Montag, 5. August 2013

Wochenrückblick 29.7. - 4.8.

Montag, der 29. Juli 2013

Das Erlebnis ohne Stützräder fahrradfahren zu "können" hat Kazu stark beeindruckt und er kann es kaum erwarten, wieder aufs Rad zu steigen. Und so darf er, als es nach dem Frühstück zum Einkaufen geht, das Fahrrad mitnehmen. "Mama, ich kann das schon." Stolz steigt er auf, doch ... Sobald er den zweiten Fuß auf die Pedale setzen will, kippt das Fahrrad weg. Kazu ist frustriert. "Auf der Wiese geht es besser", sagt er. Nun schiebt er sein Rad.
Auf dem Heimweg mache ich mit ihm einen kleinen Abstecher auf einen leeren Spielplatz. In der Wiese ist ein Stück flache Betonfläche mit Schachbrettmuster eingelassen, das sich hervorragend als Startplatz eignet.
Dort üben wir das Anfahren. "Startposition" heißt Kazus Zauberwort. Nach ein paar Malen hat er schließlich den Dreh raus. Anfahren, fahren, bremsen und mit dem Fuß abstützen. Nur Kurven fahren klappt noch nicht. Da kippt er um.

Zeit fürs Mittagessen. Wir gehen nach Hause, bzw Kazu fährt, ich laufe.^^

Nach dem Mittagessen möchte ich den restlichen Ricotta verarbeiten. Ich hatte welchen für die Basilikumtarte gekauft und noch einen Rest übrig. In meinem Dr. Oetker Buch "Minitorten" finde ich ein ansprechendes Rezept: Blaubeer-Ricotta-Torte.
Da Kazu mithelfen will, lass ich ihn machen.
Zwieback im Gefrierbeutel mit Nudelholz zerbröseln.
Brösel mit Zitronenschale und Butter vermengen.
Das 'in die Form drücken' übernehme ich.
Ricotta mit Blaubeeren pürieren darf Kazu wieder mit dem Pürierstab machen.
Währenddessen löse ich die Gelatine auf, die dann mit Zucker und Muskatnuss eingerührt wird.
Zu guter Letzt schlagen wir zusammen die Sahne steif und ich hebe sie unter. Das Einfüllen übernimmt wieder Kazu.
Die Schüssel kratzen wir beide aus und befinden die Creme für lecker. Lecker lila.^^
Die Torte darf nun über Nacht fest werden und wir freuen uns auf morgen.

Dienstag, der 30. Juli 2013

Aber was ist das? Als ich am nächsten Morgen die Torte zum Frühstück servieren will, ist sie ganz grau geworden. Und nicht nur das! Sie schmeckt auch eklig, so dass mir nichts anderes übrig bleibt, als sie zu entsorgen. Schade. Dabei hat Kazu so schön "gebacken".
Hat jemand eine Ahnung, was passiert sein könnte? ?_?


Ganz in der Früh habe ich noch einen Coffee Marbled Chiffon Cake und einen Kaffee-Biskuitboden gebacken, doch aufgrund des Koffeins, ist dieser Kuchen ebenfalls nichts für Kazu.


Zum Glück hat Kazu damit kein Problem. Er mampft wie gewohnt eine große Schüssel mit Haferflocken zum Frühstück.^^

Nachmittags gehen wir wieder raus zu unserem Startplatz, die "Startposition" üben. :-P
Dieses Mal, in seiner dritten Fahrstunde, klappt es schon besser. Er wird immer sicherer und kurvt jetzt sogar schon auf der Wiese um die Bäume rum.
Da hat sich Kazu wirklich eine Belohnung verdient und wir gehen auf die andere Seite, wo ein neuer richtig gut durchdachter Spielplatz entstanden ist (weswegen der andere kleine auch immer leer ist).
Hier darf er noch herumtollen.
Ich werde demnächst mal Fotos machen. Mit Bilder ist so etwas immer anschaulicher.
Und für mich eine schöne Erinnerung.^^

Am Abend setze ich noch meine Kaffeecremetorte ein, ...

Mittwoch, der 31. Juli 2013

... die ich in der Früh fertigstelle.


Nach der Fotosession will ich nur ein wenig von der Torte kosten, doch sie ist so samtig-köstlich, dass ich mich nicht beherrschen kann, und das ganze Stück aufnasche.

Auch der Chiffon ist von der Konsistenz und vom Geschmack gut geworden. Nur die Marmorierung ist nicht optimal. Aber zumindest erkennbar. :-P


Eigentlich wollte ich Glory von der Matcha Bar ein paar Probestücke vorbeibringen, doch ich schaffe es zeitlich nicht und bei über 30°C ist es nicht einfach, Cremetorten über lange Wege zu transportieren.
So fahren Kazu und ich auf direktem Wege (ohne Umweg über die Matcha Bar) zu Babasan, wo Kazu über Nacht bleiben wird. Ein paar Kuchenproben bekommt meine Mutter und ein paar Proben bringe ich anschließend noch meiner Schwester rum.

