzt wird es aber Zeit, Eva ihrem Mann zurückzubringen^^ und so begleite ich sie noch bis Friedrichstraße, wo ich mich dann von beiden verabschiede.
Es ist schon spät und ich habe wieder Hunger bekommen. Ach ja, ich habe ja ein Cannelé in der Tasche.
Mal sehen, ob es schmeckt. Nicht dass ich Eva eine Fehlproduktion angedreht habe.
Mampf. Köstlich. Und ruck zuck aufgegessen.
Und, Eva, wie hat es dir geschmeckt? ^^
Zu Hause werde ich freudig von Kazu begrüßt: "Mama, spielst du jetzt mit mir?" *g*
Sonntag, der 2. März 2014
Heute muss ich früh aufstehen, denn Sushi rollen braucht seine Zeit.
Um 3:50 Uhr stehe ich daher schon in der Küche und wasche den Reis.
Während der Reis kocht, bereite ich die restlichen Zutaten sowie das Sushi-Su vor.
Dann noch den Reis säuern und fächern.
6:00 Uhr. Startklar zum Rollen. Es gibt Kappamaki mit geröstetem Sesam und Fleur de Sel, Möhre mit japanischer Mayonaise, klassische Kampyô-maki (kampyô sind getrockneten Kürbisstreifen) und Futomaki mit Kampyô, Shiitake und Ei.
Bis auf die Futomaki sind die Sushi sogar vegan.
Noch schneiden, Sojasoße in Fläschchen füllen und verpacken. Fertig zum Transport.^^
8:00 Uhr. Küche aufräumen, fertig machen und kurz nach 10:00 Uhr mache ich mich auf den Weg.
Ich bin früh dran. Normalerweise gehe ich in solchen Fällen noch eine Runde spazieren. Aber ich muss ganz dringend ...
Und so klingele ich und frage, ob ich schon reinkommen darf. Und natürlich darf ich.
Als Gastgebergeschenk habe ich eine Flasche Fairtrade Mangonektar und einen Bio-Apfel-Mango-Saft besorgt. Aber es hatte den Anschein, dass ich damit daneben gegriffen habe, denn die Säfte landeten zusammen mit den anderen Getränken auf dem Buffet.
Ich stellte meine Sushi und meine Tôfu-Cashew-Creme mit Dill auf den Tisch.
Nach und nach trudelten dann auch die anderen Blogger ein und der Buffet-Tisch füllte sich.
Beim Berliner Foodbloggertreffen sind außer mir dabei:
Die Gastgeberin Melanie vom Blog Mangoseele, die selbst gebackene Wurzelbrötchen und mexikanische Agua frescas reichte,
Eva aus Hamburg vom Blog "Kochpoetin - In jedem Gericht ein Gedicht", die mir durchs Mitbringen der Médélices-Torte eine große Freude bereitete,
Anne vom Blog "cats & cakes", die selbstgemachten Hummus und feine Putu Ayo (die grünen Bällchen) mitbrachte,
"Lisa" vom Blog "Lisa Cuisine", die vegane Avocado-Kirsch-Muffins, kleine Zitronen-Cupcakes und für jeden eine Tüte sehr leckerer Cookies mitbrachte,
Lisa vom Blog "Mango Marille"mit einer Lachsmousse,
Peggy vom Blog "multikulinarisches" mit einer Fencheltarte und eingelegten Kornelkirschen,
Claudia vom Blog "Food with a View" mit einer vegetarischen pâté en croûte,
Anna vom Blog "Selleriesalat" mit Obatzter und Eiersalat im Glas,
Meike vom Blog "smámunir" mit Soba-Salat und einer Zitronentarte,
Sandra&Raphael vom Blog "Besseressen" mit Salat aus zweierlei Karotten und Mango mit Hüttenkäse und Tomaten.
Die selbstgemachten Konfitüren und die Spinattaschen kann ich jedoch nicht zuordnen.
Es ist eine lustige, ja sogar sehr lustige Runde und wir lachen viel und schlagen uns die Bäuche voll.
Wer an Einzelheiten interessiert ist, schaut am besten bei
cats & cakes, Lisa Cuisine (tolle Großaufnahmefotos!) und Mangoseele vorbei, die schöne Berichte mit vor allem schönen Fotos zum Treffen gepostet haben.
Die Zeit verfliegt und ich bin erst abends wieder zu Hause. Völlig geschafft, aber zufrieden mit der Welt.
Es war ein schöner Tag, ein wundervolles Wochenende und eine gute Woche. :-)
Montag, der 24. Februar 2014
Die Rohübersetzung ist bald geschafft und ich liege gut in der Zeit. Und so nehme ich diese Woche die letzten drei Felder Lektionen in Angriff, denn ich will diesen Monat mit dem Mignardises Kapitel fertig werden.
