Mittwoch, 29. Mai 2013

Wochenrückblick 13.05.13 - 26.05.13

13. Mai 2013 - 19. Mai 2013

Die Woche vom 13.05. bis Pfingsten war recht angenehm. Ich habe mir vom Blog eine kleine Auszeit gegönnt, mich meiner Übersetzung gewidmet und in der Küche ein paar einfache Dinge ausprobiert.

Nachdem ich schließlich am 18. Mai mit der Übersetzung fertig war, belohnte ich mich und stellte erneut die Ananaskrapfen her. Und diese dankten es mir dadurch, dass sie richtig köstlich wurden.
Meine Männer waren begeistert und ich glücklich.^^

Allerdings war immer noch ein gewisses Gefühlschaos in mir vorhanden, dass mich davon abhielt, gleich das Rezept zu posten. Warte ich bis Montag, bis es Zeit für den Wochenrückblick ist? Denn normalerweise dient mir dieser dazu, zurückzublicken, mich zu besinnen und die Gefühle rauszulassen (sofern es im Internet möglich ist).
Und so schrieb ich Pfingstsonntag (19.05.) den "Ich bin wieder da!" Post, mit dem ich meine Schreibblockade überwinden konnte.
Ich verzichtete auf den Wochenrückblick und postete wieder mit viel Freude die nächsten Rezepte. ^__^

Montag, der 20. Mai  2013

Mein neu erwachter Elan und die wieder gewonnene Freizeit machten sich auch dadurch bemerkbar, dass ich mich voller Energie auf das nächste Patisserie-Projekt stürzte: Gefüllte Baiserschalen.
Ich hatte ja schon im "Getestet"-Post darüber berichtet.
Da diese jedoch nicht zum Essen gedacht waren, und ich Lust auf Neues hatte, habe ich in meinen Büchern gestöbert und mir kurzerhand das Backbuch "Matcha no okashi" (Süßspeisen mit Matcha) herausgesucht und das erste Rezept daraus gebacken. Die geschmacksgebende Zutat, der Wasabon Zucker, fehlte mir zwar, aber die Rolle schmeckte uns trotzdem (Rezept-Post folgt).


Doch nicht nur backtechnisch wollte ich Neues ausprobieren. Ich hatte auch Lust, wieder neue Kochrezepte auszuprobieren. Das ist bestimmt der Einfluss von Evas Blog "Kochpoetin - In jedem Gericht ein Gedicht" *g*, denn sie postet ständig sehr interessante und für mich völlig exotische Gerichte, die mir als nicht so geübte Köchin aber viel zu aufwändig erscheinen. ^^;; An ihre Jenga-Polenta-Türmchen will ich mich dennoch demnächst mal wagen.^^

Und so sah ich meine Kochbücher durch, von denen ich immer noch viel zu viele habe, und blieb beim Buch "Naturküche" hängen.
Aprikosengrütze. Klingt interessant, dachte ich und erschien mir auch nachmachbar.
Skeptisch war ich, da als Zutat Weißwein aufgeführt war und ich kein Fan von Wein bin.
Da ich jedoch Weißwein eingefroren hatte und auch sonst alle Zutaten da hatte, gab es am

Dienstag, den 21. Mai 2013

bei mir Aprikosengrütze mit Zimtsahne.


Und es schmeckte einfach köstlich. Für euch mag es ein klassisches Gericht sein, aber für mich war es eine echte Neuentdeckung.^^

Gut gestärkt nahm ich mir meine Backliste fürs Wochenende vor.
Für den 26. Mai hatte ich vor zwei Monaten ein erneutes Kuchen-Testessen angesetzt. Am 1. Mai gingen die offiziellen Einladungen raus. Es sollte ein großes Ereignis werden. Quasi meine Belohnung nach der abgeschlossenen Übersetzung und der Einstieg in eine neue Kuchen-Testrunde.
Zehn Leute habe ich eingeladen und das Thema sollte Kaffee und schwarzer Tee sein.

