Mittwoch, 5. März 2014

Wochenrückblick 24.2. - 2.3.

Und weiter geht's.^^

Montag, der 24. Februar 2014

Die Rohübersetzung ist bald geschafft und ich liege gut in der Zeit. Und so nehme ich diese Woche die letzten drei Felder Lektionen in Angriff, denn ich will diesen Monat mit dem Mignardises Kapitel fertig werden.
Wahrscheinlich hat sich meine Ungeduld auf meine Weintrauben in Karamell übertragen, denn die Umsetzung der Lektion misslingt. Na ja, seien wir mal nicht so. Ich gebe ein "ausreichend" und hake die Lektion für mich ab. :-P


Dienstag, der 25. Februar 2014

Der Laborbefund ist da und ich habe es schriftlich. Der Helicobacter pylori ist besiegt!!!
Er ist weg! Weg! Weg! Aaaah, er ist weg!
Nur merkwürdig, dass ich seit gestern wieder starke Blähungen habe. Ob das am Stress liegt? Am Schlafmangel? Oder vielleicht doch an den vielen tomatigen Sachen, die ich in letzter Zeit gegessen habe? Da werde ich wohl erneut Tomate von meinem Speiseplan streichen müssen.

Ich freue mich schon riesig aufs Wochenende, an dem der Berliner Foodbloggerbrunch stattfinden soll.
Ob ich etwas backe? Die Matchacremetorte oder besser noch die Mangotorte? Schließlich steht im Blog der Gastgeberin, dass sie Mangos mag. Aber in der Liste, in die jeder eintragen soll, was er mitbringt, stehen schon genug süße Speisen wie ich finde. Und erfahrungsgemäß essen die Leute zum Brunch lieber etwas Herzhaftes. Da die Gastgeberin Brötchen backen will, entscheide ich mich für einen Aufstrich, die Tôfu-Cashew-Creme und nach langem Hin und Her für Sushi und trage die Sachen in die Liste ein.

Heute ist mein neues Buch gekommen. Es ist von Stefanie Stahl und heißt "Leben kann auch einfach sein! So stärken Sie ihr Selbstwertgefühl"
Ich habe das Buch angefangen zu lesen und war gleich gefesselt.
Es ist sogar eine Passage enthalten, die genau auf meine Panikattacke beim Zahnarzt passt.

Bei großer Angst, so heißt es, neigt der Mensch dazu, oberflächlich und zu atmen und das viel zu schnell.
Beim Hecheln wird weniger Sauerstoff verbraucht.
"Im Blut beginnt es zu sprudeln, die Finger kribbeln und es wird einem ganz schummrig. Dieses Gefühl erhöht die Angst, was wiederum die Panikattacke anheizt. Die schnelle Atmung signalisiert dem Gehirn "Gefahr im Verzug", das aktiviert das sogenannte sympathische Nervensystem und wir kommen gar nicht mehr zur Ruhe."
In diesen Situationen kann man die Kontrolle über die Atmung verlieren, dann schnellt der Puls hoch, die Atmung blockiert, und das Panikgefühl "jetzt geht nichts mehr" sorgt für Handlungsunfähigkeit.

Lösung: In den Bauch atmen.

Aber ich will euch nicht langweilen. Auf jeden Fall zeigt das Buch auf, warum man sich so verhält, wie man sich verhält (bei niedrigem Selbstwertgefühl) und bietet Hilfen an.
Ich habe es zwar gerade erst angefangen zu lesen, aber ich habe das Gefühl, dass es mir schon jetzt hilft.

Mittwoch, der 26. Februar 2014

Marshmallows habe ich bislang immer mit den USA in Verbindung gebracht. Aber die Recherche ergab, dass es in der Tat die Franzosen waren, die die Marshmallows erfunden haben (laut Wiki).

Himbeer-Marshmallows

Donnerstag, der 27. Februar 2014

Und wieder mal ruft die Zahnarztpraxis an, um den Termin abzusagen. Langsam werde ich echt sauer.
Ich warte voller Ungeduld auf den Termin und dann das?
Vielleicht brauchte sie den Termin für einen zahlungskräftigen Promi? Läster.