Wahrscheinlich hat sich meine Ungeduld auf meine Weintrauben in Karamell übertragen, denn die Umsetzung der Lektion misslingt. Na ja, seien wir mal nicht so. Ich gebe ein "ausreichend" und hake die Lektion für mich ab. :-P
Dienstag, der 25. Februar 2014
Der Laborbefund ist da und ich habe es schriftlich. Der Helicobacter pylori ist besiegt!!!
Er ist weg! Weg! Weg! Aaaah, er ist weg!
Nur merkwürdig, dass ich seit gestern wieder starke Blähungen habe. Ob das am Stress liegt? Am Schlafmangel? Oder vielleicht doch an den vielen tomatigen Sachen, die ich in letzter Zeit gegessen habe? Da werde ich wohl erneut Tomate von meinem Speiseplan streichen müssen.
Ich freue mich schon riesig aufs Wochenende, an dem der Berliner Foodbloggerbrunch stattfinden soll.
Ob ich etwas backe? Die Matchacremetorte oder besser noch die Mangotorte? Schließlich steht im Blog der Gastgeberin, dass sie Mangos mag. Aber in der Liste, in die jeder eintragen soll, was er mitbringt, stehen schon genug süße Speisen wie ich finde. Und erfahrungsgemäß essen die Leute zum Brunch lieber etwas Herzhaftes. Da die Gastgeberin Brötchen backen will, entscheide ich mich für einen Aufstrich, die Tôfu-Cashew-Creme und nach langem Hin und Her für Sushi und trage die Sachen in die Liste ein.
Heute ist mein neues Buch gekommen. Es ist von Stefanie Stahl und heißt "Leben kann auch einfach sein! So stärken Sie ihr Selbstwertgefühl"
Ich habe das Buch angefangen zu lesen und war gleich gefesselt.
Es ist sogar eine Passage enthalten, die genau auf meine Panikattacke beim Zahnarzt passt.
Bei großer Angst, so heißt es, neigt der Mensch dazu, oberflächlich und zu atmen und das viel zu schnell.
Beim Hecheln wird weniger Sauerstoff verbraucht.
"Im Blut beginnt es zu sprudeln, die Finger kribbeln und es wird einem ganz schummrig. Dieses Gefühl erhöht die Angst, was wiederum die Panikattacke anheizt. Die schnelle Atmung signalisiert dem Gehirn "Gefahr im Verzug", das aktiviert das sogenannte sympathische Nervensystem und wir kommen gar nicht mehr zur Ruhe."
In diesen Situationen kann man die Kontrolle über die Atmung verlieren, dann schnellt der Puls hoch, die Atmung blockiert, und das Panikgefühl "jetzt geht nichts mehr" sorgt für Handlungsunfähigkeit.
Lösung: In den Bauch atmen.
Aber ich will euch nicht langweilen. Auf jeden Fall zeigt das Buch auf, warum man sich so verhält, wie man sich verhält (bei niedrigem Selbstwertgefühl) und bietet Hilfen an.
Ich habe es zwar gerade erst angefangen zu lesen, aber ich habe das Gefühl, dass es mir schon jetzt hilft.
Mittwoch, der 26. Februar 2014
Marshmallows habe ich bislang immer mit den USA in Verbindung gebracht. Aber die Recherche ergab, dass es in der Tat die Franzosen waren, die die Marshmallows erfunden haben (laut Wiki).
| Himbeer-Marshmallows |
Donnerstag, der 27. Februar 2014
Und wieder mal ruft die Zahnarztpraxis an, um den Termin abzusagen. Langsam werde ich echt sauer.
Ich warte voller Ungeduld auf den Termin und dann das?
Vielleicht brauchte sie den Termin für einen zahlungskräftigen Promi? Läster.
Was soll's. Ärgere ich mich weiter mit meinem Zahn herum und nutze die Zeit, um meine letzte Episode fertigzustellen.
Freitag, der 28. Februar 2014
Da ich für die Sushi noch Zutaten benötige, fahre ich heute u.a. zu Vinh Loi einkaufen.
Zu Hause entstehen die nächsten Marshmallows, die richtig gut geworden sind. Jedenfalls von der Konsistenz her. Lediglich der Geschmack von Orangenblütenwasser sagt mir nicht zu.
| Orangenblüten-Marshmallows |
Juppie! Wieder ein Felder Kapitel geschafft. Ich hätte nicht gedacht, dass ich so schnell vorankomme.