Folgendes stand auf dem Plan:

Coffee Marble Chiffon Cake
Schwarztee-Chiffon Cake
Coffee Beans & Plum & Orange Chiffon Cake
Brésilien (Kaffeecremetorte)
Cinq à sept (Teecremetorte)
Coffee Biscuits
Lemon Tea Biscotti
Vegane Cappuccinocremetörtchen
Vegane Kaffeebiskuits

Ich habe mich riesig auf das Ereignis gefreut und sogar meine Mutter gebeten, Kazu über das Wochenende bis Montag zu sich zu nehmen, so dass ich ungestört die letzten Vorbereitungen in der Küche treffen kann und den Sonntagabend ebenfalls ungestört mit den Gästen verbringen kann.

In den nächsten Wochen kamen Zusagen und Absagen und heute erhielt ich die letzten Absagen.
Fazit: Es wird eine kleine Runde mit drei Testessern und einem veganen Gast werden.
Von diesen vier haben zwei gesagt, dass sie nicht zum Abendessen bleiben werden.

Kurzerhand warf ich meinen ganzen Plan über Bord.
Statt der Kaffee und Tee Chiffons sollte es Mandel- und Nusschiffons geben.
Statt der zwei Cremetorten eine Cassiscremetorte.
Die Kekse fallen weg.
Stattdessen eine Biskuitrolle. Und weil ich Akiko letztes Jahr einen Zupfkuchen versprochen hatte, aber aus Krankheit ihr keinen backen konnte, plante ich statt der Törtchen einen veganen Zupfkuchen ein.

Zum Abendessen sollte es veganes Möhrencurry geben mit Salatbeilage und gekeimten (?) Naturreis (mein Reiskocher hat so ein GABA Brown Rice Programm).
Das ließ ich unverändert.

Schließlich schrieb ich meine Einkaufsliste.

Mittwoch, der 22. Mai 2013

Durch mein erstes positives Erlebnis mit dem Kochbuch "Naturküche" bestärkt, bereitete ich am Mittwoch früh das nächste Rezept, das asiatische Dressing vor. Mir fehlten nur noch die Paprika.

Nachdem ich Kazu in den Kindergarten gebracht hatte, fuhr ich in die Stadt. Ich hatte heute volles Programm.
Halt 1: Bio-Supermarkt, wo ich einige benötigte Zutaten besorgte wie die Paprika für mein Dressing und Mandelmus für mein Mandelchiffon (Haselnussmus hatte ich zu Hause).

Halt 2: Alexanderplatz, DAK-Servicecenter. Die Krankenkassenkarten werden neu gestaltet und die neuen sind mit einem Foto versehen. Laaange habe ich das vor mich hergeschoben und heute habe ich es endlich auf die Reihe bekommen. Ich schaue zwar ziemlich finster auf dem Foto für die Karte, aber das war mir egal.

Halt 3: Frischeparadies. Für meine Cassistorte benötigte ich 350 g tiefgekühlte schwarze Johannisbeeren.
Die gibt es in der Regel nicht in einem normalen Supermarkt und so setze ich meine Hoffnung aufs Frischeparadies. Und ich habe Glück. Sie haben welche. Allerdings nur 2,5 kg große Beutel mit einem stolzen Preis und dazu läuft das MHD auch bald aus. Ich weiß jedoch nicht, wo ich sonst noch suchen sollte. Auch fehlt mir die Zeit.
Natürlich könnte ich eine andere Torte backen ...
Kurzum, ich habe den Beutel gekauft. Ähem. In solchen Dingen bin ich etwas verrückt.

Ab nach Hause bevor die Beeren antauen. Doch bis ich daheim bin, vergeht eine Stunde. Ich wohne einfach zu weit draußen (Berliner Stadtgrenze).

Jetzt habe ich aber Hunger. Zum Glück ist das Dressing vorbereitet und ich brauche nur noch meine Paprika würfeln und hineingeben. Rohkost, das leckere asiatische Dressing dazu und ein frisches Brötchen, mmmh,  das schmeckt. Frau Hesslers asiatisches Dressing begeistert mich.


