Samstag, 9. Juni 2012

Der Ernst des Lebens beginnt wieder ...

... mehr oder weniger. ^^;;

Montag, der 4. Juni 2012

Es wurde spät heute morgen und ich war Josi sehr dankbar, dass sie so fleissig in der Küche aufgeräumt hat. An dieser Stelle noch einmal ein dickes Danke schön.

Kazu kommt mit einer Stunde Verspätung in den Kindergarten, wo wir auf Maximilian treffen, der mir gleich mitteilt, dass er uns ja heute besuchen kommt. Süß! Kazu fragt ihn daraufhin, ob er sein Freund sei, was Max bejaht und Kazu damit sehr, sehr glücklich macht. Es ist schließlich sein erster Freund. ^^
Und ja, heute kommen Maximilian und seine Mama zu uns zu Besuch. Unser erster Kindergartenbesuch und wir sind beide schon sehr aufgeregt.

Doch bevor ich mich auf den Besuch einstelle, backe ich noch schnell ein Tomatenbrot, denn wir haben kein Brot im Haus und ich hatte ja noch Tomatensaft von den Tomatenbrötchen über.
Tomatenbrot
Danach bereite ich noch einmal Pudding zu, denn Tarteletts und Äpfel habe ich noch über, und so kann ich noch zwei Apfeltartelettes herstellen, die ich dann anbieten kann.

Mein Outfit halte ich ähnlich wie gestern. Zum Glück kann man in Deutschland so rumlaufen, ohne sich komisch zu fühlen, weil man nicht trendgemäß angezogen ist. ^^;;

Ich hole Kazu ab und eine halbe Stunde später sind dann auch unsere Gäste da. Kazu und Max verstehen sich gut, wobei Max der dominantere ist. Während beide spielen und toben, können Maxs Mama und ich etwas trinken und Törtchen essen und uns etwas kennenlernen. Ich finde die Mama übrigens sehr sympathisch und fand das Treffen recht ungezwungen, so dass ich mich freuen würde, wenn wir das wiederholen könnten.
Auch Kazu genoss sichtlich das Treffen.
Abends essen beide noch ein Piratenbrot: Tomatenbrot mit Tomatenaufstrich und Salatblatt, natürlich als Sandwich. ^^

Dienstag, der 5. Juni 2012

Ich bin heute früh auf und sitze an den Untertiteln zu einem Film, den ich diese Woche noch fertigstellen möchte. Auch als Kazu im Kindergarten ist, untertitele ich brav weiter, so dass es nichts weiter zu erzählen gibt. Haha, von wegen brav. Ich sehe grade, dass ich am Dienstag über den zweiten Teil der Törtchenwoche gebloggt habe. Ähem.


Mittwoch, der 6. Juni 2012

Einkaufen, untertiteln.

Ich habe noch Rhabarber im Kühlschrank und heute schöne deutsche Erdbeeren bekommen. Die eine Hälfte landet so in meinem Bauch, die zweite Hälfte mariniere ich mit der vom Sonntag übrig gebliebenen Marinade.
Aus dem Rhabarber wird eine Rhabarbercreme, die über Nacht fest werden darf.

Da die Creme noch nicht essfertig ist und ich Lust auf etwas Süßes habe, taue ich mir ein kleine Cappucinocreme-Blume auf, die ich eingefroren hatte.

Am Nachmittag bekomme ich ein sehr verlockendes Übersetzungsangebot rein. Ein Film, der genau meine Kragenweite hat. Ja, den will ich übersetzen. Doch leider gibt es einen Haken. Der Zeitfaktor. Denn der Film soll ganz schnell übersetzt werden und ich bin leider nicht die Schnellste.
Ich bin völlig aufgeregt und überlege hin und her. Soll ich annehmen oder wäre das unrealistisch?

Donnerstag, der 7. Juni 2012

Gleich nachdem ich Kazu weggebracht habe, schreibe ich meine Antwort. Ich würde gerne übersetzen, brauche aber bestenfalls eine Woche dazu. Ich gehe duschen, um nicht vor Ungeduld verrückt zu werden.
Zum Glück ist die Antwort bald da. Eine Woche geht klar. Aber nicht länger. Ich darf den Film übersetzen. Hurra!
Außerdem erfahre ich, dass ich mit den anderen Untertiteln noch Zeit habe, so dass sich die Jobs nicht gegenseitig behindern.