Was soll's. Ärgere ich mich weiter mit meinem Zahn herum und nutze die Zeit, um meine letzte Episode fertigzustellen.

Freitag, der 28. Februar 2014

Da ich für die Sushi noch Zutaten benötige, fahre ich heute u.a. zu Vinh Loi einkaufen.
Zu Hause entstehen die nächsten Marshmallows, die richtig gut geworden sind. Jedenfalls von der Konsistenz her. Lediglich der Geschmack von Orangenblütenwasser sagt mir nicht zu.

Orangenblüten-Marshmallows

Juppie! Wieder ein Felder Kapitel geschafft. Ich hätte nicht gedacht, dass ich so schnell vorankomme.
Im März/ April kommt das Plunder und Co Kapitel dran, dann fehlt nur noch das Macarons Kapitel. Ende Mai werde ich wohl mit dem Felder durch sein. Ich habe anfangs gedacht, dass ich ein ganzes Jahr länger brauchen würde. o_O

Samstag, der 1. März 2014

Da Kampyô (kampyô sind getrockneten Kürbisstreifen) und Shiitake für meine Sushi eine längere Vorbereitung bedürfen, duftet die Küche bereits in der Früh schon nach Sojasoße. :-P

Nachmittags treffe ich mich mit der sehr sympatischen Eva vom Blog "Kochpoetin - In jedem Gericht ein Gedicht", die extra aus Hamburg zum morgigen Foodbloggertreffen angereist ist.
Ich bin leicht aufgeregt und glücklich, dass sie sich extra Zeit für ein zusätzliches Treffen nimmt. (Danke schön!)
Wir treffen uns auf dem Bahnsteig U-Bhf Eberswalder Str., wo ich auch ihren Mann kennen lerne, der dann allerdings seine eigenen Wege geht, und gehen gemeinsam zum Café Mon Plaisir, da die dort besonders feine Törtchen und feines Gebäck haben (und guten Kaffee) und Eva durch ihre Hermé Torten ja auch, wie soll ich sagen, geschmacksverwöhnt ist. :-P

Wir entscheiden uns beide für die Limetten-Nougat-Schnitte, die ich schon einmal gegessen und köstlich in Erinnerung hatte.


Die Schnitte kann man wirklich auf der Zunge zergehen lassen (allerdings dauerte es eine geraume Weile, bis wir dazu kamen, da wir vorher noch so viel zu erzählen hatten^^).
Ein weiterer Pluspunkt für das Café (neben seinen Köstlichkeiten) ist, dass sie seit kurzem eine Kundentoilette haben. Leider, leider gibt es jedoch ein fettes Minus. Es ist sehr, sehr kalt in dem Laden.

Und so beschließen wir, uns warm zu laufen. Da Eva noch nicht in den Geschmack eines Cannelés gekommen ist, gehen wir zu Fuß zum nächsten Café, dem Du Bonheur, da die dort wirklich sehr feine Cannelés haben. Doch da drin ist es wiederum so warm, dass wir es nicht lange aushalten, ich uns schnell zwei Cannelés kaufe, und wir wieder aus dem Laden flüchten. Nein, Stopp!
An der Kasse gab es ein Tellerchen mit Kokos-Marshmallows (!) zum Probieren. Da ließen wir uns natürlich nicht lange bitten. Die Marshmallows schmeckten gut, zogen aber keine so langen Fäden wie meine. Da war natürlich meine Neugier geweckt und wir fachsimpelten und scherzten noch ein wenig. :-D

Jetzt wird es aber Zeit, Eva ihrem Mann zurückzubringen^^ und so begleite ich sie noch bis Friedrichstraße, wo ich mich dann von beiden verabschiede.

