Mittwoch, 27. Juli 2016

"Backen!" von Christine Bergmayer, Kapitel 'Rührteig'

Hier stelle ich das Kapitel "Rührteig" aus dem Buch "Backen!" von Christine Bergmayer vor.

Die Einleitung zum Kapitel verdeutlicht gut Frau Bergmayers Vorgehensweise bei der Zubereitung ihres Rührteigs.

So stückelt Frau Bergmayer die Butter, gibt die gesamte benötigte Menge in eine Schüssel, die sie ins heiße Wasserbad stellt und wartet, bis etwa ein Drittel der Gesamtmenge geschmolzen ist.
Dann wird die Schüssel aus dem Wasserbad genommen.
Die Wärme der geschmolzenen Butter reicht aus, um die restliche Butter auf eine Temperatur zu bringen, bei der sich die Butter gut aufschlagen lässt.

Es geht aber auch so, dass man die Butter rechtzeitig aus dem Kühlschrank nimmt und auf Zimmertemperatur (um die 21°C) bringt. Man sollte aber im Hochsommer darauf achten, dass die Butter nicht zu warm ist, denn flüssig lässt sie sich nicht aufschlagen.

Die Rezepte ließen sich gut nachbacken. Was mir nicht so gefallen hat, war der häufige Einsatz von Buttercreme.

Mir gefiel der saftige Englische Teekuchen sehr gut und die Polenta-Orangen-Küchlein schmeckten mir besser als erwartet (ich bin sonst nicht so der Fan von Polenta). Schöne glutenfreie und saftige Küchlein.

Meinen Männern gefielen die Donauwellen-Cupcakes und der Rehrücken gut (allerdings letzterer ohne den Karamellguss).

Nicht überzeugen konnte der Obstkuchen.



Himbeer-Cupcakes

Topping: Himbeer-Buttercreme (geliertes Himbeerpüree plus Butter)



Donauwellen-Cupcakes

Diese haben besonders meinen Männern gefallen.
Die Creme besteht aus Butter, Puderzucker und Vanillejoghurt.
Ich fand, dass 3/4 der Crememenge ausreicht.
Den Guss fand ich zu weich.
Statt einem Verhältnis von Kuvertüre zu Kokosfett von 3:1 würde ich zu 4:1 raten.



Obsttartelettes

Der Rührteig mit Mohn ist eine feine Sache,
aber uns gefiel die Kombination mit der Mascarpone-Sahne-Creme
und dem Obst nicht so sehr.
Dann doch lieber Obsttartelettes mit Mürbeteig oder Biskuit.




Birnenkuchen mit Marzipan und Haferflocken

Ein schöner saftiger Rührkuchen, der im Teig Marzipanrohmasse enthält.
Und kernige Haferflocken, die ich aber eher als störend empfand.
Das rote ist übrigens Preiselbeerkompott.




Englischer Teekuchen

Da die getrockneten Früchte vor der Verwendung eingeweicht werden,
sorgen diese für einen besonders saftigen Kuchen,
der lange hält.
Mir hat dieser sehr gut geschmeckt.



Kleine Eierlikör-Gugelhupfe

Ich liebe ja Eierlikörkuchen, bei dem der Eierlikör verbacken wird.
Hier werden die kleinen Gugel noch mit einer Eierlikör-Ganache gefüllt.
Desweiteren enthält der Teig noch Kokosraspel, diejedoch nicht so mein Fall sind.



Müslikuchen im Blumentopf

Eine lustige Idee.
Durch den Honig im Teig schmecken die kleinen Kuchen besonders aromatisch.
Ich fand, dass sie frisch am besten schmeckten.



Polenta-Orangen-Küchlein

Glutenfrei!
Auch wenn ich kein Fan von Polenta bin, haben mir diese Küchlein sehr gut gefallen.
Für das nächste Büfett an der Schule backe ich diese hier. :-)



Haselnuss-Karamell-Rehrücken

Der Karamellguss zum Kuchen war nicht unser Fall. Dann doch lieber den klassischen Kuvertüreüberzug.
Der Rehrücken selbst hat uns gut geschmeckt.
Schön nussig.



Geburtstagstorte

Für diese kleine Torte mit einem Durchmesser von 9 cm habe ich 1/10 der Rezeptmenge gebacken.
Der Rührteig mit Zitronen und Mandeln gefällt mir auch ohne Zitronenbuttercreme sehr gut.
Da ich überhaupt kein Fan von Rollfondant bin, habe ich darauf verzichtet (als auch auf Lebensmittelfarben) und meinen kleinen Testkuchen anderweitig ausgarniert.
Die Oberfläche des Kuchens ist mit Zitronengelee bestrichen, den man auch für die Füllung benötigt.
Die Mitte zieren Silberperlen, der Rand ist mit Goldpulver besprüht.

Die Torte am besten einen Tag durchziehen lassen.
Schön zitronig.





Hochzeitstorte

Für diese kleine Torte mit einem Durchmesser von 9 cm habe ich 1/12 der Rezeptmenge in einer kleinen Springform gebacken.
Auch hier habe ich auf die Verwendung von Rollfondant verzichtet und stattdessen Marzipanrohmasse genommen.
Der schokoladige Rührteig schmeckt auch pur gut. 

Die Torte am besten einen Tag durchziehen lassen.
Die Torte schmeckt gut.



Kommentare:

  1. Bei den Rührteigen ist nichts dabei, was mir vom Aussehen her nicht gefallen hätte ... ich könnte in alle reinbeißen!^^

    Ulrike

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Vielen Dank, Ulrike. Das freut mich sehr.

      Löschen