Samstag, 1. Oktober 2011

Was tut man nicht alles

Freitag, den 30. September 2011

Nachdem ich das Kapitel "Bananen" meines Oyatsu-Buchs durch hatte, sind nun die Äpfel dran.
Allerdings sind die Rezepte nicht ganz so überzeugend. Da ist man in Deutschland, dem Land des Apfelkuchens, doch anderes gewöhnt.
Nun, so schnell lasse ich mich nicht abschrecken.
Nach "Brat"apfel unsd Apfelkuchen nahm ich mir die Apfelmuffins vor. Was mich an dem Rezept interessierte, war, dass gedünstete Äpfel verwendet werden. Ich kannte bisher nur Rezepte mit rohen Äpfeln.


Daher backte ich Muffins mit gedünsteten Äpfeln (oberes Foto und unteres Bild, unten) und einen Muffin mit rohen Äpfeln (unteres Bild, oben), um zu sehen, wie der Unterschied ist.
Fazit: Der Muffin mit den gedünsteten Äpfeln hat tatsächlich besser geschmeckt.
Ansonsten war es einfach nur ein Muffin. ^_- Daher denke ich, lohnt es sich nicht, das Rezept zu posten.

Die Muffins gab es dann zusätzlich zum Frühstück. In der Kita war heute sogenannter Konzeptionstag, dass heißt, Kazu musste zu Hause bleiben.
Wir konnten also in aller Ruhe spielen und frühstücken.
Leider mochte Kazu das Obst nicht. Den Rest der Muffins aß er.

Anschließend machte ich mich an den "Simple Apple Butter Cake". In diesen kamen in Butter gedünstete Äpfel. Darüber ein HotCake-Teig.
Das war ja mal gar nichts. Zum einen mag ich persönlich diesen Buttergeschmack nicht, zum anderen hatte ich auch zuviel Teig in die Form gefüllt. Aber da mir das Rezept schon geschmacklich nicht zusagte, beließ ich es dabei. Also wieder kein Rezept für euch. :-P

Das einzige Rezept, das ich noch interessant finde, ist der Apfelkuchen aus der Bratpfanne.
Dazu braucht man Cracker, die ich grade nicht da habe. Der Kuchen muss also bis nächste Woche warten.^^

Zum Mittag gab es Tomatenreis mit Zucchinistückchen, die Kazu wieder auf meinen Teller rüberschob. :-(

Als weiteres Backexperiment stand mal wieder ein Rezept aus dem Internet an, über das ich gestolpert bin: Ein japanisches Milchbrot.

Da mein Mixer für die große Teigmenge zu schwach war (ich brauche eine Kitchen Aid!), musste meine Arbeitsplatte etliche Schläge einstecken. *g*
Sprich, hab den Teig mit der Hand geknetet und geschlagen. Das macht man übrigens, damit sich das im Teig enthaltene Gluten gut entwickeln kann und das Brot schön flauschig wird.

Und so sah es fertig aus:



Super lecker. Es schmeckt genauso, wie ich es von japanischem Brot kenne und auch von der Konsistenz ist es so, wie ich es gehofft hatte. Einfach nur flauschig.

Allerdings habe ich das Rezept mit Sojamilch gemacht und auch sonst ein ganz klein wenig abgewandelt. ^^;;

Zum Abendbrot haben Kazu und ich noch einen neuen Brotaufstrich ausprobiert.
Mediterran von Tartex. Der hat super dazu gepasst und es war ein köstlicher Gaumenschmaus.

Das hat mich ein wenig darüber hinweg getröstet, dass ich nicht zu dem VHS-Kurs konnte, zu dem ich mich angemeldet hatte.
Hier mal die Kursbeschreibung:
"Teriyaki-Soße, süß-sauer-Soße oder Erdnusssoße sind leicht süßliche Soßen, die zu vielen Gerichten passen. Reiskuchen, Sesamtofu oder Tee-Eis sind gern gegessene Süßspeisen. Wir kochen ein Menü, bestehend aus Vorspeise, Hauptgericht und einer asiatischen Nachtischkomposition."

