Montag, 24. Dezember 2012

Wochenrückblick: 17.12. - 23.12.

Montag: Ich bin im Badezimmer und will mir das Gesicht waschen, als ich merke, das mein Stirnband nicht da ist. Wo habe ich das hingelegt? "Ich finde mein Stirnband nicht", sage ich zu meinem Mann. Ich begebe mich auf die Suche. Da kommt Kazu auf mich zu. "Mama, komm mal mit. Ich will dir was zeigen."
Seufz. Ich habe keine Zeit zu spielen. Ich muss mich fertig machen, dann frühstücken und ab geht es in den Kindergarten.
Also gut. "Was ist denn, Tobi?" frage ich und gehe mit ihm.
"Da, dein Stirnband."
Und tatsächlich, da liegt es. Im Wohnzimmer. Ich lasse meine Sachen wirklich an den unmöglichsten Stellen liegen.
"Danke schön, Tobi."
Ich bin wirklich erstaunt. Zum einen, dass er das Wort Stirnband kennt und genau wusste, um was für einen Gegenstand es sich handelt. Und dass er mir es gezeigt hat, wo ich ihn doch gar nicht danach gefragt habe.
Das nenne ich mitgedacht. Kinder unterschätzt man doch immer wieder.

Die Nacht zu Dienstag ist schlimm. Kazu hustet viel und hat erhöhte Temperatur. Ich beschließe, ihn zu Hause zu behalten. Nicht, dass er noch zu Weihnachten krank ist. Allerdings weiß ich nicht, wann ich dann meine Weihnachtseinkäufe erledigen soll.
Nachmittags kommt mein Bruder mit dem Auto vorbei und wir fahren zusammen zum großen Fahradmarkt. Mein Bruder möchte Kazu zu Weihnachten einen Fahrradhelm schenken.

Doch der Einkauf gestaltet sich schwierig. Normalerweise liebr Kazu seinen Onkel und er ist beim Einkauf immer mit Eifer dabei. "Der ist ja cool!" und ähnliche Sprüche habe ich daher erwartet. Aber nichts. Er steht rum, klammert sich an mich fest und gestatt uns gerade mal, ihm die Helme aufzusetzen.
Immerhin sagt er uns, welcher Helm ihm am besten gefällt.


Dennoch beschließen wir, keinen zu kaufen und im Frühjahr wiederzukommen. So hat das einfach keinen Sinn, denn der Einkauf sollte beiden Parteien schon Freude machen.
Kazus Onkel kauft ihm stattdessen solche bunten Clipse für die Speichen und er darf sich noch eine Hupe aussuchen. Natürlich muss es die Cars-Hupe sein. (Lightning Mc Queen aus dem Disney-Film CARS).
Auf dem Weg zur Kasse kommen wir an einen Stand mit Fahrradklingeln vorbei. Und Kazu ist gleich Feuer und Flamme für die Klingel mit dem Cars-Auto drauf. (Zum Ende des Einkaufsbummels hin ist Kazu ein wenig munterer geworden). Nun muss er sich entscheiden. Mein Bruder tendiert zur Hupe, denn eine Klingel hat er ja schon. Doch wie das so ist, entscheidet Kazu sich für die Klingel.
Mir persönlich ist die Klingel lieber, denn der Hupenton ist so laut. ^^;;

Ach ja, in der Früh habe ich das Engadiner Konfekt gebacken.

Mittwoch geht es bei mir mit der Plätzchenbäckerei weiter. Die "Jødekager" backe ich als erstes, denn diese Plätzchen haben eine Woche Ruhezeit.
Mitttags gibt es japanischen Naturreis mit Getreide und dazu eine Gemüsebeilage.


Nachmittags packe ich Kazu dick ein und wir gehen zusammen zu Kaufland. Ein bisschen frische Luft und Bewegung braucht auch ein krankes Kind, sage ich mir, und irgendwann muss ich ja einkaufen gehen.
Abends schiebe ich noch die Crocants in den Ofen.

Donnerstag früh entsteht das Zedernbrot und dann wage ich mich an die Macarons. Ich habe erst einmal welche gemacht (ist schon länger her) und die sind mir damals nicht so wirklich gelungen. Und so halte ich mich ganz genau ans Rezept.
Das Ergebnis sieht schon mal ganz gut aus und ich bin erleichtert.

