Sonntag, 29. Juli 2012

Brennende Sonne, Teil 2

Donnerstag, der 26. Juli 2012

Bauernhof. Das ist ein Punkt, der steht schon lange auf der Liste. Eigentlich wollte ich zu einem anderen, aber es ist so heiß, dass ich mir den am nächsten gelegenen heraussuche: Der Kinderbauernhof Pinke Panke in Berlin-Pankow.
Trotzdem brauchen wir bis dahin eine gute halbe Stunde mit dem Bus und dann noch etwa 15 min zu Fuß durch die brennende Sonne. Puh.
Endlich sind wir da. Ich bin neugierig, denn ich habe schon viel Gutes über diesen Ort gehört.
Hm, ein normaler Bauernhof ist es schon mal nicht.
Kazus Blick fällt gleich auf den Bagger. Das ist genau sein Ding, doch leider ist der kaputt und der Boden zum Fahren eh viel zu sandig.


Anschließend drehen wir eine Runde. Es gibt Esel, Schafe, Ziegen, Kaninchen, Hühner und Gänse. Zumindest sind das die Tiere, die wir gesehen haben. Doch Kazu hat kein Interesse an den Tieren.
Er will lieber wieder mit den Fahrzeugen spielen, die vorne stehen.



Die meisten der Dreiräder sind ebenfalls kaputt und Kazu wird bald langweilig. Der Hof ist halt doch eher was für ältere Kinder. Nicht umsonst steht ja auch auf der Internetseite was von 7 - 14 Jahre.

Auf der anderen Straßenseite befindet sich ein Spielplatz, doch der Platz liegt in der prallen Sonne. Ich lasse Kazu ein wenig toben, wir wippen ein wenig, dann gelingt es mir endlich, ihn zum Gehen zu überreden. Es ist einfach zu heiß.

Zu Hause duschen wir erst einmal.
Dann gibt es zum Abendessen Vollkornnudelsalat mit ganz viel Gemüse. Wir teilen brav. Ich bekomme das Gemüse, Kazu die Nudeln ...



Freitag, der 27. Juli 2012

Heute lassen wir es ruhig angehen. Es ist wieder ein heißer Tag und ich fahre zusammen mit Kazu zum veganen Supermarkt "Veganz". Aufschlagbare Sojasahne, Hanfsamen, Aal-Imitat, Blätterteig, Gummitiere und zwei Eiswaffeln zum gleich Essen landen im Korb.
Eigentlich stand noch vegane Schokolade auf meinem Zettel, aber die war mir einfach zu teuer.

Kazu und ich setzen uns auf die Bank vor dem Laden und essen unser Eis nach "Fürst-Pückler-Art".
Das Eis schmeckt gut, nur die Waffel klebt sehr an den Fingern. Für den Heimweg hole ich mir noch einen Frozen Joghurt "Erdbeere-Mohn" und Kazu nascht von seinen Tierchen.

Nachmittags geht es bei mir weiter mit eiskalten Köstlichkeiten.
Ich bereite mir einen Ananas-Kiwi- Smoothie-Squash zu, den ich auf einem japanischen Blog gesehen habe.
Der ist so lecker und erfrischend.
Und da Kazu nicht mag, trinke ich ohne Mühe beide Gläser aus. ^^

Abends wird etappenweise mit Kazus Hilfe gebacken. Ich möchte ein paar Rezepte aus dem Netz testen, außerdem habe ich die letzten Erdbeeren zu verarbeiten.


Samstag, der 28. Juli 2012

Zum Frühstück gibt es Milchreis mit Erdbeeren. Der Milchreis ist aromatisiert mit Zitronengras und Ingwer.
Als Inspiration diente ein Rezept vom Blog Coconut & Vanille, das ich gerade teste.
Der Milchreis schmeckt gut, aber so richtig schmecke ich keinen Unterschied zu dem, den ich sonst zubereite. Am besten gefallen mir die gerösteten Mandeln. :-P


Kazu mag Erdbeeren nicht und bevorzugt seinen geliebten Apfelmus.
Danach probieren wir beide den Limetten-Pudding-Kuchen, den ich bei Low Budget Cooking gesehen habe.


Etwas sauer für meinen Geschmack (dabei mag ich es sauer), aber mit den restlichen Erdbeeren (Kazus Anteil, den er nicht wollte) eine schöne Kombi.
Ein sehr interessantes Rezept, das mich aber nicht genug überzeugt hat, um es mal wieder zu backen.

Kazu und ich machen uns auf den Weg, denn heute will Babasan etwas mit Kazu unternehmen und damit sie nicht den weiten Weg zu uns hat, und ich eh noch einkaufen will, treffen wir uns am Alexanderplatz zur Übergabe. Kazu hat nicht so so die Lust, zu Babasan zu gehen und ich versuche ihn davon zu überzeugen, dass es bestimmt schön wird. So wird Babasan auch nicht sonderlich überschwenglich begrüßt. Nun ja, es wird schon werden. Hauptsache sie passt gut auf Kazu auf. Leicht besorgt, wie Mütter halt sind, verabschiede ich mich und fahre weiter zum Einkaufen. Morgen ist Törtchen-Testessen und ich habe noch eine Menge zu besorgen und zu erledigen.

Wieder zu Hause gibt es ein schnelles Mittagessen. Tomaten mit Sojasoße und Sesamöl, Schnittlauch, Nori und Sesam auf GABA Brown Rice.


Der Backmarathon beginnt.

Nachmittags gönne ich mir wieder den leckeren Ananas-Kiwi- Smoothie-Squash (Rezept folgt).
Dieses Mal etwas "sqashiger" als letztens.


Dazu gibt es ein Stück Erdbeertarte.


Meine Mutter ruft an. Kazu war zwar sehr lieb, erzählt sie, aber trotzdem fühlt sie sich so erschöpft, dass sie keine Kraft verspürt, mir Kazu heute Abend noch vorbeizubringen. Also wird er heute bei Babasan übernachten und ich gewinne Zeit.

Doch ich schaffe nicht so viel, wie ich mir vorgenommen habe. (Aber das ist nicht weiter verwunderlich, da ich meine Ziele immer gerne hoch stecke.) Und es geht auch wieder Mal einiges schief.
In meine Tonkabohnenmousse habe ich die Sahne zu früh eingerührt. Die Mousse war noch zu warm und so ist mir die Sahne zerlaufen. Mousse ade. T_T

Auch die Birnen, die ich gekauft habe, waren noch etwas fest und nicht sehr aromatisch. Hoffentlich wird das was.
Meine Vanillecreme will auch nicht so wie ich es will. Ach ja.
Ich sollte langsam ins Bett gehen. Es ist spät, ich bin seit der Früh (eigentlich ja noch nachts) auf und ich bin wieder ein Kugelfisch. Die Süßrahmbutter?

Noch schnell duschen, dann falle ich völlig geschlaucht ins Bett.

Kommentare:

  1. Der Smoothie sieht aber lecker aus. Genau das richtige für die heiße Zeit. Freue mich schon aufs Rezept!

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  2. Ja, der Smoothie sieht wirklich sehr interessant aus!
    Den Kinderbauernhof habe ich früher geliebt, da waren wir oft mit der Familie...

    Oh nein, so viel Streß... :/
    Aber ich bin sicher, dass es nachher wieder ein Fest für die Geschmacksnerven werden wird! ;)
    Bin immer schon sehr in Vorfreude auf die Köstlichkeiten.^^ Mittlerweile sind solche Leckereien ja doch seltener für mich geworden.

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