Donnerstag, 31. Mai 2012

Löwenbrot ライオンのパン


Zutaten für 1 Löwen (Durchmesser etwa 18 cm)

150 g Mehl Type 550
3 g Trockenbackhefe  (Anm. 1 gestrichener TL voll sind etwa 4 g, 1 TL = 5 ml)
15 g Zucker
2 g Salz
70 ml lauwarmes Wasser (etwa 37 °C)
15 g Butter, weich
15 g Ei (am besten 1 Ei verquirlen und davon die 15 g abwiegen)

Füllung
1 EL Konfitüre (z.B. Aprikosenkonfitüre)
2 EL Zimtzucker

Etwas verquirltes Ei
Schokotropfen
Schokolade, Kuvertüre oder so für die Ausgarnierung
Etwas Marzipamrohmasse für die Ohren

Zubereitung:

Mehl in eine Schüssel sieben, Hefe zugeben und gut miteinander vermengen.
Die Hefe sollte gut mit dem Mehl vermischt sein, bevor man die anderen Zutaten hinzufügt.
Die restlichen Zutaten hinzufügen und alles mit den Knethaken eines Rührgeräts aktiv verkneten.
Mind. 5 min sollten es sein. Der Teig soll ganz geschmeidig werden.

Zur Kugel formen und abgedeckt etwa 50 min gehen lassen. (1. Gare)

Nach der Gare den Teig entgasen (also nochmals kurz durchkneten, am besten mit der Hand).
Eine große Kugel von etwa 170 g formen (Mähne), eine kleinere von etwa 80 g (Kopf), eine kleine von etwa 15 g (Maul) und eine ganz kleine von etwa 3 g (Nase).
Mit feuchtem Tuch abdecken und 5 - 10 min ruhen lassen (bench time).

Die Kugeln platt drücken, um sie zu entgasen und bis auf die große erneut rundformen.

Die große Teigportion zu einem Rechteck von etwa 22 x 12 cm ausrollen und mit der Konfitüre bestreichen.
Das Ganze mit dem Zimtzucker bestreuen.
Und von der Längsseite her aufrollen.

Im Abstand von 1,5 cm die Rolle mit der Schere einschneiden.

Die Kugel für den Kopf auf ein Blech legen und die Mähne außen herum legen. Die eingeschnittenen Stellen nach einer Seite hin flach hinlegen. Die Enden der Mähnen miteinander verbinden. Die Verbindungsstelle kommt nach unten.
Maul und Nase aufsetzen und andrücken.
Ich habe dem Löwen noch Augenbrauen aus Teig verpasst.

Abdecken und etwa 30 min gehen lassen (2. Gare).

Ein Stäbchen in Mehl stecken, dann damit Löcher für die Augen eindrücken.
In die Mulden Schokotröpfchen (ich habe zwei pro Auge genommen) geben.
Den Löwen mit dem verquirlten Ei dünn abpinseln.

Im vorgeheizten Ofen bei 180°C (Ober- und Unterhitze) etwa 15 min backen.

Auskühlen lassen. Dann Mund aufzeichen und aus der Marzipanrohmasse Ohren formen und ansetzen.


Die Vorlage für die Mähne stammt aus meinem Tierbuch:
Da mir der Kopf aber nicht gefallen hat, habe ich mir im Internet lauter Löwenbilder angeschaut und dann einen eigenen kreiert.

Raupenbrötchenkette いもむしパン



Es muss nicht immer Zuckerglasur sein.


Zutaten für 2 Schnecken:

150 g Mehl Type 550
3 g Trockenbackhefe  (Anm. 1 gestrichener TL voll sind etwa 4 g, 1 TL = 5 ml)
15 g Zucker
2 g Salz
70 ml lauwarmes Wasser (etwa 37 °C)
15 g Butter, weich
15 g Ei (am besten 1 Ei verquirlen und davon die 15 g abwiegen)

Topping
25 g Butter
20 g Zucker
30 g Ei
50 g Mehl
15 g Milch

Lebensmittelfarbe
Etwas verquirltes Ei
Schokotropfen
Schokolade, Kuvertüre oder so für die Ausgarnierung

Zubereitung:

Mehl in eine Schüssel sieben, Hefe zugeben und gut miteinander vermengen.
Die Hefe sollte gut mit dem Mehl vermischt sein, bevor man die anderen Zutaten hinzufügt.
Die restlichen Zutaten hinzufügen und alles mit den Knethaken eines Rührgeräts aktiv verkneten.
Mind. 5 min sollten es sein. Der Teig soll ganz geschmeidig werden.

Zur Kugel formen und abgedeckt gehen lassen.

Währenddessen das Topping zubereiten.
Butter weich rühren und mit dem Zucker hell cremig rühren. Das Ei verquirlen und nach und nach einrühren.
Mehl reinsieben und untermengen.
Ohne Farbe: Noch die Milch einrühren,das Topping in einen Beutel füllen und kalt stellen.

