Donnerstag, 20. Oktober 2016

Wochenrückblick 21.9.–30.9.

Mittwoch, der 21. September 2016

Mein rechtes Knie ist nun richtig dick geworden und schmerzt.
Ich beschließe, mir heute mein Lieblingsessen aus meiner Kindheit zu kochen. Spinat (püriert) mit Rührei und Reis. Dazu muss ich nicht lange in der Küche stehen und kann so mein Knie schonen.
Und lieben tue ich das Gericht immer noch. :-)


Donnerstag, der 22. September 2016, Herbstanfang

Der Herbst ist da.
Der gestrige Schon-Tag tat dem Knie gut und heute kann ich schon wieder gehen, auch wenn ich mit dem Workout pausieren muss, da das Knie immer noch dick ist.
Nachdem ich Kazu zur Kreuzung gebracht habe (er fährt jetzt von der Kreuzung aus alleine mit dem Fahrrad zur Schule), gehe ich weiter zum Krankenhaus, wo es eine Poliklinik gibt.
Ich warte eine Weile am Empfang, der aus vier Plätzen besteht, von denen zwei für die Orthopädie sind. Schließlich bemerke ich ein Paar, das gerade gekommen ist und beim Platz neben mir "bedient" (keine Ahnung, wie man da sagt) wird. Seufz. Ich stelle mich dahinter an. Endlich werde ich fragend angeschaut und bringe mein Anliegen vor. Heute gäbe es für Erwachsene keine Sprechstunde, erfahre ich. Wenn ich ein akutes Problem habe, müsste ich nach Weissensee in die Praxis für Akutfälle.
Nochmals seufz. Weissensee ist mit den öffentlichen Verklehrsmitteln von hier aus total umständlich zu erreichen (verschiedene Buslinien).

Ich habe auf Arzt keine Lust mehr. Ich kann gehen und dass Kühlen am besten hilft, weiß ich selbst.

Stattdessen setze ich mich in die Bahn und fahre in die Innenstadt. Das hatte ich eh schon lange vor. Und so genieße ich den Tag mit ein wenig Bummeln.

Freitag, der 23. September 2016

Heute bleibe ich wieder zu Hause. Knie schonen und kühlen ist angesagt.
Na ja, ein wenig treibe ich mich dann doch in der Küche herum.
Ich experimentiere ein wenig mit der Baiserhaube auf der erneut gebackenen Zitronentarte.


Samstag, der 24. September 2016

Morgens geht es meinem Knie immer am besten und ich nutze diese Tatsache, um vormittags einkaufen zu gehen.

Meinem Knie hat das wohl nicht so gut gefallen, vor allem da ich mal wieder auf dem Heimweg so viel zu schleppen hatte. Jedenfalls ist es anschließend wieder schmerzhaft dick geworden.

Hm. Vielleicht hätte ich drei Tage im Bett verbringen müssen, damit mein Knie abschwillt.

Nun ja, ich bin dennoch zuversichtlich, dass alles wieder gut geht und bestelle neues Proteinpulver.

Sonntag, der 25. September 2016

Bein hochlegen, Knie kühlen.

Montag, der 26. September 2016

Das Knie will einfach nicht abschwellen und ich rufe die Tagesklinik an, die mein Knie damals (Ende Januar 2015) operiert hatte. Ich bekomme gleich für Dienstag einen Termin.

Dienstag, der 27. September 2016

Der Orthopäde schaut sich mein Knie an. Er wird die Flüssigkeit absaugen, sagt er. Ich kenne das sicher schon.
Ich: "Nein ..." Voller Entsetzen sehe ich zu, wie der Arzt eine Spritze in die Hand nimmt.
Es wird ein wenig weh tun, sagt er. Dann sticht er zu und ich schreie laut auf.
Der Arzt drückt an meinem Knie herun. "So, ich glaube, das war alles."

Wenn ich in den nächsten zwei, drei Tagen Fieber bekomme, soll ich mich melden, heißt es. Und 2–3 Wochen soll ich das Knie noch schonen. Ansonsten maximal Fahrradfahren sei später noch drin. Auch Körpergewichtsübungen wie Kniebeugen oder Ausfallschritte sind tabu.

