Freitag, 26. September 2014

Wochenrückblick 15.9. - 23.09.

Vielen Dank für Euer Mitgefühl. Langsam wird es besser Dank zahlreicher Zahnarztbesuche. :-P


Montag, der 15. September 2014

Eine neue Woche beginnt. Da nichts da ist, was ich Kazu als Vesper mitgeben könnte, backe ich in der Früh Brötchen. Die Table Rolls.
So gibt es statt den üblichen Haferflocken heute mal frische Brötchen zum Frühstück. :-)

Table Roll
Trotz starker Schmerzen bin ich heute in Backlaune und backe seit langem mal wieder einen Chiffon Cake. Und zwar einen Matcha Chiffon Cake nach einem Rezept aus meinem Matcha-Buch (mit einfachem Matcha).
Das Ergebnis überzeugt, so dass ich den Chiffon beim nächsten Mal mit dem guten Matcha backen werde. Mal sehen wie grün er dann wird. :-D

Matcha Chiffon Cake nach Akiko Sakata

Nachmittags bin ich mit Kazu bei schönstem Wetter auf dem Spielgelände der Stadtmission. Da viele andere Mütter mit Kindern da sind, muss ich mich nicht weiter um Kazu kümmern. Aber zum Entspannen komme ich nicht, da die Schmerzen trotz Schmerzmittel ziemlich heftig sind. :-(
Ein anwesender Vater rät mir dringend, den Zahnarzt aufzusuchen.
Ja, das werde ich wohl machen. Dummerweise habe ich morgen keine Zeit. Ich hoffe, dass ich so kurzfristig für Mittwoch einen Termin bekomme.

Dienstag, der 16. September 2014

Da ich gestern nur eine kleine Menge Brötchen gebacken hatte und noch nicht zum Einkaufen gekommen bin, backe ich heute kurzerhand wieder Table Rolls.^^

Heute habe ich einen Termin für eine Tiefen-Massage. Wie es mir da ergangen ist, werde ich in einem extra Post gesondert berichten.
Schön war, dass ich während der Massage keine Zahnloch-Schmerzen verspürte, und ich die Massage so wirklich mehr oder weniger genießen konnte.

Auf dem Heimweg hole ich die bestellten Bücher beim Buchladen ab:


Ich liebe Bücher! <3 :-D

Mittwoch, der 17. September 2014

Heute gibt es zur Abwechslung mal Mushipan. Da noch etwas Joghurt da ist, entscheide ich mich für Joghurt Mushipan.

Joghurt Mushipan

Mushipan sind wirklich praktisch. Sie lassen sich schnell zubereiten, man kann sie so essen oder wie Brötchen mit Aufstrich essen.

Da ich gleich um 9:15 Uhr meinen Zahnarzttermin habe (ja, ich hatte Glück und darf heute vorbeischauen), bringt mein Mann Kazu in den Kindergarten.

Beim Zahnarzt erfahre ich, dass ich den Blutpfropf, der eigentlich die Wunde versiegeln sollte, herausgespült habe und dass ich die Löcher (Backenzahn mit zwei Wurzeln = zwei tiefe Löcher)
nicht hätte ausspülen dürfen. Dadurch lag der Kieferknochen frei, was die starken Schmerzen verursacht hat.

Als der Zahnarzt versucht, in die Löcher ein Medikament zu geben, schreie ich. Es tut höllisch weh.
Und so bekomme ich erst einmal eine Betäubungsspritze. Dann geht es.
Ich werde noch einmal ermahnt, die Löcher in Ruhe zu lassen und mich nicht darum zu scheren, wenn Essen in die Löcher fällt. Nicht stark spülen, aber normal Zähne putzen.
Und morgen soll ich wieder zur Kontrolle kommen.

Als die Betäubung langsam nachlässt, kommen die Schmerzen wieder und ich schlucke eine Ibu.
Bin echt schon schmerzmittel"süchtig".

Am Nachmittag ist der Opa da und beschäftigt Kazu. Eine willkommene Entlastung.
Ich nutze die Zeit, um meinen Koffer für meine Stuttgartreise zu packen.

Donnerstag, der 18. September 2014

In der Früh geht es wieder zum Zahnarzt. Dieses Mal bekomme ich gleich die Betäubungsspritze, dann werden die Löcher gespült und das Medikament eingefüllt.

Dann geht es weiter zum Einkaufen, denn ich möchte, dass meine beiden Männer versorgt sind und nicht nur Pizza und Pommes essen, wenn ich weg bin. :-P

Nächste Station mit vollen Einkaufsbeuteln ist meine Psychotherapie. Heutiges Thema: Weihnachten. Wie gehe ich mit den Wünschen meiner Schwester um, die genau das Gegenteil davon sind, was ich möchte? Puh, das Thema ist leider immer noch nicht ausgestanden.