Meine eigene bunte Kreation:
Nun habe ich die Milch geviertelt, und jede Portion mit Farbe vermischt.
Grün: Spinatpulver eingerührt.
Lila: Lila Süßkartoffelpulver eingerührt.
Orange: Lebensmittelfarbpaste eingerührt.
Gelb: Lebensmittelfarbpaste eingerührt.
Das Topping ebenfalls geviertelt und die gefärbte Milch in je ein Viertel eingerührt.
Die vier Toppings habe ich dann in Spritztüten gefüllt und diese in den Kühlschrank gelegt.

Nach der Gare den Teig entgasen (also nochmals kurz durchkneten, am besten mit der Hand), wiegen, und aus dem Teig 14 gleich große Kugeln formen.
Mit feuchtem Tuch abdecken und 5 - 10 min ruhen lassen (bench time).

Die Kugeln platt drücken, um sie zu entgasen und erneut rundformen.
2-mal 7 Kugeln auf dem Backblech in einer Zickzacklinie anordnen.
Abdecken und etwa 30 min gehen lassen (2. Gare).

Bis auf die erste Kugel, die als Kopf dient, die Toppings als Spirale oder Streifen auf die restlichen Kugeln spritzen.
Ein Stäbchen in Mehl stecken, dann damit Löcher für die Augen in die erste Kugel drücken.
In die Mulden Schokotröpfchen (ich habe zwei pro Auge genommen) geben und eindrücken.


Im vorgeheizten Ofen bei 170°C (Ober- und Unterhitze) etwa 14 min backen.


Auskühlen lassen. Dann Mund und Fühler aufzeichnen. Ich habe als Fühler Stücke einer Lakritzschnecke genommen.




Das Rezept hierfür stammt aus diesem Buch:

Aus diesem Buch habe ich bereits die Gespensterbrötchen, die Katzenbrötchen, die Hunde-Cream Pan-Brötchen, die Hasenbrötchen und die Bären-Anpan-Brötchen vorgestellt, sowie das Serviettenhalter-Krokodil (ohne Rezept) und die Giraffenstangen.
Der Grundteig ist stets der gleiche. Die Menge lässt sich gut mit dem Handrührgerät (Knethaken) bearbeiten und passt auf ein normales Blech.




Mittwoch, 30. Mai 2012

Pfingsten 2012

Samstag, der 26. Mai 2012

Heute ist wieder Sport angesagt. Danach schön duschen und nachdem Kazu wach ist, frühstücken wir beide zusammen. Ich lasse den Tag ruhig angehen. Auf dem Plan für heute steht schließlich nur Einkaufen.
Daher spielen wir so lange zusammen, bis Fabian den Weg aus den Federn gefunden hat und wach genug ist. :P Am späten Vormittag erledige ich dann meine erste Einkaufstour (VinhLoi + dm). Einkauf zu Hause abgeladen, etwas gegessen, etwas mit Kazu gespielt und dann wieder los noch zu Kaufland.
Während ich weg bin, wird Kazu von seinem Opa (Fabians Papa) abgeholt.
Er wird über Nacht weg bleiben und Fabian und ich machen uns einen gemütlichen Abend.

Sonntag, der 27. Mai 2012

Was für ein schöner ruhiger Morgen. Ich genieße jede Minute.
Ein Tag, an dem ich das tun kann, was ich mag. ^___^ Herrlich.
Nach einer Runde Stöbern im Netz fange ich mit dem Backen an. Ich backe vegane Haferflockenkekse nach einem Rezept vom Blog "vegan und lecker".
Allerdings habe ich Muscovado-Zucker genommen, daher sind meine Kekse etwas dunkler. Die Kekse sind sooo lecker. Ich nasche gleich 3 Stück hintereinander weg und decke den Teller schließlich mit Frischhaltefolie ab, damit der Duft nicht weiter meine Nase verführt. *g* Schließlich brauche ich die Kekse noch für das andere Rezept, das ich ausprobieren wollte: Rhabarber-Schicht-Dessert.


Fabian schläft noch und so absolviere ich am späten Vormittag noch ein 30 min Workout. Weil mir gerade danach ist. ^^ In aller Ruhe duschen, ein bisschen Haushalt und dann Mittag essen kochen.
Heute gibt es Tonkatsu. Einmal nach westlicher Art auf einem Teller angerichtet für Fabian
und einmal japanisch angerichtet für mich.

Nachmittags wirbele ich weiter in der Küche, koche Rhabarbermus und Pudding, der mal wieder nicht fest wird (das liegt an der Soja-Reismilch, wie ich nun weiß) und bereite für später noch ein Oyatsu zu:
Coffee Crushed Jelly. Und wieder staune ich, denn es schmeckt besser als erwartet und ich esse nachher gleich zwei Portionen auf einmal auf. ^^

Während noch ein Eierlikörkuchen für morgen im Ofen bäckt, widme ich mich der Bügelwäsche. Das hatte ich schon lange vor, aber ich bin irgendwie bisher nicht dazu gekommen. Dabei bügele ich sehr gerne, nur hat das eben keine hohe Priorität.

