Samstag, 20. Oktober 2012

Der Strich durch die Rechnung

Montag, der 15. Oktober 2012

Kommendes Wochenende steht wieder ein Törtchen-Testessen an und eine Woche vorher geht es los mit Planen. Wichtigster Punkt: Wo lasse ich mein Kind? Denn wenn Kazu nicht vor Ort da ist, kann ich ganz unbeschwert am Samstag und Sonntag alles vorbereiten. Nicht nur backtechnisch, sondern auch wohnungstechnisch. Ich brauche dann tagsüber mich nicht um ihn kümmern, muss mir über das Mittagessen keine Gedanken machen, und vor allem werden meine Nerven geschont und ich kann den Nachmittag mit Freunden in vollen Zügen genießen.
Daher versuche ich stets, jemanden zu finden, der Kazu übers Wochenende zu sich nimmt.
Da meine Mutter Ende Oktober wieder für einige Monate nach Japan fährt und vorher noch einmal gerne ihren Enkel bei sich haben will, bot sich mir hier die Gelegenheit. Wir telefonieren am Sonntagvormittag miteinander und es stellt sich heraus, dass sie von Freitagnachmittag bis Sonntagmittag Zeit hätte, mein Papa ebenfalls (meine Eltern leben getrennt) und dass sie zusammen übers Wochenende auf Kazu aufpassen könnten.
Hurra! Ich sage meiner Mutter, dass ich noch mit Fabian darüber reden muss, da es sich um zwei Übernachtungen handelt und Fabian derjenige ist, der Kazu abholen muss. Wir verbleiben so, dass ich sie noch einmal anrufen werde.

Fabian gibt sein Okay, doch es ist schon spät und ich muss los, denn ich bin nachmittags mit Josi verabredet und so komme ich erst abends um halb acht dazu, den Anruf zu erledigen. Doch meine Mutter ist nicht da.
Dummerweise unterlasse ich es, auf den AB zu sprechen.

Montag. Ich habe Kazu gerade in den Kindergarten gebracht und will nun meine Mutter erneut anrufen, da kommt sie mir zuvor und ich darf mir erst mal lauter Vorwürfe anhören. Sie hätte gestern den ganzen Tag auf meinen Anruf gewartet und da ich nicht angerufen habe, habe sie nun für Samstag eine Arbeit angenommen.
Ich stutze. SIE wollte doch vor ihrer Abreise ihr Enkelkind bei sich haben. Und gestern war Sonntag. Das Arbeitsangebot muss folglich heute morgen eingetrudelt sein.
Aber nun gut. Ich bin schuld, dass aus dem Wochenende nichts wird.
Meine Enttäuschung ist groß. Ich habe es mal wieder gewagt, mich auf meine Mutter zu verlassen und das habe ich nun davon. Warum habe ich ihr nicht auf den AB gesprochen? Aber Selbstvorwürfe bringen jetzt auch nichts mehr.
Die zahlreichen Vorhaltungen und die Enttäuschung werfen mich für heute aus der Bahn.

Trotzdem schaffe ich es, den Zeitplan für die Woche zu erstellen und die Einkaufsliste zu schreiben. Auch zum Kochen komme ich.
Zum Abendessen gibt es Kürbisreis. Nur für mich. :-) (Ich bin die einzige, die von uns Kürbis mag.)


Dienstag, der 16. Oktober 2012

Nachdem Kazu und ich gestern 40 min an der Bushaltestelle standen und warteten, hatten wir heute "Glück" und  brauchten nur 30 min auf den Bus warten. Natürlich waren wir auch heute wieder viel zu spät dran.
Zu spät dran sein verursacht bei mir Stress.
Nun ja, Kind abgegeben und wieder zu Hause, als das Telefon klingelt. Es ist wieder meine Mutter.
Am 28.10. hat mein Bruder Geburtstag und wird uns alle zu sich zum Brunch einladen (die Einladung wird er uns noch zukommen lassen), und ich soll ihm (das "soll" geht von meiner Mutter aus, nicht von meinem Bruder) zum Geburtstag einen Kuchen schenken. Meine Schwester hat mir letzte Woche schon gesteckt, dass sich meine Mutter von mir einen Zwetschgenkuchen wünscht. Und damit ich Zeit habe, den Kuchen zu backen, wäre sie bereit, am Samstag Kazu zu sich zu nehmen und mit meinem Vater zusammen mit ihm etwas zu unternehmen (meine Mutter holt sich stets meinen Vater zu Hilfe, wenn sie Kazu bei sich hat, weil es für sie alleine zu anstrengend ist). Kazu soll dann bei ihr übernachten und sie gehen dann mit ihm zusammen zum Brunch meines Bruders, von wo aus ich ihn dann wieder mitnehmen kann.
Ich fühle mich, als hätte ein Bulldozer mich überfahren.