Wie geschockt verlasse ich die Praxis.

Die Fitness Challenge kann ich nun vergessen. Meine sportlichen Ambitionen kann ich vergessen. Meine Träume, wieder sportlich fit zu werden kann ich vergessen.

Da fallen mir die Paralympics ein. Es gibt immer Hoffnung.

Mittwoch, der 28. September 2016

Heute habe ich versprochen, meiner Mutter einen Besuch abzustatten und ihr den obligatorischen Zwetschgendatschi zu backen.
Doch anstatt wie üblich einfach nur Zwetschgen auf den Hefeteig zu geben, füge ich noch die Vanille-Marzipan-Creme von meinem letzten Zwetschgenkuchen mit ein, da ich weiß, dass sie Mandelcreme mag.


Ich probiere ein Stück des frischen Kuchens und befinde ihn für lecker.
Die besten Stücke eingepackt und auf geht's. Da sie sich auch ständig darüber beklagt, dass ich ihr dieses Jahr zum Muttertag und auch danach keine Blumen geschenkt habe, gehe ich noch in einen Blumenladen, bzw. in zwei, denn im ersten gefällt mir nichts. Der zweite Blumenladen hat zum Glück sehr gute und frische Blumen.

Der Kuchen schmeckt meiner Mutter nicht. Er ist ihr nicht süß genug.
Erst als sie etwa 1 EL Zucker auf einem Stück verteilt, ist sie zufrieden. Aber das nächste Mal bitte ohne Creme. Sie wollte den Standard-Zwetschgendatschi haben.

Ich verabschiede mich und eile nach Hause. Ich habe noch einen langen Tag vor mir, da heute Elternabend an der Schule ist.

Schnell das Abendessen für Kazu zubereitet,


dann flitze gehe ich (mit meinem Knie kann ich nicht mehr flitzen) so schnell es mir möglich ist zur Schule, denn ich bin spät dran.

Auf dem Elternabend wird u.a. beschlossen, dass jede Familie zweimal im Jahr für die Reinigung des Klassenzimmers zuständig ist.
Seufz. Mag ich ja gar nicht.

Donnerstag, der 29. September 2016

Nach dem anstrengenden Tag gestern benötige ich dringend einen ruhigen Tag ...

Freitag, der 30. September 2016

Und Soulfood. Und so backe ich heute Chocolate Cookies.


Mmh, sind die gut. Werde euch im nächsten Post gleich mal das Rezept aufschreiben.
Das Rezept für die Tôfu-Hackfleischbällchen vom Mittwoch, derzeit Kazus Lieblingsessen, poste ich auch noch. Ach ja, und natürlich noch die Zitronentarte. :-)

Puh, gibt noch eine Menge zu posten. Zumindest bin ich mit dem September durch. :-D

Kommentare:

  1. Hallo Mari,
    hatte dich schon vermisst. Schön, das es wieder etwas zu lesen gibt ;))
    Wenn man so eine chronische Schwachstelle hat und immmer daran erinnert wird, ist das schon blöd. Gute Besserung weiterhin für dein Knie.
    Ich freue mich schon auf dein Rezept der Zitronentarte.
    Liebe Grüße
    Karin

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    1. Danke schön, Karin.
      Ich bin grad im Zitronentarte-Backfieber. Zwei Rezepte stehen noch an, die ich testen will. :-D

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  2. Hallo Mari,

    es tut mir sehr Leid zu lesen, dass es deinem Knie so schlecht geht. Und wenn man dann auch noch von der eigenen Mutter so vor den Kopf gestoßen wird... Schade, dass sie deine Mühe nicht zu schätzen wusste.
    Kopf hoch! Wir (deine Leser) freuen uns sehr über deine rege Backtätigkeit.
    LG, Julia

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    1. Freut mich. Ja, ich merke immer wieder, dass mir Backen Spaß macht.
      Und das Stehen in der heimischen Küche geht zum Glück problemlos.

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