Donnerstag, 6. Dezember 2012

Sieferts Weihnachtsbäckerei, Zwischenbilanz 3

Es ist vollbracht. Ich habe das erste Kapitel "Deutsche Klassiker" des Buchs "Weihnachtsbäckerei" von Bernd Siefert durchgebacken. Mit anderen Worten, ich habe 38 verschiedene Rezepte getestet und bewertet.

Eine Übersicht findet ihr HIER in Teil 1 (die ersten 10) und HIER in Teil 2 (die nächsten 14).

Das Rezeptregister findet ihr in dieser PDF-Datei.

Neue Erkenntnis: Im Grunde genommen haben sich die bisher schon geschilderten Erfahrungen weiter bestätigt. Auffällig war vielleicht, dass ich bei manchen Rezepten mehrere Versuche brauchte, um ein befriedigendes Ergebnis hinzubekommen.

Hier der Überblick über die letzten 14 Plätzchensorten.

Mein Spitzenfavorit: Ingwerkipferl
Kazuos Favorit: Anisplätzchen und Spekulatius
Der Looser: Schmalznüsse

Mandelmakronen
Das Rezept gibt es HIER.









Hamburger Braune Kuchen













Schmalznüsse
Das Rezept gibt es HIER.









Baumkuchenspitzen
Das Rezept gibt es HIER.









Ingwerkipferl










Dattelmakronen










Wurstplätzchen (mit Rezept)










Odenwälder Dreispitz
Das Rezept gibt es HIER.









Kokosmakronen
Mit überarbeitetem Rezept.









Spekulatius
Das Rezept gibt es HIER.









Wolfszähne (mit Rezept)










Rumkugeln










Kalter Hund mit Oblaten
Das Rezept gibt es HIER.









Anisplätzchen
Mit Rezept.









Hier geht es zur Zwischenbilanz 4.

Kommentare:

  1. Mensch bist du fleißig Oo Alle wunderbar verziert bzw schick geworden! Wie viele Seiten bzw. Rezepte hat denn das Buch? Die .pdf Datei lädt bei mir leider zu lang. ^^

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    1. Ich hab 90 Rezepte gezählt. Und dann gibt es noch eine Doppelseite mit Rezepten für die verschiedensten Glasuren.

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    2. Meine Güte, dann hast du ja noch ordentlich was vor dir Oo

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  2. 38 Rezepte, hui na das ist beeindruckend!
    (Haha die Bezeichnung Looser amüsiert mich... ;P)

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  3. Die hast du echt alle gebacken?! Respekt, ich hätte wahrscheinlich kaputiliert bei so viel ausrollen und -stechen.

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  4. ach wie schön, noch jemand der die siefert rezepte nachbackt...ich habe mir das weihnachtsbackbuch auch letztens gekauft und wollte dieses jahr möglichst viel daraus backen. insbesondere wollte ich aber ein gutes lebkuchen rezept finden...bislang bin ich aber eher enttäuscht: den großteil der sachen würde ich nicht nochmal backen, teilweise funktionieren die rezepte auch nicht und manche angaben (zb die anzahl der kekse) sind einfach falsch...ich gehe mal durch:
    vanillekipferl: ok, aber es fehlt der eigengeschmack. nehme lieber wieder unser gutes familienrezept
    zimtsterne: die sind bei mir (mit speziellem ausstecher!) total super geworden, alle waren begeistert. allerdings fiel mir auf, dass die prozedur für backanfänger nicht genau genug beschrieben wäre.
    bethmännchen: die mühe mit dem mandeln pellen hat sich nicht gelohnt (finger waren danach wund)und der waldhonig passt da nicht rein
    buttergebäck: eigelb in der mikrowelle stocken lassen? hab ich mal versucht, ging gar nicht...
    heidesand: ist bei mir auch total zerlaufen...geschmacklich ok...allerdings habe ich die gebräunte butter nicht wieder komplett erhärten lassen (wie man es laut google suche soll, ging für mich aus dem rezept nicht hervor, war das bei dir vllt auch der fehler?)
    spitzbuben: nie wieder mürbeteig mit ganzem ei, das wird ja steinhart! fandest du das nicht?
    kokosmakronen: sind bei mir auch staubtrocken geworden, vllt liegt es ja daran, dass ich die raspeln zu gut geröstet habe. der orangengeschmack hat mich auch gestört. das schmeckte gar nicht nach kokosmakronen, habs weg schmeissen müssen...aber bevor ich da noch n versuch starte, mach ich lieber wieder ganz normale kokosmakronen ohne wasserbad, die schmeckten immer gut.
    brutti ma buoni: eiweißresteverwertung...okay, aber zu süß und fade...hat sich nicht gelohnt. sieht auch ganz anders aus als auf dem bild. ob das nur daran liegt, dass ich wie im tipp mandeln genommen habe?

