Sonntag, 22. November 2015

Wochenrückblick 9.11.–15.11.

Montag, der 9. November 2015

Nachdem meine Ananas von real, die ich letzten Freitag gekauft hatte, ein Reinfall war, habe ich heute Glück. Die Ananas aus dem Bio-Supermarkt ist genau richtig. Und so lege ich los.
Mein Vorhaben: Die Ananas Tarte Tatin von William Curley aus seinem Buch "Patisserie" herzustellen.
Am Wochenende habe ich bereits den Blätterteig zubereitet. Nun folgen die Streusel, dann ist das Karamell an der Reihe, in das schließlich die Ananasscheiben aufgereiht werden. Backen und einfrieren.
Streusel anwirken und backen.
Blätterteig ausrollen, mit Puderzucker zum Karamellisieren bestreuen und backen.
Und dann noch einmal. Oh.
Das war wohl zu viel Puderzucker. Der Zucker ist nicht komplett karamellisiert. T_T


Das war wohl nix. Frustriert breche ich für heute mein Ananas Tarte Tatin Projekt ab.

Womit tröste ich mich? Ich beschließe, mal wieder Chia Peanut Cookies zu backen. In der Soft Version mit Honig.^^


Dienstag, der 10. November 2015

Ein wenig frische Ananas ist noch übrig und so gibt es heute mal etwas anderes zum Frühstück: Ein Reiswaffelmüsli mit Ananas (bei uns mit weniger Reiswaffeln, dafür ist etwas Schokoreiswaffel dabei). Mmh, schön fruchtig. ^^


Während Kazu in der Schule ist, starte ich einen zweiten Anlauf. Zum Glück habe ich noch Blätterteig da.

Ausrollen, pudern, abbacken, ausrollen, pudern abbacken.


Schon viel besser. Freu.

Und so entsteht endlich meine Pineapple Tarte Tatin nach William Curley.


Da beim Rezept steht "Am Tag der Zubereitung servieren." probiere ich gleich.
Wah, scharf! Die Karamelldecke ist mit Chili und Pfeffer gewürzt. Allerdings muss ich auch dazu sagen, dass ich nicht viel Schärfe vertrage.
Eingepackt und ab in den Kühlschrank.

Zum Abendessen gibt es heute zum zweiten Mal Kartoffel-Möhrenauflauf mit Räucherwurst und Räuchertôfu.


Beim ersten Mal war Kazu ganz begeistert, dieses Mal schmeckt es ihm gar nicht. Häh?
Na ja, da Käse bei uns eh ein "höchstens ausnahmsweise mal" -Lebensmittel ist, wandert das Rezept mitsamt Buch zum Altpapier. :-P

Mittwoch, der 11. November 2015

Natürlich probiere ich als erstes gleich meine Ananas Tarte Tatin. Die Streusel außen haben zwar etwas Feuchtigkeit gezogen, aber ich muss sagen, mir schmeckt die Tarte Tatin heute noch viel besser. Die Schärfe ist etwas verflogen und das Aroma hat sich entwickelt.
So lecker! Gegen meine Gewohnheit, esse ich noch ein Stück und noch ein Stück. :-D
Der Aufwand hat sich gelohnt.

Mein kleiner Finger schmerzt, wenn ich ihn bewege. Und so gehe ich zum Arzt. Dort wird mir Blut abgenommen und ich bekomme eine Überweisung zum Röntgen. Verdacht auf Gelenkentzündung oder Rheuma.
Hm, klingt ja nicht so toll. :-(

Zu Hause backe ich mich weiter durchs Schokolade-Buch.
Mokka-Schichtkuchen.
Schmeckt nicht.


Nachmittags kommt der Opa. Ich hole ihn vom Bahnhof ab und wir gehen zusammen Kazu von der Schule abholen.

Donnerstag, der 12. November 2015

Der Teufelskuchen wird gebacken. Ein interessanter Teig, bei dem zum Schluss 225 ml kochendes Wasser zugeben wird.
400 g Zucker kommen in den Teig und für die Glasur werden nochmals 300 g Zucker benötigt.
Da der Kuchen für 8 Personen ausgelegt ist, ist der Zuckerschock vorprogrammiert.

Ich reduziere die Zuckermenge und viertele das Rezept.


Im Buch sieht die Krume aber anders aus ...
Und furchtbar süß ist der Kuchen immer noch. Ich verzichte auf die Glasur und hake das Rezept ab.

Japan AG.
Wir beginnen wieder mit der Begrüßungsrunde. Und die Kinder lernen "genki" als neues Wort dazu. "Genki" bedeutet Energie, Lebenskraft, Gesundheit.
Einer fragt "Genki desuka?" (Wie geht es dir?), der nächste antwortet "Genki desu." (Mir geht es gut.) Usw.
Nun hole ich den Globus raus und zeige den Kindern, wo Deutschland liegt und wo Japan liegt und wie Japan aussieht.
Die Kinder lernen Japan auf japanisch schreiben: 日本 (Nihon/ Nippon) und malen dann Japan auf. Ein Quadrat, eine Socke, ein kleiner Stein unter der Spitze und ein etwas größerer vorne. *g*

Weiter geht es mit Spielen. Ich zeige ihnen zwei Versionen des Jankenpoi (Schere Stein Papier) Spiels, die die Kinder begeistert aufnehmen.

Es wird laut und ich greife zum Buch und lese ihnen ein japanisches Kinderbuch vor. Von rechts nach links und von oben nach unten.^^
Gespannt hören die Kinder zu und ich bin froh, den Lärmpegel wieder gesenkt bekommen zu haben.