Dann ab nach Hause, Einkauf einräumen und gleich weiter zur Kita, Kazu abholen. Kurze Spieleinheit für Kazu auf dem Spielplatz, dann geht es weiter zum Judo.
Was für ein Stress.
Abendessen, Kazu ins Bett bringen, Tasche fertig packen, den Wochenrückblick noch fertigstellen und viel zu spät ins Bett kommen. :-P

Aber ich habe alles geschafft, was ich wollte und so kann ich wenigstens ruhig schlafen.^^

Freitag, der 19. September 2014

Aufstehen um 4:00 Uhr. Fertig machen und los geht die Reise. Um 7:30 Uhr hebt der Flieger Richtung Stuttgart ab.

Ich besuche meine Freundin Cori in Leonberg (bei Stuttgart), die vor drei Monaten ihr erstes Kind bekommen hat.
Wie ich wo umsteigen muss, steht in meinem Handy. Ich soll sie dann vom Bahnhof anrufen, bevor ich in den Bus steige, damit sie mich an der Bushaltestelle abholen kann.
Kathleen, eine weitere Freundin wohnt ebenfalls in Leonberg. Sie ist zwar gerade mitten in der Vorbereitung auf ihr Staatsexamen (Medizin), will sich aber extra Zeit nehmen, um sich mit mir zu treffen. Wir haben vereinbart, dass ich sie von unterwegs anrufe, und sie am Bahnhof Leonberg treffe.

So zumindest sieht der Plan aus ...

Aber mein Handy macht mir ein Strich durch die Rechnung. Schon die Tage vorher hat es gesponnen, aber ich war so naiv zu denken, es würde schon irgendwie gehen. Falsch gedacht. Mein Akku scheint einen Knacks weg zu haben. Mein Handy schaltet sich immer wieder einfach ab.
Zumindest habe ich es noch geschafft, zu lesen, wie ich fahren muss. Aber wie soll ich nun die Mädels kontaktieren.
Ich versuche immer wieder per What's App Kathleen zu kontaktieren, aber bereits vorher stirbt mir mein Handy jedes Mal weg. Seufz.
Und wie komme ich zu Cori? Ich habe keine Adresse von ihr. Zu blöd.
In der Hoffnung, dass sich mein Handy ein wenig erholt, lasse ich es eine Weile in Ruhe. Ein letzter Versuch. Bitte, Handy, halte durch. Schnell tippe ich "10:15 da". Kaum habe ich die Nachricht abgeschickt, schaltet sich mein Handy ab. Nichts geht mehr.
Hoffentlich hat Kathleen meine Nachricht bekommen.

Doch am Bahnhof Leonberg ist von ihr keine Spur zu sehen. Aaaah. T_T
Plötzlich ....
Da ist sie! Juppie! Alles wird gut.
(Da ich Coris Festnetznummer in mein Telefonbuch geschrieben hatte, wäre ich wohl schon irgendwie zu ihr gelangt. Aber ich neige nun mal in solchen Situationen zu Panik. Leider.)
Kathleen kennt sogar den Weg zu Coris Wohnung und so überraschen wir diese und ihre Kleine am frühen Vormittag.
Natürlich quatschen wir gleich drauf los. Es gibt schließlich eine Menge zu erzählen.^^

Dann verabschiedet sich Kathleen. Sie muss noch lernen.

Ich habe Reis, Nori, Sushi-Essig (zu Hause vorgekocht) und Sojasoße mitgebracht und bereite mir und Cori zum Abendessen Temakizushi zu.
Für mich eine Herausforderung, da ich die Mengen alle abschätzen muss und ich es nicht gewohnt bin, so zu kochen. Doch meine langjährige Erfahrung kommt mir zu Hilfe und es klappt alles wunderbar. *freu*
Als Füllung backe ich uns gerolltes Ei (tamagoyaki) und schneide Gurkensticks zurecht. Auch Pilze gab es.

Temaki-zushi (Sushi)
Cori freut sich, mal wieder Sushi zu essen und so lassen wir es uns schmecken.

Ach ja, heute ist der erste Tag ohne Schmerzmittel. Das Medikament scheint zu wirken und ich bin brav und ignoriere mein Loch/ Löcher.

Samstag, der 20. September 2014

Heute geht es ins hiesige Einkaufscenter, einige Sachen erledigen. Da Kathleen (+ Freund) dort ebenfalls einige Besorgungen zu erledigen hat, treffen wir uns alle noch auf einen Kaffee. Schön. :-)
Am Uhrenstand bei Karstadt lasse ich mir eine neue Batterie in meine zum Glück noch eingepackte alte Armbanduhr einsetzen. So ganz zeitlos mag ich dann doch nicht sein.