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  5. ossa da mordere: schmeckt wie luftiges nutella: mega süß und nach schoko-haselnuss. explodiert wie auf dem bild sind sie auch nicht. meins ist es nicht, aber evtl liegts daran, dass ich einfach kein makronenfan bin. werd mich eiweißmäßig in zukunft an unsere familienrezepte für kokos und schokomakronen halten, die einzig wahren...
    jodekager: lecker:)
    magenbrot: der teig war eine klebrige recht flüssige masse, absolut nicht knetfähig, wie soll man daraus eine rolle formen? habs dann einfach so aufs backblech gehieft. der sirup war auch komisch. ich habe magenbrot irgendwie anders in erinnerung aber keine ahnung wie das werden sollte (gab ja auch leider kein foto)
    pfeffernüsse: keine ahnung, hauen mich jetzt nicht vom hocker. weiß auch nicht wie die eigentlich schmecken sollen, an die pfeffernüsse ausm supermarkt erinnern sie mich jedenfalls nicht.
    printen: ergeben eher 35 als 135 stück^^ ich find sie sind mit bitterkuvertüre ganz lecker geworden, ansonsten bischen zu hart und überwürzt (wie iwie alle lebkuchen rezepte, vlt sollte man die gewürzmenge generell halbieren). da kauf ich sie ehrlich gesagt lieber wieder...

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  6. basler leckerli: waren lecker, sehr reichhaltig...aber nochmal machen würde ich sie nicht. die glasur sah bei mir auch nicht so schön aus. habe aber auch noch nie richtige leckerli gegessen, keine ahnung wie die schmecken sollen
    stollen dresdner art: nur 200 gramm mehl auf etwa 700g trockenfrüchte??? also bei mir ist es nur frucht, kein teig... und 500g butter konnte ich da auch nicht draufstreichen. einer der beiden stollen ist mir leider zerbrochen...ich habs gestern gebacken, probiert wird frühstens in einer woche (eigentlich waren beide für weihnachten gedacht, aber weiß nicht, ob ich diesen stollen meiner familie zu muten kann). naja immerhin bestimmt nicht so trocken, wie der stollen vom letzten jahr (hab damals den probiert: http://www.essen-und-trinken.de/backschule/135149/schwerer-hefeteig-grundrezept-fuer-stollen.html)...ich fand den hefevorteig auch komisch: bin genau nach rezept vorgegangen, dabei müsste die hefe doch erst so in der milch gehen,ohne direkt komplett eingeknetet zu werden. könnte es daran liegen?
    ich werd nächstes wochenende auf jeden fall noch die spekulatius, elisenlebkuchen und dominosteine backen. für erstere beide habe ich allerdings auch andere rezepte (die sich bewährt haben) und habe langsam angst, dass wieder nur sowas dabei rumkommt, denn ich will die verschenken...
    zusätzlich würde ich gerne anmerken, dass viele rezepte total überdimensioniert sind, die hälfte zu backen reicht oft völlig (vor allem bei den makronen!) und wenn sie dann nicht schmecken, hat man immer noch viel zu viel...

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  7. Vielen lieben Dank für deinen Erfahrungsbericht. Ich finde es einfach großartig, dass du auch schon aus dem Buch so viel gebacken hast und dass du deine Erfahrungen hier mitteilst. Dickes Danke schön.
    Gut zu wissen, dass du die gleichen Erkenntnisse gewonnen hast wie ich und ähnliche Erfahrungen gemacht hast. Das mit den Lebkuchen ist ja schade. Habe mich auch schon auf die gefreut.
    Bei mir geht es ja nun mit dem internationalen Weihnachtsgebäck weiter. Bin schon sehr gespannt und werde deine Erkenntnisse berücksichtigen.

    Die Rezeptmengen sind wirklich riesig. Ich habe ja immer nur ein Viertel oder ein Fünftel gebacken und meist trotzdem ein ganzes Blech voll herausbekommen.