Im März/ April kommt das Plunder und Co Kapitel dran, dann fehlt nur noch das Macarons Kapitel. Ende Mai werde ich wohl mit dem Felder durch sein. Ich habe anfangs gedacht, dass ich ein ganzes Jahr länger brauchen würde. o_O
Samstag, der 1. März 2014
Da Kampyô (kampyô sind getrockneten Kürbisstreifen) und Shiitake für meine Sushi eine längere Vorbereitung bedürfen, duftet die Küche bereits in der Früh schon nach Sojasoße. :-P
Nachmittags treffe ich mich mit der sehr sympatischen Eva vom Blog "Kochpoetin - In jedem Gericht ein Gedicht", die extra aus Hamburg zum morgigen Foodbloggertreffen angereist ist.
Ich bin leicht aufgeregt und glücklich, dass sie sich extra Zeit für ein zusätzliches Treffen nimmt. (Danke schön!)
Wir treffen uns auf dem Bahnsteig U-Bhf Eberswalder Str., wo ich auch ihren Mann kennen lerne, der dann allerdings seine eigenen Wege geht, und gehen gemeinsam zum Café Mon Plaisir, da die dort besonders feine Törtchen und feines Gebäck haben (und guten Kaffee) und Eva durch ihre Hermé Torten ja auch, wie soll ich sagen, geschmacksverwöhnt ist. :-P
Wir entscheiden uns beide für die Limetten-Nougat-Schnitte, die ich schon einmal gegessen und köstlich in Erinnerung hatte.
Die Schnitte kann man wirklich auf der Zunge zergehen lassen (allerdings dauerte es eine geraume Weile, bis wir dazu kamen, da wir vorher noch so viel zu erzählen hatten^^).
Ein weiterer Pluspunkt für das Café (neben seinen Köstlichkeiten) ist, dass sie seit kurzem eine Kundentoilette haben. Leider, leider gibt es jedoch ein fettes Minus. Es ist sehr, sehr kalt in dem Laden.
Und so beschließen wir, uns warm zu laufen. Da Eva noch nicht in den Geschmack eines Cannelés gekommen ist, gehen wir zu Fuß zum nächsten Café, dem Du Bonheur, da die dort wirklich sehr feine Cannelés haben. Doch da drin ist es wiederum so warm, dass wir es nicht lange aushalten, ich uns schnell zwei Cannelés kaufe, und wir wieder aus dem Laden flüchten. Nein, Stopp!
An der Kasse gab es ein Tellerchen mit Kokos-Marshmallows (!) zum Probieren. Da ließen wir uns natürlich nicht lange bitten. Die Marshmallows schmeckten gut, zogen aber keine so langen Fäden wie meine. Da war natürlich meine Neugier geweckt und wir fachsimpelten und scherzten noch ein wenig. :-D
Jetzt wird es aber Zeit, Eva ihrem Mann zurückzubringen^^ und so begleite ich sie noch bis Friedrichstraße, wo ich mich dann von beiden verabschiede.
Es ist schon spät und ich habe wieder Hunger bekommen. Ach ja, ich habe ja ein Cannelé in der Tasche.
Mal sehen, ob es schmeckt. Nicht dass ich Eva eine Fehlproduktion angedreht habe.
Mampf. Köstlich. Und ruck zuck aufgegessen.
Und, Eva, wie hat es dir geschmeckt? ^^
Zu Hause werde ich freudig von Kazu begrüßt: "Mama, spielst du jetzt mit mir?" *g*
Sonntag, der 2. März 2014
Heute muss ich früh aufstehen, denn Sushi rollen braucht seine Zeit.
Um 3:50 Uhr stehe ich daher schon in der Küche und wasche den Reis.
Während der Reis kocht, bereite ich die restlichen Zutaten sowie das Sushi-Su vor.
6:00 Uhr. Startklar zum Rollen. Es gibt Kappamaki mit geröstetem Sesam und Fleur de Sel, Möhre mit japanischer Mayonaise, klassische Kampyô-maki (kampyô sind getrockneten Kürbisstreifen) und Futomaki mit Kampyô, Shiitake und Ei.
Bis auf die Futomaki sind die Sushi sogar vegan.
Noch schneiden, Sojasoße in Fläschchen füllen und verpacken. Fertig zum Transport.^^
8:00 Uhr. Küche aufräumen, fertig machen und kurz nach 10:00 Uhr mache ich mich auf den Weg.
Ich bin früh dran. Normalerweise gehe ich in solchen Fällen noch eine Runde spazieren. Aber ich muss ganz dringend ...
Und so klingele ich und frage, ob ich schon reinkommen darf. Und natürlich darf ich.
Als Gastgebergeschenk habe ich eine Flasche Fairtrade Mangonektar und einen Bio-Apfel-Mango-Saft besorgt. Aber es hatte den Anschein, dass ich damit daneben gegriffen habe, denn die Säfte landeten zusammen mit den anderen Getränken auf dem Buffet.