Später muss ich natürlich noch beim Bäcker rein, um zu schauen, was es da so anderes gibt.
Ah, ein Mitschele! Noch nie gehört davon. Also wird es gekauft und probiert. :-D

Mitschele
Abends bereite ich uns zwei Salatdressings zu. Sojasoßen-Dressing und Joghurtdressing. Es gibt Salat (Cori hat dankenswerterweise jede Menge Salate eingekauft) und Kräuterbaguette.
Von meinem auf die Schnelle kreierten Sojasoßen-Dressing ist meine Freundin ganz angetan, so dass ich es die Tage mal hier vorstellen werde. :-)

Sonntag, der 21. September 2014

Ich genieße die Ruhe, nehme mir Zeit für meine Gymnastik, gehe draußen spazieren und genieße es, mich nicht ständig um Kazu kümmern zu müssen. Da macht es mir auch nichts aus, mich hin und wieder mit der Kleinen zu beschäftigen, damit meine Freundin mal Zeit für sich hat.

A propos Zeit. Ich stelle fest, dass meine Armbanduhr stehengeblieben ist. :-(
So was dämliches. Die ist wohl hinüber. Also doch zeitlos im Urlaub. :-P

Heute backen wir gemeinsam einen Kuchen. Einen "Ringo Pom Pom", bzw einen Apfel-Joghurtkuchen. (Rezept folgt)


Der geht superschnell und ist super einfach zuzubereiten.
Abends gibt es wieder einen schönen Salat.

Montag, der 22. September 2014

Cori hat Lust auf Onigiri. Es ist noch Reis und Nori übrig, so dass ich ihr natürlich gerne den Wunsch erfülle. :-)
Die Füllung stelle ich aus dem her, was der Kühlschrank so her gibt. :-P

Dazu gibt es Feldsalat mit roten Paprikawürfeln und klein gewürfelten Äpfeln mit leichtem Dressing.
Abends gibt es den Rest Salat mit in der Pfanne geröstetem Brot mit Butter.

Dienstag, der 23. September 2014

Der letzte Tag. Der Koffer ist gepackt. Ich koche unsere letzte Mahlzeit. Milchreis mit gedünsteten Äpfeln.
Dann gibt es noch ein paar Fotos zur Erinnerung.


Schließlich verabschiede ich mich und mache mich auf den Weg zum Flughafen.
Alles läuft reibungslos.
Auf dem Flughafen Tegel treffe ich zufällig meine Mutter, die dort auf eine japanische Reisegruppe wartet, um diese in Empfang zu nehmen. Wir unterhalten uns richtig nett.
Lustig. :-)
Wir unterhalten uns richtig nett.

Die fünf Tage in Stuttgart voller Müßiggang haben mir richtig gut getan.

Durchschlafen und ausschlafen, Zeit für Gymnastik, Spaziergänge, gutes Essen, viel trinken, kein PC, keine Verpflichtungen und eine Freundin an der Seite. Sie ist zwar gerade im "Mutter-Modus", aber das war nicht wirklich schlimm, denn als Kazu drei Monate alt war, war ich fast genauso drauf wie sie jetzt. :-D
Ich konnte mich daher gut einfühlen.^^
Nochmals vielen lieben Dank für die schönen, erholsamen Tage.

Ich fühle mich wieder richtig energiereich und vor allem habe ich keine Schmerzmittel mehr gebraucht.

Alles wird gut. :-)

Kommentare:

  1. Schön das Du so eine schöne Woche (zumindest der hintere Teil) hattest. Und die Kleine ist ja wirklich süß. Ich freue mich so richtig für Cori, bestelle ihr mal bitte liebe Grüße von mir :)
    Ich glaube ich muss Dich mal unbedingt einladen, faulenzen geht bei mir auch hervorragend und wenn ich dann in den Genuss Deiner Kochkünste kommen würde, wäre ich echt begeistert.
    Liebe Grüße und ein entspanntes Wochenende
    Danii

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    1. Ja, richte ich ihr aus. Leider liest sie hier nicht mehr mit.
      Hehe, ja die Faulenzerei tat gut und die Erkenntnis, ich kann ja doch kochen, tat mir auch ganz gut. ^^
      Dir auch ein schönes Wochenende.

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  2. Hallo Mari, ich freue mich jedes Mal über Deinen Wochenrückblick und neue Rezepte. Schön, dass es aufwärts geht. Es bleibt auf jeden Fall spannend bei Dir. Freue mich schon sehr auf das Ringo Pom Pom Rezept. Das sieht köstlich aus. Liebe Grüße. Sandy

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    1. Hallo Sandy. Ich bin wirklich froh, die Kurve gekriegt zu haben. Ob es an der Psychotherapie liegt? Helfen tut sie sicher dabei.
      Rezept folgt in Kürze.
      Vielen Dank auch an dieser Stelle mal für die vielen Vorschläge bei dem Post der Hot-Dog Brötchen. Das ist toller Input, den ich alsbald möglich gerne umsetzen möchte. Vor allem das mit der Video-Link-Sammlung.
      Also nochmals herzlichen Dank.

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