Ich weiß nicht, was ich hier schreiben soll, wie viel ich von meinen negativen Gefühlen preisgeben soll, die mich daraufhin übermannten.

Ich weiß nicht, wie ich reagieren soll. Am liebsten würde ich anrufen und sagen, dass es uns Samstag nicht passt. Dass ich problemlos auch mit Kazu zu Hause am Sonntagvormittag den Kuchen backen kann (den mein Bruder vielleicht gar nicht will, weil seine Frau ihm einen bäckt).
Wenn sie Kazu sehen will, soll sie es sagen und es nicht so hinstellen, als würde sie mir zuliebe das Opfer bringen, damit ich Zeit zum Backen habe. Und wenn sie Kazu sehen will, warum hat sie dann Arbeit angenommen? Auch deswegen bin ich noch verstimmt, gebe ich zu.
Bei meiner Mutter läuft der Fernseher die ganze Zeit und Kazu sitzt dicht davor. Auch gibt sie ihm ständig Süßigkeiten, auch wenn er gar nicht nach welchen fragt. Daher kostet es mich immer Überwindung, Kazu ihr zu überlassen.
Aber wenn ich ihr für das Wochenende absage, bekomme ich wieder Stress mit ihr. Ich bin zwar eh schon die Furcht einflößende, undankbare schlechte Tochter und kann eigentlich gar nicht mehr tiefer sinken, aber wenn sich Stress vermeiden lässt ...
Und wenn ich ihr absage, ist das vielleicht nur eine kindische Trotz-Reaktion? Bin ich bereit, den Preis dafür zu bezahlen? Ich weiß es nicht. Ich bräuchte jemanden, mit dem ich darüber reden kann. Aber ich weiß niemanden.

Ich backe mein Streuselbrot.


Abends versuche ich mit Fabian darüber zu reden und bitte ihn um seine Meinung.
Weiter darf ich mich dazu nicht äußern.
Ich gehe weinend ins Bett.

Mittwoch, der 17. Oktober 2012

Nachdem wir nun schon zwei Tage hintereinander zu spät dran waren, möchte ich heute früher los. Auch will ich frühzeitig vom Kindergarten wieder los, weil heute meine Freundin Josi nach Japan fliegt und ich sie am Flughafen verabschieden will. Daher bin ich ziemlich gestresst.
Es ist frisch draußen um diese Uhrzeit und da Kazu gestern beim Warten gefroren hatte, will ich ihm die hellbraune Fleecejacke anziehen. Aber er mag nicht. Dann will ich ihm die blaue Jacke mit den Sternen anziehen. Aber die mag er nicht. Mit läuft die Zeit davon. Dabei waren wir so schön früh dran. Doch die kostbare Zeit wird durch Kazus Widerstand zunichte gemacht.
Und es kommt, wie es kommen musste. Wir kommen wieder zu spät und ich verpasse den Bus, der mich pünktlich zum Flughafen gebracht hätte.
Am liebsten würde ich mich jetzt auf mein Bett werfen und einfach nur losheulen.
Es wird mir alles zu viel.
Am Flughafen treffe ich mit kleiner Verspätung Josi an, die bereits eingecheckt hat. Bis zum Boarden ist noch Zeit, und so trinken wir bei Starbucks noch etwas und ich habe endlich die Gelegenheit, mein Herz auszuschütten. Dann wird es Zeit, sich zu verabschieden. Angenehmen Flug und viel, viel Spaß in Japan!


Anschließend fahre ich zum Ku'damm und kaufe ein paar Zutaten fürs Wochenende. Ich hätte nicht gedacht, dass es so schwierig ist, Pecannüsse zu finden.

Wieder zu Hause wird der Einkauf ausgepackt, ich ziehe mich um und esse eine Kleinigkeit.
Dann schnappe ich mir das "Babyjahre"-Buch und lese es auf dem Weg zum Kindergarten.