Ich stellte meine Sushi und meine Tôfu-Cashew-Creme mit Dill auf den Tisch.
Nach und nach trudelten dann auch die anderen Blogger ein und der Buffet-Tisch füllte sich.
Beim Berliner Foodbloggertreffen sind außer mir dabei:
Die Gastgeberin Melanie vom Blog Mangoseele, die selbst gebackene Wurzelbrötchen und mexikanische Agua frescas reichte,
Eva aus Hamburg vom Blog "Kochpoetin - In jedem Gericht ein Gedicht", die mir durchs Mitbringen der Médélices-Torte eine große Freude bereitete,
Anne vom Blog "cats & cakes", die selbstgemachten Hummus und feine Putu Ayo (die grünen Bällchen) mitbrachte,
"Lisa" vom Blog "Lisa Cuisine", die vegane Avocado-Kirsch-Muffins, kleine Zitronen-Cupcakes und für jeden eine Tüte sehr leckerer Cookies mitbrachte,
Lisa vom Blog "Mango Marille"mit einer Lachsmousse,
Peggy vom Blog "multikulinarisches" mit einer Fencheltarte und eingelegten Kornelkirschen,
Claudia vom Blog "Food with a View" mit einer vegetarischen pâté en croûte,
Anna vom Blog "Selleriesalat" mit Obatzter und Eiersalat im Glas,
Meike vom Blog "smámunir" mit Soba-Salat und einer Zitronentarte,
Sandra&Raphael vom Blog "Besseressen" mit Salat aus zweierlei Karotten und Mango mit Hüttenkäse und Tomaten.
Die selbstgemachten Konfitüren und die Spinattaschen kann ich jedoch nicht zuordnen.
Es ist eine lustige, ja sogar sehr lustige Runde und wir lachen viel und schlagen uns die Bäuche voll.
Wer an Einzelheiten interessiert ist, schaut am besten bei
cats & cakes, Lisa Cuisine (tolle Großaufnahmefotos!) und Mangoseele vorbei, die schöne Berichte mit vor allem schönen Fotos zum Treffen gepostet haben.
Die Zeit verfliegt und ich bin erst abends wieder zu Hause. Völlig geschafft, aber zufrieden mit der Welt.
Es war ein schöner Tag, ein wundervolles Wochenende und eine gute Woche. :-)
Dienstag, 4. März 2014
Wochenrückblick 15.2. - 23.2.
Ach du Schreck! Es fehlen ja wieder über zwei Wochen. Na dann mal los und die Schockstarre abschütteln. :-D
Wochenende, 15./16. Februar 2014
Am Übersetzen.
Aber nicht nur. Die Daten an meinen Fotos verraten mir, dass ich heute die Schokoladen-Mignardises fabriziert habe.
Dann gab es noch einen zweiten Versuch, Cannelés zu backen und am Sonntag gab es u.a. die gekochten Taro-Kartoffeln.
Montag, der 17. Februar 2014
Gleich in der Früh muss ich zum Gastroenterologen. Ich habe heute meinen Termin für die Magenspiegelung, bei der kontrolliert wird, ob der Helicobacter pylori noch da ist. Der Magen an sich sieht ganz okay aus, Näheres erfahre ich, wenn die Laborwerte in einer Woche eintreffen, sagt man mir.
Ab nach Hause, die Arbeit ruft.
Und meine Cannelés, denn ich habe nach der Pleite gestern gleich drei weitere Ladungen vorbereitet.
Abends erreicht mich eine Mail von Eva, die mich über ein Berliner Foodblogger-Treffen informiert, das am 2. März stattfindet. Oh, das habe ich gar nicht mitbekommen. Also gleich mal hingeschrieben und mich angemeldet.
Dienstag, der 18. Februar 2014
Für meine neue Reihe "Maris Alltagsküche" fotografiere ich heute mal mein Frühstück: Banana Kinako Toast.
Die Zahnarztpraxis ruft an. Da meine Ärztin immer noch krank ist, müssen sie meinen Termin heute mittag in den Nachmittag legen. Na gut. Ich willige ein. Dann muss ich eben Kazu mitnehmen. Ich rufe im Kindergarten an und sage Bescheid, dass ich Kazu früher abhole.
Wie mache ich das? Wann genau hole ich ihn ab? Fahre ich dann von dort direkt dahin? Oder lieber frühzeitig abholen und erst nach Hause? Hoffentlich gibt es kein Geschrei. Hoffentlich läuft bei der Behandlung nichts schief? Was ... wenn ...