    Auf jeden Fall wünsche ich dir weiterhin frohes Gelingen und würde mich freuen, wenn du mal wieder auf meiner Seite vorbeischaust.
    Liebe Grüße,
    Mari

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  8. so, den stollen habe ich angeschnitten und was soll ich sagen, trotz anfänglicher zweifel bin ich begeistert:) zwar werde ich die rosinenmenge beim nächsten mal deutlich reduzieren (es sollen insgesamt 600g rein, wenn man korinthen und sultaninen nimmt, ich denke 400g würden es auch tun), denn es ist schon sehr rosinig und dadurch auch bröselig, aber schmecken tuts wie gekauft:) ich hatte allerdings zum einweichen der rosinen mehr rum genommen als im rezept, davon rate ich ab: schmeckt etwas zu alkoholhaltig mein stollen...bei der butter zum bestreichen kann man aber deutlich reduzieren: ich habe nicht mal die häfte genommen und ich glaube noch weniger tuts auch...
    viele grüße, elena

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    1. Die Stollen werde ich dieses Jahr sicher nicht mehr schaffen. Aber im Januar dann. Auf jeden Fall ist es gut zu wissen, dass Rosinen und Butter reduziert werden können. das mache ich gerne.

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  9. habe heute spekulatius und elisenlebkuchen nachgebacken. die elisenlebkuchen sind so grauenvoll, dass ich sie in den müll schmeissen musste. der teig war total flüssig und zerlief auf den oblaten. nach dem backen waren die 'lebkuchen' dann knusprig-hart wie makronen (eigentlich kein wunder bei der art zubereitung), keinesfalls wie lebkuchen. wie gesagt, ab in den müll damit. schade ums geld! und das obwohl ich letztes jahr elisenlebkuchen gebacken habe, deren teig in 5min gemacht war und die unglaublich lecker waren: http://www.essen-und-trinken.de/backschule/135154/elisenlebkuchen-grundrezept.html ich bin sehr gespannt auf deine ergebnisse, wsenn du dir das antun willst... ich muss morgen leider noch dominosteine machen, habe dazu eigentlich keine lust mehr, nicht noch eine enttäuschung:( planst du eigentlich diese woche die macarons zu machen? eine bekannte wünscht sich welche zu weihnachten, habe es mit macarons eh nicht so und weiß nicht ob ich mir das siefert rezept antun soll (matcha pulver ist aber leider schon gekauft)

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    1. Oh je, das klingt nach Frust. Die Rezepte sind teilweise wirklich nicht gelingsicher. Das ist echt schade.
      Danke für den Link zu dem anderen Rezept. Das schreit ja förmlich nach einem Vergleichsbacken.
      Die Macarons stehen für nächste Woche auf dem Plan. Auf die bin ich ja auch gespannt, da ich mit Makronen ja auf dem Kriegsfuß stehe.
      Mit dem Matchapulver kannst du aber auch viele andere schöne Dinge backen.
      Wobei ich feststelle, dass ich immer noch nicht das Rezept für den Matcha Pound Cake gepostet habe.
      Ich drück dir die Daumen für deine Dominosteine.

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    2. dominosteine sind sehr lecker geworden:) allerdings auch hierzu ein paar anmerkungen:
      -lebkuchenteig muss nach dem backen durchgeschnitten werden, da viel zu dick für eine lage... aber ich würds auch nicht dünner backen, ist mit durchschneiden gut
      -aprikosengelee ist super gelungen, man muss es richtig dick aufstreichen, dachte erst ich hätte sehr viel über...man kann ohne schlechtes gewissen apfelaprikosenmark nehmen (gibts bei dm und co, aprikosenmark hab ich nirgends gefunden) und die zitronensäure weglassen...glucosesirup hab ich extra beim konditor geholt. wäre gut zu wissen ob man das nich auch weglassen kann...aufpassen, dass es nicht anbrennt!
      -pinien im marzipan habe ich weggelassen und obstblütenhonig genommen, habe meine ich etwas mehr marzipan benötigt und auch mehr kuvertüre
      -dessertwein kann man weglassen, braucht man auch nicht zu ersetzen
      -4 mal 4cm würfel wären mir zu groß, hab deutlich kleiner geschnitten und sie sind immer noch überdimensional
      nur mit dem temperieren der schoki hats leider wieder nicht funktioniert und der schokoüberzug ist auch viel zu dick geworden, weiß leider nicht wie sich das zuhause verhindern lässt

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    3. Die Domiosteine klingen auch sehr lecker. Vielen Dank für die Hinweise. Das ist sehr hilfreich.
      Die Macarons schmecken gut. habe gerade einen gegessen. ^^ Mal sehen, ob ich noch zum Posten komme.

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