Mittwoch, 5. Juli 2017

Wochenrückblick 17.6.–30.6.

Samstag, der 17. Juni 2017

Heute teste ich die herzhaften Haferflocken mit Pilzen, Feldsalat (statt Grünkohl) und karamellisierten Zwiebeln nach einem Rezept aus meinem Clean Eating Buch.

Meine beiden Männer probieren tapfer, aber das Gericht sagt keinem von uns wirklich zu.
Nun, zum Glück war das nur eine Beilage beim Mittagessen. ^^;;

Sonntag, der 18. Juni 2017

Ich probiere weiter neue Rezepte aus. Heute ist der 'Schweizer Schokoladenkuchen mit Sauerkirschen' aus Bernd Sieferts Buch "vegan & süß" an der Reihe. Der ist jedoch mehr Auflauf als Kuchen und schmeckt sehr mächtig. Kazu stört der aufgestreute Krokant.


Dafür ist das Mittagessen leicht: Es gibt Takikomi Gohan, ein japanisches Reisgericht, bei dem die Zutaten zusammen mit dem Reis gekocht werden.


Nachmittags bringe ich Kazu zu seinem Basketball-Schnuppertraining.
Anschließend gönnen wir uns beide ein Eis und lassen den Tag gemütlich ausklingen.

Montag, der 19. Juni 2017
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Dienstag, der 20. Juni 2017

Ganz ohne Backen geht es nicht. :-P
Aber zumindest kann ich versuchen, den Weißzuckeranteil gering zu halten. :-)

Gestern habe ich mir Erythrit gekauft. Ich bin neugierig, wie man damit backen kann.
Und so teste ich es beim Biscotti backen.
Für die linke Reihe habe ich statt Weisszucker Kokosblütenzucker verwendet. Für die mittlere Reihe kam Erythrit zum Einsatz und rechts habe ich eine Charge mit normalen weißem Zucker zum Vergleich  gebacken.



Am besten (weil besonders aromatisch) haben die mit Kokosblütenzucker geschmeckt. Die mit Erythrit haben zu weich geschmeckt, die normalen Biscotti waren einwandfrei. :-)

Mittwoch, der 21. Juni 2017, Sommeranfang

Während Kazu beim Parkour ist, sitze ich draußen auf der Treppe und genieße die Sonne.

Donnerstag, der 22. Juni 2017

Kazu beim Basketball-Schnuppertraining. Er hat Freude am Basketball.

Freitag, der 23. Juni 2017

Heute ist mein Termin beim Orthopäden, bzw. dem Arzt, bei dem ich mit meinen Knien in Behandlung bin.
Er untersucht meine Knie. Alles schick.
Ich berichte ihm von meinen Schmerzen in all meinen anderen Gelenken, Fingern und Ellbogen.
Das könnte rheumatoide Arthritis sein, aber für eine Untersuchung müsste ich zum Orthopäden oder Rheumatologen. Das sei nicht sein Fachgebiet, er sei Gelenkchirurg, klärt er mich auf.
?_?
"Chirurgie, Unfallchirurgie / Orthopädie und Sportmedizin, D-Arzt" steht doch bei seinem Profil?

Ich bekomme eine Überweisung zum Rheumatologen und eine Empfehlung für eine Arztpraxis.
Na super! Der nächste Arzt. Und ich weiß immer noch nicht, was ich habe.

Wenigstens sind die Knie okay. Auch wenn mir das Hinknien schwer fällt.

Wieder zu Hause rufe ich bei der Rheumatologie an. Doch es heißt, dass die Praxis im Urlaub ist und erst im Juli wieder geöffnet hat. :-(
Das kann doch alles nicht wahr sein?!

Am frühen Nachmittag bin ich in der Schule. Ich habe diese Woche Putzdienst. (Die Eltern wechseln sich ab mit dem Sauberhalten des Lerngruppenraums.)
Eigentlich wollte ich mich aufs Staubsaugen beschränken, aber als die Lehrerin mich fragt, ob ich auch die Tische wischen könnte, sage ich natürlich ja.

Das Tische-wischen ist schmerzhaft. Diese seitliche Bewegung beim Wischen verursacht Schmerzen im Ellbogengelenk. :-(

Samstag, der 24. Juni 2017

Ich bereite mir Matcha Bliss Balls zu mit Kürbiskernmus. Das Rezept habe ich bei nu3 kitchen gefunden.



Ich möchte heute Abend fit sein, denn heute findet mein Klassentreffen statt: 30 Jahre Abitur!
Und zwar nicht von der Schule, an der ich Abitur gemacht habe (das wäre nicht so spannend, da ich die Leute da eh so gut wie alle vergessen habe) sondern von der Deutschen Schule Tokyo, an der ich fast acht Jahre meines Schullebens verbracht habe.
Wie auch bei den letzten Klassentreffen (das letzte war 2008 in München) sind wieder alle eingeladen, die irgendwann einmal in diesem Abi-Jahrgang waren.

Ich bin mächtig aufgeregt. So aufgeregt, dass ich unschlüssig bin, ob ich wirklich hingehen soll.
Beginn ist um 18:00 Uhr und ich gehe abends ja so ungern weg.

Doch meine Freundin Iris kennt mich gut. Ich bekomme mittags von ihr einen Anruf. "Na, gehst du hin?"
Ich: "Ich weiß nicht so recht. Zu 60% würde ich mal sagen."
Iris: "Mach 99% daraus! Du kommst!"