Wenn es bis zum Sonntag hält, könnte ich es ja den Gästen anbieten. Ja genau, ich biete eine Auswahl an Dressings an. Dieses Dressing hier, dazu mein Möhrendressing (sehr zu empfehlen) und eine Avocado-Oliven-Creme. Salat und Brot werde ich Samstag besorgen.

Ich bin im Vorbereitungsrausch voller Vorfreude.

Donnerstag, der 23. Mai 2013

Auch heute gibt es zu Mittag wieder ein Rezept aus dem Buch "Naturküche".
Ein Chinakohlauflauf. Eigentlich gehört da Quark rein, aber da wir versuchen, die meisten Kuhmilchprodukte zu meiden, ersetze ich diesen kurzerhand durch Seidentôfu.


Und wieder bin ich begeistert. Was soll ich sagen? Ich habe meine Freude am Kochen wiedergefunden.
Hoffentlich hält dieses Hochgefühl eineWeile an.
(Nur leider sind die bisherigen drei Gerichte nur etwas für mich. Egal. Mittags esse ich ja eh alleine.)

Nachmittags ist der Opa da und ich nutze die Zeit zum Post schreiben und Backplan erstellen.
Eigentlich wollte ich ja den ersten Chiffon backen, aber irgendwie war ich zu faul.

Freitag, der 24. Mai 2013

Jetzt wird es aber höchste Zeit, mit dem Backen anzufangen.
Als Kazu im Kindergarten ist, beginne ich mit dem Almond Chiffon.


Ich backe den Almond zum ersten Mal, aber anscheinend hat die japanische Mandelpaste (die wahrscheinlich Made in France ist) eine andere Konsistenz als das Mandelmus, das ich hier gekauft habe.
Meine Eigelbmasse wird sehr fest und der Chiffon misslingt.


Er hat die Konsistenz eines Nuss-Biskuitbodens. Schön im Geschmack, aber halt etwas trocken und die Flauschigkeit fehlt.
Ich könnte mir den Kuchen gut als Boden für eine Nusscremetorte vorstellen. Da muss ich wohl noch etwas experimentieren.
Da mir dazu die Zeit fehlt, streiche ich die Mandel- und Nusschiffons aus dem Programm und beschließe, stattdessen den Vanille Chiffon zu backen und ihn wie letztens mit Früchten zu reichen.

den Vanille Chiffon gab es am 28.4.
Mir fehlt eh noch eine Schritt-für-Schritt-Foto-Reihe.

Zum Mittagessen gibt es heute den Rest von gestern, der im Ofen aufgewärmt mir immer noch sehr gut schmeckt.

Nach dem Kindergarten fahren Kazu und ich zum Gemeindehaus unserer Kirche, denn heute ist Kinderkirche, die einmal im Monat stattfindet.
Wir waren ein paar Mal nicht mehr da und ich bin gespannt, wie Kazu sich so macht.
Singen, Geschichte hören mit aktiver Beteiligung, basteln und spielen ist angesagt und Kazu geht richtig mit.
Ich bin froh, zu sehen, dass er nicht mehr an meinem Rockzipfel hängt, sondern sich so schön beteiligt, obwohl die Leute ihm da alle fremd sind.

Zum Schluss wurde noch "mein rechter Platz ist leer" gespielt. Das war ein wenig schwierig, weil die Kindern sich nicht alle untereinander kannten (und Kazu kannte keinen Namen).
Ein Papa mit seinen drei Kindern nahm teil, und natürlich haben die sich ihren Papa hergewünscht. Als Kazu dann dran war, sagte er ebenfalls "ich wünsche mir den Papa her". Das hat bei den Erwachsenen für Lachen gesorgt. :-D

Was ich noch in Bezug auf Kazu festhalten möchte, ist seine Beziehung zu seiner Erzieherin.
Letztens bekamen wir ein Freundschaftsbuch (oder wie auch immer die Bücher heißen). Ich bin zusammen mit Kazu die Fragen durchgegangen.
Was isst du am liebsten? Was spielst du am liebsten? Etc.
Dann kam die Frage "Wie heißt deine Erzieherin?". Ich richte die Frage weiter an meinen Sohn, der daraufhin antwortet: "Angelika".
Und so schrieb ich ins Buch: "Tobias sagt Angelika, aber in Wahrheit ist es Jacqueline."