"Wenn Kinder zwischen 3 und 4 sind, schreien sie viel herum oder schlagen. Sie werden eigensinniger.
Sie beginnen sich emotional von den Eltern abzulösen, was sie selbst immer wieder verunsichert. Am liebsten wollen sie immer und überall ihren Willen durchsetzen. Die Kinder schwanken zwischen ihrem Drang, selbständig sein zu wollen und der Angst, sich dann verlassen zu fühlen. Sie überforden sich in ihrem Wunsch, sich in dieser Welt durchzusetzen und befürchten dabei, die Zuneigung der Eltern zu verlieren. Mit diesem Zwiespalt überfordern sie nicht nur sich, sondern auch häufig ihre Eltern."

Ich werde versuchen, geduldiger zu sein.
Wieder gut gelaunt hole ich Kazu ab und wir fahren zusammen noch zum Bio-Supermarkt.
Ein schöner Tag mit schlechtem Start.

Donnerstag, der 18. Oktober 2012

Kazu hustet ununterbrochen und ich beschließe, ihn zu Hause zu behalten, auch wenn dadurch mein ganzer Zeitplan ins Kippen gerät.
Vor allem habe ich das Gefühl, dass er ein wenig Zuwendung braucht.
Kazu ist lieb und wir verbringen einen schönen Tag zusammen.
Vormittags gehen wir zusammen einkaufen. Ich zu Fuß, Kazu mit dem Fahrrad (mit Stützrädern).
Das klappt hervorragend. In der Backabteilung kommen wir an den Backmischungen vorbei und Kazu erspäht die Schokomuffins, die auf der Packung die Maus (von der Sendung mit der Maus) drauf haben.
Die wollte er schon letztes Mal haben, da hatte ich "nein" zu gesagt. Heute jedoch darf er sie einpacken und er ist ganz aufgeregt, weil ich ihm sage, dass er die ganz alleine backen kann.

Als am Nachmittag der Opa da ist, komme ich dazu, ein weiteres Plätzchenrezept auszuprobieren.
'Romias Weihnachtsflorentiner' heißen sie.


Zartes Spritzgebäck (ja, so muss Spritzgebäck schmecken!) mit einer Sesam-Honig-Füllung.
Ich habe mich verliebt. Das sind definitiv meine neuen Lieblingsplätzchen und sie haben meine Mauer der Beherrschung eingerissen. Gleich nach dem Backen nasche ich fünf auf, später wieder welche.
Sooo lecker. *_*
Ich glaub, da kann ich nicht anders, als Euch das Rezept zukommen zu lassen.
Kennt jemand von Euch diese Plätzchen? Sie gehören offenbar zu den deutschen Klassikern. Daher müsste sie doch jemand kennen. Die Internetrecherche jat jedoch nichts ergeben.

Desweiteren probiere ich wieder ein Rezept der Lecker Bakery aus: Die Schwarzwälder Kirsch-Cupcakes.
Der Muffin gefält mir schon mal gar nicht. Die Creme werde ich morgen draufspritzen.

Der Tag heute hat meinem Sohn und mir sehr gut getan. Ganz stressfrei mal wieder Zeit miteinander verbringen.
Doch dann ...
Kein Wunder, heißt es, ich würde genau wie meine Mutter ihm ja alles durchgehen lassen. Und wenn Kazu dann nicht seinen Willen bekommt, ist es klar, dass das Geschrei groß ist. Er schreit, ich bin schlecht drauf und wer darf das alles wieder ausbaden?
Ich gehe weinend ins Bett.
Ich beschließe, das Törtchen-Testessen abzusagen, auch wenn ich bereits alles eingekauft habe.
Kein Babysitter, Kazu zu Hause und nicht in der Kita und ich nervlich ein Wrack.
Es ist sicherlich das Beste, allen abzusagen.

Freitag, der 19. Oktober 2012

Am nächsten Morgen sieht die Welt schon wieder anders aus und ich überlege, ob ich nicht doch das Törtchenessen abhalten sollte. Es bedeutet mir schließlich so viel.
Heute habe ich volles Programm. Mandel- und Schokobiskuit backen, Nougatstreusel und eine Schokomousse zubereiten. Aber ich komme zu nichts.