Und wieso ich nicht hin konnte?
Tja, der Tagesablauf hatte sich schon von Anfang an etwas nach hinten verschoben, dann wollte ich auch unbedingt das Brot noch fertig kneten, damit es während unseres Mittagsschlafs gehen konnte.
Dadurch kamen wir erst gegen kurz nach zwei ins Bett. Fabian war so lieb und nahm sich des nicht schlafen wollenden Tobias' an und brachte ihn in sein eigenes Zimmer, damit ich in Ruhe schlafen konnte. Ich hatte die Nacht zuvor ja kaum geschlafen gehabt. Und der VHS-Kurs ging von 18:00 Uhr bis 21:00 Uhr. Ach ja, deswegen hatte Fabian für den Tag auch Urlaub genommen, damit ich zum Kurs gehen konnte.
Aber leider konnte ich nicht lange schlafen, denn Punkt 15:00 Uhr schellte meine Mutter an der Tür. Sie hatte am Vortag  ihre Brille bei uns vergessen gehabt und wollte sie sich abholen. Auch wollte sie, dass ich noch etwas für sie übersetze und zwei Telefonate für sie führe.
(Telefonisch hatte ich ihr gesagt, dass zwischen 13:00 Uhr und 15:00 Uhr Hauptschlafenszeit ist und ich um 17:00 Uhr weg muss.)
So quälte ich mich denn 10 nach 3 aus dem Bett. Meine Mutter fand es nicht gut, dass ich sie habe warten lassen ...

Und dann noch übersetzen? Ich war total missgestimmt. Vor allem habe ich Probleme, einen Text zu übersetzen, wenn mich jemand ständig dabei vollquatscht und mir dann auch noch über die Schulter guckt, was ich denn so schreibe. Meine Mutter kann einfach nicht ruhig sein. :-(
Irgendwie habe ich es dann geschafft, sie zufrieden zu stellen. Dann noch die Telefonate. Uff. Zwischendurch habe ich mich um mein Brot gekümmert.
Ich war sooo müde. Dazu kamen die Halsschmerzen (ich hatte ja bereits erwähnt, dass Fabian und ich kränkeln), so dass ich mich entschloss, zu Hause zu bleiben. Schade nur um das Geld, und auch die Rezepte hätte ich gerne gehabt. :-(
Hätte ich nachmittags schlafen können, wäre ich bestimmt zum Kurs gegangen.

Kommentare:

  1. das brot sieht super aus! (besonders mit kazu dahinter^^) ach mari, nicht krank werden, pass auf dich auf =(
    (ach ja, hab mich jetzt einfach mal an einen anderen pc gesetzt, scheint zu funktionieren..)

    AntwortenLöschen
  2. haha da war wohl nicht nur das brot fertig...dein kleiner sieht auch fertig aus *g*
    das brot sieht übelst toll, lecker und *haben will* aus (um es mal in den worten meines bruders zu sagen). was hast du denn so am rezept verändert? wenn dann hätte ich doch schon gerne DEIN ergebnis!

    AntwortenLöschen
  3. Ich halt mich senkrecht. Hab ja noch so viel vor. *g* Schade, dass ich euch nichts zum Probieren abgeben kann. Mal sehen, was ich Di/Mi backe. Dann gibts zumindest für Josi eine Kostprobe.^^
    Meine Version des Brotrezepts werde ich gleich posten.

    AntwortenLöschen
  4. jaa kannst ruhig alles an mir austesten! *.*

    AntwortenLöschen
  5. Schade das ich keine Küchenmaschine hab, sonst würd ich das mit den brot auch ausprobieren...ohne wird glaube ich schwierig oder?

    AntwortenLöschen
  6. Ein robuster Handmixer sollte mit einer reduzierten Menge klar kommen. Aber ein bisschen kneten von Hand gehört immer dazu.
    Da fällt mir ein, Kathleen hatte mir da einen Link geschickt, den werd ich mal posten.

    AntwortenLöschen