Vor ein paar Tagen brachte ich Kazu in den Kindergarten. Wir müssen das Kind immer in einem Raum abgeben, wo ein Erzieher (die wechseln sich ab) mit den Unterlagen sitzt und einträgt, wer wann kommt. Der begrüßt das Kind und nimmt es quasi in Empfang.
An dem Tag hatte Angelika Empfangsdienst, aber auch Jacqueline stand in der Tür, weil sie gerade etwas mit Angelika besprochen hatte, als wir kamen.
Angelika begrüßt Kazu, während Jacqueline uns beide ignoriert. Dass sie mich nicht grüßt, kann ich noch tolerieren. Alle Nase lang die Eltern zu grüßen, ist sicherlich auch mühselig. Aber dass sie nicht einmal Kazu, der zu ihrer Gruppe gehört, einen Guten Morgen wünscht, finde ich schon recht dürftig.
Ein paar Tage später, als Jacqueline dann Empfangsdienst hatte, hat sie ihn ordnungsgemäß begrüßt.

Da braucht es mich nicht zu wundern, wenn Kazu nicht in den Kindergarten will.
Wenn er allerdings erst einmal vor Ort ist, scheint er sich jedoch wohl zu fühlen, was mich sehr erleichtert.
Und er wird immer herzlich von den anderen Kindern begrüßt. "Tobias ist da!"

Samstag, der 26. Mai 2013

Die Vögel zwitschern und ich stehe um 4:00 Uhr auf. Ich habe viel vor heute, denn es ist noch nichts fertig.
Zuerst Hefeteig. Denn ich bringe heute Vormittag Kazu zu meiner Mutter und da ich ihr noch ein Muttertagsgeschenk schulde und ich weiß, dass sie sich über Hefekuchen freuen wird und der frisch am besten schmeckt, wird einer gebacken.

Während der Hefeteig geht, bereite ich den Vanilla Chiffon zu.


So weit, so gut. Doch dann ...
Meine Masse hat die falsche Konsistenz und zu geringes Volumen.


Nun ja, ich kann jetzt eh nur noch abbacken und das Beste hoffen.


Und wie erwartet, der Chiffon misslingt. Ich bin nicht zufrieden und gebe ihn zum Essen frei, was meinen Mann freut, der ihn dann alleine aufmampft.

Damit Kazu mitessen kann, lasse ich beim Apfel-Hefekuchen die Mandeln und Rosinen weg.


Irgendwie nackig. Und so streue ich noch Zimtzucker drauf. Meine Mutter mag es eh sehr süß.

Kazu ist wach. Fertigmachen, frühstücken, Tasche packen und los.
"Du wirst mir fehlen, wenn du nicht da bist", sage ich zu meinem Sohn.
"Aber Mama", sagt Kazu, "auch wenn ich nicht da bin, habe ich dich trotzdem ganz doll lieb".
Hach, da ging mir das Herz auf. <3

Bei meiner Mutter am Bahnhof gibt es einen sehr schönen Blumenladen. Die Floristinnen da beraten einen sehr gut und können aus wenigen Blumen richtige schöne "Sträuße" zaubern. Ich war schon eine Weile nicht mehr da und springe schnell in den Laden rein, um meiner Mutter noch Blumen mitzubringen. Doch leider arbeiten die zwei Frauen nicht mehr dort (oder sind im Urlaub?) und wir werden von einem Herrn, einem Vietnamesen bedient. Nett, aber beraten tut er uns leider nicht. Und er bindet uns auch keinen Strauß, sondern legt einfach nur die Stiele aneinander und fügt etwas Grün dazu. Ich bin enttäuscht. Der Herr war zwar menschlich sehr nett, aber mit dem Können der beiden Damen vor ihm kann er nicht mithalten.

Wie erhofft freut sich meine Mutter über den Kuchen und die Blumen. Ob er ihr geschmeckt hat, weiß ich jedoch nicht. Ich bleibe noch auf eine Tasse Tee, dann muss ich los.

