Dienstag, 12. Januar 2016

Wochenrückblick 6.1.–10.1.

Mittwoch, der 6. Januar 2016

Die letzten Tage war ständig was los, so dass ich mir heute eine Auszeit nehme und zu Hause bleibe (abgesehen vom Bringen und Abholen von Kazu).
Ich setze mich an den PC und klicke mich durch die Weiten des Webs und was sehe ich? Meine Bärchen-Torte, die jemand als die seine ausgegeben hat. Auch sonst ist Bilderklau gerade ein großes Thema bei uns, da ich bereits noch andere Fotos von mir auf anderen Seiten gefunden habe.
Jetzt suchen wir einen Anwalt, der sich mit dem Thema auskennt. Seufz. So nervig.

Nachmittags soll der Opa kommen, doch wir warten vergeblich. Schließlich ruft er uns von sich zu Hause aus an. Er musste unterwegs umkehren, da wegen Noteinsatz die S-Bahn zu uns nicht fuhr.

Donnerstag, der 7. Januar 2016

Ein Tag ausruhen muss reichen. Einkaufen ist angesagt.
Wieder zu Hause wage ich mich an einen erneuten Versuch, was die Ananas Tarte Tatin angeht.
Die Ananas ist wunderbar saftig und aromatisch. Als Bindemittel setze ich HM Pektin ein (im Buch steht einfach nur Pektin).


Tja, doch mein Versuch misslingt total. Ich erhalte eine feste Karamellschicht und der Rest ist Suppe. Mein Pektin hat versagt. :-(
Nun gut. Ich setze Pektin und Ananas auf meine Einkaufsliste. So schnell geb ich nicht auf. :-P

Nach der Schule geht es seit langem mal wieder zum Judo. Kazu freut sich schon riesig.
Nachdem Kazu sich umgezogen hat, staunt ein anderer mir unbekannter Junge:
"Das kann doch gar nicht sein. Der Neue hat schon einen weiß-gelben Gurt!"
Haha, Kazu ist jetzt also der Neue.
Und tatsächlich, die anderen Kinder, die sonst mit dabei waren, sind in die nächste Gruppe aufgerückt und von denen in Kazus Altersklasse (oder jünger) sind heute keine da.
Doch wir haben Glück, sein alter Kindergartenfreund F. kommt. Wie schön. Auf F. hat sich Kazu ganz besonders gefreut.

Ich freue mich aufs Zusehen und staune, wie gut Kazu die Grundlagen noch beherrscht.

Freitag, der 8. Januar 2016

Mein Bruder hatte mir Ende Oktober eine Nachricht geschickt und gefragt, ob ich für ihn jobben will.
Ich lehnte ab. Für den eigenen Bruder arbeiten, fand ich einfach komisch.
Ende Dezember schrieb er erneut: "Willst du für mich jobben?"

Nun war ich neugierig. Was soll das für ein Job sein? Ich hakte nach. Er muss die Unterlagen für seine Steuererklärung zusammenstellen.
Ich musste lange überlegen. Schließlich schrieb ich zurück: "Am 8.1. könnte ich dir helfen. Ich bestehe aber darauf, nicht bezahlt zu werden. Meinem Bruder helfe ich gerne einfach so."

Und so fahre ich heute gleich von der Schule aus zu meinem Bruder.
Es war schon eigenartig. Und seine Fragen, warum ich denn immer noch Fleisch esse, warum ich noch nicht bei der GLS bin, warum ich meinen Arbeitsplatz, meinen PC etc nicht von der Steuer abgesetzt habe, etc hinterließen bei mir ein bitteres Gefühl.
Ich denke, es ist besser, wenn ich es bei diesem einen Mal belasse.

Es ist spät geworden und so fahre ich direkt von ihm zur Schule, um Kazu abzuholen.

Samstag, der 9. Januar 2016

Zum Glück macht Kaufland schon um 7:00 Uhr auf. So kann ich noch schnell, bevor meine Familie wach wird, einkaufen flitzen.

Ich bin schon lange zurück, als Kazu aufwacht und unser Tag beginnt.
Großes Thema an diesem Wochenende ist Kazus anstehender Kindergeburtstag.
Wer wird eingeladen? Was soll es zu essen geben? Was für Spiele soll es geben? Usw.
Das wird noch einmal ein Riesenakt.

Zum Mittag gibt es mal wieder Mâbô Nasu und als zweites Gericht Gemüse und Fleisch in weißer Soße.