Bereits am Vormittag ist meine Stimmung umgekippt und ich bin wieder in der Stimmung, das Treffen abzusagen.  Absagen oder nicht. Das ist hier die Frage.
Da ruft meine Freundin Elisabeth an und ich schütte ihr mein Herz aus. Ihr Mann und meiner sind beide vom Charakter sehr ähnlich und daher kann sie gut nachfühlen, wie es mir geht. Sie fragt mich ebenfalls um Rat. Ihr Mann hat den Sonntag frei und will mit ihr und Eltern einen Ausflug machen. Andererseits habe sie sich schon lange auf meine Törtchen gefreut. Ich rate ihr, den Ausflug zu machen, alleine schon wegen des Hausfriedens bei ihr, da ich eh nicht weiß, ob das Essen bei mir stattfinden wird. Und das Wetter soll ja herrlich werden.
Wir reden ziemlich lange miteinander und Kazu ist so lieb und stört nicht. Bzw nur ganz selten.
Ich komme zum Entschluss, das Treffen abzusagen und stattdessen mit Iris und Akiko vielleicht irgendwo ins Café zu gehen.

Das Telefonat hat mich wieder aufgebaut. Kazu und ich werden aktiv und er hilft mir, ein paar Sachen in den Keller zu bringen.
Anschließend gehen wir raus, denn Kazu hat sein gelbes Auto im Keller entdeckt, und will unbedingt damit fahren.
Wir fahren ein wenig durch die Gegend und kommen zu einem schönen Spielplatz. Das Gelände war bisher eine Baustelle, aber nun ist der Platz fertig und was ich sehe gefällt mir.
Ich setze mich auf eine Bank in die Sonne und lese ein wenig (Elizabeth George, Im Angesicht des Feindes), während Kazu herumtollt.

Dann spielen wir noch ein wenig zusammen und treten den Heimweg an. Kazu hat eine Erkenntnis gewonnen. "Mama, das Auto ist mir zu klein." *g*
Ich verspreche ihm, dass er nachmittags Fahrrad fahren darf.

Nach dem Mittag, lege ich mich ein wenig hin, doch leider kann ich Kazu nicht dazu bringen, auch zu schlafen. Daher finde ich zwar auch keinen Schlaf, aber einfach nur mit geschlossenen Augen dazuliegen ist auch schon entspannend.

Kazu möchte nun unbedingt "alleine backen" und ich denke, warum nicht.
Und so lege ich mir meine Kamera parat und lasse ihn werkeln, denn ich möchte am Blogevent "Kinderküche" vom Blog Küchenfieber teilnehmen.




Ob jetzt mit diesen Muffins (weiß gar nicht, ob Backmischungen erlaubt sind) oder ggfs. mit einem anderen Rezept ohne Backmischung weiß ich noch nicht.

Auf jeden Fall werde ich die Fotos vom Backen in einen extra Post packen.

Während die Schoko-Muffins im Ofen sind, garniere ich die Kirsch-Cupcakes aus. Statt Mascarpone nehme ich Soja-Sahne von Soyatoo, die eine ähnliche Konsistenz hat wie Mascarpone.


Nach dem Backen und anschließendem Probieren geht es wieder raus. Dieses Mal mit Fahrrad und ich wieder zu Fuß. Das Wetter ist herrlich und ich genieße den Spaziergang.
Auch wenn ich heute nichts geschafft habe vorzubereiten, so steht mein neuer Entschluss fest:
Ich werde das Treffen durchziehen. Es ist mir einfach zu wichtig.
Es wird zwar ziemlich heftig morgen. Ich habe noch nicht fürs Abendessen eingekauft. Und ich habe einen ganzen Tag nachzuholen.
Aber ich hatte heute einen schönen Tag mit meinem Sohn und bin voller Optimismus, es schaffen zu können.

Und so war die Nacht von Freitag auf Samstag entsprechend kurz. ^^;;

Ich wünsch euch allen ein schönes Wochenende.

Never give up on your dreams!

Kommentare:

  1. Ich bewunder Dich, wie du totz aller Widrigkeiten immer wieder Aufstehst und alles unter einen Hut bringst.
    Gerade da, wenn man sich so sehr bemüht es möglichst allen recht zu machen, ist es besonders fustrierend wenn das nich gewürdigt wird und man nicht für den Menschen der man ist (einen besonders tollen in deinem Fall wie ich finde) respektiert und geschätzt wird, gerade von jenen die das eigentlich bedingungslos tun sollten. Gemein ist es natürlich wenn das Fehlverhalten, das einem Vorgeworfen wird keines ist.
    Ich schaffe es auch nie da drüber zu stehen.
    Ich hoffe, dass sich der gestern begonnene Aufwärtstrend sich die nächsten Tage fortsetzt! Wenns zu stressig wird, dann streich vlt. Törtchen von der Liste.
    Und wenn du dennoch absagen müsstest, dann wird dir niemand böse sein (ausser wahrscheinlich dir selbst, aber ich glaube in der Runde hat jeder verständnis für die Turbulenzen des Lebens).