Zum Abendessen gibt es chinesische Bandnudeln (die hatte ich extra für dieses Gericht im Asia Supermarkt gekauft) mit Lachs und Gemüse nach einem Rezept, das Sarah in ihrem Blog vorgestellt hat.
Es hat mal wieder sehr lecker geschmeckt.


Zum Nachtisch gab es dann das Rhabarber-Schichtdessert. Unglaublich gut, auch wenn ich es nicht so gut fotografieren konnte. Irgendwie hat die Sonne gestört. ^^;;



Montag, der 28. Mai 2012

Heute bin ich um 14:00 Uhr mit meiner Familie am Botanischen Garten verabredet. Natürlich muss Kazu mit dabei sein.
Während Fabian morgens losfährt, um Kazu von seinem Vater abzuholen, mache ich mich an mein Hefeteiggebäck, das ich heute als Snack mitnehmen will.
Leider ein bisschen blass geworden.


Zusätzlich backe ich einen Löwen, der aber daheim bleibt, da er zu groß geraten ist.

Dafür nehme ich den Eierlikörkuchen mit. Ich mag den Kuchen sehr gerne, da er sehr saftig ist.

Fabian (mit Kazu) und ich treffen uns auf dem Bahnhof zur Kindübergabe. Denn sonst schaffen wir es zeitlich nicht. Unterwegs bekommt Kazu Hunger und ich biete ihm das Brötchen-Obentô an. Er wählt das Onigiri und isst zuerst das Noriblatt ab. Dann halbiere ich das Brötchen und er isst das Innere auf und überlässt mir den Rand. Ich esse noch die andere Hälfte und stelle fest, dass die Brötchen echt gut mit der Lachsfüllung harmonieren. Das zweite Ongiri wird ebenfalls geteilt. Kazu bekommt das Noriblatt und das Innere, ich die Hülle. *g*

Der Botanische Garten ist wunderschön und viele Sommerblumen blühen. Ich habe viele Fotos gemacht, vor allem mit Familie drauf. Doch schon bald gab mein Akku seinen Geist auf. :-( Zum Glück hatten die anderen auch Kameras dabei. 
Hier paar Impressionen.




Summa summarum ein schöner Tag und ein tolles Pfingstwochenende.

Dienstag, 29. Mai 2012

Im Wechselbad der Gefühle - Ein Roman ^^;;

Oh je, schon wieder ist eine Woche rum und ich habe gar kein Tagebuch geschrieben. Zeit wäre eigentlich gewesen. Aber ich war etwa faul, mir fehlte die Lust, ich habe mich die Woche einfach mal treiben lassen und dies und das gemacht. Ob ich all die Kleinigkeiten noch auf die Reihe bekommen?
Und falls nicht, wär das wohl auch nicht schlimm, denn wirklich Großes ist nicht passiert ...oder doch?

Montag, der 21. Mai 2012

Ich beginne, wie schon im letzten Tagebuch-Post geschrieben, den Tag mit einem Möhrenmilchgelee. Na ja , sofort nach dem Aufstehen esse ich den natürlich nicht. Da schlucke ich als erstes meine Thyroxin-Tablette (habe eine Schilddrüsen-Unterfunktion), und danach soll man mindestens 30 min nichts zu sich nehmen.
Anschließend trinke ich in der Regel erst einmal viel, viel Tee und nasche etwas Schokolade. Ich liebe Schokolade. Aber nur hochwertige, die auch nach Schokolade schmeckt und nicht nach Zucker. Und zu säuerlich mag ich es auch nicht so.
Während ich Tee trinke, sitze ich am PC und lese die neuen Posts im Forum und in den diversen Blogs oder verfasse selbst einen Post wie jetzt.
Und hier kommt dann die Stelle mit dem Gelee. ^_-

Es schmeckt unerwartet gut. Auch die Konsistenz ist angenehm. Sie erinnert mich an Seidentôfu.
Man schmeckt zwar leicht den Möhrensaft raus, den ich pur ja nicht mag, aber so als Ganzes, schön gekühlt ... ich lasse es mir schmecken.^^ (<--- hätte ich nie für möglich gehalten!)


Kazu ist früh auf und wir haben trotz der turbulenten Nacht einen angenehmen Start in den Tag und schaffen es ohne Probleme frühzeitig in den Kindergarten.