Zum Schluss bringe ich ihnen die Zahlen 1 bis 4 bei (ichi, ni, san, shi) und dann gibt es Oyatsu (15:00 Uhr Vesper). Für jeden ein knuspriges Mandelplätzchen.

Puh. Ich bin total geschafft. Lehrerin wär echt kein Job für mich.

Zum Abendessen gibt es mit Hirse und Möhren gefüllte Wirsingblätter, die wir einfach noch mit Soßasoße übergießen.^^


Freitag, der 13. November 2015

Nachdem ich Kazu in die Schule gebracht habe, gehe ich zu Fuß zum Krankenhaus, wo ich mich röntgen lassen will. Unterwegs treffe ich Jemma, die in der Küche von Kazus Schule arbeitet. Seit dem Herbstfest quatschen wir immer ein wenig, wenn wir uns treffen.
"Und wie läuft's?"
Ich erzähle ihr, dass ich gerade keine Arbeit habe, und sie berichtet, dass sie in der Küche unterbesetzt sind und ich doch bei denen helfen soll. Sie ringt mir das Versprechen ab, mit der Schulleiterin deswegen zu reden.

Röntgen, Einkaufen und ab nach Hause, Mittag essen.
Ich bereite mir aus Resten von gestern die Hirse-Möhren-Pfanne auf Feldsalat zu. Mmh, genau meine Welt.^^

Dann wird gebacken. Denn morgen ist an unserer Schule Tag der offenen Tür und für das Büffet möchte ich Kuchen beisteuern.

Ich backe noch einmal den Schoko-Blechkuchen mit dreierlei Schokotropfen, den ich bereits am 5.11. schon gebacken hatte und der uns ganz gut geschmeckt hat.


Mist, der hätte 5 min früher rausgemusst. :-(

Kazu von der Schule abholen.
Ich sitze gerade in der Garderobe und warte darauf, dass Kazu sich fertig anzieht, als die Schulleiterin hereinschneit.
"Ich habe gehört, sie wollen uns helfen?"
Und ehe ich mich versehe, bin ich zur Küchenhilfe avanciert.
Die dritte Küchenhilfe ist seit fünf Wochen krank und bislang hat das Lehrpersonal in der Küche mehr oder weniger ausgeholfen.
Gleich ab Montag soll es losgehen. Ui, so schnell kann es gehen.
Wie das Ganze vergütet wird, ist noch unklar. Haha ^^;;.

Wieder daheim bereite ich die Cake Pop-Masse zu, die mir leider etwas zu weich wird.
Und zu guter Letzt backe ich einen weiteren Test-Kuchen: Teebrot mit Schokolade (Walnüssen und Rosinen).


Geschmacklich ganz gut, mir aber doch zu mächtig. Meine Männer sagen "nein danke".

Nun aber schnell die Kugeln überziehen. Da ich keine Stiele habe, setze ich die Kugeln auf Plätzchen ab. So weich wie die Füllung ist, hätten sie an Stielen eh nicht gehalten.


Samstag, der 14. November 2015

Es ist Tag der offenen Tür an Kazus Schule. Kurz vor 10:00 Uhr machen wir uns auf den Weg.
Kazu darf auf dem Schulgelände spielen und ich helfe beim Büffet.

Die Kugeln sind vor allem bei den Kindern sehr beliebt. Bestimmt wegen der Perlen. *g*
Der Kuchen geht nicht so gut. Auch wenn er schön schokoladig schmeckt, sieht er einfach zu trocken aus. :-(
Etwas trocken ist er ja auch geworden. ^^;;


Gegen 14:30 Uhr treten wir den Heimweg an.

Zu Hause setze ich mich erst einmal an den PC und lese alle Nachrichten zu dem Anschlag in Paris.
Furchtbar. Das erinnert mich an die Geiselnahme (und die spätere Hinrichtung) der zwei japanischen Journalisten. Dieser Schrecken, der von diesen Fanatikern ausgeht.

Sonntag, der 15. November 2015, Volkstrauertag

Erholen und Kraft tanken für nächste Woche ist angesagt.
Ob ich mein nächstes Patisserie-Projekt schaffe, ist fraglich.
Auch die Vorfälle in Paris wirken lähmend.

Mittags gibt es den Wirsing-Nudel-Eintopf.


Und nachmittags backe ich den Schokoboden für meine geplanten Schokoladentörtchen, die zu Dienstag fertig sein sollen. Am Dienstag kommt nämlich meine Freundin zu Besuch und ich möchte ihr doch etwas Feines kredenzen.

Nun denn, die nächste Woche wird spannend.
Und um es vorwegzunehmen, sie war spannend und auch die Woche 23.11.–27.11. wird richtig spannend für mich werden.
Hoffentlich komme ich kommende Woche dazu, den Wochenrückblick für die Woche 16.11.–22.11. zu schreiben, denn dann wäre ich wieder im richtigen Rhythmus. :-)

Kommentare:

  1. Liebe Mari,
    huch: "Ich erzähle ihr, dass ich gerade keine Arbeit habe,..." schreibst Du. Hab' ich was verpasst? Warst Du nicht in diesem Matchacafé? Liebe Grüße, Sandy

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    1. Ich hab zwar den Job im matchashop, bin da aber nur als Aushilfe auf Abruf eingestellt und zur Zeit haben die leider keine Arbeit für mich.
      Seufz. Aber so hatte ich Zeit, um neue ErFahrungen zu sammeln. Think positive. :-)

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    2. Hallo liebe Mari, auf eine neue Woche! Die vom matchashop wissen ja gar nicht, was sie an Dir haben, mit Deinem Können und Wissen... Toll, was Du alles auf die Beine stellst... Liebe Grüße, Sandy

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