Dienstag, 7. Oktober 2014

Wochenrückblick 1.10. - 5.10.

Mittwoch, der 1. Oktober 2014

Nun ist es Oktober. Der Tag beginnt gleich mit einem Zahnarzttermin. Das Loch wächst gut zu, wird gespült und mit Medikamenten versehen.
Ich kann auch positiv berichten, dass ich die letzten Tage keinerlei Zahnlochschmerzen mehr hatte.
:-)

Nachmittags kommt meine Mutter vorbei. Wir wollen zusammen zum Kindergarten, wo Kazu heute mit seiner Gruppe ein kleines Theaterstück "Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt" aufführt.
Drei Kinder haben einen besonders großen Auftritt mit viel Text. Kazu ist leider nicht ganz bei der Sache und albert herum. :-(

Eigentlich wollte ich meiner Mutter ja einen Blumenstrauß besorgen und ihr dazu was Nettes sagen, wie z.B. dass sie eine tolle Oma sei oder so. Vielleicht braucht sie auch einfach nur mehr Anerkennung, hatte ich bei mir überlegt.
Dass mit dem Blumenstrauß habe ich dann aber gelassen, da sie den sonst durch die ganze Stadt hätte schleppen müssen. Den bekommt sie dann das nächste Mal, wenn ich wieder zu ihr fahre.

Aber es lief alles nicht so wie geplant.
Sobald meine Mutter da war, bin ich gleich in meine Tochter-Rolle gefallen. Ins Kind-Ich.
Ich habe sofort wieder versucht, sie zu beeindrucken. "Schau doch mal, was ich gebacken habe!" Etc.
Ein Kind, dass um die Anerkennung der Mutter kämpft. Aber vergebens.
"Du müsstest ...", "du hättest ..." sind ihre Reaktionen.

Auf der Heimfahrt vom Kindergarten versuche ich, ihr zu sagen, dass Kazu und ich finden, dass sie eine tolle Oma sei, aber sie geht gar nicht darauf ein und spricht gleich von etwas anderem.
Seufz. Vielleicht hat sie auch unbewusst gemerkt/ gewusst, dass das Kompliment nicht 100%ig ehrlich war, denn ich habe starke Probleme damit, dass sie meine Wünsche missachtet und Kazu Sachen zu essen gibt, die er nicht bekommen soll. Zumindest nicht in der Menge.
Ein Schokoriegel, okay, da kneife ich mal beide Augen zu (obwohl ich das auch nicht gutheiße).
Wenn Kazu Lust auf Schokolade hat, bekommt er bei mir auch welche. Aber meine Mutter drängt sie ihm auf. "Hier, für dich, iss!" Dieses Aufdrängen finde ich schlimm.
Und die Mengen. Wie gesagt, ein Riegel, der ihm, ohne dass er naschen wollte, ungefragt in die Hand gedrückt wird, das lässt sich wohl nicht vermeiden.
Aber bei meiner Mutter ist es oft die ganze Packung!

Ich bin nur froh, dass Kazu noch ein gesundes Bauchgefühl hat und er nach einem Riegel keinen zweiten mehr will.

Wenn dann von meiner Mutter noch Sprüche kommen, wie, ich müsse mehr auf Kazus Gesundheit achten, könnte ich glatt die Wände hochgehen. Tue ich aber nicht, schließlich bin ich im Kind-Modus, dass gefallen will.
"Ja, Mama." ...

Anm. Das ist ein gutes Thema für die nächste Therapiestunde. :-)

Donnerstag, der 2. Oktober 2014

Ich bin schon mächtig aufgeregt, denn morgen geht es zum Foodbloggercamp. Mein erstes Barcamp überhaupt.

Aber zuvor geht es, nachdem Kazu im Kindergarten ist, erst einmal zur Physiotherapie.
Heute lockert der Physiotherapeut nicht meine Schulter, sondern lässt mich mit dem Schlingentrainer Übungen absolvieren. Ich komme richtig ins Schwitzen und ganz schnell an meine Grenzen.

