Mittwoch, 2. Oktober 2013

Felders Lektion 13: Tourte Landaise mit Strudelteig


Im Buch "Die hohe Schule der Patisserie", das ich am Durchbacken bin (die Buchvorstellung findet ihr HIER) geht es nun weiter mit Strudelteig.

Ich halte mich an das Rezept und erhalte eine Teigkugel, die wie die im Buch aussieht.


Die Kugel bekommt nun ein Ölbad! Für mich ist diese Methode gänzlich neu.


Desweiteren ist mir neu, dass der Strudelteig in den Kühlschrank kommt. Interessant, wie verschieden Herstellungsweisen sein können.

Jetzt wurde es für mich schwierig. Ich soll den Teig mit den Händen flachdrücken, bis er gleichmäßig dünn ist.
Gleichmäßig mit den Händen ... *schwitz*
Dann auseinanderziehen. Mehr schlecht als recht. T_T


Buttern, zuckern und in mehrere Quadrate schneiden. Den verdickten Rand habe ich abgeschnitten.
Mit den Teigquadraten die Form auslegen und die in Alkohol (ich habe Calvados genommen) marinierten Apfelscheiben einlegen. Überstehenden Teig über die Füllung schlagen.


Mit Puderzucker überstauben und backen.



Wie erwartet ist mein Strudelteig zu dick gewesen (jedenfalls kommt es mir so vor), geschmacklich war die meine Tourte Landaise dennoch okay.
Mein Mann fand sie sehr lecker. Kazu fand die knusprige obere Schicht schön.
Die echte Tourte Landaise mit feinem Strudelteig könnte durchaus sehr lecker schmecken. :-P
Aber die Tourte Landaise, die im Buch abgebildet ist, würde ich zurückgehen lassen. Die ist ja halb schwarz oben ...

In den meisten französischen Haushalten wird wohl für diese Tarte, so weit ich das meinen Recherchen entnehmen konnte (kann nur leidlich Französisch), fertiger Filoteig verwendet.
Da mir Felders Rezept auch nicht so zusagte, bzw ich nicht so damit klar kam, spare ich mir das Rezept.

Als Füllung für eine Tarteform von 22 cm Durchmesser werden 3 Golden Delicious in 2 -3 mm dicke Spalten geschnitten und mit 15 ml einer beliebigen Spirituose und 20 g feinem Zucker vermengt.

Das getestete Rezept stammt aus dem Buch "Die hohe Schule der Patisserie" von Christophe Felder.
Die Buchvorstellung findet ihr HIER.

Kommentare:

  1. Also ich finde deine sieht sehr Lecker aus ^_^

    AntwortenLöschen
  2. Das Ölbad finde ich interessant, das werde ich sicher mal testen, gerade auch wenn dein kleiner ihn lecker und knusprig fand. Vielleicht mache ich aber keine tourte draus (ist das ein bekannter Kuchen? Hab ich vorher noch gar nicht gehört...)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ich kannte den vorher auch nicht. Aber beim Googgeln danach stellte sich heraus, dass der in Frankreich wohl sehr bekannt ist. Aber wie oben geschrieben die meisten dafür fertigen Filoteig verwenden.

      Löschen