Der Opa hat für heute abgesagt. Er muss noch eine Predigt schreiben und hat auch noch Weihnachtseinkäufe zu erledigen.
Da es Kazu schon wieder besser geht, machen wir heute eine längere Fahrt. Es geht zum Öko-Markt am Kollwitzplatz, wo ich eine riesige Menge Tôfu kaufe (gleich schon für Weihnachten) und im LPG-Bio Supermarkt in der Nähe hole ich noch einige Tüten Cracker für meine Weihnachtsgeschenke. Natürlich finden noch einige andere Dinge ihren Weg in den Einkaufskorb. ^^;;

Freitag, der 21. Dezember 2012, Winteranfang.
Der Tag beginnt mit einer freudigen Entdeckung. Ich probiere eines der am Vortag gefüllten Macarons. Wahnsinn. Sind die lecker! Sie sehen nicht nur gut aus, sie schmecken auch unglaublich gut. Ich bin mächtig stolz. ^___^ Sie können jedem Vergleich mit den feinen Macarons aus Frankreich standhalten. Und ich habe schon einiges probiert.

Eigentlich soll Kazu heute in den Kindergarten, damit ich ungestört einkaufen gehen kann, aber wie das so ist, es klappt nicht und ich muss meine Pläne ändern. Zumindest schaffen wir es, nachmittags einen Teil der Lebensmittel einzukaufen.

Am Samstag lege ich mit Backen richtig los. Nun geht es ans Backen für Weihnachten. Bisher habe ich ja nur kleinste Mengen gebacken, um die Rezepte zu testen, doch nun backe ich größere Mengen für drei Weihnachtsfeiern. Eigentlich hatte ich ja geplant, zu Weihnachten die "best of" zu backen, aber nun ist es doch anders gekommen. Dafür habe ich bei den letzten neun Rezepten aus dem Kapitel "Internationales Weihnachtsgebäck" mich nicht an die Reihenfolge gehalten (na, ist das wem aufgefallen?) und mir die feinen Rezepte aus Österreich und der Schweiz (eine Ausnahme) zum Schluss aufbewahrt.

Ich beginne mit den Anis-Chräbeli, dann folgen die Linzer Augen, die Albertli und schließlich die Ischler Törtchen. Damit habe ich das Kapitel abgeschlossen. Puh.
Während die Anis-Chräbeli noch zur Testbäckerei gehören, habe ich von den anderen drei Rezepten große Mengen gebacken.

Und hier sind meine drei.


Nachmittags komme ich dann endlich dazu, alleine shoppen zu gehen. Der Bequemlichkeit halber gehe ich ins nächst gelegene Einkaufscenter, wo ich erfreut bin, dass ich alle benötigten Lebensmittel für den 26.12. bekomme. Der Spielzeugladen allerdings ist etwas bescheiden und ich finde partout kein schönes Spielzeugauto für meinen Sohn. T_T Dann muss er sich wohl noch etwas gedulden.
Bis zum 6. Januar 2012 sind erst einmal Weihnachtsferien und der Kindergarten hat zu, so dass ich sobald nicht zum Auto suchen kommen werde.
Auch mit meinem Weihnachtsbrief habe ich Pech. Geplant war, ihn am Freitag einzustecken, doch da habe ich ihn vergessen mitzunehmen. Und als ich dann am Samstag am Briefkasten war, war dieser schon geleert und die nächste Leerung ist erst Sonntagnacht. Die Post hatte auch schon zu. Ich habe ihn dann erst einmal mitgenommen, in der Hoffnung, einen anderen Briefkasten mit einer Samstagnacht-Leerung zu finden. Aber als nächste Leerung stand überall Sonntagnacht dran. Tut mir leid. Jetzt wird er nicht pünktlich eintreffen.
Normalerweise schreibe ich ja keine Weihnachtskarten, sondern eher "nengajô", also Neujahrsgrußkarten, aber diese eine Weihnachtskarte für einen ganz besonderen Menschen musste einfach sein.

Den vierten Adventssonntag verbringen wir ruhig zu Hause und ich sammele Kraft für die anstehenden Backaktionen der nächsten Tage.

Ich wünsche Euch allen besinnliche Weihnachtsfeiertage
und viel Freude im Kreise eurer Lieben.
Und natürlich viele schöne Geschenke. :-D

Merry Christmas!

Kommentare:

  1. Nochmal auch hier: Schöne Weihnachten dir und deiner Familie! Lass es dir gut gehen!

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  2. Wünsche dir und deiner Familie schöne Feiertage! :)

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  3. Merry Christmas to you and your family! Und auch an die ganze Seite hier!!
    Habt eine tolle Zeit!

    *hugs*

    Jade

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  4. Und auch von mit nochmal liebe Weihnachtsgrüße. :)

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