Auf dem Heimweg vom Kindergarten treffe ich meine Schwägerin, die ihrerseits gerade ihren Sohn zur Schule (erste Klasse) gebracht hat. Sie wohnt im benachbarten Stadtteil Karow, wo auch Kazus Kindergarten ist.
Wir kommen ins Quatschen und da ich außer Backen (Melonpan stehen auf dem Plan) heute nichts weiter Dringendes vor habe (natürlich ist Backen auch nicht dringend nötig), begleite ich sie nach Hause.
Wir reden über die hiesigen Schulen und die vorhandenen Probleme und so wie es aussieht, wird wohl nächstes Jahr eine evangelische Schule bei uns in Buch gebaut werden. Sie soll auf dem ehemaligen Krankenhausgelände entstehen, denn das Krankenhaus ist umgezogen.
Für Buch gibt es gerade ein Projekt, das sich „Entwicklung der Gesundheitsregion Berlin-Buch als integraler Standort für wissensbasierte Gesundheitswirtschaft“ nennt.
Doch Buch hat mittlerweile einen sehr schlechten Ruf, was die hier wohnenden Menschen angeht. Leider wahr. So sieht man z.B. viele ärmlich angezogene und ungepflegte Leute, rauchende Mütter, die ihren Kinderwagen schieben (ja wirklich, fast jeder Mutter mit Kind, der ich hier begegne, ist am Rauchen!).
Das soziale Umfeld hier ist für uns ja der Grund, warum wir hier wegziehen wollen, denn auch der Ruf der Schulen hier ist nicht besonders gut. Kinder, die mit 12 schon rauchen, viel Kriminalität, Fäkaliensprache und Gossensprache. Das ist nicht gerade das Umfeld, das man sich als Eltern für sein Kind wünscht.
Ja, vielleicht bin ich spießig. Karow ist wesentlich besser. Viele Neubaugebiete (
Jetzt sind wir natürlich gespannt, wie sich Buch weiterentwickelt. Wenn Buch wieder eine renommierte Wissenschaftsregion wird, eine gute Schule entsteht und das Niveau der Bevölkerungsschicht ansteigt, könnte man überlegen, doch hier wohnen zu bleiben.
Denn woandershin umzuziehen würde für uns bei den Mietpreisen in Berlin stets eine Verschlechterung bedeuten. Ach ja, gar nicht so leicht das Ganze. Dabei möchten wir doch nur, dass unser Kind ein gutes Fundament für eine gute Zukunft bekommt.

Bei meiner Recherche zu meinem Hautproblem stieß ich auf das homöopathische Mittel Sulfur D12 Globuli. Da meine Schwägerin Heilpraktikerin ist, frage ich sie noch, was sie davon hält. Und so kommen wir auf meine Probleme mit meiner Haut und meinem Bauch/ Darm zu sprechen. Als sie mir anbietet, mich mal zu untersuchen, lehne ich natürlich nicht ab.^^
Schließlich kommt noch meine Schwiegermutter vorbei, die mit meiner Schwägerin verabredet war.
Sie bringt frische Brötchen mit und so setze ich mich noch dazu, und wir essen gemeinsam ein paar Happen.

Wieder zu Hause ist es zu spät für Melonpans. Ich genieße die Ruhe, kümmere mich um den Haushalt und probiere von den Sakura-Anko-Mushipan eine Shiroan-Version, die mir aber nicht so gut gefällt. Vor allem geschmacklich konnte sie mich gar nicht überzeugen.

Das Abholen von Kazu verlief auch reibungslos. So weit man das so sagen kann. Ich hatte beim Abholen sein gelbes Sitzauto ("Bobbiecar") dabei, mit dem er zwei Drittel der Strecke super gefahren ist. Ich war nur etwas besorgt, weil man doch schon merkte, dass er doch zu groß geworden ist für das Auto. Das geht bestimmt auf die Knie. Autsch. So habe ich ihm auch das letzte Stück gerne sein Auto getragen als er letztendlich nicht mehr konnte. Einziges Problem, er wollte auch nicht mehr laufen. Und er musste aufs Klo.
Seufz. Ich ließ meine Überredungskünste spielen und mit viel Ablenkung schafften wir es nach Hause.

Zum Abendessen gab es Frühkartoffeln, Brokkoli und Möhrendressing. Lecker, lecker.
Sogar Kazu hat gut zugelangt. ^^
Ein schöner Tag.

Dienstag, der 22. Mai 2012

Nachdem ich Kazu wieder problemlos in den Kindergarten gebracht habe - juchhu^^-
habe ich ... ähm, ja was eigentlich. Ich sollte nicht so viel Zeit verstreichen lassen, bis ich mein Tagebuch schreibe. Auf jeden Fall habe ich Matcha Melonpan gebacken. Zum Glück steht bei den Fotos das Datum dabei. Darüber war ich schon desöfteren echt dankbar.
Ich bin beim Surfen im Netz auf dieses Rezept gestoßen und wollte es mal ausprobieren.
Der Hefeteig war sehr weich und daher schwierig zu verarbeiten.
Und so sah meine Schildkröte dann aus. Süß, nicht?
Doch geschmeckt hat sie mir nicht. :-( Fabian fand sie okay und so hat er sie alle allein aufgefuttert.
Wieder ein Rezept abgehakt. *g*