Trotz Loch im Bauch gehe ich noch zu Kaufland rein, um die fehlenden Zutaten zu besorgen. Und ich habe Glück und bekomme alles.
Sogar noch einen gut aussehenden Chinakohl, denn ich habe beschlossen, statt des Möhrencurry, für Sonntagabend den Chinakohlauflauf vom Donnerstag zu machen. Nur reife Aprikosen gibt es nicht. Sonst hätte ich wohl noch die Aprikosengrütze zubereitet, um sie als Nachtisch zu servieren.

Wieder zu Hause koche ich erst einmal Mittag. Es soll der Rosenkohlauflauf aus dem Buch "Naturküche" werden. Ich habe zwar nicht alle Zutaten da, bzw. esse einige der im Rezept aufgeführten Zutaten nicht, aber beim Kochen hat man ja gewisse Freiheiten und so hat mein Rosenkohlauflauf nur noch wenig mit dem Originalrezept von Frau Hessler zu tun, in das noch schwarze Bohnen und Käse gehören.


Mir schmeckt es gut und dementsprechend bin ich zufrieden. :)

Da der Chiffon wegfällt, muss ich meine Backliste neu überarbeiten. Und dabei ist morgen schon meine Kaffeerunde, wenn auch in stark verkleinerter Form.

Ich beschließe, einen Bananenkuchen nach einem Rezept aus meinem derzeit angesagten Buch "Naturküche" zu backen. Beim Dashboard checken und Blog lesen stolperte ich über zwei vegane Rezepte, die sich ebenfalls einfach anhörten.
Acht Stunden werkelte ich fast ununterbrochen in der Küche.
Für das Abendessen bereite ich noch eine Spargelterrine zu und das Möhrendressing.

Sonntag, der 26. Mai 2013

Der große Tag ist da. Natürlich bin ich ein wenig enttäuscht, dass so viele abgesagt haben, aber ich bin dankbar, dass überhaupt welche kommen und gebe mir viel Mühe.

Die Kuchen werden angeschnitten und getestet. Doch leider bestehen beide Rührkuchen nicht. Während ich den Bananenkuchen gar nicht erst decke, weil er viel zu fest ist und mir auch mein Mann bestätigte, dass er nicht der Hit ist und er noch nicht mal ansatzweise an unseren Standard-Bananenkuchen herankommt,


kommt der vegane Zitronenkuchen (vom Blog veganpassion) auf den Tisch.


Mir hat er nicht so geschmeckt. Er hatte diese typische Öl-Konsistenz (weiß gar nicht, wie ich das beschreiben soll), die ich nicht so mag und nach Zitronen hat er nicht wirklich geschmeckt.
Vielleicht habe ich ja auch was falsch gemacht. Ich habe nicht viel Übung beim Backen solcher Kuchen.

So viel Ausschuss hatte ich schon lange nicht mehr.

Am Vormittag erreicht mich eine SMS. Meine Freundin Akiko muss wegen Rückenschmerzen absagen.
Ich bin geschockt und traurig. Passiert. Da kann man nichts machen. Ich schicke ihr eine "Gute Besserung" SMS zurück und lasse mich von meinem Mann trösten.

Die Cassistorte wird ausdekoriert, die Rollen geschnitten, die Wohnung aufgeräumt und geputzt und schließlich der Tisch gedeckt.


Josi und meine Schwester trudeln ein. Der dritte erwartete Gast fehlt unentschuldigt.
Ich bitte meinen Mann, der sich sonst der Weiber-Kaffeerunde fernhält, sich dazuzugesellen.

Wie erwartet kann die Cassistorte bei uns Nicht-Veganern punkten (das Buch ist einfach super).


Meine Schwester ist auch ganz angetan von der Biskuitrolle mit Matchacreme, während mein Mann die Matcharolle bevorzugt.


Nur ich bin mal wieder nicht 100%ig zufrieden. ^^;;


Der Zupfkuchen ist ein alter Bekannter, den mein Mann und ich gerne essen. Meiner Schwester war er zu kompakt.