Ich bin total happy und genieße in aller Ruhe meine Rhabarbercreme mit marinierten Erdbeeren.
Und weil es mir so gut schmeckt, esse ich gleich noch eine zweite Portion.^^

Rhabarbercreme mit Erdbeeren
Zeit, um Kazu abzuholen. Heute ist Donnerstag und Opa-Tag.  Während dieser mit Kazu spielt, backe ich für heute Abend Brötchen. (Tomatenbrot ist alle.)
Dazu mixe ich wieder die Tôfu-Cashew-Creme an (Rezept folgt), nach der ich seit kurzem so verrückt bin. Sie schmeckt so schön frisch.
 Das erste Rezept aus dem nächsten Brotbackbuch ist natürlich ein klassisches "einfaches" Brötchenrezept.

Freitag, der 8. Juni 2012

Das Filmmaterial ist noch nicht da, aber ich habe schon das Drehbuch und lese ein wenig drin. Ein süßer Film.

Nachdem ich Kazu weggebracht habe, stürze ich mich ins Vergnügen.
Ich backe Kaffeekekse. Wenn ich übersetze, brauche ich etwas zum Knabbern und da ich nächste Woche wahrscheinlich nicht viel Schlaf bekommen werde, sind Kaffeekekse genau richtig.
Und Fotos für meinen Post sind auch willkommen.

Beim Googeln bin ich heute auf interessante Rezepte gestoßen, und da ich alle Zutaten da habe, probiere ich die Kuchen auch gleich aus.

Ein Schoko-Kuchen:


Lecker, aber ganz schön mächtig. Ich bleib bei meinem Schoko-Nusskuchen.

Dann noch einen Zitronenkuchen.


Geschmacklich gut und wirklich sehr leicht, aber die groben Poren bewirken ein rauhes Gefühl auf der Zunge. Der Kuchen hat jedoch Potential und mir kommt eine Idee.

Doch die Umsetzung muss warten. Ich mache mich auf, Kazu abzuholen.
Das Wetter ist sehr schön, und da ich nichts weiter vor habe, bleiben wir noch auf dem benachbarten Gelände, das der Stadtmission (?) gehört. Dort gibt es diverse Spielmöglichkeiten für die Kinder und eine große Wiese. Max und sein bester Freund Theodor sind mit ihren Müttern auch dort.
Ich ermuntere Kazu, zu den beiden hinzugehen. Anfangs geht es, dann ziehen die beiden aber davon und lassen Kazu zurück. Bald darauf gehen alle vier. Wir fühlen uns beide ein wenig einsam und wir trösten uns gegenseitig. Dann rutschen wir mehrere Male zusammen die breite Rutsche hinunter und schaukeln auf so einem coolen Teil. Weiß nicht wie man das nennt. Ich werde nächste Woche mal Fotos machen.
Wir verbringen über zwei Stunden dort, bevor wir den Heimweg antreten.

Wieder zu Hause kann ich es nicht lassen und backe eine abgeänderte Version des obigen Zitronenkuchens.
Aaah, völlig anders. Fast wie Käsekuchen. Mal ein wenig damit experimentieren.^^

Abends bekomme ich einen Heulanfall. Fabian hatte mir zugesagt, dass er mit uns zu Abend isst. Doch er ist von der Arbeit geschafft und legt sich hin. Als er nicht wieder zum Vorschein kommt, geht Kazu zu ihm. Fabian grummelt und sagt, er käme gleich. Es vergeht wieder eine Weile. Wir haben bereits mit dem Essen angefangen. Ich gehe nochmals zu ihm rein und frage. Er grummelt wieder, er käme gleich. Als er dann doch nicht kommt, bin ich enttäuscht. Sehr enttäuscht, denn mir ist ein gemeinsames Essen sehr wichtig (<-- ist bei uns leider die Ausnahme).
Na ja, und da ich eh die Woche bereits dünnhäutig drauf war, musste ich losheulen. T_T
Das ganze Drumherum lasse ich mal weg.