    Fühl dich feste gedrückt! Ich freue mich auf Morgen!

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  2. Mütter und Töchter das ist immer so eine Sache. Mit meiner hatte ich schon vor Jahren die Fronten geklärt, vor allem was Süßigkeiten bei meinem Sohn betraf aber mir mit meiner Schwiegermutter war es nicht so einfach. Ich habe 15 Jahre immer wieder ihre unterschwellige Kritik und ihr Bevormundung ertragen und das mit der Fernsehaufbewahrung kannte ich auch. Aber dann hatte ich einfach die Faxen satt und habe einfach mal Klartext geredet, so nach dem Motto ich bin erwachsen, ich lebe mein eigenes Leben und treffe meine eigenen Entscheidungen. Und was sagt sie, warum hast du nicht eher was gesagt. Wir hatten dann ein super Gespräch und haben ein paar Dinge gerade gerückt, die ihr nie aufgefallen sind, dass sie mich stören könnten. Klar hat sie auch jetzt immer mal ihren erzieherischen aber jetzt kann ich das mit viel mehr Geduld ertragen.
    Ich wünsche Dir viel Stärke LG Danii

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  3. Ja, das kann ich nur bestätigen. Es gibt wohl kaum eine Beziehung, die so komplex ist wie die zwischen Müttern und Töchtern.
    Es kommen wieder bessere Tage, meine Liebe!
    Bis dahin alles Gute für euch!
    LG

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  4. Mütter und Töchter... das Problem haben viele. Jungs meist gar nicht - was so gemein ist!
    Meine Ma hat mich immer klein gemacht, wenn mir mal ein Fehler unterlaufen ist. "Denk doch mal nach" - "Kannst du mal auch mit dem Kopf denken" <== Klassiker aus meiner Kindheit. Das lustige ist, ich kann sie mit diesen Sätzen selbst aus der Bahn bringen. Aber so richtig, dass sie total unselbständig und verloren wird. Die Seite kannte ich nie von ihr. So verletzlich und fehlerhaft.
    Sobald sie wieder übertreibt, dann mach ich das so. Das hält dann einen gewissen Abstand zwischen uns. So richtig vertraulich wie ich mir das wünsche wird es zwar nie, aber wir können uns auch mal wie gute Freundinnen unterhalten. Das ist schon viel wert. War vorher nicht so, einfach weil sie keinen Respekt hatte.

    Ihr Urlaub/Besuch in Japan wird dir sicherlich gut tun. Ferne bringt manchmal mehr Nähe. Kopf hoch, liebe Mari. Dafür bist du eine super liebe Mama für den kleinen Kazu!

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  5. Ich muss sagen, ich habe deine Mama ja kennen gelernt und cih weiß nicht warum aber ich hatte nen mega Respekt vor ihr und irgendwie hatte ich mcih ihr gegenüber auch irgendwie klein gefühlt...ich finde sie hat da irgendwie so eine Ausstrahlung....ich kann dich also sehr gut verstehen. Aber ich konnte das mit Abstand ertragen, ist ja nicht meine Mama. Trotzdem denke ich, dass du irgendwann in näherer Zukunkft mit ihr reden solltest auch wenn sich das so leicht sagen lässt für uns Außenstehende...
    Ich habe ein mega super Verhältnis mit meiner Mutter seit ich ausgezogen bin und es ist noch besser seit mein Bruder auch ausgezogen ist...da ist sie richtig anhänglich geworden.
    So aber nun auch noch ein bisschen was anderes. Die Plätzchen sagen mir gar nichts...noch nie geshen oder gehört...aber schön, dass sie dir schmecken! Das ist eh das wichtigste.
    Das mit dem Backevent mit deinem Kleinen find ich super! Übrigens ich fand deinen kleinen beim Törtchentestessen, bei dem ich auch da war kein bisschen störend...er hat sich doch super beschäftigt mit deinen Gästen (und die haben das auch gerne gemacht!)
    Ich finde übrigens, dass du mit Kazu ganz wundervoll umgehst...ist ist nun mal eine Tatsache, dass der Erziehungsstil einer 40 Jährigen anders ist wie der einer 20 Jährigen und ich weiß nicht welcher besser ist...sie haben beide gute und schlecht Seiten...
    Mach dich also nicht immer selber so fertig! Du belügst dich da nur selbst! Du bist ein unglaublich liebenswerter und toller Mensch.

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