Die Kakao-Kekse (vom Blog Schirnis Hexenküche) sind okay, schmecken, wir fanden sie aber nicht umwerfend.


Mein Mann verabschiedete sich, er war noch zur Geburtstagsfeier seines Kumpels eingeladen, der 50 geworden ist. 
Meine Schwester erzählte uns dann von ihrer Arbeit, bis die Zeit um war und die Gäste sich verabschiedeten.

Nachdem alle weg waren, machte ich mir Abendessen. Von der Spargelterrine hatte ich noch Spargel übrig, die ich in Anlehnung an Daniis gebackenen Spargel im Ofen zubereitete.
Den Chinakohl werde ich ein ander Mal verarbeiten.


Und hier noch ein Bild der Spargelterrine:


Ein schönes, leichtes und köstliches Abendessen, dass ich mit schwerem Herzen einsam an dem Abend genoss, auf den ich mich seit Wochen gefreut hatte.

Zum Glück kam gleich darauf mein Mann nach Hause, bei dem ich Trost fand.
Wir machten es uns zusammen auf dem Sofa gemütlich und schauten Summer Wars vom Regisseur Mamoru Hosoda.
Das hatten wir auch schon lange nicht mehr und so endete der Abend doch noch schön.

Jetzt stecke ich inmitten der Vorbereitungen für die Geburtstagstorte für meinen Vater, die morgen fertig sein muss. Ich werde berichten.

Lasst es euch gut gehen.
Mari

Kommentare:

  1. Oh das ist nicht dein ernst...sooooo viele Kuchen für zwei Gäste??? Oh man lass dich aber dadurch nicht unter kriegen. Sehr nett von deinem Mann, dass er sich dann noch zu euch gesellt hat, dann war der Tisch nicht ganz so leer.
    Auch wenn das jetzt vielleicht besserwisserisch klingt, aber sag mal deiner lieben Freundin Akiko, dass bei Rückenschmerzen das fälscheste was sie machen kann zu Hause zu bleiben ist. Das ist sonst ein echter Teufelskreis. Sie hätte zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen...Bewegung und Zupfkuchen...
    Bin schon ganz gespannt auf deine Geburtstagstorte für deinen Papa^^
    Liebes Grüßle

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    1. Bin grad dabei, die Creme ein zweites Mal zu kochen, weil ich Depp mal wieder frische Ananas genommen habe und die Gelatine damit nicht fest wurde. Zum Glück war ich zumindest so schlau die flüssige Masse noch nicht einzufüllen. Sonst hätte ich die ganzen Böden auch noch einmal backen müssen.
      Hoffentlich wird das was.

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  2. Ja, wirklich sehr frustrierend, dass du dir soviel Arbeit machst und dann letztlich so viele Leute nicht kommen (einfach wegbleiben, echt unhöflich!) und dann bist du noch nicht mal mit den Ergebnissen zufrieden... Wer weiß, vielleicht kann ich irgendwann einmal, wenn wir nach Berlin fahren, einen deiner köstlichen Kreationen probieren?
    Was ist das für eine "Crème" auf dem letzten Bild?
    Die Cassistorte sieht sagenhaft schön aus (und natürlich war das kein Fondant...). Wirst du sie posten?
    Ich muss jetzt in die Küche. Erdbeertorte (Felder) für den Geburtstag meiner Mutter und vielleicht noch Paris-Brest-Törtchen. Leider muss ich das Buch diese Woche wieder abgeben, aber wir fahren eh am Sonntag für zwei Wochen mit dem Rad nach Dänemark. Endlich Urlaub. Und danach leihe ich es mir einfach wieder!
    Es freut mich sehr, dass dir das Kochen wieder Spaß macht und ich dich anregen konnte. Danke für das Verlinken.
    Ganz liebe Grüße
    Eva

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    1. Die eine hat es bestimmt einfach vergessen. Ist eigentlich ne ganz liebe.
      Das letzte Bild zeigt die Spargelterrine. Mousse von weißem und grünen Spargel.
      Das Rezept zur Cassistorte kommt in Kürze. Die war einfach der Hit.
      Paris-Brest ... blätter ... Oh, Brandteig! Wär ja dann deine Premiere, oder?
      Viel Erfolg!

