Dienstag, 5. Juni 2012

Törtchenwoche Teil 2

Freitag, der 1. Juni 2012

Ich beginne den Tag mit dem Backen von den veganen Haferflockenkeksen, die ich so lecker fand.
Ich mache gleich die volle Menge, was zwei Bleche ergibt, so dass ich mich entschließe, mal wieder mit Heißluft zu backen.
Während die Kekse im Ofen sind, bin ich im Bad zugange. Der Ofen piept und gibt mir damit Bescheid, dass die Backzeit beendet ist. Huch, ist die Zeit schnell vergangen. Ich stelle mit Entsetzen fest, dass die Kekse dunkelbraun geworden sind und damit nicht mehr essbar. T_T Für einen zweiten Versuch reichen meine Zutaten nicht mehr. Tja, mit Heißluft scheint der Ofen schneller zu bräunen als mit Ober-und Unterhitze. Diese Erfahrung kam mich teuer zu stehen. Seufz. Aber dafür hat der Mülleimer noch nie so gut gerochen wie heute. ...


Gleich nachdem ich Kazu im Kindergarten abgeliefert habe, fuhr ich weiter zum Einkaufen. Friedrichstraße/ Edeka und Vitalia, Alexanderplatz/ Galeria Kaufhof und dm. Doch nirgendwo fand ich Tiefkühl-Cranberries, Mini-Ouzo-Fläschchen oder Zitronenthymian. da mir die Zeit davonlief ließ ich es sein und stellte meinen Plan für Sonntag um.
Die Törtchen und die und die könnte ich veganisieren und vielleicht noch eine Erdbeertorte. Haferflockenkekse wären auch noch gut.
Zumindest hatte ich nun einen groben Plan.
Mittags backte ich dann noch schnell Tomatenbrötchen fürs Abendbrot, ging Kazu abholen.
Zum Abendessen vertilgen wir die Brötchen.

Superlecker mit der Tôfu-Cashew-Mayo.

Samstag, der 2. Juni 2012

Ich stehe früh auf und beginne mit den Vorbereitungen für das Törtchen-Testessen morgen.
Der Tag beginnt ruhig und auch Kazu wacht gut gelaunt auf. Als er die Schuhe von seinem Papa findet, muss er sie natürlich gleich anprobieren.^^

Während die Teige im Kühlschrank ruhen, backe ich uns Choco Cornets als Oyatsu und Onigiri-Brötchen mit Spinatfüllung als kleinen Mittagssnack.

Zu den Onigiri gibt es Salat mit japanischem Dressing.

Ein kleiner später Mittagssnack, denn wir haben erst sehr spät, aber dafür reichlich gefrühstückt.
Ich bin erstaunt, denn Kazu nascht auch Salat. Zum Schluss nimmt er sogar ein paar Happen von den Tomaten.
Als Oyatsu gibt es dann die Einsiedler-Choco Cornets.
Kazu nascht ein Schälchen mit Schokomousse auf und einen Krebs"kopf".

Während Fabian mit Kazu spielt, werkele ich weiter in der Küche.

Sonntag, der 3. Juni 2012

Der Törtchen-Tag ist da. Ich beginne mit dem Grießflammerie für die Erdbeer-Grießtörtchen.
Ich habe das Flammerie schon einmal nach dem Rezept aus dem Buch probiert und war gescheitert.
Dieses Mal versuche ich, alles richtig zu machen. Und ich dachte, das sei ein total leichtes Rezept.
Aber es misslingt mir wieder.
Ich bin frustriert und bereite den Grießflammerie nach meinem Standardrezept zu. Ist eh viel leichter - ähm leichter im Sinne von kalorienärmer. Der Standard-Flammerie lässt sich aber auch leichter herstellen. *g*
Nun mariniere ich die Erdbeeren.
Es folgt die lila Kartoffeltarte und dann koche ich noch einmal Pudding, da die Menge des Rezepts für meine Apfeltarteletts nicht ausreicht.
Nach dem Mittagessen geht es ans Füllen und Ausgarnieren. Kazu ist gelangweilt, da ich nicht mit ihm spiele.
Er meckert zwar, ist aber nicht aufsässig. Armer kleiner Schatz. Ich tröste ihn damit, dass ich ihm sage, dass doch bald Gäste kommen. Da freut er sich immer.
Es ist so weit. Ich decke den Tisch.