Die Fragen fangen an, in meinem Kopf herumzuwirbeln und ehe ich mich versehe, stecke ich in einem Strudel drin und Angst macht sich breit. Ich tigere in der Wohnung auf und ab, bin total zittrig.
Ich rufe Fabian an, um ihm Bescheid zu geben, dass ich der Praxis seine Nummer gebe, für den Fall der Fälle ...
Mein Mann spürt sofort, dass ich ein Nervenbündel bin und schreitet ein. Ich solle mir keinen Kopf machen, er wird Kazu abholen.
Schlagartig fällt eine Last von mir ab und ich fühle mich befreit. Habe das Gefühl, wieder frei atmen zu können. Verrückt. Dabei habe ich schon öfter Kazu dabei gehabt. Wie dem auch sei, deswegen habe ich ja eine Therapie verschrieben bekommen.
Die Behandlung beim Zahnarzt verläuft gut, man merkt der Zahnärztin aber den Stress an, den sie durch den Ausfall ihrer Co-Ärztin hat.
Ich habe zwar der Praktikantin gegenüber gesagt, dass mittlerweile mein anderer Backenzahn auf der anderen Seite ebenfalls wehtut, aber als die Praktikantin dies brav der Ärztin weiter trägt, beharre ich nicht auf eine Untersuchung. Der andere Zahn kann warten, bis sich die Lage in der Praxis entspannt hat.
Nach dem Zahnarzt gehe ich noch ins KaDeWe. Ich hoffe, hier ein Stück Opéra-Torte zu finden, da ich diese demnächst backen will und ich dachte, es könne nicht schaden, vorher mal ein gekauftes Stück zu testen. Doch bei Lénotre gibt es keins.
Mein Kopf arbeitet weiter. Ich könnte ja für meine Männer Sushi mitbringen. Nach dem Schwimmen (mein Mann bringt Kazu auch zum Schwimmen) hat Kazu bestimmt Hunger. Doch im KaDe We gibt es nur westliche Sushi zu unverschämten Preisen. Also keine Sushi.
Schließlich kaufe ich nur zwei Brötchen.
Egal. Der KaDeWe Ausflug hat trotzdem Spaß gemacht.
Abends bekomme ich Antwort von der Organisatorin Melanie des Bloggertreffens. Sie habe zu viele Anmeldungen und kann mir daher noch nicht zusagen. Wenn jemand abspringt, gäbe sie mir Bescheid sagt sie.
Seufz. Wenn es nicht klappt, gehe ich eben zum Fimmatinée oder zum Naschmarkt.
Mittwoch, der 19. Februar 2014
Lange habe ich es aufgeschoben, aber heute muss ich unbedingt mal wieder zum Biomarkt.
Zugegeben, es tut gut, mal wieder rauszukommen.^^
Donnerstag, der 20. Februar 2014
Als ich heute früh meine Mails checke, ist eine Mail von Melanie dabei. Da welche abgesagt haben, ist Platz für mich beim Berliner Foodblogger-Treffen. Ich kann also kommen. Da ein Brunch geplant ist, zu dem jeder etwas mitbringen soll, heißt es nun zu überlegen was. Ganz schön schwierig.
Heute ist wieder Schwimmen und ich merke deutlich, dass Kazu nicht mehr so viel Angst vor dem Wasser hat. Während er zu Beginn noch mit um 90° abgewinkelten Oberkörper geduscht hat (damit sein Gesicht auf gar keinen Fall nass wird), duscht er mittlerweile gerade stehend. Auch zeigt er mir stolz, wie toll er tauchen kann. Natürlich reichen die paar Stunden nicht aus, dass er sein Seepferdchen (ein Schwimmabzeichen) schafft, aber das war ja auch gar nicht mein Ziel. Kazu hat Spaß am Schwimmen gefunden und so melde ich ihn zum nächsten Kurs an, der von April bis Juni geht.
Vom Judo Verein, den ich angeschrieben habe, kommt die Nachricht, dass ich Kazu jederzeit zum Probetraining bringen kann. Im März geht es dann also los mit Judo.^^
Mal sehen, wie ihm das gefällt.
Freitag, der 21. Februar 2014
Arbeit, Arbeit, Arbeit und mal wieder Nikujaga zum Mittagessen.
Samstag, der 22. Februar 2014
Heute gibt es Nudeln mit Tomatensauce. Natürlich nach Mari Art vegan mit Tôfu drin. :-P
Zum Nachtisch gibt es Konnyaku Jelly mit weißem Pfirsich-Geschmack. Dazu gibt es jedoch kein Rezept, da es eine Fertigpackung war, der man nur noch Wasser hinzufügen musste.
Sonntag, der 23. Februar 2014
Frisch gebackene Brötchen zum Frühstück gibt es heute. Den Teig hatte ich gestern schon vorbereitet und ihn über Nacht im Kühlschrank gehen lassen.