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  3. Dafür ist dieser Wochenrückblick wieder sehr ausführlich! :)
    Oh je so viel an Vorbereitung und Aufregung für das Testessen und dann... :/ Aber lass dich davon nicht unterkriegen! Du hast doch auch viel Freude an den Treffen und vllt, wenn man sich für das nächste Mal eine Absicherung oder so überlegt, dann passiert das nicht nochmal. (Evtl. eine Woche vorher nochmal eine Rundmail schicken?)
    Und wahrscheinlich war es auch nur ein blöder Zufall, dass so viele abgesagt haben.
    Ohh dein vorletztes Bild von dem Teller hat mich begeistert, sieht so gesund, bunt und toll aus!
    Hmm und die Terrine macht mich auch neugierig, ob man die veganisieren kann?

    Liebe Grüße

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    1. Na ja, viel Freude hatte ich dieses Mal eher nicht ...
      Und ich mag den Leuten nicht hinterherrennen.
      Egal, hab draus gelernt, und das ist, was zählt.
      Die Terrine lässt sich leicht veganisieren, würd ich mal behaupten.

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    2. Hmmm :/ Also ich würde gerne wieder zum Testessen kommen!!!!!! :)
      Ja? Cool!

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  4. Ich schliesse mich da an :)
    Ich würde auch so gerne testessen, leider wohne ich zu weit weg :(

    drum freue ich mich immer wenn du so schön schreibst und berichtest.

    Bin auf beide Matcharollenrezepte gespannt :)

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    1. Ja, poste ich bald, ich will nur noch was testen. Die geposteten Rezepte sollen ja schließlich solide sein.

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  5. gestern abend haben wir auch summer wars angesehen! :D Ich wäre auch sooo gern bei einen deiner Testessen dabei, wenigstens kann ich mir die tollen Fotos ansehen! Danke für'S Bloggen!

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    1. Oh, was für ein Zufall. Summer Wars stand bei mir schon so lange ungesehen im Regal, den zu schauen war echt überfällig.

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  6. Das ist wirklich sehr schade, daß so wenige gekommen sind, dabei machst Du Dir immer schon Tage vorher so viele Gedanken, damit alles möglichst perfekt wird.
    Ich wäre auch so gern mal Testesserin, aber ich wohne ja auch so weit weg. ;_;
    Aber aussehen tut alles mal wieder köstlich! *Q*
    (ich wäre nie auf die Idee gekommen Mousse aus Spargel zu machen XD)

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    1. Danke schön. Ich wollte halt den Gästen etwas Besonderes anbieten ...
      Und das Rezept klang halt sehr fein. Die Terrine war auch fein. :)

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  7. Nun kann ich endlich mal wieder einen Kommentar schreiben, aber ich muss auch noch viele Beiträge von dir "Nach"-lesen, da letze Woche mein Laptop kaputt gegangen ist und ich nur mäßig Internetzugang hatte, weil ich dann auch noch nicht zuhause war.
    Aber ich freue mich jetzt deine ganzen Beiträge lesen zu können, nur werde ich jetzt nicht so viel Kommentieren denke ich^^
    Deine Woche war ja mal wieder sehr turbulent ;)
    Ich finde deine Kuchen/Torten sehen wirklich toll aus, besonders die Johannisbeer-Torte hat es mir angetan, von der würde ichnur zu gerne einmal kosten.

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    1. Kaputter Laptop. Au weia, das ist ärgerlich.
      Hast du jetzt einen neuen?

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    2. Nein, einen alten Laptop von meinem Vater vorrübergehend als Ersatz.
      Das ist dann das nächste, worauf ich nach Japan spare, aber dann solls ein richtiger PC werden, die sind einfach nicht so anfällig^^
      Aber noch besteht ein kleiner Funke Hoffnung ;)

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Ich freue mich über jeden einzelnen Kommentar.