Nachdem Kind und Kuchen verteilt sind, mache ich eine Shoppingtour. Natürlich hauptsächlich Backzutaten. *g*

Donnerstag, der 1. August 2013

Gestern habe ich mit der Kaffeecremetorte meine Durchbackaktion meines japanischen Backbuchs "Alleine erlernbar: Die hervorragende leckere Crème bavaroise" abgeschlossen.

Nun wende ich mich einem neuen Backbuch zu. Einem 6 cm dicken knallrosafarbenem Wälzer: "Die hohe Schule der Patisserie" von Christophe Felder.
Ich werde das Buch noch in einem Extra-Post gesondert vorstellen.


Das erste Rezept daraus ist eine Zwetschgentarte, einfacher Schwierigkeitsgrad (von dreien).
Doch ich habe massive Probleme mit dem Rezept.
Hat diese Tarte schon wer gebacken?


Über meinen Kampf mit der Zwetschgentarte werde ich im Rezepte-Post berichten.

Abends fahre ich zu meiner Mutter, um Kazu abzuholen.
Meine Mutter ist voll des Lobes für meine beiden Kaffeekuchen. ^___^

Freitag, der 2. August 2013

Heute früh ist der nächste Chiffon dran. Ich backe einen Earl Grey Tea Chiffon Cake.


Gestern ist es spät geworden. Doch da wir heute raus (aus Berlin raus) zu Oma und Opa fahren, müssen wir früh los. Mir bleibt nichts anderes übrig, als Kazu zu wecken, was ihm gar nicht gefällt.
Er ist schlecht gelaunt und heult den ganzen Weg bis zum Bahnhof. :-(
Doch dann beruhigt er sich auf meinem Arm und die Welt ist wieder in Ordnung.

Bei den Großeltern angekommen springen wir als erstes in den nahegelegenen See.
Das Wasser ist angenehm erfrischend. So früh sind wir noch die einzigen im Wasser. Eine herrliche Ruhe. Der See glitzert in der Sonne, ringsherum nur Schilf und Bäume und ich schwimmend mittendrin. Herrlich!

Im Garten kocht Kazu mir und Teddy eine Matschsuppe. Mmh. ^_-
Auch der Pool wird ausgiebig genutzt.


Zum Kaffee gibt es Kekse und den von mir mitgebrachten Chiffon Cake.


Dann verabschiede ich mich, während Kazu über Nacht da bleibt.

Zu Hause backe ich erneut eine Zwetschgentarte und einen Chiffon Cake.
Außerdem versuche ich mich am pâte sucrée nach Felder, doch dieser misslingt mir mal wieder.
Ob Felder und ich uns verstehen werden? Aber ich habe ja gerade erst angefangen.

Samstag, der 3. August 2013

Heute Nachmittag findet ein Familientreffen (Familie meiner Schwiegermutter und meines Mannes) bei meiner Schwägerin statt, anlässlich der ich Kuchen backe.

Zuerst hole ich den Müsli Chiffon Cake aus der Form.


Natürlich geht das nicht ohne Naschen. :-P
Wow, der ist ja lecker!

Dann folgen noch eine Brombeertorte und eine Mandarinen-Joghurt Torte (ohne Foto) nach dem Rezept "Joghurtcreme mit Früchten".


Die Brombeertorte, bzw korrekt Buchweizentarte mit Brombeerfüllung ist eigentlich ungesüßte Brombeer-Pistazien-Sahne auf einem Buchweizen-Weizenvollkornboden.(Wieso Frau Hessler das Rezept Tarte genannt hat, ist mir ein Rätsel.)
Das Rezept ist aus meinem Buch "Naturküche für Genießer" von Doris-Katharina Hessler.
Die zuckerfreie Kombi Brombeere-Pistazie schmeckt recht interessant (wen es interessiert: für die Creme nehme man 4 Teile pürierte Brombeeren, 5 Teile geschlagene Sahne und 1 Teil gemahlene Pistazien), der Boden aus Buchweizenmehl, Weizenvollkornmehl, Eiern und Honig ist recht fest, schmeckt aber gut.

Interessant, schmeckt, aber befinde das Rezept trotzdem nicht für Blog-würdig.
Den Transport bei 35°C hat die Torte trotz Kühlakkus nicht überlebt. Sie verlor ihren Stand, so dass ich sie kurzerhand in einer Schale als Brombeercreme serviert habe.

Für die erfrischende Mandarinen-Joghurt-Torte habe ich einen Biskuitboden gebacken und diesen in eine Springform gelegt.
Die Creme habe ich nach Rezept für die Joghurtcreme zubereitet und als Obst Mandarinen aus der Dose genommen. Als Saft den Mandarinen-Orangensaft von Amecke.
Eine schöne leichte Sommertorte, die speziell von meinem Schwager gewünscht wurde.
Diese hat glücklicherweise den Transport überlebt.