Das Rezept hierfür habe ich bei Danii gefunden, allerdings sehen meine ganz anders aus als ihre. ?_?
Egal, uns hat es geschmeckt. Ich fand nur, dass sie sehr hefig schmeckten. So, wie wenn ein Teig Übergare bekommen hat. Ansonsten sehr praktisch, da schnell zubereitet.
Zum Mittag gab es die Reste von gestern. :-P
So, die nächste Woche mit vielen Highlights kommt dann in Teil 2. Sonst wird der Post zu lang und erschlägt euch.^^
Also bis evt. morgen. :-D
Wochenende, 15./16. Februar 2014
Am Übersetzen.
Aber nicht nur. Die Daten an meinen Fotos verraten mir, dass ich heute die Schokoladen-Mignardises fabriziert habe.
| Karibische Schokoladentörtchen |
| Schwarzwälder Kirschtörtchen |
Montag, der 17. Februar 2014
Gleich in der Früh muss ich zum Gastroenterologen. Ich habe heute meinen Termin für die Magenspiegelung, bei der kontrolliert wird, ob der Helicobacter pylori noch da ist. Der Magen an sich sieht ganz okay aus, Näheres erfahre ich, wenn die Laborwerte in einer Woche eintreffen, sagt man mir.
Ab nach Hause, die Arbeit ruft.
Und meine Cannelés, denn ich habe nach der Pleite gestern gleich drei weitere Ladungen vorbereitet.
Abends erreicht mich eine Mail von Eva, die mich über ein Berliner Foodblogger-Treffen informiert, das am 2. März stattfindet. Oh, das habe ich gar nicht mitbekommen. Also gleich mal hingeschrieben und mich angemeldet.
Dienstag, der 18. Februar 2014
Für meine neue Reihe "Maris Alltagsküche" fotografiere ich heute mal mein Frühstück: Banana Kinako Toast.
Die Zahnarztpraxis ruft an. Da meine Ärztin immer noch krank ist, müssen sie meinen Termin heute mittag in den Nachmittag legen. Na gut. Ich willige ein. Dann muss ich eben Kazu mitnehmen. Ich rufe im Kindergarten an und sage Bescheid, dass ich Kazu früher abhole.
Wie mache ich das? Wann genau hole ich ihn ab? Fahre ich dann von dort direkt dahin? Oder lieber frühzeitig abholen und erst nach Hause? Hoffentlich gibt es kein Geschrei. Hoffentlich läuft bei der Behandlung nichts schief? Was ... wenn ...
Die Fragen fangen an, in meinem Kopf herumzuwirbeln und ehe ich mich versehe, stecke ich in einem Strudel drin und Angst macht sich breit. Ich tigere in der Wohnung auf und ab, bin total zittrig.
Ich rufe Fabian an, um ihm Bescheid zu geben, dass ich der Praxis seine Nummer gebe, für den Fall der Fälle ...
Mein Mann spürt sofort, dass ich ein Nervenbündel bin und schreitet ein. Ich solle mir keinen Kopf machen, er wird Kazu abholen.
Schlagartig fällt eine Last von mir ab und ich fühle mich befreit. Habe das Gefühl, wieder frei atmen zu können. Verrückt. Dabei habe ich schon öfter Kazu dabei gehabt. Wie dem auch sei, deswegen habe ich ja eine Therapie verschrieben bekommen.
Die Behandlung beim Zahnarzt verläuft gut, man merkt der Zahnärztin aber den Stress an, den sie durch den Ausfall ihrer Co-Ärztin hat.
Ich habe zwar der Praktikantin gegenüber gesagt, dass mittlerweile mein anderer Backenzahn auf der anderen Seite ebenfalls wehtut, aber als die Praktikantin dies brav der Ärztin weiter trägt, beharre ich nicht auf eine Untersuchung. Der andere Zahn kann warten, bis sich die Lage in der Praxis entspannt hat.
Nach dem Zahnarzt gehe ich noch ins KaDeWe. Ich hoffe, hier ein Stück Opéra-Torte zu finden, da ich diese demnächst backen will und ich dachte, es könne nicht schaden, vorher mal ein gekauftes Stück zu testen. Doch bei Lénotre gibt es keins.
Mein Kopf arbeitet weiter. Ich könnte ja für meine Männer Sushi mitbringen. Nach dem Schwimmen (mein Mann bringt Kazu auch zum Schwimmen) hat Kazu bestimmt Hunger. Doch im KaDe We gibt es nur westliche Sushi zu unverschämten Preisen. Also keine Sushi.
Schließlich kaufe ich nur zwei Brötchen.