Haha, das war der benötigte Kick. Danke Iris.
Iris kenne ich übrigens aus Japan. Sie war in der Parallelklasse. Da das Abitur beide Klassen betrifft (es gab a und b), richtet sich das Klassentreffen an beide.

Ich bin frühzeitig am Café am Neuen See. Nach und nach trudeln die Leute ein. Es ist schon toll, dass man sich nach so langer Zeit trotzdem wiedererkennt.
Zwei sind extra aus den USA angereist, zwei aus Tokyo, einer aus Zürich, eine aus München, eine aus Nürnberg, eine ist seit kurzem aus San Francisco nach Berlin umgezogen (das war eine freudige Überraschung) und weitere sechs aus Berlin (mich eingeschlossen) sind auch da.
Eine große Gruppe an ehemaligen Klassenkameraden wohnt in München. Die sind leider nicht gekommen.
Einer war von der Vorschule bis zur 4. Klasse bei uns, ich selbst von der 3. bis zur 10., eine war erst seit der 12. Klasse mit dabei.

Es hat sich wirklich gelohnt, zum Klassentreffen zu gehen. Wir haben viel gelacht und viel über die anderen erfahren. Besonders lustig war der Sprachenmix. Besser gesagt: Der Sprachenmix war totemo omoshiroi, you know. :-D

Das Schärfste war dann, als herauskam, dass eine bei mir in der Nähe wohnt. Sie war in der 11. Klasse an der Schule.
Wir wollen uns jetzt öfter treffen. :-)

Sonntag, der 25. Juni 2017

Ein kleiner Teil von uns trifft sich heute noch einmal zum Frühstück im Wintergarten in der Fasanenstraße. Eine gute Gelegenheit, sich noch mit ein paar Leuten auszutauschen, die am Vortag zu kurz gekommen sind. :-)

Nachmittags fahre ich mit Kazu zu seinem letzten Basketball-Schnuppertraining.
Ihm hat es sehr gut gefallen und er würde gerne weiter Basketball spielen. Doch Alba Berlin nimmt keine Kinder mehr in seiner Altersgruppe auf und wir werden an LOK Bernau verwiesen. Leider sind die Sporthallen dieses Vereins, der außerhalb von Berlin in Brandenburg liegt, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nur schwierig zu erreichen. Mal sehen, sage ich zu Kazu. Vielleicht im nächsten Schuljahr.

Montag, der 26. Juni 2017
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Dienstag, der 27. Juni 2017

Mein neues Buch ist da: Die Dr. Feil Strategie, Arthrose und Gelenkschmerzen überwinden.
Ein Klassenkamerad hat es mir beim Klassentreffen empfohlen.
Ich bin gespannt.

Hiyashi Chûka zum Abendessen:


Hiyashi Chûka ist ein japanisches Nudelgericht. Kalte Ramen (bzw. Mie-Nudeln) werden mit verschiedenen Zutaten farbenfroh belegt und mit einer Sauce (meist aus Sojasauce, Essig und Sesam bestehend) serviert. Ein einfaches, aber sehr leckeres Essen.^^

Mittwoch, der 28. Juni 2017

Zum Frühstück bereite ich mir aus dem Clean Eating Buch das Honig-Zimt-Quinoa-Müsli zu.



Mmh, köstlich!

Dazu trinke ich Sannenbancha. Der drei Jahre lang gereifte Bancha ist in Japan ein beliebtes Getränk zur Darmreinigung.



Nach dem Frühstück backe ich für Kazu die marmorierten Schokoladenbrötchen:



Mmh, so fluffig und schokoladig. <3

Während Kazu beim Parkourtraining ist, setze ich mich in die Sonne und lese mein neues Buch über Arthrose. "Knorpel ist regenerierbar!" steht da. Das Buch macht Hoffnung!

Donnerstag, der 29. Juni 2017
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Freitag, der 30. Juni 2017

Die Knorpelregeneration nach Dr. Feil basiert auf sechs Pfeilern. Einer davon ist die entzündungssenkende Ernährung. Ich habe mir am Mittwoch Notizen gemacht und kaufe heute entsprechend ein.
Ich werde mich schon selber kurieren. Bis zu meinem 50. Geburtstag bin ich wieder fit! Tschakka!

Kommentare:

  1. Meine Mama hatte die letzten Jahre auch immer wieder Gelenkschmerzen. Vor allem im Knie und Ellbogen wars schlimm. Anfangs hat sie auf Empfehlung ein Schmerz linderndes Medikament genommen, was auch wirklich Besserung brachte aber eben nur den Schmerz "überdeckt".
    Nach einer Blutuntersuchung kam raus, dass sie einen leichten Vitamin D Mangel hat.
    Sie hat dann versucht über die Ernährung viel Kollagen und Hyaluron zu sich zu nehmen und hat anfangs auch Nahrungsergänzungsmittel genommen (vit D Tabletten, Hyaluron u Kollagen Kapseln) und es ist seitdem deutlich besser geworden!

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    1. Das ist ja schön, dass sich bei deiner Mutter Besserungen eingestellt haben. Es ist wirklich erstaunlich, wie viel man durch richtige Ernährung bewirken kann.
      Vielen Dank für dein Feedback und die interessante Info. Ich habe noch ein Fläschechen Vitamin D im Kühlschrank. Ich sollte mir auch wieder regelmäßig ein paar Tröpfchen gönnen.

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