Ganz vorne im Bild sind vegane Kaffeekekse mit veganer Kaffee-Schokoladencreme.
Auf der Platte dahinter am Rand verteilt sind die normalen Kaffeekekse mit einer Kaffee-Milchschokoladencreme. In der Mitte sind die Apfeltarteletts. Dahinter sieht man die Erdbeer-Grießtörtchen, dahinter auf der Glasplatte drei vegane Apfeltarteletts und dann kommt die vegane lila Kartoffeltarte.
So war für jeden etwas dabei.

Natürlich habe ich mich für meine Gäste auch wieder schick angezogen. Ganz klassisch mal wieder mit Bluse, langem Rock und dem nächsten Gürtel. Der mir übrigens auch gut gefällt. Wenn das so weiter geht, bleibt die Schublade so voll wie sie ist. ^^;;


Am besten kamen bei meinen Testessern die Apfeltarteletts mit den Karameläpfeln an.
Die veganen schmeckten genauso gut wie die normalen, wobei die normalen mit dem Buttermürbeteig im direkten Vergleich doch eine Spur besser schmeckten. Sehr leicht und lecker schmeckten auch die Erdbeer-Grießtörtchen, die durch die marinierten Erdbeeren das gewisse Etwas bekamen. Aber auch die anderen Gebäcke kamen gut an, und ich war mal wieder happy, dass meine Tester glücklich und zufrieden waren, wo doch die Planung dieses Mal so chaotisch verlief.
Zum Abendessen gab es das vegane Möhrencurry.

Ach ja, als Testesser haben sich freundlicherweise zur Verfügung gestellt: meine Schwester, Akiko, Iris, Josi und Elisabeth.
Das nächste Testessen wird eventuell am 1. Juli stattfinden. Falls ja, dann stoßen wir auf dich an, Carade. ^^

Kommentare:

  1. Zu viele Leckereien in einem Post ;D
    Hehe da hast du dich aber wieder schick gemacht und dich mit den Törtchen selbst übertroffen <3 Mir gefallen besonders die Erdbeer-Grießtörtchen :3 Aber auch die anderen Törtchen sehen gut aus, da bin ich schon auf die Rezepte gespannt :D

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  2. bei euch gab es ja leckere sachen.

    du hast aber was am 1.6. was vergessen, da war doch kindertag und kazu hat nix bekommen :(

    wenn das nächste tötchentest essen am 1.7. dann prost ich euch aus der ferne zu und feier mit melonpanchildkörten alla mari. die will ich nämlich machen ^^

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  3. Hall Mari,
    ich teste jetzt mal, ob ich bei dir kommentieren kann. Also dein Blog ist wirklich tötlich für mich, mit all den köstlichen Leckereien. Ich muss dringend deine Rezepte durchprobieren :> Vor allem will ich mich am Chiffon Cake probieren. bin schon sehr gespannt.
    Ich werd dann berichten, obs geklappt hat :>

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  4. Danke für dein Lob und die aufmunternden Worte *chu*
    So und somit hab ich auch gleich das kommentieren getestet ;)

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  5. Hast noch ne Mail von mir.^^
    Kazu bekommt immer so feine und gesunde Sachen zu essen, echt toll. Wenn man das mit anderen Kindern vergleicht...
    Und wir konnten uns auch echt glücklich schätzen, denn die Törtchen haben wieder mal so lecker geschmeckt, wie sie aussahen. :)

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  6. Wow, die Törtchen sehen toll aus. Optisch machen sie schon eine Menge her, geschmacklich kann ich es ja leider nicht beurteilen. Ich find's toll wie schön Du die Sachen ausgarnierst, mir fehlt da meistens die Übung und leider auch die Geduld.^^

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