Ich hole Kazu ab. Heute ist es sehr warm, daher lasse ich ihn nicht Auto ("Bobbie Car") oder Rad (Laufrad) fahren. Wir laufen vor bis zu Rewe (zwei Bushaltestellen) und gehen einkaufen. Vielleicht ist es die Hitze, ich weiß es nicht. Jedenfalls ist Kazu schlecht drauf und bockt bei jeder Gelegenheit.
Den Einkauf bekomme ich noch hin. Doch kurz vor der Kasse geht es los. Kazu will sich nicht anstellen.
Ich stelle mich an. Kazu versucht den Wagen wegzuschieben. Ich halte dagegen. Kazu ist sauer. Dann sieht er den Jungen, der vor uns in der Schlange steht. Der Junge hält eine Tüte bunte Zucker-irgendwas in der Hand, die im Wühltisch direkt vor den Kassen ausliegen. Natürlich will Kazu nun auch so eine Tüte bunter Irgendwas haben. Ich sage zu ihm, dass diese Sachen ihn krank machen und ich nicht möchte, dass er krank wird. Kazu ist sauer. Eigentlich wollte er mir helfen, unseren Einkauf aufs Band zu legen. Wir sind gleich dran und ich sage zu ihm, dass er nun die Sachen aufs Band legen kann. Doch er ist noch zu beschäftigt damit, stinkig wegen der verweigerten Süßigkeiten zu sein. Also fange ich an, die ersten beiden Joghurtbecher aufs Band zu legen. Kazu sieht es und fängt an zu schreien. "Ich wollte aber ..."
Ich sage ihm, dass er die anderen Sachen aufs Band legen soll, aber jetzt ist alles vorbei. Er hat total den Bock. Ich lege die Sachen alle alleine aufs Band und versuche, ihn zu beruhigen.
Bezahlen, Einkauf verstauen, Einkaufswagen wegstellen und den weinenden Kazu auf den Arm nehmen.
Ja, richtig. Das Schreien ist zu einem Weinen geworden. Die Chancen stehen gut, dass meine Worte nun zu ihm vordringen. Wir kommen am Bäcker vorbei und wie so oft möchte Kazu ein Brötchen haben. Ich nutze die Chance und erkläre ihm, dass ich nur den Laden betreten kann, wenn er aufhört zu weinen. Es dauert etwas, ich tröste ihn und dann wird er ruhig. So kaufe ich ein Brötchen, nehme ihn wieder auf den Arm und lasse ihn sein Brötchen mampfen. Nach ein paar Minuten setze ich ihn ab (mein Sohnemann ist schon ganz schön schwer geworden. 13,4 kg bringt er als Nackedei auf die Waage). Er bleibt ruhig und mümmelt sein Brötchen. Puh. Den Rest der Strecke fahren wir Bus.

Zum Abendessen isst Kazu ein ganzes 0,5 l Glas Joghurt auf. o_O Dann nascht er noch von meinem Teller mit Kartoffeln und Salat und japanischem Dressing. Dazu das Brötchen von vorhin ...
Das Schreien hat ihn wohl hungrig gemacht.

Der Tag war okay, sehr nervenaufreibend, aber okay.

Mittwoch, der 23. Mai 2012

Heute morgen war es mal wieder Zeit für eine Runde Fitness. Ja, seit einiger Zeit versuche ich, wieder ein bisschen mehr Fitness zumachen. Eine Runde Workout mit einer DVD. Aber ich habe schnell feststellen müssen, dass ich einfach nicht mehr die jüngste bin. Ich habe es zwar wirklich sehr langsam angehen lassen, aber ich musste dann doch öfter Pausen einlegen, weil mir hier und da was weh tat. ^^;; Damit meine ich jetzt nicht einfach Muskelkater.
Na ja, jetzt komme ich so auf 3x die Woche eine halbe Stunde Workout. Das ist okay, finde ich.

Heute komme ich endlich dazu, meine Melonpans zu backen. So lecker. *_*


Heute fühle ich mich wohl. Es ist sehr warm und so ziehe ich für zu Hause Top und Shorts an.
Haha, aber draußen würde ich so nicht rumlaufen. Vor 10 Jahren ja, kein Thema. Aber ich muss gestehen, dass ich mich für so ein Outfit einfach zu alt fühle. Und so ziehe ich ein T-Shirt an, als ich Kazu abholen gehe. :-P Die Shorts lasse ich an. So kurz ist sie ja nicht.