Es ist schon spät und ich habe wieder Hunger bekommen. Ach ja, ich habe ja ein Cannelé in der Tasche.
Mal sehen, ob es schmeckt. Nicht dass ich Eva eine Fehlproduktion angedreht habe.
Mampf. Köstlich. Und ruck zuck aufgegessen.
Und, Eva, wie hat es dir geschmeckt? ^^

Zu Hause werde ich freudig von Kazu begrüßt: "Mama, spielst du jetzt mit mir?" *g*

Sonntag, der 2. März 2014

Heute muss ich früh aufstehen, denn Sushi rollen braucht seine Zeit.
Um 3:50 Uhr stehe ich daher schon in der Küche und wasche den Reis.
Während der Reis kocht, bereite ich die restlichen Zutaten sowie das Sushi-Su vor.


Dann noch den Reis säuern und fächern.


6:00 Uhr. Startklar zum Rollen. Es gibt Kappamaki mit geröstetem Sesam und Fleur de Sel, Möhre mit japanischer Mayonaise, klassische Kampyô-maki (kampyô sind getrockneten Kürbisstreifen) und Futomaki mit Kampyô, Shiitake und Ei.


Bis auf die Futomaki sind die Sushi sogar vegan.


Noch schneiden, Sojasoße in Fläschchen füllen und verpacken. Fertig zum Transport.^^


8:00 Uhr. Küche aufräumen, fertig machen und kurz nach 10:00 Uhr mache ich mich auf den Weg.

Ich bin früh dran. Normalerweise gehe ich in solchen Fällen noch eine Runde spazieren. Aber ich muss ganz dringend ...
Und so klingele ich und frage, ob ich schon reinkommen darf. Und natürlich darf ich.

Als Gastgebergeschenk habe ich eine Flasche Fairtrade Mangonektar und einen Bio-Apfel-Mango-Saft besorgt. Aber es hatte den Anschein, dass ich damit daneben gegriffen habe, denn die Säfte landeten zusammen mit den anderen Getränken auf dem Buffet.

Ich stellte meine Sushi und meine Tôfu-Cashew-Creme mit Dill auf den Tisch.
Nach und nach trudelten dann auch die anderen Blogger ein und der Buffet-Tisch füllte sich.


Beim Berliner Foodbloggertreffen sind außer mir dabei:

Die Gastgeberin Melanie vom Blog Mangoseele, die selbst gebackene Wurzelbrötchen und mexikanische Agua frescas reichte,
Eva aus Hamburg vom Blog  "Kochpoetin - In jedem Gericht ein Gedicht", die mir durchs Mitbringen der Médélices-Torte eine große Freude bereitete,
Anne vom Blog "cats & cakes", die selbstgemachten Hummus und feine Putu Ayo (die grünen Bällchen) mitbrachte,
"Lisa" vom Blog "Lisa Cuisine", die vegane Avocado-Kirsch-Muffins, kleine Zitronen-Cupcakes und für  jeden eine Tüte sehr leckerer Cookies mitbrachte,
Lisa vom Blog "Mango Marille"mit einer Lachsmousse,
Peggy vom Blog "multikulinarisches" mit einer Fencheltarte und eingelegten Kornelkirschen,
Claudia vom Blog "Food with a View" mit einer vegetarischen pâté en croûte,
Anna vom Blog "Selleriesalat" mit Obatzter und Eiersalat im Glas,
Meike vom Blog "smámunir" mit Soba-Salat und einer Zitronentarte,
Sandra&Raphael vom Blog "Besseressen" mit Salat aus zweierlei Karotten und Mango mit Hüttenkäse und Tomaten.
Die selbstgemachten Konfitüren und die Spinattaschen kann ich jedoch nicht zuordnen.

Es ist eine lustige, ja sogar sehr lustige Runde und wir lachen viel und schlagen uns die Bäuche voll.
Wer an Einzelheiten interessiert ist, schaut am besten bei
cats & cakesLisa Cuisine (tolle Großaufnahmefotos!) und Mangoseele vorbei, die schöne Berichte mit vor allem schönen Fotos zum Treffen gepostet haben.