Mensch, bin ich fix und fertig nach nur 20 min. Völlig geschafft schwinge ich mich auf mein Fahrrad und radele nach Hause.
Dort wollte ich eigentlich gleich mit dem Kuchen backen loslegen, doch ich bin so knülle, dass ich eine Stunde etwa zu nichts fähig bin.

Langsam geht es wieder. Etwas essen, dann lege ich los.

Ich möchte für morgen ein paar japanische Sachen backen, um den Leuten japanische Geschmacksrichtungen als auch typisch japanische Backwaren näherzubringen. Und natürlich, das will ich gar nicht leugnen, um meinen Blog bekannter zu machen. :-)

Bei Geschmacksrichtungen denke ich an Matcha, Kinako, schwarzer Sesam, Azuki-Bohnenmus, Yuzu, Aonori, Yomogi, Miso, Tôfu, Hôjicha, Sakura, ...
Bei Backwaren an Chiffon Cake, Short Cake, Roll Cake, Pound Cake, Mont Blanc, Mushipan, Souffle Cheesecake, Purin ...

Alles geht natürlich nicht, da ich auch nicht alle Zutaten da habe.
Außerdem sollten es Rezepte sein, die ich schon verbloggt habe.
Und so entscheide ich mich für Matcha Chiffon Cake, Shiro Miso Pound Cake, Kinako Cookies und Yuzu Cookies.
Und morgen mache ich eventuell noch Earl Grey Mushipan (Mushipan mit Tee und Zimt).

Ich komme gut voran und bevor ich Kazu abholen gehen muss, sind ein Chiffon Cake, der Pound Cake und die Cookies fertig.

Nach dem Kindergarten geht es mal wieder auf den Spielplatz nebenan. Kazu ist mit den Jungs aus seiner Kindergartengruppe am Herumtoben und es zeigt sich mal wieder, wie leicht er doch zu beeinflussen ist.
Ms Mutter und ich haben den Kindern untersagt, mit den Rädern hinters Haus zu fahren, da sie dort außer Sicht sind. Eine Weile später erwische ich die Kinder dort.
Kazu: "M hat gesagt, wir sollen nicht darauf hören."
Grummel. Da gab es erst einmal eine gründliche Belehrung.

Zeit, um zum Judo zu gehen. Doch Kazu ist schlecht drauf und will nicht. Und da ich eh noch so viel zu tun habe, ist es mir ganz recht, dass er heute keine Lust hat und so fahren wir gleich nach Hause.

Ich backe dann gleich noch einen zweiten Matcha Chiffon Cake.


Schließlich werden die Cookies verpackt und die Kuchen geschnitten und ebenfalls verpackt.
Alle benötigten Dinge für die kommenden zwei Tage werden eingepackt. Ich bin startklar.
Nun aber schnell ins Bett, denn ich muss morgen früh los.

Freitag/ Samstag, der 3. und 4. Oktober 2014

Ich bin auf dem Foodbloggercamp Berlin, Fabian bleibt mit Kazu zu Hause.
Ein detaillierter Bericht folgt.

Sonntag, der 5. Oktober 2014

Viel ist die letzten zwei Tage liegengeblieben (wenn Frau mal weg ist :-P) und so ist erst einmal Aufräumen angesagt.
Vormittags wird Kazu zu einer Kindergeburtstagsfeier abgeholt.
Die Rasselbande fährt zu Mercedes Benz am Salzufer, um dort Elektroautos in der Kinderverkehrsschule zu fahren.

Ich backe derweil Karamellküchlein für die Kindergartengruppe morgen.
Da Ms Mutter mit der Geburtstagsfeier so viel um den Kopf hat und dazu auch noch ein 4 Monate altes Baby, um dass sie sich kümmern muss, hatte ich angeboten, für sie die Kindergartengeburtstagslage zu backen.


Und so entstehen 30 Karamellküchlein.

Am späten Nachmittag wird Kazu zurückgebracht. Ganz begeistert zeigt er mir seinen neuen Führerschein und erzählt stolz davon, welche Autos er gefahren ist.
Es klingt, als war der Geburtstag ein voller Erfolg.
Kazu ist jedenfalls super glücklich. :-D

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