Ach ja, 30 min bevor ich los muss, kommt Elisabeth mit einer Fahrradpumpe rum und hilft mir, die Reifen meines Fahrrads aufzupumpen. Ich hatte es ja am Sonntag gewaschen gehabt und auf meiner Liste der guten Vorsätze für dieses Jahr steht neben der Fitness auch "Fahrrad fahrbereit machen". So, mal sehen, wie lange die Reifen die Luft behalten, oder ich doch neue Schläuche brauche. Und mal sehen, wann ich dazu komme, mich aufs Fahrrad zu schwingen. Wobei der Vorsatz ja hieß, "Fahrrad fahrtauglich machen" und nicht "Fahrrad fahren". Haha, das nennt man Selbstbetrug (oder so). :-P
Einen Kindersitz wollte ich eigentlich auch noch haben, aber nun bekomme ich den meiner Schwägerin doch nicht, da deren Schwester Interesse angemeldet hat und Kazu eh bald zu alt dafür ist. Aber wir bekommen das kleine Fahrrad von ihnen mit richtigen Pedalen. Kazu freut sich schon riesig drauf. Hoffentlich bringen sie es uns bald.
Als Dankeschön für Ihre Hilfe gebe ich Elisabeth ein Melonpan mit.

Dieses Mal fahren Kazu und ich mit dem Bus direkt nach Hause. Es ist einfach zu heiß.

Eine Mail mit Arbeit ist reingekommen und ermahnt mich, so langsam mal wieder was zu tun. Stresspegel steigt.

Donnerstag, der 24. Mai 2012

Nachdem ich Kazu in den Kindergarten gebracht habe, rufe ich meinen Vater an und frage, ob er mir eine neue Kiste mit Fotos mitbringen kann, denn mit der Kiste 1977/78 bin ich nun fertig. Ich finde es echt spannend, auf diese Weise mal die Vergangenheit Revue passieren zu lassen. Verschüttete Erinnerungen kommen wieder hoch, aber auch zu sehen, wie Japan damals aussah, finde ich sehr interessant.
Leider hat er keine Zeit dazu. So bekomme ich sie nun eine Woche später.
Weiter erfahre ich, dass für Pfingstmontag ein Familientreffen angesetzt ist. Aha. Davon weiß ich ja gar nichts. Ja gut, Kazu und ich werden kommen, gebe ich Bescheid.

Nun rufe ich meine Mutter an, um zu erfahren, ob sie heute auch kommt. Ja, sagt sie, es bleibt dabei, sie kommt heute und baut auf meine Hilfe. Wir reden noch über Pfingsten und natürlich auch darüber, wie schlecht ich mich ihr gegenüber immer verhalte. Nun ja, kurzum, ich verspreche ihr, mich gleich um einen Termin beim Arzt zu kümmern.

Meine Allergologin von früher praktiziert leider nicht mehr, aber ich finde im Internet eine andere Praxis, die einen guten Eindruck macht. Natürlich nicht in meiner Nähe, sondern in einer besseren Wohngegend, in der Hoffnung, dass da die Ärzte auch besser sind. ^^;;
Ich vereinbare einen Termin. Ja! Geschafft! Bin ganz stolz. Danke Mama, den Tritt habe ich gebraucht.

Jetzt klingelt bei mir das Telefon. Es ist Manfred, Elisabeths Mann, der mittlerweile gut mit Fabian befreundet ist. Da sie beide kein Internet haben, fragt er, wann er denn mal rumkommen könne, um mal ein wenig etwas zu recherchieren. Ich sage ihm, dass es heute schlecht ist. Ansonsten wären aber alle anderen Tage okay, nur bitte nicht zwischen 19:00 Uhr und 20:00 Uhr, da das die Zeit ist, wo wir Kazu zu Bett bringen.
Ich verspreche ihm, Fabian Bescheid zu geben, dass er angerufen hat, was ich dann auch tue.

Endlich komme ich dazu, die Wohnung aufzuräumen. Dann gehe ich los, Kazu abholen. Meine Mutter treffe ich am Kindergarten, denn sie wollte beim Abholen dabei sein. Natürlich bekommt er gleich von ihr Süßigkeiten in die Hand gedrückt. Ob er will oder nicht. :-( Das ist der Punkt, der mir gar nicht gefällt.
Aber die Opas sind da auch so. Da kann ich ihr keine Vorwürfe machen.

Auf dem Weg zur Haustür treffen wir auf meinen Vater. Gemeinsam gehen wir hoch. Während Kazu mit dem Opa spielt (bzw der Opa mit Kazu *g*), recherchiere ich im Internet für meine Mutter nach Restaurants in den verschiedenen Städten Deutschlands, die sie mit ihren Reisegruppen im Herbst besichtigen wird.
Natürlich habe ich ihr als allererstes verklickert, dass ich ganz brav einen Termin bei Hautarzt vereinbart habe. Mir selbst auf die Schulter klopf. :-P

Es wird später als sonst und erst kurz vor sieben ist das Abendessen fertig. Ich bitte meine Eltern zu gehen, da ich nicht möchte, dass sie während des Essens gehen, was sie eigentlich vorgehabt hatten. Ich finde, das sorgt für zu viel Unruhe. Wir sind also gerade beim Essen, als kurz nach sieben die Wohnungstür aufgeht und Fabian nach Hause kommt. Er hat Manfred mitgebracht!
Ich habe ihn eiskalt begrüßt und versucht zu ignorieren. In mir hat es gebrodelt.