Zwischendurch habe ich wieder eine Zwetschgentarte gebacken.

Zu den obigen Torten habe ich noch den Müsli Chiffon und Hazelnut Chiffon Cake, den ich eingefroren hatte, eingepackt.


Während die Erwachsenen sich unterhielten, haben die Kinder im Planschbecken sich mit Wasser übergossen. Am Anfang fand das Kazu gar nicht spaßig, doch dann ...


war er ganz stolz, dass er für die Augen kein Handtuch mehr brauchte (anfangs musste ich ihm die Augen trocknen).^^

Sonntag, der 4. August 2013

Der letzte Sommerferientag. Wir verbringen einen gemütlichen Familientag zu Hause.

Für mich beginnt der Tag mit dem Backen - na, ratet mal von was?

Einer Zwetschgentarte! Und, lag wer richtig? :-P
Eigentlich waren es sogar zwei, da ich mit dem Teig zwei kleine Formen ausgelegt habe.

Als ob ich nicht schon genug Tartes gebacken hätte, gab es zum Mittag doch tatsächlich die Bunte Gemüsetarte aus meinem Buch "Naturküche für Genießer" von Doris-Katharina Hessler zum Mittagessen.


Die Masse war sehr weich. Zum Glück hatte ich Reis gekocht, der sehr gut dazu passte.
Die Tarte schmeckte uns (nur der Boden nicht), aber es war jetzt nichts Herausragendes, weswegen ich aufs Posten des Rezepts verzichten werde.

Abends habe ich dann nochmals den Teig für eine Zwetschgentarte angewirkt, die dann morgen fertig gebacken wird.

(... und soeben von mir probiert wurde. Lecker. <3)

Und hier mein Quiz: Wie viele Zwetschgentartes habe ich (29.7. bis 5.8.) gebacken?
*g*

Damit beende ich meinen Wochenrückblick. Ihr dürft nun auf die Rezepte und die Auswertungen gespannt sein.^^
Und ich gönn mir ein zweites Stück Zwetschgentarte. ^___^

Kommentare:

  1. Hallo Kazu,
    heute habe ich im Fernsehen gehört, dass man Himbeeren und Heidelbeeren nicht pürieren darf, weil sie bitter werde. Vielleicht gilt das ja auch für Blaubeeren. Und vielleicht schmeckte deshalb Deine Torte nicht? Ist nur eine Vermutung.

    Ich habe heute auch wieder was aus dem Felder-Buch gemacht. Glaube mir, meine Sachen sind mir bislang immer gelungen. Ich kann damit zwar vom Aussehen her keinen Blmentopf gewinnen, aber immerhin klappt alles soweit, dass ich nichts wegschmeissen muss. Da Du ein profi bist, wirst Du Dich sicherlich mit dem Buch mehr als anfreunden.

    LG Nele

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    1. Das gibt mir Mut. Danke Nele.
      Ich werd den Felder schon bezwingen. :-D

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  2. Du bist ja schon ganz schön hartnäckig, 6 mal den gleichen Kuchen zu backen. Meistens backe ich schon nach dem ersten Fehlversuch so einen Kuchen nicht nochmal. Aber ich habe auch nicht so viele Kuchenabnehmer ;D
    Kulturheidelbeeren färben meistens nicht so gut wie richtige Waldheidelbeeren aber wenn die Creme schon mal lila war???? Vielleicht finden enzymatischen Reaktionen wie bei braun werdenden Äpfeln oder Bananen statt. Ich mache öfters solche Cremes aber ich habe da immer etwas Zitronensaft mit drinn und da ist mir noch nie was grau geworden.
    Liebe Grüße Danii

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    1. Wenn ich wieder Ricotta übrig habe, werde ich es noch einmal mit dem Rezept versuchen. Wer weiß, was da schief gelaufen ist.

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  3. Liebe Mari, ich bin wirklich gespannt, was es mit der Zwetschgentarte auf sich hat. Vielleicht sollte ich die auch mal backen? Habe den Zuckerteig erst einmal für Sachen aus dem Petitfourkapitel benutzt und doll war der nicht -> sehr krümelig. Schön jedenfalls, dass du sie "bändigen" konntest.
    Das mit den Blaubeeren ist seltsam. Ich gebe, wenn ich aus ihnen Konfitüre koche, auch immer Zitrone hinzu. Und ich püriere sie, kein Problem. Und meine Mutter hat früher immer Blaubeerquark gemacht, der war auch am nächsten Tag noch lila.
    Gestern habe ich die erste Chiffonform gesehen, aber mit über 20cm Durchmesser war sie viel zu groß, ich suche weiter!
    Liebe Grüße,
    Eva

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    1. Aller Anfang ist schwer. Jeder Rezepteautor/ Backbuch hat so seine Eigenheiten, mit denen man sich halt erst vertraut machen muss.
      Ich habe die Zwetschgentarte am Dienstag gleich noch zweimal gebacken. :-P
      Manchmal beiße ich mich richtig fest.

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