Die Zeit verfliegt und ich bin erst abends wieder zu Hause. Völlig geschafft, aber zufrieden mit der Welt.
Es war ein schöner Tag, ein wundervolles Wochenende und eine gute Woche. :-)

Kommentare:

  1. Liebe Mari,
    ich fühle mich geehrt und versinke vor Scham fast im Boden. ;-) Danke für die "freundliche" Beschreibung!
    Herr H. mustere das Bild der Limetten-Nougat-Schnitte leicht neidisch und fragte mich, wie wir die wohl "nachbasteln" könnten - oje, das traue ich mir noch nicht so recht zu. Das Cannelé(s?) war fantastisch, leicht saftig, zart schmelzend mit einer lang anhaltenden sanften Karamellnote. Wir haben es geteilt und waren gleichermaßen angetan.
    Es hat mir große Freude bereitet, dich bereits am Samstag "exklusiv" treffen zu dürfen und auch das Foodbloggertreffen am Sonntag fand ich sehr kurzweilig.
    Bevor ich lange suche, hast du die Rezepte für das mitgebrachte Sushi schon irgendwo gepostet? Das war absolut das köstlichste Sushi, dass ich außerhalb von Japan jemals kosten durfte!
    Mir geht es inzwischen auch wieder einigermaßen - mehr per Mail!
    Ganz liebe Grüße,
    Eva

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hahaha, "Freundlich" in Anführungszeichen. :-P
      Da werde ich schnell mal ein paar deiner vielen positiven Charaktereigenschaften dazuschreiben, damit du die Anführungszeichen wegnehmen kannst. ^_-
      Schön, dass euch das Canelé geschmeckt hat.
      Die Hosomaki habe ich hier
      http://mari-to-kazuo.blogspot.de/2013/02/hosomaki-mit-gurke-und-mohre.html
      gepostet, die Futomaki jedoch fehlen noch. Hole ich die Tage mal nach.
      Schön, dass es dir wieder besser geht. So eine Grippe zieht sich ja doch ganz schön hin.
      Liebe Grüße an deinen Gatten^^. Das nächste Mal kann er ja mit ins Café kommen. :-)

      Löschen
    2. Freundlich nur in Anführungszeichen, weil mir keine passendes Wort einfiel. Hatte nichts mit der Art deines Berichts zu tun. :-)
      Und er kommt bestimmt gern mit!

      Löschen
  2. Auf jeden Fall !!! LG von Erk

    AntwortenLöschen
  3. Da hattest du ja eine sehr abwechslungsreiche Woche ;)
    Deine Sushi-Rollen sind alle toll geworden, meine Futomaki haben immer noch so einen schwarzen Strich, die sind Quasie wie eine Spirale^^

    Liebe Grüße

    AntwortenLöschen
  4. Hallo Mari,

    vielen, vielen Dank für´s Verlinken und für den "Follower" ;-)
    Leider bin auch ich im Moment total erkältet und etwas neben der Spur. Wenn es mir wieder besser geht, melde ich mich bei Dir per Mail und dann geht´s um die Tasse Tee ;-)

    Ganz liebe Grüße
    Lisa von LisaCuisine

    AntwortenLöschen
  5. Liebe Mari, mit dem Gastgebergeschenk lagst du überhaupt nicht daneben, ich wollte die Säfte nur nicht egoistisch für uns behalten. Aber es hat sie ja zum Glück niemand geöffnet und so wurde heute die zweite Flasche als Begleitung zu unserem indischen Curry angebrochen :-) eine Sushi waren so köstlich, vielleicht postest du ja irgendwann noch alle Füllungen? Und es hat mich sehr gefreut dich kennenzulernen! Liebe Grüße Melanie

    AntwortenLöschen
  6. Mari, das ist der Wahnsinn - um 03:50 Uhr hast Du mit den Sushi begonnen? Wow! Und köstlich waren sie in der Tat. Wie schön, dass Du bei unserem Food-Blogger-Treffen auch dabei warst - Deinen Raumfahrerinnen-Konditorinnen-Bericht habe ich in bester Erinnerung ;-). Lieben Gruß!

    AntwortenLöschen
  7. Liebe Mari, als kleiner Tipp (ich studiere übrigens Psychologie), es hilft auch in eine Tüte zu atmen: Siehe z.B. http://www.panikattacken-info.de/was-ist-eigentlich/rueckatmung.php Liebe Grüße, Elena

    AntwortenLöschen