Da ich Fabian erzählt hatte, dass Manfred angerufen hat, ist Fabian auf dem Heimweg bei ihm vorbeigegangen und hat ihn dann einfach mitgebracht. So sei es wohl gewesen.

Jedenfalls gab es, nachdem Fabians Kumpel weg war, mächtig Zoff bei uns. Wieder einmal. Und wieder wegen Manfred.
Fabian verspricht mir, in Zukunft keine Besucher mehr zwischen 7 und 8 mitzubringen.

Freitag, der 25. Mai 2012

Heute nachmittag ist mit Kazus Kindergartengruppe ein kleiner Ausflug zu einem Spielplatz geplant. Und so backe ich, nachdem ich Kazu hingebracht und wieder zu Hause bin, zwei bunte Raupen, und aus dem restlichen Teig noch eine Blume.
Meine letzte Raupe wurde ja eine unförmige Monsterraupe,
weswegen ich die Raupe unbedingt noch einmal ausprobieren wollte. Gleichzeitig wollte ich mal schauen, wie es wird, wenn ich das Topping einfärbe. Und ich muss sagen, ich bin mit dem Ergebnis zufrieden, denn es beweist: Für buntes Gebäck braucht es keine Zuckerglasur.^^

Am Nachmittag geht es mit insgesamt sieben Kindern und Eltern zum Spielplatz. Die Kinder toben, wir packen das Mitgebrachte aus. Am besten bei den Kindern kommen die Gummibärchen an.
Kazu nimmt sich von der Raupe den Kopf und isst die Stellen mit den Schokoaugen und dem Schokomund, den Rest "darf" ich essen. Ich beobachte amüsiert, wie ein anderes Kind es ihm später gleich tut und dessen Mutter dann den Rest essen darf. Ein weiteres Kind findet Gefallen an den bunten Brötchen selbst.
Es scheint also solche und solche Kinder zu geben.

Wieder zu Hause gibt es zum Abendbrot Salat mit chinesischem Dressing. Kazu macht sich über die Gurken-, Ei- und Tôfustreifen her.

Da der Post mal wieder sehr lang geworden ist, werde ich über das lange Wochenende gesondert berichten.
Ich wünsch euch eine schöne Woche.

Donnerstag, 24. Mai 2012

Melonpan メロンパン


メロンパン

Melonpan habe ich schon als Kind geliebt. Später -wieder in Deutschland- habe ich mir von meiner Mutter als Mitbringsel aus Japan immer Melonpan gewünscht. Ich liebe Melonpan noch immer, bin jedoch mittlerweile sehr anspruchsvoll geworden. Die eingeschweißten Convenience-Melonpan schmecken mir nicht mehr und auch nicht jedes Melonpan vom Bäcker ist so, wie ich mir mein Melonpan wünsche.
Es muss außen schön knusprig sein wie ein zartes Mürbgebäck. "Saku saku" sagt man in Japan dazu.
Innen drin dagegen muss es ganz flauschig sein. Ein ganz weicher Hefeteig wie ein Daunenkissen. "fuwa fuwa" sagt man dazu.
Ein klassisches richtig gutes Melonpan kommt ganz ohne zusätzliche Aromen aus und auch ohne Füllung.
Das beste Melonpan habe ich bisher 1999 in Shinjuku gegessen. <3

Ich habe bereits mehrere Rezepte getestet (und teste immer wieder neue) und derzeit ist dieses Rezept mein Favorit. Daher stelle ich es nun vor.

Zutaten für 6 Stück von einem Durchmesser von etwa 12 cm

Mürbeteigkruste:
50 g Butter, Zimmertemperatur
55 g Zucker
30 g Ei
120 g Mehl 405
1/3 TL Backpulver

Hefeteig
200 g Mehl 550
5 g Trockenhefe
26 g Zucker
4 g Magermilchpulver
30 g Ei
96 g Wasser (die Temperatur sollte um die 37°C liegen)
16 g Butter, weich
3 g Salz

Zucker

Zubereitung

Mürbeteig
Butter weich kneten. (Ich lasse die Butter Zimmertemperatur bekommen und arbeite dann mit einem kleinen Spatel.)
Nach und nach Zucker einrühren, bis die Masse weiß cremig wird.
Das Ei verrühren und nach und nach einrühren.
Mehl und Backpulver mischen und auf die Masse sieben. Mit dem Spatel alles zuerst zu Streusel vermengen, und diese dann zügig zu einem Teig verkneten. (Man knetet nur so lange, bis gerade so die Bindung da ist.)
Den Teig zu einer Rolle formen, in Frischhaltefolie wickeln und im Kühlschrank ruhen lassen.