Um mich zu beruhigen, setzte ich mich an den PC und schrieb an dem einen Rezept und überließ Fabian, der mittlerweile den Weg aus dem Bett gefunden hatte, das "Kazu ins Bett bringen".
Doch Fabian kam nicht wieder und als ich dann auch ins Bett wollte, lagen die beiden Männer so im Bett, dass für mich kein Platz mehr da war.
So verbrachte ich die Nacht auf dem Sofa. :-(

Kommentare:

  1. Deine Gäste werden immer verwöhnt ;D Schön, dass die zwei so viel Spaß haben :3 Als Mutter geht einem sicher das Herz auf, so beim ersten Freund *hihi*
    Hach was soll ich sagen... Es sieht wieder alles zu lecker aus! XD Ich freu mich aufs Brötchen Rezept. :)
    Oh und lass dich nicht unterkriegen! Mein Vater ist nach der Arbeit auch immer todmüde und fällt in tiefen Schlaf. Ich glaube, das meint er nicht böse! Und nächstes Mal schubst du sie einfach ein bisschen an die Seite und kuschelst dich dazu. ;)

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  2. Freu mich voll das Tobias seinen ersten Freund hat und du endlich Kontakt mit einer Mutter ausm Kindergarten gefunden hast. Toll wirklich! ^^ Würde ja zu gerne wissen, was das für ein Film ist den du da übersetzt....ui, ui, ui... ;)
    Das is doch typisch Mann... meiner is genauso... deiner hat aber mehr Verantwortung zu tragen und gemeinsame Mahlzeiten mit der Familie sind wichtig. Aber er hat vielleicht auch nur einen Durchhänger gehabt... manchmal geh ich auch früh ins Bett...wirklich früh und Olli hockt dann alleine abends da und ist enttäuscht... aber manchmal bin ich auch so totmüde...da will man nix mehr wissen... :P Menschlich.... Kopf hoch!

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  3. Mhhh, Zitronenkuchen... Ich esse sehr gerne Zitronenkuchen und würde mich über das Rezept freuen.
    Das mit dem Verschlafen kenn ich von meinem Mann auch, der verschläft manchmal das halbe Wochenende. Wenn es mir zu bunt wird, nerv ich so lange bis er aufsteht, aber manchmal muß man(n) wohl ausschlafen. Ich kenns ja manchmal auch von mir, dann hat man ein unbändiges Schlafbedürfnis und schläft auch schon mal um 6 Uhr Abends auf der Couch ein.^^ Und mich kriegt dann auch keiner mehr wach. Es kam sogar ein paar Mal vor, dass mein Mann mich einfach hat auf der Couch durchschlafen lassen, weil er mich nicht mehr wachgekriegt hat.^^;;
    Vielen Dank übrigends für Deinen super lieben Kommentar. Ich habe mich sehr über das tolle Kompliment gefreut.
    Das Tomatenbrot hat uns sehr gur geschmeckt und ich werde es sicher öfter machen. Ich bin sonst nicht gerade eine Heldin, wenn's an Brotbacken geht, bisher hatte ich nur ein Brötchenrezept, das mir immer gut gelungen ist, jetzt wird es um das Tomatenbrot ergänzt. *freu*

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  4. ;) Wenn man schon so fein bekocht und bebacken wird, kann man ja auch ein bisschen was dafür tun.^^
    Die Rharbarbercreme sieht lecker aus, waren eben auch auf nem Erdbeerfeld, gab aber nichts mehr zu pflücken, war alles schon leer...
    Ach mensch, lass dich mal aus der Ferne knuddeln :( Einfach ausm Bett rausgeschmissen... Habt ihr euch schnell wieder vertragen?

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  5. Na das ist ja allerhand, daß die zwei Kerls Dich aus Deinem Bett verdrängen! D:
    Vielleicht hat Dein Mann den Schlaf wirklich gebraucht. Womöglich war es besser ihn im Bett zu lassen, hätte er sich doch aufgerafft, wäre er womöglich den ganzen Abend verstimmt gewesen und das wäre für Dich dann auch nicht schön und Du wärst dann noch trauriger gewesen...
    Viel Erfolg auf jeden Fall, mit der neuen Übersetzung, ich bin schon gespannt!
    Das wird dann sicher eine harte Woche, aber versuch Dich nicht zu sehr zu streßen. :)

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