Egal. Der KaDeWe Ausflug hat trotzdem Spaß gemacht.
Abends bekomme ich Antwort von der Organisatorin Melanie des Bloggertreffens. Sie habe zu viele Anmeldungen und kann mir daher noch nicht zusagen. Wenn jemand abspringt, gäbe sie mir Bescheid sagt sie.
Seufz. Wenn es nicht klappt, gehe ich eben zum Fimmatinée oder zum Naschmarkt.
Mittwoch, der 19. Februar 2014
Lange habe ich es aufgeschoben, aber heute muss ich unbedingt mal wieder zum Biomarkt.
Zugegeben, es tut gut, mal wieder rauszukommen.^^
Donnerstag, der 20. Februar 2014
Als ich heute früh meine Mails checke, ist eine Mail von Melanie dabei. Da welche abgesagt haben, ist Platz für mich beim Berliner Foodblogger-Treffen. Ich kann also kommen. Da ein Brunch geplant ist, zu dem jeder etwas mitbringen soll, heißt es nun zu überlegen was. Ganz schön schwierig.
Heute ist wieder Schwimmen und ich merke deutlich, dass Kazu nicht mehr so viel Angst vor dem Wasser hat. Während er zu Beginn noch mit um 90° abgewinkelten Oberkörper geduscht hat (damit sein Gesicht auf gar keinen Fall nass wird), duscht er mittlerweile gerade stehend. Auch zeigt er mir stolz, wie toll er tauchen kann. Natürlich reichen die paar Stunden nicht aus, dass er sein Seepferdchen (ein Schwimmabzeichen) schafft, aber das war ja auch gar nicht mein Ziel. Kazu hat Spaß am Schwimmen gefunden und so melde ich ihn zum nächsten Kurs an, der von April bis Juni geht.
Vom Judo Verein, den ich angeschrieben habe, kommt die Nachricht, dass ich Kazu jederzeit zum Probetraining bringen kann. Im März geht es dann also los mit Judo.^^
Mal sehen, wie ihm das gefällt.
Freitag, der 21. Februar 2014
Arbeit, Arbeit, Arbeit und mal wieder Nikujaga zum Mittagessen.
Samstag, der 22. Februar 2014
Heute gibt es Nudeln mit Tomatensauce. Natürlich nach Mari Art vegan mit Tôfu drin. :-P
Zum Nachtisch gibt es Konnyaku Jelly mit weißem Pfirsich-Geschmack. Dazu gibt es jedoch kein Rezept, da es eine Fertigpackung war, der man nur noch Wasser hinzufügen musste.
Sonntag, der 23. Februar 2014
Frisch gebackene Brötchen zum Frühstück gibt es heute. Den Teig hatte ich gestern schon vorbereitet und ihn über Nacht im Kühlschrank gehen lassen.
Das Rezept hierfür habe ich bei Danii gefunden, allerdings sehen meine ganz anders aus als ihre. ?_?
Egal, uns hat es geschmeckt. Ich fand nur, dass sie sehr hefig schmeckten. So, wie wenn ein Teig Übergare bekommen hat. Ansonsten sehr praktisch, da schnell zubereitet.
Zum Mittag gab es die Reste von gestern. :-P
So, die nächste Woche mit vielen Highlights kommt dann in Teil 2. Sonst wird der Post zu lang und erschlägt euch.^^
Also bis evt. morgen. :-D
Sonntag, 2. März 2014
Maris Alltagsküche: Satoimo no nimono 里芋の煮物 (gekochte Taro Kartoffeln)
Nimono bezeichnen Gerichte, bei denen die Zutaten gekocht werden. In der japanischen Küche werden die Zutaten in der Regel in Dashi (Algen- und/ oder Fischbrühe) gekocht, der Zucker, Sake (japanischer Reiswein) und/ oder Mirin (gesüßte alkoholische Würzflüssigkeit auf Reisbasis), Sojasoße und Salz, manchmal auch Miso hinzugefügt wird.
Die Zutaten können in viel Brühe gekocht werden (z.B. Oden) oder man reduziert die Brühe während des Kochens ein, so dass die Zutaten einen kräftigen Geschmack erhalten (z.B. Nikujaga).
Taro-Kartoffeln werden gerne mit Tintenfischringen kombiniert, aber auch mit Möhren oder mit Möhren und Konnyaku.
Meine Version hier ist schlicht nur mit Möhren.
Die Taro-Kartoffeln kaufe ich als Tiefkühlware.
Zutaten für ca. 2 - 3 Personen
ca. 10 Taro-Kugeln oder 4 große Taro-Kartoffeln
etwas Salz
1 - 2 Möhren
400 ml Dashi
1 EL Sake
1 EL Mirin
1,5 EL Zucker
1,5 EL Sojasoße
Zubereitung
Ggfs. Taro schälen.