Hefeteig
Alle Zutaten abwiegen und bereit stellen. Die weiche Butter mit dem Salz verrühren.
Das Mehl in eine große Schüssel sieben.
Hefe, Zucker, Milchpulver hinzufügen und alles mit einem Schneebesen vermengen.
In die Mitte eine Mulde formen.
In die Mulde das Ei und das lauwarme Wasser geben.
Mit den Knethaken bei höchster Stufe die Flüssigkeit mit dem Mehl in der Mitte verrühren und nach und nach den Rand mitnehmen. Wenn das ganze Mehl eingearbeitet ist und man einen homogenen Teig hat, die gesalzene Butter dazugeben und einarbeiten. Anfangs schmiert es, das gibt sich aber nach einer Weile wieder.
Etwa 5 min mit den Knethaken aktiv durchkneten, bis er schön elastisch ist.
Aktiv bedeutet, dass man nicht nur die Knethaken reinhält, sondern diese und auch die Schüssel bewegt, so dass der Teig richtig schön geknetet und gefaltet wird.

Teig aus der Schüssel nehmen, den Boden der Schüssel leicht mehlen, Teig zu einer Kugel formen und wieder in die Schüssel setzen. Mit einem Tuch (ich nehme ein feuchtes ausgewrungenes Tuch) abdecken.
Den Teig gehen lassen. Ich lasse ihn bei Zimmertemperatur auf meinem Küchentisch um die 50 min gehen, bis er schön hochgegangen ist.

Man kann auch den Fingertest machen:
Finger mehlen und in die Mitte des Teiges ein Loch stechen. wird das Loch wieder kleiner, ist der Teig noch nicht soweit. Bleibt das Loch bestehen, ist die Gare beendet. Macht es "pfff", Gas entweicht und der Teig fällt zusammen, ist der Teig zu lange gegart und hat Übergare. In dem Fall kann man ihn zwar trotzdem weiterverarbeiten, aber dies bewirkt eine Geschmackseinbuße.

Teig aus der Schüssel nehmen, platt drücken und so entgasen.
Teig in sechs gleich große Stücke teilen (geht am besten mit Hilfe einer Waage) und diese zu Kugeln formen.
Abdecken und 10 min ruhen lassen.

Nun den Mürbeteig aus dem Kühlschrank holen und diesen in 6 gleich schwere Stücke teilen.
Am besten die Stücke zu Kugeln formen und dann gleichmäßig zwischen Frischhaltefolie zu einem Kreis von etwa 9 cm flachdrücken /ausrollen.


Die Hefeteigkugeln noch einmal entgasen und rundformen und mittig auf den Mürbeteig setzen.
Den Hefeteig mit dem Mürbeteig zu 2/3 umschließen.


Mit der Mürbeteigseite in Zucker wälzen.

Nachformen.

 Umdrehen. Und mit einem Schaber ein grobes Rautenmuster eindrücken.



Die Melonpans auf ein Backblech setzen und noch einmal etwa 30 min gehen lassen.
Auf dem Foto links sind die Melonpans schon am Gehen, rechts die zwei habe ich gerade erst fertiggestellt.

Im vorgeheizten Ofen bei 220°C 7 - 9 min, dann weitere 5 - 7 min bei 180°C backen.
Die Melonpans sollten eine ganz leichte Bräunung haben.



Man kann die Teige natürlich auch beliebig aromatisieren (am beliebtesten ist Melonen-Essenz) und/ oder die Melonpans als Schildkröte backen.

Matcha Melonpan
亀の形したメロンパン
Anleitung für die Schildkröte:

Obige Hefeteigmenge ergibt etwa 4 Schildkröten. Vom Mürbeteig benötigt man nur 2/3.

Den Hefeteig vierteln. Von jedem Stück 3 x 10 g abnehmen. Alle 16 Teile zu Kugeln formen.
Mit einem feuchten, gut ausgewrungenem Tuch abdecken. 5 min ruhen lassen (bench time).

2/3 des Mürbeteigs währenddessen zu 4 Kugeln formen. Diese dann zu einem Kreis von etwa 9 cm ausrollen.
Die großen Kugeln entgasen, erneut rundformen, auf den Mürbeteig legen und den Hefeteig mit dem Mürbeteig zu 2/3 umschließen. Oberfläche in Zucker drücken. Muster eindrücken. (siehe oben)

Aus den kleinen Stücken Rollen von etwa 14 cm Länge formen.
Eine Rolle an einer Seite etwas dicker lassen (Kopf) und die andere Seite spitz zulaufen lassen (Schwanz).
Aufs Backblech legen. An die Seiten der Kopf-Schwanz-Rolle die zwei anderen Rollen in Parabelform anlegen, so dass sich alle in der Mitte berühren.
Ich habe es mal aufgezeichnet, da ich vergessen habe, davon ein Foto zu machen.


Das Stück mit der Mürbeteigkruste mittig auflegen und andrücken. 30 min gehen lassen.
Im vorgeheizten Ofen bei 180°C ca. 14 min backen.

Hinterbeine sind etwas zu kurz geraten.

Hilfreiches Video:
Cooking with dog

Edit: Da habe ich doch glatt die Quellenangabe vergessen.
Das obige Rezept stammt aus diesem Buch:

Die Anleitung für die Schildkröte stammt aus diesem Buch: