Samstag, 8. Februar 2014

Felders Lektion 200: Bestrickte Windbeutel


Diese Windbeutel haben mich an Melonpan erinnert. :)
Und sie sind ebenso lecker.

Zuerst stellt man den Überzug her.
50 g weiche Butter mit 60 g braunem Zucker glatt rühren, 60 g Mehl einarbeiten. Portionsweise mit
Lebensmittelfarbe einfärben.
Da ich Muscovado-Zucker genommen habe, war meine Grundmasse recht braun (auf dem Foto oben die hellbraunen sind ungefärbt), so dass die Farben, die ich sparsam dosiert habe, auch eher gedämpft wirken.

Teig 2 - 3 mm dick ausrollen und dann am besten erst einmal kühl oder in den Froster legen.
Wenn die Teigplatten fest geworden sind, schneidet man daraus Quadrate mit 2 cm Seitenlänge. Zuerst kam mir das recht klein vor, doch die Größe haute genau hin.
Bis zur Verwendung nochmals kalt stellen. Bei mir wanderten sie dazu in den Gefrierschrank.

Die Brandteigherstellung erwies sich als problemlos.
Ich dressierte viele kleine Windbeutelchen aufs Blech und belegte diese mit den Quadraten.
Die vorderen Windbeutel sind für die Lektion 201 gedacht, in der ihnen eine Fondantglasur verpasst werden.

Backen bei 200°C ca 25 min.


Die Windbeutel können auch gefüllt werden, sie schmecken aber durch die Krsute auch ohne Füllung sehr gut. Für mich war dieses Rezept ein Highlight. Und eine Erleuchtung. Denn bei dem einen Besuch in der französischen Pâtissèrie Dubonheur gab es Eclairs, die unter der Schokolade dieses Muster hatten und ich fragte, was das sei. "Eine Zuckerkruste" hieß es. Und jetzt weiß ich sogar, wie es geht. :-D
Auch wenn ich oft am Felder verzweifle. Aber im Groß und Ganzen lerne ich wirklich eine Menge dabei und das sind so die Momente, in denen ich froh bin, dieses Mammutprojekt angegangen zu haben.


Das getestete Rezept stammt aus dem Buch "Die hohe Schule der Patisserie" von Christophe Felder.
Die Buchvorstellung findet ihr HIER.

Das Rezept ist aus dem Kapitel "Petit Fours und Mignardises".

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