Taro im Topf knapp bedeckt mit Wasser und mit etwas Salz zum Kochen bringen und bei mittlerer Hitze etwa 3 min kochen.
Kochwasser abgießen und die Taro unter fließen kaltem Wasser gut abspülen, um die schleimige Stärke abzuwaschen.
Taro halbieren.
Die Möhren schälen und in Stücke schneiden.
In einem Topf Dashi-Brühe, Taro und Möhren geben und bei mittlerer Hitze aufkochen lassen.
Sake und Mirin hinzufügen und 3 min köcheln lassen (ohne Deckel).
Zucker hinzufügen und 3 min köcheln lassen (ohne Deckel).
1 EL Sojasoße hinzufügen und die Zutaten solange kochen lassen (ohne Deckel), bis die Flüssigkeit um die Hälfte reduziert ist.
Die restliche Sojasoße (1/2 EL) hinzugeben und die Brühe weiter reduzieren.
Ein wenig sollte jedoch übrig bleiben.
Wie stark man letztendlich einkocht, bleibt dem eigenen Geschmack überlassen.
Guten Appetit wünscht Mari^^
Samstag, 1. März 2014
Was bringt der März Neues?
Der März ist da. Der Frühling steht vor der Tür.
Ich habe meine Drehbuch-Übersetzung abgeschlossen und auch sonst ist wieder etwas Ruhe in mein Leben gekommen, so dass ich demnächst wieder wie gewohnt montags die Wochenrückblicke posten werde.
Ebenso abgeschlossen ist das Kapitel Mignardises von Felder. Nun sind es nur noch 2 1/2 Kapitel, die fehlen.
Diesen Monat werde ich mich dem Kapitel über Brioches und Plundergebäck widmen, aber auch noch zwei - drei Torten aus dem Tortenkapitel herstellen.
Die letzten Tage war ich dabei, ein neues Rezeptverzeichnis A-Z zu erstellen, das alle Rezepte in alphabetischer Reihenfolge auflistet, aber auch auf die Zutaten und teilweise die Gebäckart eingeht.
So findet man z.B. den Choco-Banana Chiffon Cake
unter B wie Banane
unter C weil Choco ...
unter C wie Chiffon
und unter S weil Schokoladenkuchen.
Ich denke, das sollte die Suche nach speziellen Rezepten erleichtern.
Allerdings bin ich noch nicht ganz fertig.
Brot und Brötchen, Desserts, Getränke, Eis, etc und die pikanten Speisen müssen noch gelistet werden.
Trotzdem habe ich beschlossen, euch heute schon den neuen Rezepte Index zu präsentieren, in der Hoffnung, dass er bei euch Anklang findet.
Noch heute oder morgen gibt es noch eine Post über meine Alltagsküche. Mal sehen, ob die neue Reihe sich etablieren kann.
Und meine Bilder für die Reihe "Japan damals" stapeln sich hier auch schon.
Haha, zu viele Projekte. ^^;;
Mari
Ich habe meine Drehbuch-Übersetzung abgeschlossen und auch sonst ist wieder etwas Ruhe in mein Leben gekommen, so dass ich demnächst wieder wie gewohnt montags die Wochenrückblicke posten werde.
Ebenso abgeschlossen ist das Kapitel Mignardises von Felder. Nun sind es nur noch 2 1/2 Kapitel, die fehlen.
Diesen Monat werde ich mich dem Kapitel über Brioches und Plundergebäck widmen, aber auch noch zwei - drei Torten aus dem Tortenkapitel herstellen.
Die letzten Tage war ich dabei, ein neues Rezeptverzeichnis A-Z zu erstellen, das alle Rezepte in alphabetischer Reihenfolge auflistet, aber auch auf die Zutaten und teilweise die Gebäckart eingeht.
So findet man z.B. den Choco-Banana Chiffon Cake
unter B wie Banane
unter C weil Choco ...
unter C wie Chiffon
und unter S weil Schokoladenkuchen.
Ich denke, das sollte die Suche nach speziellen Rezepten erleichtern.
Allerdings bin ich noch nicht ganz fertig.
Brot und Brötchen, Desserts, Getränke, Eis, etc und die pikanten Speisen müssen noch gelistet werden.
Trotzdem habe ich beschlossen, euch heute schon den neuen Rezepte Index zu präsentieren, in der Hoffnung, dass er bei euch Anklang findet.
Ich wünsche euch einen wundervollen März.
Und meine Bilder für die Reihe "Japan damals" stapeln sich hier auch schon.
Haha, zu viele Projekte. ^^;;
Mari
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