Fortschritt in der Wohnung: Der Flur erhält einen Spiegel. :-)

Abends bereite ich uns Flammkuchen mit fertigem Filoteig zu. Das ist schnell zubereitet und mit frischem Salat belegt immer wieder ein schönes Abendessen.
Seit ich das Rezept "Flammkuchen mit Spinat und Pancetta" bei Danii gesehen habe, gibt es bei uns öfter den Flammkuchen aus Filoteig (nur anders belegt).

Sonntag, der 10. Januar 2016

Für unser Sonntagsfrühstück backe ich mal wieder Brot.
Es ist das Brioche Nanterre.


Ein herrlich weiches und flauschiges Brot. Allerdings auch sehr buttrig. Brioche eben. :-P

Mein Mann stellt für mich ein Wasserzeichen für meine Fotos her. Ich denke, zumindest einige sollte das vom "Klau" abschrecken.
Ich finde das Wasserzeichen ja total schick. :-) Danke schön. <3

Kazu und ich schreiben zusammen Einladungen für seine Geburtstagsparty und spielen Spiele zusammen.

So vergeht ein angenehm ruhiger Sonntag.

Kommentare:

  1. Liebe Mari,
    das mit dem Wasserzeichen auf den Fotos ist eine geniale Idee! Als ich die Sache mit Deinem Bruder gelesen habe, musst ich an einige Bücher denken, die ich aktuell lese.
    Ich habe in letzter Zeit viele Erziehungsratgeber gewälzt und ziehe erstaunlicherweise fast mehr Schlüsse für mich und meine Vergangenheit als für die Erziehung meiner Kinder selbst. Darf ich diese mit Dir teilen?
    - Ein ehrliches Nein zu jemand anderem bedeutet ja zu mir selbst zu sagen. (Als Asiatischstämmige fällt das mir besonders gegenüber Familie schwer. Du weisst schon, schlechtes Gewissen, Pflichtgefühl und so...)
    - Ich muss meine Grenzen kennen, damit ich diese anderen gegenüber kommunizieren kann.
    - Ich möchte mein Selbstwertgefühl stärken. (Selbstwertgefühl ist nicht das Gleiche wie Selbstvertrauen)
    Einfach so. Fühl Dich gedrückt und liebe Grüße, Sandy

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    1. Danke schön, Sandy. Der Satz "Ein ehrliches Nein zu jemand anderem bedeutet ja zu mir selbst zu sagen." gefällt mir besonders gut.
      Ich weiß jedoch nicht, ob ich es schaffe, meiner Mutter gegenüber zu sagen "Nein, ich fahre dieses Jahr nicht mit in den Familienurlaub." Sie hat so eine Art, die einen völlig überfährt. "Nein" sagen ist schwieriger als ich dachte.

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    2. Liebe Mari, dieses Gefühl, nicht Nein sagen zu können und überfahren zu werden, kenne ich sehr gut, v.a. von Menschen, die meinen, hierarchisch über mir zu stehen. Deshalb bin ich darauf gekommen, dass es nicht darum geht, anderen zu sagen, was sie bitte nicht machen sollen (die fühlen sich dann sowieso bevormundet und der Schuss kann nach hinten losgehen), sondern dass die Leute, die uns so gerne überfahren, unsere Grenzen 1. weder kennen noch 2. akzeptieren wollen. Ich übe deshalb momentan im ersten Schritt zu erkennen, welches Situation/Worte etc. mir die Energie raubt und meine Grenzen zu kommunizieren. Dann kann sich mein Gegenüber entscheiden, was er mit meiner Information macht. Und ich brauche kein schlechtes Gewissen mehr zu haben. Liebe Grüße, Sandy

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  2. Das mit dem Bilderklau ist schon fies. Mir hatten sie ja mal komplette Beiträge samt Bilder geklaut, das war eine russische Seite, da hätte ich mit Anwalt nicht mal was ausrichten können. Ich hatte das Google gemeldet und die haben dann die Seite gesperrt. Hat aber knapp 3 Wochen gedauert. Und die anderen bei denen ich Bilder gefunden, habe, hatte ich angeschrieben, mit Anwalt gedroht und die haben dann die Bilder von sich aus entfernt.
    Liebe Grüße Danii

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    1. Oh ja, meistens sind es ausländische Seiten. Aber immerhin hat es letztendlich ja geklappt.
      Werd mich die Tage auch mal dahinter klemmen und paar Seiten anschreiben.

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